Mütter- und Schwangerenforum

wohin mit dem *miiieeep* bewegungsdran - schlafverhalten 8 monate

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Nuya
10735 Beiträge
25.11.2014 07:28
So, ich verzweifel an mir und zweifel an meinem verstand...

mein kleiner mann war immer ein schlechter schläfer.
letzte nacht als beispiel:
3 stunden hat er gegen das einschlafen angeturnt gezuppelt und gebrabbelt. immer findet er was zum damit spielen. Ich halte ihn also auf dem arm und schaukel mit ihm im schaukelstuhl sodass er nicht ganz so viel turnen kann, oder sich zumindest nicht dabei auch noch die finger umknickt und den kopf anhaut wie es auch schon vorgekommen ist. Er wird immer müder, kuschelt ab und an turnt aber weiter,bis er irgendwann schrecklich das schreien anfängt. Naja also im wesentlichen gabs gestern gut 3 stunden geturne gefolgt von kreischen und schliesslich um 23:30 schlief er.

Bis um 00:00 ca da musst ich wieder rein und 20 min später konnt ich wieder raus.
1:44 kind WACH. flasche bekommen angefangen zu spielen. Auf mir rumzuturnen. Gegen 3 angefangen zu brüllen konnte aber nicht liegen bleiben egal ob nun in meinem bett oder in seinem. Schaukelstuhl irgendwann um 3:30 durfte ich ihn wieder hinlegen.
5:15 uhr kind wach. Nacht vorbei.

Das problem ist. Sobald die batterien soweit "voll" sind, dass schlafen nichtmehr unmittelbar nötig ist, müssen die erst wieder leer geturnt werden. Daher die langen wachphasen auch in der nacht.

Derzeit kommen wir so nachts auf etwa in guten nächten 6 stunden die er mit mehreren unterbrechungen von teils mehreren stunden schläft. Tags schläft er nur noch alle 2-3 tage mal für 30 min ansonsten gibts keinen tagschlaf mehr. Nach einer nacht wie heute (etwa 4 stunden hat er geschlafen) rechne ich zum beispiel mit nem 30min nickerchen bei der tamu...

Naja und ehrlichgesagt zum einen klar, es schlaucht... aber darum gehts gar nicht soooo sehr. Ich war/bin ja selbst nicht so viel anders (käme als erwachsene mit 5 stunden schlaf gut hin, 6 stunden wären ausschlafen. Als kind hab ich auch sehr wenig geschlafen und wenn mich was beschäftigt, kann ichs auch nur schwer liegen lassen und auf morgen vertagen. Denke ihn beschäftigt einfach viel.).

Worum es mir also vor allem geht sind 3 dinge:

- ist das gesund? Kann mein kind schaden nehmen, wenn er über lange strecken nur 5-6 von 24 stunden im schnitt schläft? (Er ist meist gut gelaunt, oft allerdings völlig überdreht, was dann in schreiattacken enden kann, die aber nicht ewig andauern).
- kann ich ihm mit diesem enormen bewegungsdrang irgendwie helfen? Er scheint ihn wenn er versucht einzuschlafen teilweise echt zu quälen...
- wie "verteidige" ich dieses schlafverhalten (beispiel das späte zubett gehen) gegenüber anderen leuten die dauernd sagen das ist unnormal... (von den nächten versuch ich schon so wenig wie möglich zu erzählen, aber wenn jemand mitbekommt, dass mein kind von knapp 8 monaten tags überhaupt nicht schläft und abends so spät ins bett geht, schon daran wird geurteilt. Aber was bitte soll ich denn machen? Ich kann mich ja aufn kopp stellen, das ändert nix...)
maxmaja
1643 Beiträge
25.11.2014 08:19
Ich weiß noch, dass ich damals in diesem Alter auch am verzweifeln war. Die Neugierde ist viel größer, als die Müdigkeit. Übermüden bringt da aber auch nicht viel. Ich habe in der Zeit einfach neben im gesessen und gelesen oder Videos auf meinem Tablet geschaut. Irgendwann hatte er dann ausgespielt oder wollte nochmal stillen und dann ist er auch eingeschlafen. In der Zeit war einschlafstillen unmöglich... Aber es geht auch wieder vorbei. Das Leben eines Kindes besteht aus Phasen
25.11.2014 08:36
Rechtfertigen vor anderen Leuten würde ich als erstes aus der Liste schmeißen, das ist sowas von unwichtig und setzt dich nur noch mehr unterdruck und warum? Weil die Gesellschaft das so möchte-hilft es dir in irgendeiner Art und Weise weiter?

Nöp. Von daher-schmeiß das aus dem Kopf, es belastet dich unnötig und ändert nichts an der Situation.

Wenn mir gesagt wurden wäre, dass es unnormal wäre, dann würde es einen Spruch geben und damit wäre das Thema durch. Vielleicht solltest du das Kind besser in eine Mülltonne entsorgen.

Und nein: Das ist nicht nicht normal!

Unseren Sohn habe ich mit 8 Monaten noch jede Nacht stündlich gestillt. Das ist ganz normal, das Kind ist 8 Monate und nicht 8 Jahre alt. Zwischen 7 bis 9 Monaten steht ein ganz komischer Entwicklungsschwung an, er macht das nicht um dich zu Ärgern, sondern für ihn macht gerade nichts anderes Sinn und dazu merkt er wie Angespannt du bist. Seine Welt steht Kopf und wir haben das auch durch, auch das mit dem Mittagsschlaf weg lassen und dann war er bis 23uhr munter wach und wir sind morgens um 5 uhr wieder aufgestanden-wohl gemerkt: Wir haben zwischen 23 und 5 Uhr stündlich gestillt.

Jedes Kind ist in seiner Entwicklung anders, du stehst ihm bei, und begleitest ihn dabei. Es kommen nicht direkt bessere Zeiten-aber sie werden anders..und irgendwann wirst du neben deinem Sohn stehen und daneben lachen, dass du dich wegen so einer "Kleinigkeit" so kirre gemacht hast-mag diese Kleinigkeit noch so groß und schwierig sein ist es dennoch nur eine Phase die auch wieder vorbei geht.
zartbitter
46787 Beiträge
25.11.2014 12:13
Nuya, ich hab zwar keinen tipp, aber ich fühle mit dir... Wir stillen aktuell mindestens stündlich und gegen 5.30 ist die Nacht spätestens vorbei
25.11.2014 13:08
Ich hab leider auch keinen Tipp. Ich möchte dich nur bestärken, dich vllt doch mal irgendwo mit ihm vorzustellen, im SPZ beispielsweise. Ich finde nämlich nicht, dass man alles immer einfach hinnehmen muss, Vllt gibt es ja doch einen Grund dafür und man kommt alleine nicht drauf.
Dass er lebhaft und mobil ist, ist eine Sache. Aber was ich schon nickt ganz normal finde ist, dass er mitunter 15 Stunden am Stück wach ist ohne "im stehen" einzuschlafen. Das kann doch bei nem Baby nicht mehr im Rahmen liegen. Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Nuya
10735 Beiträge
27.11.2014 21:35
Soo, danke ihr lieben, sorry, bin nicht eher zum Antworten gekommen...

@maxmaja: jaaa, die neugierde... Der kanns echt einfach nicht lassen... Aber er hat in den letzten Wochen auch soooo viel in so einem Tempo gelernt... Das Problem beim Müde spielen lassen ist, dass er wenn er müde ist nicht mehr auf dem Boden spielen will. Er will dann einerseits aufn Arm, andererseits hampelt er aber so arg herum (und der hat Kraft das ist unfassbar!)... Und fängt halt sonst auch das Brüllen an. Der wird halt nicht müde und dadurch ruhiger, sondern unruhiger und hektischer und hamepliger und schreit irgendwann auch los. Zudem wenn er komplett übermüdet und überdreht ist, dann tut er sich auch weh. Zum Beispiel er kann sehr sicher stehen wenn er sich wo festhält und auch ein paar Schrittchen laufen an irgendwas entlang. Aber wenn er so arg müde ist, dann haut er sich schon beim hochziehen den Kopf an und fängt an zu brüllen wie am Spieß (selbst wenns nicht dolle war. er hat dann da keine toleranz mehr dafür, wenn ihm die welt mal wieder gegen den Kopf haut ) Oder er knickt sich die Finger um, oder oder oder...
Aber gut, dass ich damit nicht allein bin...^^ Denke auch es wird vorüber gehen. Ein enorm hohes Schlafbedüfnis wird er wohl nie haben, aber das liegt ja wie gesagt auch nicht in der Familie

@Primadonna: Danke für deine Antwort! Ja das rechtfertigen vor anderen Leuten sollte ich streichen, stimmt. Aber immer wenn das dann als Angriff formuliert ist so nach dem Motto "ja kein Wunder, dass er so schlecht schläft, du bringst ihn ja viel zu spät ins Bett", ganz egal, wann ich ihn ins Bett bring, das Schlafverhalten ist immer das selbe. Es tut mir einfach weh, weil es als Angriff formuliert wird, so nach dem Motto "das arme Kind, was tust du ihm an", dabei gebe ich mir alle Mühe.. Weißt du?

Dass er das nicht macht um mich zu ärgern weiß ich doch Dieser Beitrag diente auch nicht dazu, mich zu beklagen über mein "ungezogenes" Kind, was nicht schlafen will, und mich arme Mama wach hält^^
Er war viel mehr gedacht um Tipps zu erhalten, vor allem wenn ich den Eindruck habe er quält sich... Aber ich merke schon viel anderes als aussitzen und ihm beistehen wird leider nicht gehen.
(Und das tu ich. ich bin auch nicht sooo angespannt, wie gesagt, klar ist stressig und wenig schlaf, aber es klappt - trotz langem arbeitstag - irgendwie. Da war ich noch vor einigen Monaten viel angespannter, da wurde uns in so ner Schlafberatung gesagt Kind - damals 2 monate alt - muss alle 2 Stunden schlafen. Ging bei ihm gaaaar nicht. Und ich hab mir wahnsinnigen stress gemacht ihn zum schlafen zu kriegen, war natürlich nicht von erfolg gekrönt. ich hab dann irgendwann beschlossen das gelassener anzugehen. und damit fahr ich auch deutlich besser. selbst wenn die beratungsfrau sicher wieder die hände überm kopp zusammenschlagen würde^^)

@zartbitter: oh klingt auch nicht so dolle bei euch derzeit... Wie habt ihr das bettproblem eigentlich gelöst mit dem wasserbett? Wenn ihr stündlich stillt schläft er doch gewiss bei euch? Wie läuft das denn nun mit dem wasserbett? Denn ich nehme an er wird ja wohl kaum mehr in seinem "riesenbeistellbett" bleiben, oder?

@bettyboard: Das mit den ewigen wachphasen finde ich auch ungewöhnlich. Klar ist das schlafbedürfnis von kindern seeeehr verschieden... Ich möchte nur einfach sichergehen, dass es ihm nicht schadet und wenn es etwas gibt wie ich ihm helfen könnte, würd ich das gern tun Andererseits ist er ja selten quengelig oder schreit ( außer ich hole ihn irgendwo weg wo er nicht hin soll aber uuuunbedingt hin muss^^ oder wenn ihm mal wieder was nicht schnell genug geht... )
Unsere erste KiÄ hat gesagt er hätte ne regulationsstörung. Ich finde (abgesehen davon, dass ich es fragwürdig finde so eine diagnose zu stellen nach so wenig infos und so wenig zeit in der sie das kind erlebt hat) aber das passt nicht. Denn dazu gehört ja neben dem schwierigen schlafverhalten auch noch fütterstörung und das übermäßige schreien. Und essen tut er ganz prima^^ und schreien tut er auch kaum sofern er beschäftigt ist. Was er viel macht ist kreischen, aber das ist stimme ausprobieren und rufen und auf sich aufmerksam machen, nicht das weinen... Die jetzige kiÄ sagt er sei halt einfach so
Vielleicht werd ich nochmal vorsichtig in dem beratungszentrum wo wir da schonmal waren nachfragen... Aber beim letzten mal hat das gaaar nix gebracht...

noch eine weitere frage: Was derzeit fast jeden abend passiert ist, dass wenn er dann mal schläft hat er eine totale schreiattacke von etwa 15-20 minuten wirklich schlimmes schreien etwa 1 stunde nachdem er eingeschlafen ist. Er brüllt dann wie am Spieß und lässt sich für 15-20 min gar nciht beruhigen und dann plötzlich sehr unvermittelt seufzt er und kuschelt seinen Kopf an meine Schulter und schläft weiter... Er reagiert null wärend dem schreien, weder auf beruhigendes zureden, deutliches ansprechen, schuckeln, usw... nix... Wenn ich Licht mache schaut er mich nichtmal an... total seltsam...
Kennt das wer und hat da Tipps?
shelyra
69257 Beiträge
27.11.2014 21:43
auch wenn dein kleiner eigentlich noch zu jung ist hört es sich nach nem nachtschreck an. aber ausnahmen gibt es immer

http://de.wikipedia.org/wiki/Pavor_nocturnus
Juniors-Mama
17885 Beiträge
27.11.2014 21:55
Ach Nuya, ihr beide tut mir wirklich leid, dass ist sicher nicht schön. Ich könnte mir vorstellen, dass er Albträume hat und dann beim Schreien einfach noch im Traum ist und schläft. Meiner hat das auch, aber nicht zur gleichen Zeit.
Warst du eigentlich mal bei einem Osteopathen? Die helfen auch bei Schlafproblemen.
Ich hab auch so einen Hampelmann, den ich im Moment schwer einfangen kann, aber er schläft dann immerhin.
Mel-Ann
5657 Beiträge
27.11.2014 22:29
Hallo Nuya,

ich habe mal gelesen (bei Remo Largo glaube ich), dass alle Menschen im Rhythmus von ca. 1-1,5 Stunden in eine Art kurze Wachphase kommen. Erwachsene finden dann normalerweise fix selbst wieder in den Schlaf, aber Babys können das oft noch nicht und brauchen dann eine leichte Hilfe von Mama oder Papa, die Brust oder was auch immer.
Allerdings stand da der Tipp, man solle das Kind daher immer nur abends mit etwas in den Schlaf begleiten, was man gegebenenfalls auch noch viele Monate mehrmals nachts gut machen kann. Sprich: stillen, streicheln, kuscheln, aber NICHT rumtragen oder ähnliches, weil die Kinder dann jedes Mal, wenn sie so eine kurze Wachphase haben, eben wieder genau das verlangen, was ihnen auch abends in den Schlaf hilft.
Keine Ahnung, ob das stimmt, aber klingt ja schon i-wie plausibel.

Sprich: Könnte es vielleicht sein, dass Dein Kleener sich jetzt sehr daran gewöhnt hat, nur schaukelnd im Schaukelstuhl auf Mamas Arm einzuschlafen und jetzt immer, wenn er nachts im Bett aufwachst, so dolle brüllt, weil er wieder geschaukelt werden will?

Ich hab echt keine Ahnung, Du musst natürlich selbst wissen, wie es bei euch gut läuft, aber daran musste ich grade denken, als ich Deinen Bericht gelesen habe - wäre es vielleicht mal einen Versuch wert, ihn zum einschlafen lieber nicht zu schaukeln, sondern vielleicht einfach neben Dich ins Bett zu legen? Auch wenn es natürlich am Anfang dadurch erstmal schwerer wird?

Wenn andere sagen, IHR Kind schläft schon ewig durch und Du hast versagt, wenn Deiner das nicht tut - hör einfach nicht. Jedes Kind ist anders, so viel ist Typfrage. Keine Mami der Welt macht aus einem hibbeligen Kind den perfekten Schläfer. Wer ein Kind hat, das früh gut schläft, hat halt Glück gehabt, fertig.
Mel-Ann
5657 Beiträge
27.11.2014 22:32
Weißt Du, dass mit den unruhigen Nächten ist so eine Sache, das ist ja (leider) bei fast jeder Mami dann und wann ein Problem, bei einigen mehr, bei anderen weniger, aber dass er tagsüber so gar nicht zur Ruhe kommt, finde ich schon sehr ungewöhnlich. Was sagt denn der Ki-A dazu? Ich habe das noch nie gehört, dass es Kinder in dem Alter gibt, die tagsüber so gar nicht schlafen.
28.11.2014 00:11
Hm, also das mit der Regulationsstörung könnte schon passen. Meine Tochter hatte das auch lange (bzw hat es noch) und es betraf auch nur 2 Bereiche. Es müssen nicht alle zutreffen.
Nichts desto trotz ist es im Prinzip Wurscht was er hat, behandeln kann man das sowieso nicht. Aber wegen diesem ewigen wach sein ohne Schlaf würd ich mich schon nochmal erkundigen.
Umi
Umi
43359 Beiträge
28.11.2014 03:56
Hast du es mal mit tagtäglich dem gleichen Ritual versucht am Abend?
Jedoch eines welches du auf Dauer durchführen kannst, Also nicht schunkeln, stillen oder tragen.

Sprich z.b.
Abendessen, noch eine Runde etwas ruhiges spielen oder lesen, Zähne putzen, umziehen und wickeln, hinlegen mit einem Schmusetier, Schlummerlicht einschalten, Spieluhr aufziehen, ans Bett setzen oder dazu legen und ruhig warten.
Und den Ablauf immer um die gleiche Uhrzeit, in der gleichen Reihenfolge und den gleichen Beruhigungsmethoden. Am Besten bevor er total übermüdet ist und wieder aufdreht, a la nach müd kommt blöd.
Vllt hilft ihm die Gewöhnung leichter runter zu kommen und gibt ihm Sicherheit.

Tabea hat eine Zeit lang auch gerne gewurschtelt. Gedreht,aufgestanden,Decke weg getreten...da half dann meist nur klammern. Sprich wir lagen auf der Seite bei ihr, Füße angezogen und haben ihre Füße zwischen unsere genommen. So musste sie still liegen und kam auch besser runter, als sie merkte sie kann nicht mehr hampeln. Irgendwann hat Hand auflegen gereicht und sie hat sich beruhigt.
Ein Patentrezept gibt es nicht, ihr müsst euren Weg finden.
Nuya
10735 Beiträge
28.11.2014 16:29
Yeayyy, ich hab heute "frei", muss zwar von daheim aus arbeiten, aber muss nicht weg.

@shelyra: hm ja es klingt schon danach irgendwie, aber dachte auch das geht wenn dann erst später los... Hab ne Quelle gefunden, nach der es schon ab 9 Monaten sein kann, aber er ist ja erst 8 Monate...

@Juniors_Mama: Wir waren bei nem Ostheopaten, die hat gesagt er habe eine sehr hohe Muskelspannung. Die KiÄ meinte aber, dass er einfach sehr viel Kraft hat. er hat keine Fehlhaltungen und ist in seiner Entwicklung sehr weit, also keine Entwicklungseinschränkungen. Daher wäre es keine Hypertonie oder so, die behandelt werden müsse, sondern eben einfach ein sehr starkes baby.^^ Wie würde ein Ostheopat denn beim schlafen helfen?

@Mel-Ann: Ja das stimmt auch mit dem kurzen Erwachen und das ist auch klar, dass nen Baby da evtl Hilfe braucht um von einer in die nächste Schlafphase zu kommen, nur sollte das nicht 2 oder mehr Stunden dauern, wenns nach mir ginge^^ Leichte Hilfe wäre ja kein Ding, aber seit Monaten JEDE Nacht stundenlange Wachphasen? Das geht nun wirklich schon seit 2,5 Monaten so dass er nachts sehr lange wach ist... er hatte so ne Phase schonmal mit etwa 3 Monaten, da war er auch jede Nacht mehrere Stunden hellwach und aufgedreht.
Aber ich denke weiterhin irgendwann wird das wohl hoffentlich vorüber gehen und ich "freu" mich schon darauf, ihn mit 12 morgens aus dem Bett "prügeln" zu müssen, damit er rechtzeitig in der Schule ist

Den Schaukelstuhl benutze ich übrigens erst seit ner Woche oder so. Wir haben die Wohnung umgebaut und seitdem steht der Schaukelstuhl neben seinem Bett. Das war also glaub ich missverständlich, ich benutze den weniger um ihn zu schaukeln, sondern mehr um mich hinsetzen zu können wärend ich ihn halte, denn bis zu 3 Stunden über ein Gitterbett gebeugt zu stehen und ihn ab und an rauszuheben und mit ihm auf dem Arm rumzustehen habe ich am Ende nicht mehr geschafft.

Würde da eine andere Sitzgelegenheit stehen würde ich diese verwenden. seit etwa 2 Wochen hat er nämlich erkannt, dass man kuscheln kann. Das ist völlig neu, das hat er vorher nie gemacht. er hatte zwar ein hohes Nähebedürfnis und hat die ersten Monate nur im Tragetuch gelebt, aber er hat sich nie wach angekuschelt. er war immer am rumtun außer er hat geschlafen.

Seit zwei Wochen etwa kuschelt er sich öfters mal wenn er müde ist, und wenn ich mich mit ihm auf dem Arm neben das Bett ins dunkel setze, an mich an mit Däumchen im Mund. Daher nehme ich ihn auf den Arm und setze mich mit ihm hin und er turnt dann und kuschelt sich dann wieder an, turnt wieder und kuschelt wieder und mit der Zeit wird das Kuscheln mehr und das Turnen weniger und irgendwann darf ich ihn ins Bett legen.

Bis vor kurzem habe ich ihn ins Bett gelegt und bin dabei geblieben, damit er einschläft. Habe ihn in seiner bevorzugten Einschlafposition (auf der Seite) festgehalten und/oder gestreichelt, oder so, wärend er im bett lag. Aber erstens dauerte das länger, als ihn auf dem Schoß zu halten, und zweitens musste ich ihn dann dauernd wieder hinlegen, weil er aufgestanden ist, irgendwo wegholen, weil er so dämlich im Bett lag, dass er sich irgendwie geklemmt hat und so weiter. Das war also eine völlig unruhige Situation, da er sich dauernd rumgewurschtelt hat und ich ihn dann wieder zurück wurschteln musste, da er ja auch erschöpft war und dann auch gemotzt hat. Bei mir aufm Arm läuft das ganze wesentlich weniger wuselig und motzig ab.

Mich neben ihn legen bis er eingeschlafen ist geht leider nicht. Bis zum 2. mal wach werden (1. mal wäre die übliche Schreiattacke nach ca 1 Stunde, danach lege ich ihnn zurück in sein Bett.) nehme ich ihn mit in unser Bett. Aber er kann in unserem Bett nicht einschlafen, da ich ja nicht gleichzeitig mit ihm ins Bett gehen kann. Ich komme abends derzeit gegen 19 Uhr heim, und muss noch was machen nachdem ich ihn ins Bett gebracht hab (duschen, essen, bissel was für den nächsten Labortag vorbereiten). Und ihn allein im großen Bett lassen geht ja nicht, da das nicht gegen Rausfallen geschützt ist und die kleine Wühlmaus da bereits nach 2 Min wenn ich das Zimmer verlassen habe rausgefallen wäre. Also muss er die ersten paar Stunden in seinem bett schlafen und ich hole ihn dann in der Nach zu uns. Dann turnt er zwei oder mehr Stunden bei uns im Bett rum und dann schläft er nochmal. (übrigens turnt er nicht weniger, wenn ich ihn nicht mit zu uns nehme, ihn mit zu uns zu nehmen ist bereits eine Optimierung, denn dann motzt er weniger und ich kann liegen. Also ihn in seinem Bett zu lassen wäre derzeit keine gute Option).

KiÄ sagt "er ist halt seeeehr aktiv und manche Kinder schlafen eben wenig..." Aber dieses tags gar nicht schlafen ist ja recht neu, das war vor der U5 noch keine Regelmäßigkeit. Das hab ich bei der KiÄ noch nicht angesprochen. Ich überleg ob ich da mal anrufen und um nen Termin bitten soll/Telefonisch um Rat fragen soll, oder ob ich warten soll (wie lange?) obs von allein wieder weggeht das tags gar nicht schlafen. Bis zur U6 im Februar warten wär denk ich zu lang

@BettyBoard: Ja, also anfangs hatte er auch noch das schreien, das ist aber besser geworden. Anfangs hat er viel, schnell und arg dolle gebrüllt. Und sich immer sooo durchgestreckt, dass man ihn kaum halten konnte. Mitlerweile schreit er wirklich wenig. Das mit dem Schlafen ist allerdings nicht besser geworden.
Du hast Recht, behandeln kann mans sowieso nicht. Aber ich werde die KiÄ denke ich nochmal fragen, ob es ihm schaden kann...

@Umi: Wir haben ein Abendritual.
Also es wird gegessen, umgezogen, Zähne geputzt, dann haben wir

vorlesen versucht ---> Kind lacht wie verrückt und dreht auf, kreischt begeistert und nach 1-2 min grabscht er sich das Buch.

kleine Geschichte mit so einem Handschuh mit Figuren dran ---> siehe Ergebnis vom Vorlesen^^

Minigeschichte mit den Fingern ohne Figur, also die Finger machen quasi die Figur (einen Vogel), süße Geschichte. Das funktioniert noch am besten, da dreht er nicht so auf und kuschelt sich beim zuhören/sehen bereits an. Das machen wir nun schon ne ganze Weile jeden Abend. Die anderen Dinge lieber Tagsüber weil er da so aufdreht.

Danach gehts in sein Zimmer mit leiser Musik (keine Spieluhr, die ist zu laut und außerdem ein viel zu tolles Spielzeug ) und ich hab ihn auf dem Schoß bis er ruhig wird und Däumchen nuckelt und darf ihn dann irgendwann hinlegen.

Etwas mit ins Bett geben geht leider gar nicht. das ist das selbe Problem wie wir mit dem Schnuller hatten. Er kann soetwas nciht zur Beruhigung nutzen, daher ist sein Bett ganz steril Er spielt echt mit JEDEM Scheiß und zwar MUSS er, er kann nciht anders. Vielleicht ist er dafür noch zu klein, vielleicht kann er bald ein Schmusetier nutzen und es einfach kuscheln oder befühlen (er mag die Textur nämlich sehr wohl, aber anstatt einfach dran zu fühlen schmeißt er es rum, zieht daran und das nciht kurz, sondern stundenlang. Hab es verglichen, wenn ich ihm irgendwas mit ins Bett gebe dauert das einschlafen länger, als wenn ich ihm nix gebe... meistens hat er sogar nach kurzem Protest erleichtert geseufzt und ist sehr zeitnah eingeschlafen, wenn ich ihm das dann wieder weggenommen habe )

Wann konnten eure Kinder denn mit Kuschelsachen was anfangen? Wie gesagt Schnuller geht auch nicht, den zieht er aus dem Mund um ihn anzugucken, obwohl er nuckeln möchte... ich hab auch versucht ihm die Sachen tagsüber dauernd zu geben, sodass er sie kennt und abends nicht mehr ganz fasziniert davon ist, in der Hoffnung, dass er diesen vertrauten, bekannten Gegenstand dann beruhigend empfindet und nicht als Animation zum untersuchen und damit spielen...
Was also funktioniert ist bei ihm daumen nuckeln (Schnuller funktioniert nicht) und seine eigenen Haare befühlen (Kuscheltier funktioniert nicht). Er liegt dann auf der Seite und hat das eine Däumchen im Mund und die andere Hand in seinen Haaren und streichelt da drüber und befühlt und zupft an seinen Haaren
28.11.2014 18:26
Das ist ja total niedlich mit dem Daumen und den Haaren
Dass er in seinem Bett einschläft ist doch schon mal total super.
Jetzt wäre es doch toll er würde es etwas früher tun. Was passiert denn, wenn du das nicht erst um 22 Uhr machst, sondern früher?
Nuya
10735 Beiträge
28.11.2014 20:01
Zitat von BettyBoard:

Das ist ja total niedlich mit dem Daumen und den Haaren
Dass er in seinem Bett einschläft ist doch schon mal total super.
Jetzt wäre es doch toll er würde es etwas früher tun. Was passiert denn, wenn du das nicht erst um 22 Uhr machst, sondern früher?

Ja, ist auch echt total süß
Also das war glaub ich auch nen Missverständnis. Ich leg ihn nicht erst um 22 Uhr ins Bett, aber oft dauert es so lange bis er einschläft. Also wenn ich ihn um 8 ins Bett bringe, kann es sein, dass er erst um 11 schläft (obwohl er eher schlafen will, also er ist eher müde um 8, bringe ich ihn dann wieder ins Helle, oder lege ihn ab, oder habe nicht zumindest Körperkontakt in irgendeiner Weise mit ihm, dann schreit er... Trotzdem kann das zu Bett bringen sich bis 11 ziehen) an schlechten Tagen (die die letzte Zeit sehr gehäuft auftraten). Aber gestern lief es zum beispiel schon besser. Da schlief er schon um kurz nach 9. Das Ding ist, eher als 8 tu ich ihm (und mir) nicht an, denn ich komm wie gesagt unter der Woche ca 19 Uhr heim. Und sobald ich zur Tür rein bin dreht er natürlich nochmal total auf, freut sich, muss mir von seinem Tag "erzählen" (so macht es den Anschein, yeay Mama ist da, jetzt kann ich nicht sofort schlafen). Dann möchte ich auf jeden Fall also noch ein wenig mit ihm spielen und ihn evtl baden (derzeit haben wir kein Warmwasser, also fällt das weg ) und so weiter. Und er fordert das auch ein. Wenn ich heim käme ihn packen und ins Bett stecken würd, dann wär er sehr empört und ich traurig
Also meist beginnen wir das ganze zu Bett geh prozedere um 8 rum, aber oft dauert es halt eeeewig.

Naja klar und das nächste ist, wenn er wirklich eher schläft, ist die Nacht natürlich auch eher zu Ende. Das frühere zu Bett gehen erhöht also nicht die Gesamtschlafmenge. Aber die letzten beiden Tage zeichnet sich eine Besserung ab Also heute hat er sogar 20 min Tags geschlafen, obwohl die letzte nacht mit 6,5 Stunden Schlaf und nur 5 Unterbrechungen die längste davon 1,5 Stunden lang, besser war als die letzten Wochen
Mal sehen ich beobachte es weiter.
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