Mütter- und Schwangerenforum

Der Traum vom Eigenheim - der Weg ist das Ziel

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Olitschka86
296 Beiträge
05.08.2010 20:14
ja in freundes verwantenkreis haben wi auch alles vom mauer, über dachdecker, bis elekriker und fliesenkleger, wenn wir das prohekt völlig selbst in die hand nehmen würden, würden w9ir wohl nur aif den matzerialkosten fürs haus sitzen bleiben, nur zieht sich die geschichte dann ziemlich in die länge ... seh ich ja beim schwager, mein mann hilft da jeden samstag, ist auch nicht schlimm wer weiß wie wir uns letzentlich entscheiden ... aber ich weiß nicht ob wir so lange ne doppelbelastung , abzahlen des kredits und miete für ne sehr lange zeit tragen könnten, und wohin können wir hier im ort nicht ...naja mal sehen was so kommt ...
05.08.2010 20:31
Die Zeit ist ja der eine Faktor, wenn man es selber macht, das andere ist der Stress!!!! Ich sehe das bei uns...wir haben drei kleine Kinder! Ich stelle es mir unheimlich stressig vor, dann so lange im Rohbau leben zu müssen.
Wenn du was kaufst und da noch was gemacht werden muss, kannst du das ja auch Zimmer für Zimmer machen (je nach Notwendigkeit).
Also WENN wir bauen sollten, werden wir bis auf Streichen und Böden legen alles selber machen lassen. In der Zeit, in der andere für uns arbeiten, kann mein Mann lieber selber Geld verdienen.
Das muss man eben gut überdenken und eins mit dem anderen aufrechnen!
Olitschka86
296 Beiträge
05.08.2010 20:44
ja mit dem stress hste recht, ich würde nicht für garantieren das meine beziehung labgjährigen stress so einfach überstehen würde, ich leg doch soviel wert auf familienleben oder was unternehmen ...und wenn man alles selbst macht kann man vieles nicht machen, naja mal schauen, vielleicht lassen wir sogar schlüsselfertig bauen, jenachdem wie flexiebel die bauformen sind, wenn man so angebote sieht wie 150quadratmeter 5 zimmer mit grundstück schlüsselfertig für 170000euro dann fragt man sich aber ob das ihr ernst ist ..irgendwie unglaubwürdig, ch meine wenn ich so an meine vorstellungen denkt müssten die ja sogesehen für 30000mehr na vielleicht 40000umsetzbar sein, aber irgendwie nicht wirklich ralustisch oder?
shelyra
69260 Beiträge
05.08.2010 22:24
diese angebote sind immer mit bedacht zu handhaben. meist sind es fertighäuser und es ist nur die "grundform" im angeobt. sobald man ne klitzekleinigkeit ändert kann der preis enorm in die höhe schnellen.
wir haben uns letztes jahr verschiedene angebote von fertighäusern eingeholt und auch beraten lassen und da kommen schon richtig heftige sachen zum vorschein - zb kniestock im dg um 50cm erhöhen weil man so den raum besser nutzen kann, kostet dann 15.000€ extra. wie sie wollen da ne wand einziehen? die kostet dann auch nochmal 7.500€ mehr (preise sind nur bsp - kann mich nicht mehr an den genauen wert erinnern,a ber so in der preisklasse war es) besonders beim schlüsselfertigen mit tapete und boden/decke wird oft an den materialien gespart und billig produkte verwendet. will man etwas besseres so zahlt man nochmal drauf...

doppelbelastung lässt sich meist nicht vermeiden - egal ob hausbau oder kauf. auch bei einem bau muss man schon vor der fertigstellung am kredit zurück zahlen. beim kauf kann man dagegen glück haben und sofort einziehen und die räume nach und nach machen.

wir zb haben alles im schlafzimmer so gelassen wie es war, nur mal mit etwas farbe über die wand, und sind eingezogen. so konnten wir bis auf 1 monatsmiete (doofe kündugingsfrist) die doppelbelastung vermeiden. seitdem wohnen wir halt in ner baustelle, aber ohne kinder ging das.
BlumeOoO
17634 Beiträge
05.08.2010 22:29
hey,

wir haben letzte woche den entwurf von unserem haus bekommen. nun müssen wir nur noch auf den termin bei der bank warten.... am 18 haben wir den
wir wollen ganz sicher bauen, nicht kaufen!

**

mein mann ist 28 und ich bin 23 jahre alt! bekommen nun im dezember unser erstes kind!
fiosa
2971 Beiträge
06.08.2010 07:57
Nun, für 170.000 ein Haus ist ja nicht selten, sogar teilweise gehts auch noch günstiger, aber hinzu kommen ja noch diverse Kosten, die nicht mit aufm Plan stehen. Wie die Erde wegbringen lassen etc., das sind auch Summen, die man nicht sieht aber einkalkulieren muss!! Und ich denke, da ist man dann schnell mal bei 200-250.000 am Ende. Wir haben ein Haus gefunden, wo wir "eigentlich" gleich einziehen könnten, aber natürlich will man noch Veränderungen. Wir haben es jetzt so gemacht: 3-Monate-Kündigungsfrist von der Wohnung, das Haus muss noch geräumt werden, d.h. vor Mitte/Ende Sept. werden wir den Schlüssel eh nicht kriegen, in der Zeit suchen wir schonmal Küche, Fliesen etc aus, so dass wir nur noch zum Baumarkt dann fahren und die Sachen abholen. Mein Mann nimmt dann 3-4 Wochen Urlaub und in der Zeit sollte er zumindest ein paar Räume schaffen, so dass man einziehen kann. Ich kümmere mich in der Zeit um die Wohnung, Kisten packen, Papierkram etc. hab ja das Kind noch da und kann speziell im Haus dann nur wenig helfen. Wäre auch ein Fahrtweg von 70 km, er bleibt dann dort über Nacht mehrere Tage und ich fahr zum Wochenende hin, so laufen wir uns im Stress auch nicht so übern Weg Aber so hat jeder seinen Aufgabenbereich und es sollte auch keine finanzielle Doppelbelastung entstehen, vielleicht nur ein Monat. Aber das kann man verkraften.
zuckerlie
15684 Beiträge
06.08.2010 08:03
Wir wollen ja innerhalb der nächsten 10 Jahre auch Eigenheimbesitzer werden.. werden aber wahrscheinlich bauen.. nun hat mein Schatz schon mal nach Grundstücken geschaut, denn die Zinsen sind derzeit noch so niedrig.. außerdem kann man Glück haben und muss dann nur aufs Grundstück Grunderwerbssteuer zahlen und nicht auf Haus und Grundstück zusammen (is ja schon ein Unterschied ob man auf 50.000,-€ oder 270.000,-€ Steuern zahlen muss )
Wir wollen dann wahrscheinlich so ein Häuschen im Villenstil, wo halt auch das 1. OG gerade Wände hat.. bloß keine Dachschrägen.. aber wie gesagt, die nächsten Jahre wollen wir noch ein bißchen sparen.. ich fang ja jetzt auch erstmal an richtig zu arbeiten und dann können wir schön noch was zurücklegen.. haben zwar schon Eigenkapital, aber bei weiten noch nich genug...
06.08.2010 08:35
Mit dem Villenstil klingt in der Theorie ja ganz praktisch aber bei uns in der Region ist das zb so, dass man sich an gewisse Baugrundregeln halten muss! Da darf das Dach nur eine gewisse Neigung haben, man darf eben nicht mehr als 1 1/2 geschossige Häuser bauen, man muss, wenn man eine Garage ohne elektrisches Tor haben möchte, 3 Meter Bebauungsabstand halten und den muss man auch zum Nachbargrundstück einhalten (Ausnahme ist die Garage).
Und da eine sehr gute Freundin von mir gerade baut und die zb in Rheinland Pfalz baut, weiß ich, dass es diese Bauauflagen auch bei ihr gibt.
Es gibt sicher auch Grundstücke, wo das nicht so ist, aber das wird von der Gemeinde festgelegt und da sollte man sich auf jeden Fall vorher informieren.

Und mit dem Haus für 170.000 Euro ist das nicht ZU billig, wenn man ein Fertighaus bauen möchte. Massive Häuser sind da noch was teurer. Aber klar....da kommt dann das Grundstück noch zu, da kommt die Außenanlage, Steuern, Notargebühren etc noch zu.
Also bei unseren Hausvorstellungen müssten wir auch mit einer Gesamtfinanzierungssumme von etwa 300.000 Euro rechnen. Ich denke, das ist eine realistische Summe, mit der sich das umsetzen lassen kann (kommt natürlich auch auf die Grundstückspreise und die eigenen Vorstellungen, was die Extragroße Wirlpoolbadewanne oder so etwas angeht)

Also wenn....dann würden wir Technischfertig bauen. Dann hast du Bäder und Anschlüsse und sowas alles schon drinne, musst dann aber noch Bodenbeläge und Tapeten verlegen.
Und im Endeffekt ist das so: Alles was besonders exklusiv ist kostet Geld! Das fängt bei Natursteinfliesen an und hört bei Villeroy und Boch Amaturen auf. Das kostet aber immer mehr Geld als wenn man Ideal Standard möchte, bzw auch damit zufrieden wäre!
Ich denke, wenn man eben nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte (wobei auch 250.000 verdammt viel Kohle ist) dann muss man vielleicht auch schon mal ein paar Kompromisse eingehen, denn nach oben hin gibt es nie eine Geldgrenze was die Ausstattung angeht!!
zuckerlie
15684 Beiträge
06.08.2010 08:55
In und um Berlin hat man da keine Probleme, hier ist mal relativ frei und die Häuser werden hier auch im Umland schon gebaut...

Bin auch froh, dass mein Mann bei der Bank arbeitet und Finanzierungs- und Kostentechnisch wirklich Bescheid weiß
shelyra
69260 Beiträge
06.08.2010 09:10
Zitat von Tiinchen:

Mit dem Villenstil klingt in der Theorie ja ganz praktisch aber bei uns in der Region ist das zb so, dass man sich an gewisse Baugrundregeln halten muss! Da darf das Dach nur eine gewisse Neigung haben, man darf eben nicht mehr als 1 1/2 geschossige Häuser bauen, man muss, wenn man eine Garage ohne elektrisches Tor haben möchte, 3 Meter Bebauungsabstand halten und den muss man auch zum Nachbargrundstück einhalten (Ausnahme ist die Garage).
Und da eine sehr gute Freundin von mir gerade baut und die zb in Rheinland Pfalz baut, weiß ich, dass es diese Bauauflagen auch bei ihr gibt.
Es gibt sicher auch Grundstücke, wo das nicht so ist, aber das wird von der Gemeinde festgelegt und da sollte man sich auf jeden Fall vorher informieren.


solche regeln gibts überall in deutschland, die stehen im bebauungsplan. nur manche kommunen sind nicht so streng wie andere!
wenn das bauamt will, kann es dir sogar vorschreiben welche hausfarbe und dachziegel du nehmen musst und welche bäume du nur anpflanzen darf. die dürfen theoretisch alles bestimmen was den bau, das aussehen des hauses und des grundstückes betrifft. wenn man dagegen verstößt kann es zu problemen führen, teilweise sogar zu porzessen.
wenn ihr euch mal amüsieren wollt, dann beschafft euch diese bebauungspläne und lest sie durch. ist echt genial was dort alles drin steht, besonders wenn die einzelnen pflanzen aufgelistet werden die erlaubt sind...
06.08.2010 09:31
Da steht dann so was drinne wie: Haus muss ins Stadtbild passen!
Ergo kannst du dann dein haus da vorstellen und die sagen dir dann, ob das ins Stadtbild passt oder nicht...
Aber unsere Kommune ist da eigentlich recht locker.
Klar, man soll den Dachstock parallel zur Straße bauen und die Bebauungsabstände einhalten, aber ansonsten sind die da eg recht locker.
Wir hatten eg vorgehabt ein Holzhaus zu bauen und selbst das wäre kein Problem. Nur wir sind mittlerweile davon ab, ein Holzhaus zu bauen
Olitschka86
296 Beiträge
06.08.2010 09:45
wir wissen auch noch nicht ob Holz oder Stein, mein Mann denkt im moment eher an Holz, wir leben zur zeit auch in einem, nun ich wüsste nix zu meckern, Über das Haus unsere Heizkosten sind edial, grad mal 70 Euro im Monat für 140 quadratmeter, aber gut wir haben auch ein enegiesparhaus, sone wärmerückhaltungsanlage fürs haus.

lg

06.08.2010 11:11
An sich finde ich Holzhäuser auch nicht schlimm. Es würde auch gut zu uns passen, da mein Mann selber im Holz arbeitet und das einfach sein Material ist.
Das was mich so ein bisschen abhält sind die Zwingen, die man noch so lange im Haus hat, weil sich das Holz ja erst einmal setzen musst.
Und dann muss man ständig die Fassade streichen (auch öfter als bei Putz) weil das Holz sonst schnell grau (hässlich) wird.
Wir tendieren da eher zu Klinker!
fiosa
2971 Beiträge
06.08.2010 12:53
Ich selbst finde KLinker auch schöner, obwohl ich mich bei unserer Suche nicht wirklich festgelegt hatte. Wir hatten uns alles Mögliche angeguckt, von Holz, Klinker, Fachwerk bis normal Putz. Mir musste einfach das Haus im Ganzen zusagen, da sollte so ein Funke "Liebe" mit dabei sein aber persönlich find ich Fachwerk so absolut gar nicht als meins. Das wirkt auf mich gemütlich aber so "schwer" mit diesen ganzen Balken und dem Holz überall. Putz hat wieder sowas altbacken an sich, naja und Klinker ist nun auch so mein Favorit.
06.08.2010 13:13
Eben...Schön ist das eine...praktisch das Andere!!!
Klar, man kann seine Fassade alle paar Jahre in einer anderen Farbe streichen. Aber muss man das?! (also wenn man verputzte Wände hat)
Holz...klar...es ist total gemütlich, aber es macht auch Arbeit!!!
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