Mütter- und Schwangerenforum

An alle im Homeoffice, wie organsiert ihr euch?

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markusmami
133093 Beiträge
22.01.2021 15:16
Ich bin oder werde wohl mehr im Homeoffice arbeiten müssen. Meine Kinder sind Gott sei Dank groß, also Homeshooling fällt bei mir mehr oder weniger weg! Im ersten Lockdown sah das schon anders aus. Da die Aufgaben über die e-mail Adresse der Eltern ging (in dem Fall ich).

markusmami
133093 Beiträge
22.01.2021 15:18
Ich merke, dass ich mich leicht ablenken lasse, da wir ja alle daheim sind. Und die Kinder dann durchs Haus laufen, das Telefon bimmelt. Allerdings habe ich das auf der Arbeit auch. Und ich kann eigentlich berufsbedingt nicht wirklich längere Zeit im Homeoffice arbeiten.
Snowpix
506 Beiträge
22.01.2021 15:21
Joa also bei mir beginnt seit Corona mein Arbeitstag zwischen 4 und 5 Uhr (dafür falle ich aber Abends auch total früh ins Bett).
Bis 7 Uhr versuche ich schon den ersten Schwung Arbeit wegzubekommen, der sich bei mir gesammelt hat. Ich arbeite als Immobilienmanagerin für 14 Immobilien.
7 Uhr ist Familienfrühstück. Danach gehts ins Homeschooling mit meinen beiden Grundschülern. Wenn das geschafft ist, muss ich mich ums Mittagessen kümmern. Gegen frühen Nachmittag wird dann die nächste Schicht geschoben, während sich die Kinder alleine beschäftigen.
Und wie gesagt, Abends fall ich dann nur noch müde ins Bett. So sieht aktuell mein Alltag aus.
markusmami
133093 Beiträge
22.01.2021 15:24
Ohje, das klingt ja total stressig. Toll, dass Du das so gewuppt bekommst? Hast Du keine Unterstützung ?
Snowpix
506 Beiträge
22.01.2021 15:30
An sich nicht. Mein Mann arbeitet selbst auch im Homeoffice. Jedoch halt von morgens bis abends. Daher mache ich das mit dem Homeschooling noch alleine. Es klappt halt gerade s (!!)

Ich lasse beide Kinder auch an den Zoom-Meetings teilnehmen (das ist freiwillig). Jedoch hätte ich noch die Möglichkeit auf einen weiteren "Zusatz". Ein sogenanntes "Partner der Woche Programm". Hier jedoch wirds einfach eine Spur zu viel. Weil die Kinder dann auch noch mit einander telefonieren sollen um Ergebnisse auszutauschen. Da hab ich dann von meiner Seite aus gesagt - okay das ist nun echt einen ticken zuviel auf der To-Do Liste, weil die Kinder eh schon mit Aufgaben zugeballert werden.

Aber wie du schon erkannt hast, ja der Alltag ist echt stressig im Moment. Also für Hobbys usw habe ich gar keine Zeit oder Lust mehr.
Traumtänzerin84
3663 Beiträge
22.01.2021 15:31
Diesmal darf ich kein Home Offices machen (warte aktuell auf meine Kündigung).

Im ersten Lockdown hab ich gearbeitet wenn die Kinder im Bett waren. Das war dann meist von 20 bis 3 Uhr nachts.

Tagsüber Schule usw.
Snowpix
506 Beiträge
22.01.2021 15:33
Achja da fällt mir auch gerade ein - im ersten Lockdown war die Kurze noch in der Kita ^^ da hatte ich dann nur mit einem Kind Homeschooling. War dann zum Glück nicht ganz so stressig. Und ich empfand es auch so, dass die Kinder noch nicht "so viele" Aufgaben auf hatten, wie aktuell.
Seesternchen_2.0
8680 Beiträge
22.01.2021 16:00
Ich schlafe eine halbe stunde länger, dann mache ich mich wie gewohnt fertig, trinke mein Kaffee und frühstücke. Also alles wie wenn ich arbeiten gehe. Und um kurz vor 07.00 uhr gehe ich ins Arbeitszimmer. Die Türe ist dann zu bis zur Mittagspause. Nach der Mittagspause (da essen wir gemeinsam) gehe ich wieder in mein Arbeitszimmer. Wenn ich dann Feierabend mache komme ich aus dem Arbeitszimmer wieder raus. (Toilettengänge und kaffee kochen mal außen vor).

Da meine kinder, im gegensatz zu deinen noch recht jung sind, ist das etwas schwierig gewesen am anfang. Mittlerweile sind sie daran gewöhnt. Außerdem ist mein Mann seit Mitte Dezember in 100% Kurzarbeit. Somit kümmert er sich um die Kids.

Ach so, ab und zu müssen sie rein um Arbeitsblätter aus dem Drucker zu holen.
Seesternchen_2.0
8680 Beiträge
22.01.2021 16:04
Ach so, berufsbedingt kann ich auch nicht am Stück ins HO gehen. Ich war diese Woche Di und Do. Dafür nächste dann Mo, Mi, Fr. Und mein Kollege ist dann an den anderen Tagen im HO.
markusmami
133093 Beiträge
22.01.2021 16:44
Zitat von Seesternchen_2.0:

Ich schlafe eine halbe stunde länger, dann mache ich mich wie gewohnt fertig, trinke mein Kaffee und frühstücke. Also alles wie wenn ich arbeiten gehe. Und um kurz vor 07.00 uhr gehe ich ins Arbeitszimmer. Die Türe ist dann zu bis zur Mittagspause. Nach der Mittagspause (da essen wir gemeinsam) gehe ich wieder in mein Arbeitszimmer. Wenn ich dann Feierabend mache komme ich aus dem Arbeitszimmer wieder raus. (Toilettengänge und kaffee kochen mal außen vor).

Da meine kinder, im gegensatz zu deinen noch recht jung sind, ist das etwas schwierig gewesen am anfang. Mittlerweile sind sie daran gewöhnt. Außerdem ist mein Mann seit Mitte Dezember in 100% Kurzarbeit. Somit kümmert er sich um die Kids.

Ach so, ab und zu müssen sie rein um Arbeitsblätter aus dem Drucker zu holen.
Das ist natürlich gut (oder eher schlecht für Deinen Mann), dass er auf die Kinder aufpassen kann. Ich wollte nämlich gerade fragen, wie Du sie beschäftigt bekommst und sie ja sicherlich auch im Homeshooling sind.
mausal90
3646 Beiträge
22.01.2021 17:20
Ich arbeite seit März 2020 im HO. Naja. Im ersten Lockdown war es wesentlich einfacher. Mama geht arbeiten. Eigenes Büro und abschließen.
Weit weg von Telefon, Türklingel, Küche, Wohnzimmer...

Durch den Unzug im Oktober hab ich kein Büro mehr. Total fatal!
Telefon. Türklingel.. alles war in Reichweite. Ich saß im Flur. Das hab ich tatsächlich nur wenige Tage ausgehalten
Danach kam der Umbau vom Arbeitsplatz ins Wohnzimmer. Tür ist zwar zu. Aber die Geräusche bleiben. Nur nicht mehr ganz so krass.
Meine Kolleg:Innen wissen, dass ein Kind vor Ort ist. Mein Chef sieht es auch locker. Hauptsache ich komme zu einem Teil der Arbeit.
Meine Azubine lacht sich schlapp, wenn der Zwerg im Hintergrund die Polizei nachmacht...

Ich seh es locker.
Es ist eine schwierige Situation, mit der wir lernen müssen umzugehen. Und auch die Kunden sehen es nicht eng wenn plötzlich mein Kind ins Zimmer gerannt kommt und schreit: "Mama ich hab Hunger!".
Es lockert auf. Jeder kennt sein typische Zuhause. Und so erlebt man einfach mal den Alltag anderer.
Trotzdem bin ich froh, wenn ich mal wieder im Büro sein kann und alle Kolleg:Innen wieder sehen darf.

Generell mache ich alles wie bisher. Zu den gewohnten Zeiten aufstehen. Frühdienst um 5 Uhr und ansonsten mit meinem Zwerg. Gleiches gilt für Frühstück usw.
Nachdem auch der KiGa nur Notbetreuung hat, wechseln wir uns wieder ab. Also entgegengesetzten Arbeiten. Das geht schon leicht ans Limit. Im Vergleich war es als Kleinkind leichter den Spagat hinzubekommen
Marie2010
2241 Beiträge
22.01.2021 17:28
Ich verschwinde, je nach Dienst, entweder von 7.45h bis ca. 13h oder von 12.45h bis ca. 18h im Wohn/-Esszimmer, wo mein Arbeitsplatz aufgebaut ist und werde selten gestört.
Meine Tochter sitzt in ihrem Zimmer und erledigt selbstständig ihre Homeschooling-Aufgaben, Videokonferenzen usw.
Sie weiß, dass sie leise sein muss.

Mein Mann ist auch im Homeoffice und wird höchstens mal gestört, wenn das Kind was ausdrucken muss. Der Drucker steht im Arbeitszimmer.

Im Grunde verschwindet hier einfach jeder zum arbeiten in sein Reich und fertig. Ich schaffe zuhause mehr, als im Büro, weil es einfach viel ruhiger ist.
markusmami
133093 Beiträge
22.01.2021 17:31
Das Problem ist bei mir, dass ich zwar seit kurzem wenigstens einen eigenen Schreibtisch habe, aber kein wirklich eigenes Arbeitszimmer. Ich bekomme eben echt ALLES mit. Telefon bimmelt, es geht mal wieder keiner ran - und dann renne ich halt doch. Wirklich toll ist es nicht, aber ich will mich nicht beschweren, denn ich habe es im Vergleich zu vielen anderen noch gut.
Marie2010
2241 Beiträge
22.01.2021 17:40
Zitat von markusmami:

Das Problem ist bei mir, dass ich zwar seit kurzem wenigstens einen eigenen Schreibtisch habe, aber kein wirklich eigenes Arbeitszimmer. Ich bekomme eben echt ALLES mit. Telefon bimmelt, es geht mal wieder keiner ran - und dann renne ich halt doch. Wirklich toll ist es nicht, aber ich will mich nicht beschweren, denn ich habe es im Vergleich zu vielen anderen noch gut.


Mein Arbeitsplatz ist im Wohn/-Esszimmer am Esstisch aufgebaut. Ich mache die Türen zu und dann kommt da für die Stunden auch keiner rein.
Auf Festnetz ruft hier nur meine Mutter an und die kennt meine Arbeitszeiten. Da klingelt also nichts.
Das Kind ist übers eigene Handy zu erreichen. Das höre ich nicht.

Für die Türklingel ist mein Mann in der Zeit zuständig, in der ich Telefonzeit habe. Das sind 2 1/2 Stunden jeden Tag und in denen kann ich nicht weg von meinem Platz.
markusmami
133093 Beiträge
22.01.2021 17:44
Wie konzentriert könnt ihr arbeiten vom Homeoffice aus?
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