Mütter- und Schwangerenforum

Angst & Panik, medikamentös behandelt, suche Gleichgesinnte!

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Anonym 193903
0 Beiträge
19.05.2017 14:40
Mehr mag ich gerade gar nicht schreiben.
Hoffe erstmal ein paar Mädels zu finden denen es ähnlich geht. Dann mag ich mich Vll lieber öffnen.

Bitte meldet euch!

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

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Anonym 193903
0 Beiträge
19.05.2017 14:41
So, ich oute mich dann direkt...
Elchen
856 Beiträge
19.05.2017 14:41
Ups
Babydream
1291 Beiträge
19.05.2017 14:55
Ich hatte Panikattacken und die wurden auch ein Jahr lang medikamentös behandelt. Mittlerweile brauch ich gar keine Medikamente mehr und kann mit eventuell aufflammenden Attacken sehr gut umgehen.
Es ist einfach sehr vieles Kopfsache und man muss sich klar machen das einem wirklich gar nichts passieren kann.

Ich kann aber nachvollziehen das in einem gewissen Stadium der "Krankheit" man noch nicht so denken kann.
Mir haben die Medikamente geholfen und ich bin richtig froh das es mir mittlerweile wieder gut geht

Ich drück dich mal unbekannterweise
Alaska
7517 Beiträge
19.05.2017 15:16
Kommt drauf an, um was es geht.
Ich hab während meiner 1. Schwangerschaft Angstzustände entwickelt, die ich selber nicht mehr normal fand. Die ganze Schwangerschaft bestand nur aus Angst und Panik.
Ich hatte dann die Hoffnung, dass es sich nach der Schwangerschaft hormonell wieder einpendelt. Das war aber nach 6 Monaten immer noch nicht recht der Fall, besser, aber nicht gut. Meine Angst bezog sich jetzt nicht mehr auf das ungeborene Kind (denn Jonas hatte ich jetzt ja im Blick), sondern verlagerte sich unter anderem auf Krebs, Tod und auf meinen Mann. So musste er mir z.B. jeden Morgen eine WA schicken, dass er gut auf der Arbeit angekommen ist (2 km Fahrtweg!). Hat er das vergessen und das passierte öfters, saß ich da und war panisch, bis er sich auf meine Nachricht irgendwann mal meldete.
Auch lag ich oft mehrere Stunden in der Nacht wach.

Bin dann zum Psychologen gegangen. Hab recht sanfte Medikamente bekommen, die aber die Hormone wieder ins Gleichgewicht brachten (salopp gesagt) und die Termine konnten wir ziemlich schnell sehr strecken.
Keine 9 Monate später ließen wir die Medis auslaufen, weil alles perfekt war. Es kam auch nicht wieder. War der einzig richtige Schritt. Heut bin ich wieder "normal".
JuRa1014
4627 Beiträge
19.05.2017 17:18
Ich leide seit über 20 Jahren an Depressionen. Früher noch SVV und Magersucht.
Depressionen blieben, der Rest ging weitesgehend. Jetzt kamen die letzten Jahre einige Dinge hinzu: soziale Phobie, Angstzustände und Zwänge.
Ich nehme Escitalopram mit 20mg und damit fahre ich einigermaßen gut.
Hatte sie zwischendurch abgesetzt, da ging es mir so schlecht, dass die Selbstverletzungen wieder kamen und ich keinen Lebenswillen mehr sah. Da ging mein Freund dann auch...
Marsha
310 Beiträge
19.05.2017 19:32
Zitat von JuRa1014:

Ich leide seit über 20 Jahren an Depressionen. Früher noch SVV und Magersucht.
Depressionen blieben, der Rest ging weitesgehend. Jetzt kamen die letzten Jahre einige Dinge hinzu: soziale Phobie, Angstzustände und Zwänge.
Ich nehme Escitalopram mit 20mg und damit fahre ich einigermaßen gut.
Hatte sie zwischendurch abgesetzt, da ging es mir so schlecht, dass die Selbstverletzungen wieder kamen und ich keinen Lebenswillen mehr sah. Da ging mein Freund dann auch...


Ich habe seit Februar wieder einen Rückfall erlitten,Depressionen,Angstzustände,Burn Out und nehme die gleichen Medikamente wie du auch allerdings 15 mg am Tag. Leider merke ich durch die Tabletten keine Wirkung,sondern werde dadurch sehr müde,was eigentlich nicht sein kann.

Liebe TS, ich wünsche Dir ganz viel Kraft.Meine Angstzustände waren teilweise so,dass ich nicht alleine duschen gehen konnte,aus Angst wenn ich den Duschvorhang zuziehe,irgendjemand ins Bad kommt und mir was ganz schreckliches antut.Alleine bleiben ging anfangs gar nicht.Draußen hatte ich Verfolgungsängste und immer mit dem Gefühl mir tut jemand etwas an.Ich bin jetzt zum Glück in Therapie bei einem ganz tollen und verständnisvollen Therapeuten.Aber das war auch ein Kampf,diesen Platz zu bekommen.So ist es leider.
JuRa1014
4627 Beiträge
19.05.2017 19:38
Zitat von Marsha:

Zitat von JuRa1014:

Ich leide seit über 20 Jahren an Depressionen. Früher noch SVV und Magersucht.
Depressionen blieben, der Rest ging weitesgehend. Jetzt kamen die letzten Jahre einige Dinge hinzu: soziale Phobie, Angstzustände und Zwänge.
Ich nehme Escitalopram mit 20mg und damit fahre ich einigermaßen gut.
Hatte sie zwischendurch abgesetzt, da ging es mir so schlecht, dass die Selbstverletzungen wieder kamen und ich keinen Lebenswillen mehr sah. Da ging mein Freund dann auch...


Ich habe seit Februar wieder einen Rückfall erlitten,Depressionen,Angstzustände,Burn Out und nehme die gleichen Medikamente wie du auch allerdings 15 mg am Tag. Leider merke ich durch die Tabletten keine Wirkung,sondern werde dadurch sehr müde,was eigentlich nicht sein kann.

Liebe TS, ich wünsche Dir ganz viel Kraft.Meine Angstzustände waren teilweise so,dass ich nicht alleine duschen gehen konnte,aus Angst wenn ich den Duschvorhang zuziehe,irgendjemand ins Bad kommt und mir was ganz schreckliches antut.Alleine bleiben ging anfangs gar nicht.Draußen hatte ich Verfolgungsängste und immer mit dem Gefühl mir tut jemand etwas an.Ich bin jetzt zum Glück in Therapie bei einem ganz tollen und verständnisvollen Therapeuten.Aber das war auch ein Kampf,diesen Platz zu bekommen.So ist es leider.
Nebenwirkungen hab ich durch Escitalopram zum Glück gar nicht. Und wenn du die Dosis mal auf 20mg erhöhst? Ich fahr mit 20mg auch weitaus besser als mit weniger. Oder du wechselst mal den Hersteller. Ich habe im letzten Jahr, bevor ich die Tabletten absetzte, einen anderen Hersteller bekommen und die Tabletten haben mich plötzlich nur noch umgehauen. Da ich auf der Arbeit fit sein musste, ließ ich sie dann weg.
Den Hersteller, den ich jetzt habe, finde ich ganz wunderbar. Wie gesagt, keinerlei Nebenwirkungen.
In Therapie war ich auch. Allerdings hat die Dame nicht mehr als 25 Stunden gemacht. Ich bräuchte noch mehr, aber nach 25 Stunden ist bei ihr immer Ende.

Solche Ängste hatte ich aber zwischendurch auch mal.
Elchen
856 Beiträge
19.05.2017 22:07
Doch so einige... Danke für eure Offenheit!
Elchen
856 Beiträge
19.05.2017 22:10
Zitat von Babydream:

Ich hatte Panikattacken und die wurden auch ein Jahr lang medikamentös behandelt. Mittlerweile brauch ich gar keine Medikamente mehr und kann mit eventuell aufflammenden Attacken sehr gut umgehen.
Es ist einfach sehr vieles Kopfsache und man muss sich klar machen das einem wirklich gar nichts passieren kann.

Ich kann aber nachvollziehen das in einem gewissen Stadium der "Krankheit" man noch nicht so denken kann.
Mir haben die Medikamente geholfen und ich bin richtig froh das es mir mittlerweile wieder gut geht

Ich drück dich mal unbekannterweise


Ich danke dir, genauso ist es, ich kann noch nicht ganz so denken, wobei ich grad jetzt gut schaffe. Die Nacht kommt noch... ich hatte schon einmal das Vorgänger medi, citalopram. Das hat mir auch gut geholfen. Da habe ich keine Sorge.
Werde gleich mal etwas berichten...
Elchen
856 Beiträge
19.05.2017 22:13
Zitat von Alaska:

Kommt drauf an, um was es geht.
Ich hab während meiner 1. Schwangerschaft Angstzustände entwickelt, die ich selber nicht mehr normal fand. Die ganze Schwangerschaft bestand nur aus Angst und Panik.
Ich hatte dann die Hoffnung, dass es sich nach der Schwangerschaft hormonell wieder einpendelt. Das war aber nach 6 Monaten immer noch nicht recht der Fall, besser, aber nicht gut. Meine Angst bezog sich jetzt nicht mehr auf das ungeborene Kind (denn Jonas hatte ich jetzt ja im Blick), sondern verlagerte sich unter anderem auf Krebs, Tod und auf meinen Mann. So musste er mir z.B. jeden Morgen eine WA schicken, dass er gut auf der Arbeit angekommen ist (2 km Fahrtweg!). Hat er das vergessen und das passierte öfters, saß ich da und war panisch, bis er sich auf meine Nachricht irgendwann mal meldete.
Auch lag ich oft mehrere Stunden in der Nacht wach.

Bin dann zum Psychologen gegangen. Hab recht sanfte Medikamente bekommen, die aber die Hormone wieder ins Gleichgewicht brachten (salopp gesagt) und die Termine konnten wir ziemlich schnell sehr strecken.
Keine 9 Monate später ließen wir die Medis auslaufen, weil alles perfekt war. Es kam auch nicht wieder. War der einzig richtige Schritt. Heut bin ich wieder "normal".


Mit den Krankheiten und jemand oder auch mir etwas passieren, das kenne ich.
Termin beim Psychologen habe ich auch schon, alles ganz fix zum Glück. Gleich mehr dazu... toll dass du es geschafft hast!
Elchen
856 Beiträge
19.05.2017 22:16
Zitat von JuRa1014:

Ich leide seit über 20 Jahren an Depressionen. Früher noch SVV und Magersucht.
Depressionen blieben, der Rest ging weitesgehend. Jetzt kamen die letzten Jahre einige Dinge hinzu: soziale Phobie, Angstzustände und Zwänge.
Ich nehme Escitalopram mit 20mg und damit fahre ich einigermaßen gut.
Hatte sie zwischendurch abgesetzt, da ging es mir so schlecht, dass die Selbstverletzungen wieder kamen und ich keinen Lebenswillen mehr sah. Da ging mein Freund dann auch...


Ok das hört sich heftig an!!! Warum suchst du dir keinen neuen Therapeuten? Ich bin gerade nur am planen was ich alles tun kann um da raus zu kommen. Das hilft mir. Aber sicher hast du alles schon probiert?!
Ich nehme escitalaprom 10 mg. Heute von 5 auf zehn gegangen.
Elchen
856 Beiträge
19.05.2017 22:21
Zitat von Marsha:

Zitat von JuRa1014:

Ich leide seit über 20 Jahren an Depressionen. Früher noch SVV und Magersucht.
Depressionen blieben, der Rest ging weitesgehend. Jetzt kamen die letzten Jahre einige Dinge hinzu: soziale Phobie, Angstzustände und Zwänge.
Ich nehme Escitalopram mit 20mg und damit fahre ich einigermaßen gut.
Hatte sie zwischendurch abgesetzt, da ging es mir so schlecht, dass die Selbstverletzungen wieder kamen und ich keinen Lebenswillen mehr sah. Da ging mein Freund dann auch...


Ich habe seit Februar wieder einen Rückfall erlitten,Depressionen,Angstzustände,Burn Out und nehme die gleichen Medikamente wie du auch allerdings 15 mg am Tag. Leider merke ich durch die Tabletten keine Wirkung,sondern werde dadurch sehr müde,was eigentlich nicht sein kann.

Liebe TS, ich wünsche Dir ganz viel Kraft.Meine Angstzustände waren teilweise so,dass ich nicht alleine duschen gehen konnte,aus Angst wenn ich den Duschvorhang zuziehe,irgendjemand ins Bad kommt und mir was ganz schreckliches antut.Alleine bleiben ging anfangs gar nicht.Draußen hatte ich Verfolgungsängste und immer mit dem Gefühl mir tut jemand etwas an.Ich bin jetzt zum Glück in Therapie bei einem ganz tollen und verständnisvollen Therapeuten.Aber das war auch ein Kampf,diesen Platz zu bekommen.So ist es leider.


Oh man. Da wünsche ich dir ganz viel Erfolg nun! Ist ja blöd mit den Tabletten. Aber da sollte dein Arzt ja eigentlich Alternativen oder Lösungen wissen?!
Elchen
856 Beiträge
19.05.2017 22:48
So, nun zu mir!

Ich bin grundsätzlich ein Mensch, der sich viel zu herzen nimmt und alles hundert mal hin und her denkt, im Kopf zerkaut.

Ich habe bereits festgestellt, ich muss lernen Dinge, die ich nicht ändern kann, anzunehmen und
Dinge, die ich ändern will und kann, auch anzupacken! Ich sag ja, ich denke ständig!

Ich habe Angst vor Krankheiten, im Moment mich betreffend. Ständig irgendwelche Zipperlein gehabt die letzten Monate und ICH RAUCHE. Großer Punkt. Denn deshalb muss ich ja immer gleich die ganz schlimmen Sachen haben. Aufhören immer wieder versucht und nicht geschafft, frustriert, schlechtes Gewissen, ein TEUFELSKREIS.

Aber auch wenn mein Kind krank ist ist das jedesmal sehr schlimm für mich und ich habe Angst er konnte was dramatisches haben. Ich bin alleinerziehend, die Verantwortung, Entscheidungen treffen und so oder so ist das horrorvorstellung. In der Familie sind Vorbelastungen.

Dann kommen, gerade im Moment, noch viele Schicksalsschläge im Bekanntenkreis, ua auch Kinder betreffend, dazu.

Das Chaos ist perfekt! Und mein dickes Fell offensichtlich sehr dünn geworden.

Anfang letzter Woche merkte ich nun immer mal zwischendurch Herzklopfen, mal auch nen aussetzten. Abends war im Bett aber noch alles gut. Ich schlief sogar mehr als sonst. 9-10 std
Ende der Woche ließ es mich nicht mehr los und ich ging zum Arzt wegen oben genannter Symptome. Ich hatte natürlich Angst, das da was am Herz ist.
Ohne Untersuchung hieß es Ängste und Panik, Tabletten nehmen ( ich hatte das halt vor Jahren schonmal). Ich war nicht überzeugt und sagte ich leg sie mir hin. Er meinte, ich würde dann auch wieder besser schlafen..? Ab der kommenden Nacht war es dann vorbei mit schlafen. Grübeln und auf jeden Fall innere Unruhe und nach wie vor Herzklopfen etc.
Ich habe noch die nächste Nacht durchgestanden und mich dann entschieden die Tabletten lieber zu nehmen. Hat natürlich erstmal gar nichts gebracht. Zustand blieb.
Und ich war sauer. sauer, dass er mich nicht einfach erstmal untersucht hat!!!
Mo wieder hin, beruhigungstropfen, keine Untersuchung. Nachmittags wieder hin, auf ekg unter Tränen bestanden!!! Kleine Auffälligkeit.... AHA!!! Nein, ist wohl nix dramatisches, hat mir am nächsten Tag auch der andere Arzt gesagt und ich glaube es. Dennoch zu meiner Beruhigung Termin beim Kardiologen zum Ultraschall. Und langzeit ekg. Auf diese Termine warte ich nun nächste Woche. Ebenso Psychologe.
Ich denke sobald die Untersuchungen durch sind wird es besser und ich hoffe bis dahin wirken auch die Tabletten etwas.
Zum beruhigen brauchte ich die letzten Tage ziemlich starke Pillen.
Nun sitze ich hier und schreibe dies alles und erst dachte ich, wie soll ich das Wochenende überstehen?!
Aber eben habe ich unter der Beruhigungsmittel festgestellt, dass ich ja gar keine Beschwerden habe. Also kann es ja eigentlich nix schlimmes sein, denn sonst wäre es trotzdem da. Oder???? Außerdem kann ich es jetzt eh nicht ändern, richtig????
Mit dieser Sicht der Dinge VERSUCHE ich gleich ohne Pille zu schlafen. Sie liegt allerdings bereit...

Drückt mir mal die Daumen! Und Respekt an die, die alles gelesen haben!
Elchen
856 Beiträge
19.05.2017 23:01
Achja, ich denke übrigens, auch falls hoffentlich nichts gefunden wird, sind meine Symptome nicht nur psychisch. Ich denke das Rauchen und null Sport tun ihr übriges dafür. Das sind unbedingt Dinge , die ich ändern will. Wenns mal nicht so schwer wäre....noch dazu allein. Aber ich will ja eine gute Mama sein. Das war die letzte Woche auch sehr schlimm für mich... man will, aber man kann sich nicht so kümmern wie sonst. Die Angst kam auch noch dazu. Oma und Opa...Danke!
Eine Runde jammern musste noch drin sein!

Erstmal gute Nacht nun!
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