Taufe-wie läuft es ab?
07.11.2012 14:11
Liebe Mamis^^
Wir werden in ungefähr 5 Monate unsere Tochter katholisch taufen lassen.Nun ist eine Taufe von den Meisten schon ziemlich lange her und keiner kann sich mehr so genau an dem Ablauf erinnern.
Ich habe zwar nächsten Samstag schon einen Termin mit dem Pfarrer,aber will ihn nicht gleich mit 1000 von fragen zutexten.Es würde mir schrecklich helfen,wenn ihr ein wenig auch von euren Erfahrungen berichten würdet.Haben die Paten ein Gedicht vorgetragen oder gar der Pfarrer selbst?Wo saß das Kind nach der Taufe beim essen,bei den Paten oder bei den Eltern?Ich habe zwei Paten,welche Aufgaben muss wer übernehmen und welche wir als Elternteil?Wird etwas gesungen oder gebetet? Was machen die Großeltern in der Zeit,haben sie auch Aufgaben die sie erfüllen müssen?
Jetzt hab ich euch mit Fragen bombadiert^^danke schon mal trotzdem für die Antworten bin schon ganz hibbelig und aufgeregt
Wir werden in ungefähr 5 Monate unsere Tochter katholisch taufen lassen.Nun ist eine Taufe von den Meisten schon ziemlich lange her und keiner kann sich mehr so genau an dem Ablauf erinnern.
Ich habe zwar nächsten Samstag schon einen Termin mit dem Pfarrer,aber will ihn nicht gleich mit 1000 von fragen zutexten.Es würde mir schrecklich helfen,wenn ihr ein wenig auch von euren Erfahrungen berichten würdet.Haben die Paten ein Gedicht vorgetragen oder gar der Pfarrer selbst?Wo saß das Kind nach der Taufe beim essen,bei den Paten oder bei den Eltern?Ich habe zwei Paten,welche Aufgaben muss wer übernehmen und welche wir als Elternteil?Wird etwas gesungen oder gebetet? Was machen die Großeltern in der Zeit,haben sie auch Aufgaben die sie erfüllen müssen?
Jetzt hab ich euch mit Fragen bombadiert^^danke schon mal trotzdem für die Antworten bin schon ganz hibbelig und aufgeregt
07.11.2012 14:15
Gäste saßen hinten in den Bänken, Eltern und Taufpatn vorne, Taufpaten mussten untersfhreiben und eine hielt das Kind wenn er das Wasser drüberleert.
Sonst hat der Pfarrer geredet und es gab auch mal ein komisches Lied dazzwischen.
Beim Essen waren sie bei irgendwem der halt gerade wollte und Zeit hatte.
Sonst hat der Pfarrer geredet und es gab auch mal ein komisches Lied dazzwischen.
Beim Essen waren sie bei irgendwem der halt gerade wollte und Zeit hatte.
07.11.2012 14:23
sind zwar evangelisch, aber sooo unterschiedlich sind die taufen ja nicht!
bei uns hat der pfarrer nen normalen gottesdienst gemacht und dabei ist er auf das thema taufe eingegangen. die ersten 2 bankreihen in der kirche waren für die angehörigen des täuflings reserviert. irgendwann war dann die eigentliche taufe - wir (eltern plus paten) kamen nach vorne, ein pate hielt das kind übers wasser, der andere die taufkerze. danach gabs noch ein paar glückwünsche und dann wurde normal weiter gemacht.
nach dem gottesdienst konnten wir dann fotos machen.
unsere kleine war beim gemütlichen teil (essen, kaffeklatsch usw) bei dem der gerade zeit und lust hatte das baby zu beaufischtigen
bei uns hat der pfarrer nen normalen gottesdienst gemacht und dabei ist er auf das thema taufe eingegangen. die ersten 2 bankreihen in der kirche waren für die angehörigen des täuflings reserviert. irgendwann war dann die eigentliche taufe - wir (eltern plus paten) kamen nach vorne, ein pate hielt das kind übers wasser, der andere die taufkerze. danach gabs noch ein paar glückwünsche und dann wurde normal weiter gemacht.
nach dem gottesdienst konnten wir dann fotos machen.
unsere kleine war beim gemütlichen teil (essen, kaffeklatsch usw) bei dem der gerade zeit und lust hatte das baby zu beaufischtigen
07.11.2012 14:34
Bei uns lief es so ab:
4,mit unserem Sohn,Kinder wurden gleichzeitig getauft
Die Familienangehörige saßen hinter den Paten,den Eltern und dem Kind auf den Bänken..
Der Pfarrer erzählte ein bisschen was über den Herrn und über die Taufe,einmal ging er rum,fragte jede Familie was und gab den kleinen ein Kreuz auf die Stirn,mit Öl..
Hinterher ging es mit den Taufpaten zum Taufbecken,die kleinen wurden getauft..
Danach wurden die Kerzen angezündet,an dieser großen Kerze die immer in der Kirche steht..
Danach sind wir zu dem Platz gegangen wo die Kerzen der Kirche stehen und da durfte einer der Paten auch noch mal eine Kerzen anmachen,danach gab es die Tauf Urkunden und noch ein kleines Geschenk und fertig..
Gesungen wurde jetzt nicht,denke einfach da es 4 Kinder waren und auch schon alle relativ "groß" (über 1 Jahr) und die teilweise am quengeln waren,hat der Pfarrer da lieber drauf verzichtet
**
Zum Essen ging es dann zu meinem Vater,dort hatten wir dann gegrillt und gesessen hat mein Sohn bei mir..
4,mit unserem Sohn,Kinder wurden gleichzeitig getauft
Die Familienangehörige saßen hinter den Paten,den Eltern und dem Kind auf den Bänken..
Der Pfarrer erzählte ein bisschen was über den Herrn und über die Taufe,einmal ging er rum,fragte jede Familie was und gab den kleinen ein Kreuz auf die Stirn,mit Öl..
Hinterher ging es mit den Taufpaten zum Taufbecken,die kleinen wurden getauft..
Danach wurden die Kerzen angezündet,an dieser großen Kerze die immer in der Kirche steht..
Danach sind wir zu dem Platz gegangen wo die Kerzen der Kirche stehen und da durfte einer der Paten auch noch mal eine Kerzen anmachen,danach gab es die Tauf Urkunden und noch ein kleines Geschenk und fertig..
Gesungen wurde jetzt nicht,denke einfach da es 4 Kinder waren und auch schon alle relativ "groß" (über 1 Jahr) und die teilweise am quengeln waren,hat der Pfarrer da lieber drauf verzichtet
**
Zum Essen ging es dann zu meinem Vater,dort hatten wir dann gegrillt und gesessen hat mein Sohn bei mir..
07.11.2012 20:53
1. Eröffnung
Der Pfarrer begrüßt die Festgemeinde. Er fragt die Eltern, welchen Namen sie ihrem Kind gegeben haben und was sie von der Kirche für ihr Kind erbitten. Die Eltern antworten: "Die Taufe". Eltern und Paten werden gefragt, ob sie bereit sind, das Kind im Glauben zu erziehen. Sie antworten: "Ich bin bereit." Zuerst zeichnet der Pfarrer dem Täufling ein Kreuz auf die Stirn, anschließend die Eltern und Paten, vielleicht auch andere Familienangehörige, zum Beispiel Großeltern und Geschwister. Der Eröffnungsteil wird mit einem Gebet abgeschlossen. Dies können nach Absprache mit dem Pfarrer auch Eltern oder Paten sprechen. Beispiele finden Sie im Beitrag Ideenkiste dieses Dossiers.
2. Wortgottesdienst
Der Pfarrer – vielleicht auch ein Elternteil oder ein Pate - liest einen Text aus der Bibel vor. Gut eignen sich: Die Taufe Jesu (Markus 1,9-11); Die Segnung der Kinder (Markus 10,13-16); Der Auftrag des Auferstandenen (Matthäus 28,18-20). Nun hält der Pfarrer seine Ansprache. Falls Sie einen Taufspruch für Ihr Kind ausgesucht haben, könnte er ihn darin einbauen. Bis vor einiger Zeit war der Taufspruch nur in der evangelischen Kirche üblich. Mittlerweile ist er aber auch bei katholischen Eltern immer beliebter geworden. Denn er ist eine bleibende Erinnerung an die Taufe und ein wertvoller Begleiter durchs Leben, der immer wieder Kraft schenken kann. Eine Auswahl besonders schöner Taufsprüche finden Sie im Beitrag Ideenkiste dieses Dossiers.
In der katholischen Kirche folgt nun die Anrufung der Heiligen. Schön ist es, wenn der Pfarrer in der Heiligenlitanei die Namen des Täuflings, seiner Geschwister, Eltern, Großeltern, Paten und anderer Verwandter aufnimmt. Bei der Anrufung der Heiligen antwortet die Gemeinde: "Bitte für uns". Dann werden Fürbitten gehalten. Auch hier können sich nach den einleitenden Worten des Pfarrers Eltern, Paten, Großeltern und anwesende Kinder einbringen.
Fürbitten
Wir Eltern bitten, dass unser Kind bei uns immer ein Zuhause findet, in dem es sich geborgen fühlt.
Wir Paten bitte, dass wir unserem Patenkind immer gute Begleiter sind, auf die es sich verlassen kann.
Wir Großeltern bitten, dass wir unserem Enkelkind aus unserer Lebenserfahrung heraus wichtige Ratgeber sind.
Fürbitten für Kinder:
Ich wünsche mir, dass du glücklich wirst.
Ich wünsche mir, dass du gesund bleibst.
Ich wünsche mir, dass du immer Freunde hast.
Die Fürbitten werden mit dem Gebet des Pfarrers um Schutz vor dem Bösen beendet. Dabei legt er dem Kind die Hand auf.
3. Tauffeier
Eltern und Paten werden nun an ihre eigene Taufe erinnert. Sie widersagen stellvertretend für das Kind allem Bösen und bekennen ihren Glauben. Dann folgt die Taufe. Der Pfarrer gießt dreimal Wasser über das Köpfchen des Kindes und spricht die Taufformel: "Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes." Anschließend salbt er die Stirn des Kindes mit Chrisamöl. Wenn Sie das Taufkleid nur auflegen möchten, sollten Sie das spätestens unmittelbar nach der Salbung mit Chrisamöl tun. Der Pfarrer spricht den Täufling nämlich nun an: "Dieses weiße Kleid soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du in der Taufe neu geschaffen worden bist und, wie in der Schrift steht, Christus angezogen hast. Bewahre diese Würde für das ewige Leben." Nun entzünden Eltern oder Paten die Taufkerze an der Osterkerze.
Die Tauffeier wird mit dem Effata-Ritus beendet. Der Pfarrer berührt dabei Ohren und Mund des Kindes: "(Name des Kindes), der Herr lasse dich heranwachsen, und wie er mit dem Ruf 'Effata' dem Taubstummen die Ohren und den Mund geöffnet hat, öffne er auch dir Ohren und Mund, dass du sein Wort vernimmst und den Glauben bekennst zum Heil der Menschen und zum Lobe Gottes." Nach dem gemeinsamen Vaterunser und einem Abschlusslied segnet der Pfarrer das getaufte Kind, Eltern, Paten und die ganze Gemeinde.
Von Margret Nußbaum
© katholische.de (eingestellt am 25. September 2012)
Vielleicht hilft die das Obige!
Aber mal eine Frage an dich, rein aus Interesse:
Da ihr offensichtlich wenig bis keine Ahnung von einer Taufe habt, warum lasst ihr euer Kind denn dann taufen? Bitte nicht falsch verstehen, das soll nicht böse gemeint sein, sondern es interessiert mich tatsächlich, warum "man" heutzutage noch tauft!
LG Mia
08.11.2012 12:04
Zitat von mia85:
1. Eröffnung
Der Pfarrer begrüßt die Festgemeinde. Er fragt die Eltern, welchen Namen sie ihrem Kind gegeben haben und was sie von der Kirche für ihr Kind erbitten. Die Eltern antworten: "Die Taufe". Eltern und Paten werden gefragt, ob sie bereit sind, das Kind im Glauben zu erziehen. Sie antworten: "Ich bin bereit." Zuerst zeichnet der Pfarrer dem Täufling ein Kreuz auf die Stirn, anschließend die Eltern und Paten, vielleicht auch andere Familienangehörige, zum Beispiel Großeltern und Geschwister. Der Eröffnungsteil wird mit einem Gebet abgeschlossen. Dies können nach Absprache mit dem Pfarrer auch Eltern oder Paten sprechen. Beispiele finden Sie im Beitrag Ideenkiste dieses Dossiers.
2. Wortgottesdienst
Der Pfarrer – vielleicht auch ein Elternteil oder ein Pate - liest einen Text aus der Bibel vor. Gut eignen sich: Die Taufe Jesu (Markus 1,9-11); Die Segnung der Kinder (Markus 10,13-16); Der Auftrag des Auferstandenen (Matthäus 28,18-20). Nun hält der Pfarrer seine Ansprache. Falls Sie einen Taufspruch für Ihr Kind ausgesucht haben, könnte er ihn darin einbauen. Bis vor einiger Zeit war der Taufspruch nur in der evangelischen Kirche üblich. Mittlerweile ist er aber auch bei katholischen Eltern immer beliebter geworden. Denn er ist eine bleibende Erinnerung an die Taufe und ein wertvoller Begleiter durchs Leben, der immer wieder Kraft schenken kann. Eine Auswahl besonders schöner Taufsprüche finden Sie im Beitrag Ideenkiste dieses Dossiers.
In der katholischen Kirche folgt nun die Anrufung der Heiligen. Schön ist es, wenn der Pfarrer in der Heiligenlitanei die Namen des Täuflings, seiner Geschwister, Eltern, Großeltern, Paten und anderer Verwandter aufnimmt. Bei der Anrufung der Heiligen antwortet die Gemeinde: "Bitte für uns". Dann werden Fürbitten gehalten. Auch hier können sich nach den einleitenden Worten des Pfarrers Eltern, Paten, Großeltern und anwesende Kinder einbringen.
Fürbitten
Wir Eltern bitten, dass unser Kind bei uns immer ein Zuhause findet, in dem es sich geborgen fühlt.
Wir Paten bitte, dass wir unserem Patenkind immer gute Begleiter sind, auf die es sich verlassen kann.
Wir Großeltern bitten, dass wir unserem Enkelkind aus unserer Lebenserfahrung heraus wichtige Ratgeber sind.
Fürbitten für Kinder:
Ich wünsche mir, dass du glücklich wirst.
Ich wünsche mir, dass du gesund bleibst.
Ich wünsche mir, dass du immer Freunde hast.
Die Fürbitten werden mit dem Gebet des Pfarrers um Schutz vor dem Bösen beendet. Dabei legt er dem Kind die Hand auf.
3. Tauffeier
Eltern und Paten werden nun an ihre eigene Taufe erinnert. Sie widersagen stellvertretend für das Kind allem Bösen und bekennen ihren Glauben. Dann folgt die Taufe. Der Pfarrer gießt dreimal Wasser über das Köpfchen des Kindes und spricht die Taufformel: "Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes." Anschließend salbt er die Stirn des Kindes mit Chrisamöl. Wenn Sie das Taufkleid nur auflegen möchten, sollten Sie das spätestens unmittelbar nach der Salbung mit Chrisamöl tun. Der Pfarrer spricht den Täufling nämlich nun an: "Dieses weiße Kleid soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du in der Taufe neu geschaffen worden bist und, wie in der Schrift steht, Christus angezogen hast. Bewahre diese Würde für das ewige Leben." Nun entzünden Eltern oder Paten die Taufkerze an der Osterkerze.
Die Tauffeier wird mit dem Effata-Ritus beendet. Der Pfarrer berührt dabei Ohren und Mund des Kindes: "(Name des Kindes), der Herr lasse dich heranwachsen, und wie er mit dem Ruf 'Effata' dem Taubstummen die Ohren und den Mund geöffnet hat, öffne er auch dir Ohren und Mund, dass du sein Wort vernimmst und den Glauben bekennst zum Heil der Menschen und zum Lobe Gottes." Nach dem gemeinsamen Vaterunser und einem Abschlusslied segnet der Pfarrer das getaufte Kind, Eltern, Paten und die ganze Gemeinde.
Von Margret Nußbaum
© katholische.de (eingestellt am 25. September 2012)
Vielleicht hilft die das Obige!
Aber mal eine Frage an dich, rein aus Interesse:
Da ihr offensichtlich wenig bis keine Ahnung von einer Taufe habt, warum lasst ihr euer Kind denn dann taufen? Bitte nicht falsch verstehen, das soll nicht böse gemeint sein, sondern es interessiert mich tatsächlich, warum "man" heutzutage noch tauft!
LG Mia
Huhu
Ich bin orthodox getauft und mein Mann in Italien vor 33 Jahren von einem italienischen Pfarrer.Bzw. mein Mann ist Katholik.Wir waren uns aber nicht sicher,wie es in Deutschland mit einem deutschen Pfarrer abläuft,wir wollten nicht alles auf dem Kopf stellen sondern die Taufe so durchführen,wie es in Deutschland üblich ist,da unsere Tochter hier aufwächst und wir dementsprechend versuchen ihr die Kultur sowie religiöse Gebräuche nahe zu bringen.Bei meiner letzten katholischen Taufe war ich noch klitze,ich konnte mich nur daran erinnern,dass das Kind nicht ganz ins Wasser getunkt wird wie z.B bei den griechisch Orthoxen^^
Vielen Dank für deine Mühe
lg
- Dieses Thema wurde 0 mal gemerkt

