Mütter- und Schwangerenforum

Baby 7 Monate schläft auf dem Arm ein,leg ich Ihn ins Bett schreit er!

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Nick0682
318 Beiträge
23.06.2010 11:55
Unser Sohn ist von Anfang an abends an der Brust eingeschlafen das war vielleicht schon ein Fehler.
Doch jetzt seit fast 2 Wochen ist es die Höhle.
Er kriegt sein Brei 18.45Uhr (GOB) danach wird gebaden oder gewaschen , Schlafanzug an , ins Schlafzimmer da ist er schon
putzmunter!
Dann geb ich Ihn die Brust nur eine ,die andere ist abgestillt ,
die wollte er nicht mehr dann zappelt er noch ein bißchen rum und irgendwann schläft er ein,ich warte noch eine weile bis ich Ihn dann ganz vorsichtig in Bett leg.
Er wird sofort wieder wach das Spiel mach ich 2-3 Mal dann geb ich´s auf.
Mach sein Mobile am Bett an will er auch nicht,
schreit dann irgendwann auch.
Hab Ihn schon Geschichten vorgelesen, Lieder gesungen half alles nichts.
Am Bett gesessen, Ihn gestreichelt nichts.
Einmal hab ich Ihn schreien lassen ne dreiviertel Stunde dann schlief er .
Aber das tut mir so weh!
Unten die zwei Zähnchen sind im Wachstum die hat er auch schon.
Was hat er nur?
Was soll ich noch tun damit er schläft?
Kennt das jemand?
katrin81
5455 Beiträge
23.06.2010 11:57
Leg ihn WACH ins Bett! Nicht erst auf dem Arm einschlafen lassen! Und in den sauren Apfel wirst du wohl beißen müssen, ihn auch mal schreien zu lassen. Geh immer mal rein, damit er merkt, dass du noch da bist.
Irgendwann wird er sich dran gewöhnen, ALLEINE einzuschlafen.
Shadowcat1982
2034 Beiträge
23.06.2010 11:59
Versuch ihn mal hinzulegen kurz bevor er einschläft. Also genau der Punkt wo die Augen kleiner werden aber er noch nicht ganz weg ist. Dann ganz langsam hinlegen und noch ein wenig drüber gebeugt bleiben und evtl. nen bissel streicheln und dann ganz langsam hoch und weggehen.

23.06.2010 12:01
Wenn du ihn nicht schreien lassen möchtest, besorg dir das Buch "Schlaf statt Schreien - das liebevolle Einschlafbuch".
Ich find das Buch klasse, hatte mit Miko auch schlimme Einschlafprobleme, aber es wird immer besser
Und von Schreienlassen halte ich gar nix
Shadowcat1982
2034 Beiträge
23.06.2010 12:04
Zitat von Erdbeermilchshake:

Wenn du ihn nicht schreien lassen möchtest, besorg dir das Buch "Schlaf statt Schreien - das liebevolle Einschlafbuch".
Ich find das Buch klasse, hatte mit Miko auch schlimme Einschlafprobleme, aber es wird immer besser
Und von Schreienlassen halte ich gar nix


Dem kann ich mich nur anschließen und habe damit positive Erfahrungen gemacht. Damien ist bis heute deswegen nicht verwöhnt und schläft brav alleine (außer es gibt einen Grund wie z.B. Krankheit usw).
WhistlingKite
2974 Beiträge
23.06.2010 12:07
Würde ich auch sagen- da kommst du sonst nicht mehr raus. Leg ihn ganz normal ins bett und dann würde ich EIN Abendritual entwickeln, bei welchem du dann auch bleibst. Kuschelt vorher schön und geh regelmäßig ins Zimmer wenn er quengelig ist, dann sieht er das du da bist.
Bei uns geht es immer ganz schnell. Mulli bekommt ihren Abendbrei, dann geh ich mit ihr in ihr Zimmer, dunkel schon alles ab, mache die Schlaf-CD an und dann wird der Schlafanzug angezogen (vorher gewaschen, eingecremt wie auch immer) und dann leg ich sie hin, sag nacht, streichel ihr Köpfchen, lass noch ihr abendlicht an, weil sie noch ihr Stoffbuch anschaut- geh aber raus. Meist mach ich noch ihr Mobilè an und geh erst wieder ins Zimmer wenn´s aufhört sich zu drehen, dann zieh ich´s neu auf, sollte sie vorher quengeln geh ich eigentlich noch nicht rein, das hat sie glaub ich auch schon gemerkt...naja lange Rede, kurzer Sinn- er muss es jetzt lernen. Viel Glück.
katrin81
5455 Beiträge
23.06.2010 12:11
Ich mein auch nicht schreien lassen wie am Spieß. Aber viele rennen ja beim kleinsten Quengeln schon und gucken nach.
Mit sieben Monaten merkt das Kind schon ziemlich viel und testet auch schon, wie Mama auf quengeln reagiert.
Irgendwann muss ein Kind lernen, alleine einzuschlafen und nicht nur auf Mamas Arm. Und mit sieben Monaten wird das m.E. allerhöchste Zeit.
laeticia
5892 Beiträge
23.06.2010 12:18
Zitat von Erdbeermilchshake:

Wenn du ihn nicht schreien lassen möchtest, besorg dir das Buch "Schlaf statt Schreien - das liebevolle Einschlafbuch".
Ich find das Buch klasse, hatte mit Miko auch schlimme Einschlafprobleme, aber es wird immer besser
Und von Schreienlassen halte ich gar nix
stimme ich dir zu! 45min schreien lassen ist echt heftig! frag mich wie man das aushälz. meine tochter hatte auch so eine phase, ich musste dadurch und jetzt schläft sie nur ein wenn wir halt bei uns im bett sind und unsere abendsrituale machen. danach geht es ab in ihr bett aber nachts kommt sie leider zurück aber stört uns net.
Nick0682
318 Beiträge
23.06.2010 12:19
Zitat von Erdbeermilchshake:

Wenn du ihn nicht schreien lassen möchtest, besorg dir das Buch "Schlaf statt Schreien - das liebevolle Einschlafbuch".
Ich find das Buch klasse, hatte mit Miko auch schlimme Einschlafprobleme, aber es wird immer besser
Und von Schreienlassen halte ich gar nix
Was hast Du denn für Methoden damit er schlät?
Werd heut mal nach dem Buch schauen.
Danke
23.06.2010 12:19
Zitat von katrin81:

Ich mein auch nicht schreien lassen wie am Spieß. Aber viele rennen ja beim kleinsten Quengeln schon und gucken nach.
Mit sieben Monaten merkt das Kind schon ziemlich viel und testet auch schon, wie Mama auf quengeln reagiert.
Irgendwann muss ein Kind lernen, alleine einzuschlafen und nicht nur auf Mamas Arm. Und mit sieben Monaten wird das m.E. allerhöchste Zeit.


Klar wird das irgendwann mal Zeit.
Aber es gibt auch sanftere Wege, dem Kind solche Einschlafgewohnheiten wie umhergetragen werden/aufm Schoß wiegen/Fläschchen/Stillen nach und nach abzugewöhnen

Klar, man muss dafür selber viel Geduld und Zeit aufbringen, es geht nicht von heute auf morgen.
Aber das is mir allemal lieber als schreienlassen. Auch wenn man immer wieder reingeht und zeigt dass man da is... wer sagt denn, dass es für das Kind nich viel schlimmer is, Mama immer wieder zu sehen, und immer wieder verlassen zu werden, als sich von vornerein in den Schlaf zu schreien?
Meiner Meinung nach lernen die durch das "kontrollierte Schreienlassen" nichts, sondern resignieren irgendwann...

Und glaub mir, wenn ein Kind 7 Monate lang schön gemütlich an Mamas Brust einschlafen konnte, nuckeln und kuschelnd - da hat es dann doch nix mit Trotz oder Mama-ärgern zu tun, wenn es nicht alleine im Bett einschlafen möchte und dann weint.
Das is für das Kind etwas völlig neues und unbekanntes, und das muss es eben erst lernen, dass man auch ohne Mama einschlafen kann.
Und wie gesagt, das braucht Zeit...
Shadowcat1982
2034 Beiträge
23.06.2010 12:21
Zitat von katrin81:

Ich mein auch nicht schreien lassen wie am Spieß. Aber viele rennen ja beim kleinsten Quengeln schon und gucken nach.
Mit sieben Monaten merkt das Kind schon ziemlich viel und testet auch schon, wie Mama auf quengeln reagiert.
Irgendwann muss ein Kind lernen, alleine einzuschlafen und nicht nur auf Mamas Arm. Und mit sieben Monaten wird das m.E. allerhöchste Zeit.


Bei einen Waaaah (also einmal kurz) bin ich auch nicht rein, weil der auch mal im Schlaf bzw. beim drehen kommen kann. Beim zweiten war aber klar, dass er was hat und ich bin rein. Und es hat nicht geschadet.
katrin81
5455 Beiträge
23.06.2010 12:23
Nein, das hat nix mit Trotz zu tun, sondern mit Gewöhnung. Deshalb sag ich ja, es wird Zeit!
*
Gib doch mal ein paar Beispiele für sanftere Methoden. Ich kenn das Buch nicht und mir fällt auf Anhieb keine ein.
23.06.2010 12:24
Zitat von Nick0682:

Zitat von Erdbeermilchshake:

Wenn du ihn nicht schreien lassen möchtest, besorg dir das Buch "Schlaf statt Schreien - das liebevolle Einschlafbuch".
Ich find das Buch klasse, hatte mit Miko auch schlimme Einschlafprobleme, aber es wird immer besser
Und von Schreienlassen halte ich gar nix
Was hast Du denn für Methoden damit er schlät?
Werd heut mal nach dem Buch schauen.
Danke


Also wir haben schon ganz lange ein Abendritual, sodass er weiß, es geht bald ins Bett.
Habe das Buch auch erst vor kurzem geholt, aber da stehen einfach viele Tips drin, wie man das Kind nach und nach von seinen Einschlafgewohnheiten wegbekommt.
Indem man das stillen immer weiter verkürzt, schritt für schritt... indem man ein Kuscheltier einführt, was immer zum schlafen gehen auftaucht... bestimmte Signalwörter die das schlafen einläuten, eine CD mit Entspannungsmusik... da steht auch drin, dass der Tagesschlaf sehr wichtig für den Nachtschlaf ist, wieviel die Babys in welchem Alter überhaupt schlafen sollten, dass man die Stunde vor dem Zu-Bett-Gehen eher ruhig gestalten sollte...
Also lauter kleine Tips, die man beherzigen sollte... ich find die Tips alle sehr einleuchtend und bin schon dabei, sie umzusetzen.
Miko braucht mich zwar nun abends noch zum einschlafen, aber ich leg ihn dann hin, und wenn er wach wird, geh ich kurz rein, streichel ihn, zieh seine Spieluhr auf, er dreht sich um und schläft weiter
Das is für uns schon ein riesen Erfolg, nachdem wie Monate lang auch viel Geschrei hatten
bea2521
4767 Beiträge
23.06.2010 12:25
Also von schreien lassen halte ich überhaupt nichts, schon gar nicht wenn sie unter 1 Jahr alt sind!

Gewöhn zunächst dieses nuckeln an der Brust ab, lass ihn daran nicht mehr einschlafen. Gewöhn ihm ein anderes Abendritual an..... immer gleiche Reihenfolge zb. Schlafanzug anziehen, was vorsingen, dann müde ins Bettchen legen, aber noch nicht schlafend.... dann streicheln und dabei bleiben bis er einschläft. Bei unserem Matteo lassen wir bis heute ne CD mit Musik laufen zum einschlafen. Das hilft bei deinem Kleinen vielleicht auch, eine mit gute Nacht Musik. Ja das braucht nun viel Geduld, aber du wirst sehen schon bald wird es klappen mit alleine einschlafen!
23.06.2010 12:33
Zitat von katrin81:

Nein, das hat nix mit Trotz zu tun, sondern mit Gewöhnung. Deshalb sag ich ja, es wird Zeit!
*
Gib doch mal ein paar Beispiele für sanftere Methoden. Ich kenn das Buch nicht und mir fällt auf Anhieb keine ein.


Hab ja grad schon ein paar Dinge aufgeführt die in dem Buch stehen.
Es is halt einfach wichtig, dass die Gesamtsituation stimmt. Es sind viele kleine Dinge, die man einfach nich bedenkt, die aber durchaus wichtig sein können für den Schlaf...
Wie zum Beispiel das mit dem Tagesschlaf... wie lang der sein sollte usw... übermüdete Kinder schlafen nämlich schlechter, als nicht übermüdete Kinder ^^ Über sowas hab ich vorher nich nachgedacht

Das Buch gibt eben KEIN Patentrezept á la Schreienlassen, mit dem das Kind - oh Wunder - innerhalb von 3 Tagen supertoll durchpennt... sondern es gibt einem wie gesagt Tips, was alles wichtig is für einen guten Schlaf und hilft einem, durchzuhalten, weil das ein Prozess is, der durchaus mehrere Wochen dauern kann, bis man an seinem Ziel angelangt ist.
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