Mütter- und Schwangerenforum

pöbelnde Hunde

Anonym 1 (209798)
0 Beiträge
01.02.2023 22:23
Ich hätte eine Frage an alle Hundebesitzer und die, die sich gut auskennen…
Wir sind vor kurzem aus einer Kleinstadt, man kann schon fast Dorf sagen, in die Großstadt gezogen und mein Hund zeigt ganz neue Züge von sich
Er Hund wird desöfteren mal angebellt, schon aus gefühlt 100 Metern Entfernung überwiegend sind es tatsächlich die eher kleineren Hunde. (die auch süß sind!)
Interessiert ihn aber hauptsächlich nicht, bei ihm ist das Problem meist dass er eher spielen will aber das bellen ignoriert er gekonnt. Bislang.

Eben wurde wie so oft von einem fremden Hund gepöbelt als wir vorbei gelaufen sind und das erste mal fing er zurück zu bellen! Dann wurde hin und her gepöbelt
Schaut er es sich ab?
Oder einfacheres Dominanzverhalten? Vielleicht sogar da er unkastriert ist?
Im alten Ort hatten wir ein Glück nicht so viele Hundebegegnungen außer die 2,3 die man eben kannte… daher ist es irgendwie Neuland

Und vor allem unangenehm

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

Kastrierung ist ein umstrittenes Thema

Sarah2022
2611 Beiträge
01.02.2023 22:35
Ich finde es etwas schwierig zu antworten, wenn man deinen Hund nicht kennt. Welche Ausbildung hat er? Welche Vorgeschichte?

Aber grundsätzlich solltest du der Rudelchef sein. Und der Chef bestimmt selbstbewusst, was der untergebene Hund darf und was nicht. Du solltest also bestimmen, zu welchem Hund er welchen Kontakt aufbaut.

Vielleicht helfen diese zwei Dinge - vielleicht auch nicht.
1.) Lass deinen Hund nah bei dir, aber einen Schritt schräg hinter dir laufen. So bist du, der Chef, zuerst bei dem fremden Hund und kontrollierst die Begegnung.
2.) Lenke deinen Hund bei einer Hundebegegnung mit Gehorsamstraining ab. Lass ihn so "Sitz" machen, dass er zu dir und nicht zu dem anderen Hund schaut. Er soll sich auf dich konzentrieren.
Palabras2
739 Beiträge
01.02.2023 23:15
Das Problem bei Stadthunden ist oft, dass sie kein richtiges Revier haben, so wie es auf dem Dorf ist, wo man nicht so viele Hunde trifft und er vielleicht sogar noch einen Garten sein eigen nennen darf.

Die Hunde pöpeln sich gegenseitig an um zu vermitteln, dass er hier der Chef ist, und der Gegenüber sagt ihm das Gleiche.
Dein Hund kapiert das natürlich auch und steigt drauf ein und außerdem wer lässt sich schon gerne anpöpeln, irgendwann pöpelt er natürlich zurück.

Das kannst du nur dir h konsequentes Vermeiden solcher Situationen unterbinden, sprich in die andere Richtung laufen oder die Straßenseite wechseln sobald euch ein Hund begegnet der bereits pöpeöt oder von dem du weißt dass er pöpelt.
Außerdem würde ich meinen Hund klar zeigen, dass mir sein Verhalten nicht gefällt, durch einen kurzen Ruck an der Leine begleitet mit einen energischen "Gschschscht" oder ihn eben fester antippen oder stupsen an der Schulter oder die Seite, ebenfalls behgleitet mit "Gschschscht"
Auf gar keinen Fall das Verhalten ignorieren und ihn weiter ziehen, damit bestätigt und bestärkst du das Verhalten nur und er wird sich immer fester in die Leine legen und irgendwann selbst jeden Hund anpöpeln
02.02.2023 04:40
Zitat von Sarah2022:

Ich finde es etwas schwierig zu antworten, wenn man deinen Hund nicht kennt. Welche Ausbildung hat er? Welche Vorgeschichte?

Aber grundsätzlich solltest du der Rudelchef sein. Und der Chef bestimmt selbstbewusst, was der untergebene Hund darf und was nicht. Du solltest also bestimmen, zu welchem Hund er welchen Kontakt aufbaut.

Vielleicht helfen diese zwei Dinge - vielleicht auch nicht.
1.) Lass deinen Hund nah bei dir, aber einen Schritt schräg hinter dir laufen. So bist du, der Chef, zuerst bei dem fremden Hund und kontrollierst die Begegnung.
2.) Lenke deinen Hund bei einer Hundebegegnung mit Gehorsamstraining ab. Lass ihn so "Sitz" machen, dass er zu dir und nicht zu dem anderen Hund schaut. Er soll sich auf dich konzentrieren.


Direkt vor dem anderen Hund sitzen lassen, ist nicht optimal. Provokation und so

Aber ablenken mit Training hat bei uns auch geholfen.
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