Schlechte Kritik rund um das Buch: "Jedes Kind kann schlafen lernen"!!!
28.12.2011 12:40
Ich hab schon so oft was dazu gesagt! ... Ich kopier euch mal ein Hand-Out... Quelle: Ich will bei euch schlafen von Sibylle Lüpold!
*
Allgemeine Infos zum Schlafverhalten von Babys und Kleinkindern
Die Schlafdauer von Säuglingen und Kleinkindern beträgt im Laufe der Entwicklung zwischen 90 und 120 Min.
Die Schlafdauer von Erwachsenen beträgt in der Regel 120 Min.
Danach werden beide wach! Der Erwachsene ist, aufgrund der Gehirnentwicklung, in der Lage selbst wieder einzuschlafen und erinnnert sich morgens nicht mehr dran.
Die Gehirnentwicklung der Babys ist noch nicht soweit und sie benötigen Hilfe beim wieder einschlafen! Ein völlig normaler Vorgang, der durch nichts beschleunigt werden kann.
Erst wenn das Gehirn soweit entwickelt ist, ist es den Kindern möglich allein wieder einzuschlafen! Das passiert meistens zwischen dem 4. und 6. Lebensjahr!
*
Die REM Phasen (Traumphasen vor und nach den Tiefschlafphasen), in denen sich das Baby/Kind durch das vermehrte aufwachen befindet, sind überaus wichtig für die Gehirnentwicklung. Denn in diesen REM Phasen verbinden sich Gehirnzellen miteinander und es wird verhindert, dass schon vorhandene Verbindungen gelöst werden. Das Gehirn ist hier viel aktiver als in den Wach- oder Tiefschlafphasen.
REM Phasen von Babys vor der Geburt: 100%
REM Phasen von Babys nach der Geburt: 50%
REM Phasen von Erwachsenen: max. 20%
REM Phasen von älteren Menschen: max. 10%
*
Es ist außerdem NICHT die Regel, dass Babys durchschlafen. Leider suggeriert die Gesellschaft, dass es zur guten Erziehung gehört, wenn ein Kind früh durchschläft und in der Lage ist allein zu schlafen. Der Begriff „durchschlafen“ beinhaltet eine Schlafdauer von 4 – 6 Stunden.
Agiert man im Interesse des Babys/Kindes und nimmt man Rücksicht auf den Entwicklungsstand stellt man fest, dass es dem Kind nützt, wenn es sicher und geborgen den Schlaf erleben kann.
Einschlafen im Dunkeln ist eine beängstigende Trennungssituation in der ein Baby/Kleinkind den Schutz der Eltern braucht. Ein Mensch kann nur einschlafen wenn er sich entspannt und loslässt. Es ist also die Aufgabe der Eltern diesen Prozess liebevoll zu begleiten bis das Kind selbst physiologisch dazu in der Lage ist.
Tut man das nicht, sind die Folge im Erwachsenenalter unter anderem Schlafstörungen, Probleme bei der sozialen Interaktion bis hin zu Depressionen.
*
Schreien ist das einzige Kommunikationsmittel welches dem Baby zur Verfügung steht um seinen Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen.
Babys und Kleinkinder handeln bis zum 3./4. Lebensjahr intuitiv und nicht manipulativ! Es gilt nicht ein uns vllt. störendes Schreinen zu beseitigen, sondern dieses wahrzunehmen und entsprechend zu handeln.
Schreien lassen bedeutet Stress! Es wird eine erhöhte Menge Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet welches dem Baby neue Kraft für lauteres Schreien zur Verfügung stellt um seinem Bedürfnis mehr Ausdruck verleihen zu können.
Diese erhöhten Dosen schädigen nachgewiesener Maßen die Gehirnentwicklung.
Geht eine Bezugsperson immer sofort auf die Bedürfnisse der Babys ein, steigt der Hormonspiegel sogut wie gar nicht!
Es ist zu unterscheiden: Das Verlangen nach Süßigkeiten und das daraus resultierende Schreien bei Kindern oder aber das Verlangen nach Sicherheit, Schutz, Nähe und Zuverlässigkeit!
Beides Bedarf anderer Handlungsmuster!
Durch die Zuverlässigkeit der Bezugsperson baut das Baby eine enge Bindung zu dieser auf. Es bildet sich Urvertrauen welches für die weitere Entwicklung entscheidend ist!
*
Als kleine Zugabe gibt's n Link zu einer Broschüre in welcher viele Profis (Ärzte, Psychologen etc) zum Schreien lassen Stellung nehmen...
http://www.stillen-institut.com/asp_service/upload /content/Schlaf-Broschuere----Luepold.pdf
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Allgemeine Infos zum Schlafverhalten von Babys und Kleinkindern
Die Schlafdauer von Säuglingen und Kleinkindern beträgt im Laufe der Entwicklung zwischen 90 und 120 Min.
Die Schlafdauer von Erwachsenen beträgt in der Regel 120 Min.
Danach werden beide wach! Der Erwachsene ist, aufgrund der Gehirnentwicklung, in der Lage selbst wieder einzuschlafen und erinnnert sich morgens nicht mehr dran.
Die Gehirnentwicklung der Babys ist noch nicht soweit und sie benötigen Hilfe beim wieder einschlafen! Ein völlig normaler Vorgang, der durch nichts beschleunigt werden kann.
Erst wenn das Gehirn soweit entwickelt ist, ist es den Kindern möglich allein wieder einzuschlafen! Das passiert meistens zwischen dem 4. und 6. Lebensjahr!
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Die REM Phasen (Traumphasen vor und nach den Tiefschlafphasen), in denen sich das Baby/Kind durch das vermehrte aufwachen befindet, sind überaus wichtig für die Gehirnentwicklung. Denn in diesen REM Phasen verbinden sich Gehirnzellen miteinander und es wird verhindert, dass schon vorhandene Verbindungen gelöst werden. Das Gehirn ist hier viel aktiver als in den Wach- oder Tiefschlafphasen.
REM Phasen von Babys vor der Geburt: 100%
REM Phasen von Babys nach der Geburt: 50%
REM Phasen von Erwachsenen: max. 20%
REM Phasen von älteren Menschen: max. 10%
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Es ist außerdem NICHT die Regel, dass Babys durchschlafen. Leider suggeriert die Gesellschaft, dass es zur guten Erziehung gehört, wenn ein Kind früh durchschläft und in der Lage ist allein zu schlafen. Der Begriff „durchschlafen“ beinhaltet eine Schlafdauer von 4 – 6 Stunden.
Agiert man im Interesse des Babys/Kindes und nimmt man Rücksicht auf den Entwicklungsstand stellt man fest, dass es dem Kind nützt, wenn es sicher und geborgen den Schlaf erleben kann.
Einschlafen im Dunkeln ist eine beängstigende Trennungssituation in der ein Baby/Kleinkind den Schutz der Eltern braucht. Ein Mensch kann nur einschlafen wenn er sich entspannt und loslässt. Es ist also die Aufgabe der Eltern diesen Prozess liebevoll zu begleiten bis das Kind selbst physiologisch dazu in der Lage ist.
Tut man das nicht, sind die Folge im Erwachsenenalter unter anderem Schlafstörungen, Probleme bei der sozialen Interaktion bis hin zu Depressionen.
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Schreien ist das einzige Kommunikationsmittel welches dem Baby zur Verfügung steht um seinen Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen.
Babys und Kleinkinder handeln bis zum 3./4. Lebensjahr intuitiv und nicht manipulativ! Es gilt nicht ein uns vllt. störendes Schreinen zu beseitigen, sondern dieses wahrzunehmen und entsprechend zu handeln.
Schreien lassen bedeutet Stress! Es wird eine erhöhte Menge Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet welches dem Baby neue Kraft für lauteres Schreien zur Verfügung stellt um seinem Bedürfnis mehr Ausdruck verleihen zu können.
Diese erhöhten Dosen schädigen nachgewiesener Maßen die Gehirnentwicklung.
Geht eine Bezugsperson immer sofort auf die Bedürfnisse der Babys ein, steigt der Hormonspiegel sogut wie gar nicht!
Es ist zu unterscheiden: Das Verlangen nach Süßigkeiten und das daraus resultierende Schreien bei Kindern oder aber das Verlangen nach Sicherheit, Schutz, Nähe und Zuverlässigkeit!
Beides Bedarf anderer Handlungsmuster!
Durch die Zuverlässigkeit der Bezugsperson baut das Baby eine enge Bindung zu dieser auf. Es bildet sich Urvertrauen welches für die weitere Entwicklung entscheidend ist!
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Als kleine Zugabe gibt's n Link zu einer Broschüre in welcher viele Profis (Ärzte, Psychologen etc) zum Schreien lassen Stellung nehmen...
http://www.stillen-institut.com/asp_service/upload /content/Schlaf-Broschuere----Luepold.pdf
28.12.2011 12:40
Ich war auch schon mal drauf und dran so ein Thema zu eröffnen, aber das brauch ich ja jetzt nicht mehr.
Also ich habe das Buch auch, und ich hab es auch gelesen. Mein Sohn macht jeden Abend Terror, wenn er schlafen soll. Grausig. Irgendwann geht es einem an die Substanz, wenn man 2 Stunden versucht, das Kind zum schlafen zu bewegen. Wenn das Kind erst gegen halb eins in der nacht die augen zumacht. Es musste eine lösung her. Ich hab mir das Buch besorgt und hab mir gedacht, ich such mir einfach das raus, was ich als Mutter verantworten kann und will, und was meinem Kind eben helfen könnte.
Ich muss zugeben, wir haben von anfang an den Fehler gmacht, das wir wirklich bei jedem Pieps rein sind und nach ihm gesehen haben. mein Mann ist da noch was schlimmer als ich.
Jedenfalls hab ich angefangen zu lesen und ich hab immer gedacht: "Wo ist denn die Passage, das man die Kinder schreien lassen soll, von der alle immer reden."
Ich hab jedenfalls nichts gefunden. Da steht drin, das man nach 2 Minuten, nach 3 Mnuten, nach 4 minuten usw. erst rein gehen soll, damit das Kind lernt, das Mama und Papa sich nicht vom Kind steuern lassen.
Ich hab aber auch die anderen Tips probiert. Nämlich einfach die Wachzeiten zu koordinieren. Logische Folgen zu erkennen, und seither geht es ganz gut mit dem Schlafen.
Außerdem verlangt ja keiner, das man die Sachen im Buch 100%ig durchziehen muss. Man sollte sich das selbst aussuchen, wasman macht und was nicht.
Wir sind dazu übergegangen, nur noch einen Schlaf am tag zu machen. Also den Mittagschlaf. Damit Max abends auch müde ist. Denn das war er mit 2 Schläfchen am Tag nicht. Und deshlab hatten wir abends Tanz.
Insofern hat uns das Buch geholfen, unsere Fehler zu erkennen und es Max eben einfacher zu machen.
Also ich finde das Buch gut.
Also ich habe das Buch auch, und ich hab es auch gelesen. Mein Sohn macht jeden Abend Terror, wenn er schlafen soll. Grausig. Irgendwann geht es einem an die Substanz, wenn man 2 Stunden versucht, das Kind zum schlafen zu bewegen. Wenn das Kind erst gegen halb eins in der nacht die augen zumacht. Es musste eine lösung her. Ich hab mir das Buch besorgt und hab mir gedacht, ich such mir einfach das raus, was ich als Mutter verantworten kann und will, und was meinem Kind eben helfen könnte.
Ich muss zugeben, wir haben von anfang an den Fehler gmacht, das wir wirklich bei jedem Pieps rein sind und nach ihm gesehen haben. mein Mann ist da noch was schlimmer als ich.
Jedenfalls hab ich angefangen zu lesen und ich hab immer gedacht: "Wo ist denn die Passage, das man die Kinder schreien lassen soll, von der alle immer reden."
Ich hab jedenfalls nichts gefunden. Da steht drin, das man nach 2 Minuten, nach 3 Mnuten, nach 4 minuten usw. erst rein gehen soll, damit das Kind lernt, das Mama und Papa sich nicht vom Kind steuern lassen. Ich hab aber auch die anderen Tips probiert. Nämlich einfach die Wachzeiten zu koordinieren. Logische Folgen zu erkennen, und seither geht es ganz gut mit dem Schlafen.
Außerdem verlangt ja keiner, das man die Sachen im Buch 100%ig durchziehen muss. Man sollte sich das selbst aussuchen, wasman macht und was nicht.
Wir sind dazu übergegangen, nur noch einen Schlaf am tag zu machen. Also den Mittagschlaf. Damit Max abends auch müde ist. Denn das war er mit 2 Schläfchen am Tag nicht. Und deshlab hatten wir abends Tanz.
Insofern hat uns das Buch geholfen, unsere Fehler zu erkennen und es Max eben einfacher zu machen. Also ich finde das Buch gut.
28.12.2011 12:46
das buch heißt doch eigentlich
jedes KIND kann schlafen lernen
klar sind babys auch kinder
steht denn da explizit ein alter "ab wann" drin?
denn sonst würde ich davon ausgehen, dass man es ja nicht unbedingt gleich in den ersten wochen/monaten, vielleicht auch noch nicht im ersten jahr lesen sollte, um sich nicht verrückt zu machen ^^
jedes KIND kann schlafen lernen
klar sind babys auch kinder
steht denn da explizit ein alter "ab wann" drin?
denn sonst würde ich davon ausgehen, dass man es ja nicht unbedingt gleich in den ersten wochen/monaten, vielleicht auch noch nicht im ersten jahr lesen sollte, um sich nicht verrückt zu machen ^^
28.12.2011 13:06
Zitat von sunrisefranzi:
Zitat von Lulenthema:
Zitat von imaginary_light:
Zitat von sunrisefranzi:
Zitat von imaginary_light:
hmmm. also ich hab ja noch keine kinder, aber hab ja schon in diversen baby-gruppen gelesen. dort las ich eigentlich eher empfehlungen für das buch ^^
habe noch nicht drin gelesen (war ja auch noch nicht relevant ^^)
aber ich finde es jetzt nicht schlimm, wenn man sein kind kurzzeitig weinen lässt.
im gegenteil... finde es eher etwas übertrieben, bei jedem kleinen pieps schon "duziduzi" zu machen, um die eigenen nerven nicht zu sehr zu strapazieren![]()
aber man sollte sich dann nicht wundern, wenn das kind in späterem alter immer fordnernder wird und bei jeder kleinigkeit zu heulen beginnt ^^
habe mir sagen lassen, dass erziehung schon in der SS beginnt und jeglicher kleiner fehler (teils ja auch unbewusst) fatale folgen haben kann Oo... macht mir schon auch weng angst (bin noch nicht schwanger ^^)
aber das würde glaub ich zu weit führen, das jetzt weiter auszudiskutieren![]()
Von demjenigen der dir das gesat hat hätte ich gerne ein Beispiel!
Wie genau soll das denn bitte funktionieren?
naja, die äußeren Einwirkungen eben![]()
schon allein mit musik wird es "konditioniert" ^^
gab sogar mal nen bericht im fernsehen
zwei schwangere
eine hörte klassik
eine hörte etwas heftigere musik (ka, welche musikrichtung genau)
jedenfalls konnte dann das kind, welches mit klassik im bauch heranwuchs bei der anderen musik nicht schlafen
nicht verwunderlich denkt man sich hier vielleicht...
jedoch konnte das andere baby bei klassik nicht schlafen, bei "harter musik" jedoch sehr gut ^^
ist vielleicht alles nur konditionierung und entwicklung durch äußere einflüsse
eben wie stress, ärger, streit, ruhe, gelassenheit, freude...
hat doch alles auswirkungen auf das kind
(ka, irgendwo mal gelesen/gehört und für glaubwürdig empfunden)
Naja, das mag ja so sein - aber welcher kleine Fehler von Dir sollte denn dann so fatale Auswirkungen haben? Und welche fatalen Auswirkungen ? Da fällt mir kein Beispiel dazu ein.
Na dass das Kind Techno- oder Volksmusikfan wird. Hey, es gibt echt Grenzen!![]()
Stimmt allerdings - das wäre fatal.
28.12.2011 14:37
Zitat von Lulenthema:
Zitat von sunrisefranzi:
Zitat von Lulenthema:
Zitat von imaginary_light:
Zitat von sunrisefranzi:
Zitat von imaginary_light:
hmmm. also ich hab ja noch keine kinder, aber hab ja schon in diversen baby-gruppen gelesen. dort las ich eigentlich eher empfehlungen für das buch ^^
habe noch nicht drin gelesen (war ja auch noch nicht relevant ^^)
aber ich finde es jetzt nicht schlimm, wenn man sein kind kurzzeitig weinen lässt.
im gegenteil... finde es eher etwas übertrieben, bei jedem kleinen pieps schon "duziduzi" zu machen, um die eigenen nerven nicht zu sehr zu strapazieren![]()
aber man sollte sich dann nicht wundern, wenn das kind in späterem alter immer fordnernder wird und bei jeder kleinigkeit zu heulen beginnt ^^
habe mir sagen lassen, dass erziehung schon in der SS beginnt und jeglicher kleiner fehler (teils ja auch unbewusst) fatale folgen haben kann Oo... macht mir schon auch weng angst (bin noch nicht schwanger ^^)
aber das würde glaub ich zu weit führen, das jetzt weiter auszudiskutieren![]()
Von demjenigen der dir das gesat hat hätte ich gerne ein Beispiel!
Wie genau soll das denn bitte funktionieren?
naja, die äußeren Einwirkungen eben![]()
schon allein mit musik wird es "konditioniert" ^^
gab sogar mal nen bericht im fernsehen
zwei schwangere
eine hörte klassik
eine hörte etwas heftigere musik (ka, welche musikrichtung genau)
jedenfalls konnte dann das kind, welches mit klassik im bauch heranwuchs bei der anderen musik nicht schlafen
nicht verwunderlich denkt man sich hier vielleicht...
jedoch konnte das andere baby bei klassik nicht schlafen, bei "harter musik" jedoch sehr gut ^^
ist vielleicht alles nur konditionierung und entwicklung durch äußere einflüsse
eben wie stress, ärger, streit, ruhe, gelassenheit, freude...
hat doch alles auswirkungen auf das kind
(ka, irgendwo mal gelesen/gehört und für glaubwürdig empfunden)
Naja, das mag ja so sein - aber welcher kleine Fehler von Dir sollte denn dann so fatale Auswirkungen haben? Und welche fatalen Auswirkungen ? Da fällt mir kein Beispiel dazu ein.
Na dass das Kind Techno- oder Volksmusikfan wird. Hey, es gibt echt Grenzen!![]()
Stimmt allerdings - das wäre fatal.![]()
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Sag ich doch!
29.12.2011 10:43
So da liest man mal nen Tag nix und BUMM 31 neue Beiträge....sorry hab manche nur überflogen.
Ich habe nie gesagt das ich das Buch angewendet habe ABER ich denke ich würde es tun wenn ich es bräuchte. Eliah hat seinen Rhytmus im Alter von 5 Monaten bekommen VON ALLEINE also ist noch nicht allzu lange her.
Aber schon die ersten Seiten vermitteln einem schon sehr viel gerade über die Schlafphasen (die ein User hier schon genaustens beschrieben hat).
Zwischendurch möchte ich NOCHMALS DARAUF HINWEISEN das NIEMAND nur ansatzweiße wegen seiner Methoden ANGEMACHT wird. Ok?? Bitte akzeptiert das.....jeder ist selbst für sich und sein Kind verantwortlich.
Und wir reden ja nicht von Neugeborenen sondern von Babys/Kleinkindern. Das Buch ist erst ab 6 Monaten und ich habe vorher NIEMALS meinen Sohn schreien lassen weil ich wusste das etwas ist...hunger, nasse Windel etc.
Jetzt mittlerweile weiß ich das er mir schon teilweise auf der Nase herum tanzt nur um seinen Willen zu bekommen (das gespür hat man irgendwann dafür).... Ich lass ihn nie länger wie 1 MInute schreien...im Moment ist es ja so das er sich selbst beruhigt. Aber so im Nachhinein hab ich mir gedacht....Naja vielleicht hätte ich nicht immer gleich bei jedem Mucks springen sollen (so wie es mir im Forum gesagt wurde)... Vielleicht hätte er sich schon vorher selbst beruhigt....aber Nein er hat immer sofortige Aufmerksamkeit bekommen.....
Bitte nehmt euch die REGEL die ich mehrfach genannt habe zu Herzen....keine Beleidigungen oder andere Ausfälle...DANKE!!!
Ich habe nie gesagt das ich das Buch angewendet habe ABER ich denke ich würde es tun wenn ich es bräuchte. Eliah hat seinen Rhytmus im Alter von 5 Monaten bekommen VON ALLEINE also ist noch nicht allzu lange her.
Aber schon die ersten Seiten vermitteln einem schon sehr viel gerade über die Schlafphasen (die ein User hier schon genaustens beschrieben hat).
Zwischendurch möchte ich NOCHMALS DARAUF HINWEISEN das NIEMAND nur ansatzweiße wegen seiner Methoden ANGEMACHT wird. Ok?? Bitte akzeptiert das.....jeder ist selbst für sich und sein Kind verantwortlich.
Und wir reden ja nicht von Neugeborenen sondern von Babys/Kleinkindern. Das Buch ist erst ab 6 Monaten und ich habe vorher NIEMALS meinen Sohn schreien lassen weil ich wusste das etwas ist...hunger, nasse Windel etc.
Jetzt mittlerweile weiß ich das er mir schon teilweise auf der Nase herum tanzt nur um seinen Willen zu bekommen (das gespür hat man irgendwann dafür).... Ich lass ihn nie länger wie 1 MInute schreien...im Moment ist es ja so das er sich selbst beruhigt. Aber so im Nachhinein hab ich mir gedacht....Naja vielleicht hätte ich nicht immer gleich bei jedem Mucks springen sollen (so wie es mir im Forum gesagt wurde)... Vielleicht hätte er sich schon vorher selbst beruhigt....aber Nein er hat immer sofortige Aufmerksamkeit bekommen.....
Bitte nehmt euch die REGEL die ich mehrfach genannt habe zu Herzen....keine Beleidigungen oder andere Ausfälle...DANKE!!!
29.12.2011 10:46
So und jetzt muss ich nochwas sagen
Man vermittelt dem Kind nicht das man es alleine lässt sondern wie jemand schon beschrieben hat:
Man zeigt dem Kind: Mama ist da!!!!! Und irgendwann versteht das Kind das es keine Angst haben brauch das Mama nicht mehr kommt.
Das hat nix damit zu tun das das Kind die Uhr lesen könnte und weiß JA Mama kommt nach 7 Minuten wieder. Wie mir eine Userin am Anfang gleich aufs Brot schmierte!!!!
Man soll ja auch Rituale einhalten ALSO woher soll das Kind denn wissen das es 19 Uhr ist und BEttzeit???? Das ist das selbe
Man vermittelt dem Kind nicht das man es alleine lässt sondern wie jemand schon beschrieben hat:
Man zeigt dem Kind: Mama ist da!!!!! Und irgendwann versteht das Kind das es keine Angst haben brauch das Mama nicht mehr kommt.
Das hat nix damit zu tun das das Kind die Uhr lesen könnte und weiß JA Mama kommt nach 7 Minuten wieder. Wie mir eine Userin am Anfang gleich aufs Brot schmierte!!!!
Man soll ja auch Rituale einhalten ALSO woher soll das Kind denn wissen das es 19 Uhr ist und BEttzeit???? Das ist das selbe
06.01.2012 23:20
Zitat von imaginary_light:
das buch heißt doch eigentlich
jedes KIND kann schlafen lernen
klar sind babys auch kinder![]()
steht denn da explizit ein alter "ab wann" drin?
denn sonst würde ich davon ausgehen, dass man es ja nicht unbedingt gleich in den ersten wochen/monaten, vielleicht auch noch nicht im ersten jahr lesen sollte, um sich nicht verrückt zu machen ^^
Die Autoren schreiben, dass man mit dem "Plan" (alle 3, 4, 5 Minuten ins Zimmer gehen usw) ab dem 6. Monat beginnen kann. Allerdings stehen echt klasse Sachen drin, wie man schon vorbeugen kann, dass es erst gar nicht zu Schlafproblemen kommt. Es wird vieles aus Sicht des Kindes/Babys beschrieben das finde ich wirklich klasse.
06.01.2012 23:29
Ich habe mir das Buch letzte Woche gekauft. Unsere Kleine schläft "eigentlich" ohne Probleme ein. Sie liebt es halt mit im Elternbett zu schlafen. Das müssen wir natürlich auf unsere Kappe nehmen
Wäre auch alles nicht so tragisch, aber sie schläft unruhig und wälzt sich sofort hin und her, wenn sich jemand dreht. Sie schläft aber ansonsten von 19 Uhr bis 6 Uhr durch. Das Buch hat mir geholfen den Übergang zu ihrem eigenen Bettchen so schnell und schmerzlos wie möglich zu machen.
Sie hat am 1. Abend eine halbe Stunde gejammert und ich habe ihr durch mein ständiges reingehen gezeigt, dass ich immer in ihrer Nähe bin. Irgendwann hat sie gemerkt, dass sie keine Angst haben brauch und ist eingeschlummert.
Am 2. Abend haben wir nur noch 15 Minuten gebraucht und jetzt lege ich sie ohne Murren weg. Auch tagsüber.
Das ist echt klasse.
Ich habe ihm Nachhinein nur ein schlechtes Gewissen, dass wir sie ja erst ans Ehebett gewöhnt haben.
Ich kann es daher nur weiterempfehlen. Und in dem Buch steht nichts vom Schreienlassen. Ganz im Gegenteil, man soll so handelt wie man es als Eltern für richtig hält und bekommt obendrein wertvolle Hilfestellung.
Wäre auch alles nicht so tragisch, aber sie schläft unruhig und wälzt sich sofort hin und her, wenn sich jemand dreht. Sie schläft aber ansonsten von 19 Uhr bis 6 Uhr durch. Das Buch hat mir geholfen den Übergang zu ihrem eigenen Bettchen so schnell und schmerzlos wie möglich zu machen. Sie hat am 1. Abend eine halbe Stunde gejammert und ich habe ihr durch mein ständiges reingehen gezeigt, dass ich immer in ihrer Nähe bin. Irgendwann hat sie gemerkt, dass sie keine Angst haben brauch und ist eingeschlummert.
Am 2. Abend haben wir nur noch 15 Minuten gebraucht und jetzt lege ich sie ohne Murren weg. Auch tagsüber.
Das ist echt klasse.
Ich habe ihm Nachhinein nur ein schlechtes Gewissen, dass wir sie ja erst ans Ehebett gewöhnt haben.
Ich kann es daher nur weiterempfehlen. Und in dem Buch steht nichts vom Schreienlassen. Ganz im Gegenteil, man soll so handelt wie man es als Eltern für richtig hält und bekommt obendrein wertvolle Hilfestellung.
07.01.2012 09:08
Ich glaube das diejenigen die dieses Buch nicht gut finden es einfach nicht gelesen haben und nur aufgrund davon das sie "Schreien lassen" hören so negativ reagieren.
Ich hab es nicht angewendet aber wie bereits gesagt wurde steht viel aus der Sicht der Babys drin...
Ich hab es nicht angewendet aber wie bereits gesagt wurde steht viel aus der Sicht der Babys drin...
13.01.2012 22:51
Ich möchte hier mal meine Erfahrungen mit dem "schreien lassen" schildern... Und vielleicht hat jemand auch einen Rat für mich...
Also.... Meine Tochter hat bis zu ihrem 4. Monat etwa ganz gut in ihrem eigenen Bett geschlafen. Ich hab sie auf meinem Arm gestillt bis sie eingeschlafen war, dann konnte ich sie in ihr eigenes Bett legen und sie schlief... Sie kam dann in der Nacht noch 3 x einmal um 11 uhr einmal um 2 Uhr und dann einmal um 5 Uhr.
Dann allerdings änderte sich das. Ab dem 4. Monat wollte sie plötzlich nicht mehr in ihrem Bett schlafen. Ich stillte sie nach wie vor auf dem Arm bis sie eingeschlafen war aber sobald ich sie in ihr Bett legen wollte wurde sie wach und schrie sodass ich sie gleich wieder rausnahm. Oder sie schlief nur für ein paar Minuten und wurde dann wach...
Also schlief sie über 2 Monate nur bei uns im Bett. Dort legten wir uns abends hin ich stillte sie in den Schlaf und sie schlief ruhig und friedlich.
Irgendwann versuchten wir sie wieder langsam an ihr eigenes Bett zu gewöhnen. Ich stillte sie also wieder auf meinem Arm bis sie eingeschlafen war oder kurz vorm Einschlafen war legte sie dann ins Bett und sie schlief auch weiter.
Allerdings trat dann das Problem auf, dass sie fast stündlich oder 2 stündlich wach wurde. Im Buch Babyjahre fand ich dafür dann die Erklärung, Kinder die in den Schlaf gestillt werden können sich, wenn sie während der Schlafphasen wach oder fast wach werden, nicht alleine zurück in den Schlaf bringen, weil sie nicht gelernt haben alleine einzuschlafen. Man solle die Kinder wach ins Bett legen sodass sie alleine in den Schlaf finden. Es würde die ersten Tage und Wochen zwar anstrengend aber es würde sich lohnen, danach hätte das Kind gelernt alleine in den Schlaf zu finden und würde somit weniger wach in der Nacht. So der Tenor der rauszulesen war....
Also fingen wir letztes WE an das zu lernen.... Ich stillte Elisa bis sie satt war, legte sie dann noch wach in ihr Bett damit sie dort von alleine einschläft. Ich blieb die ganze Zeit neben dem Bett auf einem Stuhl sitzen, streichelte ihren Kopf und Bauch, redete ihr gut zu um sie zu beruhigen. Am ersten Abend schrie und weinte sie ganz fürchterlich, nach einer endlosen halben stunde schlief sie dann aus Erschöpfung ein. Nach 2 stunden wurde sie wieder wach und ich stillte sie bis sie wieder eingeschlafen war und legte sie zurück ins Bett. Nach weiteren 2 stunden wurde sie wieder wach und ich nahm sie kurz raus beruhigte sie auf dem Arm und legte sie dann wieder wach in ihr Bett wo sie wieder eine halbe stunde weinte bevor sie einschlief. Nach beiden Malen war ich total fertig und weinte selber nachdem ich aus dem SZ kam. Ich machte mir solche Vorwürfe warum ich sowas meinem Kind antue. Das nächste mal als sie wach wurde nahm ich sie deshalb wieder zu mir ins Bett. Aber ich dachte noch es ginge nicht anders. Ich wusste mir einfach keinen anderen Rat mehr. Am 2 Tag versuchten wir es also weiter und es klappte erstaunlich gut. Mittags und abends schlief Elisa erstaunlich schnell und ohne weinen in ihrem Bett ein. Zu unserem großen Schock jedoch erbrach sie sich mitten in der Nacht 3x sodass sie wieder bei uns im Bett schlief. Am 3. Tag schlief sie Mittags nach nur etwas gemecker ein und abends ganz ohne Gemecker. Was uns selber verblüffte... Allerdings hatte sich unser Kind tagsüber sehr verändert, sie weinte leicht, war quengelig und anhänglich, ich konnte quasi keinen Schritt ohne sie machen. Außerdem verweigerte sie fast komplett ihre Breimahlzeiten. Normalerweise ist Elisa sehr fröhlich, entdeckungslustig und aufgeweckt.
Ab dem 4. Tag war nichts mehr zu machen. Sie wollte unter gar keinen Umständen mehr in ihr Bett. Schon wenn ich sie nur kurz reinsetzte damit ich mich schnell anziehen kann wimmerte sie. Wenn ich sie zum Schlafen hinlegen wollte machte sie sich sofort steif, bog den Rücken durch und schrie ganz fürchterlich. Seitdem schläft sie wieder komplett in unserem Bett.
Soviel also zum Thema schreien lassen. Ich war die ganze Zeit in der sie in ihrem Bett liegen sollte und schrie bei ihr, versuchte sie zu beruhigen, streichelte sie versuchte sie zu trösten ohne sie aus dem Bett zu nehmen (wie in dem Buch jedes kind kann schlafen lernen gefordert) aber das half alles nichts sie schrie immer weiter und ich brach auch in Tränen aus.
Ich hätte diesen Versuch gar nicht erst starten sollen. Den jetzt stehen wir nicht nur bei 0 sondern bei -10... Ich fange jetzt nicht damit an Elisa das alleine einschlafen beizubringen sondern ihr beizubringen überhaupt im eigenen Bett zu liegen. Und ich bin an allem Schuld... Ich mache mir solche Vorwürfe, weil ich meinem Kind in ein solches Trauma versetzt habe... Ich fühle mich so schlecht deswegen. Ich glaube ich bin eine schlechte Mutter, weil ich Elisa das angetan habe....
Eine Freundin mit der ich mich neulich getroffen habe, hat dasselbe Problem, dass ihre Tochter auch nur durch einschlafstillen einschläft und dann auch oft wach wird und auch nur bei den Eltern im Bett schlafen mag. Sie hat mir den Buchtipp Schlafen statt schreien empfohlen. Dieses Buch hab ich auch umgehend besorgt. Darin geht es mithilfe eines 10 punkte Planes darum, das Kind ohne schreien lassen zum alleine einschlafen, bzw. zum durchschlafen zu bringen mit sanften und liebevollen Mitteln ohne das kind zu stressen oder in Angst und Schrecken zu versetzen.
Ich wünschte ich hätte von diesem Buch nur 4 Tage früher erfahren, denn dann hätte ich mit diesem Programm anfangen können, ohne das mein Kind Angst hat alleine im Bett zu liegen.
Kurz zu Elisas Zustand, seitdem sie wieder die ganze Nacht bei mir schläft, ist sie tagsüber wieder munter und fröhlich, lacht, spielt und isst auch wieder normal... Gott sei dank...
Ich versuch jetzt tagsüber öfter mit ihr in ihrem Bett zu spielen und zu toben, damit sie die angst verliert und wieder merkt, dass ihr Bett kein schlimmer Ort ist wo sie alleine gelassen wird, sondern eine gemütliche behagliche Ecke. Morgen möchte ich sie auch dort drinnen stillen in der Hoffnung das dies eine noch sicherere Methode ist ihr das Bett als angenehmen Ort zu zeigen aber ob das klappt kann ich derzeit noch nicht abschätzen.
Vielleicht hat hier ja eine Mama einen Rat für uns wie ich Elisa ihr eigenes Bett wieder näher bringen kann. Ich wäre jedenfalls für jeden Tipp dankbar und kann allen Mamas nur einen Rat geben
Lasst euer Kind bitte niemals schreien! Auch wenn es noch so anstrengend und nervenaufreibend ist... Das Schreien lassen, macht zuviel kaputt und bringt überhaupt nichts.... Nehmt mich als schlechtes Beispiel....
Also.... Meine Tochter hat bis zu ihrem 4. Monat etwa ganz gut in ihrem eigenen Bett geschlafen. Ich hab sie auf meinem Arm gestillt bis sie eingeschlafen war, dann konnte ich sie in ihr eigenes Bett legen und sie schlief... Sie kam dann in der Nacht noch 3 x einmal um 11 uhr einmal um 2 Uhr und dann einmal um 5 Uhr.
Dann allerdings änderte sich das. Ab dem 4. Monat wollte sie plötzlich nicht mehr in ihrem Bett schlafen. Ich stillte sie nach wie vor auf dem Arm bis sie eingeschlafen war aber sobald ich sie in ihr Bett legen wollte wurde sie wach und schrie sodass ich sie gleich wieder rausnahm. Oder sie schlief nur für ein paar Minuten und wurde dann wach...
Also schlief sie über 2 Monate nur bei uns im Bett. Dort legten wir uns abends hin ich stillte sie in den Schlaf und sie schlief ruhig und friedlich.
Irgendwann versuchten wir sie wieder langsam an ihr eigenes Bett zu gewöhnen. Ich stillte sie also wieder auf meinem Arm bis sie eingeschlafen war oder kurz vorm Einschlafen war legte sie dann ins Bett und sie schlief auch weiter.
Allerdings trat dann das Problem auf, dass sie fast stündlich oder 2 stündlich wach wurde. Im Buch Babyjahre fand ich dafür dann die Erklärung, Kinder die in den Schlaf gestillt werden können sich, wenn sie während der Schlafphasen wach oder fast wach werden, nicht alleine zurück in den Schlaf bringen, weil sie nicht gelernt haben alleine einzuschlafen. Man solle die Kinder wach ins Bett legen sodass sie alleine in den Schlaf finden. Es würde die ersten Tage und Wochen zwar anstrengend aber es würde sich lohnen, danach hätte das Kind gelernt alleine in den Schlaf zu finden und würde somit weniger wach in der Nacht. So der Tenor der rauszulesen war....
Also fingen wir letztes WE an das zu lernen.... Ich stillte Elisa bis sie satt war, legte sie dann noch wach in ihr Bett damit sie dort von alleine einschläft. Ich blieb die ganze Zeit neben dem Bett auf einem Stuhl sitzen, streichelte ihren Kopf und Bauch, redete ihr gut zu um sie zu beruhigen. Am ersten Abend schrie und weinte sie ganz fürchterlich, nach einer endlosen halben stunde schlief sie dann aus Erschöpfung ein. Nach 2 stunden wurde sie wieder wach und ich stillte sie bis sie wieder eingeschlafen war und legte sie zurück ins Bett. Nach weiteren 2 stunden wurde sie wieder wach und ich nahm sie kurz raus beruhigte sie auf dem Arm und legte sie dann wieder wach in ihr Bett wo sie wieder eine halbe stunde weinte bevor sie einschlief. Nach beiden Malen war ich total fertig und weinte selber nachdem ich aus dem SZ kam. Ich machte mir solche Vorwürfe warum ich sowas meinem Kind antue. Das nächste mal als sie wach wurde nahm ich sie deshalb wieder zu mir ins Bett. Aber ich dachte noch es ginge nicht anders. Ich wusste mir einfach keinen anderen Rat mehr. Am 2 Tag versuchten wir es also weiter und es klappte erstaunlich gut. Mittags und abends schlief Elisa erstaunlich schnell und ohne weinen in ihrem Bett ein. Zu unserem großen Schock jedoch erbrach sie sich mitten in der Nacht 3x sodass sie wieder bei uns im Bett schlief. Am 3. Tag schlief sie Mittags nach nur etwas gemecker ein und abends ganz ohne Gemecker. Was uns selber verblüffte... Allerdings hatte sich unser Kind tagsüber sehr verändert, sie weinte leicht, war quengelig und anhänglich, ich konnte quasi keinen Schritt ohne sie machen. Außerdem verweigerte sie fast komplett ihre Breimahlzeiten. Normalerweise ist Elisa sehr fröhlich, entdeckungslustig und aufgeweckt.
Ab dem 4. Tag war nichts mehr zu machen. Sie wollte unter gar keinen Umständen mehr in ihr Bett. Schon wenn ich sie nur kurz reinsetzte damit ich mich schnell anziehen kann wimmerte sie. Wenn ich sie zum Schlafen hinlegen wollte machte sie sich sofort steif, bog den Rücken durch und schrie ganz fürchterlich. Seitdem schläft sie wieder komplett in unserem Bett.
Soviel also zum Thema schreien lassen. Ich war die ganze Zeit in der sie in ihrem Bett liegen sollte und schrie bei ihr, versuchte sie zu beruhigen, streichelte sie versuchte sie zu trösten ohne sie aus dem Bett zu nehmen (wie in dem Buch jedes kind kann schlafen lernen gefordert) aber das half alles nichts sie schrie immer weiter und ich brach auch in Tränen aus.
Ich hätte diesen Versuch gar nicht erst starten sollen. Den jetzt stehen wir nicht nur bei 0 sondern bei -10... Ich fange jetzt nicht damit an Elisa das alleine einschlafen beizubringen sondern ihr beizubringen überhaupt im eigenen Bett zu liegen. Und ich bin an allem Schuld... Ich mache mir solche Vorwürfe, weil ich meinem Kind in ein solches Trauma versetzt habe... Ich fühle mich so schlecht deswegen. Ich glaube ich bin eine schlechte Mutter, weil ich Elisa das angetan habe....
Eine Freundin mit der ich mich neulich getroffen habe, hat dasselbe Problem, dass ihre Tochter auch nur durch einschlafstillen einschläft und dann auch oft wach wird und auch nur bei den Eltern im Bett schlafen mag. Sie hat mir den Buchtipp Schlafen statt schreien empfohlen. Dieses Buch hab ich auch umgehend besorgt. Darin geht es mithilfe eines 10 punkte Planes darum, das Kind ohne schreien lassen zum alleine einschlafen, bzw. zum durchschlafen zu bringen mit sanften und liebevollen Mitteln ohne das kind zu stressen oder in Angst und Schrecken zu versetzen.
Ich wünschte ich hätte von diesem Buch nur 4 Tage früher erfahren, denn dann hätte ich mit diesem Programm anfangen können, ohne das mein Kind Angst hat alleine im Bett zu liegen.
Kurz zu Elisas Zustand, seitdem sie wieder die ganze Nacht bei mir schläft, ist sie tagsüber wieder munter und fröhlich, lacht, spielt und isst auch wieder normal... Gott sei dank...
Ich versuch jetzt tagsüber öfter mit ihr in ihrem Bett zu spielen und zu toben, damit sie die angst verliert und wieder merkt, dass ihr Bett kein schlimmer Ort ist wo sie alleine gelassen wird, sondern eine gemütliche behagliche Ecke. Morgen möchte ich sie auch dort drinnen stillen in der Hoffnung das dies eine noch sicherere Methode ist ihr das Bett als angenehmen Ort zu zeigen aber ob das klappt kann ich derzeit noch nicht abschätzen.
Vielleicht hat hier ja eine Mama einen Rat für uns wie ich Elisa ihr eigenes Bett wieder näher bringen kann. Ich wäre jedenfalls für jeden Tipp dankbar und kann allen Mamas nur einen Rat geben
Lasst euer Kind bitte niemals schreien! Auch wenn es noch so anstrengend und nervenaufreibend ist... Das Schreien lassen, macht zuviel kaputt und bringt überhaupt nichts.... Nehmt mich als schlechtes Beispiel....
13.01.2012 23:08
Wow, Roxy, das klingt sehr anstrengend... Danke für Deine Ehrlichkeit hier, das find ich toll. Ich finde die Ideen, im Bett zu spielen und zu stillen schon mal gute Anfänge, dem Ort den Schrecken zu nehmen. Ansonsten mach es einfach nach Gefühl, das find ich am Besten. Malin wird noch einschlafgestillt, bzw. schläft oft beim Stillen ein, lässt sich aber auch mal mit Kuscheln in ihr (Beistell)Bett legen und schläft dann dort ein, das reicht mir vorerst. Nachts liegt sie ja direkt neben mir und krabbelt auch öfter mal unbemerkt zu mir, das finde ich aber okay so
. Alles Weitere findet sich mit der Zeit
.
Und: Fehler darf man machen, auch als Mama. Du bist keine Maschine und hast auch nicht Babyerziehung studiert
. Verzeih es Dir und lern draus und gut.
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. Und: Fehler darf man machen, auch als Mama. Du bist keine Maschine und hast auch nicht Babyerziehung studiert
. Verzeih es Dir und lern draus und gut.
13.01.2012 23:09
Ich habe dieses Buch auch.
Bei meinem ersten Kind habe ich die Methode aus diesem Buch angewendet. Ich muss dazu sagen, ich hatte 1,5 Jahre wirklich erheblichen Leidensdruck hinter mir. Bei uns war das Einschlafen das Problem, nicht das durchschlafen.
Mein damaliger KiA hat es mir empfohlen, ich habe es gekauft, gelesen und angewendet.
Nach 3 Tagen hatte ich keinerlei Probleme mehr mit meinem Kind beim einschlafen. Mein Kind hatte offenbar auch keinerlei Probleme mehr beim Einschlafen. Die ersten 2 Tage waren allerdings auch extrem nervenaufreibend für mich und mein Kind. Gelohnt hat es sich für uns beide trotzdem.
Ich bin nie bis zu diesen 7 Minuten gekommen, das habe ich nicht ertragen. Ich war spätestens nach 5 Minuten bei meinem Kind und wir haben Stunde um Stunde damit verbracht, einzuschlafen. Alleine und ohne Gebrüll.
Das Buch hat mir definitiv innerhalb kürzester Zeit einen enormen Leidensdruck genommen. Mein Kind hat dadurch keinen Schaden erlitten.
Beim zweiten Kind habe ich einfach nicht mehr die selben Fehler begangen wie beim ersten, daher hat das mit dem Ein- und Durchschlafen super geklappt. Trotzdem gab es eine Phase, wo Kind 2 einfach nicht einschlafen wollte.
Ich hab sofort gesagt, dass ich so ein Theater nicht mitmache. Nachdem ich mir das Spiel 1 Woche angesehen habe, bin ich nach Buchmethode vorgegangen. Etwas abgewandelt, denn ich habe auch mit dem Kleinen gesprochen während ich nicht im Raum war. Der brauchte das einfach.
Trotzdem das ich die Methode abgewandelt habe, war nach 3 Tagen Ruhe im Karton.
Also hilft diese Methode einfach. Ist halt so!
Ich kann zwar im Moment keine Nacht durchschlafen, weil Kind 2 alle 1,5 bis 2 Stunden wach wird, aber solange ich nicht völlig ausschließen kann das es nicht an Schmerzen durch Zähne oder so kommt, gehe ich auch immer brav rein.
Einem Kind das notwendige (Selbst)vertrauen über diese Methode zu vermitteln das es ok ist, wenn es alleine ein- oder weiter schläft ist m.M. nach vollkommen in Ordnung. Aber man sollte eben auch absolut ausschließen, dass körperliche Ursachen hinter den Schlafbeschwerden stecken.
Bei meinem ersten Kind habe ich die Methode aus diesem Buch angewendet. Ich muss dazu sagen, ich hatte 1,5 Jahre wirklich erheblichen Leidensdruck hinter mir. Bei uns war das Einschlafen das Problem, nicht das durchschlafen.
Mein damaliger KiA hat es mir empfohlen, ich habe es gekauft, gelesen und angewendet.
Nach 3 Tagen hatte ich keinerlei Probleme mehr mit meinem Kind beim einschlafen. Mein Kind hatte offenbar auch keinerlei Probleme mehr beim Einschlafen. Die ersten 2 Tage waren allerdings auch extrem nervenaufreibend für mich und mein Kind. Gelohnt hat es sich für uns beide trotzdem.
Ich bin nie bis zu diesen 7 Minuten gekommen, das habe ich nicht ertragen. Ich war spätestens nach 5 Minuten bei meinem Kind und wir haben Stunde um Stunde damit verbracht, einzuschlafen. Alleine und ohne Gebrüll.
Das Buch hat mir definitiv innerhalb kürzester Zeit einen enormen Leidensdruck genommen. Mein Kind hat dadurch keinen Schaden erlitten.
Beim zweiten Kind habe ich einfach nicht mehr die selben Fehler begangen wie beim ersten, daher hat das mit dem Ein- und Durchschlafen super geklappt. Trotzdem gab es eine Phase, wo Kind 2 einfach nicht einschlafen wollte.
Ich hab sofort gesagt, dass ich so ein Theater nicht mitmache. Nachdem ich mir das Spiel 1 Woche angesehen habe, bin ich nach Buchmethode vorgegangen. Etwas abgewandelt, denn ich habe auch mit dem Kleinen gesprochen während ich nicht im Raum war. Der brauchte das einfach.
Trotzdem das ich die Methode abgewandelt habe, war nach 3 Tagen Ruhe im Karton.
Also hilft diese Methode einfach. Ist halt so!
Ich kann zwar im Moment keine Nacht durchschlafen, weil Kind 2 alle 1,5 bis 2 Stunden wach wird, aber solange ich nicht völlig ausschließen kann das es nicht an Schmerzen durch Zähne oder so kommt, gehe ich auch immer brav rein.
Einem Kind das notwendige (Selbst)vertrauen über diese Methode zu vermitteln das es ok ist, wenn es alleine ein- oder weiter schläft ist m.M. nach vollkommen in Ordnung. Aber man sollte eben auch absolut ausschließen, dass körperliche Ursachen hinter den Schlafbeschwerden stecken.
13.01.2012 23:09
Also ein Baby würde ich nie schreien lassen. Da muss man nun mal die eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Ein Kleinkind muss meiner Meinung nach aber irgendwann lernen, dass die Eltern auch Bedürfnisse haben und ich hatte irgendwann nicht mehr die Nerven dazu, mich jeden Abend 1-2 Stunden an ihr Bett zu setzen.
Wir haben das langsam und schrittweise gemacht. Ja wir sind raus und sie hat geweint. Ich stand an der Tür und bin immer wieder rein, hab sie beruhigt und bin wieder raus. Das Buch hab ich später mal gelesen. Ich finde man kann es sich sparen und einfach nach Gefühl handeln. Welche Mutter kann 7 Minuten warten, während ihr Kind sich verzweifelt die Seele aus dem Leib brüllt, nur weil es in irgend einem Buch steht???
Wir haben das langsam und schrittweise gemacht. Ja wir sind raus und sie hat geweint. Ich stand an der Tür und bin immer wieder rein, hab sie beruhigt und bin wieder raus. Das Buch hab ich später mal gelesen. Ich finde man kann es sich sparen und einfach nach Gefühl handeln. Welche Mutter kann 7 Minuten warten, während ihr Kind sich verzweifelt die Seele aus dem Leib brüllt, nur weil es in irgend einem Buch steht???
13.01.2012 23:15
Zitat von InaWug:
Also ein Baby würde ich nie schreien lassen. Da muss man nun mal die eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Ein Kleinkind muss meiner Meinung nach aber irgendwann lernen, dass die Eltern auch Bedürfnisse haben und ich hatte irgendwann nicht mehr die Nerven dazu, mich jeden Abend 1-2 Stunden an ihr Bett zu setzen.
Wir haben das langsam und schrittweise gemacht. Ja wir sind raus und sie hat geweint. Ich stand an der Tür und bin immer wieder rein, hab sie beruhigt und bin wieder raus. Das Buch hab ich später mal gelesen. Ich finde man kann es sich sparen und einfach nach Gefühl handeln. Welche Mutter kann 7 Minuten warten, während ihr Kind sich verzweifelt die Seele aus dem Leib brüllt, nur weil es in irgend einem Buch steht???
Oh ja, das hab ich auch vergessen zu schreiben.
Mein erstes Kind war 2 Jahre alt, als ich zum Buch gegriffen habe und mein zweites Kind war 1,5 Jahre alt, als ich wieder die Methode anwendete.
Ich bin auch der Meinung, dass ein Kind unter 1 Jahr alles andere als diese Methode braucht. Steht aber auch in dem Buch, also eine Alterseinschränkung.
Ich glaube ab 6 Monate?
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