Vollzeit, berufstätige Eltern...Streit.
28.09.2015 08:52
Ich bitte um Verzeihung, dass mein Text lang geworden ist. Ich hoffe, dass hindert euch nicht diesen trotzdem durchzulesen. Ich bin auf der Suche nach Arbeit, idealerweise in Teilzeit. Da ich bisher jedoch erfolglos war, habe ich mich auch auf zwei Vollzeitstellen beworben (unter der Voraussetzung, dass ich nicht nur 8,50€/Std. verdiene). Für mich eine logische Konsequenz. Für meinen Mann jedoch nicht. Ich hatte ihn darüber informiert, dass ich mich auf diese Stellen beworben habe, gesagt hat er dazu nicht viel, außer ein "Daumen hoch" via WhatsApp.
Als wir einen Streit hatten (klar, die erfolglose Arbeitssuche und der finanzielle Druck geht uns beiden ganz massiv aufs Gemüt), eskalierte es und er hielt mir vor, dass ich nicht an die Kinder (6 und 1) denken würde. Wie das funktionieren soll, wer hier den Haushalt schmeißt, der Hund. Und was wäre wenn er aus beruflichen Gründen mal spontan weg müsse.
Ich war perplex und erschüttert, dass er mir diese Bedenken nicht schon eher gesagt hat (zudem in einem angemessenen Ton) und ich meinte dann nur, dass ja nicht nur ich dafür gerade stehen müsse und er ja auch noch da sei und wenn er sich so große Gedanken wegen der Kinder macht, dass er ja auch Teilzeit arbeiten gehen könnte (was sogar tatsächlich machbar wäre).
Daraufhin wurde das Gespräch beendet.
Er war sauer und ich traurig.
Später am Abend hatte ich mich gesammelt und konnte ihm meine Gedankengänge bezüglich der Organisation mitteilen und er beruhigte sich wieder. Alles soweit gut...
Aber ich komme gerade gedanklich ins Schleudern. Was ist, wenn ich wirklich einen Vollzeitjob bekomme, klappt das was ich mir theoretisch erdacht habe auch in der Praxis? Reicht das bisschen Zeit am Tag den Kindern? Finde ich wirklich eine Möglichkeit, dass jemand unseren Hund passt und wie läuft das mit dem Haushalt? Aufgrund unserer Tiere muss ich hier mindestens einmal täglich gesaugt und gewischt werden, aus die Waschmaschine läuft hier einmal täglich. Dafür täglich eine Reinigungskrsft kommen zu lassen, erscheint mir jedoch auch blödsinnig.
Und. Ich freue mich aufs arbeiten. Hausfrau zu sein, empfinde ich als reine Folter und ich für mich, ohne Anhängsel, hätte null Probleme damit Vollzeit arbeiten zu gehen. Doch mit der ganzen Verantwortung, die anscheinend nur auf meinen Schultern liegt, weiß ich gerade nicht wo mir der Kopf steht.
Was ich mir eigentlich von euch erhoffe?
Ich habe keine Ahnung offengestanden. Ein bisschen Zuspruch? Konstruktive Ideen, vielleicht?
In jedem Fall tat es gerade gut, es loszuwerden.
Als wir einen Streit hatten (klar, die erfolglose Arbeitssuche und der finanzielle Druck geht uns beiden ganz massiv aufs Gemüt), eskalierte es und er hielt mir vor, dass ich nicht an die Kinder (6 und 1) denken würde. Wie das funktionieren soll, wer hier den Haushalt schmeißt, der Hund. Und was wäre wenn er aus beruflichen Gründen mal spontan weg müsse.
Ich war perplex und erschüttert, dass er mir diese Bedenken nicht schon eher gesagt hat (zudem in einem angemessenen Ton) und ich meinte dann nur, dass ja nicht nur ich dafür gerade stehen müsse und er ja auch noch da sei und wenn er sich so große Gedanken wegen der Kinder macht, dass er ja auch Teilzeit arbeiten gehen könnte (was sogar tatsächlich machbar wäre).
Daraufhin wurde das Gespräch beendet.
Er war sauer und ich traurig.
Später am Abend hatte ich mich gesammelt und konnte ihm meine Gedankengänge bezüglich der Organisation mitteilen und er beruhigte sich wieder. Alles soweit gut...
Aber ich komme gerade gedanklich ins Schleudern. Was ist, wenn ich wirklich einen Vollzeitjob bekomme, klappt das was ich mir theoretisch erdacht habe auch in der Praxis? Reicht das bisschen Zeit am Tag den Kindern? Finde ich wirklich eine Möglichkeit, dass jemand unseren Hund passt und wie läuft das mit dem Haushalt? Aufgrund unserer Tiere muss ich hier mindestens einmal täglich gesaugt und gewischt werden, aus die Waschmaschine läuft hier einmal täglich. Dafür täglich eine Reinigungskrsft kommen zu lassen, erscheint mir jedoch auch blödsinnig.
Und. Ich freue mich aufs arbeiten. Hausfrau zu sein, empfinde ich als reine Folter und ich für mich, ohne Anhängsel, hätte null Probleme damit Vollzeit arbeiten zu gehen. Doch mit der ganzen Verantwortung, die anscheinend nur auf meinen Schultern liegt, weiß ich gerade nicht wo mir der Kopf steht.
Was ich mir eigentlich von euch erhoffe?
Ich habe keine Ahnung offengestanden. Ein bisschen Zuspruch? Konstruktive Ideen, vielleicht?
In jedem Fall tat es gerade gut, es loszuwerden.
28.09.2015 08:55
Arbeiten doch aber viele Vollzeit... Meine Eltern haben auch Vollzeit gearbeitet und einen Hund hatten wir auch.
Ging alles, gut wir waren als der Hund kam nicht mehr so klein, aber ich denke wenn
dein Mann mal mit anpackt im Haushalt klappt das auch so
28.09.2015 08:58
Zitat von Engelchen1711:
Arbeiten doch aber viele Vollzeit...
Meine Eltern haben auch Vollzeit gearbeitet und einen Hund hatten wir auch.![]()
Ging alles, gut wir waren als der Hund kam nicht mehr so klein, aber ich denke wenn
dein Mann mal mit anpackt im Haushalt klappt das auch so![]()
Diese Ansicht habe ich auch und das habe ich auch meinem Mann gesagt, dass es etliche Paare gibt, die beide Berufstätig sind (Vollzeit).
Er: wirklich? Ich kenne keinen.
Klasse Statement auf dem man ganz wunderbar reagieren kann.
28.09.2015 09:08
Also wir arbeiten beide Vollzeit. Mein Mann ist die Woche über auch kaum zu Hause und das funktioniert auch. Es ist alles eine Frage der Organisation. Wenn man in seinem Haushalt eine gewisse Grundordnung hat, ist der überhaupt kein Problem. Ob man jeden Tag Wäsche waschen muss, sollte man sich tatsächlich fragen. Ich wasche meist nur am Wochenende. Kauft euch nen Trockner. Spart Arbeit. Es geht alles, wenn alle mit anpacken.
28.09.2015 09:08
Zwischen Vollzeit und Vollzeit können Welten liegen
hatte schon mal mit 30 Wochenstunden und 40 Stunden
Ja natürliche ist es vielleeicht möglich vollzeit zu gehen wenn es mit Betreuung und Arbeitszeit passt
Aber ich sehe den Unterschied normal Arbeite ich Teilzeit aber ab und zu auch eine oder zwei Wochen Vollzeit
Man ist mehr kaput von der Arbeit und hat weniger Zeit für Haushalt , Kind und gemeinsame Unternehmungen
Dazu muss man immer andere mit einplanen
ohne schaffe ich es nicht immer
Keine Schule ..............
Wenn mögliche finde ich Teilzeit viel besser
aber manche Arbeitgeber meinen ja auch man sollte immer zur verfügung stehen
und man sollte immer dan arbeiten wenn es ihm passt , nicht wie man arbeiten kann
hatte schon mal mit 30 Wochenstunden und 40 Stunden
Ja natürliche ist es vielleeicht möglich vollzeit zu gehen wenn es mit Betreuung und Arbeitszeit passt
Aber ich sehe den Unterschied normal Arbeite ich Teilzeit aber ab und zu auch eine oder zwei Wochen Vollzeit
Man ist mehr kaput von der Arbeit und hat weniger Zeit für Haushalt , Kind und gemeinsame Unternehmungen
Dazu muss man immer andere mit einplanen
ohne schaffe ich es nicht immer
Keine Schule ..............
Wenn mögliche finde ich Teilzeit viel besser
aber manche Arbeitgeber meinen ja auch man sollte immer zur verfügung stehen
und man sollte immer dan arbeiten wenn es ihm passt , nicht wie man arbeiten kann
28.09.2015 09:08
Puh das ist blöd gelaufen
ich verstehe dich vollkommen, bin auch nicht zur Hausfrau geboren
ich finde es toll von dir, dass du dir auch ne Vollzeitstelle suchen möchtest obwohl ihr erst an Teilzeit gedacht habt und finde deinen Mann etwas ungerecht. Wenn beide arbeiten müssen zu Hause halt auch beide mit anpacken, das ist ja dann nicht nur deine Aufgabe.
Wenn ihr das mit der Kinderbetreuung Regeln könnt (daran scheitert es hier) dann ist das doch ne gute Idee mit der Vollzeitstelle
ich verstehe dich vollkommen, bin auch nicht zur Hausfrau geboren
ich finde es toll von dir, dass du dir auch ne Vollzeitstelle suchen möchtest obwohl ihr erst an Teilzeit gedacht habt und finde deinen Mann etwas ungerecht. Wenn beide arbeiten müssen zu Hause halt auch beide mit anpacken, das ist ja dann nicht nur deine Aufgabe. Wenn ihr das mit der Kinderbetreuung Regeln könnt (daran scheitert es hier) dann ist das doch ne gute Idee mit der Vollzeitstelle
28.09.2015 09:09
für mich persönlich wäre es nix, ein 1 jähriges kind vollzeit in betreuung zu stecken (also 8-9std täglich). da bleibt wirklich nicht mehr viel zeit unter der woche die man mit dem kind hat
wie hast du dir denn die organisation vorgestellt?
geht euer sohn schon in die schule? würde er da einen hort-platz bekommen (bei uns zb würdest du jetzt unter dem jahr nix mehr bekommen. das geht nur zum schuljahresbeginn udn auch dann ist es ne lotterie)
habt ihr großeltern die euch unterstützen würden?
wär es möglich mittags nach hause zu gehen um mit dem hund gassi zu gehen? oder könntest du den hund mitnehmen zur arbeit? denn 8-9std oder mehr (je nach fahrtweg) ist schon ganz schön lange für einen hund der das nicht gewöhnt ist.
wie hast du dir denn die organisation vorgestellt?
geht euer sohn schon in die schule? würde er da einen hort-platz bekommen (bei uns zb würdest du jetzt unter dem jahr nix mehr bekommen. das geht nur zum schuljahresbeginn udn auch dann ist es ne lotterie)
habt ihr großeltern die euch unterstützen würden?
wär es möglich mittags nach hause zu gehen um mit dem hund gassi zu gehen? oder könntest du den hund mitnehmen zur arbeit? denn 8-9std oder mehr (je nach fahrtweg) ist schon ganz schön lange für einen hund der das nicht gewöhnt ist.
28.09.2015 09:15
Zitat von Madi-79:
Also wir arbeiten beide Vollzeit. Mein Mann ist die Woche über auch kaum zu Hause und das funktioniert auch. Es ist alles eine Frage der Organisation. Wenn man in seinem Haushalt eine gewisse Grundordnung hat, ist der überhaupt kein Problem. Ob man jeden Tag Wäsche waschen muss, sollte man sich tatsächlich fragen. Ich wasche meist nur am Wochenende. Kauft euch nen Trockner. Spart Arbeit. Es geht alles, wenn alle mit anpacken.
Danke für deinen Beitrag. Eben, wenn beide mit anpacken. Ich glaube, dass meinem Mann vor allem die Mehrarbeit nach der regulären Arbeit stört und er da schlicht kein Nerv zu hat. Kann ich ja auch verstehen, aber den Mehrverdienst können wir mehr als gut gebrauchen und immerhin habe ich ja auch die Mehrarbeit (die ich in Kauf nehme für eine erfüllende Arbeitsstelle).
Trockner haben wir
28.09.2015 09:17
Ich würde mit einer Vollzeitstelle noch ein bisschen warten.
Fynn ist ja gerade erst in die Schule gekommen, Emil noch klein.
In einem Jahr siehst du bestimmt schon besser, ob das klappen kann.
U d ich denke dein Mann braucht einfach bisschen Zeit sich an den Gedanken zu gewöhnen.
Meiner war sogar erstmal nicht begeistert, als ich mit 2 Kindern dann 15 Stunden arbeiten gegangenbin.
War halt Praktisch für ihn, dass er daheim nichts machen musste
Fynn ist ja gerade erst in die Schule gekommen, Emil noch klein.
In einem Jahr siehst du bestimmt schon besser, ob das klappen kann.
U d ich denke dein Mann braucht einfach bisschen Zeit sich an den Gedanken zu gewöhnen.
Meiner war sogar erstmal nicht begeistert, als ich mit 2 Kindern dann 15 Stunden arbeiten gegangenbin.
War halt Praktisch für ihn, dass er daheim nichts machen musste
28.09.2015 09:18
Zitat von Lealein:
Zitat von Madi-79:
Also wir arbeiten beide Vollzeit. Mein Mann ist die Woche über auch kaum zu Hause und das funktioniert auch. Es ist alles eine Frage der Organisation. Wenn man in seinem Haushalt eine gewisse Grundordnung hat, ist der überhaupt kein Problem. Ob man jeden Tag Wäsche waschen muss, sollte man sich tatsächlich fragen. Ich wasche meist nur am Wochenende. Kauft euch nen Trockner. Spart Arbeit. Es geht alles, wenn alle mit anpacken.
Danke für deinen Beitrag. Eben, wenn beide mit anpacken. Ich glaube, dass meinem Mann vor allem die Mehrarbeit nach der regulären Arbeit stört und er da schlicht kein Nerv zu hat. Kann ich ja auch verstehen, aber den Mehrverdienst können wir mehr als gut gebrauchen und immerhin habe ich ja auch die Mehrarbeit (die ich in Kauf nehme für eine erfüllende Arbeitsstelle).
Trockner haben wir![]()
Für deinen Mann ist das natürlich jetzt so bequemer, dass du dich vielleicht besser fühlst und ihr mehr Geld habt, sieht er da nicht. Ich mache den Haushalt am Wochenende. Die Woche über nur das nötigste. Es ist trotzdem nicht schmutzig hier. Klar sind die Kinder lange fremdbetreut, aber unsere Große hat das nie gestört. Kuscheltet ist dann abends und an den Wochenenden.
28.09.2015 09:29
Wir arbeiten auch beide vollzeit, man muss zwar gut organisieren, aber alles klappt, wenn man nur will. Ich würde mir da von meinem Partner aber auch nicht rein reden lassen.
Achja Unterstützung von der Familie haben wir keine, und mehr wie 1 Jahr Elternzeit können wir uns auch nicht leisten, aber wenn man eine gute Kita gefunden hat, dann kann man sein Kind da auch beruhigter lassen.
Achja Unterstützung von der Familie haben wir keine, und mehr wie 1 Jahr Elternzeit können wir uns auch nicht leisten, aber wenn man eine gute Kita gefunden hat, dann kann man sein Kind da auch beruhigter lassen.
28.09.2015 09:38
Hm,ich hätte mir vor dem Bewerben auf eine volle Stelle Gedanken gemacht.Und auch mit dem Partner darüber gesprochen.
Wenn beide Vollzeit arbeiten, je nach Job, heißt das ja nicht immer von 8 -16 Uhr,muss das schon sehr gut organisiert sein.Ferienzeiten kommen da ja auch noch dazu.
Vielleicht fühlt er sich auch überrumpelt.Wenn nur Teilzeit im Gesrpäch bisher war und nun plötzlich Vollzeit im Raum steht wäre das wohl jeder.
Das organisatorische muss auf jeden Fall gelöst werden bevor du einen Job antrittst.Der zukünftige Chef möchte das ja auch abgesichert sehen.
Und was spricht gegen eine Putzfrau die für das Grobe kommt? Da reichen 4 Stunden in der Regel.Den Rest verteilt ihr auf euch.
.....redet in jedem Fall darüber,ohne Streit und ohne WhatsApp. Und sachlich bleiben.Seine Einwände wollen und sollen auch gehört werden.
Wenn beide Vollzeit arbeiten, je nach Job, heißt das ja nicht immer von 8 -16 Uhr,muss das schon sehr gut organisiert sein.Ferienzeiten kommen da ja auch noch dazu.
Vielleicht fühlt er sich auch überrumpelt.Wenn nur Teilzeit im Gesrpäch bisher war und nun plötzlich Vollzeit im Raum steht wäre das wohl jeder.
Das organisatorische muss auf jeden Fall gelöst werden bevor du einen Job antrittst.Der zukünftige Chef möchte das ja auch abgesichert sehen.
Und was spricht gegen eine Putzfrau die für das Grobe kommt? Da reichen 4 Stunden in der Regel.Den Rest verteilt ihr auf euch.
.....redet in jedem Fall darüber,ohne Streit und ohne WhatsApp. Und sachlich bleiben.Seine Einwände wollen und sollen auch gehört werden.
28.09.2015 09:51
Also ich arbeite auch Vollzeit, habe 2-3 mal die Woche Abends auch noch beruflich zu tun.
Es ist alles eine Organisation und Zwerg-Riese bekommt dennoch genug Aufmerksamkeit
Morgens hat er Papazeit und Nachmittags (nach dem KiGa) ist Mamazeit bis zum Abendessen und dann teilen wir.
Haushalt machen wir beide, ebenso das einkaufen ect.
Ich sehe da nicht wirklich ein Problem drin und ganz ehrlich... saugen kannst du zwischendurch und Wäsche mach ich z. Bsp. wenn Zwerg-Riese im Bett ist
Ich drück dir fest die Daumen, das du schnell was für dich passendes findest.
Es ist alles eine Organisation und Zwerg-Riese bekommt dennoch genug Aufmerksamkeit
Morgens hat er Papazeit und Nachmittags (nach dem KiGa) ist Mamazeit bis zum Abendessen und dann teilen wir.
Haushalt machen wir beide, ebenso das einkaufen ect.
Ich sehe da nicht wirklich ein Problem drin und ganz ehrlich... saugen kannst du zwischendurch und Wäsche mach ich z. Bsp. wenn Zwerg-Riese im Bett ist
Ich drück dir fest die Daumen, das du schnell was für dich passendes findest.
28.09.2015 10:06
Hallo.
Also ich habe zwar keinen Partner, aber ich bin alleinerziehend und arbeite Vollzeit. Ursprünglich war geplant, dass ich das 2 Jahr Elternzeit noch zu Hause bleibe und die Kleine langsam, Stück für Stück daran gewöhnt wird in die Betreuung zu gehen. Da sich jedoch Anfang des Jahres bei uns alles schlagartig geändert hat und ich mich von dem Vater meiner Tochter getrennt habe, mussten wir in den sauren Apfel beißen und gleich in kalte Wasser springen.
Ab April wurde in der Krippe eingewöhnt (da war meine Kleine 10 Monate) und seit Juni bin ich wieder voll zurück im Beruf.
Sie ist den ganzen Tag in der Krippe von 7 – 16 Uhr dank meiner Eltern klappt es, dass sie an 2 Tagen von ihnen abgeholt und danach noch betreut wird und ich somit die Stunden, welche ich an den anderen Tage früher gehe um sie zu holen wieder aufarbeiten kann.
Abends, wenn die Kleine im Bett ist mache ich den Haushalt, Wäsche und alles was noch so anfällt. Wenn ich dann mal 1-2 Stunden am Wochenende Kinderfrei habe (weil Mama ja auch mal Pause braucht), mache ich meist den Großputz und Großeinkauf und eben alles was auf der Strecke bleibt. Wobei ich da mittlerweile eine gutes rutierendes System gefunden habe, dass es immer sauber und ordentlich bei uns ist. Es ist nicht immer einfach und oftmals gehe ich am Limit und bin ko, aber dann sehe ich meine kleine Maus und ich weiß, das es genau das Richtige ist was und wie ich/wir das mache/n.
Anfangs war es wirklich schwer für mich, sie über eine so lange Zeit nicht sehen zu können, aber ich weiß, anders ist es nicht machbar. Ich will uns was bieten können und ihr vorleben, dass man arbeiten gehen muss um ein gutes Leben zu haben.
Die Zeit die wir unter der Woche nicht haben, kann man nicht aufholen, aber wir genießen unsere Abend und das Wochenende sehr viel intensiver und ausgiebiger mit spielen und kuscheln
Wenn man will und den Kopf dafür frei hat, geht es und ich finde es völlig normal, dass beide Elternteile voll arbeiten gehen. Es ist schon ein großes Privileg, wenn ein Elternteil zu Hause bleiben oder in Teilzeit arbeiten gehen kann, in der heutigen Zeit.
Viel Glück bei der Jobsuche
Also ich habe zwar keinen Partner, aber ich bin alleinerziehend und arbeite Vollzeit. Ursprünglich war geplant, dass ich das 2 Jahr Elternzeit noch zu Hause bleibe und die Kleine langsam, Stück für Stück daran gewöhnt wird in die Betreuung zu gehen. Da sich jedoch Anfang des Jahres bei uns alles schlagartig geändert hat und ich mich von dem Vater meiner Tochter getrennt habe, mussten wir in den sauren Apfel beißen und gleich in kalte Wasser springen.
Ab April wurde in der Krippe eingewöhnt (da war meine Kleine 10 Monate) und seit Juni bin ich wieder voll zurück im Beruf.
Sie ist den ganzen Tag in der Krippe von 7 – 16 Uhr dank meiner Eltern klappt es, dass sie an 2 Tagen von ihnen abgeholt und danach noch betreut wird und ich somit die Stunden, welche ich an den anderen Tage früher gehe um sie zu holen wieder aufarbeiten kann.
Abends, wenn die Kleine im Bett ist mache ich den Haushalt, Wäsche und alles was noch so anfällt. Wenn ich dann mal 1-2 Stunden am Wochenende Kinderfrei habe (weil Mama ja auch mal Pause braucht), mache ich meist den Großputz und Großeinkauf und eben alles was auf der Strecke bleibt. Wobei ich da mittlerweile eine gutes rutierendes System gefunden habe, dass es immer sauber und ordentlich bei uns ist. Es ist nicht immer einfach und oftmals gehe ich am Limit und bin ko, aber dann sehe ich meine kleine Maus und ich weiß, das es genau das Richtige ist was und wie ich/wir das mache/n.
Anfangs war es wirklich schwer für mich, sie über eine so lange Zeit nicht sehen zu können, aber ich weiß, anders ist es nicht machbar. Ich will uns was bieten können und ihr vorleben, dass man arbeiten gehen muss um ein gutes Leben zu haben.
Die Zeit die wir unter der Woche nicht haben, kann man nicht aufholen, aber wir genießen unsere Abend und das Wochenende sehr viel intensiver und ausgiebiger mit spielen und kuscheln
Wenn man will und den Kopf dafür frei hat, geht es und ich finde es völlig normal, dass beide Elternteile voll arbeiten gehen. Es ist schon ein großes Privileg, wenn ein Elternteil zu Hause bleiben oder in Teilzeit arbeiten gehen kann, in der heutigen Zeit.
Viel Glück bei der Jobsuche
28.09.2015 10:20
Zitat von Lealein:im ernst? er kennt keins? wo lebt ihr?
Zitat von Engelchen1711:
Arbeiten doch aber viele Vollzeit...
Meine Eltern haben auch Vollzeit gearbeitet und einen Hund hatten wir auch.![]()
Ging alles, gut wir waren als der Hund kam nicht mehr so klein, aber ich denke wenn
dein Mann mal mit anpackt im Haushalt klappt das auch so![]()
Diese Ansicht habe ich auch und das habe ich auch meinem Mann gesagt, dass es etliche Paare gibt, die beide Berufstätig sind (Vollzeit).
Er: wirklich? Ich kenne keinen.
Klasse Statement auf dem man ganz wunderbar reagieren kann.![]()
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