Mütter- und Schwangerenforum

Eventuell neuer JOb aber Kind stellt sich quer

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Christen
25090 Beiträge
26.01.2018 11:19
Zitat von Alaska:

Ich würd die Sorgen und Ängste von meinem Kind ernst nehmen und auf das Jobangebot verzichten. Ehrlich. Die Spätschichten würden mir da genauso im Magen liegen, wie die Samstagsarbeit (also jede Woche, im Wechsel ist das in meinem Beruf morgens auch ein Thema).

Ich wunder mich auch grad ernsthaft, wieso es komisch ist, dass ein neunjähriger Junge da in Tränen ausbricht? Es macht ihm einfach aktuell Angst, egal ob begründet oder nicht, da hat ja jeder seine eigene Meinung zu. Er ist doch erst 9, ein Grundschüler! Und Mama erklärt ihm, dass sie wesentlich mehr arbeiten wird, ihn teilweise mal 1-2 Wochen kaum sieht und jeden Samstag weg ist.
Ich würd mich eher wundern, wenn meine Kinder da ein OK geben würden.

Also liebe TS, ich find es gut, dass du ihn in das Gespräch miteinbezogen hast und ich persönlich würde da absolut zurückstecken. Mir wäre das Modell zu heavy für ein neunjähriges Kind. Da kommt sicher noch was besseres und familienfreundlicheres.
Kugelfischli
421 Beiträge
26.01.2018 11:24
Ich würde das nicht von meinem Kind abhängig machen. So lange er nicht alleine ist und immer jemand Zuhause ist, finde ich es zwar schön das du ihn mit einbeziehst aber ihn quasi die Entscheidung treffen lassen, ginge für mich zu weit.
Ja du bist die Mama , aber Papa ist eben auch Papa und das ganze einfach auch eine gewöhnungssache.
Dein Sohn wird ja auch älter und mag euch bestimmt nicht immer am rockzipfl hängen.
Ich denke er hat einfach keine Lust auf Veränderung. Durchaus verständlich aber man gewöhnt sich doch dran. Wäge für dich ab, was du möchtest. Alles andere pendelt sich von ganz allein ein.

26.01.2018 11:27
Ob das Kind das gut oder schlecht findet... ich alleine würde so schon nicht arbeiten wollen...
Mein Mann arbeitet 6 Tage die Woche. IMMER... ohne ausnahme. Seine Arbeitszeiten lassen es zu, dass wir dennoch am Tag genug zeit zusammen haben... aber es ist echt hart, nur einen Tag in der Woche komplett als familie zu haben... es gibt augenblicke, da ist das einfach unaussprechlich mistig, nicht einfach an einem Sonnabend einen ausflug machen zu können...
vor dem hintergrund dest reaktion deines sohnes würde ich mir vor augen halten: er ist 9... nochmal die gleiche zeit und er ist volljährig, zieht vielleicht schon aus und ist weg... weniger jahre und er wird selbstständiger sein, seine eltern immer weniger brauchen... würde ich in 9 jahren zurückblicken und mich freuen über das, was ich gearbeitet habe oder darüber, mein kind zu genießen, bevor es das nicht mehr will?
aber das sind eben meine gedanken... da gäbe es für mich nicht viel zu überlegen
26.01.2018 11:35
Zitat von Christen:

Zitat von Alaska:

Ich würd die Sorgen und Ängste von meinem Kind ernst nehmen und auf das Jobangebot verzichten. Ehrlich. Die Spätschichten würden mir da genauso im Magen liegen, wie die Samstagsarbeit (also jede Woche, im Wechsel ist das in meinem Beruf morgens auch ein Thema).

Ich wunder mich auch grad ernsthaft, wieso es komisch ist, dass ein neunjähriger Junge da in Tränen ausbricht? Es macht ihm einfach aktuell Angst, egal ob begründet oder nicht, da hat ja jeder seine eigene Meinung zu. Er ist doch erst 9, ein Grundschüler! Und Mama erklärt ihm, dass sie wesentlich mehr arbeiten wird, ihn teilweise mal 1-2 Wochen kaum sieht und jeden Samstag weg ist.
Ich würd mich eher wundern, wenn meine Kinder da ein OK geben würden.

Also liebe TS, ich find es gut, dass du ihn in das Gespräch miteinbezogen hast und ich persönlich würde da absolut zurückstecken. Mir wäre das Modell zu heavy für ein neunjähriges Kind. Da kommt sicher noch was besseres und familienfreundlicheres.


Erdbi137
853 Beiträge
26.01.2018 11:38
Ich sage definitiv ablehnen. Da mein Mann neuerdings auch Nachtschicht machen muss bleibt mir nur noch früh und zwei mal spät...einfach ätzend. Und unser ist erst 3,5. Ich schaue mich daher auch stets nach anderem um, bin aber für jeden zu unflexibel. Samstags selten frei. Und das wäre für mich auch ein Knackpunkt...nie Samstags frei haben? Nee. Zumal solltest du bedenken, wenn Überstunden dazu kommen, bist du schnell bei vollzeit angekommen.

Ganz klar: ich würde es bei den Gegebenheiten ablehnen und weiterhin, nach einer anderen Stelle zu schauen!
Nine85
6275 Beiträge
26.01.2018 13:13
Sie 30h die Woche würden mich die stören, die Samstage schon. Ich würde es nicht machen....
26.01.2018 13:25
Zitat von Seesternchen_2.0:

Ich frage ihm leben nicht mein kind, ob es ok ist dass ich den Job wechseln will. Mitspracherecht in allen Ehren, aber nö, dass geht meiner meinu g nach zu weit!

Und ein 9 jähriger sitzt da und heult? Sehr verwunderlich.

Also, wenn der job das ist, was ich mag, der mich ausfüllt und mich glücklich stimmt, dann nehme ich ihn an!

Bianca1980
5619 Beiträge
26.01.2018 13:42
Höre es dir an und danach entscheiden
Aber so wie ich das verstanden habe ist ja dein Mann bei euren Sohn wenn du arbeitest
Die Späth Schichten würden mir nicht so gut gefallen ,
Aber bei euch würde es wegen der Betreuung ja passen
Finde ich sehr gut , tut beiden bestimmt gut
War hier auch so
Samstag arbeiten ist nicht schlimm finde ich
Muss auch jeden Samstag arbeiten
Man gewöhnt sich daran
26.01.2018 14:45
Ich würde diesen Job nicht annehmen aber gar nicht wegen dem Kind, sondern weil da 0 Work-Life-Balance gegeben ist.

Wann erholst du dich, wann seid ihr Paar, woher nimmst du Energie für dein Kind? Da draußen warten bestimmt noch andere Jobs, die dir auch Zeit lassen zu leben. Gerade Schichtarbeit ist extrem belastend.

EDIT: Ich habe nun erst gesehen, dass es wohl um Monatsarbeitszeit geht. So wird bei uns nicht gerechnet, bei uns spricht man von Wochenarbeitszeit.
26.01.2018 15:00
Im ganzen Leben würde ich diesen Job nicht annehmen, wenn mein Kind so reagiert. Dass er in Tränen ausbricht, zeigt, welche Panik das in ihm verursacht, und wie wichtig ihm deine Nähe ist.
Da könnte ich nie eiskalt drüber hinweggehen, wie manche das hier fordern. Die Zeit mit meinen Kindern gibt mir keiner zurück, Jobgelegenheiten ergeben sich auch andermal.
26.01.2018 15:44
Zitat von white.rose:

Im ganzen Leben würde ich diesen Job nicht annehmen, wenn mein Kind so reagiert. Dass er in Tränen ausbricht, zeigt, welche Panik das in ihm verursacht, und wie wichtig ihm deine Nähe ist.
Da könnte ich nie eiskalt drüber hinweggehen, wie manche das hier fordern. Die Zeit mit meinen Kindern gibt mir keiner zurück, Jobgelegenheiten ergeben sich auch andermal.

26.01.2018 16:28
Zitat von white.rose:

Im ganzen Leben würde ich diesen Job nicht annehmen, wenn mein Kind so reagiert. Dass er in Tränen ausbricht, zeigt, welche Panik das in ihm verursacht, und wie wichtig ihm deine Nähe ist.
Da könnte ich nie eiskalt drüber hinweggehen, wie manche das hier fordern. Die Zeit mit meinen Kindern gibt mir keiner zurück, Jobgelegenheiten ergeben sich auch andermal.

biancix
3518 Beiträge
26.01.2018 17:01
Ich gehe aufgrund von 4 Schicht meines Mannes nur 2 bis 3 mal die Woche arbeiten. Das ist meiner Tochter schon zu viel.
Also das wäre kein Argument für mich gegen den Job. Das ist nunmal etwas , was zum Leben dazu gehört.
JuRa1014
6272 Beiträge
26.01.2018 18:27
Ich bin alleinerziehend und arbeite im Einzelhandel. Meine Kinder sind dadurch sehr viel bei meiner Mutter. Es gibt Tage, da sehe ich sie nur eine Stunde am Tag. Es ist aber ok. Sie wissen, dass arbeiten wichtig ist und wir uns dadurch auch manchmal weniger sehen. Anfangs hatten sie etwas Schwierigkeiten, da Ich sonst immer Zuhause war, aber mittlerweile freuen sie sich total auf Oma und schlafen auch sehr gerne dort.

Natürlich ist es nicht schön, wenn ein Kind weint, aber manchmal muss man da einfach durch. Mein Großer kam dieses Jahr zur schule und ist auch in der Nachmittagsbetreuung. Was hat er anfangs geweint, dass er da nicht hin will. Hat gefleht, dass er gleich nach Schulschluss abgeholt werden möchte. Meine Mutter sagte mehrfach, ich solle ihn dort wieder abmelden, er sei noch nicht so weit. Er täte ihr so leid, könne nicht Mal mehr schlafen. Die Betreuung und ich zogen aber an einem Strang und er musste dahin. Nennt mich Rabenmutter, aber ich habe gesagt, er muss da durch. Mittlerweile sagt er nichts mehr und geht gerne dorthin.
Manchmal muss man das durchziehen, was man selber für richtig hält.
Christen
25090 Beiträge
26.01.2018 18:36
Zitat von JuRa1014:

Ich bin alleinerziehend und arbeite im Einzelhandel. Meine Kinder sind dadurch sehr viel bei meiner Mutter. Es gibt Tage, da sehe ich sie nur eine Stunde am Tag. Es ist aber ok. Sie wissen, dass arbeiten wichtig ist und wir uns dadurch auch manchmal weniger sehen. Anfangs hatten sie etwas Schwierigkeiten, da Ich sonst immer Zuhause war, aber mittlerweile freuen sie sich total auf Oma und schlafen auch sehr gerne dort.

Natürlich ist es nicht schön, wenn ein Kind weint, aber manchmal muss man da einfach durch. Mein Großer kam dieses Jahr zur schule und ist auch in der Nachmittagsbetreuung. Was hat er anfangs geweint, dass er da nicht hin will. Hat gefleht, dass er gleich nach Schulschluss abgeholt werden möchte. Meine Mutter sagte mehrfach, ich solle ihn dort wieder abmelden, er sei noch nicht so weit. Er täte ihr so leid, könne nicht Mal mehr schlafen. Die Betreuung und ich zogen aber an einem Strang und er musste dahin. Nennt mich Rabenmutter, aber ich habe gesagt, er muss da durch. Mittlerweile sagt er nichts mehr und geht gerne dorthin.
Manchmal muss man das durchziehen, was man selber für richtig hält.
echt brutal. Und auch irgendwie unnötig,wenn er doch zu Oma nach der Schule gekonnt hätte...
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