Mütter- und Schwangerenforum

Schwanger im Studium und Probleme wegen Schildrüsenunterfunktion

Winni
3 Beiträge
14.05.2008 12:06
Hallo,

ich bin 22 Jahre alt und ganz neu hier. Ich habe vor knapp vier Wochen erfahren das ich schwanger bin. Eine Woche musste ich zittern, ehe der Arzt mir sagen konnte, dass es keine Eileiterschwangerschaft ist.

Aufgrund meiner Beschwerden (Krämpfe - konnte nicht laufen) lag ich auch im Krankenhaus und bin verzweifelt Schwanger im Studium und Probleme wegen Schildrüsenunterfunktion, wie ich das alles schaffen soll.

Jetzt hat mein Frauenarzt herausgefunden, dass ich Hashimoto Thyreoiditis habe. Nun bekomme ich Hormone, mache mir aber große Sorgen, ob der ganze Stress für mein Krümelchen gut war bzw. ist.

Dazu kommt, dass ich nächstes Jahr mein Diplom mache (Krümel kommt im Dezember) und ich nicht weiß wie ich das am besten mache.

Hat vielleicht jemand Tipps, ob ich ein Semester aussetzen soll? Mein Freund würde nämlich Elternzeit nehmen, damit ich mein Studium beenden kann. Ich bin ziemlich ducheinander.

Lieben Gruß

Winni
Denise_Robin
1771 Beiträge
14.05.2008 12:21
erstmal hallo und herzlich willkommen hier...und herzlichen glückwunsch zur ss!

also ich glaube das mit dem studium ist doch schon fast geklärt oder? ich weiß das man definitiv ein semester aussetzen kann, und wenn dein männe elternzeit nimmt, ist doch alles supi geregelt.informier dich am besten an der uni wegen einem urlaubssemester...mit dem anderen kann cih dir keider garnichtweiterhelfen...und nciht stressen lassen, immer mit der ruhe...
Minibeanymachine
4514 Beiträge
14.05.2008 12:28
Huhu Winni,
erst mal willkommen im Forum und herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.
Ich habe auch erst frisch erfahren, dass ich schwanger bin und studiere noch. Es ist mein 2. Studium und ich überlege ob ich ein Semester mich beurlauben lasse. Soweit ich weiß, kann man jedes Semester wieder neu beurlauben lassen und muss sich nicht für ein Jahr oder länger festlegen. Als ich das erste mal drüber nachgedacht habe, dachte ich dass ich das Semester locker packe. Jetzt denke ich, dass es vielleicht klüger ist lieber eins auszusetzen und danach wieder voll da zu sein als 2 Dinge (erste Zeit mit dem Kind und Prüfungen) halb zu machen. Es heisst ja auch nicht, dass man dass Semester dann für nichts nutzen kann . Man steht nur nicht so unter druck. Ich denke aber das hängt von vielen Faktoren ab.
gruß Mini
14.05.2008 12:50
Hallo und herzlich willkommen hier bei uns.

Also ich könnte absolut verstehen, wenn man in Deiner Situation ein Urlaubssemster machen würde. Es ist ja nicht nur so, dass Du schwanger bist, sondern auch noch mit einer Schilddrüsenerkrankung zu kämpfen hast, schon im Krankenhaus lagst... . Du wirst mit einer Hashimoto ja wahrscheinlich auch viel engmaschiger untersucht, machst Dir mehr Sorgen über mögliche Konsequenzen für Deine Schwangerschaft... . Da würde ich schon versuchen, mir zumindest auf anderen Gebieten - soweit das möglich ist - eine Auszeit zu nehmen.

Aber ich weiss auch nicht, wie anstrengend und aufwendig Dein Studium ist. Meines war zeitweise ziemlich stressig, und ich denke, dass ich in Deiner Situation dann auch ernsthaft über ein Urlaubssemester nachgedacht hätte. Man ist ja dann auch für einen kleinen Krümel verantwortlich, der in einem heranwächst.
Zumal Dein Freund es Dir ja mit seiner Elternzeit ermöglichen würde, Dein Studium wieder zügig aufzugreifen und abzuschließen. Wenn Du im nächsten Jahr schon mit Deiner Diplomarbeit beschäftigt wärst, bist Du ja auch fast schon am Ende des Studiums.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du die für Dich richtige Entscheidung triffst. Alles Gute für Dich!
Winni
3 Beiträge
14.05.2008 13:26
Ich glaube auch, dass es wohl besser ist ein Semester auszusetzen. Ich habe einen Termin mit der Gleichstellungsbeauftragten vereinbahrt. Vielleicht werd ich durch dieses Gespräch klarer im Kopf.

Krümel ist zwar ein Wunschkind aber etwas früh (erst so in 2 bis 3 Jahren). Also ich freue mich riesig, mein Freund auch. Aber das ist so unwirklich. Ich weiß es jetzt schon vier Wochen und der Arzt gibt sich mit mir wirklich Mühe (Homoöpathie etc.). Aber ich kann nicht glauben das ich schwanger bin, besser gesagt ich kann nicht glauben, dass ich so ein Glück haben soll.

Ist das irgendwie doof so zu denken? Ich habe meine Schwester augezogen und weiß, dass mein Freund und ich das schaffen. Wird zwar schwer, aber es wird gehen. Aber ich kann es nicht begreife.

Ich würde am liebsten rausrennen und es jedem sagen, habe aber Angst das aufgrund meiner körperlich nicht so tollen Situation alles am seidenen Faden hängt.

Ich weiß auch nicht.
Jani
14.05.2008 13:51
Ich habe meine ersten US-Bilder auch immer ganz ungläubig angestarrt. Ich habe mich auch riesig gefreut, es war wie bei Dir ein Wunschkind, aber sacken musste es auch bei mir erstmal. Das ist anfangs so schwer greifbar.
In den ersten zwölf Wochen habe ich es auch kaum jemandem erzählt, obwohl ich es am liebsten in die Zeitung gesetzt hätte. Aber ich wollte die kritische Zeit erst abwarten. Ein paar "Kleinigkeiten" gab es auch bei mir, die das Fehlgeburtsrisiko erhöht haben.

Nimm Dein Glück an (manchmal darf man auch mal Glück haben im Leben ), und tu Dir und Deinem Krümel nur das Beste. In ärztlicher Behandlung bist Du ja wegen der Hashimoto schon. Und das ist auch superviel wert, dass Du Dich bei Deinen Ärzten wohlzufühlen scheinst, sie sich Mühe mit Dir geben.

Und natürlich werden Dein Freund und Du das packen! Das ist ja auch nicht soooo selbstverständlich, dass sich alle Beteiligten (also Du und Dein Freund) freuen und die Zeit zusammen anpacken. Das schafft Ihr schon!

Ich drücke alle Daumen!
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