Geben sie uns Geld wir wollen neue Sachen!!!!!
23.06.2016 16:23
Zitat von -Brünni88:
Beim Thema Flüchtlinge halte ich mich immer gerne raus.
Allerdings finde ich es amüsant, dass egal ob hier, Facebook oder sonst wo immer die Langzeit Hartz IV Empfänger am lautesten brüllen dass Flüchtlinge Schmarotzer sind. Haben wohl Angst dass sie nicht wie jedes Jahr oder alle zwei jahre ihren Grundsatz um fünf Euro erhöht bekommen wegen der flüchtlinge...
Woher weißt du denn so genau wer hier Hartz IV Langzeitempfänger ist?
23.06.2016 16:23
Zitat von Mildred:
Mich regt es einfach nur auf, dass eine Frau ein Thema eröffnet, sich austauschen will, und sofort wird versucht sie "mundtot" zu machen. Ich glaube der 5. (keine Ahnung, hab nicht gezählt) Beitrag war: "Ich hab's gemeldet!".
Mich würde wirklich mal interessieren, warum man das melden muss.
Für das Aufführen meiner Ansicht müsste ich mindestens eine Stunde Zeit hier opfern, damit auch zumindest der Großteil der falschen Interpretationen ausgehebert werden könnten , jedoch hab ich da bei dem Wetter keine Lust drauf.
In Kurzform:
Ich mag den Islam nicht. Es geht mir nicht um "Ausländer" , sondern um den Islam. Wirklich Geflüchteten würde ich sogar bei mir im Haus Unterschlupf geben, jedoch müssten sich Moslems bei mir auf eine tägliche Grundsatzdiskussion einstellen, denn für mich ist der Islam mit unserer westlichen, aufgeklärten, geschlechtergleichgestellten Welt nicht vereinbar.
Ich kann mit keiner Religion umgehen, in der Frauen sich verhüllen müssen. In der Frauen jemandem "zugeteilt" werden.
Und das sind nur die harmlosen Sachen. Über die Schwulenfeindlichkeit, Kinderheirat, Inzucht, Ehrenmorde etc brauchen wir hoffentlich nicht sprechen. Wobei mir da eh jede 2. hier versichern würden wolle, dass es bei uns im Christentum genauso ist.... Und auf diesen sinnfreien Meinungsaustausche ( kennt jemand irgendeinen Christen, der so ist??) habe ich keine Lust.
PS: Ich bin höchstens ein "lauwarmer" Christ. Einfach, weiß hier so ist. Sprich: Ich gehe zu Beerdigungen, feiere Weihnachten und Ostern.
*zustimm*
Gut, bis auf das aufnehmen bei mir zu Hause - da hätt ich weder Platz noch sonstwas.
23.06.2016 16:24
Zitat von Marz:
Zitat von -Brünni88:
Beim Thema Flüchtlinge halte ich mich immer gerne raus.
Allerdings finde ich es amüsant, dass egal ob hier, Facebook oder sonst wo immer die Langzeit Hartz IV Empfänger am lautesten brüllen dass Flüchtlinge Schmarotzer sind. Haben wohl Angst dass sie nicht wie jedes Jahr oder alle zwei jahre ihren Grundsatz um fünf Euro erhöht bekommen wegen der flüchtlinge...
Woher weißt du denn so genau wer hier Hartz IV Langzeitempfänger ist?
Nach ner zeit kennt man ein paar kandidaten
23.06.2016 16:37
Ich glaube, das eigentliche Problem sind unterschiedliche Erfahrungen die in einen Topf geworfen werden. Man muss unterscheiden zwischen Menschen die nach D kommen, weil sie Verfolgung, Terror, Krieg etc entkommen wollen oder Menschen, die einfach wissen, dass D ein Sozialstaat ist und dass man viele Sachen einfach umsonst bekommt.
Wir haben in unserem kleinen Dörfchen einige Flüchtlinge. Wir haben sogar etliche bei uns auf dem Hof gehabt, weil die Unterkünfte noch nicht fertig waren. Viele wollten uns(mittelgroßer landwirtschaftlicher Betrieb) in ihrer Dankbarkeit, helfen. Das ging leider nicht, denn Flüchtlinge dürfen!!! in D nicht arbeiten. Das dürfen sie erst, wenn ihr Asylverfahrwn durch ist und wenn tonnenweise Auflagen erfüllt. Das hat insbesondere die Familienväter sehr traurig gemacht und sie haben sich dann oft einfach einen Besen oder Heckenscheren oder weißdergeierwas genommen um den Hof sauber zu halten. Es war ihnen wichtig etwas zu tun. Die Frauen haben sich um die Unterkunft gekümmert, obwohl es eine Putzkraft gab. Sie waren sehr dankbar, ein Mann war oft bei uns einfach nur um zu reden. Er hat auf de Reise nach D seine Frau durch eine Splitterbombe verloren, er war also alleine mit einem kleinen Baby. Ihm habe ich meinen gebrauchten Ergo-Carrier geschenkt. Er hat tatsächlich geweint vor Freude.
Aber wir haben auch andere Erfahrungen gemacht. Wir hatten auch 25 junge Afrikaner auf dem Hof. Das war schon ein ganz anderer Schnack. Die gesamte Gruppe hat jeden Tag gesoffen, nicht ein paar Bierchen gekippt, die haben gesoffen. Wir hatten mehrfach die Krippo vor Ort, meinem Vater wurde ein Messer an die Kehle gehalten, es wurde das gesamte Badezimmer voll gepinkelt, die Klobrillen mit Kot beschmiert und es wurden christliche Familien, auch Kinder, angegriffen, angespuckt und Frauen wurden angetatscht. Das Ende vom Lied war, dass unsere Gemeinde für die Männer eine ande Unterkunft gesucht hat. Wie man uns aber sagte, wurde das Verhalten da auch nicht besser, einige sind auch abgehauen. Das waren auch undankbare Menschen, aber das hatte nichts damit zu tun, dass es Flüchtlinge waren. Die Jungs hatten das einfach nicht nötig. Keiner von denen war auf das, was wir ihnen geben wollten angewiesen und da ist der Knackpunkt, denke ich. Menschen, denen es schlecht geht, die hier sicher sein wollen, mit uns für ihre Familien und die nicht einfach nur schauen kann, was man abgreifen kann, die sind dankbar.
Zu einigen Familien habe ich auch nach ihrem Auszug noch Konakt. Die Familie. aus Tschetschenien sprechen mittlerweile alle sehr gut deutsch. Die Tochter ist komplett integriert, ist mit meiner Tochter befreundet und auch ihre kleineren Brüder sprechen deutsch, haben Freunde gefunden, alles ganz normal. Von unseren syrischen Familien sprechen nur die Kinder wirklich deutsch. Dafür sprechen wir jetzt ein paar Brocken syrisch
und man kann sich rudimentär verständigen oder spricht halt englisch. Mit den Syrern bin ich auch relativ dicke und wenn ich da Kindersachen hingebe, dann schmelzen sie immer dahin vor Freude. Noch nie habe ich dort Undakbarkeit erlebt. Die jungen Afrikaner leben nach wie vorunter sich, sprechen und verstehen auch weiterhin kein deutsch, aber sie kommen trotzdem irgendwie klar.
Ich bin Menschen im Allgemeinen offen gegenüber, egal woher sie kommen. Ich finde Vorurteile schrecklich und gefährlich, ich kann aber dennoch verstehen, wenn man sich über solche Dinge, die die TS erlebt hat, ärgert. Ich kann verstehen, wenn Menschen Angst haben, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Für meinen Vater ist die Situation nur gut ausgegangen, weil unser Vorarbeiter den Typen damals mit einem heftigen Faustschlag zu Boden befördert hat. Der junge Mann war vollkommen von Sinnen und für überhaupt nichts zugänglich. Mein Vater war nach dem Vorfall auch sehr negativ, hat sich aber schnell wieder gefangen.
Ich kann Vorurteile nicht nachvollziehen, ich kann aber auch nicht nachvollziehen, dass man mit den Leute nicht in einen sinnvollen Dialog geht, sondern Kindergartenkacke daraus macht, Fremdenhass/Stimmungsmache unterstellt, Dummheit bescheinigt usw. Da ist es auch kein Wunder, dass diese Leute, die Angst haben etc. sich teilweise rechts zuwenden. Denn dort hört man sich ihre Sorgen nämlich an, aber nutzt sie leider auch für die eigenen Zwecke.
Ich persönlich bin der festen Überzeugung, wenn wir Politiker hötten, die die Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst nehmen, wäre die Situation nicht so angespannt.
Amen
Wir haben in unserem kleinen Dörfchen einige Flüchtlinge. Wir haben sogar etliche bei uns auf dem Hof gehabt, weil die Unterkünfte noch nicht fertig waren. Viele wollten uns(mittelgroßer landwirtschaftlicher Betrieb) in ihrer Dankbarkeit, helfen. Das ging leider nicht, denn Flüchtlinge dürfen!!! in D nicht arbeiten. Das dürfen sie erst, wenn ihr Asylverfahrwn durch ist und wenn tonnenweise Auflagen erfüllt. Das hat insbesondere die Familienväter sehr traurig gemacht und sie haben sich dann oft einfach einen Besen oder Heckenscheren oder weißdergeierwas genommen um den Hof sauber zu halten. Es war ihnen wichtig etwas zu tun. Die Frauen haben sich um die Unterkunft gekümmert, obwohl es eine Putzkraft gab. Sie waren sehr dankbar, ein Mann war oft bei uns einfach nur um zu reden. Er hat auf de Reise nach D seine Frau durch eine Splitterbombe verloren, er war also alleine mit einem kleinen Baby. Ihm habe ich meinen gebrauchten Ergo-Carrier geschenkt. Er hat tatsächlich geweint vor Freude.
Aber wir haben auch andere Erfahrungen gemacht. Wir hatten auch 25 junge Afrikaner auf dem Hof. Das war schon ein ganz anderer Schnack. Die gesamte Gruppe hat jeden Tag gesoffen, nicht ein paar Bierchen gekippt, die haben gesoffen. Wir hatten mehrfach die Krippo vor Ort, meinem Vater wurde ein Messer an die Kehle gehalten, es wurde das gesamte Badezimmer voll gepinkelt, die Klobrillen mit Kot beschmiert und es wurden christliche Familien, auch Kinder, angegriffen, angespuckt und Frauen wurden angetatscht. Das Ende vom Lied war, dass unsere Gemeinde für die Männer eine ande Unterkunft gesucht hat. Wie man uns aber sagte, wurde das Verhalten da auch nicht besser, einige sind auch abgehauen. Das waren auch undankbare Menschen, aber das hatte nichts damit zu tun, dass es Flüchtlinge waren. Die Jungs hatten das einfach nicht nötig. Keiner von denen war auf das, was wir ihnen geben wollten angewiesen und da ist der Knackpunkt, denke ich. Menschen, denen es schlecht geht, die hier sicher sein wollen, mit uns für ihre Familien und die nicht einfach nur schauen kann, was man abgreifen kann, die sind dankbar.
Zu einigen Familien habe ich auch nach ihrem Auszug noch Konakt. Die Familie. aus Tschetschenien sprechen mittlerweile alle sehr gut deutsch. Die Tochter ist komplett integriert, ist mit meiner Tochter befreundet und auch ihre kleineren Brüder sprechen deutsch, haben Freunde gefunden, alles ganz normal. Von unseren syrischen Familien sprechen nur die Kinder wirklich deutsch. Dafür sprechen wir jetzt ein paar Brocken syrisch
und man kann sich rudimentär verständigen oder spricht halt englisch. Mit den Syrern bin ich auch relativ dicke und wenn ich da Kindersachen hingebe, dann schmelzen sie immer dahin vor Freude. Noch nie habe ich dort Undakbarkeit erlebt. Die jungen Afrikaner leben nach wie vorunter sich, sprechen und verstehen auch weiterhin kein deutsch, aber sie kommen trotzdem irgendwie klar. Ich bin Menschen im Allgemeinen offen gegenüber, egal woher sie kommen. Ich finde Vorurteile schrecklich und gefährlich, ich kann aber dennoch verstehen, wenn man sich über solche Dinge, die die TS erlebt hat, ärgert. Ich kann verstehen, wenn Menschen Angst haben, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Für meinen Vater ist die Situation nur gut ausgegangen, weil unser Vorarbeiter den Typen damals mit einem heftigen Faustschlag zu Boden befördert hat. Der junge Mann war vollkommen von Sinnen und für überhaupt nichts zugänglich. Mein Vater war nach dem Vorfall auch sehr negativ, hat sich aber schnell wieder gefangen.
Ich kann Vorurteile nicht nachvollziehen, ich kann aber auch nicht nachvollziehen, dass man mit den Leute nicht in einen sinnvollen Dialog geht, sondern Kindergartenkacke daraus macht, Fremdenhass/Stimmungsmache unterstellt, Dummheit bescheinigt usw. Da ist es auch kein Wunder, dass diese Leute, die Angst haben etc. sich teilweise rechts zuwenden. Denn dort hört man sich ihre Sorgen nämlich an, aber nutzt sie leider auch für die eigenen Zwecke.
Ich persönlich bin der festen Überzeugung, wenn wir Politiker hötten, die die Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst nehmen, wäre die Situation nicht so angespannt.
Amen
23.06.2016 16:38
Zitat von Hecate:
Zitat von Akascha1982:
Zitat von bineybaby:
Liest sich für mich wie Hetze, sorry![]()
Klingt ähnlich wie die Geschichten bei denen Asylanten aus dem Fenster pinkeln etc.![]()
Dito. Hab es mal gemeldet.![]()
Ich finde diese 'Melder' hier eh gruselig, wer es als erstes geschafft hat, hat gewonnen!?
23.06.2016 16:42
Persönliche schlechte Erfahrungen habe ich mit keinem einzigen Flüchtling gemacht!
Unsere Werkhofsmitarbeiter wurden aber vom Fenster der Unterkunft von den Bewohnen verhöhnt und mit Kippen beschnipst, als die deren Unrat beseitigt haben! Mehr als asoziales Verhalten!
Aber, wie schon geschrieben, es gibt solch ging solche, egal welche Nationalität!
Trotzdem finde ich es nicht verwerflich, wenn jemand seinem Unmut über solche negativen Erfahrungen äußert! Statt von Flüchtlingen hätte die TE auch von Obdachlosen schreiben können, wäre das gleiche in grün gewesen!
Unsere Werkhofsmitarbeiter wurden aber vom Fenster der Unterkunft von den Bewohnen verhöhnt und mit Kippen beschnipst, als die deren Unrat beseitigt haben! Mehr als asoziales Verhalten!
Aber, wie schon geschrieben, es gibt solch ging solche, egal welche Nationalität!
Trotzdem finde ich es nicht verwerflich, wenn jemand seinem Unmut über solche negativen Erfahrungen äußert! Statt von Flüchtlingen hätte die TE auch von Obdachlosen schreiben können, wäre das gleiche in grün gewesen!
23.06.2016 16:57
Zitat von .Jessica:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Mamota:
Zitat von .Jessica:
Ja davon kann ich leider auch Bänder singen...
Hier gibt es auch keine dankbarkeit... im Gegenteil!! Die Sachen fliegen hier auf die Straße.
hier wirst du als Frau nur noch angemacht und sogar verfolgt.... Ich gehe Seid dem nicht mehr allein joggen. Und selber wenn ich mit mein Kind unterwegs bin bleiben mir diese Belästigungen nicht erspart.
Hier passiert nur noch Scheiße, Überfälle, Drohungen, Diebstahl, Belästigungen etc.
Das war mal eine ganz normale kleinstadt... ziemlich langweilig früher sogar... Und jetzt bin ich froh hier bald weg zu sein weil du nur noch Angst haben musst.
Ja steinigt mich jetzt weil ich was böses über diese armen Menschen sage...
Aber nun ist es ja nun bewiesen das die meisten garnicht zu den *armen* gehören sonder einfach eklige schmarotzer sind die uns ausbeuten.
Niemals würde ich was gegen die Leute sagen die wirklich aus dem Dreck kommen !! niemals! Aber das ist Grad mal ein Bruchteil was hier rum rennt. Und wer wirklich schlimmes erlebt hat benimmt sich hier nicht so!
Ein wunderschönen sonnigen Tag![]()
Wo wohnst du denn? Ich würde da wirklich gern mal hinfahren und mir das anschauen. Ich sehe, wie es hier ist und hier läuft es zu 90% gut. Bei meinen Eltern zu Hause, wo es angeblich so schlimm läuft, habe ich beim letzten Besuch auch nichts davon bemerkt.
Jetzt gib du mir bitte die Chance und sag mir, in welchen Zug ich mich setzen muss, um das mal live mitzuerleben und deine Meinung zu übernehmen.
Hier auch überwiegend positivesHabe mich auch mit ein paar schon unterhalten, waren sehr kinderfreundlich und lieb zu uns.
Also wenn du es wirklich wissen willst kann ich es dir gern in einer privaten Nachricht verpackenwürde mit dir sogar eine stattrumdfahrt machen
![]()
Ich weiß auch das es in ganz vielen anderen orten funktioniert... aber anscheint rennen hier nur noch vollpfosten rum (sicher haben wir auch vernünftige aber die fallen halt nicht auf weil sie sich eben vernünftig benehmen!)
Es ist wirklich nicht mehr witzig hier... an vielen Ecken männergruppen bis zu 20!!!! Männern... da traut sich doch niemand mehr vorbei... Und die sitzen jeden Tag da.... Und immer wenn du vorbei gehst wirst du angesprochen.
Ich habe immer gesagt ich würde nie aus meiner heimatstadt ziehen... aberg es entwickelt sich hier alles zum schrecklichen (woran nicht nur unsere Gäste schuld sind,genug einheimische tragen auch dazu bei)
Ja, ich hätte wirklich gern eine PN. Danke!
23.06.2016 16:59
Zitat von faerie:
Zitat von Stefanka93:
Zitat von faerie:
Es gibt zwei dumme Dinge, die man in dieser Debatte tun kann:
1. Eine Extremistengruppe (Pegida, AfD, Aluhüte) unterstützen, um eine andere Extremistengruppe (Islamisten) loszuwerden.
2. Sich für Toleranz in Bezug auf Lebensentwürfe einsetzen (Homo-Ehe, Gender Mainstreaming usw.) und gleichzeitig die volle Akzeptanz einer Religion einfordern, die derzeit global die größte Gefahr für die genannten Werte darstellt, in Bezug auf Homosexualität sogar in ihrer eher milder ausgelebten Form.
Zusammenfassend könnte man eigentlich sagen: So richtig hat niemand verstanden, worum es geht oder gehen sollte.
Und was schlägst du vor? Den Islam "abschaffen"? "Verbieten"?
Differenzieren zwischen Mensch und Religion. Ich kann Menschen helfen und sie achten, aber dennoch gleichzeitig einige ihrer Überzeugungen und Gebräuche ablehnen. Ich kann humanitäre Hilfe in Afrika leisten, ohne Respekt und Anerkennung für Stammesreligionen auf Blutrachebasis und weibliche Genitalverstümmelung einzufordern, sondern im Gegenteil auch im Sinne dieser Menschen dagegen angehen. Durch Aufklärung, Alternativen und dort, wo es sich nicht umgehen lässt, gesetzliche Verbote bestimmter Handlungen.
Was ein Mensch im Herzen glaubt, kann man ihm mit keinem Gesetz der Welt verbieten, aber eine Parallelexistenz eines freiheitsgefährdenden Glaubenssystems muss niemand dulden. Europa hat sich nicht von einer Diktatur der Religion befreit, um passiv in eine andere zu geraten. Ich meine damit keine Paranoia von einer aktiven "Islamisierung des Abendlandes" und solchen Kokolores, aber eine schleichende Duldung von Dingen, die hier und heute nichts mehr zu suchen haben und auch kein Recht mehr haben, gesellschafts- oder mehrheitsfähig zu werden.
Wir akzeptieren keine mehr oder weniger altertümlichen Ansichten von irgendwelchen rechten Heinis, aber wir dürfen sie in der Konsequenz genau so wenig unter religiöser Verbrämung akzeptieren, denn das wäre bigott.
Was denn z.B.? Welche altertümlichen Ansichten akzeptieren wir hier in Deutschland denn?
23.06.2016 17:01
Zitat von faerie:
Zitat von Stefanka93:
Zitat von faerie:
Es gibt zwei dumme Dinge, die man in dieser Debatte tun kann:
1. Eine Extremistengruppe (Pegida, AfD, Aluhüte) unterstützen, um eine andere Extremistengruppe (Islamisten) loszuwerden.
2. Sich für Toleranz in Bezug auf Lebensentwürfe einsetzen (Homo-Ehe, Gender Mainstreaming usw.) und gleichzeitig die volle Akzeptanz einer Religion einfordern, die derzeit global die größte Gefahr für die genannten Werte darstellt, in Bezug auf Homosexualität sogar in ihrer eher milder ausgelebten Form.
Zusammenfassend könnte man eigentlich sagen: So richtig hat niemand verstanden, worum es geht oder gehen sollte.
Und was schlägst du vor? Den Islam "abschaffen"? "Verbieten"?
Differenzieren zwischen Mensch und Religion. Ich kann Menschen helfen und sie achten, aber dennoch gleichzeitig einige ihrer Überzeugungen und Gebräuche ablehnen. Ich kann humanitäre Hilfe in Afrika leisten, ohne Respekt und Anerkennung für Stammesreligionen auf Blutrachebasis und weibliche Genitalverstümmelung einzufordern, sondern im Gegenteil auch im Sinne dieser Menschen dagegen angehen. Durch Aufklärung, Alternativen und dort, wo es sich nicht umgehen lässt, gesetzliche Verbote bestimmter Handlungen.
Was ein Mensch im Herzen glaubt, kann man ihm mit keinem Gesetz der Welt verbieten, aber eine Parallelexistenz eines freiheitsgefährdenden Glaubenssystems muss niemand dulden. Europa hat sich nicht von einer Diktatur der Religion befreit, um passiv in eine andere zu geraten. Ich meine damit keine Paranoia von einer aktiven "Islamisierung des Abendlandes" und solchen Kokolores, aber eine schleichende Duldung von Dingen, die hier und heute nichts mehr zu suchen haben und auch kein Recht mehr haben, gesellschafts- oder mehrheitsfähig zu werden.
Wir akzeptieren keine mehr oder weniger altertümlichen Ansichten von irgendwelchen rechten Heinis, aber wir dürfen sie in der Konsequenz genau so wenig unter religiöser Verbrämung akzeptieren, denn das wäre bigott.
Ich wünschte einfach, du könntest zwischen religiösen Ausprägungen so gut differenzieren wie zwischen Mensch und Religion. Sorry, aber da hast du dich schon so oft betriebsblind gestellt.
Irgendwie mag ich das gar nicht mehr schon wieder alles durchkauen.
Bei allem anderen bin ich bei dir.
23.06.2016 17:10
Zitat von Stefanka93:
Zitat von faerie:
Zitat von Stefanka93:
Zitat von faerie:
Es gibt zwei dumme Dinge, die man in dieser Debatte tun kann:
1. Eine Extremistengruppe (Pegida, AfD, Aluhüte) unterstützen, um eine andere Extremistengruppe (Islamisten) loszuwerden.
2. Sich für Toleranz in Bezug auf Lebensentwürfe einsetzen (Homo-Ehe, Gender Mainstreaming usw.) und gleichzeitig die volle Akzeptanz einer Religion einfordern, die derzeit global die größte Gefahr für die genannten Werte darstellt, in Bezug auf Homosexualität sogar in ihrer eher milder ausgelebten Form.
Zusammenfassend könnte man eigentlich sagen: So richtig hat niemand verstanden, worum es geht oder gehen sollte.
Und was schlägst du vor? Den Islam "abschaffen"? "Verbieten"?
Differenzieren zwischen Mensch und Religion. Ich kann Menschen helfen und sie achten, aber dennoch gleichzeitig einige ihrer Überzeugungen und Gebräuche ablehnen. Ich kann humanitäre Hilfe in Afrika leisten, ohne Respekt und Anerkennung für Stammesreligionen auf Blutrachebasis und weibliche Genitalverstümmelung einzufordern, sondern im Gegenteil auch im Sinne dieser Menschen dagegen angehen. Durch Aufklärung, Alternativen und dort, wo es sich nicht umgehen lässt, gesetzliche Verbote bestimmter Handlungen.
Was ein Mensch im Herzen glaubt, kann man ihm mit keinem Gesetz der Welt verbieten, aber eine Parallelexistenz eines freiheitsgefährdenden Glaubenssystems muss niemand dulden. Europa hat sich nicht von einer Diktatur der Religion befreit, um passiv in eine andere zu geraten. Ich meine damit keine Paranoia von einer aktiven "Islamisierung des Abendlandes" und solchen Kokolores, aber eine schleichende Duldung von Dingen, die hier und heute nichts mehr zu suchen haben und auch kein Recht mehr haben, gesellschafts- oder mehrheitsfähig zu werden.
Wir akzeptieren keine mehr oder weniger altertümlichen Ansichten von irgendwelchen rechten Heinis, aber wir dürfen sie in der Konsequenz genau so wenig unter religiöser Verbrämung akzeptieren, denn das wäre bigott.
Was denn z.B.? Welche altertümlichen Ansichten akzeptieren wir hier in Deutschland denn?
Zwangsheirat, Ehrenmorde, Blutrache, das Nichtanerkennen der deutschen Gesetzgebung.
Aber auch das muss die Politik in den Griff bekommen und kann man nicht Menschen anlasten, die es gewohnt sind eben so zu leben.
23.06.2016 17:20
Einfach mal bei Muslimen, die sonst relativ liberal erscheinen, die folgenden zwei Stichworte in den Raum werfen:
- Schwul
- Israel
Der Rest erklärt sich von selbst. Gerade bei diesen beiden Themen ist da gar keine Differenzierung verschiedener religiöser Ausprägungen nötig, denn hier finden wir die goldene Schnittmenge.
- Schwul
- Israel
Der Rest erklärt sich von selbst. Gerade bei diesen beiden Themen ist da gar keine Differenzierung verschiedener religiöser Ausprägungen nötig, denn hier finden wir die goldene Schnittmenge.
23.06.2016 17:22
Zitat von Mildred:
Mich regt es einfach nur auf, dass eine Frau ein Thema eröffnet, sich austauschen will, und sofort wird versucht sie "mundtot" zu machen. Ich glaube der 5. (keine Ahnung, hab nicht gezählt) Beitrag war: "Ich hab's gemeldet!".
Mich würde wirklich mal interessieren, warum man das melden muss.
Für das Aufführen meiner Ansicht müsste ich mindestens eine Stunde Zeit hier opfern, damit auch zumindest der Großteil der falschen Interpretationen ausgehebert werden könnten , jedoch hab ich da bei dem Wetter keine Lust drauf.
In Kurzform:
Ich mag den Islam nicht. Es geht mir nicht um "Ausländer" , sondern um den Islam. Wirklich Geflüchteten würde ich sogar bei mir im Haus Unterschlupf geben, jedoch müssten sich Moslems bei mir auf eine tägliche Grundsatzdiskussion einstellen, denn für mich ist der Islam mit unserer westlichen, aufgeklärten, geschlechtergleichgestellten Welt nicht vereinbar.
Ich kann mit keiner Religion umgehen, in der Frauen sich verhüllen müssen. In der Frauen jemandem "zugeteilt" werden.
Und das sind nur die harmlosen Sachen. Über die Schwulenfeindlichkeit, Kinderheirat, Inzucht, Ehrenmorde etc brauchen wir hoffentlich nicht sprechen. Wobei mir da eh jede 2. hier versichern würden wolle, dass es bei uns im Christentum genauso ist.... Und auf diesen sinnfreien Meinungsaustausche ( kennt jemand irgendeinen Christen, der so ist??) habe ich keine Lust.
PS: Ich bin höchstens ein "lauwarmer" Christ. Einfach, weiß hier so ist. Sprich: Ich gehe zu Beerdigungen, feiere Weihnachten und Ostern.
Danke.
23.06.2016 17:26
An die TS,
Ich hätte mich über soein Verhalten auch geärgert. Da stellt man sich die Frage, warum gebrauchte Gegenstände weniger wert sind als neu gekaufte. Wenn man doch Hilfe braucht, kann man um jede helfende Hand dankbar sein.
Ich hätte mich über soein Verhalten auch geärgert. Da stellt man sich die Frage, warum gebrauchte Gegenstände weniger wert sind als neu gekaufte. Wenn man doch Hilfe braucht, kann man um jede helfende Hand dankbar sein.
23.06.2016 17:34
Zitat von MamiMaria:
An die TS,
Ich hätte mich über soein Verhalten auch geärgert. Da stellt man sich die Frage, warum gebrauchte Gegenstände weniger wert sind als neu gekaufte. Wenn man doch Hilfe braucht, kann man um jede helfende Hand dankbar sein.
Wenn man wirklich Hilfe benötigt, dann ist man das auch und da muss man eben den Einzelfall betrachten und nicht alle pber einen Kamm scheren.
23.06.2016 17:42
Zitat von faerie:
Einfach mal bei Muslimen, die sonst relativ liberal erscheinen, die folgenden zwei Stichworte in den Raum werfen:
- Schwul
- Israel
Der Rest erklärt sich von selbst. Gerade bei diesen beiden Themen ist da gar keine Differenzierung verschiedener religiöser Ausprägungen nötig, denn hier finden wir die goldene Schnittmenge.
Das Christentum ist zum Glück ha sehr offen was Homosexualität angeht
Ich denke auch, dass ein Großteil aller Männer mehr oder weniger homophob ist.
Israel ist ein schwieriges Thema, aber ich denke, das ist bei den meisten Menschen so, die sich wirklich mal mit dem Thema beschäftigt haben.
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Habe mich auch mit ein paar schon unterhalten, waren sehr kinderfreundlich und lieb zu uns.