Kinder (4 und 7 Jahre) allein zu Haus
10.08.2012 10:29
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von markusmami:
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Thalasia:
Wollte noch kurz berichten.
Ich werde jetzt nicht mehr mal mit dem Hinter angeschaut. Bin wohl jetzt die Böse. Kids dürfen auch nicht mehr mit unseren spielen...
Tja... da überlegt man sichs nochmal ob man hilft. Helfen würde ich trotzdem im akuten Notfall immer wieder.
Ich sehe bei mir keine Schuld. *seufz*
Nun ich schon... auch wenn du es nur lieb gemeint hast. Du hast die Kinder einfach genervt... nicht in Ruhe gelassen. es gab keine Veranlassung da immer wieder hinzurennen. Tut mir leid, aber wahrscheinlich trägst du tatsächlich die schuld daran, dass sie kleine heulend im vorgarten stand.
Ich finde nicht , dass sie Schuld trägt. Sie hat es gut gemeint und ich denke nicht, dass die Kleine dewegen heulend im Garten saß. Die eltern sollte mal selbst überlegen, ob sie 4 und ne 7jährige alleine lassen und der 7jährige womöglich noch die Verantwortung für die 4jährige übertragen. DAs die Kids jetzt nicht mehr miteinander spielen dürfen finde ich übrigens das ALLERLETZTE, den die können ja wohl wirklich nichts dafür oder?
Nun ich finde schon, dass die TS völlig falsch reagiert hat. Auch wenn sie es wirklcih nur gut gemeint hat. Ihre Kinder haben ihr das mitgeteilt und damit hätte sie sich zufrieden geben müssen. Hat sie aber nicht. Sie hat die Kinder wahrscheinlich verunsichert.
Und einen 7-jährigen kann man durchaus allein zu Hause lassen, denn wahrscheinlich sind sie sehr zuverlässig. Klar eine 4-jährige... das ist ein Streitthema... wahrscheinlich nicht, und wahrscheinlich werden sie das nun auch nicht mehr, denn wahrscheinlich gab es den Fall noch nicht, dass da ununterbrochen jemand klingelt und sie immer auffordert, mitzukommen. Denn den Satz " Geht mit niemanden mit!" kennt jedes kind. Und nun fordert sie am laufendem Band jemand auf mitzukommen.
Es wäre ausreichend gewesen, wenn sie das Haus einfach unter Beobachtung gehalten hätte, dann hätte sie im Notfall eingreifen können, ohne die Kinder zu verwirren, zu verunsichern usw...
LG Zaubi
Sehe ich genauso!
Mein älterer Sohn ist 8 Jahre alt und mit gerade gewordenen 5 Jahren eingeschult worden. Das erste halbe Jahr sind wir den Schulweg (ca. 1,3 km) gemeinsam gegangen, dann kam von ihm selbst der Wunsch, alleine zu gehen. Diesem Wunsch bin ich gerne nachgegangen, da ich es für die Entwicklung enorm wichtig finde, die Kinder zu Selbstständigkeit zu erziehen. 2 Wochen lang bin ich ihm auf dem zuvor festgelegten Schulweg (einschließlich mehrerer Straßen und Kreuzungen) unauffällig gefolgt, dann hatte ich die Sicherheit, dass er den Weg achtsam und zuverlässig alleine gehen kann.
Damit war ich aber so ziemlich die einzige Mutter in seiner Klasse! Ein Klassenkamerad, der, erstens 1 1/2 Jahre älter und zweitens direkt gegenüber der Schule wohnt, wurde weit bis ins 2. Schuljahr von seiner Mutter "begleitet" und zwar bis ins Schulgebäude
Mit 5 1/2 Jahren war er auch zum ersten Mal tagsüber 1-2 h alleine zuhause. Da war er mächtig stolz darauf. Zuvor haben wir alle Gefahren im Haushalt einschließlich der Folgen ausführlich besprochen (keine Tür öffnen, nicht mit Feuer spielen - wir haben einen offenen Kamin!, nicht auf die Spielgalerie klettern, wenn er alleine ist etc.)
Bis heute brauche ich keine Angst zu haben, dass er auf irgendwelche "Dummheiten" kommt, wenn mal niemand da ist und er ist alles andere als eine "Schlaftablette"
Mit unserem Kleinen würde ich ihn aufgrund des Alters des Jüngsten noch nicht alleine lassen. Aber wäre er 4 Jahre alt und ähnlich wie mein Großer hätte ich da auch keine Bedenken!
Mütter kennen in der Regel ihre Kinder und wissen, was sie ihnen zutrauen können und nicht. Letztlich prägen sie sie ja durch ihre Erziehung mit
Irgendwie erschließt sich mir in den letzten Jahren ein Zusammenhang zwischen dem Alter der Mütter/Eltern und dem Erziehungsstil. Da gehöre ich in diesem Forum eher dem älteren Semester an und habe auch eine weit "coolere" Erziehung genossen, als ich sie heute bereits an meine Kinder weitergebe. Heutzutage hat man vor so vielem "Angst" (Kinderschänder, Verkehr, Drogen) und möchte sein Kind selbstverständlich so gut es geht schützen.
Wir waren früher Tag für Tag im Wald unterwegs (ohje Zecken, FSME, Borrelien, Kinderschänder), sind ohne Aufsicht von Erwachsenen auf Bäume geklettert, haben "Hütten" gebaut, Fahrrad gefahren ohne Helm und Gänge, ein anderes Kind auf dem Gepäckträger sitzend oder gar stehend, Schürfwunden oder Prellungen heilten ohne Eis und Arnika ab, und nach dem Einkrachen ins Eis in den ca. 20 cm hohen angelegten Weiher, gab es eine Riesenstandpauke und 1 Woche Hausarrest ohne Fernsehen (gab eh nur 3 Sender und wenig Kinderprogramm
), Kinder mit medikamentös behandeltem ADHS gab es nicht, die hießen damals einfach "Zappelphilipp"
Was lebten wir gefährlich und waren glücklich dabei!!!
Gruß Tapdance
P.S.: Meine Eltern sind gerade an Fasching oft abends ausgegangen, da passte ich auf meinen kleinen Bruder auf (ich damals ca. 7 und mein Bruder 3). Wir durften Fernsehen und sind irgendwann in unser gemeinsames Zimmer gegangen, da haben wir noch ewig "gequatscht", bis wir endlich eingeschlafen sind. Und wenn ich meine Generation anschaue, waren wir kein Einzelfall
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