Mütter- und Schwangerenforum

Ist das mit dem Schlafen wirklich noch normal?

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Nuya
10734 Beiträge
12.01.2016 20:33
Jap, ich mach mir nun doch nochmal ernsthaft Gedanken, ob es wirklich "normal" ist.

Geht um den Minimann. Alter seht ihr im Ticker. Er wird im März 2.

Er war iiiiimmer ein schwieriger Schläfer. Und es wird und wird einfach nicht gut. Ok, anfangs normal. er ist dauernd aufgewacht (30-60min Schlafphasen, laaaange Wachphasen) als Baby und schlief nur in Bewegung ließ sich sehr schwer ablegen, anfangs im Grunde gar nicht. Gut normal. Kein Thema Baby halt.

Mitlerweile rückt der zweite Geburtstag näher. Ich glaube sein eigentliches Schlafbedürfnis liegt bei etwa 10-11 von 24 Stunden. Also nicht extrem viel, aber ok. WENN wir diesen Schlaf mal schaffen, dann sieht er gut aus, und ist gut drauf. Aber den schaffen wir fast nie... Vielleicht 3-4 mal im Monat, die restlichen Nächste ist es weniger. Mittagsschlaf macht er seit einigen Monaten nicht mehr. (war die KiTa auch sehr erstaunt, aber die haben auch festgestellt und akzeptiert, dass er halt mittags nicht zum Schlafen zu bewegen ist.)

Abends einschlafen klappt manchmal ganz gut, seit er den Mittagsschlaf (der nie wirklich länger als 30min ging) komplett verweigert, manchmal zieht es sich Stunden. Mitlerweile lasse ich ihn dann wieder aufstehen und spielen, anstatt 3 Stunden mit ihm zu liegen und zu warten dass er einschläft, aber abends muss er alleine spielen. Also klar er darf bei uns spielen, aber wir setzen uns nicht mehr mit ihm auf den Boden runter zum Spielen. Einzig Buch lesen tun wir ab dem Punkt wo eigentlich Schlafenszeit ist noch mit ihm, alles andere muss er dann alleine machen, also Spielen nach 20 Uhr muss er alleine und ruhig.
Und naja, dann sitzt er da mit Ringen untern Augen bis zum Boden, und spielt... zufrieden... ruhig... Er wird erst in seeeehr extremen Fällen nörgelig vor Müdigkeit.

Und das zweite ist Durchschlafen: Also er wacht nicht oft auf. Er wacht meistens nur einmal auf... Und dann schläft er nicht mehr ein... Im Schnitt ist er dann 3 Stunden wach. Es schwankt zwischen 2-4 Stunden. Er weint nicht, er ist halt wach. Tut auch nicht viel, nur in seltenen Fällen versucht er aufzustehen (was er nicht darf). Er ist einfach wach. Wühlt in meinen Haaren, redet ein bisschen, kuschelt mit seinen Kuscheltieren, wälzt sich in einer Tour rum, aber er ist halt eben wach. Licht ist aus, in regelmäßigen (aber langen, also ich laber nicht in einer tour auf ihn ein, rede eigentlich fast gar nicht in der zeit, nur ab und an ne kurze botschaft in der richtubg) Abständen sag ich ihm kurz irgendwas in der richtung von, dass es dunkel ist, dass Nacht ist und Schlafenszeit, dass er sich doch einfach ruhig hinlegen, die Augen zu machen und schlafen soll. Dass wir noch kuscheln können, aber dass jetzt geschlafen wird. Er wiederholt dann Teile davon, sagt selbst dass es dunkel ist, jetzt schlafen etc. Er ist nicht wütend, er hat keine Angst, er will nicht aufstehen, aber er ist wach...

Das ist ein Problem was nun wirklich schon seit immer da ist, also keine Phase. In etwa 95% der Nächte seines bisherigen Lebens war dieses Kind mehrere Stunden einfach wach.

Die Aufstehzeit morgens ist relativ unumstößlich, also wenn er abends später ins Bett geht steht er morgens deswegen nicht später auf. Das ist ja aber bei den meisten Kindern so, dass die Aufstehzeit fest ist. Heißt nun aber, dass er nicht selten halt erst um 22:00 im Bett ist, nachts 2-4 Stunden wach ist, und um 6:30 spätestens wieder aufsteht. Das ist also oft wirklich seeehr wenig Schlaf.

Er geht in die KiTa, wir sind viel draußen, er rennt viel herum. Es geht ihm nicht wirklich schlecht damit (ok, mich nervt es natürlich, da ich lernen und arbeiten muss, aber ok^^ So ist das eben ), wobei ich schon finde, dass er deutlich besser aussieht, wenn er seine 10 Stunden geschlafen hat. Aber wie gesagt wird er auch sehr spät nörgelig, selbst wenn er sehr müde ist.

Ich weiß auch nicht genau was ich will... Aber ich mach mir Gedanken, es ist so wenig Schlaf, und klar, ist es für uns Eltern anstengend, was aber nicht das Hauptproblem ist, das abends alleine beschäftigen nach Schlafenszeit macht er mitlerweile recht gut, da haben wir schon auch bissel Ruhe.

Viel Sorge macht mir eher diese ewige Wachphase, die er fast immer hat. Abgesehen davon, dass ich auch keine Lust hab nachts mehrere Stunden wach zu sein, frag ich mich halt auch warum das so ist, ob wir was falsch machen, ob das so bleibt, ob wir damit irgendwann noch mehr Probleme bekommen, wenn er das z.B. immer noch macht, wenn er in die Schule kommt (klar ist das noch lange hin, aber da es eben keine Phase sondern Dauerzustand ist, ist es trotzdem ne Sache, die mir schon mal kurz durch den Kopf gegangen ist), ob das nen Schlafproblem ist, was evtl mit der Zeit nur noch schlimmer wird...

Es war nachdem wir auf vollzeit Familienbett umgestiegen sind mal 2 Wochen lang besser, da hat er 50% der Nächte plötzlich durchgeschlafen und ich dachte schon es hat sich gelohnt, dass ich so lange an meinen Mann hingeredet hab mit dem Familienbett, aber danach war es fast wieder so schlimm wie vorher. Er ist wieder genauso oft nachts wach wie sonst auch, also fast immer, aber die Wachphasen sind trotzdem etwas ruhiger und besser auszuhalten. Daher ist es schon die bessere Lösung denke ich.

Ich hab auch nen recht geringes Schlafbedürfnis, dass er kein Vielschläfer ist, ist schon ok. Aber es sind halt echt viele Nächte, wo er verflucht wenig schläft....

Habt ihr irgendwelche Gedanken dazu? Evtl jemand mit dem selben Problem? Und einer Patentrezeptmäßigen Lösung?
12.01.2016 20:47
Viel kann ich Dir nicht weiter helfen, aber ich würde Abends das spielen weg lassen. Hast Du das mal beim Kinderarzt angesprochen?
Nuya
10734 Beiträge
12.01.2016 20:52
Zitat von NeoMutti:

Viel kann ich Dir nicht weiter helfen, aber ich würde Abends das spielen weg lassen. Hast Du das mal beim Kinderarzt angesprochen?

Werd ich bei der U7 machen. Die ist bald. Wir haben seit dem umzug ja eine neue kiä mal sehen ob die noch ideen und meinungen hat.
Wie würdest du abends das spielen streichen? Wirklich ggf gut 3h mit ihm liegen bleiben? Oder ihn zwar aus dem bett raus lassen aber das spielzeug weg sperren? Das ding ist nämlich, dass ich abends ja auch noch sachen machen muss. Tags bin ich an der uni und in der arbeit, daher fällt haushalt und jegliche zeit mit meinem mann zu reden auf die abendstunden. Nach der kita ist erstmal seine zeit, da machen wir was mit ihm, aber irgendwann abends wollen wir dann ggf auch noch dinge besprechen, und bissel haushalt machen.
Naala
295 Beiträge
12.01.2016 20:54
Kinder haben relativ schnell Rituale.
Seines scheint es nun zu sein,aufzustehen und wieder zu spielen,so hat er es ja nun jeden Abend gemacht,warum von gewohntem abweichen.

Man sagt im Schnitt soll man nach 20-30 Minuten aufstehen lassen,wenn die Kids abends nicht schlafen.
Aber dann kein Programm mehr fahren.

Wäre es euch möglich zusammen auf dem Sofa zu liegen,anstelle des Spielens?
Bex83
4636 Beiträge
12.01.2016 21:02
Lieve nuya, erstmal hut ab das du das so schaffst!
Und dann will ich fragen, trägt er windel? Kann es sein das diese nass ist und das Linderung bringt? So war es bei uns ne Zeitlang nötig.
Ansonsten beneide ich dich schon sehr darum dass dein sohn es schafft sich allein zu beschäftigen, dass wiederum kann meine maus keine 5min oder eher... sieht sie nicht ein
Ich hoffe andre werden gute Tipps für dich haben!!!!
shelyra
69257 Beiträge
12.01.2016 21:14
tabea (fast 3 1/2) war von anfang ähnlich wie dein kleiner. schlafen war noch nie ihr hobby. sie schaffte auch relativ früh den mittagsschlaf ab.
ich kann sie abends hinlegen wann sie will - ist ist morgens gegen 6 wach! auch hat sie immer noch 1-2 mal die woche nächtliche wachphasen von 2-3std. sie sit da wach, erzählt, kuschelt mit mir, manchmal will sie spielen gehen, manchmal singt sie...
ich hab das bei der letzten u angesprochen, aber der kia meinte noch wäre es im normalen bereich! es gäbe eben kinder die weniger schlafen und kinder die viel schlafen. genauso auch die wachphasen - das wäre mit 3 noch normal!

ich kann dich so gut verstehen! es nervt manchmal, besonders wenn der tag stressig war.
aber ich versuch einfach positiv zu bleiben - es wird besser werdne! und irgendwann kann ich mich rächen und schmeiss sie dann um 6 aus dem bett obwohl sie erst um 4 von der disco heimkam
12.01.2016 21:14
Puh schwierig. Also Mittagsschlaf macht meine kaum noch (sie ist do 2 geworden). Aber auch Schon länger, früher konnte ich sie nach der Arbeit wenn ich sie von der tamu geholt habe im 13 Uhr hinlegen das klappt jetz gar nicht mehr. Und die tagesmutter bekommt sie sich nicht ins Bett. Da ihr der Schlaf aber eindeutig fehlt, fahre ich halt nach der tamu Ne Stunde mit dem kiWa oder fahr Ne Runde auto. Sie schläft dort total schnell ein und stell mich dann meist irgendwo hin. Länger als 40 min schläft sie nie. Wenn Sie mittags nicht schläft, bekomme ich sie Abends sehr schlecht ins Bett fällt mir auf. Manchmal geht es, aber 4-5 x in der Woche macht sie Mittagsschlaf aber halt nur mit Hilfe. Evtl braucht dein kleiner Mann mittags also auch noch sein Schläfchen, er ist sonst zu übermüdet und überdreht. Das mit dem nix schaffen zu Hause kenne ich, komme von der Arbeit und Maus will bespaßt werden, mache alles so nebenbei. Was wir aber abends immer machen ist immer überall gedämmtes Licht und alles schön ruhig, also nicht rumwuseln, das macht unsere nur nervös. Ich bringe sie ins bettchen (sie bekommt noch milchfläschchen) lege mich mit ihr ins Bett und kuschel mit ihr und irgendwann schläft sie dann zwischen 15 min und 1,5 Stunden, heute mal nicht. Wir liegen im Bett und schauen Heidi, habe eben Ne stunde lang versucht. Aber da ich doll fies krank bin liegen wie bei mir im Bett. Sie schläft sich seit 1 Jahr in ihrem Zimmer wacht zwischen 0-2x nachts auf. Sie schläft aber immer schnell wieder ein zum Glück.
Also schlaf felt Deinem auf jeden Fall, wie lange ist er denn in der Kita? Gibt es Ne Möglichkeit ihn mittags zum schlafen zu bekommen?
Nuya
10734 Beiträge
12.01.2016 21:33
@Naala: Das ist wirklich von Abend zu Abend verschieden. 50% der Abende ist er absolut nicht ins Bett zu kriegen, und 50% der Nächte schläft er abends innerhalb von 10-20min ein. Also er ist jetzt wirklich nicht jeden Abend aufgestanden, sondern nur an den Abenden, wo es länger als 30-45 Minuten erfolglos blieb ihn zum Schlafen zu bekommen. Auf mich wirkt es nicht wirklich nach einer Gewohnheit. Kann natürlich aber trotzdem sein, ausschließen will ichs nicht.
Wir werden auf Anraten einer Art Beraterin mit der wir seit 2 Wochen telefonische Termine haben nun mal gaaanz langsam und behutsam (mein Kind kann Veränderungen nicht ab) das Abendritual etwas umstellen und schon früher runter fahren, und ihm länger Zeit für die "Bremsung" geben. Also die letzendliche Idee ist, schon deutlich vor Schlafenszeit integriert in den normalen Ablauf langsam die Lichter zu dimmen, und leise Musik anzumachen, um ihm schon früher das Signal zum Runterfahren zu geben.
Auf dem Sofa liegen könnte klappen, wenn ich ihm was vorlese. Das liebt er ja. Aber oft will er dann gern mit seiner Eisenbahn spielen. Bisher habe ich ihn das machen lassen, sofern er es alleine macht. Evtl überdenke ich das nochmal, und schau, dass ab ner bestimmten Uhrzeit wirklich kein Spielzeug mehr benutzt werden darf

@Bex: Danke
Ja, er trägt Windel. Dann versuche ich ihn mal zu wickeln wenn er nachts wach wird Gute Idee!
Das alleine beschäftigen klappt auch nur abends, wo wir es nun ne Weile rigoros durchgezogen haben, und mussten ihn anfangs immer wieder erinnern, mitlerweile seltener. Scheinbar ist ihm das lieber als ins Bett zu müssen
Wird deine sicher auch irgendwann lernen

Shelyra: Danke, auch für die Info die du vom KiA hast. Dass das noch normal ist finde ich schonmal sehr beruhigend. Vor einer ausgewachsenen Schlafstörung hab ich nämlich echt Angst sonst. Das hatte ich lange, und es ist echt unlustig
Ich sag das auch ab und an, dass er dafür in der Pubertät am Wochenende nicht ewig schlafen darf, aber wie ich mich einschätze lass ich ihn dann doch ewig schlafen, nur unter der Woche nicht Schließlich würde ich mir dann ja ins eigene Fleisch schneiden, wenn ich ihn da Wochenends früh raus holen würde, kann mir kaum vorstellen, dass ich das wirklich tun werde, aber ja, der Gedanke tut ab und an gut

@Jule: Also mit dem Mittagsschlaf ist nix zu machen. Er kommt um 14:30 aus der KiTa (noch, bald wirds vmtl etwas später).
Also selbst wenn ich ihn im Wagen rum schieb stundenlang, oder ihn in der Trage aufm Rücken hab... Nix... Er schläft nicht mehr tagsüber.
Und vor nen paar Monaten wo er noch Mittgsschlaf gemacht hat, war abends absolut nix zu machen, da hab ich ihn abends absolut nicht ins Bett bekommen. Dann kam der Umschwung und er hat den Mittagsschlaf selbst abgeschlaft und das ist ohne Mittagsschlaf schon deutlich besser abends.
Also den braucht er glaub ich echt nimmer. Wie gesagt glaube ich ziemlich sicher, dass sein eigentlicher Schlafbedarf bei gut 10 Stunden liegt.
12.01.2016 21:40
Was ist wenn Ihr ihn bei sich schlafen lässt? Wir können nicht zu dritt schlafen, machen uns alle wach. Oder sein bett bei euch? Oder auch Ne Wärme Milch geben?! Unsere braucht auch ihre 10-11 Stunden das reicht ihr. Schläft aber spät meist 20:30 bis 7 Uhr.
Nuya
10734 Beiträge
12.01.2016 21:43
Zitat von Julemaus:

Was ist wenn Ihr ihn bei sich schlafen lässt? Wir können nicht zu dritt schlafen, machen uns alle wach. Oder sein bett bei euch? Oder auch Ne Wärme Milch geben?! Unsere braucht auch ihre 10-11 Stunden das reicht ihr. Schläft aber spät meist 20:30 bis 7 Uhr.

Also in seinem eigenen Bett gings auch nicht besser, weder im eigenen Zimmer noch im Eigenen Bett im Schlafzimmer. Bei uns im Bett schläft er von allen Möglichkeiten noch am Besten.
Warme Milch bekommt er immer zum Schlafen, ohne geht gar nicht. Da besteht er wehement drauf.^^
Aber wie gesagt ist das abends einschlafen gar nicht das größte Problem. Es ist auch ein Problem, ja, aber das für uns schwerwiegendere ist die ewige Wachphase in der Nacht.
KiKiWuMami
1328 Beiträge
12.01.2016 21:47
Bei uns ist es ähnlich schlimm nur etwas anders und er wird bald 3...
12.01.2016 22:50
Zitat von Nuya:

Jap, ich mach mir nun doch nochmal ernsthaft Gedanken, ob es wirklich "normal" ist.

Geht um den Minimann. Alter seht ihr im Ticker. Er wird im März 2.

Er war iiiiimmer ein schwieriger Schläfer. Und es wird und wird einfach nicht gut. Ok, anfangs normal. er ist dauernd aufgewacht (30-60min Schlafphasen, laaaange Wachphasen) als Baby und schlief nur in Bewegung ließ sich sehr schwer ablegen, anfangs im Grunde gar nicht. Gut normal. Kein Thema Baby halt.

Mitlerweile rückt der zweite Geburtstag näher. Ich glaube sein eigentliches Schlafbedürfnis liegt bei etwa 10-11 von 24 Stunden. Also nicht extrem viel, aber ok. WENN wir diesen Schlaf mal schaffen, dann sieht er gut aus, und ist gut drauf. Aber den schaffen wir fast nie... Vielleicht 3-4 mal im Monat, die restlichen Nächste ist es weniger. Mittagsschlaf macht er seit einigen Monaten nicht mehr. (war die KiTa auch sehr erstaunt, aber die haben auch festgestellt und akzeptiert, dass er halt mittags nicht zum Schlafen zu bewegen ist.)

Abends einschlafen klappt manchmal ganz gut, seit er den Mittagsschlaf (der nie wirklich länger als 30min ging) komplett verweigert, manchmal zieht es sich Stunden. Mitlerweile lasse ich ihn dann wieder aufstehen und spielen, anstatt 3 Stunden mit ihm zu liegen und zu warten dass er einschläft, aber abends muss er alleine spielen. Also klar er darf bei uns spielen, aber wir setzen uns nicht mehr mit ihm auf den Boden runter zum Spielen. Einzig Buch lesen tun wir ab dem Punkt wo eigentlich Schlafenszeit ist noch mit ihm, alles andere muss er dann alleine machen, also Spielen nach 20 Uhr muss er alleine und ruhig.
Und naja, dann sitzt er da mit Ringen untern Augen bis zum Boden, und spielt... zufrieden... ruhig... Er wird erst in seeeehr extremen Fällen nörgelig vor Müdigkeit.

Und das zweite ist Durchschlafen: Also er wacht nicht oft auf. Er wacht meistens nur einmal auf... Und dann schläft er nicht mehr ein... Im Schnitt ist er dann 3 Stunden wach. Es schwankt zwischen 2-4 Stunden. Er weint nicht, er ist halt wach. Tut auch nicht viel, nur in seltenen Fällen versucht er aufzustehen (was er nicht darf). Er ist einfach wach. Wühlt in meinen Haaren, redet ein bisschen, kuschelt mit seinen Kuscheltieren, wälzt sich in einer Tour rum, aber er ist halt eben wach. Licht ist aus, in regelmäßigen (aber langen, also ich laber nicht in einer tour auf ihn ein, rede eigentlich fast gar nicht in der zeit, nur ab und an ne kurze botschaft in der richtubg) Abständen sag ich ihm kurz irgendwas in der richtung von, dass es dunkel ist, dass Nacht ist und Schlafenszeit, dass er sich doch einfach ruhig hinlegen, die Augen zu machen und schlafen soll. Dass wir noch kuscheln können, aber dass jetzt geschlafen wird. Er wiederholt dann Teile davon, sagt selbst dass es dunkel ist, jetzt schlafen etc. Er ist nicht wütend, er hat keine Angst, er will nicht aufstehen, aber er ist wach...

Das ist ein Problem was nun wirklich schon seit immer da ist, also keine Phase. In etwa 95% der Nächte seines bisherigen Lebens war dieses Kind mehrere Stunden einfach wach.

Die Aufstehzeit morgens ist relativ unumstößlich, also wenn er abends später ins Bett geht steht er morgens deswegen nicht später auf. Das ist ja aber bei den meisten Kindern so, dass die Aufstehzeit fest ist. Heißt nun aber, dass er nicht selten halt erst um 22:00 im Bett ist, nachts 2-4 Stunden wach ist, und um 6:30 spätestens wieder aufsteht. Das ist also oft wirklich seeehr wenig Schlaf.

Er geht in die KiTa, wir sind viel draußen, er rennt viel herum. Es geht ihm nicht wirklich schlecht damit (ok, mich nervt es natürlich, da ich lernen und arbeiten muss, aber ok^^ So ist das eben ), wobei ich schon finde, dass er deutlich besser aussieht, wenn er seine 10 Stunden geschlafen hat. Aber wie gesagt wird er auch sehr spät nörgelig, selbst wenn er sehr müde ist.

Ich weiß auch nicht genau was ich will... Aber ich mach mir Gedanken, es ist so wenig Schlaf, und klar, ist es für uns Eltern anstengend, was aber nicht das Hauptproblem ist, das abends alleine beschäftigen nach Schlafenszeit macht er mitlerweile recht gut, da haben wir schon auch bissel Ruhe.

Viel Sorge macht mir eher diese ewige Wachphase, die er fast immer hat. Abgesehen davon, dass ich auch keine Lust hab nachts mehrere Stunden wach zu sein, frag ich mich halt auch warum das so ist, ob wir was falsch machen, ob das so bleibt, ob wir damit irgendwann noch mehr Probleme bekommen, wenn er das z.B. immer noch macht, wenn er in die Schule kommt (klar ist das noch lange hin, aber da es eben keine Phase sondern Dauerzustand ist, ist es trotzdem ne Sache, die mir schon mal kurz durch den Kopf gegangen ist), ob das nen Schlafproblem ist, was evtl mit der Zeit nur noch schlimmer wird...

Es war nachdem wir auf vollzeit Familienbett umgestiegen sind mal 2 Wochen lang besser, da hat er 50% der Nächte plötzlich durchgeschlafen und ich dachte schon es hat sich gelohnt, dass ich so lange an meinen Mann hingeredet hab mit dem Familienbett, aber danach war es fast wieder so schlimm wie vorher. Er ist wieder genauso oft nachts wach wie sonst auch, also fast immer, aber die Wachphasen sind trotzdem etwas ruhiger und besser auszuhalten. Daher ist es schon die bessere Lösung denke ich.

Ich hab auch nen recht geringes Schlafbedürfnis, dass er kein Vielschläfer ist, ist schon ok. Aber es sind halt echt viele Nächte, wo er verflucht wenig schläft....

Habt ihr irgendwelche Gedanken dazu? Evtl jemand mit dem selben Problem? Und einer Patentrezeptmäßigen Lösung?


Ich denke schon das es normal ist. Mein Mann brauch auch nicht viel Schlaf und das schon als Baby nicht. Meine Tochter ist ähnlich. Allerdings holt sie den Schlaf gerne mal nach und dann hat sie so einen bis zwei Tage wo sie total viel schläft halt wie mein Mann da ist das genauso. Vielleicht hat er das genetisch vereerbt. Meine Tochter macht nämlich auch so den Schein das sie das von ihren Papa hat. Ist sehr mühsam aber ich versuche mich damit abzufinden und nutze halt die Gelegenheit wenn sie dann mal schläft auch mal zur Ruhe zu kommen oder wichtige Sachen zu erledigen.

Allerdings ist es noch schwieriger in Schüben da finde ich es unerträglich. Vielleicht ist deiner ja grad in der "Trotzphase" wie alle Kinder mit 2Jahren und das macht sich halt bei ihm im Schlafrhytmus auch bemerkbar. Ansonsten probier es doch mal mit einen regelmäßigen Ritual am Abend. Vielleicht hast du ja eine Duftöllampe. Probier doch mal Lavendel aus. Oder Mandarine Vanille. Das lieben Kinder den Duft. Vielleicht brauch er Entspannungsmusik das hilft meiner Tochter oft weil Action scheint ihr ja genug zu haben vielleicht kann er sich schwer entspannen. Das gibt es auch bei Kindern. Da tut sich meine Tochter schwer aber da kannst du ja versuchen nachzuhelfen. Vielleicht ist das was für ihn was mir jetzt noch einfällt. Viel Erfolg und einen ruhigen Schlaf für euch
Honey1986
2285 Beiträge
12.01.2016 22:57
Hier war es ähnlich, nachts 2-4 Std wach, abends ewig Theater & auch Mittags bis er endlich schlief. Hab ihm dann den Mittagsschlaf genommen, hat nur das bewirkt dass er Abends noch schlechter einschlief und Nachts noch öfter wach wurde. Geholfen hat uns im Oktober letztes Jahr (also 2 Monate vor seinem 2. Geb) sein Gitterbett zum normalen Bett umzubauen und dann mit viel Geduld teilweise eben sehr lange neben ihm zu sitzen, nicht sprechen, alles dunkel. Er hat auch nie geweint, nicht wenn er nicht einschlafen konnte und auch Nachts nicht, er war wie deiner, einfach wach. Seit er ein "normales" Bett hat, also sein Babybett nur ohne Gitter und einer ca 4wöchgigen Eingewöhnung schläft er nun durch! Wir sitzen nach wie vor Abends neben ihm aber das geht nur noch 5 bis 20 Minuten. Morgens 7:30 Uhr wecke ich ihn jeden tag obwohl er nicht in die kita geht. Was ich merke, wenn wir auf vollmond zugehen, dann wacht er an 1-2 nächten immer noch auf und ist auch ne weile wach. Hole ihn dann zu uns so kann ich zumindest dösen während er erzählt .. Soll er erzählen, mir egal

Falls er noch Gitter ums Bett hat, probiert es doch mal ohne aus. Schaden kann es nicht und wenn ihr merkt es bringt nichts, baut sie halt wieder dran wenn ihr euch sicherer fühlt.

Laut meinem KiA brauchen babys aber 4-6 Wochen um ihren Schlafrhythmus zu ändern, also nicht nach 3 Tagen aufgeben.

Viel Kraft beim durchhalten wünsche ich dir, ich weiß leider wie anstrengend das ist
Naala
295 Beiträge
12.01.2016 23:04
Zitat von Nuya:

@Naala: Das ist wirklich von Abend zu Abend verschieden. 50% der Abende ist er absolut nicht ins Bett zu kriegen, und 50% der Nächte schläft er abends innerhalb von 10-20min ein. Also er ist jetzt wirklich nicht jeden Abend aufgestanden, sondern nur an den Abenden, wo es länger als 30-45 Minuten erfolglos blieb ihn zum Schlafen zu bekommen. Auf mich wirkt es nicht wirklich nach einer Gewohnheit. Kann natürlich aber trotzdem sein, ausschließen will ichs nicht.
Wir werden auf Anraten einer Art Beraterin mit der wir seit 2 Wochen telefonische Termine haben nun mal gaaanz langsam und behutsam (mein Kind kann Veränderungen nicht ab) das Abendritual etwas umstellen und schon früher runter fahren, und ihm länger Zeit für die "Bremsung" geben. Also die letzendliche Idee ist, schon deutlich vor Schlafenszeit integriert in den normalen Ablauf langsam die Lichter zu dimmen, und leise Musik anzumachen, um ihm schon früher das Signal zum Runterfahren zu geben.
Auf dem Sofa liegen könnte klappen, wenn ich ihm was vorlese. Das liebt er ja. Aber oft will er dann gern mit seiner Eisenbahn spielen. Bisher habe ich ihn das machen lassen, sofern er es alleine macht. Evtl überdenke ich das nochmal, und schau, dass ab ner bestimmten Uhrzeit wirklich kein Spielzeug mehr benutzt werden darf

@Bex: Danke
Ja, er trägt Windel. Dann versuche ich ihn mal zu wickeln wenn er nachts wach wird Gute Idee!
Das alleine beschäftigen klappt auch nur abends, wo wir es nun ne Weile rigoros durchgezogen haben, und mussten ihn anfangs immer wieder erinnern, mitlerweile seltener. Scheinbar ist ihm das lieber als ins Bett zu müssen
Wird deine sicher auch irgendwann lernen

Shelyra: Danke, auch für die Info die du vom KiA hast. Dass das noch normal ist finde ich schonmal sehr beruhigend. Vor einer ausgewachsenen Schlafstörung hab ich nämlich echt Angst sonst. Das hatte ich lange, und es ist echt unlustig
Ich sag das auch ab und an, dass er dafür in der Pubertät am Wochenende nicht ewig schlafen darf, aber wie ich mich einschätze lass ich ihn dann doch ewig schlafen, nur unter der Woche nicht Schließlich würde ich mir dann ja ins eigene Fleisch schneiden, wenn ich ihn da Wochenends früh raus holen würde, kann mir kaum vorstellen, dass ich das wirklich tun werde, aber ja, der Gedanke tut ab und an gut

@Jule: Also mit dem Mittagsschlaf ist nix zu machen. Er kommt um 14:30 aus der KiTa (noch, bald wirds vmtl etwas später).
Also selbst wenn ich ihn im Wagen rum schieb stundenlang, oder ihn in der Trage aufm Rücken hab... Nix... Er schläft nicht mehr tagsüber.
Und vor nen paar Monaten wo er noch Mittgsschlaf gemacht hat, war abends absolut nix zu machen, da hab ich ihn abends absolut nicht ins Bett bekommen. Dann kam der Umschwung und er hat den Mittagsschlaf selbst abgeschlaft und das ist ohne Mittagsschlaf schon deutlich besser abends.
Also den braucht er glaub ich echt nimmer. Wie gesagt glaube ich ziemlich sicher, dass sein eigentlicher Schlafbedarf bei gut 10 Stunden liegt.


Ist die Beratung anthroposophisch angelegt?
shelyra
69257 Beiträge
13.01.2016 11:14
zum einschalfen kann ich dir mut machen:
tim haben wir fast 3 1/2 jahre in den schlaf begleiten müssen. sonst wurde geschimpft, geschrien, getobt und geweint. ohne uns ging es einfach nicht.
und dann von einem tag zum anderen konnte er plötzlich alleine einschlafen! mittlerweile besteht er sogar darauf, dass wir rausgehen!
bei tabea hat das alleine einschalfen mit knapp 1 1/2 geklappt! davor ging es auch nicht.

wobei die beiden ja nicht alleine einschalfen - noch teilen sie sich ja ein zimmer!

aber vielleicht ist es bei euch einfach auch so - irgendwann kommt der tag an dem es klick macht und er alleine einschlafen kann! und bis dahin braucht er euch einfach
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