Ich brauche dringend Hilfe!
17.07.2011 11:47
Hallo alle zusammen,
ich bin neu hier und schreibe zum ersten mal in ein Forum.
Zu meiner Geschichte. Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Es war immer ein up and down aber wir haben es immer wieder geschafft alles auf die richtige Bahn zu lenken doch nun habe ich das Gefühl das gerade alles entgleist.
Wir haben uns ein Baby gewünscht (beide 30Jahre) als ich erfahren habe das ich schwanger bin (jetzt ende 4. Monat) hat er es nicht so glücklich aufgenommen wie eigentlich gedacht.
ja und da hat eigentlich das ganze Übel angefangen. Er trinkt, er trinkt wirklich richtig viel! Ich bin auch kein Kind von Traurigkeit und trinke eigentlich auch sehr gerne mal ein Weinchen oder auch zwei oder drei allerdings hat dies nie mein Leben beeinflußt. Ich trinke selbstverständlich auch nur in Gesellschaft und ganz selten Abends mal ein Glaß Rotwein) Er trinkt seit er es weiß und ich wußte es ab der 2. Woche. Nun ja er trinkt täglich, meißt nur Bier aber das bleibt nicht bei einem sondern es sind täglich mind. 4 Bier. Am Wochenende trinkt er sehr viel mehr er verschwindet einfach von zu Hause er kommt dann irgendwann morgens um 5 Uhr nach Hause total zugetrönt. Er sagt das ich Schuld an allem habe da ich Ihn falsch behandeln würde....(SCHWACHSINN)
Am nächsten Tag bringt er mir Kaffee ans Bett sagt mir das er mich überalles und noch viel mehr liebt das ihm alles sooooo Leid tut und das er weiß das er mich Enttäuscht hat....das hält allerdings auch nur einen Tag an da das Spiel dann immer wieder von vorne los geht.
Wir streiten uns fast täglich er schreit und ich schreie, ich bin so glaube ich am ende meiner Kräfte ich bin Schwanger und die ganze Zeit unglücklich und super gestresst ich glaube nicht das es gut für mein Kind ist und auch nicht für mich. Es kotzt mich an das er sich morgens immer wieder entschuldigt und mir versucht in den Popo zukriechen da ich dann wieder schwach werde und ihn nicht in die WÜste schicke..... ich kann doch aber nicht mit einem ALkohlkranken Menschen zusammen bleiben?!? Ich brauch einen Erwachsenen Menschen um mich und kein weiteres Kind. Ich weiß nicht was ich machen soll!
ich bin neu hier und schreibe zum ersten mal in ein Forum.
Zu meiner Geschichte. Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Es war immer ein up and down aber wir haben es immer wieder geschafft alles auf die richtige Bahn zu lenken doch nun habe ich das Gefühl das gerade alles entgleist.
Wir haben uns ein Baby gewünscht (beide 30Jahre) als ich erfahren habe das ich schwanger bin (jetzt ende 4. Monat) hat er es nicht so glücklich aufgenommen wie eigentlich gedacht.
ja und da hat eigentlich das ganze Übel angefangen. Er trinkt, er trinkt wirklich richtig viel! Ich bin auch kein Kind von Traurigkeit und trinke eigentlich auch sehr gerne mal ein Weinchen oder auch zwei oder drei allerdings hat dies nie mein Leben beeinflußt. Ich trinke selbstverständlich auch nur in Gesellschaft und ganz selten Abends mal ein Glaß Rotwein) Er trinkt seit er es weiß und ich wußte es ab der 2. Woche. Nun ja er trinkt täglich, meißt nur Bier aber das bleibt nicht bei einem sondern es sind täglich mind. 4 Bier. Am Wochenende trinkt er sehr viel mehr er verschwindet einfach von zu Hause er kommt dann irgendwann morgens um 5 Uhr nach Hause total zugetrönt. Er sagt das ich Schuld an allem habe da ich Ihn falsch behandeln würde....(SCHWACHSINN)
Am nächsten Tag bringt er mir Kaffee ans Bett sagt mir das er mich überalles und noch viel mehr liebt das ihm alles sooooo Leid tut und das er weiß das er mich Enttäuscht hat....das hält allerdings auch nur einen Tag an da das Spiel dann immer wieder von vorne los geht. Wir streiten uns fast täglich er schreit und ich schreie, ich bin so glaube ich am ende meiner Kräfte ich bin Schwanger und die ganze Zeit unglücklich und super gestresst ich glaube nicht das es gut für mein Kind ist und auch nicht für mich. Es kotzt mich an das er sich morgens immer wieder entschuldigt und mir versucht in den Popo zukriechen da ich dann wieder schwach werde und ihn nicht in die WÜste schicke..... ich kann doch aber nicht mit einem ALkohlkranken Menschen zusammen bleiben?!? Ich brauch einen Erwachsenen Menschen um mich und kein weiteres Kind. Ich weiß nicht was ich machen soll!
17.07.2011 11:50
Huhu,
ich denke du hast nur zwei möglichkeiten , entweder du bleibst bei ihm ,aber bei 4 bier täglich ist er definitiv Alkoholiker oder du verlässt ihn .
Ich denke nicht das er aufhören wird zu trinken.
lg
kerstin
ich denke du hast nur zwei möglichkeiten , entweder du bleibst bei ihm ,aber bei 4 bier täglich ist er definitiv Alkoholiker oder du verlässt ihn .
Ich denke nicht das er aufhören wird zu trinken.
lg
kerstin
17.07.2011 11:54
Ich würde Ihn vor die Wahl stellen ! Entweder sein Alkohol oder Du und das Kind! Fals Er sich für Euch entscheidet ( was Ich doch hoffe ) dann sollte er eventuel eine ,,Therapie" machen ...
17.07.2011 11:57
Du kannst ihm nicht helfen, sondern ihm nur in den Abgrund folgen. Das ist so bei einem Alkoholker. Er kann sich nur selber helfen, wenn er selber den Willen dazu hat. sage ihm ganz klar das du so ein Leben nicht willst und das du dein Kind lieber alleine erziehen willst, als es dem Leben mit einem alkoholkranken Vater auszusetzten. Er muß verstehen das du das sehr ernst meinst, auch wenn das eine ( vorläufige) Trennung bebeuten kann. Schmeiß ihn zur Not raus, dass ist die einzige Chance für dich und für ihn.
17.07.2011 12:07
Zitat von mamamone:
Du kannst ihm nicht helfen, sondern ihm nur in den Abgrund folgen. Das ist so bei einem Alkoholker. Er kann sich nur selber helfen, wenn er selber den Willen dazu hat. sage ihm ganz klar das du so ein Leben nicht willst und das du dein Kind lieber alleine erziehen willst, als es dem Leben mit einem alkoholkranken Vater auszusetzten. Er muß verstehen das du das sehr ernst meinst, auch wenn das eine ( vorläufige) Trennung bebeuten kann. Schmeiß ihn zur Not raus, dass ist die einzige Chance für dich und für ihn.
Vielen Dank für Deine Antwort! ICh habe die letzten Monate ständig auf Ihn eigeredet. ich habe ihn bereits vor die Wahl gestellt. Er sagt er hat kein Problem, er sieht es selbst nicht, was er sich dem Kind und mir antut. Er vernachlässigt alles nicht nur mich sondern auch seine Arbeit. Er meint das mein Vater an allem Schuld ist
er kommt mit meinem Vater nicht klar und mein Vater hält nichts von Ihm...was ich teilweise auch nachvollziehen kann. Vater hin oder her er ist nicht daran Schuld er ist einfach nur eine gute Ausrede. Früher haben wir jede freie minute miteinander verbracht. Mit früher meine ich vor der Schwangerschaft. Seit ich schwanger bin ist er kaum noch zu Hause. Er ist das ganze WOchenende unterwegs und kommt irgendwann morgens nach Hause. Er geht nicht ans Telefon wenn er weg ist und wenn er heim kommt bin ich die böse die Ihn falsch behandelt. Ich denke ich werde für ein paar Tage verreisen und mir meine Gedanken machen. Ich selbst bin in einer guten Familie aufgewachsen und meine Eltern lieben sich nach wie vor. Ich wollte meinen Kindern immer eine schöne Familie bieten und ich habe große Angst das ich nun alleine da stehe. Angst vor dem alleine sein habe ich nicht ich habe nur Angst davor das der Vater nicht bei seinem Kind ist. Danke für Deine Antwort
17.07.2011 12:12
Liebe TS,
ich glaub es geht echt nur so:
Entweder du und euer Kind oder der Alk!
Ich habe geheiratet als ich 19 war (nach Ausbildung, guter Job), dann kam Kind, Haus, 2.Kind...ich bin Antialk. mein Mann nicht. Nat. gab´s Probleme. Mein Mann "Du kannst das ja nich verstehen! Ich trinke wie jeder andre auch!" Und damit hat er leider recht. Deshalb lief alles so weiter bis mein Mann im "Rausch" einen Unfall verursachte, der dem anderen das Leben kostete, mein Mann schwer verletzt, ich hochschwanger...
So hier versuchte ich anzusetzen, trink nichts mehr. Alle Anderen ach ein bissl kann doch nich schaden...kranke Menschen!
Er hat wieder angefangen und mich dabei tief verletzt - seelisch - hat was mit and. Frauen angefangen.
Ich stellte ihn vor die Wahl, er hat sich dafür entschieden nicht mehr zu trinken - und bis heute (2 Jahre) nichts mehr getrunken - hoffe ich.
Wir haben und werden weiter unser Leben neu ordnen, dass es keinen Grund für´s Trinken mehr gibt. Und wenn doch, dass er stark genug bleibt, es zu lassen.
Ich hoffe, dass er es auch weiterhin schafft - wir sind jetzt 21 Jahre verheiratet und es soll so bleiben.
Also reden, wenn er es nicht will, dann geh!
ich glaub es geht echt nur so:
Entweder du und euer Kind oder der Alk!
Ich habe geheiratet als ich 19 war (nach Ausbildung, guter Job), dann kam Kind, Haus, 2.Kind...ich bin Antialk. mein Mann nicht. Nat. gab´s Probleme. Mein Mann "Du kannst das ja nich verstehen! Ich trinke wie jeder andre auch!" Und damit hat er leider recht. Deshalb lief alles so weiter bis mein Mann im "Rausch" einen Unfall verursachte, der dem anderen das Leben kostete, mein Mann schwer verletzt, ich hochschwanger...
So hier versuchte ich anzusetzen, trink nichts mehr. Alle Anderen ach ein bissl kann doch nich schaden...kranke Menschen!
Er hat wieder angefangen und mich dabei tief verletzt - seelisch - hat was mit and. Frauen angefangen.
Ich stellte ihn vor die Wahl, er hat sich dafür entschieden nicht mehr zu trinken - und bis heute (2 Jahre) nichts mehr getrunken - hoffe ich.
Wir haben und werden weiter unser Leben neu ordnen, dass es keinen Grund für´s Trinken mehr gibt. Und wenn doch, dass er stark genug bleibt, es zu lassen.
Ich hoffe, dass er es auch weiterhin schafft - wir sind jetzt 21 Jahre verheiratet und es soll so bleiben.
Also reden, wenn er es nicht will, dann geh!
17.07.2011 12:17
Es is besser ohne einen alk.-kranken Vater aufzuwachsen.
Mein Vater war Alkoholiker - meine 4 anderen Schwestern haben Alkoholprobleme (in ihren Augen nat. nich!), ich bin die Einzige, die gar nicht trinkt. Ich fand es nicht toll, wenn mein Vater betrunken war. Klar er hatte einen Grund - meine Mutter war gestorben - aber wir haben sie ja auch verloren.
Einen Grund gibt es doch immer - bei Jedem...
Aber man muss an seinem Leben was ändern, nich trinken.
Mein Vater war Alkoholiker - meine 4 anderen Schwestern haben Alkoholprobleme (in ihren Augen nat. nich!), ich bin die Einzige, die gar nicht trinkt. Ich fand es nicht toll, wenn mein Vater betrunken war. Klar er hatte einen Grund - meine Mutter war gestorben - aber wir haben sie ja auch verloren.
Einen Grund gibt es doch immer - bei Jedem...
Aber man muss an seinem Leben was ändern, nich trinken.
17.07.2011 12:24
Zitat von jan_mama:
Zitat von mamamone:
Du kannst ihm nicht helfen, sondern ihm nur in den Abgrund folgen. Das ist so bei einem Alkoholker. Er kann sich nur selber helfen, wenn er selber den Willen dazu hat. sage ihm ganz klar das du so ein Leben nicht willst und das du dein Kind lieber alleine erziehen willst, als es dem Leben mit einem alkoholkranken Vater auszusetzten. Er muß verstehen das du das sehr ernst meinst, auch wenn das eine ( vorläufige) Trennung bebeuten kann. Schmeiß ihn zur Not raus, dass ist die einzige Chance für dich und für ihn.
Vielen Dank für Deine Antwort! ICh habe die letzten Monate ständig auf Ihn eigeredet. ich habe ihn bereits vor die Wahl gestellt. Er sagt er hat kein Problem, er sieht es selbst nicht, was er sich dem Kind und mir antut. Er vernachlässigt alles nicht nur mich sondern auch seine Arbeit. Er meint das mein Vater an allem Schuld ister kommt mit meinem Vater nicht klar und mein Vater hält nichts von Ihm...was ich teilweise auch nachvollziehen kann. Vater hin oder her er ist nicht daran Schuld er ist einfach nur eine gute Ausrede. Früher haben wir jede freie minute miteinander verbracht. Mit früher meine ich vor der Schwangerschaft. Seit ich schwanger bin ist er kaum noch zu Hause. Er ist das ganze WOchenende unterwegs und kommt irgendwann morgens nach Hause. Er geht nicht ans Telefon wenn er weg ist und wenn er heim kommt bin ich die böse die Ihn falsch behandelt. Ich denke ich werde für ein paar Tage verreisen und mir meine Gedanken machen. Ich selbst bin in einer guten Familie aufgewachsen und meine Eltern lieben sich nach wie vor. Ich wollte meinen Kindern immer eine schöne Familie bieten und ich habe große Angst das ich nun alleine da stehe. Angst vor dem alleine sein habe ich nicht ich habe nur Angst davor das der Vater nicht bei seinem Kind ist. Danke für Deine Antwort
Oh oh, das klingt wirklich alles nach Alkoholismus, der Betroffe ist nie selber schuld, immer sind es die anderen. Die schwere Jugend in einem lieblosen Elternhaus, die Ehefrau die einen nicht versteht, die Kinder die immer mehr vordern. Das alles kommt mir so bekannt vor. Mein Vater hat auch getrunken und für uns Kinder und meine Mutter war es viele Jahre die Hölle. Mein Vater ist seiner Arbeit auch immer gut nachgegangen... keiner hat gemerkt das er trank, sie sind gut die Alkis, sie wissen eine Scheinwelt nach außen auf zu bauen. Aber in den eigenen vier Wänden wird das leben schrecklich. Wenn ich die Erklärungen nehmen würde, die mein Vater brauchte wäre auch ich ein alki, aber ich habe mein Leben im Griff, weil es mein Leben ist und nur ich dafür verantwortlich bin , kein anderer, nur ich.
Wenn ich dich lese, dann sehe ich eine junge Frau die sich zum Co- Alkoholker macht. Seine Ausflüchte weiter gibt und immer neu seinen Entschuldigungen und Ausflüchten glaubt.
Wende dich mal an Al Anon. Das sind Menschen die Menschen wie dir helfen und dich beraten können. Sie kümmern sich um die Angehörigen von abhängigen Menschen.
http://www.al-anon.de/
Meine Mutter hat meinem Vater irgendwann die Pistole auf die Brust gesetzt, heute trinkt er nicht mehr.... es war sehr schön für mich meinen Vater wieder lieben zu können.
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