Wo Hilfe bekommen
08.07.2023 19:44
Ich weiß nicht wo ich sonst fragen kann, natürlich passt das hier überhaupt nicht ins forum aber ich bin schon länger hier und manchmal bekommt man ja auch hier Hilfe.
Mein Bruder ist alkoholabhängig,allerdings nie offiziell bestätigt aber er ist es leider. Es gab schon in seiner Jugend immer wieder Probleme, größere Sachen,kleinere, immer wieder. Sehr belastend. Das ist mit ein Grund warum ich auch kein wirkliches Verhältnis mit ihm noch habe. Er hat leider vor ca 6 Jahren eine Freundin kennengelernt, die ihm nicht gut tut. Leider haben sie ein Kind bekommen, er ist mittlerweile 4 Jahre alt, leider deswegen,weil der junge mir einfach unendlich leid tut und ja eigentlich mein Neffe ist. Naja vor 3 Jahren gab es einen sehr schlimmen Zwischenfall, ich musste das Jugendamt einschalten und habe ihn persönlich in eine Klinik gebracht. Das hat mir damals wirklich sehr sehr sehr zu schaffen gemacht. Als er dann am nächsten Tag die Klinik verlassen hat und das nur wegen seiner Freundin bin ich an einem Punkt angekommen wo ich ihm einfach nicht mehr helfen konnte, das mit der Klinik war eine Chance für ihn, er hat auch gesagt er will was ändern. Wir waren auch bei einer Beratungsstelle aber die Freundin sagte sie würden das auch ohne hilfe schaffen. Ich habe mich dann distanziert, weil mich das wirklich alles sehr mitgenommen hat und auch noch nimmt, denn zu meiner Mutter kommt er regelmäßig, mit dem kleinen. Meine Mutter ist am Ende, einfach am Ende.man kann aber leider in keinsterweise mit ihm reden. Im Moment scheint es wieder schlimm zu sein, meine Mutter hat gestern in ihrer papier Mülltonne versteckt schnapsflaschen gefunden, die hat er da entsorgt. Was sollen wir bloß tun
wie können wir ihm helfen,das Problem ist diese Frau, sie ist toxisch aber er trennt sich nicht, ich kann das auch alles nicht ausführen warum diese beziehung nicht gut ist aber sie ist es.
Es wird irgendwann etwas ganz schlimmes passieren. Eigentlich kann ich mich damit nicht belasten aber er ist mein Bruder und meine Mutter und mein Neffe tun mir leid, ich habe Angst.
Was kann man bloß tun, es ist unerträglich. Ich hasse Alkohol
Mein Bruder ist alkoholabhängig,allerdings nie offiziell bestätigt aber er ist es leider. Es gab schon in seiner Jugend immer wieder Probleme, größere Sachen,kleinere, immer wieder. Sehr belastend. Das ist mit ein Grund warum ich auch kein wirkliches Verhältnis mit ihm noch habe. Er hat leider vor ca 6 Jahren eine Freundin kennengelernt, die ihm nicht gut tut. Leider haben sie ein Kind bekommen, er ist mittlerweile 4 Jahre alt, leider deswegen,weil der junge mir einfach unendlich leid tut und ja eigentlich mein Neffe ist. Naja vor 3 Jahren gab es einen sehr schlimmen Zwischenfall, ich musste das Jugendamt einschalten und habe ihn persönlich in eine Klinik gebracht. Das hat mir damals wirklich sehr sehr sehr zu schaffen gemacht. Als er dann am nächsten Tag die Klinik verlassen hat und das nur wegen seiner Freundin bin ich an einem Punkt angekommen wo ich ihm einfach nicht mehr helfen konnte, das mit der Klinik war eine Chance für ihn, er hat auch gesagt er will was ändern. Wir waren auch bei einer Beratungsstelle aber die Freundin sagte sie würden das auch ohne hilfe schaffen. Ich habe mich dann distanziert, weil mich das wirklich alles sehr mitgenommen hat und auch noch nimmt, denn zu meiner Mutter kommt er regelmäßig, mit dem kleinen. Meine Mutter ist am Ende, einfach am Ende.man kann aber leider in keinsterweise mit ihm reden. Im Moment scheint es wieder schlimm zu sein, meine Mutter hat gestern in ihrer papier Mülltonne versteckt schnapsflaschen gefunden, die hat er da entsorgt. Was sollen wir bloß tun
wie können wir ihm helfen,das Problem ist diese Frau, sie ist toxisch aber er trennt sich nicht, ich kann das auch alles nicht ausführen warum diese beziehung nicht gut ist aber sie ist es. Es wird irgendwann etwas ganz schlimmes passieren. Eigentlich kann ich mich damit nicht belasten aber er ist mein Bruder und meine Mutter und mein Neffe tun mir leid, ich habe Angst.
Was kann man bloß tun, es ist unerträglich. Ich hasse Alkohol
Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:
Zu privat
08.07.2023 20:13
Erstmal muss euch bewusst werden, dass nicht seine Freundin das Problem ist. Er hat vorher schon getrunken und Mist angestellt, er macht es einfach weiter.
Der Alkoholiker selber ist immer alleine "schuld". Und helfen kann man ihnen nicht. Nur Hilfe anbieten. Wenn die nicht fruchtet, sollte man denjenigen fallen lassen, so kalt das klingt. Entweder ist das dann der benötigte Schub, selber etwas zu ändern, oder da wird sich vermutlich auch nichts mehr ändern.
Der Alkoholiker selber ist immer alleine "schuld". Und helfen kann man ihnen nicht. Nur Hilfe anbieten. Wenn die nicht fruchtet, sollte man denjenigen fallen lassen, so kalt das klingt. Entweder ist das dann der benötigte Schub, selber etwas zu ändern, oder da wird sich vermutlich auch nichts mehr ändern.
08.07.2023 21:53
Woran machst du es fest das er ein Problem mit Alkohol hat ? Oder beide ?
Finde das sind zu wenig Infos um irgend was dazu zu raten!
Und ja ich kenne das Problem mit Leuten die zum Frühstück schon ihre erste Flasche Schnaps brauchen um nicht mehr zu zittern.
Denen merkst du nichts an , musste ich selber schon erfahren.
Finde das sind zu wenig Infos um irgend was dazu zu raten!
Und ja ich kenne das Problem mit Leuten die zum Frühstück schon ihre erste Flasche Schnaps brauchen um nicht mehr zu zittern.
Denen merkst du nichts an , musste ich selber schon erfahren.
09.07.2023 09:04
Das Problem ist, dass er es selbst einsehen und sich bei einem Therapeuten oder einer Klinik vorstellen muss.
Ich arbeite in einem psychiatrischen Fachkrankenhaus mit einer Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen. Eingewiesen werden kann man z.B. nur gemäß PsychKG wenn eine akute Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt.
Ich arbeite in einem psychiatrischen Fachkrankenhaus mit einer Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen. Eingewiesen werden kann man z.B. nur gemäß PsychKG wenn eine akute Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt.
10.07.2023 14:13
Zitat von Bianca1980:Ich finde, man kann jemandem ruhig einmal glauben, der sagt, dass der Bruder alkoholkrank ist. Es gibt hier doch gar keinen Grund, das in Zweifel zu ziehen. Du hast zu wenig Infos - die Threaderöffnerin aber nicht.
Woran machst du es fest das er ein Problem mit Alkohol hat ? Oder beide ?
Finde das sind zu wenig Infos um irgend was dazu zu raten!
Und ja ich kenne das Problem mit Leuten die zum Frühstück schon ihre erste Flasche Schnaps brauchen um nicht mehr zu zittern.
Denen merkst du nichts an , musste ich selber schon erfahren.
Immerhin gar es wohl mehrere schlimme Vorfälle in Zusammenhang mit den Alkoholkonsum. Außerdem fand die Mutter nach seinem Besuch Schnapsflaschen im Müll.
Zur ursprünglichen Fragestellung: Jeder Alkoholiker ist ganz alleine selbst verantwortlich. Eine typische Aussage ist: "Ich trinke nur weil meine Freundin das auch macht, weil die Umstände so schlimm sind, weil AB immer XY macht, weil ...." Das sind alles nur Ausreden. Dein Bruder muss den Entzug selbst wollen. Bis dahin würde ich mich zurück ziehen.
10.07.2023 15:19
Aber ich kann doch nicht einfach tatenlos zusehen, es wird irgendwann was schlimmes passieren
10.07.2023 15:27
Mein leiblicher Vater hat sich tot gesoffen, so schwer es ist, du kannst ihm nicht helfen, wenn er keine Hilfe will, ohne die Einsicht, dass er ein Problem hat bringt keine Therapie was.
Leider...
Leider...
10.07.2023 15:38
Zitat von Anonym 1 (210343):Ja, es ist schwer wenn man tatenlos zusehen muss.
Aber ich kann doch nicht einfach tatenlos zusehen, es wird irgendwann was schlimmes passieren![]()
Aber was willst du machen wenn er keine Einsicht hat und keine Hilfe annimmt?
Es gibt keine Klinik, die ihn gegen seinen Willen unter Zwang aufnimmt (und nach ein paar Wochen wieder gesund entlässt) .
10.07.2023 16:53
Zitat von Anonym 1 (210343):In genau der gleichen Situation bin ich auch...
Aber ich kann doch nicht einfach tatenlos zusehen, es wird irgendwann was schlimmes passieren![]()
10.07.2023 16:55
Zitat von Anonym 2 (210343):
Zitat von Anonym 1 (210343):In genau der gleichen Situation bin ich auch...
Aber ich kann doch nicht einfach tatenlos zusehen, es wird irgendwann was schlimmes passieren![]()
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Ihr könnt niemandem helfen, der keine Hilfe möchte. So hart das auch ist, distanziert euch für eure eigene Gesundheit und seid zur Stelle sollte der Aufschlag irgendwann schlimm genug sein für Veränderung.
10.07.2023 17:19
Du kannst eigentlich nur in Situationen, in denen es zur Gefahr für andere wird die Polizei und Jugendamt rufen.
10.07.2023 18:48
Mein Ex war Alkoholiker.
Es ist, wie einige hier schon gesagt haben: Du kannst nichts tun.
Schütz dich selbst und lass ihn machen.
Mein Ex hat damals die Kurve gekriegt, nachdem er quasi alles verloren hatte.
Es ist, wie einige hier schon gesagt haben: Du kannst nichts tun.
Schütz dich selbst und lass ihn machen.
Mein Ex hat damals die Kurve gekriegt, nachdem er quasi alles verloren hatte.
10.07.2023 18:55
Liebe TS,
So schwer es ist: du kannst nichts tun für ihn. Er wird nur aufhören zu trinken, wenn ER das möchte.
Du solltest nach Hilfe für dich suchen, deine Schuldgefühle ihm gegenüber in den Griff zu bekommen und diese Tatsache zu akzeptieren.
Schau doch mal, ob es Selbsthilfegruppen für Angehörige von suchtkranken bei dir in der Nähe gibt. Oder wende dich an die anonymen Alkoholiker oä. Vielleicht gibt es auch dort Ansprechpartner/ Berater für Angehörige.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Austausch mit Leuten in der gleichen Situation sehr hilfreich und lehrsam sein wird und den Prozess der Akzeptanz/Abgrenzung und dem dazugehörigen gemischten Gefühlen unterstützt.
Viel Kraft dir und alles Gute
So schwer es ist: du kannst nichts tun für ihn. Er wird nur aufhören zu trinken, wenn ER das möchte.
Du solltest nach Hilfe für dich suchen, deine Schuldgefühle ihm gegenüber in den Griff zu bekommen und diese Tatsache zu akzeptieren.
Schau doch mal, ob es Selbsthilfegruppen für Angehörige von suchtkranken bei dir in der Nähe gibt. Oder wende dich an die anonymen Alkoholiker oä. Vielleicht gibt es auch dort Ansprechpartner/ Berater für Angehörige.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Austausch mit Leuten in der gleichen Situation sehr hilfreich und lehrsam sein wird und den Prozess der Akzeptanz/Abgrenzung und dem dazugehörigen gemischten Gefühlen unterstützt.
Viel Kraft dir und alles Gute
10.07.2023 19:40
Vielen Dank für eure Antworten. Das vielleicht ich auch Hilfe brauche denke ich immer öfter. In letzter Zeit so eine tiefe Traurigkeit in mir und immer wieder sind es dieselben Gedanken um die es geht.
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