Mütter- und Schwangerenforum

*Schreibaby´s*

25.10.2011 21:53
ich finde diese seite sehr interessant, also einfach mal anklicken.
25.10.2011 22:09
interessiert sowas keinen?

ich finde den artikel super interessant und dachte es kommen ein paar kommentare zur diskusion?

25.10.2011 22:12
Doch, mich interessiert das. Ich kenne es nur schon. Also, nicht diesen Artikel, aber die Idee dahinter.
Ich bevorzuge ja den Begriff 24-Stunden-Kind.
Sumayya
1362 Beiträge
25.10.2011 22:12
meine fatima war auch so en schreibaby war das anstrengend
-Joliya-911-
44 Beiträge
25.10.2011 22:14
ICH finde es interessant, denn ich habe selbst ein Schreibaby...
Die Vermutung in dem Artikel, dass Eltern, die selbst eine unsichere Bindung in der Kindheit gehabt haben, vermehrt Schreikinder haben, finde ich aber bisschen verallgemeinert.
Unsre Erstgeborene war bzw ist ein absolutes Bilderbuchkind und der Kleine ein Schreibaby - und das bei den gleichen Eltern!!! Da trifft diese Theorie wohl eher nicht zu
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
25.10.2011 23:51
Zitat von -Joliya-911-:

ICH finde es interessant, denn ich habe selbst ein Schreibaby...
Die Vermutung in dem Artikel, dass Eltern, die selbst eine unsichere Bindung in der Kindheit gehabt haben, vermehrt Schreikinder haben, finde ich aber bisschen verallgemeinert.
Unsre Erstgeborene war bzw ist ein absolutes Bilderbuchkind und der Kleine ein Schreibaby - und das bei den gleichen Eltern!!! Da trifft diese Theorie wohl eher nicht zu


Ja war bei uns auch so....
Aber es spielen ja auch Stresssituationen in der SS bspw. eine Rolle und ich hatte bei der Großen eine Bilderbuch-SS, also kaum Wehwehchen, bei der Kleinen hat mich die SS ziemlich mitgenommen, ich konnt zum Schluss echt kaum noch krauchen etc....
Hatte auch viel mehr Stress in der 2.SS....
Die 1. SS konnte ich vielmehr geniessen....
Und ich muss dazu sagen, dass ständiger Körperkontakt, also Baby auf dem Arm wiegen, mit Baby im Arm schlafen etc. sehr viel geholfen hat....
Also find den Artikel daher auch recht interessant und Recht haben sie auch größten Teils....
Das nicht ALLES auf JEDEN zutrifft ist ja auch klar....
Das sind ja auch alles Beispiele und da steht ja nicht, dass es IMMER so ist...
26.10.2011 15:11
finde es aber auch recht interessant, dass der begriff *schreibaby* in deutschland verwendet wird.
26.10.2011 15:25
Zitat von finni2011:

finde es aber auch recht interessant, dass der begriff *schreibaby* in deutschland verwendet wird.

Das hat einen ganz einfachen Grund.
24-Stunden-Kinder oder "high needs babys" haben höhere Bedürfnisse als andere Kinder. Man muss sich viel mehr ins Zeug legen, während andere Kinder einfach genügsamer sind.
In Deutschland wurde bis vor kurzem ein Kind noch als etwas Technisches angesehen. Ein Ding mit rein körperlichen Bedürfnissen wie Hunger, Wärme und Sauberkeit. Dass ein Kind eventuell auch emotionale Bedürfnisse hat, auf die Idee kam man einfach nicht. Und so kam es dann, dass 24-Stunden-Kinder (die im Übrigen in der Regel recht hartnäckig sind) nicht mit dem Schreien aufgaben, wenn man ihre emotionalen Bedürfnisse nicht befriedigte, während die genügsameren Kinder sich ihrer mangelnden Bedürfnisbefriedigung irgendwann fügten. Ergo: Kinder mit hohen Bedürfnissen schrien somit öfter und langanhaltender, wenn man ihren Bedürfnissen nicht nach kam. Schreibaby eben.
Erst seit kurzem finden Eltern wieder den Weg zu den natürlichen Bedürfnissen ihrer Kinder wie Stillen statt Flasche, Tragen statt Rumliegen und Familienbett statt Einzelhaft ( ). Das Schreien lässt nach, aber die Bedürfnisse bleiben dann ja trotzdem. Man muss sich 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für eine sehr lange Zeit den Popo aufreißen, damit man nicht vollgekreischt wird - und selbst der aufgerissene Popo ist kein Garant für Ruhe, wenn man ein 24-Stunden-Kind mit unmöglichen Bedürfnissen hat, die man einfach nicht erfüllen kann (wie zum Beispiel die feuchtwarme, enge Dunkelheit der Gebärmutter).
26.10.2011 15:37
damit man nicht vollgekreischt wird -

naja den satz finde ich wiederrum nicht gut.
das ist logisches denken alles wie man mit einem baby umgehen sollte, was früher gemacht wurden ist war halt so und da kam man meistens auch nicht anders drumherum weil andere es einem eingeredet haben.
man sollte es auch nicht verübeln, die damalige zeit, das war da eben so.
kinder sind eben unterschiedlich, erwachsene ja auch, jeder hat seinen eigenen charakter.
26.10.2011 15:45
Zitat von finni2011:

damit man nicht vollgekreischt wird -

naja den satz finde ich wiederrum nicht gut.
das ist logisches denken alles wie man mit einem baby umgehen sollte, was früher gemacht wurden ist war halt so und da kam man meistens auch nicht anders drumherum weil andere es einem eingeredet haben.
man sollte es auch nicht verübeln, die damalige zeit, das war da eben so.
kinder sind eben unterschiedlich, erwachsene ja auch, jeder hat seinen eigenen charakter.

Darfst du gern. Und wenn du mich öfter lesen solltest, überliest du solche Formulierungen mit der Zeit.
Ich wollte nur erklären, warum der Begriff "Schreibaby" noch so aktuell ist und die Wenigsten das "24-Stunden-Kind" nicht kennen. Es ist eben noch recht jung, dass man sich auch mit Emotionen befasst.
Bis in die 70er wurden Babys zum Beispiel ohne Betäubung und Narkose operiert, weil man davon ausging, sie würden keinen Schmerz empfinden. Das ist eben so gewesen. Auch wenn es gruselig und abartig ist, kann man da schlecht einen Vorwurf machen. Aber es hilft zu verstehen, warum man heute so beäugt wird, wenn man's tut, wie man's tut.
26.10.2011 15:48
aber es ist schon krass, dass man damals so dachte, obwohl es voll logisch ist!
nein bin nicht kritisch mit dir, bin da auch ein gewisser fast unbeliebter charakter den man nur kenn muss um ihn zu lieben
-Joliya-911-
44 Beiträge
26.10.2011 20:39
Zitat von cj_190580:

Zitat von -Joliya-911-:

ICH finde es interessant, denn ich habe selbst ein Schreibaby...
Die Vermutung in dem Artikel, dass Eltern, die selbst eine unsichere Bindung in der Kindheit gehabt haben, vermehrt Schreikinder haben, finde ich aber bisschen verallgemeinert.
Unsre Erstgeborene war bzw ist ein absolutes Bilderbuchkind und der Kleine ein Schreibaby - und das bei den gleichen Eltern!!! Da trifft diese Theorie wohl eher nicht zu


Ja war bei uns auch so....
Aber es spielen ja auch Stresssituationen in der SS bspw. eine Rolle und ich hatte bei der Großen eine Bilderbuch-SS, also kaum Wehwehchen, bei der Kleinen hat mich die SS ziemlich mitgenommen, ich konnt zum Schluss echt kaum noch krauchen etc....
Hatte auch viel mehr Stress in der 2.SS....
Die 1. SS konnte ich vielmehr geniessen....
Und ich muss dazu sagen, dass ständiger Körperkontakt, also Baby auf dem Arm wiegen, mit Baby im Arm schlafen etc. sehr viel geholfen hat....
Also find den Artikel daher auch recht interessant und Recht haben sie auch größten Teils....
Das nicht ALLES auf JEDEN zutrifft ist ja auch klar....
Das sind ja auch alles Beispiele und da steht ja nicht, dass es IMMER so ist...

Unser kleiner Schreihals wurde bzw wird immer noch am liebsten getragen, schläft meist im Elternbett und fordert auch sonst sehr seine Bedürfnisse ein. Den Begriff "24-Stunden-Kind" kannte ich übrigens auch noch nicht, finde ihn aber toll, da eri im Gegensatz zu "Schreikind" nicht negativ behaftet ist! Danke dafür
Meine 2. SS war auch nicht ohne. Risiko-SS mit vorzeitigen Wehen, Cervix-Insuffizienz, langer Liegezeit, Wehenhemmern und und und... Außerdem kam er dann auch noch zu früh und musste noch etwas im KH bleiben. Mir ist daher sehr bewusst, dass das Schreien höchstwahrscheinlich von diesen Erlebnissen beeinflusst wird (Geburtstrauma). Das half in vielen Situationen sehr weiter, denn wenn man sich immer wieder ins Gedächtnis ruft, was so ein Würmchen in seinem kurzen Leben schon alles erleben musste, dann kann man das Geschrei oft verstehen.
  • Dieses Thema wurde 4 mal gemerkt