Welpe hat Angst
14.11.2014 10:01
Hallo ihr Lieben
Wir haben jetzt seit 3 Tagen (ja ich weiß, ist noch nicht lang) einen kleinen Chihuahua. Er ist 6 Monate alt. Das Problem ist.. er hat tiereische Angst. Wir lassen ihn eigentlich so weit (bis aufs Gassi gehen) erstmal ihn Ruhe. Bis jetzt kam er noch nicht von selbst und anfassen lassen mag er sich auch nicht. Er zieht dann den Schwanz ein und will sich verstecken. Wenn er draußen Pipi macht, kann ich ihn nicht wirklich loben, da er nicht gestreichelt werden mag. Morgens, sobald wir aus dem Schlafzimmer kommen, fängt er an zu bellen und zu knurren. Wenn mein Freund von der Arbeit kommt genauso. Ich bin ja den ganzen Tag mit der Lütte daheim, irgendwann kommt er dann aus seiner Ecke hervor und spielt. Nachts bellt und knurrt er bei jedem kleinen Geräusch. Wie kann ich ihm helfen das er nicht mehr so Angst hat und sich nicht so ''erschreckt'' wenn wir den Raum betreten?
Wir haben jetzt seit 3 Tagen (ja ich weiß, ist noch nicht lang) einen kleinen Chihuahua. Er ist 6 Monate alt. Das Problem ist.. er hat tiereische Angst. Wir lassen ihn eigentlich so weit (bis aufs Gassi gehen) erstmal ihn Ruhe. Bis jetzt kam er noch nicht von selbst und anfassen lassen mag er sich auch nicht. Er zieht dann den Schwanz ein und will sich verstecken. Wenn er draußen Pipi macht, kann ich ihn nicht wirklich loben, da er nicht gestreichelt werden mag. Morgens, sobald wir aus dem Schlafzimmer kommen, fängt er an zu bellen und zu knurren. Wenn mein Freund von der Arbeit kommt genauso. Ich bin ja den ganzen Tag mit der Lütte daheim, irgendwann kommt er dann aus seiner Ecke hervor und spielt. Nachts bellt und knurrt er bei jedem kleinen Geräusch. Wie kann ich ihm helfen das er nicht mehr so Angst hat und sich nicht so ''erschreckt'' wenn wir den Raum betreten?
14.11.2014 10:10
Ich würde, wenn der Hund Trockenfutter bekommt, erstmal versuchen ,das Futter aus der Hand zu reichen. Der Hund muss verstehen, das ihr es nur gut mit ihm meint. Wer weiß was der schon erlebt hat. Wichtig ist dabei, das ihr euch nicht über den Hund beugt. Vllt einfach mal auf den Boden setzen, das Futter in die offene Hand legen und warten, ob er sich das holt. Dabei dann vllt ein lobendes Wort (welches ihr dann auch nutzen könnt, wenn er Pipi gemacht hat)
Und nicht von oben versuchen ihn zu streicheln. Der erste Schritt ist, mit der Hand näher zu kommen, aber nur da wo er die Hand im Blick hat. Also nicht von oben auf den Rücken zu, sondern lieber von vorne.
Der Hund muss aber auch erstmal ankommen. 3 Tage ist noch keine lange Zeit.
Wo habt ihr den Hund denn her?
Und nicht von oben versuchen ihn zu streicheln. Der erste Schritt ist, mit der Hand näher zu kommen, aber nur da wo er die Hand im Blick hat. Also nicht von oben auf den Rücken zu, sondern lieber von vorne.
Der Hund muss aber auch erstmal ankommen. 3 Tage ist noch keine lange Zeit.
Wo habt ihr den Hund denn her?
14.11.2014 10:11
Erstmal ist der Kleine mit 6 Monaten kein Welpe mehr. Wo kommt er denn her? Wisst ihr was über die Vergangenheit? Die wichtigsten Prägungsphasen habt ihr ja verpasst. 3 Tage ist ja auch wirklich keine Zeit. Zum loben musst du ihn ja auch nicht streicheln. Lobe ihn mit der Stimme, oder vielleicht nimmt er Leckerlies? Auf jeden Fall nicht bedrängen und erstmal wirklich ankommen lassen.
14.11.2014 10:14
Also wir haben ihn von Privatleuten.. die hatten ihn auch erst kurz. Die haben aber 2 Katzen, die sich mit dem Hund nicht verstanden haben.. und somit haben sie ihn wieder abgegeben. Vorher war er wohl von einem Züchter.
14.11.2014 10:14
Also wir haben ihn von Privatleuten.. die hatten ihn auch erst kurz. Die haben aber 2 Katzen, die sich mit dem Hund nicht verstanden haben.. und somit haben sie ihn wieder abgegeben. Vorher war er wohl von einem Züchter.
14.11.2014 10:17
Zitat von MandyButterfly:
Also wir haben ihn von Privatleuten.. die hatten ihn auch erst kurz. Die haben aber 2 Katzen, die sich mit dem Hund nicht verstanden haben.. und somit haben sie ihn wieder abgegeben. Vorher war er wohl von einem Züchter.
Dann ist ja ganz klar das der Hund noch Angst hat. Er hat jetzt schon öfter das Zuhause gewechselt (was in den ersten Wochen überhaupt nicht gut ist) und musste sich dann noch mit Katzen rumärgern, die ihn wohl nicht mochten. Da würde ich auch bei jedem Geräusch Angst bekommen, weil ja immer wieder eine "böse" Katze ankommen könnte. Gibt ihm ganz viel Zeit und versucht Vertrauen aufzubauen. Wenn er euch vertraut, wird er auch nicht mehr solche Angst haben
14.11.2014 10:22
Mit 6 Mon. ist er ein Jung Hund,er hat in dem Sinne keine Angst er ist total verunsichert er hat jetzt schon den 3. Besitzer ,wenn er TF bekommt wird erst mal nur aus der Hand gefüttert legt die Haltung,,och der Arme hat Angst ,, ab das spürt er gebt der Fellnase Sicherheit macht alles was vor seinem Einzug genauso ,die Gassirunden erst mal auf die nähe des Hauses/Wohnung beschränken und langsam ausweiten,er muss ja auch erst mal alles kennen lernen.
14.11.2014 11:04
Hallo,
gönn ihm doch ein DAP Halsband oder den Stecker für die Steckdose...
Musst du mal Googlen, hat unserem gut geholfen.
gönn ihm doch ein DAP Halsband oder den Stecker für die Steckdose...
Musst du mal Googlen, hat unserem gut geholfen.
14.11.2014 13:38
Zitat von MandyButterfly:
Hallo ihr Lieben![]()
Wir haben jetzt seit 3 Tagen (ja ich weiß, ist noch nicht lang) einen kleinen Chihuahua. Er ist 6 Monate alt. Das Problem ist.. er hat tiereische Angst. Wir lassen ihn eigentlich so weit (bis aufs Gassi gehen) erstmal ihn Ruhe. Bis jetzt kam er noch nicht von selbst und anfassen lassen mag er sich auch nicht. Er zieht dann den Schwanz ein und will sich verstecken. Wenn er draußen Pipi macht, kann ich ihn nicht wirklich loben, da er nicht gestreichelt werden mag. Morgens, sobald wir aus dem Schlafzimmer kommen, fängt er an zu bellen und zu knurren. Wenn mein Freund von der Arbeit kommt genauso. Ich bin ja den ganzen Tag mit der Lütte daheim, irgendwann kommt er dann aus seiner Ecke hervor und spielt. Nachts bellt und knurrt er bei jedem kleinen Geräusch. Wie kann ich ihm helfen das er nicht mehr so Angst hat und sich nicht so ''erschreckt'' wenn wir den Raum betreten?
Hallo,
ich war durch Tierschutz Arbeit in den vergangenen Jahren bei der Geburt, Aufzucht, Vermittlung u.a. von über 20 Welpen dabei, kenne mich also ein wenig in Sachen Hund aus, vielleicht kann ich Dir helfen.
Einge meiner Vorredner erwähnten ja schon, dass dieser Junghund, vermutlich Angst hat und völlig überforderd ist mit der ständigen wechselnden "Rudelsituation"!
Ihr seid jetzt die 3. Besitzer und man wird wohl kaum wissen, was er wirklich alles bei den Vorbesitzern erlebt hat. Wobei diese Ausrede, der Hund kommt nicht mit den Katzen klar oder irgendeinem anderen Haustier gerne genutzt wird aber das ist ein anderes Thema.
Dieser Hund muss euch als neue Familie erst kennenlernen, d.h. es sollte soviel Zeit wie möglich mit dem neuen Familienmitglied verbracht werden, wenn es geht auch in der Nacht. Holt euch doch ein Körbchen fürs Schlafzimmer oder ein Kissen und lasst ihn bei euch schlafen, dieses ist für Hunde völlig natürlich und hilft meist schon, die Angst vor den neuen Besitzern zu verlieren. Denn ein Rudel spielt, arbeitet und schläft zusammen....einfach ausgedrückt.
Dann erschreckt er sich morgens auch nicht, da er die ganze Nacht bei euch war.
Desweiteren würde ich auch die Gassirunden auf ein minimum beschränken, frage mich ohnehin, wie es mit dem Stubenreintraining der Vorbesitzer aussah, mit 6 Monaten sollte ein Hund das weitestgehend beherrschen, dass er draussen pipi macht. Habt ihr einen Garten? Eventuell würde ich 2 mal mit ihm rausgehen und ihn in der 1. Woche ab spätem Nachmittag nur noch in den Garten lassen, wo ihr spielen toben etc. könnt. Halt etwas für eure Bindung tun.
Wenn ihr den kleinen streicheln wollt, dann niemals mit der Hand von oben über den Kopf gehen, immer erst die Hand richtung Schnauze damit er sehen kann was da auf ihn zukommt.
Füttern nur aus der Hand, da muss ich ehrlich sagen, halte ich nicht viel von, zumindest nicht bei solch einem ängstlichen Hund, das kann nämlich auch Recht schnell ins umgekehrte umschlagen, nämlich dass der Hund das Futter vor lauter Panik vor euch komplett verweigert.
Er sollte feste Mahlzeiten haben, einen festen Platz wo er sein Futter bekommt, Struktur eben, das nimmt auch Angst und gibt Sicherheit.
Was ihr aber machen könnt wären Spielchen mit Leckerlis oder einem Stückchen Wurst (Rind) oder ein Stückchen Käse, was er halt mag. Du könntest es in einer Hand verstecken und ihn schnuppern lassen in welcher Hand sich das Leckerchen befindet, auch hier gilt dann wieder beim loben nicht mit der Hand über den Kopf fassen.
Wichtig ist aber vor allem gib ihm Zeit, fordere nichts, verlange nichts. Ihr seid Fremde für den kleinen Mann, eure Wohnung ist ihm fremd und die Umgebung. Ich bin mir sicher dass sich das in ein paar Tagen legen wird. Ansonsten würde ich mir auch eventuell mal ne gute Hundeschule suchen, die können oftmals auch ziemlich gut weiterhelfen.
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