Langzeitstillmamas - eure Erfahrungen beim Abstillen??
11.11.2016 12:37
Hallo Stillmamas,
meine Kleine ist jetzt 1 Jahr und 5 Monate alt und besucht die Krippe und wir stillen noch abends/ nachts. Nun habe ich seit 4 Monaten nach jahrelanger Schilddrüsenunterfunktion plötzlich eine massive Überfunktion, mein Hausarzt ist sehr verständnisvoll und wir haben es versucht stillfreundlich in den Griff zu bekommen. Nun schüttet meine Schilddrüse aber immer wieder massiv Hormone aus, bemerkbar macht sich das u.a. durch starken Durchfall, Herzrasen und Gewichtsverlust und Gereiztheit. Und es muss nun mit effektiver Behandelt werden.
Dazu muss ich abstillen. Ich habe große Angst davor. Sie braucht die Brust noch so stark als Stärkung und fordert diese auch massiv ein. Wenn ich nach stundenlangen nuckeln in der Nacht die Brust verweigert habe, weint sich bitterlich und stößt alles andere von sich.
Bitte helft mir! Wie sind eure Erfahrungen, wie kann ich ihr helfen es besser zu akzeptieren?
meine Kleine ist jetzt 1 Jahr und 5 Monate alt und besucht die Krippe und wir stillen noch abends/ nachts. Nun habe ich seit 4 Monaten nach jahrelanger Schilddrüsenunterfunktion plötzlich eine massive Überfunktion, mein Hausarzt ist sehr verständnisvoll und wir haben es versucht stillfreundlich in den Griff zu bekommen. Nun schüttet meine Schilddrüse aber immer wieder massiv Hormone aus, bemerkbar macht sich das u.a. durch starken Durchfall, Herzrasen und Gewichtsverlust und Gereiztheit. Und es muss nun mit effektiver Behandelt werden.
Dazu muss ich abstillen. Ich habe große Angst davor. Sie braucht die Brust noch so stark als Stärkung und fordert diese auch massiv ein. Wenn ich nach stundenlangen nuckeln in der Nacht die Brust verweigert habe, weint sich bitterlich und stößt alles andere von sich.
Bitte helft mir! Wie sind eure Erfahrungen, wie kann ich ihr helfen es besser zu akzeptieren?
11.11.2016 12:41
habt ihr mal bei embryotox.de geschaut ob es nicht doch stillfreundliche medikamente gibt?
ansonsten hab ich die erfahrung gemacht, dass man als mama hinter seiner entscheidung stehen muss! bleibt man da konsequent, dann spüren die kinder das und akzeptieren es eher. wankt man selber, dann klappt das auch nicht!
könnte dein mann dich beim abstillen unterstützen? so dass er sich um das kind kümmert? und du "gar nicht in ihre nähe kommst"?
ansonsten hab ich die erfahrung gemacht, dass man als mama hinter seiner entscheidung stehen muss! bleibt man da konsequent, dann spüren die kinder das und akzeptieren es eher. wankt man selber, dann klappt das auch nicht!
könnte dein mann dich beim abstillen unterstützen? so dass er sich um das kind kümmert? und du "gar nicht in ihre nähe kommst"?
11.11.2016 12:49
Ja, bei embryotox haben wir uns informiert. Eine kleine Dosis ist zugelassen aber die hohe Dosis die ich nehmen muss, kann sich auf ihre eigene Schilddrüse auswirken und das will ich nicht riskieren.
Ihr Papa wird mit da sein, aber ich kann doch nicht einfach 1 Woche ausziehen und ihn damit alleine lassen
Ihr Papa wird mit da sein, aber ich kann doch nicht einfach 1 Woche ausziehen und ihn damit alleine lassen
11.11.2016 12:50
Eigentlich müsste ich ins Krankenhaus, die Schilddrüse mit Radioaktivem Zeug behandeln lassen, aber dann darf man nicht besucht werden und das will ich ihr nicht antun und mein Arzt versteht das.
11.11.2016 12:51
Also ich hatte auch ein extremes Brustkind und musste kurz vor dem ersten Gebu aus verschiedenen Gründen abstillen und hätte nie gedacht das wir es hinbekommen.
Wir stillten da noch in der Nacht aber nicht mehr zum einschlafen.
Ich habe es kurz und (einigermaßen) schmerzlos gemacht. Ich habe einen Abend bestimmt an dem es vorbei sein sollte, mehr für mich damit ich damit abschließen kann und war dann auch davon überzeugt ab jetzt nicht mehr zu stillen, diese Überzeugung ist wichtig damit dein Kind merkt das du entschloßen bist und es ernst meinst.
Wenn er dann in der Nacht wach wurde habe ich ihn Pre angeboten aus einer Flasche mit Trinklerntülle (nicht Nuckelflasche). Erst wollte er sie nicht haben, ich habe ihn in den Arm genommen (wir haben Familienbett) und es ihm immer wieder erklärt und ihn getröstet und mein Verständnis ausgedrückt das ich weiß das er es doof findet und es ok ist darüber wütend zu sein. Irgendwann hat er dann die Pre getrunken. Natürlich war das ein Prozess der über merhere Tage ging aber so ab der dritten Nacht wurde es entspannter, nach einer Woche hatten wir abgestillt und auf Pre umgestellt, seine Bulli bekam er dann 3 mal in der Nacht, mit ca. 16 Monaten haben wir auch diese weggelassen und sind auf Wasser umgestiegen, das dauerte nochmal 3 Tage mit etwas gemotze aber lieg besser.
Du musst dich nur fragen ob du nohmal auf Pre umsteigen möchtest oder ob du auf Wasser/Tee umstellen willst.
Hauptsache du knickst nicht ein und stehst hinter deiner Entscheidung andernfalls wird es für euch beide ein Kampf aber ganz ohne Tränchen wird es leider nicht ablaufen, da bist du dann gefragt zum trösten, auffangen und begleiten.
Wir stillten da noch in der Nacht aber nicht mehr zum einschlafen.
Ich habe es kurz und (einigermaßen) schmerzlos gemacht. Ich habe einen Abend bestimmt an dem es vorbei sein sollte, mehr für mich damit ich damit abschließen kann und war dann auch davon überzeugt ab jetzt nicht mehr zu stillen, diese Überzeugung ist wichtig damit dein Kind merkt das du entschloßen bist und es ernst meinst.
Wenn er dann in der Nacht wach wurde habe ich ihn Pre angeboten aus einer Flasche mit Trinklerntülle (nicht Nuckelflasche). Erst wollte er sie nicht haben, ich habe ihn in den Arm genommen (wir haben Familienbett) und es ihm immer wieder erklärt und ihn getröstet und mein Verständnis ausgedrückt das ich weiß das er es doof findet und es ok ist darüber wütend zu sein. Irgendwann hat er dann die Pre getrunken. Natürlich war das ein Prozess der über merhere Tage ging aber so ab der dritten Nacht wurde es entspannter, nach einer Woche hatten wir abgestillt und auf Pre umgestellt, seine Bulli bekam er dann 3 mal in der Nacht, mit ca. 16 Monaten haben wir auch diese weggelassen und sind auf Wasser umgestiegen, das dauerte nochmal 3 Tage mit etwas gemotze aber lieg besser.
Du musst dich nur fragen ob du nohmal auf Pre umsteigen möchtest oder ob du auf Wasser/Tee umstellen willst.
Hauptsache du knickst nicht ein und stehst hinter deiner Entscheidung andernfalls wird es für euch beide ein Kampf aber ganz ohne Tränchen wird es leider nicht ablaufen, da bist du dann gefragt zum trösten, auffangen und begleiten.
11.11.2016 12:58
Wir schlafen auch im Familienbett und das möchte ich eigentlich auch nicht ändern. Pre und die Flasche hat sie schon immer abgelehnt, sie wollte immer nur Brust. Seit ca. 3 Wochen will sie auch keinen Nuckel mehr haben. Mit Ersatz anbieten wird also schwer werden. Sie trinkt auch am Tag aus einem normalen Glas/ Becher.
11.11.2016 13:00
Zitat von kruemel84:
Wir schlafen auch im Familienbett und das möchte ich eigentlich auch nicht ändern. Pre und die Flasche hat sie schon immer abgelehnt, sie wollte immer nur Brust. Seit ca. 3 Wochen will sie auch keinen Nuckel mehr haben. Mit Ersatz anbieten wird also schwer werden. Sie trinkt auch am Tag aus einem normalen Glas/ Becher.
Niklas trank vorher auch nie Pre aber wenn es nix anderes gibt musste er wohl oder übel. Es wäre aber auch kein Weltuntergang wenn er keine Milch mehr bekommt. Ich würde dann einfach ein Becher mit Wasser ans Bett nehmen und imm wenn er munter wird das Wasser anbieten. Er wird streiken, er wird sich wehren und es werden Tränen fließen, das ist auch vollkommen ok, es ist ne riesen Umstellung für ihn.
11.11.2016 13:01
War bei meiner Tochter in dem Alter auch. Wasser wurde auch abgelehnt und sie hat geschrien bis sie die Brust bekam. An sanftes Abstillen wäre da nicht zu denken gewesen. Kann dein Partner vielleicht ein paar Tage mit ihr alleine schlafen und du schläfst im Wohnzimmer.
Oder du machst Pflaster auf die Brust und sagst Aua das sie versteht das es nichts mehr gibt. Ohne Tränen wird es glaube schwer, du musst aber konsequent bleiben und starke Nerven behalten.
Oder du machst Pflaster auf die Brust und sagst Aua das sie versteht das es nichts mehr gibt. Ohne Tränen wird es glaube schwer, du musst aber konsequent bleiben und starke Nerven behalten.
11.11.2016 13:16
Zitat von kruemel84:
Wir schlafen auch im Familienbett und das möchte ich eigentlich auch nicht ändern. Pre und die Flasche hat sie schon immer abgelehnt, sie wollte immer nur Brust. Seit ca. 3 Wochen will sie auch keinen Nuckel mehr haben. Mit Ersatz anbieten wird also schwer werden. Sie trinkt auch am Tag aus einem normalen Glas/ Becher.
Änder das auch nicht. Bleib bei ihr, haltet das zusammen durch. Bereite dir Alternativen vor, Kuscheltier- oder Tuch, Pre, Schnuller, Wasser, und wenn sie das alles nicht will - das ich verstehen würde - dann begleite sie in ihrer Trauer. Für sie ist das natürlich ein Bruch, und sie wird mit großer Wahrscheinlichkeit wüten und weinen, aber du bist bei ihr. Ich denke es wäre schlimmer, wenn du ganz weg bist!
11.11.2016 13:24
Zitat von LIttleOne13:
Zitat von kruemel84:
Wir schlafen auch im Familienbett und das möchte ich eigentlich auch nicht ändern. Pre und die Flasche hat sie schon immer abgelehnt, sie wollte immer nur Brust. Seit ca. 3 Wochen will sie auch keinen Nuckel mehr haben. Mit Ersatz anbieten wird also schwer werden. Sie trinkt auch am Tag aus einem normalen Glas/ Becher.
Änder das auch nicht. Bleib bei ihr, haltet das zusammen durch. Bereite dir Alternativen vor, Kuscheltier- oder Tuch, Pre, Schnuller, Wasser, und wenn sie das alles nicht will - das ich verstehen würde - dann begleite sie in ihrer Trauer. Für sie ist das natürlich ein Bruch, und sie wird mit großer Wahrscheinlichkeit wüten und weinen, aber du bist bei ihr. Ich denke es wäre schlimmer, wenn du ganz weg bist!
Das hängt davon ab. Ich würde es auch erst mit beruhigen probieren. Bei uns wurde es erst besser als ich mich zur Mitte der Nacht ins andere Zimmer gelegt habe... und meine war schon 3 1/2 Es wurde einfach alles abgelehnt. Sie hat so was von geschrien das wir Angst hatten die Nachbarn würden sich beschweren. Ich konnte sie da gar nicht beruhigen da sie so sehr gewütet hat. Der ganze Prozess hat vier Wochen gedauert.
11.11.2016 14:59
Zitat von kruemel84:
Oh man, 4 Wochen![]()
War hart besonders wenn dein Kind dir ein "ich hab dich nicht mehr lieb" an den Kopf wirft.
Aber ich denke bei uns war es ein Extremfall und ich drück dir die Daumen das es bei euch schneller geht. Bleib konsequent. Kuschelt viel. Ich drück dich mal denn ich merke ihr seid beide nicht so weit... aber es wird sicher werden, ihr schafft es!
11.11.2016 18:05
Wir stillen seit zwei Wochen nicht mehr im Bett, weil sie zum Schluss wieder im Stundentakt gekommen ist. Sie will kein Wasser, keine Milch, keinen Schnuller, aber wenn sie wach wird will sie Bussi geben, direkt auf die Brustwarze. Auf die Weise klappt es ganz gut, allerdings steht sie jetzt immer um fünf auf, damit sie auf der Couch stillen kann.
11.11.2016 18:14
Ich kann dir Mut machen. Moritz war 16 Monate und hat nachts bestimmt 20x gestillt bzw. kurz genuckelt um wieder einzuschlafen.
Als ich die Nase voll hatte und es schaffen wollte habe ich auf die Uhr geschaut und gesagt: er kriegt erst ab z.B. 24:00 Uhr die Brust und dann erst wieder um 5:00 Uhr. Nach bereits 2 Nächten wollte er gar nichts mehr. Ich habe ihm auch bei jedem Aufwachen Wasser angeboten.
Als ich die Nase voll hatte und es schaffen wollte habe ich auf die Uhr geschaut und gesagt: er kriegt erst ab z.B. 24:00 Uhr die Brust und dann erst wieder um 5:00 Uhr. Nach bereits 2 Nächten wollte er gar nichts mehr. Ich habe ihm auch bei jedem Aufwachen Wasser angeboten.
11.11.2016 20:17
Zitat von kruemel84:
Ja, bei embryotox haben wir uns informiert. Eine kleine Dosis ist zugelassen aber die hohe Dosis die ich nehmen muss, kann sich auf ihre eigene Schilddrüse auswirken und das will ich nicht riskieren.
Ihr Papa wird mit da sein, aber ich kann doch nicht einfach 1 Woche ausziehen und ihn damit alleine lassen![]()
Darf ich mal fragen bis zu welcher Dosis es zugelassen ist?
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