Es lässt mich nicht los..
20.07.2017 14:07
Hallo liebe Mc,
ich weiß nicht ob ihr das mitbekommen habt, mit der groß aufgedeckten Kinderporno-Plattform in Hessen ( Bad Camberg).
Das alles spielte sich genau neben unserem Haus ab... Der Herr hat neben uns seine Werkstatt gehabt, und wir kennen ihn und seine Familie auch gut...
Irgendwie lässt mich das absolut nicht los
Die Frau so zu sehen.. der Gedanke, dass er das mit den kleinen auch gemacht haben könnte bringt mich aus der Bahn...
Wir hätten an dem Tag echt mit allem gerechnet, nur nicht damit. Schon gar nicht von ihm.. Haben sogar zusammen gegrillt schon und er hat immer den Anschein gemacht, dass er total anständig ist und auf sowas niemals kommen würde.
Werde niemals vergessen, wie die Polizei da rein ist mit einer Rauchbombe und für den Moment alles so laut war..Wie alle geschrien haben.. Presse überall. Wie er abgeführt wurde, und wie seine Frau kurze Zeit danach in Tränen zusammenbrach.
Ich will echt nicht in ihrer haut stecken.. 2 Kinder von diesem Mann und selbst sie ahnte nichts. Die angst wird sicherlich bei allen noch bleiben ob er Bilder der Kinder auch hatte...
So ein widerliches Schwein.
Die Frau ist inzwischen, Gott sei dank! aus dem Ort raus und ist mit den Kindern zu ihrer Familie geflüchtet. Es ist so komisch an der Werkstatt oder am Haus vorbei zu gehen und zu wissen, dass er sowas großes und widerliches machen konnte. Und wir so einem auch noch die Hand gereicht haben, und mit dem lachen und essen konnten.
Wir sind einfach nur fassungslos...
Musste mich mal auskotzen.. Hab die Bilder als im Kopf und werd noch bekloppt deshalb.
ich weiß nicht ob ihr das mitbekommen habt, mit der groß aufgedeckten Kinderporno-Plattform in Hessen ( Bad Camberg).
Das alles spielte sich genau neben unserem Haus ab... Der Herr hat neben uns seine Werkstatt gehabt, und wir kennen ihn und seine Familie auch gut...
Irgendwie lässt mich das absolut nicht los
Die Frau so zu sehen.. der Gedanke, dass er das mit den kleinen auch gemacht haben könnte bringt mich aus der Bahn...
Wir hätten an dem Tag echt mit allem gerechnet, nur nicht damit. Schon gar nicht von ihm.. Haben sogar zusammen gegrillt schon und er hat immer den Anschein gemacht, dass er total anständig ist und auf sowas niemals kommen würde.
Werde niemals vergessen, wie die Polizei da rein ist mit einer Rauchbombe und für den Moment alles so laut war..Wie alle geschrien haben.. Presse überall. Wie er abgeführt wurde, und wie seine Frau kurze Zeit danach in Tränen zusammenbrach.
Ich will echt nicht in ihrer haut stecken.. 2 Kinder von diesem Mann und selbst sie ahnte nichts. Die angst wird sicherlich bei allen noch bleiben ob er Bilder der Kinder auch hatte...
So ein widerliches Schwein.
Die Frau ist inzwischen, Gott sei dank! aus dem Ort raus und ist mit den Kindern zu ihrer Familie geflüchtet. Es ist so komisch an der Werkstatt oder am Haus vorbei zu gehen und zu wissen, dass er sowas großes und widerliches machen konnte. Und wir so einem auch noch die Hand gereicht haben, und mit dem lachen und essen konnten.
Wir sind einfach nur fassungslos... Musste mich mal auskotzen.. Hab die Bilder als im Kopf und werd noch bekloppt deshalb.
20.07.2017 14:17
Dass dich das belastet, kann ich gut verstehen. Man kann den Menschen hakt immer nur vor den Kopf gucken.
20.07.2017 14:19
Zitat von Melly82:Das stimmt wohl.. Schrecklich sowas.
Dass dich das belastet, kann ich gut verstehen. Man kann den Menschen hakt immer nur vor den Kopf gucken.
20.07.2017 14:20
Oh je habe davon gelesen, fürchterlich das ganze. Kann dich da absolut verstehen, sowas würde mir auch nahe gehen
Leider sieht man den wenigstens an was für Perverse (entschuldigt den Ausdruck)Schweine das sind. Das es diese Neigung gibt und so einen großen professionellen Rahmen ausgelebt wird, da kann einen nur schlecht werden.
Etwas positives hat die Sache, der Kerl wurde geschnappt und hoffentlich kommt der so schnell nicht mehr raus.
Leider sieht man den wenigstens an was für Perverse (entschuldigt den Ausdruck)Schweine das sind. Das es diese Neigung gibt und so einen großen professionellen Rahmen ausgelebt wird, da kann einen nur schlecht werden.
Etwas positives hat die Sache, der Kerl wurde geschnappt und hoffentlich kommt der so schnell nicht mehr raus.
20.07.2017 14:22
Zitat von Peach87:Da hast du recht, bin froh das er gefasst wurde. Und mein Mann dachte noch es sei was harmloses... Bei so ner Polizei Anzahl wars klar, dass es was größeres war. >.>
Oh je habe davon gelesen, fürchterlich das ganze. Kann dich da absolut verstehen, sowas würde mir auch nahe gehen![]()
Leider sieht man den wenigstens an was für Perverse (entschuldigt den Ausdruck)Schweine das sind. Das es diese Neigung gibt und so einen großen professionellen Rahmen ausgelebt wird, da kann einen nur schlecht werden.
Etwas positives hat die Sache, der Kerl wurde geschnappt und hoffentlich kommt der so schnell nicht mehr raus.
Ich denke das bleibt noch ewig an uns kleben.
20.07.2017 14:24
Furchtbar schrecklich ist sowas!
Kann man sich nicht vorstellen wie man sowas nur machen kann.
Ich könnt heulen bei dem gedanken.
Ich glaubs dir, dass du das nicht aus dem kopf bekommst. Würd ich vermutlich auch nicht.
Kann man sich nicht vorstellen wie man sowas nur machen kann.
Ich könnt heulen bei dem gedanken.
Ich glaubs dir, dass du das nicht aus dem kopf bekommst. Würd ich vermutlich auch nicht.
20.07.2017 14:30
Ich kann dich gut verstehen, mich hat damals der Fall von Ian Watkins nicht losgelassen, obwohl ich damit nichts zu tun hatte. Ich habe mich wochenlang damit beschäftigt, bin immer wieder in Tränen ausgebrochen.
Bei dir ist es ja hier noch drastische, du bist irgendwie involviert und wirst dich fragen, ob deine Kinder vielleicht mal etwas mit dem Nachbarn erlebt haben. Ich denke, dass das ganz normal ist und dass man solche Ereignisse verarbeiten muss und dass man auch darüber sprechen muss.
Vielleicht hilft es dir, falls du kannst und sie kann, dich mit der Frau auseinanderzusetzen. Mit ihr zu sprechen, ihr zuzuhören und ihr Fragen zu stellen.
Das Problem in unserer Gesellschaft ist tatsächlich, dass wir oft der Meinung sind, man müsse es "solchen Menschen" doch ansehen, aber das tut man nicht. Ich habe lange in einer forensischen Psychiatrie gearbeitet, auch wir hatten Pädophile, Sadisten und andere psychisch kranke Straftäter und gerade die beiden erstgenannten sind so gut darin sich volkommen homogen in die Gesellschaft einzufügen, dass man aus allen Wolken fällt.
Ich persönlich traue z.B. JEDEM zu, dass er oder sie meine Kinder missbraucht, die eigenen Kinder missbraucht, Tiere quält etc. Das mag übertrieben sein, aber ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Opfer länger leiden, weil andere es dem Täter einfach nicht zugetraut haben und deswegen Warnsignale und Hinweise als Hirngespinste abgetan haben.
Setze dich mit deinen Gefühlen ruhig intensiv auseinander, schieb das nicht weg. Das ist wichtig für dich und deine Wahrnehmung.
Bei dir ist es ja hier noch drastische, du bist irgendwie involviert und wirst dich fragen, ob deine Kinder vielleicht mal etwas mit dem Nachbarn erlebt haben. Ich denke, dass das ganz normal ist und dass man solche Ereignisse verarbeiten muss und dass man auch darüber sprechen muss.
Vielleicht hilft es dir, falls du kannst und sie kann, dich mit der Frau auseinanderzusetzen. Mit ihr zu sprechen, ihr zuzuhören und ihr Fragen zu stellen.
Das Problem in unserer Gesellschaft ist tatsächlich, dass wir oft der Meinung sind, man müsse es "solchen Menschen" doch ansehen, aber das tut man nicht. Ich habe lange in einer forensischen Psychiatrie gearbeitet, auch wir hatten Pädophile, Sadisten und andere psychisch kranke Straftäter und gerade die beiden erstgenannten sind so gut darin sich volkommen homogen in die Gesellschaft einzufügen, dass man aus allen Wolken fällt.
Ich persönlich traue z.B. JEDEM zu, dass er oder sie meine Kinder missbraucht, die eigenen Kinder missbraucht, Tiere quält etc. Das mag übertrieben sein, aber ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Opfer länger leiden, weil andere es dem Täter einfach nicht zugetraut haben und deswegen Warnsignale und Hinweise als Hirngespinste abgetan haben.
Setze dich mit deinen Gefühlen ruhig intensiv auseinander, schieb das nicht weg. Das ist wichtig für dich und deine Wahrnehmung.
20.07.2017 14:41
Zitat von Fjörgyn:
Ich kann dich gut verstehen, mich hat damals der Fall von Ian Watkins nicht losgelassen, obwohl ich damit nichts zu tun hatte. Ich habe mich wochenlang damit beschäftigt, bin immer wieder in Tränen ausgebrochen.
Bei dir ist es ja hier noch drastische, du bist irgendwie involviert und wirst dich fragen, ob deine Kinder vielleicht mal etwas mit dem Nachbarn erlebt haben. Ich denke, dass das ganz normal ist und dass man solche Ereignisse verarbeiten muss und dass man auch darüber sprechen muss.
Vielleicht hilft es dir, falls du kannst und sie kann, dich mit der Frau auseinanderzusetzen. Mit ihr zu sprechen, ihr zuzuhören und ihr Fragen zu stellen.
Das Problem in unserer Gesellschaft ist tatsächlich, dass wir oft der Meinung sind, man müsse es "solchen Menschen" doch ansehen, aber das tut man nicht. Ich habe lange in einer forensischen Psychiatrie gearbeitet, auch wir hatten Pädophile, Sadisten und andere psychisch kranke Straftäter und gerade die beiden erstgenannten sind so gut darin sich volkommen homogen in die Gesellschaft einzufügen, dass man aus allen Wolken fällt.
Ich persönlich traue z.B. JEDEM zu, dass er oder sie meine Kinder missbraucht, die eigenen Kinder missbraucht, Tiere quält etc. Das mag übertrieben sein, aber ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Opfer länger leiden, weil andere es dem Täter einfach nicht zugetraut haben und deswegen Warnsignale und Hinweise als Hirngespinste abgetan haben.
Setze dich mit deinen Gefühlen ruhig intensiv auseinander, schieb das nicht weg. Das ist wichtig für dich und deine Wahrnehmung.
Danke erstmal für deinen Text! Ja, dass stimmt schon. Momentan lasse ich seine Frau in ruhe, da sie ja sicher selbst erstmal runterkommen muss. Und sie ist momentan sowieso in Bayern mit den Kindern und wir es auch nicht einfach haben. Klar wird man darüber nochmal sprechen, aber momentan sind alle ziemlich unter schock und man weiß gar nicht wie man soll..
Ich hoffe, und gehe mal davon aus, dass unsere Kinder da nicht dabei waren. Aber alleine die Vorstellung macht einen fertig. Das einzige was ich wohl tun kann, ist für sie da sein und ihr die Hilfe bieten. :/
Bis dahin werden wir sicher noch einige male darüber sprechen und es verdauen müssen.
20.07.2017 14:43
Zitat von Fjörgyn:
Ich kann dich gut verstehen, mich hat damals der Fall von Ian Watkins nicht losgelassen, obwohl ich damit nichts zu tun hatte. Ich habe mich wochenlang damit beschäftigt, bin immer wieder in Tränen ausgebrochen.
Bei dir ist es ja hier noch drastische, du bist irgendwie involviert und wirst dich fragen, ob deine Kinder vielleicht mal etwas mit dem Nachbarn erlebt haben. Ich denke, dass das ganz normal ist und dass man solche Ereignisse verarbeiten muss und dass man auch darüber sprechen muss.
Vielleicht hilft es dir, falls du kannst und sie kann, dich mit der Frau auseinanderzusetzen. Mit ihr zu sprechen, ihr zuzuhören und ihr Fragen zu stellen.
Das Problem in unserer Gesellschaft ist tatsächlich, dass wir oft der Meinung sind, man müsse es "solchen Menschen" doch ansehen, aber das tut man nicht. Ich habe lange in einer forensischen Psychiatrie gearbeitet, auch wir hatten Pädophile, Sadisten und andere psychisch kranke Straftäter und gerade die beiden erstgenannten sind so gut darin sich volkommen homogen in die Gesellschaft einzufügen, dass man aus allen Wolken fällt.
Ich persönlich traue z.B. JEDEM zu, dass er oder sie meine Kinder missbraucht, die eigenen Kinder missbraucht, Tiere quält etc. Das mag übertrieben sein, aber ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Opfer länger leiden, weil andere es dem Täter einfach nicht zugetraut haben und deswegen Warnsignale und Hinweise als Hirngespinste abgetan haben.
Setze dich mit deinen Gefühlen ruhig intensiv auseinander, schieb das nicht weg. Das ist wichtig für dich und deine Wahrnehmung.
Ich bewundere dich, dass du mit solchen menschen arbeiten kannst.
Aber auch ich habe schon viel erlebt und viele verschiedene menschen kennen gelernt. Man glaubt nicht, was es alles gibt.
Und es gibt nichts, dass es nicht gibt.
20.07.2017 14:44
Zitat von sunshine_26:Schließe mich da mal an. Respekt vor euch, dass ihr das könnt. Ich würde wohl durchdrehen.
Zitat von Fjörgyn:
Ich kann dich gut verstehen, mich hat damals der Fall von Ian Watkins nicht losgelassen, obwohl ich damit nichts zu tun hatte. Ich habe mich wochenlang damit beschäftigt, bin immer wieder in Tränen ausgebrochen.
Bei dir ist es ja hier noch drastische, du bist irgendwie involviert und wirst dich fragen, ob deine Kinder vielleicht mal etwas mit dem Nachbarn erlebt haben. Ich denke, dass das ganz normal ist und dass man solche Ereignisse verarbeiten muss und dass man auch darüber sprechen muss.
Vielleicht hilft es dir, falls du kannst und sie kann, dich mit der Frau auseinanderzusetzen. Mit ihr zu sprechen, ihr zuzuhören und ihr Fragen zu stellen.
Das Problem in unserer Gesellschaft ist tatsächlich, dass wir oft der Meinung sind, man müsse es "solchen Menschen" doch ansehen, aber das tut man nicht. Ich habe lange in einer forensischen Psychiatrie gearbeitet, auch wir hatten Pädophile, Sadisten und andere psychisch kranke Straftäter und gerade die beiden erstgenannten sind so gut darin sich volkommen homogen in die Gesellschaft einzufügen, dass man aus allen Wolken fällt.
Ich persönlich traue z.B. JEDEM zu, dass er oder sie meine Kinder missbraucht, die eigenen Kinder missbraucht, Tiere quält etc. Das mag übertrieben sein, aber ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Opfer länger leiden, weil andere es dem Täter einfach nicht zugetraut haben und deswegen Warnsignale und Hinweise als Hirngespinste abgetan haben.
Setze dich mit deinen Gefühlen ruhig intensiv auseinander, schieb das nicht weg. Das ist wichtig für dich und deine Wahrnehmung.
Ich bewundere dich, dass du mit solchen menschen arbeiten kannst.
Aber auch ich habe schon viel erlebt und viele verschiedene menschen kennen gelernt. Man glaubt nicht, was es alles gibt.
Und es gibt nichts, dass es nicht gibt.
20.07.2017 14:54
Zitat von Ilayda_94:
Zitat von sunshine_26:Schließe mich da mal an. Respekt vor euch, dass ihr das könnt. Ich würde wohl durchdrehen.
Zitat von Fjörgyn:
Ich kann dich gut verstehen, mich hat damals der Fall von Ian Watkins nicht losgelassen, obwohl ich damit nichts zu tun hatte. Ich habe mich wochenlang damit beschäftigt, bin immer wieder in Tränen ausgebrochen.
Bei dir ist es ja hier noch drastische, du bist irgendwie involviert und wirst dich fragen, ob deine Kinder vielleicht mal etwas mit dem Nachbarn erlebt haben. Ich denke, dass das ganz normal ist und dass man solche Ereignisse verarbeiten muss und dass man auch darüber sprechen muss.
Vielleicht hilft es dir, falls du kannst und sie kann, dich mit der Frau auseinanderzusetzen. Mit ihr zu sprechen, ihr zuzuhören und ihr Fragen zu stellen.
Das Problem in unserer Gesellschaft ist tatsächlich, dass wir oft der Meinung sind, man müsse es "solchen Menschen" doch ansehen, aber das tut man nicht. Ich habe lange in einer forensischen Psychiatrie gearbeitet, auch wir hatten Pädophile, Sadisten und andere psychisch kranke Straftäter und gerade die beiden erstgenannten sind so gut darin sich volkommen homogen in die Gesellschaft einzufügen, dass man aus allen Wolken fällt.
Ich persönlich traue z.B. JEDEM zu, dass er oder sie meine Kinder missbraucht, die eigenen Kinder missbraucht, Tiere quält etc. Das mag übertrieben sein, aber ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Opfer länger leiden, weil andere es dem Täter einfach nicht zugetraut haben und deswegen Warnsignale und Hinweise als Hirngespinste abgetan haben.
Setze dich mit deinen Gefühlen ruhig intensiv auseinander, schieb das nicht weg. Das ist wichtig für dich und deine Wahrnehmung.
Ich bewundere dich, dass du mit solchen menschen arbeiten kannst.
Aber auch ich habe schon viel erlebt und viele verschiedene menschen kennen gelernt. Man glaubt nicht, was es alles gibt.
Und es gibt nichts, dass es nicht gibt.
Kann ich nicht mehr. Ich habe nach de Geburt meines Sohnes aufgehört und arbeite jetzt als Buchhalterin. Mich kriegen keine zehn Pferde mehr in die forensische. Der ausschlaggebende Punkt war tatsächlich der Fall von Ian Watkins. Auch wenn ich meinen Job eigentlich gerne gemacht habe, war mir klar, dass dich dahin nicht zurück kann.
20.07.2017 14:57
Zitat von Fjörgyn:Kann ich total verstehen
Zitat von Ilayda_94:
Zitat von sunshine_26:Schließe mich da mal an. Respekt vor euch, dass ihr das könnt. Ich würde wohl durchdrehen.
Zitat von Fjörgyn:
Ich kann dich gut verstehen, mich hat damals der Fall von Ian Watkins nicht losgelassen, obwohl ich damit nichts zu tun hatte. Ich habe mich wochenlang damit beschäftigt, bin immer wieder in Tränen ausgebrochen.
Bei dir ist es ja hier noch drastische, du bist irgendwie involviert und wirst dich fragen, ob deine Kinder vielleicht mal etwas mit dem Nachbarn erlebt haben. Ich denke, dass das ganz normal ist und dass man solche Ereignisse verarbeiten muss und dass man auch darüber sprechen muss.
Vielleicht hilft es dir, falls du kannst und sie kann, dich mit der Frau auseinanderzusetzen. Mit ihr zu sprechen, ihr zuzuhören und ihr Fragen zu stellen.
Das Problem in unserer Gesellschaft ist tatsächlich, dass wir oft der Meinung sind, man müsse es "solchen Menschen" doch ansehen, aber das tut man nicht. Ich habe lange in einer forensischen Psychiatrie gearbeitet, auch wir hatten Pädophile, Sadisten und andere psychisch kranke Straftäter und gerade die beiden erstgenannten sind so gut darin sich volkommen homogen in die Gesellschaft einzufügen, dass man aus allen Wolken fällt.
Ich persönlich traue z.B. JEDEM zu, dass er oder sie meine Kinder missbraucht, die eigenen Kinder missbraucht, Tiere quält etc. Das mag übertrieben sein, aber ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Opfer länger leiden, weil andere es dem Täter einfach nicht zugetraut haben und deswegen Warnsignale und Hinweise als Hirngespinste abgetan haben.
Setze dich mit deinen Gefühlen ruhig intensiv auseinander, schieb das nicht weg. Das ist wichtig für dich und deine Wahrnehmung.
Ich bewundere dich, dass du mit solchen menschen arbeiten kannst.
Aber auch ich habe schon viel erlebt und viele verschiedene menschen kennen gelernt. Man glaubt nicht, was es alles gibt.
Und es gibt nichts, dass es nicht gibt.
Kann ich nicht mehr. Ich habe nach de Geburt meines Sohnes aufgehört und arbeite jetzt als Buchhalterin. Mich kriegen keine zehn Pferde mehr in die forensische. Der ausschlaggebende Punkt war tatsächlich der Fall von Ian Watkins. Auch wenn ich meinen Job eigentlich gerne gemacht habe, war mir klar, dass dich dahin nicht zurück kann.
Es ist auch schwerer zu ertragen wenn man selbst Kinder hat, und sich da so rein fühlen kann..
20.07.2017 16:47
Ich kann das so sehr verstehen, diese unglaublichen Zweifel an sich selbst.
Wie konnte man sowas schlimmes nicht mitbekommen?
Uns ist sowas schreckliches leider mal persönlich passiert, es war ein richtig enger Freund von uns, wir hätten das niemals gedacht!
Die Verletzungen sind so unfassbar, plötzlich ist der beste Freund weg und er soll deinem Kind so etwas schlimmes angetan haben.
Die ganzen Jahre Freundschaft waren eine Lüge, niemals hatte dieser Jemand ein ehrliches Interesse an uns, er wollte immer nur an unsere Tochter.
Er ist auch unser direkter Nachbar und bis zur Verhandlung musste er nicht in u-Haft weil keine Fluchtgefahr besteht.
Es ist alles nicht zu ertragen, vor allem die milden Urteile sind grauenvoll.
Nie wieder werde ich jemandem vertrauen schenken, unsere Kinder können sich nicht mehr ohne uns irgendwohin bewegen, mit dem Schulbus fahren ist jetzt auch tabu, wir sind immer bei ihnen.
Wie konnte man sowas schlimmes nicht mitbekommen?
Uns ist sowas schreckliches leider mal persönlich passiert, es war ein richtig enger Freund von uns, wir hätten das niemals gedacht!
Die Verletzungen sind so unfassbar, plötzlich ist der beste Freund weg und er soll deinem Kind so etwas schlimmes angetan haben.
Die ganzen Jahre Freundschaft waren eine Lüge, niemals hatte dieser Jemand ein ehrliches Interesse an uns, er wollte immer nur an unsere Tochter.
Er ist auch unser direkter Nachbar und bis zur Verhandlung musste er nicht in u-Haft weil keine Fluchtgefahr besteht.
Es ist alles nicht zu ertragen, vor allem die milden Urteile sind grauenvoll.
Nie wieder werde ich jemandem vertrauen schenken, unsere Kinder können sich nicht mehr ohne uns irgendwohin bewegen, mit dem Schulbus fahren ist jetzt auch tabu, wir sind immer bei ihnen.
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