Mütter- und Schwangerenforum

7 Monate, schlafen gehen wird zum Problem

Gehe zu Seite:
16.04.2015 06:59
Zitat von LIttleOne13:

Zitat von Zaubersternchen:

Klingt für mich auch nach einem Schub. Der geht vorbei und Du solltest ihm währenddessen zeigen, dass Du ihn eben nicht alleine lässt, sondern da bist, wenn er ruft.

Allerdings kann er sich genau daran auch gewöhnen und wenn er dann auch in einigen Tagen / wenigen Wochen nicht wieder alleine einschlafen möchte, kann ich Dir das Buch hier empfehlen:
http://www.amazon.de/Jedes-Kind-kann-schlafen-lern en/dp/3833836180/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=142913 0485&sr=8-1&keywords=jedes+kind+kann+schla fen

Liebe Grüße,
Mone


Großartiger Tipp! Das ist genau DAS Buch, das zu "kontrolliertem Schreienlassen" über einen immer länger werdenden Zeitraum rät. Hast du jemals gelesen, was du hier in den Raum wirfst?

@TS: Das Buch eignet sich allenfalls zum Grill anzünden, aber nicht zum "Schlafen lernen". Ich empfehle dir "Schlafen statt schreien" von Elizabeth Pantley, falls du Lektüre suchst. Und viel Geduld... gib dem Kleinen die Nähe, die er braucht. Das wird schon wieder.


Danke little. Da spar ich mir meinen text.
Erdbärchen
222 Beiträge
16.04.2015 07:41
Also dieses Buch ist sehr umstrittennund führt scheinbar immer wieder zu Diskussionen. Im Endeffekt muss jeder selbst wissen, wie er es handhabt. Ich kann sagen: das Buch liegt in meinem Schrank. Ich habe es gelesen, bis zum Ende, habe mir Gedacht "sowas zu ich meinem Kind nicht an", hab es zugeklappt und seither nie wieder rausgeholt. Also, ich weiß was drin steht und mir gefällt es nicht.was andere machen sei ihnen überlassen.
Würde eher in Kauf nehmen, jede Nacht bei meinem Kind zu sein bis es einschläft.ich weiß, dass meine Mutter es bei mir und meinem Bruder auch so gemacht hat und wir sind nach einiger Zeit auch allein eingeschlafen.

Aber wieder zum Thema. Ich würde trotzdem gern einen Weg finden,ihm die Angst zu nehmen. Soll ich es wirklich nur einfach so hinnehmen und warten bis es virbei geht und ihm in dieser Zeit einfach nur mehr Nahe sein? Hatte gestern noch im Netz einen interessanten Artikel gefunden, allerdings auf dem Handy, mal sehen ob ich den hier noch verlinken kann. Hier gab es folgendenTipps:

Es tagsüber "üben", also wenn man den Raum verlässt sich sozusagen mit einem kleinen Ritual verabschieden. Dem Kind sagen wo man hin geht und für wie lange, auch wenn es die Worte vielleicht noch nicht so versteht, wird es die Zusammenhänge bald verstehen. Der zweite Schritt war, ihm einen Kuschelfreund zu geben, der immer da ist. Der wird dann auch gegeben, wenn man den Raum verlässt zB. Und natürlich auch nachts. Mein kleiner hat seit Geburt an einen Schnuffeltiger, den hat er nachts auch und konnte sich damit gut beruhigen - bisher. Also würde sich das ja schon mal anbieten. Da stand noch mehr, aber das ist mir jetzt entfallen... muss mal gucken dass ich den Link rauskrame.

Finde die Ansätze aber persönlich sehr schön, zumal sie in dem Alter ja lernen die Zusammenhänge zu verstehen. Genauso wie sie jetztbanfangen zu verstehen, dass Mama eben auch gehen kann. Was denke ich zu der Trennungsangst führt.
Erdbärchen
222 Beiträge
16.04.2015 07:48
Ach und wo wir bei Lektüre waren, wenn jemand etwas zu Sprüngen lesen möchte, kann ich das Buch "Oje ich wachse" empfehlen. Hierist wunderschön beschriebe, was bei jedem Sprung passiert. Hilftnauf jeden Fall, das Verhalten des Kindes zu versteh en.
16.04.2015 07:58
Zitat von Zaubersternchen:

Zitat von LIttleOne13:

Zitat von Zaubersternchen:

Klingt für mich auch nach einem Schub. Der geht vorbei und Du solltest ihm währenddessen zeigen, dass Du ihn eben nicht alleine lässt, sondern da bist, wenn er ruft.

Allerdings kann er sich genau daran auch gewöhnen und wenn er dann auch in einigen Tagen / wenigen Wochen nicht wieder alleine einschlafen möchte, kann ich Dir das Buch hier empfehlen:
http://www.amazon.de/Jedes-Kind-kann-schlafen-lern en/dp/3833836180/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=142913 0485&sr=8-1&keywords=jedes+kind+kann+schla fen

Liebe Grüße,
Mone


Großartiger Tipp! Das ist genau DAS Buch, das zu "kontrolliertem Schreienlassen" über einen immer länger werdenden Zeitraum rät. Hast du jemals gelesen, was du hier in den Raum wirfst?

@TS: Das Buch eignet sich allenfalls zum Grill anzünden, aber nicht zum "Schlafen lernen". Ich empfehle dir "Schlafen statt schreien" von Elizabeth Pantley, falls du Lektüre suchst. Und viel Geduld... gib dem Kleinen die Nähe, die er braucht. Das wird schon wieder.

Habe ich. Und entschuldige, dass ich keine "Kinder-in-Watte-packen"-Mami bin. Dann sollte ich mit so Büchern wie "Nein aus Liebe" und der Seite "http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de" bei Dir wohl niemals ankommen.
Macht aber nichts. Ich weiß schon ziemlich genau wie sehr ich mein Kind liebe und ebenso wie sehr sie (wie jedes Kind übrigens) ein Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle hat.

P.S.: Ich sitze gerade übrigens neben dem Bett meiner Tochter und warte darauf, dass sie in meinem Beisein einschläft. Das richtige Maß gemeinsam mit ihr zu finden ist mein Ziel.


Ich meine, du bist genau wie ich Sozipäd? Und gibst solche Ratschläge? Ein Kind von 7 Monaten hat ein Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle? Kinder von 7 Monaten haben viele Bedürfnisse: Essen, Trinken, Kuscheln mit Eltern, Schlafen in Mamas Nähe (nicht alle, aber einige), bespielt werden usw... sie haben also genau die Bedürfnisse, die es zu einer gesunden Entwicklung braucht: Nahrungsaufnahme und soziales Miteinander. Punkt. Ein Kind von 7 Monaten bockt auch noch nicht, das wäre vielleicht auch wichtig gewesen der Mami mitzuteilen, sondern es KANN seine Bedürfnisse nur durch Schreien mitteilen. Das ist das einzige Mittel, das es besitzt, um zu kommunizieren, wenn es allein im Raum ist. Ganz bestimmt heißt es nicht: Mama ignorier meine Rufe und lass mich kontrolliert allein. Ich als Mutter UND als Sozipäd halte das für grundlegend falsch. Und dieses Buch, das du empfiehlst, eignet sich tatsächlich nur zum Verfeuern oder für die Tonne. Besser man kauft es gar nicht erst.
Ich arbeite als Familienhelfer und werde oft gefragt, wie man Kinder zum Schlafen bringt. ich werde ganz manchmal auch nach Literatur gefragt, aber alles, was ich dann empfehle ist die familienbettseite, denn die erklären sehr gut, was ein Kind braucht, selbst wenn es nicht Familienbettgeeignet ist. Schreien lassen, auch nicht kontrolliert, wie es das Buch empfiehlt, ist keine Option. Und das hat absolut gar nichts mit in Watte packen zu tun.

So, das wollte ich nochmal gesagt haben und bin dafür extra nochmal online gekommen. nun geh ich arbeiten.

Liebe TS, dir möchte ich nochmal sagen: Dein Kind schlief die letzten Monate problemlos und nun hat es gesteigerte Bedürfnisse. Vielleicht ist es euch möglich, das Kinderbettchen an euer Bett anzustellen, wenn ihr kein Familienbett wünscht. Das ist eine Phase und keinesfalls Gebocke. Wäre es 3 Jahre, könnte es das Böckchen sein, aber nicht mit 7 Monaten. Halte durch, organisier dich ein wenig um und pass dich an dein Kind an. Im Moment braucht es viel Nähe, warum auch immer. Das kann einfach nur so sein, das kann am Schub liegen, das kann einen herannahenden Infekt anzeigen (da war mein Familienbettkind auch immer sehr nähebürftig, er ging sonst problemlos ins Familienbett, schlief allein ein, er wußte ja, wir kommen iwann, aber wenn er krank wurde und war, musste ich mit ins Bett. Machte aber auch nicht.. bin ich halt mit ins Bett gegangen, Kind in den Arm und dann habe ich gelesen. Geschrien hat mein Sohn nie, es sei denn, er hatte Schmerzen. Ansonsten hatte ich ein tiefenentspanntes Kind, was ich persönlich der Tatsache zuschreibe, dass ich mich, als er klein war, ganz nach seinen Bedürfnissen gerichtet habe) Und nur als kleiner Einwurf, falls ihr nun über ein Familienbett nachdenkt. Ein Familienbett ist, wie der Name schon sagt, das Bett der Familie. Es ist kein geduldetes Schlafen im Elternbett, sondern alle 3 Schläfer (oder mehr, wenn mehr Familienmitglieder) sind gleichranging im "Besitz" dieses Bettes. Macht dies NUR, wenn ihr bereit seid, dem Kind die Entscheidung zu überlassen, wann es aus dem Familienbett ausziehen möchte. Das kann schon nach 2 Jahren sein, das kann aber auch länger dauern. In unserem Fall ist unser Sohn mit 9 Jahren ausgezogen. Das aber nur zur Info, es gibt hier Familienbettmamis, wo du dich sicher anschliessen kannst, sollte das eine Option sein.
Ansonsten wünsche ich dir eine Portion Kraft und Gelassenheit und möchte dir auf den Weg geben: Nicht schreien lassen! Es ist kein Bocken, es braucht dich jetzt einfach mehr.

LG Zaubi
16.04.2015 07:59
Ok, vielleicht versuche ich es mal so:
Kinder entdecken irgendwann den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung und dann beginnt meiner Meinung nach Erziehung.
Niemals, niemals würde ich mein Kind alleine lassen, es maßlos schreien lassen oder ihm das Gefühl vermitteln wollen, ich sei nicht für sie da. Aber ich habe Grenzen, so wie sie auch und sie muss lernen sich an den Grenzen unseres Zusammenlebens orientieren zu können. Das von mir benannte Buch leitet dazu an. Und wie gesagt, ich denke nicht, dass man ein Kind maßlos, kontrolliert schreien lassen sollte. Dafür bin ich viel zu überzeugt von Büchern wie "Nein aus Liebe" und "Psychische Grundbedürfnisse in Kindheit und Jugend".
Leute, Ihr stellt mich hin wie einen Drachen. Dabei sage ich nur das, was Ihr sicherlich alle für Eure Kinder wollt: Sie bei Euch haben, selbstständig, stark und sicher, ihre eigenen Grenzen kennend UND die anderer akzeptierend. Oder nicht?

Ok, ziehe ich meinen ersten Buchtipps zurück und empfehle das Buch "Psychische Grundbedürfnisse in Kindheit und Jugend". Das gibt keine Handlungstipps, sondern zeigt auf, was unsere Kinder generell brauchen. Genau dieses Buch gemeinsam mit Leben zu füllen, das ist unser Job als Eltern! Meines Erachtens gehören Grenzen ganz klar dazu. Aber nun gut...
16.04.2015 08:06
Achja.. es gibt übrigens ein Buch, dass ich wirklich sehr empfehlen kann. Das schafft Gelassenheit bei den Eltern, ist aber nicht ganz günstig, dafür aber wundervoll.

Das Kinderbuch von Anna Wahlgreen

http://www.amazon.de/Das-KinderBuch-kleine-Mensche n-werden/dp/3407859732/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid= 1429164272&sr=8-1&keywords=das+kinderbuch+ anna+wahlgren
16.04.2015 08:08
Achso und der Beginn des Entdeckens von Ursache und Wirkung liegt zwischen der 22. und 26. Woche. Also sehr wohl auch noch dann, wenn Schreien das einzige, hörbare Mitteilungsinstrument ist. (Babys teilen sich übrigens noch auf so viele andere Variaten mit...)
Darum denke ich, es gilt Ursachen zu erkennen und nicht stumpf einzuwirken! Sogar unsere Babys können das dann schon!
Und reden wir hier nicht von einem sieben Momate altem Kind?

Also: Der Drache klinkt sich mal wieder aus und geht hin in die Ecke, um sich zu schämen, weil er die Bedürfnisse seines Kindes zu deutlich auf dem Schirm hat.
16.04.2015 08:08
Zitat von Zaubersternchen:

Ok, vielleicht versuche ich es mal so:
Kinder entdecken irgendwann den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung und dann beginnt meiner Meinung nach Erziehung.
Niemals, niemals würde ich mein Kind alleine lassen, es maßlos schreien lassen oder ihm das Gefühl vermitteln wollen, ich sei nicht für sie da. Aber ich habe Grenzen, so wie sie auch und sie muss lernen sich an den Grenzen unseres Zusammenlebens orientieren zu können. Das von mir benannte Buch leitet dazu an. Und wie gesagt, ich denke nicht, dass man ein Kind maßlos, kontrolliert schreien lassen sollte. Dafür bin ich viel zu überzeugt von Büchern wie "Nein aus Liebe" und "Psychische Grundbedürfnisse in Kindheit und Jugend".
Leute, Ihr stellt mich hin wie einen Drachen. Dabei sage ich nur das, was Ihr sicherlich alle für Eure Kinder wollt: Sie bei Euch haben, selbstständig, stark und sicher, ihre eigenen Grenzen kennend UND die anderer akzeptierend. Oder nicht?

Ok, ziehe ich meinen ersten Buchtipps zurück und empfehle das Buch "Psychische Grundbedürfnisse in Kindheit und Jugend". Das gibt keine Handlungstipps, sondern zeigt auf, was unsere Kinder generell brauchen. Genau dieses Buch gemeinsam mit Leben zu füllen, das ist unser Job als Eltern! Meines Erachtens gehören Grenzen ganz klar dazu. Aber nun gut...


Trifft aber nicht auf ein 7 Monate altes Kind zu. Tut mir leid.
16.04.2015 08:09
Zitat von Zaubersternchen:

Achso und der Beginn des Entdeckens von Ursache und Wirkung liegt zwischen der 22. und 26. Woche. Also sehr wohl auch noch dann, wenn Schreien das einzige, hörbare Mitteilungsinstrument ist. (Babys teilen sich übrigens noch auf so viele andere Variaten mit...)
Darum denke ich, es gilt Ursachen zu erkennen und nicht stumpf einzuwirken! Sogar unsere Babys können das dann schon!
Und reden wir hier nicht von einem sieben Momate altem Kind?

Also: Der Drache klinkt sich mal wieder aus und geht hin in die Ecke, um sich zu schämen, weil er die Bedürfnisse seines Kindes zu deutlich auf dem Schirm hat.


Wir sprachen von allein in einem Raum: Wie teilt sich ein 7 Monate altes Kind da noch so mit? schreibt es Briefe? Whatsapp? Oder wie?
16.04.2015 08:17
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Zaubersternchen:

Ok, vielleicht versuche ich es mal so:
Kinder entdecken irgendwann den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung und dann beginnt meiner Meinung nach Erziehung.
Niemals, niemals würde ich mein Kind alleine lassen, es maßlos schreien lassen oder ihm das Gefühl vermitteln wollen, ich sei nicht für sie da. Aber ich habe Grenzen, so wie sie auch und sie muss lernen sich an den Grenzen unseres Zusammenlebens orientieren zu können. Das von mir benannte Buch leitet dazu an. Und wie gesagt, ich denke nicht, dass man ein Kind maßlos, kontrolliert schreien lassen sollte. Dafür bin ich viel zu überzeugt von Büchern wie "Nein aus Liebe" und "Psychische Grundbedürfnisse in Kindheit und Jugend".
Leute, Ihr stellt mich hin wie einen Drachen. Dabei sage ich nur das, was Ihr sicherlich alle für Eure Kinder wollt: Sie bei Euch haben, selbstständig, stark und sicher, ihre eigenen Grenzen kennend UND die anderer akzeptierend. Oder nicht?

Ok, ziehe ich meinen ersten Buchtipps zurück und empfehle das Buch "Psychische Grundbedürfnisse in Kindheit und Jugend". Das gibt keine Handlungstipps, sondern zeigt auf, was unsere Kinder generell brauchen. Genau dieses Buch gemeinsam mit Leben zu füllen, das ist unser Job als Eltern! Meines Erachtens gehören Grenzen ganz klar dazu. Aber nun gut...


Trifft aber nicht auf ein 7 Monate altes Kind zu. Tut mir leid.


Unterschreib. Für ältere Kinder richtig, aber sicher nicht für einen Säugling.
16.04.2015 08:20
Zitat von Erdbärchen:

Zitat von NeoMutti:

Wir hatten mit 7 Monaten das gleiche Problem. Von einem Tag auf den anderen fing es an. Wenn ich Ihn ins Bett gelegt habe, hat er sofort geschrien. Er lies sich dann nur auf meinem Arm beruhigen. Wenn er in seinem Bett wach geworden ist, und gemerkt das ich nicht direkt bei Ihm war, fing er auch an zu schreien. Das ist eine Phase, die man Trennungsangst nennt. Ich brauchte in der Zeit starke Nerven. Mein Sohn ist jetzt 16 Monate, und vor 5 Monaten hat sich das Schlafverhalten gebessert. Seid 3 Wochen wird er maximal 1 mal die Nacht wach, oder er schläft auch mal durch. Ein Patent Rezept gibt es leider nicht dagegen, Du musst jetzt für Dich herausfinden wie Du Deinen kleinen am besten zum Schlafen bringst.
Ich hoffe das, es bei euch schnell vorbei ist. Ansonsten wünsche ich Dir viel Kraft und starke Nerven.


Wie hast du es denn in der Zeit gemacht? Also wie hast du ihm das Schlafen nahegelegt? Das mit der Trennungsangst ist nachvollziehbar... Er frendelt neuerdings auch sehr.
Tagsüber habe ich Ihn in den Laufstall gelegt, und hab Ihm gesagt, das ich gleich wieder da bin. Bin für 5 Minuten rausgegangen. Bin dann wieder zu Ihm, hab Ihn rausgeholt. Nach zwei Tagen bin ich dann für 10 Minuten rausgegangen. Und für Nachts haben wir ein Kinderbett so umgebaut, das es mit unserem Bett auf einer Höhe ist. Und wir haben die Gitterstäbe auf der einen Seite rausgenommen, so konnte der kleine mit mir kuscheln, wenn er das Bedürfnis danach hatte, und wir haben alle Schlaf bekommen. Jetzt lass ich Ihn bei mir auf dem Arm einschlafen, und bringe Ihn dann in sein Zimmer. Wie Du siehst bin ich eine Rabenmutter, und das bin ich gerne
16.04.2015 08:23
Zitat von NeoMutti:

Zitat von Erdbärchen:

Zitat von NeoMutti:

Wir hatten mit 7 Monaten das gleiche Problem. Von einem Tag auf den anderen fing es an. Wenn ich Ihn ins Bett gelegt habe, hat er sofort geschrien. Er lies sich dann nur auf meinem Arm beruhigen. Wenn er in seinem Bett wach geworden ist, und gemerkt das ich nicht direkt bei Ihm war, fing er auch an zu schreien. Das ist eine Phase, die man Trennungsangst nennt. Ich brauchte in der Zeit starke Nerven. Mein Sohn ist jetzt 16 Monate, und vor 5 Monaten hat sich das Schlafverhalten gebessert. Seid 3 Wochen wird er maximal 1 mal die Nacht wach, oder er schläft auch mal durch. Ein Patent Rezept gibt es leider nicht dagegen, Du musst jetzt für Dich herausfinden wie Du Deinen kleinen am besten zum Schlafen bringst.
Ich hoffe das, es bei euch schnell vorbei ist. Ansonsten wünsche ich Dir viel Kraft und starke Nerven.


Wie hast du es denn in der Zeit gemacht? Also wie hast du ihm das Schlafen nahegelegt? Das mit der Trennungsangst ist nachvollziehbar... Er frendelt neuerdings auch sehr.
Tagsüber habe ich Ihn in den Laufstall gelegt, und hab Ihm gesagt, das ich gleich wieder da bin. Bin für 5 Minuten rausgegangen. Bin dann wieder zu Ihm, hab Ihn rausgeholt. Nach zwei Tagen bin ich dann für 10 Minuten rausgegangen. Und für Nachts haben wir ein Kinderbett so umgebaut, das es mit unserem Bett auf einer Höhe ist. Und wir haben die Gitterstäbe auf der einen Seite rausgenommen, so konnte der kleine mit mir kuscheln, wenn er das Bedürfnis danach hatte, und wir haben alle Schlaf bekommen. Jetzt lass ich Ihn bei mir auf dem Arm einschlafen, und bringe Ihn dann in sein Zimmer. Wie Du siehst bin ich eine Rabenmutter, und das bin ich gerne


Nein, warum? Du hast es doch gut gelöst. nicht schreien lassen, vorerst auf die Bedürfnisse geachtet, indem ihr das mit dem Bettchen so gelöst habt und inzwischen scheint er wieder in seinem Zimmer zu schlafen und ist zufrieden. Alles gut. Auch, wenn ich (und ja auch inzwischen viele andere ein Verfechter des Familienbettes bin, heißt das nicht, dass es das Nonplusultra ist. Familienbett ist nicht DIE Lösung für alles, es gibt genug Eltern und Kinder, die so nicht schlafen können und dann machts auch keinen Sinn.
Für mich bist du keine Rabenmutter.

Zaubersternchen übrigens auch nicht. Mich regte nur diese Buchempfehlung so auf.
16.04.2015 08:52
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von NeoMutti:

Zitat von Erdbärchen:

Zitat von NeoMutti:

Wir hatten mit 7 Monaten das gleiche Problem. Von einem Tag auf den anderen fing es an. Wenn ich Ihn ins Bett gelegt habe, hat er sofort geschrien. Er lies sich dann nur auf meinem Arm beruhigen. Wenn er in seinem Bett wach geworden ist, und gemerkt das ich nicht direkt bei Ihm war, fing er auch an zu schreien. Das ist eine Phase, die man Trennungsangst nennt. Ich brauchte in der Zeit starke Nerven. Mein Sohn ist jetzt 16 Monate, und vor 5 Monaten hat sich das Schlafverhalten gebessert. Seid 3 Wochen wird er maximal 1 mal die Nacht wach, oder er schläft auch mal durch. Ein Patent Rezept gibt es leider nicht dagegen, Du musst jetzt für Dich herausfinden wie Du Deinen kleinen am besten zum Schlafen bringst.
Ich hoffe das, es bei euch schnell vorbei ist. Ansonsten wünsche ich Dir viel Kraft und starke Nerven.


Wie hast du es denn in der Zeit gemacht? Also wie hast du ihm das Schlafen nahegelegt? Das mit der Trennungsangst ist nachvollziehbar... Er frendelt neuerdings auch sehr.
Tagsüber habe ich Ihn in den Laufstall gelegt, und hab Ihm gesagt, das ich gleich wieder da bin. Bin für 5 Minuten rausgegangen. Bin dann wieder zu Ihm, hab Ihn rausgeholt. Nach zwei Tagen bin ich dann für 10 Minuten rausgegangen. Und für Nachts haben wir ein Kinderbett so umgebaut, das es mit unserem Bett auf einer Höhe ist. Und wir haben die Gitterstäbe auf der einen Seite rausgenommen, so konnte der kleine mit mir kuscheln, wenn er das Bedürfnis danach hatte, und wir haben alle Schlaf bekommen. Jetzt lass ich Ihn bei mir auf dem Arm einschlafen, und bringe Ihn dann in sein Zimmer. Wie Du siehst bin ich eine Rabenmutter, und das bin ich gerne


Nein, warum? Du hast es doch gut gelöst. nicht schreien lassen, vorerst auf die Bedürfnisse geachtet, indem ihr das mit dem Bettchen so gelöst habt und inzwischen scheint er wieder in seinem Zimmer zu schlafen und ist zufrieden. Alles gut. Auch, wenn ich (und ja auch inzwischen viele andere ein Verfechter des Familienbettes bin, heißt das nicht, dass es das Nonplusultra ist. Familienbett ist nicht DIE Lösung für alles, es gibt genug Eltern und Kinder, die so nicht schlafen können und dann machts auch keinen Sinn.
Für mich bist du keine Rabenmutter.

Zaubersternchen übrigens auch nicht. Mich regte nur diese Buchempfehlung so auf.
Ich seh mich auch nicht als Rabenmutter, hab ich eher aus Spaß dazu geschrieben, weil ich von Freunden schon zu hören bekommen habe, das ich damit mein Sohn viel zu sehr verwöhne. Aber mich haben diese Sprüche nie wirklich interessiert. Ich muss auch gestehen, ich hab noch nie eines von diesen Büchern gelesen. Ich bin einfach der Meinung das jedes Kind anders ist, und kein Autor weiß, was jedes einzelne Kind braucht.
Krümel714
2489 Beiträge
16.04.2015 12:48
Zitat von Erdbärchen:

Ach und wo wir bei Lektüre waren, wenn jemand etwas zu Sprüngen lesen möchte, kann ich das Buch "Oje ich wachse" empfehlen. Hierist wunderschön beschriebe, was bei jedem Sprung passiert. Hilftnauf jeden Fall, das Verhalten des Kindes zu versteh en.


Gibt es übrigens auch als App. Damit baue ich mich im Moment auf, weil ich weiß, dass wir es fast geschafft haben
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 3 mal gemerkt