Wiedereinstieg ins Arbeitsleben
07.02.2017 10:20
Hallo ihr!
Ich bräuchte mal kurz eure Ohren bzw Augen
Wo fange ich am Besten an?
Seit gestern bin ich in einem festen Arbeitsverhältnis im Einzelhandel. Hab die Probezeit "hinter mich gebracht" und wusste da irgendwie schon, dass es echt nicht einfach für mich sein würde im Arbeitsalltag Fuß zu fassen.
Ich fühle mich total überfordert..
Seit 2011 war ich zuhause, hab mir mein Familienreich erschaffen und kam gerade erst mal richtig in die 2-fach-Mamarolle rein, doch dass ich einen richtigen Job brauche war natürlich klar. Hab also erstmal einen Putzjob für 2-3x die Woche bekommen. War ganz nett, Putzen liegt mir. Das hab ich die letzten 2 Jahre gemacht. Nebenbei hab ich mich nach etwas "handfesterem umgesehen" und ich war so froh, als ich die Stelle im Supermarkt gefunden hatte. Am 18.01. konnte ich dann anfangen, Probezeit natürlich.
Ich war so euphorisch und voller Energie, motiviert und für alles bereit.. doch damit flog ich voll auf die Schnauze
Die Marktleiterin kann es nicht haben, wenn man selbstständig arbeitet. Sie ist bissig und ohne sarkastischem Unterton bekommt man von ihr nix gesagt. Einerseits macht sie auf Verständnisvoll und nett - vorallem wenn weitere Abteilungsleiter in der Nähe sind - doch unter 4 Augen sieht sie dich als "Projekt". Projekt "Wie viel blöd gedrückte Sprüche hält ein Arbeiter aus, bis er die Etikette vergisst"
Ich hab bisher alles geschluckt, ich will diese Arbeit und anscheinend wollen die mich ja auch, sonst hätten sie mich nicht eingestellt.
Bin nun für 30h angemeldet. Arbeitszeiten sind im Wechsel. Mal von 06:30 - 13:00 und mal von 13:00 - 19:15.
Dass der Einzelhandel ein hartes Pflaster ist, konnte ich mir vohrer kaum vorstellen. Es ist körperlich echt anstrengend und ich spüre jeden Muskel. Meine Beine sind schwer wie Beton.
Ein Job an der Kasse ist hart umkämpft, da geht es deutlich ruhiger zu. Ich hoffe, dass ich mich bis dorthin hocharbeiten kann.
Nun, ich habe das Gefühl es nicht zu schaffen..
Ich bin ein sehr sensibler Mensch und seit zwei Wochen noch extremer. Ich weine wegen jeder Kleinigkeit
Meine Nerven sind am Nullpunkt. Von den 6 Stunden die ich nun täglich noch von meinen Kindern habe bis sie ins Bett gehen, muss ich die Hälfte nochmal für Haushalt und Kochen abziehen, weil ich schon nach 20 Uhr nur noch ins Bett falle.
Mein Mann kommt zu unterschiedlichen Zeiten nachhause, meist nach 18 oder 19 Uhr. Dann wäre Zeit für uns wichtig.
Versteht mich nicht falsch. Ich weiß, dass es viele Mütter gibt die auch Vollzeit arbeiten und alles super meistern.
Ich kann mir nur nicht eingestehen, dass ich so jemand niemals sein werde. Ich bin Abends so kaputt, die körperliche Arbeit ist Horror für mich. Trotzdem mag ich den Job, er gibt mir Perspektive. Die Leiterin drückt mich runter und ich bin einfach kein Mensch der sowas auf Dauer ertragen kann. Würde ich mich gegen sie auflehnen, wäre ich sofort wieder arbeitslos. Die Geschichten der Kollegen sind mehr als erschreckend
Da der Job für alle nur auf 6 Monate befristet ist, beißen sich die meisten einfach durch. Über die Hälfte hat kaum Bock mehr auf diesen Job und sind froh, wenn sie dort weg sind.
Die Leiterin schafft es einerseits die Mutti des Supermarkts zu sein, weil sie natürlich dafür da ist uns die Arbeit im Einzelhandel beizubringen und wir ja "einfach nur Fragen sollen, wenn wir nicht weiter wissen". Doch wehe man erwischt sie im falschen Moment und stellt eine Frage
Sie zieht alles was man sagt oder fragt ins Lächerliche, stellt uns als unfähig hin das Hirn zu benutzen (ihr Wortlaut).
Ich hab es mal gewagt nach erledigter, aufgetragener Arbeit, auf eigene Faust weiter zu arbeiten. Bin ans Regal und fing an die Konserven zu schlichten. Andere Arbeiten durften wir in der Probezeit ohnehin nicht machen. Kurz darauf stand sie neben mir und fragte was ich hier tue?! Ich sagte "Na.. schlichten. Ich dachte das wäre unsere Aufgabe hier?"
- "Was ist Ihre Aufgabe? Selbstständig denken???"
Whoom das hatte gesessen
Kurz darauf schickte sie mich, welch Wunder, die Konserven ordnen
Ich hätte noch mehrere Dinge zu erzählen, das sprengt nun aber den Rahmen.
Der Punkt ist: Ich hab mich so auf die Arbeit gefreut und nun wird mein Einsatz nicht nur nicht geschätzt sondern auch noch niedergetrampelt
Dafür geht die Zeit mit dem Kindern und dem Partner flöten.
Ich hab so schlechte Aussichten auf einen anderen Job
keine Ausbildung und kaum Beurfspraxis. Kündigen kommt also nicht in Frage.
Wie schaffe ich es psychischen Druck besser auszuhalten?
Wie würdet ihr an meiner Stelle mit der Situation umgehen?
Kommt das mit der Zeit? Muss ich mich erst dran gewöhnen?
Ging es hier vl jemandem ähnlich, als ihr wieder ins Berufsleben eingestiegen seid?
Lg
Ich bräuchte mal kurz eure Ohren bzw Augen
Wo fange ich am Besten an?
Seit gestern bin ich in einem festen Arbeitsverhältnis im Einzelhandel. Hab die Probezeit "hinter mich gebracht" und wusste da irgendwie schon, dass es echt nicht einfach für mich sein würde im Arbeitsalltag Fuß zu fassen.
Ich fühle mich total überfordert..
Seit 2011 war ich zuhause, hab mir mein Familienreich erschaffen und kam gerade erst mal richtig in die 2-fach-Mamarolle rein, doch dass ich einen richtigen Job brauche war natürlich klar. Hab also erstmal einen Putzjob für 2-3x die Woche bekommen. War ganz nett, Putzen liegt mir. Das hab ich die letzten 2 Jahre gemacht. Nebenbei hab ich mich nach etwas "handfesterem umgesehen" und ich war so froh, als ich die Stelle im Supermarkt gefunden hatte. Am 18.01. konnte ich dann anfangen, Probezeit natürlich.
Ich war so euphorisch und voller Energie, motiviert und für alles bereit.. doch damit flog ich voll auf die Schnauze
Die Marktleiterin kann es nicht haben, wenn man selbstständig arbeitet. Sie ist bissig und ohne sarkastischem Unterton bekommt man von ihr nix gesagt. Einerseits macht sie auf Verständnisvoll und nett - vorallem wenn weitere Abteilungsleiter in der Nähe sind - doch unter 4 Augen sieht sie dich als "Projekt". Projekt "Wie viel blöd gedrückte Sprüche hält ein Arbeiter aus, bis er die Etikette vergisst"
Ich hab bisher alles geschluckt, ich will diese Arbeit und anscheinend wollen die mich ja auch, sonst hätten sie mich nicht eingestellt.
Bin nun für 30h angemeldet. Arbeitszeiten sind im Wechsel. Mal von 06:30 - 13:00 und mal von 13:00 - 19:15.
Dass der Einzelhandel ein hartes Pflaster ist, konnte ich mir vohrer kaum vorstellen. Es ist körperlich echt anstrengend und ich spüre jeden Muskel. Meine Beine sind schwer wie Beton.
Ein Job an der Kasse ist hart umkämpft, da geht es deutlich ruhiger zu. Ich hoffe, dass ich mich bis dorthin hocharbeiten kann.
Nun, ich habe das Gefühl es nicht zu schaffen..
Ich bin ein sehr sensibler Mensch und seit zwei Wochen noch extremer. Ich weine wegen jeder Kleinigkeit
Meine Nerven sind am Nullpunkt. Von den 6 Stunden die ich nun täglich noch von meinen Kindern habe bis sie ins Bett gehen, muss ich die Hälfte nochmal für Haushalt und Kochen abziehen, weil ich schon nach 20 Uhr nur noch ins Bett falle.
Mein Mann kommt zu unterschiedlichen Zeiten nachhause, meist nach 18 oder 19 Uhr. Dann wäre Zeit für uns wichtig.
Versteht mich nicht falsch. Ich weiß, dass es viele Mütter gibt die auch Vollzeit arbeiten und alles super meistern.
Ich kann mir nur nicht eingestehen, dass ich so jemand niemals sein werde. Ich bin Abends so kaputt, die körperliche Arbeit ist Horror für mich. Trotzdem mag ich den Job, er gibt mir Perspektive. Die Leiterin drückt mich runter und ich bin einfach kein Mensch der sowas auf Dauer ertragen kann. Würde ich mich gegen sie auflehnen, wäre ich sofort wieder arbeitslos. Die Geschichten der Kollegen sind mehr als erschreckend
Da der Job für alle nur auf 6 Monate befristet ist, beißen sich die meisten einfach durch. Über die Hälfte hat kaum Bock mehr auf diesen Job und sind froh, wenn sie dort weg sind. Die Leiterin schafft es einerseits die Mutti des Supermarkts zu sein, weil sie natürlich dafür da ist uns die Arbeit im Einzelhandel beizubringen und wir ja "einfach nur Fragen sollen, wenn wir nicht weiter wissen". Doch wehe man erwischt sie im falschen Moment und stellt eine Frage
Sie zieht alles was man sagt oder fragt ins Lächerliche, stellt uns als unfähig hin das Hirn zu benutzen (ihr Wortlaut).
Ich hab es mal gewagt nach erledigter, aufgetragener Arbeit, auf eigene Faust weiter zu arbeiten. Bin ans Regal und fing an die Konserven zu schlichten. Andere Arbeiten durften wir in der Probezeit ohnehin nicht machen. Kurz darauf stand sie neben mir und fragte was ich hier tue?! Ich sagte "Na.. schlichten. Ich dachte das wäre unsere Aufgabe hier?"
- "Was ist Ihre Aufgabe? Selbstständig denken???"
Whoom das hatte gesessen
Kurz darauf schickte sie mich, welch Wunder, die Konserven ordnen
Ich hätte noch mehrere Dinge zu erzählen, das sprengt nun aber den Rahmen. Der Punkt ist: Ich hab mich so auf die Arbeit gefreut und nun wird mein Einsatz nicht nur nicht geschätzt sondern auch noch niedergetrampelt
Dafür geht die Zeit mit dem Kindern und dem Partner flöten. Ich hab so schlechte Aussichten auf einen anderen Job
keine Ausbildung und kaum Beurfspraxis. Kündigen kommt also nicht in Frage. Wie schaffe ich es psychischen Druck besser auszuhalten?
Wie würdet ihr an meiner Stelle mit der Situation umgehen?
Kommt das mit der Zeit? Muss ich mich erst dran gewöhnen?
Ging es hier vl jemandem ähnlich, als ihr wieder ins Berufsleben eingestiegen seid?
Lg
07.02.2017 10:31
Unmöglich diese Frau! Unter einer solchen "Dame" hab ich auch mal arbeiten müssen und bin ähnlich wie du - seelischem Druck halte ich nur schlecht stand.
Ich würde mir was Neues suchen und mich nicht gleich selbst in Frage stellen.
Edit: Du musst nicht an dir arbeiten. So mit Menschen umzugehen mag im Einzelhandel oft die Regel sein, ist aber meiner Meinung nach nur ein Zeichen von Hilflosigkeit, Überforderung und Respektlosigkeit. Das muss man sich nicht bieten lassen. Nirgendwo.
Ich würde mir was Neues suchen und mich nicht gleich selbst in Frage stellen.
Edit: Du musst nicht an dir arbeiten. So mit Menschen umzugehen mag im Einzelhandel oft die Regel sein, ist aber meiner Meinung nach nur ein Zeichen von Hilflosigkeit, Überforderung und Respektlosigkeit. Das muss man sich nicht bieten lassen. Nirgendwo.
07.02.2017 10:37
Hey,
Ich kann dich verstehen. Ich denke dieses körperliche kaputt sein, pendelt sich mit der Zeit ein (ich arbeite körperlich viel schwerer, auf dem Bau, am Anfang dachte ich, ich muss sterben
)
So, zu dem Psychischen, du musst versuchen sie irgendwie zu "schlagen".
Sei über freundlich zu ihr oder sowas, wenn sie merkt es macht dir (angeblich) gar nichts, wird sie wohl keinen Gefallen mehr daran finden! Sie versucht wohl mit Absicht zu zeigen "ich bin was besseres", das denkt sie, ist sie aber nicht. Halte durch, mit der Zeit hört sie auf!!!
Ich bin ein ziemliches sarkastisches arschloch, ich denke sie würde auch ab und an einen Spruch von mir hören - so das es nicht beleidigend ist, aber auch nicht wirklich nett
Ich kann dich verstehen. Ich denke dieses körperliche kaputt sein, pendelt sich mit der Zeit ein (ich arbeite körperlich viel schwerer, auf dem Bau, am Anfang dachte ich, ich muss sterben
) So, zu dem Psychischen, du musst versuchen sie irgendwie zu "schlagen".
Sei über freundlich zu ihr oder sowas, wenn sie merkt es macht dir (angeblich) gar nichts, wird sie wohl keinen Gefallen mehr daran finden! Sie versucht wohl mit Absicht zu zeigen "ich bin was besseres", das denkt sie, ist sie aber nicht. Halte durch, mit der Zeit hört sie auf!!!
Ich bin ein ziemliches sarkastisches arschloch, ich denke sie würde auch ab und an einen Spruch von mir hören - so das es nicht beleidigend ist, aber auch nicht wirklich nett
07.02.2017 10:43
Danke für deine Antwort
Ich habe natürlich die Möglichkeit mich wo anders zu bewerben. Dieser Betrieb ist ein caritatives Projekt unserer Stadt. Es werden dort nur Leute eingestellt die entweder Langezeitarbeitslos und/oder 50+ sind.
Nach den 6 Monaten wird man im besten Fall an einen anderen Supermarkt weitervermittelt. Man darf sich aber natürlich gerne auch auf eigene Faust um einen anderen Job kümmern. Doch ich rechne mir da wenig Chancen aus, so ganz ohne Praxiserfahrung. Deshalb hoffe ich die 6 Monate glatt über die Bühne zu bringen und mit Empfehlung weitervermittelt zu werden.
Ich würde mir wirklich doof vorkommen diese Chance aufzugeben, wegen einer Frau der der lange Ast nicht lang genug sein kann
Klar hat so ein Verhalteb niemand verdient, aber ich denke mir halt, wenn andere das aushalten können, sollte ich es meiner Zukunft zu liebe wenigstens versuchen
Ich habe natürlich die Möglichkeit mich wo anders zu bewerben. Dieser Betrieb ist ein caritatives Projekt unserer Stadt. Es werden dort nur Leute eingestellt die entweder Langezeitarbeitslos und/oder 50+ sind.
Nach den 6 Monaten wird man im besten Fall an einen anderen Supermarkt weitervermittelt. Man darf sich aber natürlich gerne auch auf eigene Faust um einen anderen Job kümmern. Doch ich rechne mir da wenig Chancen aus, so ganz ohne Praxiserfahrung. Deshalb hoffe ich die 6 Monate glatt über die Bühne zu bringen und mit Empfehlung weitervermittelt zu werden.
Ich würde mir wirklich doof vorkommen diese Chance aufzugeben, wegen einer Frau der der lange Ast nicht lang genug sein kann
Klar hat so ein Verhalteb niemand verdient, aber ich denke mir halt, wenn andere das aushalten können, sollte ich es meiner Zukunft zu liebe wenigstens versuchen
07.02.2017 10:49
Zitat von Fischotter:
Hey,
Ich kann dich verstehen. Ich denke dieses körperliche kaputt sein, pendelt sich mit der Zeit ein (ich arbeite körperlich viel schwerer, auf dem Bau, am Anfang dachte ich, ich muss sterben)
So, zu dem Psychischen, du musst versuchen sie irgendwie zu "schlagen".
Sei über freundlich zu ihr oder sowas, wenn sie merkt es macht dir (angeblich) gar nichts, wird sie wohl keinen Gefallen mehr daran finden! Sie versucht wohl mit Absicht zu zeigen "ich bin was besseres", das denkt sie, ist sie aber nicht. Halte durch, mit der Zeit hört sie auf!!!
Ich bin ein ziemliches sarkastisches arschloch, ich denke sie würde auch ab und an einen Spruch von mir hören - so das es nicht beleidigend ist, aber auch nicht wirklich nett![]()
Die körperliche Arbeit ist echt hart, aber wie du schon sagst, da gewöhnt man sich wohl dran. Für meinen dicken Hintern ist das bestimmt auch ganz hilfreich
Mich auszupowern macht mir überraschender Weise auch irgendwie Spaß.
Ich bin mir nur nicht sicher, wie ich die Kombination aus schmerzenden Muskeln und meinem Gefühlschaos verkrafte.
Einerseits der eiserene Wille zu arbeiten, andererseits fehlen mir meine Kinder und mein Hausfrauendasein. Ich liebe meinen Haushalt und hab es immer gern sauber. Schaffe ich jetzt kaum noch.
07.02.2017 10:52
Ich würds mal bei Lidl probieren. Die stellen zwar nur auf 20-25 Stunden ein, aber zahlen sehr gut.
Der Arbeitszeitrahmen ist ähnlich (bei mir waren es 6-21:30).
Und Erfahrung keine Voraussetzung.
So etwas würde ich mir nicht gefallen lassen.
Der Arbeitszeitrahmen ist ähnlich (bei mir waren es 6-21:30).
Und Erfahrung keine Voraussetzung.
So etwas würde ich mir nicht gefallen lassen.
07.02.2017 10:58
Was spräche dagegen die Putz-Tätigkeit weiter auszuweiten? Wenn Du sagst, dass Dir das liegt? Ist doch auch eine handfeste Tätigkeit
Ansonsten würde ich mich parallel zur aktuellen Beschäftigung in anderen Betrieben bewerben. Mehr als Absagen kannst Du ja nicht kassieren und im besten Falle ist ein zügiger Wechsel möglich.
Ansonsten würde ich mich parallel zur aktuellen Beschäftigung in anderen Betrieben bewerben. Mehr als Absagen kannst Du ja nicht kassieren und im besten Falle ist ein zügiger Wechsel möglich.
07.02.2017 11:10
Danke für den Tipp mit Lidl! Werde mir den Stellenmarkt dort mal ansehen
Nun, das Putzen war eher eine Übergangslösung. 5 Tage die Woche könnte ich das auch nicht machen. Das ist so wie Kochen. Ich koche leidenschaftlich gerne, müsste ich es aber jeden Tag 6-8 Stunden lang, so wie andere es von mir verlangen und zuhause dann natürlich auch, wäre ich eher genervt davon. Aber die Gastronomie ist natürlich auch wieder ne ganz andere Hausnummer.
Ich putze gerne, und die paar Tage pro Woche für 3 Stunden waren eher Erholung vom Mamastress als Arbeit für mich.
Könnte ich mir aber als Vollzeitjob für später nicht vorstellen.
Der Einzelhandel ist wirklich aufregend. Es ist immer was zu tun, man redet mit verschiedensten Leuten und es macht mir auch wirklich Spaß.
Dass ich es mir aber von dieser Frau vermiesen lasse, ist meine größte Angst. Im Backen zusammenkneifen bin ich richtig schlecht. Meine überemotionale Ader lässt sich nicht bekämpfen
Nun, das Putzen war eher eine Übergangslösung. 5 Tage die Woche könnte ich das auch nicht machen. Das ist so wie Kochen. Ich koche leidenschaftlich gerne, müsste ich es aber jeden Tag 6-8 Stunden lang, so wie andere es von mir verlangen und zuhause dann natürlich auch, wäre ich eher genervt davon. Aber die Gastronomie ist natürlich auch wieder ne ganz andere Hausnummer.
Ich putze gerne, und die paar Tage pro Woche für 3 Stunden waren eher Erholung vom Mamastress als Arbeit für mich.
Könnte ich mir aber als Vollzeitjob für später nicht vorstellen.
Der Einzelhandel ist wirklich aufregend. Es ist immer was zu tun, man redet mit verschiedensten Leuten und es macht mir auch wirklich Spaß.
Dass ich es mir aber von dieser Frau vermiesen lasse, ist meine größte Angst. Im Backen zusammenkneifen bin ich richtig schlecht. Meine überemotionale Ader lässt sich nicht bekämpfen
07.02.2017 11:24
Zitat von DieEine2:
Ich würds mal bei Lidl probieren. Die stellen zwar nur auf 20-25 Stunden ein, aber zahlen sehr gut.
Der Arbeitszeitrahmen ist ähnlich (bei mir waren es 6-21:30).
Und Erfahrung keine Voraussetzung.
So etwas würde ich mir nicht gefallen lassen.
Da hab ich die gleichen Erfahrungen gemacht - nur das es die Mitarbeiter waren.
War froh weg zu sein dort nach dem 1 Monat Probezeit - ich habs nicht ausgehalten.
07.02.2017 11:29
Zitat von StilleWasser:
Zitat von DieEine2:
Ich würds mal bei Lidl probieren. Die stellen zwar nur auf 20-25 Stunden ein, aber zahlen sehr gut.
Der Arbeitszeitrahmen ist ähnlich (bei mir waren es 6-21:30).
Und Erfahrung keine Voraussetzung.
So etwas würde ich mir nicht gefallen lassen.
Da hab ich die gleichen Erfahrungen gemacht - nur das es die Mitarbeiter waren.![]()
War froh weg zu sein dort nach dem 1 Monat Probezeit - ich habs nicht ausgehalten.
Ich kann mir vorstellen, dass es an dir gelegen hat.
Wer bei uns in der Probezeit gegangen ist, hat einfach nicht reingepasst, war zu langsam, zu unaufmerksam oder nicht teamfähig.
07.02.2017 12:50
Bei uns wird seit Monaten in allen Aldi`s ausgestellt das sie dringend Mitarbeiter suchen...Vl ja auch bei dir in der Nähe. Stundenlohn steht da zwischen 13 und 14 Euro. Nicht schlecht wie ich finde. Körperlich anstrengend ist es da aber sicher auch wenn ich sehe was für Massen an Zeug die tgl einschlichten müssen inkl. Aktionsware..
07.02.2017 15:18
Ich würde zweigleisig an deiner Stelle fahren.
An die Belastung gewöhnt man sich, auch wird man mit der Zeit besser sich seine Aufgaben und freie Zeit so einzuteilen, dass es wieder funktioniert.
Das sind die typischen Anlaufschwierigkeiten nach einer langen Pause.
Zweigleisig:
Mit sturer Ignoranz das Verhalten der Frau ausblenden. Sie ist, wie sie ist und lässt ihre Unfähigkeit an dir aus. Das kannst du leider nicht ändern. Aber du kannst versuchen das nicht persönlich zu nehmen, vielleicht belastet es dich dann weniger?
Parallel dazu kannst du dir auch eine andere Stelle suchen. Umso länger du in dem Projekt bist, umso einfacher wird es etwas anderes zu finden.
Ungünstig wäre jetzt zu kündigen und dann zu suchen.
An die Belastung gewöhnt man sich, auch wird man mit der Zeit besser sich seine Aufgaben und freie Zeit so einzuteilen, dass es wieder funktioniert.
Das sind die typischen Anlaufschwierigkeiten nach einer langen Pause.
Zweigleisig:
Mit sturer Ignoranz das Verhalten der Frau ausblenden. Sie ist, wie sie ist und lässt ihre Unfähigkeit an dir aus. Das kannst du leider nicht ändern. Aber du kannst versuchen das nicht persönlich zu nehmen, vielleicht belastet es dich dann weniger?
Parallel dazu kannst du dir auch eine andere Stelle suchen. Umso länger du in dem Projekt bist, umso einfacher wird es etwas anderes zu finden.
Ungünstig wäre jetzt zu kündigen und dann zu suchen.
07.02.2017 21:31
Zitat von DieEine2:
Zitat von StilleWasser:
Zitat von DieEine2:
Ich würds mal bei Lidl probieren. Die stellen zwar nur auf 20-25 Stunden ein, aber zahlen sehr gut.
Der Arbeitszeitrahmen ist ähnlich (bei mir waren es 6-21:30).
Und Erfahrung keine Voraussetzung.
So etwas würde ich mir nicht gefallen lassen.
Da hab ich die gleichen Erfahrungen gemacht - nur das es die Mitarbeiter waren.![]()
War froh weg zu sein dort nach dem 1 Monat Probezeit - ich habs nicht ausgehalten.
Ich kann mir vorstellen, dass es an dir gelegen hat.
Wer bei uns in der Probezeit gegangen ist, hat einfach nicht reingepasst, war zu langsam, zu unaufmerksam oder nicht teamfähig.
Aja, wenn man von den Kollegen beschimpft und gemobbt wird ist man selber dran schuld, merk ich mir.
09.02.2017 07:38
Danke ihr Lieben!
Ich werde mich nebenbei für andere Stellen bewerben, ich denke das ist am Besten für mich. Die letzten zwei Tage konnte ich Nachts kaum schlafen, weil es mir davor graut diesen Supermarkt zu betreten
kaum setzt man einen Fuß rein, quakt die Leitern schon los.
Gestern stritt sie sich im Foyer des Marktes mit einem anderen Mitarbeiter und wurde so wütend, dass sie gegen die Glastür schlug und stampfend davon maschierte. Der Grund war mehr als banal. Der junge Mann hatte es gewagt mit dem Besen im Foyer zu kehren
man muss hier ständig nur Angst haben etwas falsch zu machen..
Ich werde mich nebenbei für andere Stellen bewerben, ich denke das ist am Besten für mich. Die letzten zwei Tage konnte ich Nachts kaum schlafen, weil es mir davor graut diesen Supermarkt zu betreten
kaum setzt man einen Fuß rein, quakt die Leitern schon los.
Gestern stritt sie sich im Foyer des Marktes mit einem anderen Mitarbeiter und wurde so wütend, dass sie gegen die Glastür schlug und stampfend davon maschierte. Der Grund war mehr als banal. Der junge Mann hatte es gewagt mit dem Besen im Foyer zu kehren
man muss hier ständig nur Angst haben etwas falsch zu machen.. - Dieses Thema wurde 5 mal gemerkt




