Mütter- und Schwangerenforum

Hättet ihr gerne in einer anderen Zeit gelebt?

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ladyone
9363 Beiträge
01.08.2026 11:38
Ich bin 87er und mochte die 90er und 2000er sehr, gerne hätte ich meinen Sohn auch in den 90ern auswachsen sehen, da heute zu viel Zeit bei social Media verschwendet wird. Diese virtuelle Welt kann doch nicht gesund für unsere Psyche sein (vor allem für Jugendliche)
Rotkehlchen
202 Beiträge
01.08.2026 12:05
Zitat von Marf:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Sunny8812:

Finde ich total spannend was ihr für Ideen und Einstellungen dazu habt.
Wahrscheinlich hat man auch einen anderen Blick darauf, wenn man Die Zeit bewusst miterlebt hat und eigene Erinnerungen damit verbindet.

Zeitreisen an sich, einfach mal um zu gucken wie war das eigentlich wirklich würde ich auch sofort machen
Ich schaue auch total gerne so alte Beiträge z.b. vom SWR oder ÖRF aus den 60ern. Manchmal ist es zum Schreien, aber oft denke ich "witzig, genau die selben Themen und Aufreger wie heute", sei es die Jugend, Arbeitszeit, Rente oder Spritpreise


Ich finde,dass z.B.die Serie "Ich heirate eine Familie" oder die "Lindenstraße"einen halbwegs guten Einblick in das Leben der Zeit bringt.
"Ich heirate eine Familie" natürlich sehr blumig und bei finaziell gut gestellten Leuten.

Und egal wie man die Lindenstaße grundsätzlich findet
Die war immer aktuell und im Zeitgeist.
Ich hab grad angefangen sie von der 1.Folge zu gucken und musste bei Folge 5 ausschalten .

So viel Patriarch,Vorurteile und Lügen,dass war für mich nicht auszuhalten.Spiegelt aber das Lebem von damals schon sehr gut wieder.

Lindenstraße hat gnadenlos jeden Pups völlig übertrieben gezeigt.Fernsehn halt.
Gewisse Dinge waren so,aber das meiste war schon recht überzogen dargestellt.
Ich heirate eine Familie fand ich damals und heute grausig.Süsslich und voller Klischees.
In meinem Umfeld haben fast alle Frauen Vollzeit gearbeitet und die Familien lebten im ländlichen Raum im Eigentum.Damals begann gerade der ' Boom' ,viele Neubaugebiete entstanden.
Darum waren die Kinder ja so frei - tat auch nicht jedem gut.
Dafür wurde jedoch hart gearbeitet.42 Stunden Woche war normal.
Samstags alle 2 Wochen war Schule.Die Wochenenden verliefen weniger stressig.
1x im Jahr gings in den Urlaub ' Italie,Ö,Ungarn etc.meist mit dem Auto...nur wenige flogen.


Kann ich einfach nicht bestätigen!
Der Neubauwahnsinn fing um die 2000 an.
Also zwei Jahre nach der Geburt meines 1.Sohnes.
Die alten neuen Wohngebiete waren zu dem Zeitphnkz auch schon 20 Jahre alt.

Und nee-in meinem Umfeld gab es keine einzige Mutter die Vollzeit gearbeitet hat.
Ich kann es ja nicht anders berichten.

Rotkehlchen
202 Beiträge
01.08.2026 12:17
Zitat von Chrysopelea:

Zumindest waren die Betreuungsmöglichkeiten (im Osten) damals deutlich besser, es war selbstverständlicher, dass Frauen anspruchsvolle Positionen in Vollzeit bekleiden und trotzdem Kinder haben können, diese Vereinbarkeit von Kindern und Beruf würde ich mir wünschen. Meine Eltern sind immer wieder erschrocken, wenn sie miterleben wie es hier läuft (starre kurze Öffnungszeiten, keine Frühbetreuung in der Schule vor 8 Uhr, ständig irgendwelche Termine/Veranstaltungen innerhalb der Betreuungszeit statt danach), sowas hätte es in meiner Kindheit (90er) nicht gegeben, da war selbstverständlich, dass alle Eltern mal mindestens zwischen 7:30 und 16 Uhr arbeiten und dass Theateraufführungen, Laternebasteln, Kitafeste, Sportfest etc entweder ab 17 Uhr oder am Wochenende stattfinden.
Mir ist aber auch bewusst, dass das politisch motiviert war, um möglichst großen Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Dass man in der DDR seine Meinung nicht offen sagen konnte und vieles nicht frei war (z.b. auch Wahl des Studiums etc).
Im Westen waren Frauen wiederum oft finanziell schlecht aufgestellt und von ihren Männern abhängig, Karriere war eher schwierig, Scheidung gesellschaftlich geächtet... auch nicht rosig...
Die Zeit des kalten Krieges war auch von vielen Unsicherheiten und Sorgen geprägt, von denen wir heute wissen, dass es gut ging, aber das wussten die Menschen damals ja nicht.
Insgesamt konnte man sich deutlich weniger leisten als heute, aber das würde mich nicht stören, ich brauche nicht viel.

Du sagtst es!
Die Kinderbetreung war so möglich,weil sie die Arbeitskraft der Frauen brauchten und damit sehr schnell und gute Mögllichkeiten hattten ,die Kinder regimtreu zu prägen.
Großartig,wernn mein Wunsch nach Erfolg über den Berdürfnissen meines Kindes steht.
Wochenheime sind z.B.natürlich geil-Muddi und Vati gehen der Arbeit nach und Kindchen wird ausquatiert.
Das gab es im Westen in der Tat nicht.

Und danmit fängt es bei mir an.
Wenn es doch so toll.war da ,warum der Wunsch auf ein gemeinsames Land?

Der Westen Deutschlands kam ziemlich gut ohne den Osten zurrecht.
Als ich 1993 mit der Ausbildung zur Krankenschwester anfing,waren die Hälfte Ostdeutsche.
Warum?
Der Osten war doch viel besser-oder nicht?
Marf
30355 Beiträge
01.08.2026 12:27
Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Marf:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Sunny8812:

Finde ich total spannend was ihr für Ideen und Einstellungen dazu habt.
Wahrscheinlich hat man auch einen anderen Blick darauf, wenn man Die Zeit bewusst miterlebt hat und eigene Erinnerungen damit verbindet.

Zeitreisen an sich, einfach mal um zu gucken wie war das eigentlich wirklich würde ich auch sofort machen
Ich schaue auch total gerne so alte Beiträge z.b. vom SWR oder ÖRF aus den 60ern. Manchmal ist es zum Schreien, aber oft denke ich "witzig, genau die selben Themen und Aufreger wie heute", sei es die Jugend, Arbeitszeit, Rente oder Spritpreise


Ich finde,dass z.B.die Serie "Ich heirate eine Familie" oder die "Lindenstraße"einen halbwegs guten Einblick in das Leben der Zeit bringt.
"Ich heirate eine Familie" natürlich sehr blumig und bei finaziell gut gestellten Leuten.

Und egal wie man die Lindenstaße grundsätzlich findet
Die war immer aktuell und im Zeitgeist.
Ich hab grad angefangen sie von der 1.Folge zu gucken und musste bei Folge 5 ausschalten .

So viel Patriarch,Vorurteile und Lügen,dass war für mich nicht auszuhalten.Spiegelt aber das Lebem von damals schon sehr gut wieder.

Lindenstraße hat gnadenlos jeden Pups völlig übertrieben gezeigt.Fernsehn halt.
Gewisse Dinge waren so,aber das meiste war schon recht überzogen dargestellt.
Ich heirate eine Familie fand ich damals und heute grausig.Süsslich und voller Klischees.
In meinem Umfeld haben fast alle Frauen Vollzeit gearbeitet und die Familien lebten im ländlichen Raum im Eigentum.Damals begann gerade der ' Boom' ,viele Neubaugebiete entstanden.
Darum waren die Kinder ja so frei - tat auch nicht jedem gut.
Dafür wurde jedoch hart gearbeitet.42 Stunden Woche war normal.
Samstags alle 2 Wochen war Schule.Die Wochenenden verliefen weniger stressig.
1x im Jahr gings in den Urlaub ' Italie,Ö,Ungarn etc.meist mit dem Auto...nur wenige flogen.


Kann ich einfach nicht bestätigen!
Der Neubauwahnsinn fing um die 2000 an.
Also zwei Jahre nach der Geburt meines 1.Sohnes.
Die alten neuen Wohngebiete waren zu dem Zeitphnkz auch schon 20 Jahre alt.

Und nee-in meinem Umfeld gab es keine einzige Mutter die Vollzeit gearbeitet hat.
Ich kann es ja nicht anders berichten.

Mir geht's genauso.
Ist ja auch sehr abhängig in welcher Gegend man lebt.
Ich hab gerade überlegt und es gab in meiner Klasse nur eine Vollzeithausfrau
Da waren es aber 5 Kinder.
Bei den anderen gingen die Mütter alle arbeiten.Einige waren auch selbständig.Bei 2 waren es alleinerziehende Mütter,eine betrieb ein Steuerbüro.Da durften wir die ersten Computern bestaunen.
Wir hatten dadurch nach der Schule alle Freiheiten und waren viel am örtlichen Baggersee oder sind zusammen in die Stadt.
Marie2010
1874 Beiträge
01.08.2026 13:16
Zitat von Chrysopelea:

Zumindest waren die Betreuungsmöglichkeiten (im Osten) damals deutlich besser, es war selbstverständlicher, dass Frauen anspruchsvolle Positionen in Vollzeit bekleiden und trotzdem Kinder haben können, diese Vereinbarkeit von Kindern und Beruf würde ich mir wünschen. Meine Eltern sind immer wieder erschrocken, wenn sie miterleben wie es hier läuft (starre kurze Öffnungszeiten, keine Frühbetreuung in der Schule vor 8 Uhr, ständig irgendwelche Termine/Veranstaltungen innerhalb der Betreuungszeit statt danach), sowas hätte es in meiner Kindheit (90er) nicht gegeben, da war selbstverständlich, dass alle Eltern mal mindestens zwischen 7:30 und 16 Uhr arbeiten und dass Theateraufführungen, Laternebasteln, Kitafeste, Sportfest etc entweder ab 17 Uhr oder am Wochenende stattfinden.
Mir ist aber auch bewusst, dass das politisch motiviert war, um möglichst großen Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Dass man in der DDR seine Meinung nicht offen sagen konnte und vieles nicht frei war (z.b. auch Wahl des Studiums etc).
Im Westen waren Frauen wiederum oft finanziell schlecht aufgestellt und von ihren Männern abhängig, Karriere war eher schwierig, Scheidung gesellschaftlich geächtet... auch nicht rosig...
Die Zeit des kalten Krieges war auch von vielen Unsicherheiten und Sorgen geprägt, von denen wir heute wissen, dass es gut ging, aber das wussten die Menschen damals ja nicht.
Insgesamt konnte man sich deutlich weniger leisten als heute, aber das würde mich nicht stören, ich brauche nicht viel.


Naja, auch im Osten sind die Mütter damals nicht in erster Linie für eine Karriere arbeiten gegangen. Die Frauen in meiner Schwiegerfamilie waren z.B. Erzieherinnen oder Verkäuferinnen. Die wären gern zuhause beim Kind/den Kindern geblieben, aber das Gehalt wurde einfach gebraucht und da waren sie natürlich froh, dass es ihnen durch die Kinderbetreuung leichter gemacht wurde, als den Frauen im Westen, die auch das Gehalt brauchten, aber schlechtere Bedingungen hatten. Aber so richtig geil, fanden sie das trotzdem nicht.
Rotkehlchen
202 Beiträge
01.08.2026 14:05
Zitat von Marf:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Marf:

Zitat von Rotkehlchen:

...

Lindenstraße hat gnadenlos jeden Pups völlig übertrieben gezeigt.Fernsehn halt.
Gewisse Dinge waren so,aber das meiste war schon recht überzogen dargestellt.
Ich heirate eine Familie fand ich damals und heute grausig.Süsslich und voller Klischees.
In meinem Umfeld haben fast alle Frauen Vollzeit gearbeitet und die Familien lebten im ländlichen Raum im Eigentum.Damals begann gerade der ' Boom' ,viele Neubaugebiete entstanden.
Darum waren die Kinder ja so frei - tat auch nicht jedem gut.
Dafür wurde jedoch hart gearbeitet.42 Stunden Woche war normal.
Samstags alle 2 Wochen war Schule.Die Wochenenden verliefen weniger stressig.
1x im Jahr gings in den Urlaub ' Italie,Ö,Ungarn etc.meist mit dem Auto...nur wenige flogen.


Kann ich einfach nicht bestätigen!
Der Neubauwahnsinn fing um die 2000 an.
Also zwei Jahre nach der Geburt meines 1.Sohnes.
Die alten neuen Wohngebiete waren zu dem Zeitphnkz auch schon 20 Jahre alt.

Und nee-in meinem Umfeld gab es keine einzige Mutter die Vollzeit gearbeitet hat.
Ich kann es ja nicht anders berichten.

Mir geht's genauso.
Ist ja auch sehr abhängig in welcher Gegend man lebt.
Ich hab gerade überlegt und es gab in meiner Klasse nur eine Vollzeithausfrau
Da waren es aber 5 Kinder.
Bei den anderen gingen die Mütter alle arbeiten.Einige waren auch selbständig.Bei 2 waren es alleinerziehende Mütter,eine betrieb ein Steuerbüro.Da durften wir die ersten Computern bestaunen.
Wir hatten dadurch nach der Schule alle Freiheiten und waren viel am örtlichen Baggersee oder sind zusammen in die Stadt.

Und ich kenne/kannte Mitte der 80-iger ,hauptsächlich Vollzeithausfrauen.
Das lässt sich auch aus meiner Kindergartenzeit ableiten,die ich und viele meiner späteren Mitschüler*innen nicht hatten.
Wir waren in einem Spielkreis.Montag-Donnerstags von 09.00-11.30h.
Warum?
Weil unsere Mütter(in meinem Fall meine Oma)eben "nur"Hausfrauen waren.
Was dann später kam- weiterführende Schule ist wieder was anderes.
Da waren dann viele Frauen wieder unterwegs.
Das war aber.Ende der 80-iger ,Anfang 1990.Und wir Kiinder schon "groß"

Tanzbär
13628 Beiträge
01.08.2026 16:52
Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Chrysopelea:

Zumindest waren die Betreuungsmöglichkeiten (im Osten) damals deutlich besser, es war selbstverständlicher, dass Frauen anspruchsvolle Positionen in Vollzeit bekleiden und trotzdem Kinder haben können, diese Vereinbarkeit von Kindern und Beruf würde ich mir wünschen. Meine Eltern sind immer wieder erschrocken, wenn sie miterleben wie es hier läuft (starre kurze Öffnungszeiten, keine Frühbetreuung in der Schule vor 8 Uhr, ständig irgendwelche Termine/Veranstaltungen innerhalb der Betreuungszeit statt danach), sowas hätte es in meiner Kindheit (90er) nicht gegeben, da war selbstverständlich, dass alle Eltern mal mindestens zwischen 7:30 und 16 Uhr arbeiten und dass Theateraufführungen, Laternebasteln, Kitafeste, Sportfest etc entweder ab 17 Uhr oder am Wochenende stattfinden.
Mir ist aber auch bewusst, dass das politisch motiviert war, um möglichst großen Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Dass man in der DDR seine Meinung nicht offen sagen konnte und vieles nicht frei war (z.b. auch Wahl des Studiums etc).
Im Westen waren Frauen wiederum oft finanziell schlecht aufgestellt und von ihren Männern abhängig, Karriere war eher schwierig, Scheidung gesellschaftlich geächtet... auch nicht rosig...
Die Zeit des kalten Krieges war auch von vielen Unsicherheiten und Sorgen geprägt, von denen wir heute wissen, dass es gut ging, aber das wussten die Menschen damals ja nicht.
Insgesamt konnte man sich deutlich weniger leisten als heute, aber das würde mich nicht stören, ich brauche nicht viel.

Du sagtst es!
Die Kinderbetreung war so möglich,weil sie die Arbeitskraft der Frauen brauchten und damit sehr schnell und gute Mögllichkeiten hattten ,die Kinder regimtreu zu prägen.
Großartig,wernn mein Wunsch nach Erfolg über den Berdürfnissen meines Kindes steht.
Wochenheime sind z.B.natürlich geil-Muddi und Vati gehen der Arbeit nach und Kindchen wird ausquatiert.
Das gab es im Westen in der Tat nicht.

Und danmit fängt es bei mir an.
Wenn es doch so toll.war da ,warum der Wunsch auf ein gemeinsames Land?

Der Westen Deutschlands kam ziemlich gut ohne den Osten zurrecht.
Als ich 1993 mit der Ausbildung zur Krankenschwester anfing,waren die Hälfte Ostdeutsche.
Warum?
Der Osten war doch viel besser-oder nicht?

Wow... Ich staune, was hier für Aussagen fallen
Chrysopelea
18052 Beiträge
01.08.2026 17:13
Zitat von Metalgoth:

Zitat von Chrysopelea:

Zumindest waren die Betreuungsmöglichkeiten (im Osten) damals deutlich besser, es war selbstverständlicher, dass Frauen anspruchsvolle Positionen in Vollzeit bekleiden und trotzdem Kinder haben können, diese Vereinbarkeit von Kindern und Beruf würde ich mir wünschen. Meine Eltern sind immer wieder erschrocken, wenn sie miterleben wie es hier läuft (starre kurze Öffnungszeiten, keine Frühbetreuung in der Schule vor 8 Uhr, ständig irgendwelche Termine/Veranstaltungen innerhalb der Betreuungszeit statt danach), sowas hätte es in meiner Kindheit (90er) nicht gegeben, da war selbstverständlich, dass alle Eltern mal mindestens zwischen 7:30 und 16 Uhr arbeiten und dass Theateraufführungen, Laternebasteln, Kitafeste, Sportfest etc entweder ab 17 Uhr oder am Wochenende stattfinden.
Mir ist aber auch bewusst, dass das politisch motiviert war, um möglichst großen Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Dass man in der DDR seine Meinung nicht offen sagen konnte und vieles nicht frei war (z.b. auch Wahl des Studiums etc).
Im Westen waren Frauen wiederum oft finanziell schlecht aufgestellt und von ihren Männern abhängig, Karriere war eher schwierig, Scheidung gesellschaftlich geächtet... auch nicht rosig...
Die Zeit des kalten Krieges war auch von vielen Unsicherheiten und Sorgen geprägt, von denen wir heute wissen, dass es gut ging, aber das wussten die Menschen damals ja nicht.
Insgesamt konnte man sich deutlich weniger leisten als heute, aber das würde mich nicht stören, ich brauche nicht viel.

Auf Kosten der Kinder!
Viele waren einfach die ganze Woche in der Kita und nur am Wochenende zu Hause.
Katastrophal.
So lange Betreuungszeiten sind für die Kinder nicht gut


Wochenkitas gab es, waren aber doch eher eine Seltenheit. Normal waren Ganztagesplätze mit maximal 9 h Betreuungszeit, aber flexibleren Öffnungszeiten, zumindest in meinem Umfeld. Auf Kosten der Kinder ist relativ, bei der Betreuung von Säuglingen stimme ich dir zu, für 4 Jährige gibt es nichts schöneres als von morgens bis abends mit den Freunden zu spielen. Zumindest habe ich das so empfunden. Oftmals saß meine Mutter beim Abholen noch eine h in der Kita rum mit den anderen Mamas, weil wir nicht nach Hause wollten
Metalgoth
18125 Beiträge
01.08.2026 17:28
Zitat von Chrysopelea:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Chrysopelea:

Zumindest waren die Betreuungsmöglichkeiten (im Osten) damals deutlich besser, es war selbstverständlicher, dass Frauen anspruchsvolle Positionen in Vollzeit bekleiden und trotzdem Kinder haben können, diese Vereinbarkeit von Kindern und Beruf würde ich mir wünschen. Meine Eltern sind immer wieder erschrocken, wenn sie miterleben wie es hier läuft (starre kurze Öffnungszeiten, keine Frühbetreuung in der Schule vor 8 Uhr, ständig irgendwelche Termine/Veranstaltungen innerhalb der Betreuungszeit statt danach), sowas hätte es in meiner Kindheit (90er) nicht gegeben, da war selbstverständlich, dass alle Eltern mal mindestens zwischen 7:30 und 16 Uhr arbeiten und dass Theateraufführungen, Laternebasteln, Kitafeste, Sportfest etc entweder ab 17 Uhr oder am Wochenende stattfinden.
Mir ist aber auch bewusst, dass das politisch motiviert war, um möglichst großen Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Dass man in der DDR seine Meinung nicht offen sagen konnte und vieles nicht frei war (z.b. auch Wahl des Studiums etc).
Im Westen waren Frauen wiederum oft finanziell schlecht aufgestellt und von ihren Männern abhängig, Karriere war eher schwierig, Scheidung gesellschaftlich geächtet... auch nicht rosig...
Die Zeit des kalten Krieges war auch von vielen Unsicherheiten und Sorgen geprägt, von denen wir heute wissen, dass es gut ging, aber das wussten die Menschen damals ja nicht.
Insgesamt konnte man sich deutlich weniger leisten als heute, aber das würde mich nicht stören, ich brauche nicht viel.

Auf Kosten der Kinder!
Viele waren einfach die ganze Woche in der Kita und nur am Wochenende zu Hause.
Katastrophal.
So lange Betreuungszeiten sind für die Kinder nicht gut


Wochenkitas gab es, waren aber doch eher eine Seltenheit. Normal waren Ganztagesplätze mit maximal 9 h Betreuungszeit, aber flexibleren Öffnungszeiten, zumindest in meinem Umfeld. Auf Kosten der Kinder ist relativ, bei der Betreuung von Säuglingen stimme ich dir zu, für 4 Jährige gibt es nichts schöneres als von morgens bis abends mit den Freunden zu spielen. Zumindest habe ich das so empfunden. Oftmals saß meine Mutter beim Abholen noch eine h in der Kita rum mit den anderen Mamas, weil wir nicht nach Hause wollten

Das kommt halt total aufs Kind an.
Ich arbeite in einer Kita mit langen Öffnungszeiten (7.00-17.30) Für manche ist das super, den meisten tut es nicht so gut. Und die meisten bleiben auch zum Glück nicht die komplette Zeit.

Ab 3 geht das schon - je nach Kind. Für Krippenkinder ist es eine Katastrophe.
Chrysopelea
18052 Beiträge
01.08.2026 17:30
Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Chrysopelea:

Zumindest waren die Betreuungsmöglichkeiten (im Osten) damals deutlich besser, es war selbstverständlicher, dass Frauen anspruchsvolle Positionen in Vollzeit bekleiden und trotzdem Kinder haben können, diese Vereinbarkeit von Kindern und Beruf würde ich mir wünschen. Meine Eltern sind immer wieder erschrocken, wenn sie miterleben wie es hier läuft (starre kurze Öffnungszeiten, keine Frühbetreuung in der Schule vor 8 Uhr, ständig irgendwelche Termine/Veranstaltungen innerhalb der Betreuungszeit statt danach), sowas hätte es in meiner Kindheit (90er) nicht gegeben, da war selbstverständlich, dass alle Eltern mal mindestens zwischen 7:30 und 16 Uhr arbeiten und dass Theateraufführungen, Laternebasteln, Kitafeste, Sportfest etc entweder ab 17 Uhr oder am Wochenende stattfinden.
Mir ist aber auch bewusst, dass das politisch motiviert war, um möglichst großen Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Dass man in der DDR seine Meinung nicht offen sagen konnte und vieles nicht frei war (z.b. auch Wahl des Studiums etc).
Im Westen waren Frauen wiederum oft finanziell schlecht aufgestellt und von ihren Männern abhängig, Karriere war eher schwierig, Scheidung gesellschaftlich geächtet... auch nicht rosig...
Die Zeit des kalten Krieges war auch von vielen Unsicherheiten und Sorgen geprägt, von denen wir heute wissen, dass es gut ging, aber das wussten die Menschen damals ja nicht.
Insgesamt konnte man sich deutlich weniger leisten als heute, aber das würde mich nicht stören, ich brauche nicht viel.

Du sagtst es!
Die Kinderbetreung war so möglich,weil sie die Arbeitskraft der Frauen brauchten und damit sehr schnell und gute Mögllichkeiten hattten ,die Kinder regimtreu zu prägen.
Großartig,wernn mein Wunsch nach Erfolg über den Berdürfnissen meines Kindes steht.
Wochenheime sind z.B.natürlich geil-Muddi und Vati gehen der Arbeit nach und Kindchen wird ausquatiert.
Das gab es im Westen in der Tat nicht.

Und danmit fängt es bei mir an.
Wenn es doch so toll.war da ,warum der Wunsch auf ein gemeinsames Land?

Der Westen Deutschlands kam ziemlich gut ohne den Osten zurrecht.
Als ich 1993 mit der Ausbildung zur Krankenschwester anfing,waren die Hälfte Ostdeutsche.
Warum?
Der Osten war doch viel besser-oder nicht?


Habe ich gesagt, dass es besser war? Ich dachte ich hätte meinen Beitrag differenziert genug formuliert, dass klar wird, dass ich nicht in einer Diktatur leben wöllte
Ich rede auch nicht vom Wochenheim, sondern von flexiblen Betreuungsmöglichkeiten, bei denen ich wählen kann, ob ich meine Betreuungszeit um 6 Uhr oder um 9 Uhr starte und nicht die Kita Öffnungszeit der Betreuungszeit entspricht. Ich sehe keinen Unterschied fürs Kind, denn die Betreuungszeit ist gleich, aber den Eltern macht es die Arbeit leichter.
Warum viele damals in den Westen gegangen sind? Wie viel weißt du über die wirtschaftliche Umstrukturierung nach der Wende? Ich würde mal tippen, dass die Menschen ihre Jobs verloren haben und an ihrem eigentlichen Wohnort nichts neues finden konnten.
Chrysopelea
18052 Beiträge
01.08.2026 17:33
Zitat von Tanzbär:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Chrysopelea:

Zumindest waren die Betreuungsmöglichkeiten (im Osten) damals deutlich besser, es war selbstverständlicher, dass Frauen anspruchsvolle Positionen in Vollzeit bekleiden und trotzdem Kinder haben können, diese Vereinbarkeit von Kindern und Beruf würde ich mir wünschen. Meine Eltern sind immer wieder erschrocken, wenn sie miterleben wie es hier läuft (starre kurze Öffnungszeiten, keine Frühbetreuung in der Schule vor 8 Uhr, ständig irgendwelche Termine/Veranstaltungen innerhalb der Betreuungszeit statt danach), sowas hätte es in meiner Kindheit (90er) nicht gegeben, da war selbstverständlich, dass alle Eltern mal mindestens zwischen 7:30 und 16 Uhr arbeiten und dass Theateraufführungen, Laternebasteln, Kitafeste, Sportfest etc entweder ab 17 Uhr oder am Wochenende stattfinden.
Mir ist aber auch bewusst, dass das politisch motiviert war, um möglichst großen Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Dass man in der DDR seine Meinung nicht offen sagen konnte und vieles nicht frei war (z.b. auch Wahl des Studiums etc).
Im Westen waren Frauen wiederum oft finanziell schlecht aufgestellt und von ihren Männern abhängig, Karriere war eher schwierig, Scheidung gesellschaftlich geächtet... auch nicht rosig...
Die Zeit des kalten Krieges war auch von vielen Unsicherheiten und Sorgen geprägt, von denen wir heute wissen, dass es gut ging, aber das wussten die Menschen damals ja nicht.
Insgesamt konnte man sich deutlich weniger leisten als heute, aber das würde mich nicht stören, ich brauche nicht viel.

Du sagtst es!
Die Kinderbetreung war so möglich,weil sie die Arbeitskraft der Frauen brauchten und damit sehr schnell und gute Mögllichkeiten hattten ,die Kinder regimtreu zu prägen.
Großartig,wernn mein Wunsch nach Erfolg über den Berdürfnissen meines Kindes steht.
Wochenheime sind z.B.natürlich geil-Muddi und Vati gehen der Arbeit nach und Kindchen wird ausquatiert.
Das gab es im Westen in der Tat nicht.

Und danmit fängt es bei mir an.
Wenn es doch so toll.war da ,warum der Wunsch auf ein gemeinsames Land?

Der Westen Deutschlands kam ziemlich gut ohne den Osten zurrecht.
Als ich 1993 mit der Ausbildung zur Krankenschwester anfing,waren die Hälfte Ostdeutsche.
Warum?
Der Osten war doch viel besser-oder nicht?

Wow... Ich staune, was hier für Aussagen fallen


Der Osten hat damals günstig Dinge für den Westen produziert, so wie es heute eher in Asien geschieht. Ob unsere Wirtschaft ohne funktionieren würde, ich weiß nicht, aber das gehört hier wohl nicht zum Thema.
Chrysopelea
18052 Beiträge
01.08.2026 17:39
Zitat von Metalgoth:

Zitat von Chrysopelea:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Chrysopelea:

Zumindest waren die Betreuungsmöglichkeiten (im Osten) damals deutlich besser, es war selbstverständlicher, dass Frauen anspruchsvolle Positionen in Vollzeit bekleiden und trotzdem Kinder haben können, diese Vereinbarkeit von Kindern und Beruf würde ich mir wünschen. Meine Eltern sind immer wieder erschrocken, wenn sie miterleben wie es hier läuft (starre kurze Öffnungszeiten, keine Frühbetreuung in der Schule vor 8 Uhr, ständig irgendwelche Termine/Veranstaltungen innerhalb der Betreuungszeit statt danach), sowas hätte es in meiner Kindheit (90er) nicht gegeben, da war selbstverständlich, dass alle Eltern mal mindestens zwischen 7:30 und 16 Uhr arbeiten und dass Theateraufführungen, Laternebasteln, Kitafeste, Sportfest etc entweder ab 17 Uhr oder am Wochenende stattfinden.
Mir ist aber auch bewusst, dass das politisch motiviert war, um möglichst großen Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Dass man in der DDR seine Meinung nicht offen sagen konnte und vieles nicht frei war (z.b. auch Wahl des Studiums etc).
Im Westen waren Frauen wiederum oft finanziell schlecht aufgestellt und von ihren Männern abhängig, Karriere war eher schwierig, Scheidung gesellschaftlich geächtet... auch nicht rosig...
Die Zeit des kalten Krieges war auch von vielen Unsicherheiten und Sorgen geprägt, von denen wir heute wissen, dass es gut ging, aber das wussten die Menschen damals ja nicht.
Insgesamt konnte man sich deutlich weniger leisten als heute, aber das würde mich nicht stören, ich brauche nicht viel.

Auf Kosten der Kinder!
Viele waren einfach die ganze Woche in der Kita und nur am Wochenende zu Hause.
Katastrophal.
So lange Betreuungszeiten sind für die Kinder nicht gut


Wochenkitas gab es, waren aber doch eher eine Seltenheit. Normal waren Ganztagesplätze mit maximal 9 h Betreuungszeit, aber flexibleren Öffnungszeiten, zumindest in meinem Umfeld. Auf Kosten der Kinder ist relativ, bei der Betreuung von Säuglingen stimme ich dir zu, für 4 Jährige gibt es nichts schöneres als von morgens bis abends mit den Freunden zu spielen. Zumindest habe ich das so empfunden. Oftmals saß meine Mutter beim Abholen noch eine h in der Kita rum mit den anderen Mamas, weil wir nicht nach Hause wollten

Das kommt halt total aufs Kind an.
Ich arbeite in einer Kita mit langen Öffnungszeiten (7.00-17.30) Für manche ist das super, den meisten tut es nicht so gut. Und die meisten bleiben auch zum Glück nicht die komplette Zeit.

Ab 3 geht das schon - je nach Kind. Für Krippenkinder ist es eine Katastrophe.


7-17:30 sind aber mehr als 9 h . Mit flexibel meine ich, dass ich das Kind z.b. von 6-15 uhr/6-13 Uhr oder 7-16/14 Uhr oder 8-17/15 Uhr oder 9-18/16 Uhr bringen kann. Und das geht in unserer Kita halt nicht, in meiner Kindheit hingegen schon. Nur 9-16 Uhr ist möglich, das nutzen wir auch, müssen dafür aber den 9 h Platz bezahlen, da die Abholzeit zählt und nicht die tatsächlich genutzten Stunden .
Ich sehe wirklich nicht den Nachteil in flexibleren Öffnungszeiten. Es gibt sicherlich Kinder, für die sind 9 h zu viel, dann sind sie aber auch von 7-16 Uhr zu viel. Und ob diese Kinder durch Großeltern und Nachbarn im Westen besser betreut waren, hängt sehr von den Großeltern ab.
Goldi20
1408 Beiträge
01.08.2026 17:43
Zitat von Tanzbär:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Chrysopelea:

Zumindest waren die Betreuungsmöglichkeiten (im Osten) damals deutlich besser, es war selbstverständlicher, dass Frauen anspruchsvolle Positionen in Vollzeit bekleiden und trotzdem Kinder haben können, diese Vereinbarkeit von Kindern und Beruf würde ich mir wünschen. Meine Eltern sind immer wieder erschrocken, wenn sie miterleben wie es hier läuft (starre kurze Öffnungszeiten, keine Frühbetreuung in der Schule vor 8 Uhr, ständig irgendwelche Termine/Veranstaltungen innerhalb der Betreuungszeit statt danach), sowas hätte es in meiner Kindheit (90er) nicht gegeben, da war selbstverständlich, dass alle Eltern mal mindestens zwischen 7:30 und 16 Uhr arbeiten und dass Theateraufführungen, Laternebasteln, Kitafeste, Sportfest etc entweder ab 17 Uhr oder am Wochenende stattfinden.
Mir ist aber auch bewusst, dass das politisch motiviert war, um möglichst großen Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Dass man in der DDR seine Meinung nicht offen sagen konnte und vieles nicht frei war (z.b. auch Wahl des Studiums etc).
Im Westen waren Frauen wiederum oft finanziell schlecht aufgestellt und von ihren Männern abhängig, Karriere war eher schwierig, Scheidung gesellschaftlich geächtet... auch nicht rosig...
Die Zeit des kalten Krieges war auch von vielen Unsicherheiten und Sorgen geprägt, von denen wir heute wissen, dass es gut ging, aber das wussten die Menschen damals ja nicht.
Insgesamt konnte man sich deutlich weniger leisten als heute, aber das würde mich nicht stören, ich brauche nicht viel.

Du sagtst es!
Die Kinderbetreung war so möglich,weil sie die Arbeitskraft der Frauen brauchten und damit sehr schnell und gute Mögllichkeiten hattten ,die Kinder regimtreu zu prägen.
Großartig,wernn mein Wunsch nach Erfolg über den Berdürfnissen meines Kindes steht.
Wochenheime sind z.B.natürlich geil-Muddi und Vati gehen der Arbeit nach und Kindchen wird ausquatiert.
Das gab es im Westen in der Tat nicht.

Und danmit fängt es bei mir an.
Wenn es doch so toll.war da ,warum der Wunsch auf ein gemeinsames Land?

Der Westen Deutschlands kam ziemlich gut ohne den Osten zurrecht.
Als ich 1993 mit der Ausbildung zur Krankenschwester anfing,waren die Hälfte Ostdeutsche.
Warum?
Der Osten war doch viel besser-oder nicht?

Wow... Ich staune, was hier für Aussagen fallen
Ich auch.

Marie2010
1874 Beiträge
01.08.2026 18:11
Zitat von Chrysopelea:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Chrysopelea:

Zitat von Metalgoth:

...


Wochenkitas gab es, waren aber doch eher eine Seltenheit. Normal waren Ganztagesplätze mit maximal 9 h Betreuungszeit, aber flexibleren Öffnungszeiten, zumindest in meinem Umfeld. Auf Kosten der Kinder ist relativ, bei der Betreuung von Säuglingen stimme ich dir zu, für 4 Jährige gibt es nichts schöneres als von morgens bis abends mit den Freunden zu spielen. Zumindest habe ich das so empfunden. Oftmals saß meine Mutter beim Abholen noch eine h in der Kita rum mit den anderen Mamas, weil wir nicht nach Hause wollten

Das kommt halt total aufs Kind an.
Ich arbeite in einer Kita mit langen Öffnungszeiten (7.00-17.30) Für manche ist das super, den meisten tut es nicht so gut. Und die meisten bleiben auch zum Glück nicht die komplette Zeit.

Ab 3 geht das schon - je nach Kind. Für Krippenkinder ist es eine Katastrophe.


7-17:30 sind aber mehr als 9 h . Mit flexibel meine ich, dass ich das Kind z.b. von 6-15 uhr/6-13 Uhr oder 7-16/14 Uhr oder 8-17/15 Uhr oder 9-18/16 Uhr bringen kann. Und das geht in unserer Kita halt nicht, in meiner Kindheit hingegen schon. Nur 9-16 Uhr ist möglich, das nutzen wir auch, müssen dafür aber den 9 h Platz bezahlen, da die Abholzeit zählt und nicht die tatsächlich genutzten Stunden .
Ich sehe wirklich nicht den Nachteil in flexibleren Öffnungszeiten. Es gibt sicherlich Kinder, für die sind 9 h zu viel, dann sind sie aber auch von 7-16 Uhr zu viel. Und ob diese Kinder durch Großeltern und Nachbarn im Westen besser betreut waren, hängt sehr von den Großeltern ab.


Wir hatten für unsere Tochter ja damals einen Platz in der Betriebskita. Die hat sich an unseren Arbeitszeiten orientiert. Da war, ich glaube, ab 7 Uhr auf und dann bis 20.30 Uhr, weil manche bei uns bis 20 Uhr arbeiten müssen. Das war super. Unsere Tochter ging nur für fünf Stunden, aber eben manchmal bis 18.30 Uhr. Das wäre mit unserer Dorfkita undenkbar gewesen. Ohne den Platz in der Betriebskita hätte ich gar nicht gewusst, wie ich arbeiten soll. Mein Mann 10 Stunden täglich weg und die Grosseltern nicht wirklich in der Lage, dass man ihnen jede Woche zwei oder drei Tage Kinderbetreuung aufdrücken könnte/wollte.
Solche Kitas bräuchte es viel mehr.
Chrysopelea
18052 Beiträge
01.08.2026 18:43
Zitat von Marie2010:

Zitat von Chrysopelea:

Zitat von Metalgoth:

Zitat von Chrysopelea:

...

Das kommt halt total aufs Kind an.
Ich arbeite in einer Kita mit langen Öffnungszeiten (7.00-17.30) Für manche ist das super, den meisten tut es nicht so gut. Und die meisten bleiben auch zum Glück nicht die komplette Zeit.

Ab 3 geht das schon - je nach Kind. Für Krippenkinder ist es eine Katastrophe.


7-17:30 sind aber mehr als 9 h . Mit flexibel meine ich, dass ich das Kind z.b. von 6-15 uhr/6-13 Uhr oder 7-16/14 Uhr oder 8-17/15 Uhr oder 9-18/16 Uhr bringen kann. Und das geht in unserer Kita halt nicht, in meiner Kindheit hingegen schon. Nur 9-16 Uhr ist möglich, das nutzen wir auch, müssen dafür aber den 9 h Platz bezahlen, da die Abholzeit zählt und nicht die tatsächlich genutzten Stunden .
Ich sehe wirklich nicht den Nachteil in flexibleren Öffnungszeiten. Es gibt sicherlich Kinder, für die sind 9 h zu viel, dann sind sie aber auch von 7-16 Uhr zu viel. Und ob diese Kinder durch Großeltern und Nachbarn im Westen besser betreut waren, hängt sehr von den Großeltern ab.


Wir hatten für unsere Tochter ja damals einen Platz in der Betriebskita. Die hat sich an unseren Arbeitszeiten orientiert. Da war, ich glaube, ab 7 Uhr auf und dann bis 20.30 Uhr, weil manche bei uns bis 20 Uhr arbeiten müssen. Das war super. Unsere Tochter ging nur für fünf Stunden, aber eben manchmal bis 18.30 Uhr. Das wäre mit unserer Dorfkita undenkbar gewesen. Ohne den Platz in der Betriebskita hätte ich gar nicht gewusst, wie ich arbeiten soll. Mein Mann 10 Stunden täglich weg und die Grosseltern nicht wirklich in der Lage, dass man ihnen jede Woche zwei oder drei Tage Kinderbetreuung aufdrücken könnte/wollte.
Solche Kitas bräuchte es viel mehr.


Ja, so etwas würde ich mir wünschen.

Um die Frage nochmal konkreter zu beantworten, da meine Antwort scheinbar nicht eindeutig verständlich war: ich würde nicht in den 60er-80ern leben wollen, weder im Osten noch im Westen. Ich finde, dass manches damals besser gelöst war (auch im Schulsystem z.b.), aber andere Aspekte dieser Zeit würde ich nicht für mein Leben und das meiner Kinder wollen. Die Zukunftsaussichten unserer Zeit verunsichern mich, aber aktuell geht es uns sehr gut und ich bin unheimlich glücklich mit meinem Leben
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