Mama-Kind von Papa ins Bett bringen lassen...
03.07.2015 21:44
So, ich brauch eure Ideen und Erfahrungen (wie so oft
)
Mein Mini ist ein totales Mama-Kind, immer gewesen. Papa darf ihn nicht dies, nicht jenes und vor allem: nicht abends ins Bett bringen, das ist ein absolutes Gebrüll! Er wird richtig hysterisch
So, ich will ihn ja nun nicht quälen, aber es gibt nunmal ab und an Situationen, wo es gut wäre, wenn Papa ihn ins Bett bringen kann.
Letzlich hatten wir die Situation, dass ich einen so dermaßen starken Migräne-Anfall hatte, dass ich den ganzen Abend nur im Bad auf den Fliesen lag und mich nur so weit aus der Waagerechten erhoben hab, um ab und an die Kloschüssel zu umarmen. Zwei Räume weiter hat der Mini sich die Seele aus dem Leib gebrüllt und nach mir verlangt, 3 Stunden lang, bis er erschöpft bei Papa eingeschlafen ist
Mir tat das so weh... Aber ich war an dem Abend wirklich völlig unfähig. Ich kam mir vor wie eine Rabenmutter, die ich in dem Moment sicher auch war.
Aber... Solche Situationen können ja nun vorkommen... Wir planen zudem ein zweites Kind, auch da kann es mal sein, dass man es ganz gern hätte, wenn der Partner einem zumindest theoretisch abends mal etwas abnehmen könnte. Und grundsätzlich finde ich es einfach anstrengend, NIE sagen zu können "du, Schatz, mach du das doch heute mal".
Ich rechne schon damit, dass nun gleich die Keulen geschwungen werden, dass ich die Bedürfnisse meines Kindes achten muss, und wenn er es nunmal so will, das eben so zu sein hat. Und grundsätzlich würde ich mein Kind nicht schreien lassen. Aber solche Situationen, dass ich einfach mal nicht KANN können ja eintreten, auch in der Zukunft. Daher wäre es einfach gut, ihn jetzt evtl sanft daran zu gewöhnen, dass ihn Papa auch mal ins Bett bringen kann. Bevor es beim nächsten mal wieder so eskaliert.
Und ja, ich geb es auch ganz offen zu, ich würde auch ab und an mich ganz gerne mal mit meinem Partner abwechseln können. Ich empfinde es nicht so angenehm, wenn ich jeden abend, egal wie anstrengend der Tag war, egal wie lange ich in der Uni war/gearbeitet hab, oder ob ich den Mini den ganzen Tag an mir kleben hatte bei 33°C, ob ich Prüfungen anstehen hab, oder was weiß ich, egal wie die Situation ist, es einfach keine Alternative gibt... ich wünsche mir, dass es die Alternative gibt, dass Papa das zu Bett bringen auch mal übernehmen kann.
Unser Mini muss in den Schlaf begleitet werden und das kann auch ganz schön dauern. Da würde ich einfach gern das auch mal abgeben können...
So holt die Steine raus, und werft, aber vielleicht ist ja auch der ein oder andere unter euch, der tatsächlich Ideen hat?
) Mein Mini ist ein totales Mama-Kind, immer gewesen. Papa darf ihn nicht dies, nicht jenes und vor allem: nicht abends ins Bett bringen, das ist ein absolutes Gebrüll! Er wird richtig hysterisch
So, ich will ihn ja nun nicht quälen, aber es gibt nunmal ab und an Situationen, wo es gut wäre, wenn Papa ihn ins Bett bringen kann.
Letzlich hatten wir die Situation, dass ich einen so dermaßen starken Migräne-Anfall hatte, dass ich den ganzen Abend nur im Bad auf den Fliesen lag und mich nur so weit aus der Waagerechten erhoben hab, um ab und an die Kloschüssel zu umarmen. Zwei Räume weiter hat der Mini sich die Seele aus dem Leib gebrüllt und nach mir verlangt, 3 Stunden lang, bis er erschöpft bei Papa eingeschlafen ist
Mir tat das so weh... Aber ich war an dem Abend wirklich völlig unfähig. Ich kam mir vor wie eine Rabenmutter, die ich in dem Moment sicher auch war. Aber... Solche Situationen können ja nun vorkommen... Wir planen zudem ein zweites Kind, auch da kann es mal sein, dass man es ganz gern hätte, wenn der Partner einem zumindest theoretisch abends mal etwas abnehmen könnte. Und grundsätzlich finde ich es einfach anstrengend, NIE sagen zu können "du, Schatz, mach du das doch heute mal".
Ich rechne schon damit, dass nun gleich die Keulen geschwungen werden, dass ich die Bedürfnisse meines Kindes achten muss, und wenn er es nunmal so will, das eben so zu sein hat. Und grundsätzlich würde ich mein Kind nicht schreien lassen. Aber solche Situationen, dass ich einfach mal nicht KANN können ja eintreten, auch in der Zukunft. Daher wäre es einfach gut, ihn jetzt evtl sanft daran zu gewöhnen, dass ihn Papa auch mal ins Bett bringen kann. Bevor es beim nächsten mal wieder so eskaliert.
Und ja, ich geb es auch ganz offen zu, ich würde auch ab und an mich ganz gerne mal mit meinem Partner abwechseln können. Ich empfinde es nicht so angenehm, wenn ich jeden abend, egal wie anstrengend der Tag war, egal wie lange ich in der Uni war/gearbeitet hab, oder ob ich den Mini den ganzen Tag an mir kleben hatte bei 33°C, ob ich Prüfungen anstehen hab, oder was weiß ich, egal wie die Situation ist, es einfach keine Alternative gibt... ich wünsche mir, dass es die Alternative gibt, dass Papa das zu Bett bringen auch mal übernehmen kann.
Unser Mini muss in den Schlaf begleitet werden und das kann auch ganz schön dauern. Da würde ich einfach gern das auch mal abgeben können...
So holt die Steine raus, und werft, aber vielleicht ist ja auch der ein oder andere unter euch, der tatsächlich Ideen hat?
03.07.2015 21:50
meine kinder waren am anfang auch totale mama-kinder. aber wir haben darauf geachtet, dass der papa trotzdem von anfang an seine rituale hatte. er musste sie auch wickeln, er badete sie, er zog sie an usw... so dass er kein "fremder" für sie war obwohl ich sie 1 jahr lang in den schlaf gestillt habe und daher immer ins bett brachte.
nachdem abstillen konnte dann mein mann sich behutsam ans "ins bett gehen" heran tasten. die ersten nächte nachdem abstillen amchte ich dies noch, aber dann durfte er. er hat zwar etwas gebraucht bis er sein ritual, seine routine gefunden hat und daher gab es 2-3 tage etwas gemoser. aber danach klappte es eigentlich ohne probleme.
daher wäre meine frage an dich: in wie weit ist dein partner im täglichen leben vom kleinen involviert? wie oft füttert er ihn? wie oft spielt er mit ihm? wie oft badet er ihn? usw
wenn das eher selten ist, dann ist es kein wunder dass der kleine so schreit wenn er ihn ins bett bringt. dann würd ich erstmal tagsüber die beziehung zw den beiden ausbauen und mich als mama zurück halten. und dann erst das einschalfen angehen
nachdem abstillen konnte dann mein mann sich behutsam ans "ins bett gehen" heran tasten. die ersten nächte nachdem abstillen amchte ich dies noch, aber dann durfte er. er hat zwar etwas gebraucht bis er sein ritual, seine routine gefunden hat und daher gab es 2-3 tage etwas gemoser. aber danach klappte es eigentlich ohne probleme.
daher wäre meine frage an dich: in wie weit ist dein partner im täglichen leben vom kleinen involviert? wie oft füttert er ihn? wie oft spielt er mit ihm? wie oft badet er ihn? usw
wenn das eher selten ist, dann ist es kein wunder dass der kleine so schreit wenn er ihn ins bett bringt. dann würd ich erstmal tagsüber die beziehung zw den beiden ausbauen und mich als mama zurück halten. und dann erst das einschalfen angehen
03.07.2015 21:54
Ach quatsch, warum steine werfen?
Ich finde das völlig verständlich und es kann ja auch einfach immer mal passieren das du nicht kannst.
Ist ja nicht so als würde ihn dann niemand ins bett bringen.
Leider kann ich dir aber auch nicht helfen
Bei der phase sind wir noch nicht. Wir bringen immer abwechselnd ins bett. Je nachdem wer gerade lust oder mehr zeit hat.
War das denn schon von anfang an so?
Ich finde das völlig verständlich und es kann ja auch einfach immer mal passieren das du nicht kannst.
Ist ja nicht so als würde ihn dann niemand ins bett bringen.
Leider kann ich dir aber auch nicht helfen
Bei der phase sind wir noch nicht. Wir bringen immer abwechselnd ins bett. Je nachdem wer gerade lust oder mehr zeit hat.
War das denn schon von anfang an so?
03.07.2015 21:56
Wieso Steine werfen? Ist doch was ganz normales, dass man das Abends auch mal abgeben möchte. Und sei es nur, weil man selber noch den Tisch abräumen will.
So einen richtigen Tipp habe ich nicht. Bei uns hat es gut geklappt, dass nach dem Abstillen mein Mann das ins Bett bringen übernommen hat. Habt ihr aber vielleicht schonmal probiert, dass ihr zusammen in sein Zimmer geht und der Papa die Rituale/das Singen übernimmt und du einfach nur da bist? Vielleicht gewöhnt er sich dann daran, dass der Papa das auch kann und verlangt daher dann nicht mehr nach dir. Vielleicht macht der Papa ja auch einfach nur etwas anderes als du beim ins Bett bringen und das verunsichert die Maus dann vielleicht.
Ich drücke die Daumen, dass ihr eine schnelle Lösung findet und du demnächst in Ruhe die Kloschüssel umarmen kannst
So einen richtigen Tipp habe ich nicht. Bei uns hat es gut geklappt, dass nach dem Abstillen mein Mann das ins Bett bringen übernommen hat. Habt ihr aber vielleicht schonmal probiert, dass ihr zusammen in sein Zimmer geht und der Papa die Rituale/das Singen übernimmt und du einfach nur da bist? Vielleicht gewöhnt er sich dann daran, dass der Papa das auch kann und verlangt daher dann nicht mehr nach dir. Vielleicht macht der Papa ja auch einfach nur etwas anderes als du beim ins Bett bringen und das verunsichert die Maus dann vielleicht.
Ich drücke die Daumen, dass ihr eine schnelle Lösung findet und du demnächst in Ruhe die Kloschüssel umarmen kannst
03.07.2015 22:01
Zitat von shelyra:
meine kinder waren am anfang auch totale mama-kinder. aber wir haben darauf geachtet, dass der papa trotzdem von anfang an seine rituale hatte. er musste sie auch wickeln, er badete sie, er zog sie an usw... so dass er kein "fremder" für sie war obwohl ich sie 1 jahr lang in den schlaf gestillt habe und daher immer ins bett brachte.
nachdem abstillen konnte dann mein mann sich behutsam ans "ins bett gehen" heran tasten. die ersten nächte nachdem abstillen amchte ich dies noch, aber dann durfte er. er hat zwar etwas gebraucht bis er sein ritual, seine routine gefunden hat und daher gab es 2-3 tage etwas gemoser. aber danach klappte es eigentlich ohne probleme.
daher wäre meine frage an dich: in wie weit ist dein partner im täglichen leben vom kleinen involviert? wie oft füttert er ihn? wie oft spielt er mit ihm? wie oft badet er ihn? usw
wenn das eher selten ist, dann ist es kein wunder dass der kleine so schreit wenn er ihn ins bett bringt. dann würd ich erstmal tagsüber die beziehung zw den beiden ausbauen und mich als mama zurück halten. und dann erst das einschalfen angehen
So haben wir es auch gehalten.
Zusätzlich habe ich mich dann nach dem breichen start bzw als wir beim abendbrei angekommen waren, wieder einmal im Monat mit meinen Mädels zum essen getroffen. Da hat dann mein mann das gesamte Abendprogramm übernommen und seitdem klappt auch das zubett bringen wenn ich da bin...
03.07.2015 22:04
Ich kann dich verstehen. Unsere hab ich ja beide die Woche über alleine und bring sie auch ins Bett. Versteh schon was du meinst mit mal abwechseln oder nur mal ein paar Minuten für sich haben. Geht mir auch oft so. Wochenede ist es bei uns ähnlich. Die kleine geht mit PApa gar nicht ins Bett. Der Große läßt sich bringen, aber Begeisterung sieht anders aus. Dabei gibt sich mein Mann echt Mühe. Vorlesen usw.
Wir haben ihn damals langsam dran gewöhnt, erst hat der Papa ab und an mal das vorlesen übernommen. Ging bei uns nur am WE. Dann auch Zähne putzen und irgendwann den Licht aus Part. Aber hat sich auch recht lange hingezogen. Er war da bestimmt schon über 2 Jahre und man konnte halbwegs mit ihm "reden".
Wir haben ihn damals langsam dran gewöhnt, erst hat der Papa ab und an mal das vorlesen übernommen. Ging bei uns nur am WE. Dann auch Zähne putzen und irgendwann den Licht aus Part. Aber hat sich auch recht lange hingezogen. Er war da bestimmt schon über 2 Jahre und man konnte halbwegs mit ihm "reden".
03.07.2015 22:07
Ja, es war schon von Anfang an so.
Die ersten 6 Monate habe ich auch mit ihm alleine gewohnt, erst danach sind wir bei seinem Papa (wieder) eingezogen.
Also ja, Papa macht im Alltag schon was. Baden tun wir ihn oft gemeinsam. Wickeln tut er auch ab und an. Füttern eher nicht. Liegt aber auch daran, dass Füttern meist von Mini selbst übernommen wird, aber essen anreichen, ne mach ich auch fast immer, da ich bei ihm an der Ecke sitze. Papa sitzt gegenüber.
Es gab sogar mal ne Zeit, wo Papa deutlich mehr Zeit mit ihm verbracht hat, als ich, da ich ab dem er 5 Monate alt war ja einige Monate ganztags wirklich lange aus dem Haus war und an der Uni im Labor war. Also mind. 10 Stunden waren da keine Seltenheit. In der Zeit hat Papa natürlich Tags alles gemacht bis auf die Zeit die er bei der TaMu war dann. Aber auch da war er wch, bis ich heim kam und ließ sich nur von mir ins Bett bringen. Also es ist ja nciht so, als wäre ich eine Vollzeitmama und Papa würde arbeiten und nur abends daheim sein.
Wir "arbeiten" beide, also er arbeitet, ich geh an die Uni. Einige Monate war Mini bei der Tagesmutter und nun übergangsweise haben wir die Betreuung so gelegt, dass ich ihn hab, wenn Freund arbeitet (er arbeitet gerade nur teilzeit, seit er im März mit der Uni fertig geworden ist, wir ziehen bald um, da geht er dann vollzeit), und Freund hat ihn, wenn ich meine paar Gastvorlesungen besuche, die ich mir übergangsweise bis Masterstudiumbeginn gesucht hab.
demnächst kommt er dann auch in die Kita/Tamu (ziehen um, wissen noch nciht genau, wo er einen Platz bekommt, wird spannend, sieht aber ganz gut aus...), und ich geh wieder an die Uni und Freund dann vollzeit arbeiten.
Das klappt auch ganz gut.
Er hat manchmal seine Phase, wo er nicht mag, dass Papa ihn wickelt, füttern macht Papa einfach eher selten, wenn wir gemeinsam essen, sitze ich neben ihm und helfe ihm ggf, meist isst er selbst (klappt nun sogar schon sehr gut mit Besteck
bin ganz stolz^^).
Aber das zu Bett bringen ist wirklich absolut nicht möglich, dass Papa das macht. Noch nie möglich gewesen...
Papa macht aber so seine Sachen. Jedes Wochenende geht er morgens mit dem Mini zum Bäcker. Da holt Mini schon selbst seine Schuhe, fordert auf, dass sie ihm angezogen werden und winkt und gibt mir Küsschen und geht zur Tür und quakt dann, wann es endlich los geht, da brauch ich gar nciht tschüss sagen, ich werd schon "weggewinkt", damit es endlich los geht.
Tendentiell ist er aber ein Mama-Kind. Das phasenweise auftreten Papa dies nciht, Papa jenes nicht (wickeln, waschen etc), ist immer nur beim Papa, ich durfte ihn immer wickeln etc. Aber das zu Bett bringen ist keine Phase, das durfte Papa noch nie.
Papa ist schon eingebunden. Zum Beispiel beim Zähne Putzen hat er ihn auf dem Arm und ich schrubb. Und halt wie oben geschrieben, er macht im Alltag schon auch Sachen.
Die ersten 6 Monate habe ich auch mit ihm alleine gewohnt, erst danach sind wir bei seinem Papa (wieder) eingezogen.
Also ja, Papa macht im Alltag schon was. Baden tun wir ihn oft gemeinsam. Wickeln tut er auch ab und an. Füttern eher nicht. Liegt aber auch daran, dass Füttern meist von Mini selbst übernommen wird, aber essen anreichen, ne mach ich auch fast immer, da ich bei ihm an der Ecke sitze. Papa sitzt gegenüber.
Es gab sogar mal ne Zeit, wo Papa deutlich mehr Zeit mit ihm verbracht hat, als ich, da ich ab dem er 5 Monate alt war ja einige Monate ganztags wirklich lange aus dem Haus war und an der Uni im Labor war. Also mind. 10 Stunden waren da keine Seltenheit. In der Zeit hat Papa natürlich Tags alles gemacht bis auf die Zeit die er bei der TaMu war dann. Aber auch da war er wch, bis ich heim kam und ließ sich nur von mir ins Bett bringen. Also es ist ja nciht so, als wäre ich eine Vollzeitmama und Papa würde arbeiten und nur abends daheim sein.
Wir "arbeiten" beide, also er arbeitet, ich geh an die Uni. Einige Monate war Mini bei der Tagesmutter und nun übergangsweise haben wir die Betreuung so gelegt, dass ich ihn hab, wenn Freund arbeitet (er arbeitet gerade nur teilzeit, seit er im März mit der Uni fertig geworden ist, wir ziehen bald um, da geht er dann vollzeit), und Freund hat ihn, wenn ich meine paar Gastvorlesungen besuche, die ich mir übergangsweise bis Masterstudiumbeginn gesucht hab.
demnächst kommt er dann auch in die Kita/Tamu (ziehen um, wissen noch nciht genau, wo er einen Platz bekommt, wird spannend, sieht aber ganz gut aus...), und ich geh wieder an die Uni und Freund dann vollzeit arbeiten.
Das klappt auch ganz gut.
Er hat manchmal seine Phase, wo er nicht mag, dass Papa ihn wickelt, füttern macht Papa einfach eher selten, wenn wir gemeinsam essen, sitze ich neben ihm und helfe ihm ggf, meist isst er selbst (klappt nun sogar schon sehr gut mit Besteck
bin ganz stolz^^). Aber das zu Bett bringen ist wirklich absolut nicht möglich, dass Papa das macht. Noch nie möglich gewesen...
Papa macht aber so seine Sachen. Jedes Wochenende geht er morgens mit dem Mini zum Bäcker. Da holt Mini schon selbst seine Schuhe, fordert auf, dass sie ihm angezogen werden und winkt und gibt mir Küsschen und geht zur Tür und quakt dann, wann es endlich los geht, da brauch ich gar nciht tschüss sagen, ich werd schon "weggewinkt", damit es endlich los geht.
Tendentiell ist er aber ein Mama-Kind. Das phasenweise auftreten Papa dies nciht, Papa jenes nicht (wickeln, waschen etc), ist immer nur beim Papa, ich durfte ihn immer wickeln etc. Aber das zu Bett bringen ist keine Phase, das durfte Papa noch nie.
Papa ist schon eingebunden. Zum Beispiel beim Zähne Putzen hat er ihn auf dem Arm und ich schrubb. Und halt wie oben geschrieben, er macht im Alltag schon auch Sachen.
04.07.2015 09:21
Bei uns war es auch sehr lange so dass ich der Part war, der den Kleinen ins Bett bringt. Meist ist es auch jetzt noch so.
Solange ich ihn gestillt habe, ging eh nichts anderes als Mama.
Irgendwann haben wir dann während der Stillzeit ein Ritual eingeführt, dass wir alle zusammen noch ein oder zwei Bücher anschauen und kuscheln. Nach dem Abstillen blieb es natürlich bei dem Ritual, aber ich muss sagen... Der Papa konnte den Kleinen lange nur ins Bett bringen wenn ich garnicht zu Hause war. Da wusste er dann, Mama ist eh nicht da und kommt auch nicht, dann kann ich auch bei Papa schlafen. Jetzt ist er eh voll auf Papa fixiert, da würde es auch so klappen.
Vielleicht könntet ihr es ja mal so üben, dass du dich verabschiedest und mal zu einer Freundin gehst oder so.
Solange ich ihn gestillt habe, ging eh nichts anderes als Mama.
Irgendwann haben wir dann während der Stillzeit ein Ritual eingeführt, dass wir alle zusammen noch ein oder zwei Bücher anschauen und kuscheln. Nach dem Abstillen blieb es natürlich bei dem Ritual, aber ich muss sagen... Der Papa konnte den Kleinen lange nur ins Bett bringen wenn ich garnicht zu Hause war. Da wusste er dann, Mama ist eh nicht da und kommt auch nicht, dann kann ich auch bei Papa schlafen. Jetzt ist er eh voll auf Papa fixiert, da würde es auch so klappen.
Vielleicht könntet ihr es ja mal so üben, dass du dich verabschiedest und mal zu einer Freundin gehst oder so.
04.07.2015 09:26
Wir haben einfach gesagt, dass es jetzt klappen muss und nun bringt ihn mein Mann seit 5-6 Wochen ohne Probleme ins Bett
04.07.2015 09:34
ihr könntet ja ganz langsam anfangen zb das ihr beide gemeinsam den Kleinen ins Bett bringt. Das er sich schon mal dran gewöhnt das papa da ist. Nen Buch anschauen oä und dann musst du halt mal aufs Klo, oder das telefon klingelt oder so, das du immer mal probierst raus zu gehen mit der option wieder zurück zu kommen. Also nicht so: *weil du weinst komm ich wieder* sondern *ich komme so oder so wieder* und dann halt wenns klappt die zeiten weiter ausdehnen.
das ist jetzt so das einzige was mir einfällt das sanft wäre.
das ist jetzt so das einzige was mir einfällt das sanft wäre.
04.07.2015 09:53
Bei uns klappt das gut, wenn ich nicht zuhause bin, da ja dann keine alternative besteht. Vielleicht solltest du dich einfach mal verabschieden, deinen Kind vorher alles erklären und vor die Tür gehen. Entweder warten, oder eine Kleinigkeit erledigen. So gewohnt sich das Kind, dass Papa das ja auch kann.
04.07.2015 12:40
Leandro lässt sich von Papa bis heute nicht ins Bett bringen.
Phasenweise ist es (zB jetzt grad) sogar so dass Papa außer Spielen nix darf.
Aber selbst in Papa-Phasen: Bettzeit ist Mamazeit.
Ab und an probieren wir es. Was ich damit sagen will: es gibt Kinder bei denen klappts nicht bzw eben erst später. Stress dich nicht. Ich hab mich mittlerweile damit arrangiert.
Wir werden aber bei Nr 2 uns von Anfang an abwechseln.
Phasenweise ist es (zB jetzt grad) sogar so dass Papa außer Spielen nix darf.
Aber selbst in Papa-Phasen: Bettzeit ist Mamazeit.
Ab und an probieren wir es. Was ich damit sagen will: es gibt Kinder bei denen klappts nicht bzw eben erst später. Stress dich nicht. Ich hab mich mittlerweile damit arrangiert.
Wir werden aber bei Nr 2 uns von Anfang an abwechseln.
04.07.2015 13:09
Bei uns gibt es kein mama oder Papa kind, wir sind beide genauso als Eltern gleich auf, obwohl sie papa nur abends kurz und am WE sieht. Ich habe von Angang an, auch wenn sie bei Papa geweint hat, ihn ihr gegeben.
Aber viele Frauen glucken leider auf ihren Kindern und lassen papa nickt zum Zuge kommen. Als ich mich mal abends mit meiner Freundin Reffen wollte, sie mir aber angesagt hat weil der klene (2j.) nicht schlafen wollte und ich gesagt habe lass papa doch machen, sagte sie mir nur "ich schiebe mein Kind doch nickt ab". Das hat mir sehr zu denken gegeben und finde es schlimm!
Aber viele Frauen glucken leider auf ihren Kindern und lassen papa nickt zum Zuge kommen. Als ich mich mal abends mit meiner Freundin Reffen wollte, sie mir aber angesagt hat weil der klene (2j.) nicht schlafen wollte und ich gesagt habe lass papa doch machen, sagte sie mir nur "ich schiebe mein Kind doch nickt ab". Das hat mir sehr zu denken gegeben und finde es schlimm!
04.07.2015 20:25
Zitat von julemaus:
Bei uns gibt es kein mama oder Papa kind, wir sind beide genauso als Eltern gleich auf, obwohl sie papa nur abends kurz und am WE sieht. Ich habe von Angang an, auch wenn sie bei Papa geweint hat, ihn ihr gegeben.
Aber viele Frauen glucken leider auf ihren Kindern und lassen papa nickt zum Zuge kommen. Als ich mich mal abends mit meiner Freundin Reffen wollte, sie mir aber angesagt hat weil der klene (2j.) nicht schlafen wollte und ich gesagt habe lass papa doch machen, sagte sie mir nur "ich schiebe mein Kind doch nickt ab". Das hat mir sehr zu denken gegeben und finde es schlimm!
Gibt halt solche und solche Kinder.
Aber dein Beitrag war sehr hilfreich für die TS und wie immer äußerst durchdacht.
06.07.2015 15:32
@moonari: Dass ich die Wohnung verlasse werden wir vllt auch noch mal versuchen. Vielleicht geht es dann besser. Einmal hatten wir die Situation, dass ich abends zu spät aus dem Labor kam und dann nach Fahrtzeit war es schon 21 Uhr bis ich zu Hause war. Da hat mein Freund es auch nicht geschafft, ihn ins Bett zu kriegen
Obwohl ich nicht in der Wohnung war. Aber das ist schon ne Weile her, wir werdens trotzdem nochmal so probieren.
@Jani: Das Problem wenn ich im Raum bin ist, dass Mini nicht bei Papa auf dem Arm bleibt, sondern bei mir rauf muss und sonst wirklich herzzerreißend brüllt, weil er nicht versteht warum ich blos da bin. Sobald ich ab ner bestimmten Uhrzeit den Raum verlass wird gebrüllt. Tags gehts, da kann ich meist kommen und gehen wie ich Lustig bin, solang Papa da ist. Aber ab dem Punkt wo er müde wird, weint er dann...
@Cookie: Ja, wenn es für ihn nicht anders geht, dann muss es so bleiben, das stimmt. Irgendwann wird es sich schon geben, und wenn es noch nen paar Jährchen sind. Blöd ist nur die Situation wie oben beschrieben ich steck im Labor fest/bin wirklich krank, und er ist es dann absolut nicht gewöhnt und brüllt sich die Seele aus dem Leib. Hierfür hätt ich halt gern ne Alternative.
Wenn es nur darum ginge, dass ich mich eben arrangieren muss, wär das zwar blöd, aber keine Katastrophe, aber das alternativlose wie es derzeit ist, ist irgendwie ungünstig...
@Julemaus: hm das mach ich eigentlich nciht, wie gesagt bin ich ja nicht mal "Vollzeitmami", sondern "arbeite" selbst (bin Studentin mit massig Laborzeit). Wo du rausgelesen hast ich würd über ihm glucken würd mich interessieren...
wie beschrieben macht papa auch viel, nur eben nicht abends. und er wurde/wird bald wieder betreut, damit wir arbeiten/an die uni können. wo das nach oberglucke klingt würd mich nun schon mal interessieren...
Obwohl ich nicht in der Wohnung war. Aber das ist schon ne Weile her, wir werdens trotzdem nochmal so probieren. @Jani: Das Problem wenn ich im Raum bin ist, dass Mini nicht bei Papa auf dem Arm bleibt, sondern bei mir rauf muss und sonst wirklich herzzerreißend brüllt, weil er nicht versteht warum ich blos da bin. Sobald ich ab ner bestimmten Uhrzeit den Raum verlass wird gebrüllt. Tags gehts, da kann ich meist kommen und gehen wie ich Lustig bin, solang Papa da ist. Aber ab dem Punkt wo er müde wird, weint er dann...
@Cookie: Ja, wenn es für ihn nicht anders geht, dann muss es so bleiben, das stimmt. Irgendwann wird es sich schon geben, und wenn es noch nen paar Jährchen sind. Blöd ist nur die Situation wie oben beschrieben ich steck im Labor fest/bin wirklich krank, und er ist es dann absolut nicht gewöhnt und brüllt sich die Seele aus dem Leib. Hierfür hätt ich halt gern ne Alternative.
Wenn es nur darum ginge, dass ich mich eben arrangieren muss, wär das zwar blöd, aber keine Katastrophe, aber das alternativlose wie es derzeit ist, ist irgendwie ungünstig...
@Julemaus: hm das mach ich eigentlich nciht, wie gesagt bin ich ja nicht mal "Vollzeitmami", sondern "arbeite" selbst (bin Studentin mit massig Laborzeit). Wo du rausgelesen hast ich würd über ihm glucken würd mich interessieren...
wie beschrieben macht papa auch viel, nur eben nicht abends. und er wurde/wird bald wieder betreut, damit wir arbeiten/an die uni können. wo das nach oberglucke klingt würd mich nun schon mal interessieren... - Dieses Thema wurde 2 mal gemerkt



