Die Angst vorm Verhungern... oder: was macht man mit einem Mutterinstinkt?
18.03.2013 10:57
Zitat von Lolla:
Ich möchte nichts an dem Thema grundsätzlich kritisieren. Ich habe selber lange Zeit voll gestillt und möche es nicht vermissen. Nach 6 Monaten musste mein Männlein wenigstens teilweise mit Brei anfangen, da ich körperlich an einer Grenze angekommen war. Ich bin Gewichtsmäßig immermehr runtergegangen. Egal wie viel ich gegessen habe. Dementsprechend wog Leonard mit 6 Monaten 10kg.
Jetzt aber zu der Kritik:
Viele schreiben nur negatives über Kliniken und Ärzte.
Ich möchte bitte, dass auch da nicht pauschalisiert wird.
Deswegen meine Erfahrungen im Krankenhaus:
Leonard ist mit 3740g auf 56cm auf die Welt gekommen. Anfangs wollte er nicht so recht trinken. Das manche Mütter sagen, die Kinder würden direkt die Brust suchen, dass kenn ich nicht. Leonard haben wir anfangs immer wieder die Brust gezeigt. Aber so richtig wollte er nicht. Hat immer losgelassen und wollte nicht mehr "ansaugen".
Die Schwestern konnte ich 10x hintereinander rufen. Immerwieder haben die mit einer Engelsgeduld geholfen.Ich selber war schon halb am Verzweifeln, dabei wollte ich doch auch so gerne stillen. Wären die Schwestern nicht so verständnissvoll gewesen, hätte ich das Handtuch geworfen.
Und dann kam noch die Gelbsucht dazu. Leonard hat nicht mehr getrunken, nur noch geschlafen. Aber auch dort haben die Schwestern super geholfen. Ich musste eine Nacht abpumpen. Und danach wieder anlegen. Am liebsten hätte ich noch etwas abgepumpt, weil die Brust durch das dauernde anlegen, einschlafen, wecken und wieder anlegen ganz schön weh getan hat.
Aber da haben die Schwestern immer geholfen!!
Und dann kam das wiegen bei der U2. (Das KH hat keine eigenen Kinderärzte. Deswegen kommen die Kinderärzte der umliegenen KH und Praxen vorbei und machen die U2 Untersuchungen) Der Arzt hat da gesessen und gemeckert weil Leoanrd am Anfang Gewicht verloren hatte. Aber durch das zwischenzeitliche abpumen hatter er sein Gewicht immerhin gehalten und nicht weiter verloren. Aber was durfte ich mir von dem Arzt anhören. Ich würde ja "versuchen zu stillen". Wann ich denn endlich "damit" aufhören wollte. Ich war ganz schön fertig. Ich kam mir vor wie ein schüler vor dem Lehrer. Der Arzt saß da und war am schreiben und meckern.. Ich stand mit dem Kind auf dem Arm vor Ihm.
ABER da stand eine der super Schwestern neben mir und die hat dem Arzt ganz schön die Meinung gesagt. Wieso er eine junge Mutter so fertig machen würde. Das -10% normal seien, und die hätte Leonard noch nicht erreicht. Zudem blieb das Gewicht ja jetzt konstant.![]()
Das hat gut getan und auch anschließend haben mich alle Schwestern ermutigt weiter zu stillen. Und es war das Beste was ich machen konnte.
Wenn ich noch ein weiteres Kind bekomme, werde ich definitiv wieder in dieses KH gehen!!![]()
Ich war in einer stillfreundlichen Klinik und würde jeder Frau raten, sich auch eine stillfreundliche Klinik heraus zu suchen, wenn man wirklich stillen möchte. In "normalen" Kliniken scheint es vollkommen normal zu sein, auf Mütter einzuhauen, die a)nicht stillen möchten oder b) stillen möchten, aber es klappt nicht. Wenn ich sowas hier lese werde ich echt wütend, weil außenstehende einer "neu-mutter" solche schwierigkeiten machen und dazu ihnen noch so eine wichtige Erfahrung nehmen.
18.03.2013 11:01
http://www.paracelsus-kliniken.de/henstedt-ulzburg /medizinische-abteilungen/gynaekologie-und-geburts hilfe/kreisssaal-und-entbindung-geborgen-gebaeren. html
Das ist die Klinik, in der Ben 6 Wochen zu früh auf die Welt gekommen ist.
Links bei "nach der geburt" steht auch etwas zum stillen.
Das ist die Klinik, in der Ben 6 Wochen zu früh auf die Welt gekommen ist.
Links bei "nach der geburt" steht auch etwas zum stillen.
18.03.2013 11:04
Grade gesehen, sie bieten sogar einen "Stillinformationsabend" an
Stillinformationsabend
Dieses Angebot richtet sich an alle Schwangeren, Stillende und alle Stillinteressierten.
Muttermilch ist die gesündeste Art der Ernährung . Warum Stillen so wichtig ist, wie man sich darauf vorbereitet, wie lange man stillen sollte und welche praktischen Tipps es sonst noch rund um das Stillen gibt, soll Inhalt dieses Informationsabends sein. Auch die Einführung erster Beikost wird thematisiert. Zwei erfahrene Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC führen durch den Abend, bei dem auch Fragen nicht zu kurz kommen sollen.
Stillinformationsabend
Dieses Angebot richtet sich an alle Schwangeren, Stillende und alle Stillinteressierten.
Muttermilch ist die gesündeste Art der Ernährung . Warum Stillen so wichtig ist, wie man sich darauf vorbereitet, wie lange man stillen sollte und welche praktischen Tipps es sonst noch rund um das Stillen gibt, soll Inhalt dieses Informationsabends sein. Auch die Einführung erster Beikost wird thematisiert. Zwei erfahrene Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC führen durch den Abend, bei dem auch Fragen nicht zu kurz kommen sollen.
18.03.2013 13:01
Zitat von Viala:
Zitat von Primadonna:
Viala du scheinst eine unglaubliche ruhe auszustrahlen, die sich sogar über das Internet verbreitet![]()
![]()
Keiner von deinen Threads scheint zu eskalieren![]()
Nächstes Mal musst du ne andere Überschrift wählen![]()
ich glaub eher, dass weder rl noch hier jemand mit mir diskutieren willhab da wohl eine sehr nervtötende art
![]()
Doch, würde ich.
Aber ich bin ja auch so handzahm letztzeitlich...
18.03.2013 13:04
Zitat von Skadi:
Zitat von Viala:
Zitat von Primadonna:
Viala du scheinst eine unglaubliche ruhe auszustrahlen, die sich sogar über das Internet verbreitet![]()
![]()
Keiner von deinen Threads scheint zu eskalieren![]()
Nächstes Mal musst du ne andere Überschrift wählen![]()
ich glaub eher, dass weder rl noch hier jemand mit mir diskutieren willhab da wohl eine sehr nervtötende art
![]()
Doch, würde ich.Aber ich bin ja auch so handzahm letztzeitlich...
![]()
ah, mit dir wär ja fad... das wär ja auf einer ebene oder so... neeeeeeeeeeeeeeeeeeee
18.03.2013 13:08
Zitat von Lolla:
Ich möchte nichts an dem Thema grundsätzlich kritisieren. Ich habe selber lange Zeit voll gestillt und möche es nicht vermissen. Nach 6 Monaten musste mein Männlein wenigstens teilweise mit Brei anfangen, da ich körperlich an einer Grenze angekommen war. Ich bin Gewichtsmäßig immermehr runtergegangen. Egal wie viel ich gegessen habe. Dementsprechend wog Leonard mit 6 Monaten 10kg.
Jetzt aber zu der Kritik:
Viele schreiben nur negatives über Kliniken und Ärzte.
Ich möchte bitte, dass auch da nicht pauschalisiert wird.
Deswegen meine Erfahrungen im Krankenhaus:
Leonard ist mit 3740g auf 56cm auf die Welt gekommen. Anfangs wollte er nicht so recht trinken. Das manche Mütter sagen, die Kinder würden direkt die Brust suchen, dass kenn ich nicht. Leonard haben wir anfangs immer wieder die Brust gezeigt. Aber so richtig wollte er nicht. Hat immer losgelassen und wollte nicht mehr "ansaugen".
Die Schwestern konnte ich 10x hintereinander rufen. Immerwieder haben die mit einer Engelsgeduld geholfen.Ich selber war schon halb am Verzweifeln, dabei wollte ich doch auch so gerne stillen. Wären die Schwestern nicht so verständnissvoll gewesen, hätte ich das Handtuch geworfen.
Und dann kam noch die Gelbsucht dazu. Leonard hat nicht mehr getrunken, nur noch geschlafen. Aber auch dort haben die Schwestern super geholfen. Ich musste eine Nacht abpumpen. Und danach wieder anlegen. Am liebsten hätte ich noch etwas abgepumpt, weil die Brust durch das dauernde anlegen, einschlafen, wecken und wieder anlegen ganz schön weh getan hat.
Aber da haben die Schwestern immer geholfen!!
Und dann kam das wiegen bei der U2. (Das KH hat keine eigenen Kinderärzte. Deswegen kommen die Kinderärzte der umliegenen KH und Praxen vorbei und machen die U2 Untersuchungen) Der Arzt hat da gesessen und gemeckert weil Leoanrd am Anfang Gewicht verloren hatte. Aber durch das zwischenzeitliche abpumen hatter er sein Gewicht immerhin gehalten und nicht weiter verloren. Aber was durfte ich mir von dem Arzt anhören. Ich würde ja "versuchen zu stillen". Wann ich denn endlich "damit" aufhören wollte. Ich war ganz schön fertig. Ich kam mir vor wie ein schüler vor dem Lehrer. Der Arzt saß da und war am schreiben und meckern.. Ich stand mit dem Kind auf dem Arm vor Ihm.
ABER da stand eine der super Schwestern neben mir und die hat dem Arzt ganz schön die Meinung gesagt. Wieso er eine junge Mutter so fertig machen würde. Das -10% normal seien, und die hätte Leonard noch nicht erreicht. Zudem blieb das Gewicht ja jetzt konstant.![]()
Das hat gut getan und auch anschließend haben mich alle Schwestern ermutigt weiter zu stillen. Und es war das Beste was ich machen konnte.
Wenn ich noch ein weiteres Kind bekomme, werde ich definitiv wieder in dieses KH gehen!!![]()
Meine Entbindungsklinik war super.
Aber die Kinderärzte hier... also, da gibt es sehr viel Nachholbedarf. Als Stillberaterin werd ich da regelmäßig auch sehr sauer, weil es eben jene Personen sind, die Probleme schaffen, wo gar keine sind.
Jetzt könnte man sagen "Sei doch froh, so hast du was zu tun.", aber wenn da so eine verunsicherte Mama vor mir sitzt, die halb am Weinen ist, weil man ihr sagte, sie würde ja förmlich ihr Kind misshandeln, wenn sie nicht (unnötigerweise) zufüttert, dann bin ich da überhaupt nicht froh drüber, sondern allenfalls wütend.
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Ich selber war schon halb am Verzweifeln, dabei wollte ich doch auch so gerne stillen. Wären die Schwestern nicht so verständnissvoll gewesen, hätte ich das Handtuch geworfen.
. Leonard hat nicht mehr getrunken, nur noch geschlafen. Aber auch dort haben die Schwestern super geholfen. Ich musste eine Nacht abpumpen. Und danach wieder anlegen. Am liebsten hätte ich noch etwas abgepumpt, weil die Brust durch das dauernde anlegen, einschlafen, wecken und wieder anlegen ganz schön weh getan hat.


