Mütter- und Schwangerenforum

Alkohol und schwanger werden?

baum
1426 Beiträge
21.03.2011 12:00
Hy.

Hab da mal eine Frage.
Ich habe eine Freundin(35 Jahre).Sie möchte unbedingt schwanger werden.Leider ist der Wunsch und die unzähligen,jahrelangen,erfolglosen Versuchen so groß,daß sie mittlerweile immer öfter zum Aklohol(Wein)
greift .Ich habe immer und immer wieder versucht mit ihr darüber zu reden.Mache mir schon große Sorgen um sie.Ich versuche doch auch schon soooo lange schwanger zu werden und trinke deswegen auch nicht fast täglich Alkohol.Sie sagt immer.wenn ich schwanger bin werde ich damit aufhören.Aber ich glaube mittlerweile,das sie wirklich ein Alkoholproblem hat.Ich habe schon so oft versucht ihr beizubringen,das es schneller klappen würde,wenn sie keinen Wein drinkt,abr irgendwie will sie nicht auf mich höhren.
Kann mir irgend jemand weiterhelfen.Ich liebe meine Freundin wirklich sehr und möchte ihr gerne helfen.
21.03.2011 12:09
also ich kann ja verstehen, dass es belastend ist, wenn man so lange nicht schwanger wird...
aber wenn man sich dann in alkohol flüchtet, bringt das nicht nur nichts, ich kann mir auch nich vorstellen dass es grade dazu breiträgt schwanger zu werden.

Was wäre denn, wenn es klappen würde? Würde sie von heute auf morgen damit aufhören können?
Hast du ihr mal eine Therapie vorgeschlagen?
21.03.2011 12:12
Kein alkohol ist auch keine Lösung.
ne spaß...

aber ich kann mir vorstellen das viele Frauen aus frust wirklich zum alkohol greifen.
Ich finde in diesem moment braucht sie starke hilfe & unterstützung von ihrem Partner...ist das nicht der fall, dann würde ich mir überlegen ob der Partner auch zu ihr steht..
oder halt einfach mal zu Profamilia gehen ...die sind ja nich nur dafür da wenn man schwanger ist sondern auch wenn man einen unerfüllten kiwu hat
baum
1426 Beiträge
21.03.2011 12:20
Ich habe schon oft Stundenlang mit Ihr geredet und ihr auch eine Therapie vorgeschlagen.Sie weiß auch das sie ein Problem hat,aber sie will es selber einfach nicht akzeptieren.Ihr Mann ist Bauarbeiter und drinkt selber auch jeden Tag einige Biers.Nach aussen sind sie eigentlich das ideale Paar.Aber im wirklichen Leben haben sie ein ganz großes Problem.Wie kann ich ihnen das beibringen????
21.03.2011 12:22
Vielleicht nimmst du sie einfach mal an die Hand und gehst mit ihr zu Profamilia..vielleicht können die ihr das besser klar machen als du..
wenn sie auf ihren partner in der hinsicht nicht zählen kann und sie dir so wichtig ist, würde ich es übernehmen und ihr helfen.
kleene.85
1406 Beiträge
21.03.2011 12:24
Hallo,

also ich sprech da aus Erfahrung, Melinas Erzeuger war/ist Alkoholiker.

Er macht seit 2 Jahren ständig irgendwelche Therapien und wird im Schnitt alle 8 Wochen wieder Rückfällig.

Fakt ist ganz einfach: Solange die Alkoholkranken nicht wirklich sehen, aktzeptieren und wahrhaben das sie ein Alkoholproblem haben bringt es überhaupt nichts ständig auf die Person einzureden und diese Person zu einer Therapie überreden zu wollen. Das führt eher zum gegenteil und der Druck lässt den Erkrankten einmal mehr zur "Flasche" greifen.

Bei meinem Ex ist das im Grunde ähnlich. Er macht zwar Therapien, aber solange er nicht wirklich kapiert das er ein Alkoholproblem hat werden diese Therapien nie anschlagen. Er sagt immer: "Nicht der Alkohol ist sein Problem sondern sein Borderline und seine Shizophrenie (schreibt man das so?!?!)" Aber das die Sucht nach dem Alkohol auch eines seiner großen Probleme ist hat er in den 2 Jahren Therapie noch immer nicht eingesehen.

Hoffe das du evtl. mit deiner Freundin nochmal darüber reden kannst und ihr das vielleicht klar machen kannst das sie ein Alk Prob. hat, aber aus Erfahrung weis ich eben das sich eine Therapie erst lohnt wenn der Erkrankte es eben einsieht.

P.S.: Hatte schon mehrere Fälle von Alkoholsucht in meiner Familie/Bekanntenkreis, also kenne mehrere Krankheitsverläufe.

LG und Alles Gute
Ella-Bella
2909 Beiträge
21.03.2011 15:30
Zitat von kleene.85:

Hallo,

also ich sprech da aus Erfahrung, Melinas Erzeuger war/ist Alkoholiker.

Er macht seit 2 Jahren ständig irgendwelche Therapien und wird im Schnitt alle 8 Wochen wieder Rückfällig.

Fakt ist ganz einfach: Solange die Alkoholkranken nicht wirklich sehen, aktzeptieren und wahrhaben das sie ein Alkoholproblem haben bringt es überhaupt nichts ständig auf die Person einzureden und diese Person zu einer Therapie überreden zu wollen. Das führt eher zum gegenteil und der Druck lässt den Erkrankten einmal mehr zur "Flasche" greifen.

Bei meinem Ex ist das im Grunde ähnlich. Er macht zwar Therapien, aber solange er nicht wirklich kapiert das er ein Alkoholproblem hat werden diese Therapien nie anschlagen. Er sagt immer: "Nicht der Alkohol ist sein Problem sondern sein Borderline und seine Shizophrenie (schreibt man das so?!?!)" Aber das die Sucht nach dem Alkohol auch eines seiner großen Probleme ist hat er in den 2 Jahren Therapie noch immer nicht eingesehen.

Hoffe das du evtl. mit deiner Freundin nochmal darüber reden kannst und ihr das vielleicht klar machen kannst das sie ein Alk Prob. hat, aber aus Erfahrung weis ich eben das sich eine Therapie erst lohnt wenn der Erkrankte es eben einsieht.

P.S.: Hatte schon mehrere Fälle von Alkoholsucht in meiner Familie/Bekanntenkreis, also kenne mehrere Krankheitsverläufe.

LG und Alles Gute


Ganz genau so ist es. Der 1. Schritt zur Bewältigung der Alkoholsucht ist sich einzugestehen, dass man alkoholkrank ist. Im Schnitt brauchen Alkoholiker übrigens 7 Anläufe um wirklich trocken zu bleiben. Eigentlich kann man nichts anderes machen, als für denjenigen da zu sein.

Ich wünsche euch beiden alle Gute für den Partner/die Freundin.
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