Kinderwunsch nach Wochenbettdepression
13.03.2014 11:16
Hallo,
bisher habe ich immer nur still mitgelesen aber nun möchte ich mich doch auch mal selbst beteiligen.
Ich hatte nach der Geburt meines Kindes vor etwa 2 Jahren etwa 4 Monate lang eine starke Wochenbettdepression.
Lange dachten mein Mann und ich, dass wir deswegen leider ein Einzelkind haben werden, aber langsam hat sich der Wunsch nach einem Geschwisterchen doch wieder eingeschlichen und ich habe das Gefühl und die Hoffnung, dass alles gut wird! Ich lasse mir durch diese Krankheit nicht unsere Familie bestimmen!
Mich würde interessieren, wer von euch hat nach einer Wochenbettdepression ein weiteres Kind bekommen ? Welche Vorbereitungen habt ihr getroffen ? Hattet ihr eine erneute Depression ?
Viele Grüße
Murmelzwack
bisher habe ich immer nur still mitgelesen aber nun möchte ich mich doch auch mal selbst beteiligen.
Ich hatte nach der Geburt meines Kindes vor etwa 2 Jahren etwa 4 Monate lang eine starke Wochenbettdepression.
Lange dachten mein Mann und ich, dass wir deswegen leider ein Einzelkind haben werden, aber langsam hat sich der Wunsch nach einem Geschwisterchen doch wieder eingeschlichen und ich habe das Gefühl und die Hoffnung, dass alles gut wird! Ich lasse mir durch diese Krankheit nicht unsere Familie bestimmen!
Mich würde interessieren, wer von euch hat nach einer Wochenbettdepression ein weiteres Kind bekommen ? Welche Vorbereitungen habt ihr getroffen ? Hattet ihr eine erneute Depression ?
Viele Grüße
Murmelzwack
13.03.2014 11:35
huhu,
ich würde sagen,ich hatte auch eine,viele sagen eher,dass es nur ein Babyblues war,aber dafür hielt es zu lange an,es ging auch über Monate,bei meiner Tochter nicht so lange,bei meinem Sohn schon.
Ich denke,da spielt oft auch der eigene Charakter mit rein. ich bin auch ein sehr emotionaler,teilweise labiler Mensch,der schwer mit Veränderungen und klaren SChlussstrichen klar kommt.
Ich würde mir an deiner Stelle auch davon nicht den Kinderwunsch kapuut machen lassen,jedoch würde ich mir frühzeitig Hilfe suchen,vorab vielleicht schon dann mit deiner Hebi sprechen,man kann heutzutage viel machen.
Es gibt sogenannte Progesteron Cremes,oder Globuli,die helfen den Hormonhaushalt wieder ins Reine zu bringen,der ja auch oft schild daran ist.Ich wünsch dir alles Gute
ich würde sagen,ich hatte auch eine,viele sagen eher,dass es nur ein Babyblues war,aber dafür hielt es zu lange an,es ging auch über Monate,bei meiner Tochter nicht so lange,bei meinem Sohn schon.
Ich denke,da spielt oft auch der eigene Charakter mit rein. ich bin auch ein sehr emotionaler,teilweise labiler Mensch,der schwer mit Veränderungen und klaren SChlussstrichen klar kommt.
Ich würde mir an deiner Stelle auch davon nicht den Kinderwunsch kapuut machen lassen,jedoch würde ich mir frühzeitig Hilfe suchen,vorab vielleicht schon dann mit deiner Hebi sprechen,man kann heutzutage viel machen.
Es gibt sogenannte Progesteron Cremes,oder Globuli,die helfen den Hormonhaushalt wieder ins Reine zu bringen,der ja auch oft schild daran ist.Ich wünsch dir alles Gute
13.03.2014 11:38
Huhu,
ich hatte nach meinem ersten Kind (200
eine Wochenbettdepression. Zu dieser stand ich damals leider nicht offen, habe nicht darüber geredet, hatte Angst vor Reaktionen und hab mich selbst nicht verstanden. Somit hab ich die ganze Sache leider "verschleppt" und hatte locker 1,5 Jahre damit zu kämpfen. Die Situation damals war allgemein nicht leicht. Ich war viel zu jung Mutter geworden (mit 16!), hatte Haushalt, Ausbildung und Baby gleichzeitig zu schaffen. Zudem hatte ich eine traumatische Geburt hinter mir und verstand mich mit meiner Familie nicht gut.
2013 wurde ich mit unserem absoluten Wunschkind erneut schwanger. Ehrlich gesagt habe ich mich nicht ausreichend vorbereitet. Die Situation war ganz anders als damals: Feste Partnerschaft, toller Job, gute finanzielle Situation, familiäre Unterstützung... Ich traf mich bereits in der Schwangerschaft oft mit der Hebi um über die schreckliche Zeit von damals zu sprechen. Ich war allerdings zu optimistisch. Ich war mir sicher, dass mir sowas diesmal nicht passieren wird, weil ja alles soooo viel besser ist. Ich hab mich getäuscht
In den ersten Tagen war ich im Glücksrausch... Danach fiel ich so tief wie nie zuvor. Es war viel, viel schlimmer als beim ersten Mal. Es ging so weit, dass ich nachts Wahnvorstellungen und Angstzustände hatte. Ich hab Dinge gesehen und gespürt, die nicht da waren. Es war die Hölle. Und von der tiefen Traurigkeit und den vielen durchweinten Nächten will ich gar nicht reden...ich könnte keine Freude mehr empfinden und die Gedanken, die ich hatte, waren so traurig und böse, dass ich es nicht wage sie aufzuschreiben. Besser wurde es, als ich anfing nach Gleichgesinnten zu suchen. Das Internet war da sehr hilfreich und ich musste feststellen, dass Wochenbettdepris kein Tabuthema mehr sind! Problematisch war die Suche nach einem Therapeuten. Wir haben hier in Berlin hunderte davon, ich hab mich dumm und dämlich telefoniert, überall monatelange Wartezeiten. Meine Hebi, mein Mann und Rescue Tropfen halfen mir aber sehr gut. Nach 3 Monaten geht es mir nun viel, viel besser. Ich kann wieder Freude empfinden, es ist nicht alles grau. Hin und wieder hab ich noch ein Tief, aber das hält zum Glück immer nur wenige Tage an. Auch die Angstzustände in der Nacht sind weniger geworden. Demnächst fang ich eine Therapie an.
Ich finde es total toll, dass ihr euch trotzdem für ein weiteres Kind entschieden habt. Lasst euch euer Glück von dieser Scheißkrankheit nicht ruinieren. Mein Tipp an dich: Geh schon in der Schwangerschaft auf Therapeutensuche! Das hätte ich auch tun sollen. Solltest du dann doch keinen brauchen, was ich sehr für dich hoffe, ist das toll. Aber einen an der Hand zu haben kann nicht verkehrt sein.
ich hatte nach meinem ersten Kind (200
eine Wochenbettdepression. Zu dieser stand ich damals leider nicht offen, habe nicht darüber geredet, hatte Angst vor Reaktionen und hab mich selbst nicht verstanden. Somit hab ich die ganze Sache leider "verschleppt" und hatte locker 1,5 Jahre damit zu kämpfen. Die Situation damals war allgemein nicht leicht. Ich war viel zu jung Mutter geworden (mit 16!), hatte Haushalt, Ausbildung und Baby gleichzeitig zu schaffen. Zudem hatte ich eine traumatische Geburt hinter mir und verstand mich mit meiner Familie nicht gut. 2013 wurde ich mit unserem absoluten Wunschkind erneut schwanger. Ehrlich gesagt habe ich mich nicht ausreichend vorbereitet. Die Situation war ganz anders als damals: Feste Partnerschaft, toller Job, gute finanzielle Situation, familiäre Unterstützung... Ich traf mich bereits in der Schwangerschaft oft mit der Hebi um über die schreckliche Zeit von damals zu sprechen. Ich war allerdings zu optimistisch. Ich war mir sicher, dass mir sowas diesmal nicht passieren wird, weil ja alles soooo viel besser ist. Ich hab mich getäuscht
In den ersten Tagen war ich im Glücksrausch... Danach fiel ich so tief wie nie zuvor. Es war viel, viel schlimmer als beim ersten Mal. Es ging so weit, dass ich nachts Wahnvorstellungen und Angstzustände hatte. Ich hab Dinge gesehen und gespürt, die nicht da waren. Es war die Hölle. Und von der tiefen Traurigkeit und den vielen durchweinten Nächten will ich gar nicht reden...ich könnte keine Freude mehr empfinden und die Gedanken, die ich hatte, waren so traurig und böse, dass ich es nicht wage sie aufzuschreiben. Besser wurde es, als ich anfing nach Gleichgesinnten zu suchen. Das Internet war da sehr hilfreich und ich musste feststellen, dass Wochenbettdepris kein Tabuthema mehr sind! Problematisch war die Suche nach einem Therapeuten. Wir haben hier in Berlin hunderte davon, ich hab mich dumm und dämlich telefoniert, überall monatelange Wartezeiten. Meine Hebi, mein Mann und Rescue Tropfen halfen mir aber sehr gut. Nach 3 Monaten geht es mir nun viel, viel besser. Ich kann wieder Freude empfinden, es ist nicht alles grau. Hin und wieder hab ich noch ein Tief, aber das hält zum Glück immer nur wenige Tage an. Auch die Angstzustände in der Nacht sind weniger geworden. Demnächst fang ich eine Therapie an. Ich finde es total toll, dass ihr euch trotzdem für ein weiteres Kind entschieden habt. Lasst euch euer Glück von dieser Scheißkrankheit nicht ruinieren. Mein Tipp an dich: Geh schon in der Schwangerschaft auf Therapeutensuche! Das hätte ich auch tun sollen. Solltest du dann doch keinen brauchen, was ich sehr für dich hoffe, ist das toll. Aber einen an der Hand zu haben kann nicht verkehrt sein.
13.03.2014 12:04
Hallo,
schon, dass es hier andere Mütter gibt, die sich trauen so offen über das Thema zu reden wie ich ! Wir sind nämlich ganz und gar nicht allein - das weiß ich mittlerweile
Es war bei mir damals so weit, dass ich im Internet usw. gesucht habe, wo ich mein Kind weggeben kann. Ich wollte es nicht mehr. Es war mir total fremd und sollte weg. Ich hatte eine Einweisung in eine Klinik in der Hand aber meine Eltern haben uns bei sich aufgenommen und mit uns gekämpft und uns durch diese Hölle durchgeboxt. Außerdem halfen mir damals Medikamente und eine Gesprächstherapie bei einer Frau, die sich auf diese Krankheit spezialisiert hat und eine super Hebamme.
Ich hatte zwar keine Vorerkrankung aber evtl. doch familiär eine Veranlagung für die Depression mitbekommen - was ich bis dahin nicht wusste. Ansonsten denke ich, dass auch mein Perfektionismus und Schwierigkeit mit Veränderungen eine große Rolle gespielt haben. Unser Kind war ein absolutes Wunschkind und ich habe nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dass es so eine Krankheit gibt und dass es mich treffen könnte. Deswegen war auch ich total unvorbereitet.
Meine Psychiaterin, Therapeutin und Hebamme werde ich auf jeden Fall vorab kontaktieren und mir damit ein Netzwerk aufbauen. Auch möchte ich mich vorab schon um eine Mütter-/Familienhilfe kümmern, was bei mir in der Gegend (Niederbayern) scheinbar nicht so verbreitet ist - oder ich habs nur noch nicht gefunden
Ich werde auch nicht Stillen. Ich weiß, dass es das Beste für Babys ist, aber nachdem ich damals abgestillt hatte ging es mir viel besser. Gut, ich konnte die Medikamente weiter erhöhen, aber ich hab mich mit dem Stillen einfach nicht wohlgefühlt.
@Krümelmonster : Was ich von den Globulis oder Cremes (Progesteron oder sogar Plazenta) halten soll weiß ich noch nicht. Hast du damit Erfahrungen gemacht ?
@Putsch : Meine Mama sagt auch, dass es ihr so seltsam vorkam, dass ich im Krankenhaus keinen "Heultag" oder so hatte. Naja, das kam ja dann nach 2 Wochen mit voller Wucht.
schon, dass es hier andere Mütter gibt, die sich trauen so offen über das Thema zu reden wie ich ! Wir sind nämlich ganz und gar nicht allein - das weiß ich mittlerweile
Es war bei mir damals so weit, dass ich im Internet usw. gesucht habe, wo ich mein Kind weggeben kann. Ich wollte es nicht mehr. Es war mir total fremd und sollte weg. Ich hatte eine Einweisung in eine Klinik in der Hand aber meine Eltern haben uns bei sich aufgenommen und mit uns gekämpft und uns durch diese Hölle durchgeboxt. Außerdem halfen mir damals Medikamente und eine Gesprächstherapie bei einer Frau, die sich auf diese Krankheit spezialisiert hat und eine super Hebamme.
Ich hatte zwar keine Vorerkrankung aber evtl. doch familiär eine Veranlagung für die Depression mitbekommen - was ich bis dahin nicht wusste. Ansonsten denke ich, dass auch mein Perfektionismus und Schwierigkeit mit Veränderungen eine große Rolle gespielt haben. Unser Kind war ein absolutes Wunschkind und ich habe nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dass es so eine Krankheit gibt und dass es mich treffen könnte. Deswegen war auch ich total unvorbereitet.
Meine Psychiaterin, Therapeutin und Hebamme werde ich auf jeden Fall vorab kontaktieren und mir damit ein Netzwerk aufbauen. Auch möchte ich mich vorab schon um eine Mütter-/Familienhilfe kümmern, was bei mir in der Gegend (Niederbayern) scheinbar nicht so verbreitet ist - oder ich habs nur noch nicht gefunden
Ich werde auch nicht Stillen. Ich weiß, dass es das Beste für Babys ist, aber nachdem ich damals abgestillt hatte ging es mir viel besser. Gut, ich konnte die Medikamente weiter erhöhen, aber ich hab mich mit dem Stillen einfach nicht wohlgefühlt.
@Krümelmonster : Was ich von den Globulis oder Cremes (Progesteron oder sogar Plazenta) halten soll weiß ich noch nicht. Hast du damit Erfahrungen gemacht ?
@Putsch : Meine Mama sagt auch, dass es ihr so seltsam vorkam, dass ich im Krankenhaus keinen "Heultag" oder so hatte. Naja, das kam ja dann nach 2 Wochen mit voller Wucht.
13.03.2014 12:12
Also bei uns in der Familie sind Depressionen auch weitverbreitet,und meine Cousine hat es beim ersten Kind leider auch voll erwischt!Sie konnte sich gar nicht um den Kleinen kümmern,wenn der Papa nicht eingesprungen wäre,weiss ich nicht,wie es ausgegangen wäre!Aber genug der schlechten Erfahrungen,3 Jahre später beim 2.Sohn war alles anders,keine Depressionen(bis auf die üblichen Heultage,die wir alle mitmachen)und es läuft bis heute super!Du siehst,es muss also nicht wieder so kommen..und wenn doch,weisst Du ja welche Hilfen es gibt!Wenn Du Dir ein Baby wünschst,dann würde ich es einfach wagen,viel Glück!
13.03.2014 12:16
Ich hatte nach der 1. Geburt eine Wochenbettdepression. Bin auch in Therapie. Mir geht es prima und ich bin mittlerweile schwanger
ich hatte eine schwere Zeit aber Blicke positiv das sich das Ganze nicht wiederholt
ich hatte eine schwere Zeit aber Blicke positiv das sich das Ganze nicht wiederholt
13.03.2014 13:45
Hallo und herzlich willkommen!
Ich hatte nach dem ersten Kind eine ausgewachsene Wochenbettpsychose mit Klinikaufenthalt.
Nach den Kindern 2 und 3 hatte ich gar nichts, nicht mal die üblichen Heultage.
Jetzt ist grad Kind 4 da und hmm.....ich bin wachsam, ich formuliere es mal so. Hab schon ordentlich viel geweint die letzte Zeit, wesentlich mehr als es für mich normal ist. Fühle mich auch oft kraftlos und aus dem Bett aufstehen ist der reinste Zwang.
Aber wie gesagt, ich bin derzeit einfach nur wachsam. Wenn sich das in den nächsten 1 bis 2 Wochen nicht wesentlich gebessert hat, stehe ich beim Arzt auf der Matte.
Und das ist das, was mir geraten wurde als ich nach dem 1. Kind auch wieder schwanger wurde. Wichtig war, dass Hebamme, Frauenarzt und mein Umfeld bescheid wussten und gerade mein Umfeld die Anzeichen kennt und somit auch erkennt oder erkennen kann. Hebamme und FA kennen die Symptome ja ohnehin.
Ich habe auf mich selbst aufgepasst und alle anderen haben auch ein Auge auf mich geworfen und mir auch gerne mal ungefragt was abgenommen, damit ich mich "ausruhen" konnte. Ist alles glatt gegangen.
Ich hatte nach dem ersten Kind eine ausgewachsene Wochenbettpsychose mit Klinikaufenthalt.
Nach den Kindern 2 und 3 hatte ich gar nichts, nicht mal die üblichen Heultage.
Jetzt ist grad Kind 4 da und hmm.....ich bin wachsam, ich formuliere es mal so. Hab schon ordentlich viel geweint die letzte Zeit, wesentlich mehr als es für mich normal ist. Fühle mich auch oft kraftlos und aus dem Bett aufstehen ist der reinste Zwang.
Aber wie gesagt, ich bin derzeit einfach nur wachsam. Wenn sich das in den nächsten 1 bis 2 Wochen nicht wesentlich gebessert hat, stehe ich beim Arzt auf der Matte.
Und das ist das, was mir geraten wurde als ich nach dem 1. Kind auch wieder schwanger wurde. Wichtig war, dass Hebamme, Frauenarzt und mein Umfeld bescheid wussten und gerade mein Umfeld die Anzeichen kennt und somit auch erkennt oder erkennen kann. Hebamme und FA kennen die Symptome ja ohnehin.
Ich habe auf mich selbst aufgepasst und alle anderen haben auch ein Auge auf mich geworfen und mir auch gerne mal ungefragt was abgenommen, damit ich mich "ausruhen" konnte. Ist alles glatt gegangen.
13.03.2014 14:06
Hallo,
ist das schön zu hören, dass auch Ihr wieder schwanger geworden seit.
Heute ist wieder so ein Tag an dem ich denke : Ich will auch gleich schwanger sein !!! Dann gibts wieder die Tage wo ich denke, vielleicht sollte ich einfach glücklich über mein Kind sein und das Glück nicht nochmal herausfordern.
Wir wollen übrigens die paar Monate noch warten, damit es ein Frühjahr/Sommer-Baby wird. Die mögliche Kombination Depri und Miesewetter/Dunkelheit möchte ich vermeiden.
@Turboprinzessin : Schön, dass du sogar noch 2 weitere Babys ohne Depri genießen durftest. Und ich würde mal noch nicht vom Schlimmsten ausgehen, dass es bei deinem kleinsten Kind wieder kommt. Deine aktuellen Umstände sind ja scheinbar recht chaotisch. Das steckt glaub ich auch jede an sich gesunde Mutter nicht so leicht weg. Gut, dass Du Dir Hilfe suchst.
Viele Grüße
ist das schön zu hören, dass auch Ihr wieder schwanger geworden seit.
Heute ist wieder so ein Tag an dem ich denke : Ich will auch gleich schwanger sein !!! Dann gibts wieder die Tage wo ich denke, vielleicht sollte ich einfach glücklich über mein Kind sein und das Glück nicht nochmal herausfordern.
Wir wollen übrigens die paar Monate noch warten, damit es ein Frühjahr/Sommer-Baby wird. Die mögliche Kombination Depri und Miesewetter/Dunkelheit möchte ich vermeiden.
@Turboprinzessin : Schön, dass du sogar noch 2 weitere Babys ohne Depri genießen durftest. Und ich würde mal noch nicht vom Schlimmsten ausgehen, dass es bei deinem kleinsten Kind wieder kommt. Deine aktuellen Umstände sind ja scheinbar recht chaotisch. Das steckt glaub ich auch jede an sich gesunde Mutter nicht so leicht weg. Gut, dass Du Dir Hilfe suchst.
Viele Grüße
13.03.2014 19:47
Thema gemerkt.
Ich hatte auch eine schlimme Wochenbettdepression und es geht mir erst seit ca. 8 Wochen wieder einigermaßen gut. Ich habe auch Angst vor einer erneuten Schwangerschaft und dass das nochmal passiert, daher interessiert mich das Thema sehr.
PS: Ich war in Therapie und nehme Antidepressiva. Stillen hat wegen der Depression nicht geklappt. Konnte die Nähe nicht ertragen und hatte keine Geduld mit meiner Mopsmaus.
Ich hatte auch eine schlimme Wochenbettdepression und es geht mir erst seit ca. 8 Wochen wieder einigermaßen gut. Ich habe auch Angst vor einer erneuten Schwangerschaft und dass das nochmal passiert, daher interessiert mich das Thema sehr.
PS: Ich war in Therapie und nehme Antidepressiva. Stillen hat wegen der Depression nicht geklappt. Konnte die Nähe nicht ertragen und hatte keine Geduld mit meiner Mopsmaus.
14.03.2014 09:07
Hallo Puschi,
ich kann verstehen, wie du dich fühlst. Grad wenn es dir erst seit ca. 8 Wochen wieder gut geht.
Der Kinderwunsch war ja bei mir erst mal auch komplett weg. Erst als der Kleine so 8-9 Monate alt war, war ein kleiner Funke da - vielleicht bekommen wir ja doch irgendwann noch ein Kind. Und dieser kleine Funke wurde immer größer und auch wenn ich nach wie vor große Angst hab, ist genauso die Hoffnung und auch der Glaube daran da, dass alles gut wird.
Ich mache mir mehr Gedanken um mein Umfeld (Kind(er), Mann, Eltern, etc.) als um mich, falls es mich wieder treffen sollte, weil die ja dann auch wieder voll mitdrinhängen. Ich weiß, dass alle hinter mir stehen, aber will/soll ich ihnen das nochmal "antun" ?
Gibts nicht noch mehr Mama´s, die noch ein Kind gewagt haben ??
Viele Grüße
ich kann verstehen, wie du dich fühlst. Grad wenn es dir erst seit ca. 8 Wochen wieder gut geht.
Der Kinderwunsch war ja bei mir erst mal auch komplett weg. Erst als der Kleine so 8-9 Monate alt war, war ein kleiner Funke da - vielleicht bekommen wir ja doch irgendwann noch ein Kind. Und dieser kleine Funke wurde immer größer und auch wenn ich nach wie vor große Angst hab, ist genauso die Hoffnung und auch der Glaube daran da, dass alles gut wird.
Ich mache mir mehr Gedanken um mein Umfeld (Kind(er), Mann, Eltern, etc.) als um mich, falls es mich wieder treffen sollte, weil die ja dann auch wieder voll mitdrinhängen. Ich weiß, dass alle hinter mir stehen, aber will/soll ich ihnen das nochmal "antun" ?
Gibts nicht noch mehr Mama´s, die noch ein Kind gewagt haben ??
Viele Grüße
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