Erst Zusage für Heimarbeit, nun doch nicht.. Bin total verzweifelt..
16.08.2010 22:09
Hallo zusammen, für mich bricht gerade eine kleine Welt zusammen.
Ich werde im Dezember das 1.mal Mutti und leider nicht unter den idealsten Voraussetzungen. Mein Freund befindet sich noch in einer
Umschulung, daher bin ich derzeit der Hauptverdiener..
Leider bin ich daher darauf angewiesen nach dem 1. Jahr Elternzeit wieder
so viel wie möglich zu arbeiten und hatte von einem direkten Vorgesetzten in Aussicht gestellt bekommen, von zuhause aus arbeiten zu können.
Damit wäre mir dann 2 Stunden Fahrzeit täglich erspart und ich
könnte mit weniger Stunden Kinderbetreuung auskommen.
Nun will mir das die Chefetage wahrscheinlich doch nicht erlauben
und durch die Fahrzeit wäre ich mindest. 6 Stunden weg, selbst wenn
ich nur Teilzeit arbeiten würde..
Unsere komplette Abteilung ist vor 2 Jahren in eine andere Stadt versetzt worden und an dem anderen Standort gäbe es einen Betriebskindergarten.
Diesen kann ich nun ebenfalls nicht nutzen. Daher hatte ich gehofft, dass
man mir irgendwie entgegen kommen könnte..
Ich habe nun totale Panik, wie ich das alles hinbekommen soll und
habe Angst, dass ich nicht genug Zeit für meine Tochter haben werde..
Noch ist die Entscheidung nicht entgültig - aber ich befürchte das schlimmste.
Das fiese ist, eine Kollegin hatte diese Regelung vor ein paar Jahren gestattet bekommen und arbeitet immer noch zum größten Teil von zuhause - und da ein Vorgesetzter mir ebenfalls Hoffnung auf diese Möglichkeit gemacht hatte, bin ich schon fast davon ausgegangen...
Was meint ihr, könnte ich das notfalls rechtlich erzwingen?
Wie gesagt:
-ich hatte ein Vesprechen eines Vorgesetzten
-eine Kollegin arbeitet nach dem Modell
-der andere Standort von dem wir wegversetzt wurden hat einen Betriebskindergarten
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir Tips geben könntet, wie ich das ganze
noch durchkriegen könnte..
Bin echt am verzweifeln
Ich werde im Dezember das 1.mal Mutti und leider nicht unter den idealsten Voraussetzungen. Mein Freund befindet sich noch in einer
Umschulung, daher bin ich derzeit der Hauptverdiener..
Leider bin ich daher darauf angewiesen nach dem 1. Jahr Elternzeit wieder
so viel wie möglich zu arbeiten und hatte von einem direkten Vorgesetzten in Aussicht gestellt bekommen, von zuhause aus arbeiten zu können.
Damit wäre mir dann 2 Stunden Fahrzeit täglich erspart und ich
könnte mit weniger Stunden Kinderbetreuung auskommen.
Nun will mir das die Chefetage wahrscheinlich doch nicht erlauben
und durch die Fahrzeit wäre ich mindest. 6 Stunden weg, selbst wenn
ich nur Teilzeit arbeiten würde..
Unsere komplette Abteilung ist vor 2 Jahren in eine andere Stadt versetzt worden und an dem anderen Standort gäbe es einen Betriebskindergarten.
Diesen kann ich nun ebenfalls nicht nutzen. Daher hatte ich gehofft, dass
man mir irgendwie entgegen kommen könnte..
Ich habe nun totale Panik, wie ich das alles hinbekommen soll und
habe Angst, dass ich nicht genug Zeit für meine Tochter haben werde..
Noch ist die Entscheidung nicht entgültig - aber ich befürchte das schlimmste.
Das fiese ist, eine Kollegin hatte diese Regelung vor ein paar Jahren gestattet bekommen und arbeitet immer noch zum größten Teil von zuhause - und da ein Vorgesetzter mir ebenfalls Hoffnung auf diese Möglichkeit gemacht hatte, bin ich schon fast davon ausgegangen...
Was meint ihr, könnte ich das notfalls rechtlich erzwingen?
Wie gesagt:
-ich hatte ein Vesprechen eines Vorgesetzten
-eine Kollegin arbeitet nach dem Modell
-der andere Standort von dem wir wegversetzt wurden hat einen Betriebskindergarten
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir Tips geben könntet, wie ich das ganze
noch durchkriegen könnte..
Bin echt am verzweifeln
17.08.2010 00:34
Hallo Piratenmädchen!
Ui, das hört sich aber nicht gut an. Ich kenne mich da nicht sonderlich aus, aber ich vermute einen rechtlichen Anspruch gibt es nicht. Wie groß ist denn der Betrieb? Vielleicht nochmal mit dem Betriebsrat oder so sprechen??? Ansonsten würde ich ganze Tage arbeiten, also z.B. 2 Tage die Woche komplett. Dann ist die Fahrtzeit nicht so heftig. Aber das ist auf jeden Fall doof!
Lizz
Ui, das hört sich aber nicht gut an. Ich kenne mich da nicht sonderlich aus, aber ich vermute einen rechtlichen Anspruch gibt es nicht. Wie groß ist denn der Betrieb? Vielleicht nochmal mit dem Betriebsrat oder so sprechen??? Ansonsten würde ich ganze Tage arbeiten, also z.B. 2 Tage die Woche komplett. Dann ist die Fahrtzeit nicht so heftig. Aber das ist auf jeden Fall doof!
Lizz
17.08.2010 06:28
hey, wenn du nur ne mündliche vereinbarung mit denen hast, dann wirst du es kaum durchsetzten können.
das hat aber eher was mit beweisen können zu tun als alles andere.
oder habt ihr was schriftliches? oder zwei drei leute die diese vereinbarung gehöhrt haben? also direkt daneben standen? und sich auch 100% daran erinnern können?
das hat aber eher was mit beweisen können zu tun als alles andere.
oder habt ihr was schriftliches? oder zwei drei leute die diese vereinbarung gehöhrt haben? also direkt daneben standen? und sich auch 100% daran erinnern können?
17.08.2010 06:40
"Erzwingen" wirst du da gar nichts können! Und zumal war es ja nur ein Vorgesetzter, nicht der eigentliche Chef. Denn der hat das letzte Wort! Ich würde mich vielleicht eher an den wenden und ihm die Situation schildern. Ich war auch in einer führenden Position, muss das aber aufgeben, weil es absolut nicht kinderfreundlich ist und es auch kaum Möglichkeiten gibt, mich weiter zu beschäftigen. Manchmal zieht man als Mutter echt den Kürzeren!
17.08.2010 07:12
Ich würde mit deinem Vorgesetzten sprechen, vielleicht findet sich ja eine Lösung, oder dann teil deine Arbeitszeit um, dass du nicht nur 2h pro Tag sondern mehr arbeitest dafür nur 2 Tage pro Woche oder sowas.
Vielleicht hilft dir das etwas, ich komme aus der Schweiz, hier haben wir bloss 14 Wochen Mutterschaftsurlaub/Schutz, gleich nach der Geburt. Vor der Geburt gar nix. Bei der 1. SS habe ich gekündigt, da wollte ich keine 100% danach wieder arbeiten, dann fand ich eine neue Stelle als Matteo 8 Monate alt war. Bei der 2. SS entschied ich mich daher weiter zu arbeiten, nach 14 Wochen arbeitete ich bereits wieder. Da ich ein halbes Jahr stillte, arbeitete ich anfangs 1 Nachmittag plus paar wenige Stunden von zu Hause aus, nun arbeite ich 2 Nachmittage im Büro, nichts mehr zu Hause. Ich bin dann jeweils zwischen 5- 7 Stunden weg und ich habe nicht das Gefühl das die Kleinen zu kurz kommen. In der Zwischenzeit sind sie jeweils bei meinen Eltern oder Schwiegereltern.
Ich habe mir das extra so geplant dass ich vormittags noch etwas Zeit habe für die Kids und gegen Mittag dann arbeiten gehe, jenachdem wo ich die Kids hinbringe habe ich dann halt einen etwas längeren Arbeitsweg, aber das ist es mir wert.
Vielleicht hilft dir das etwas, ich komme aus der Schweiz, hier haben wir bloss 14 Wochen Mutterschaftsurlaub/Schutz, gleich nach der Geburt. Vor der Geburt gar nix. Bei der 1. SS habe ich gekündigt, da wollte ich keine 100% danach wieder arbeiten, dann fand ich eine neue Stelle als Matteo 8 Monate alt war. Bei der 2. SS entschied ich mich daher weiter zu arbeiten, nach 14 Wochen arbeitete ich bereits wieder. Da ich ein halbes Jahr stillte, arbeitete ich anfangs 1 Nachmittag plus paar wenige Stunden von zu Hause aus, nun arbeite ich 2 Nachmittage im Büro, nichts mehr zu Hause. Ich bin dann jeweils zwischen 5- 7 Stunden weg und ich habe nicht das Gefühl das die Kleinen zu kurz kommen. In der Zwischenzeit sind sie jeweils bei meinen Eltern oder Schwiegereltern.
Ich habe mir das extra so geplant dass ich vormittags noch etwas Zeit habe für die Kids und gegen Mittag dann arbeiten gehe, jenachdem wo ich die Kids hinbringe habe ich dann halt einen etwas längeren Arbeitsweg, aber das ist es mir wert.
17.08.2010 07:15
Und ich denke, dass du nichts schriftliches hast? So kannst du wohl kaum was erzwingen. Sprich mit deinem Vorgesetzten, wenn das mit Heimarbeit nicht klappt, dann würde ich vorwärts schauen, nicht weiter darüber nachdenken wie toll das Heimarbeit wäre, denn glaub mir, auch das hat seine Nachteile! Sondern die Gedanken sortieren und in eine andere Richtung schauen. Und positiv denken und so gut es geht alles organisieren..... in anderen Ländern wie hier in der Schwiez ist es normal das man bereits nach 14 Wochen wieder arbeiten geht und wir leben trotzdem alle noch und haben in den meisten Fällen auch ein gutes Verhältnis zu den Eltern und fühlten uns nicht benachteiligt oder sonst was
17.08.2010 07:30
Hallo, danke für eure Antworten. Nein, ich habe nichts schriftliches,
ich glaube mein einer Vorgesetzter hat es auch nur gut gemeint und auch gehofft, dass das schon möglich wäre.
Ich wollte eigentlich nicht nur ein paar Stunden arbeiten, da ich mometan
der Hauptverdiener bin, weil mein Freund noch in der Umschulung ist.
Daher hatte ich auch die Lösung mit der Heimarbeit gehofft.
Aber dann muss es notfalls auch so gehen und ich kann weniger Stunden
machen..
ich glaube mein einer Vorgesetzter hat es auch nur gut gemeint und auch gehofft, dass das schon möglich wäre.
Ich wollte eigentlich nicht nur ein paar Stunden arbeiten, da ich mometan
der Hauptverdiener bin, weil mein Freund noch in der Umschulung ist.
Daher hatte ich auch die Lösung mit der Heimarbeit gehofft.
Aber dann muss es notfalls auch so gehen und ich kann weniger Stunden
machen..
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