Mütter- und Schwangerenforum

Zu wenig Fruchtwasser - Was tun?

20.07.2009 16:01
Hallo ihr,
hatte heute Nacht für 2-3 Minuten starke Krämpfe und war dann grade eben beim FA. Ich bin in der 8. Woche schwanger und habe zu wenig Fruchtwasser, sagt er. Man sieht es auch auf dem Ultra-Bild, dass der Kopf des Kleinen direkt an was anstößt. Allerdings ist es gewachsen (2,34cm jetzt) und das Herz schlug auch.
Allerdings bin ich jetzt eine Risiko-SS.
Was kann ich tun, damit alles gut geht? Weiß jemand Rat? Ich soll viel trinken, was aber nicht zwangsläufig helfen muss. :/ Mehr konnte mein FA mir nicht sagen.
20.07.2009 16:03
*schieb*
Kikki
735 Beiträge
20.07.2009 16:04
Ich hatte auch zu wenig Fruchtwasser was leider dazu geführt hat, dass sich die Kleine irgendwann nicht mehr zurückdrehen konnte und in BEL lag was einen KS zur Folge hatte.
Der FA meinte viel viel viel viel trinken!! Mehr kann man nicht machen. Er meinte 3-4 Liter am Tag mind.

20.07.2009 16:05
Zitat von Kikki:

Ich hatte auch zu wenig Fruchtwasser was leider dazu geführt hat, dass sich die Kleine irgendwann nicht mehr zurückdrehen konnte und in BEL lag was einen KS zur Folge hatte.
Der FA meinte viel viel viel viel trinken!! Mehr kann man nicht machen. Er meinte 3-4 Liter am Tag mind.



Ab wann hattest du zu wenig Fruchtwasser? Auch schon so früh? Und es macht mir hoffnung, dass du dein Kind nicht verloren hast. Das macht mir wahnsinnig Angst. :/
suppengrün
13851 Beiträge
20.07.2009 16:09
ich habe jetzt mal gegooglet aber ich weiss nicht so recht ob ich es wirklich hier reinstellen sollt!
BabyO9
8761 Beiträge
20.07.2009 16:09
leider weiß ich keinen rat aber ich drücke dir ganz dolle die daumen das alles gut geht
suppengrün
13851 Beiträge
20.07.2009 16:11
Wenig Fruchtwasser
Hallo Frau Heller,
bin in der 18.SSW, 33 Jahre alt, 1. Kind. Bei der letzten Untersuchung bei meiner Frauenärztin hat diese gesagt, dass ich wenig Fruchtwasser habe und mehr trinken sollte.Weiterhin meinte sie, dass sich das Baby aber wohlfühlt, da es rege aktiv war. Sie möchte mich erst wieder in 4 Wochen sehen-auch auf erneute Anfrage. Muss ich mir Gedanken machen? Was raten Sie. Vielen Dank.

Antwort von Anja Heller:
Ein einmaliger auffälliger Ultraschallbefund ist in den allermeisten Fällen kein Anlass zur Sorge. Bei der Untersuchung kommt es immer auch auf die Lage des Kindes an und wie gut die Fruchtwassermenge gemessen werden kann. Beim nächsten Mal können sich die Fruchtwasserdepots schon ganz anders darstellen. Es kann auch sein, dass sie sich durch vermehrtes Trinken gut auffüllen. Bei der nächsten Kontrolle werden die Depots erneut ausgemessen. Es geht dann um die Frage, ob viel zu wenig Fruchtwasser da ist oder nur etwas zu wenig. Außerdem, ob es nur ein einmaliger Befund war oder ob der Zustand längerfristig im zweiten Drittel der Schwangerschaft bestehen bleibt. In den Fällen, in denen wirklich zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist, bewegen sich die Kinder auch weniger. In seltenen Fällen kann eine zu geringe Fruchtwassermenge mit Fehlbildungen der Niere oder der ableitenden Harnwege des Kindes verbunden sein. Davon gehe ich aber nicht aus, da Ihre Gynäkologin schon darauf hingewiesen hat, dass Ihr Baby aktiv ist. Den Rat mit dem mehr trinken, würde ich auf jeden Fall befolgen, das ist auch sehr wichtig für Ihre Nierenfunktion, gerade bei den nun doch schon sommerlichen Temperaturen. Nehmen Sie sich immer etwas zu trinken mit, wenn Sie unterwegs sind und trinken Sie wirklich gleich, wenn Sie Durst haben und nicht erst zuhause. Ziemlich sicher wird dann beim nächsten Mal alles in Ordnung sein. Deshalb noch ein Rat: Bitte falls möglich, sich nicht zu viele Gedanekn machen. Mit der heutigen modernen Technik sieht man eben sehr viel und gerät schnell in Sorge. Die allermeisten Kinder, bei denen im Ultraschall mal was auffällig war, kommen aber kerngesund auf die Welt! Liebe Grüße!
suppengrün
13851 Beiträge
20.07.2009 16:11
Wenig Fruchtwasser
Hallo Frau Heller,
bin in der 18.SSW, 33 Jahre alt, 1. Kind. Bei der letzten Untersuchung bei meiner Frauenärztin hat diese gesagt, dass ich wenig Fruchtwasser habe und mehr trinken sollte.Weiterhin meinte sie, dass sich das Baby aber wohlfühlt, da es rege aktiv war. Sie möchte mich erst wieder in 4 Wochen sehen-auch auf erneute Anfrage. Muss ich mir Gedanken machen? Was raten Sie. Vielen Dank.

Antwort von Anja Heller:
Ein einmaliger auffälliger Ultraschallbefund ist in den allermeisten Fällen kein Anlass zur Sorge. Bei der Untersuchung kommt es immer auch auf die Lage des Kindes an und wie gut die Fruchtwassermenge gemessen werden kann. Beim nächsten Mal können sich die Fruchtwasserdepots schon ganz anders darstellen. Es kann auch sein, dass sie sich durch vermehrtes Trinken gut auffüllen. Bei der nächsten Kontrolle werden die Depots erneut ausgemessen. Es geht dann um die Frage, ob viel zu wenig Fruchtwasser da ist oder nur etwas zu wenig. Außerdem, ob es nur ein einmaliger Befund war oder ob der Zustand längerfristig im zweiten Drittel der Schwangerschaft bestehen bleibt. In den Fällen, in denen wirklich zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist, bewegen sich die Kinder auch weniger. In seltenen Fällen kann eine zu geringe Fruchtwassermenge mit Fehlbildungen der Niere oder der ableitenden Harnwege des Kindes verbunden sein. Davon gehe ich aber nicht aus, da Ihre Gynäkologin schon darauf hingewiesen hat, dass Ihr Baby aktiv ist. Den Rat mit dem mehr trinken, würde ich auf jeden Fall befolgen, das ist auch sehr wichtig für Ihre Nierenfunktion, gerade bei den nun doch schon sommerlichen Temperaturen. Nehmen Sie sich immer etwas zu trinken mit, wenn Sie unterwegs sind und trinken Sie wirklich gleich, wenn Sie Durst haben und nicht erst zuhause. Ziemlich sicher wird dann beim nächsten Mal alles in Ordnung sein. Deshalb noch ein Rat: Bitte falls möglich, sich nicht zu viele Gedanekn machen. Mit der heutigen modernen Technik sieht man eben sehr viel und gerät schnell in Sorge. Die allermeisten Kinder, bei denen im Ultraschall mal was auffällig war, kommen aber kerngesund auf die Welt! Liebe Grüße!
20.07.2009 16:12
Zitat von sandra-hoy:

ich habe jetzt mal gegooglet aber ich weiss nicht so recht ob ich es wirklich hier reinstellen sollt!


Tu es...
suppengrün
13851 Beiträge
20.07.2009 16:14
Zitat von Rabenfeuer:

Zitat von sandra-hoy:

ich habe jetzt mal gegooglet aber ich weiss nicht so recht ob ich es wirklich hier reinstellen sollt!


Tu es...


Zu wenig Fruchtwasser (Oligohydramnion)

Eine ausreichende Fruchtwassermenge ist für das ungeborene Kind und seine Reifung sehr wichtig. Hat es zu wenig Fruchtwasser, wird die Lungenfunktion nicht ausreichend stimuliert und durch die beengten Raumverhältnisse können sich die Knochen des Babys verformen. Ist schon am Anfang der Schwangerschaft zu wenig Fruchtwasser vorhanden, können sich Verwachsungsstränge (amniotic bands) in der Gebärmutter bilden, die selten zu leichten, manchmal auch schweren angeborenen Fehlbildungen, vor allem an den Gliedmassen, führen können.

Durch Ultraschallmessungen kann der spezialisierte Frauenarzt, die Frauenärztin den sogenannten Fruchtwasserindex ermitteln: Normal ist ein Wert zwischen 8 und 18 cm, darunter spricht man von einem Oligohydramnion, darüber von einem Polyhydramnion oder Hydramnion.

Mögliche Ursachen für ein Oligohydramnion können Fehlbildungen der kindlichen Nieren und ableitenden Harnwege mit verringerter Urinausscheidung sein, oder ein vorzeitiger Blasensprung mit Fruchtwasserverlust. Auch wenn der errechnete Geburtstermin bereits überschritten ist, das Kind also übertragen wird, nimmt die Fruchtwassermenge ab, wie überhaupt generell bei einer Funktionsstörung der Plazenta, z. B. durch Bluthochdruck oder Rauchen. Die Nieren des Ungeborenen werden dann weniger gut durchblutet und produzieren weniger Fruchtwasser.

Die verminderte Fruchtwassermenge macht sich zunächst durch eine für die Schwangerschaftswoche zu kleine Gebärmutter und durch weniger Kindsbewegungen bemerkbar. Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin wird eine Ultraschalluntersuchung vornehmen, um das Oligohydramnion zu bestätigen. Danach muss die Ursache gesucht werden: Durch einen speziellen Fehlbildungs-Ultraschall kann zum Beispiel eine fetale Nierenfehlbildung oder eine Verengung der ableitenden Harnwege (Harnleiter und Harnröhre) erkannt werden, durch einen Doppler-Ultraschall eine Plazenta-Störung.

Wird eine Fehlbildung gefunden, ist eine Chromosomenanalyse angebracht, um eine komplexes genetisches Syndrom auszuschließen. Bei einigen Harnwegsfehlbildungen kann schon vor der Geburt eine Behandlung durchgeführt werden. Bei den meisten ist aber eine Operation in der Säuglingszeit ausreichend.

Um ein Oligohydramnion zu behandeln, kann der Fruchtwasserraum durch eine Zucker-Kochsalz-Lösung aufgefüllt werden. Unter Ultraschallsicht wird eine lange, dünne Nadel durch die Bauchdecken in die Fruchtblase eingeführt, durch welche die angewärmte Lösung eingespritzt wird. Dann kann gleichzeitig beobachtet werden, ob ein vorzeitiger Blasensprung die Ursache für den Fruchtwasserverlust ist. Wenn die Schwangerschaft schon weit genug fortgeschritten ist, kann es sinnvoll sein, die Geburt einzuleiten
suppengrün
13851 Beiträge
20.07.2009 16:14
noch ein kleiner tipp!.... kaufe dir 0,5 liter flaschen da trinkt man mehr weil man denkt es ist weniger!....
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