Mütter- und Schwangerenforum

Australian Shepherds

Linda3006
121 Beiträge
08.07.2026 00:56
Hallo zusammen,

kennt sich hier jemand mit Australian Shepherds aus?

Der Aussie meiner Chefin ist jetzt 7 Monate alt. Mittags geht sie mit ihm etwa 2 Stunden am Stück spazieren. Seit einiger Zeit fällt aber auf, dass er kaum noch zur Ruhe kommt. Er knabbert und schnappt ständig, bellt viel und wirkt insgesamt sehr aufgedreht. Es fühlt sich so an, als würde er den Alltag extrem bestimmen.

Kann es sein, dass 2 Stunden Gassi für einen 7 Monate alten Aussie zu viel sind und er dadurch überdreht ist? Oder ist dieses Verhalten in dem Alter eher typisch? Wie lange seid ihr mit euren Aussies in diesem Alter spazieren gegangen und wie habt ihr für ausreichend Ruhephasen gesorgt?

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Tipps. Vielen Dank!
Metalgoth
18047 Beiträge
08.07.2026 06:42
Guten Morgen

Ich hab keinen, aber meine Hündin kam anfangs auch sehr schlecht zur Ruhe.
Wichtig ist, sie zum schlafen zu "zwingen"
Ihr einen Ruheplatz zuzuweisen (das Körbchen) und darauf zu bestehen, dass sie da liegen bleibt, im Zweifelsfall mit Leine.

2h am Stück sind ziemlich viel in dem Alter, haben wir aber auch immer mal gemacht.
Wir haben zwischendurch eine Pause eingelegt, uns auf eine Bank gesetzt und sie musste sich daneben legen und das aushalten. Inzwischen machen wir das auch immer mal so und sie liegt da ganz selbstverständlich.

Sinnvoller ist es aber - wenn möglich - die Zeit erstmal noch gleichmäßiger auf die Gassirunden zu verteilen.

Viele haben nur auf dem Schirm, dass Hütehunde unbedingt gut ausgelastet werden müssen.
Müssen sie, keine Frage. Aber es gibt auch ein "zu viel" und fast noch wichtiger ist, dass sie lernen, richtig zur Ruhe zu kommen. Viel Schlaf ist essentiell.

Wir haben eine Decke, die zu Hause im Körbchen liegt und für unterwegs mit kommt. Das ist ihr Platz und den kennt sie, da legt sie sich drauf, wenn ich es sage.
Wenn ich ihr sage, dass sie schlafen soll, bedeutet das "ablegen und den Kopf auf den Boden". Das Kommando ist nicht ans Körbchen gebunden.

Mein Opi brauchte sowas nie, aber es kommt auf den Hund an.
Und gerade Hütehunde haben oft Schwierigkeiten, von alleine zur Ruhe zu kommen
Goldi20
1346 Beiträge
08.07.2026 10:16
Wir haben zwar kleine Hunde, meine Schwiegermama aber einen Labradoodle, er ist jetzt 11 Monate alt. Die Züchterin hat als wir ihn abgeholt haben extra zu uns gesagt, nicht so lange am Stück (also ich würde die Gassi-Runden auch mehr aufteilen).

Bei dem Hund meiner Schwiegermama war es aber auch extrem mit anfressen, nicht zur Ruhe kommen usw. Er hat ihr wirklich das ganze Wohnzimmer zerlegt und wollte das dann auch jedesmal alles fressen. Im Körbchen blieb er nicht. Wir haben dann so eine große Box fürs Auto gekauft (die größte die es gibt) wo er dann drin liegt wenn er mal runterkommen soll, das klappt super.
Usa83
34795 Beiträge
08.07.2026 13:28
Puh, da hat sie sich aber eine Rasse ausgesucht, die gefordert werden will. Damit meine ich aber nicht nur "Gassi gehen", wenn es keine Schade oder so zum hüten gibt, dann muss sie den Hund anders fordern. Da reicht es nicht nur, spazieren zu gehen...
Klar, 2h am Stück mit dem jungen Hund sind recht viel. Das sollte sie tatsächlich aufteilen.

Aber der Hund muss auch geistig ausgelastet werden, sonst geht der auf kurz oder lang auch ein, entwickelt ggf. Marotten oder ist nur am randalieren.

Ich würde es auch mit einem festen Platz lösen. Und Geduld.
Aber wie gesagt, den Spaziergang würde ich dem Alter anpassen und dann muss sie den Hund geistig fördern und fordern, denn Schafe werden sicherlich nicht bei euch rumspringen...

Hatte sie denn vorher Hunde? Welchen Beweggrund gab es, sich diese Rasse auszusuchen? Wirst du nicht beantworten können, aber das hätte ggf. auch die Züchertin angeklärt... hoffe ich jedenfalls...

Oder man sieht sie bald bei Martin Rütter
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