Mal zum Nachdenken und Diskutieren !!!
03.12.2008 12:43
Nahezu jede zweite alleinerziehende Mutter in Deutschland bekommt Hartz IV. Wenn alleinstehende Mütter Arbeit finden, ist sie oft schlecht bezahlt. Dies zeigt eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds. Der DGB spricht vom Ausschluss vom regulären Arbeitsmarkt - und fordert Integrationsprogramme.
Von S. von Borstel und P. Neumann
02 Dezember 2008
Alleinerziehende Mütter haben es nach einer Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Arbeitsmarkt besonders schwer. 42 Prozent der Alleinerziehenden bekommen Hartz IV, so viele wie in keiner anderen Bevölkerungsgruppe, heißt es in einer Studie für den DGB-Bundesvorstand, die WELT ONLINE vorliegt.
Warum Frauen nicht Karriere machen - Karriere - MSN Money
Skandal: Angestellte zum Schwangerschaftstest genötigt?
Insgesamt sind mehr als 660.000 Alleinerziehende auf Leistungen des Fürsorgesystems angewiesen. Trotz guter Konjunktur ging ihre Zahl in den letzten Jahren kaum zurück. DGB-Vorstandmitglied Annelie Buntenbach forderte spezielle Integrationsprogramme mit intensiver Beratung der Arbeitsagenturen für die Alleinerziehenden.
„Kinder dürfen nicht länger ein Armutsrisiko sein und den Ausschluss vom Arbeitsmarkt zur Folge haben", sagte Buntenbach WELT ONLINE. Konkret plädiert der DGB für eine garantierte Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr und für Qualifizierungsangebote für Alleinerziehende.
Alleinerziehende haben dem DGB zufolge nicht nur wegen unzureichender Kinderbetreuung schlechtere Karten auf dem Arbeitsmarkt. Sie werden oft auch in unsichere Mini- und Teilzeitjobs abgedrängt. Jeder zweite Alleinerziehende - 95 Prozent von ihnen sind Frauen - verfügt nur über ein monatliches Nettoeinkommen unter 1300 Euro.
Allerdings haben sie im Durchschnitt auch eine schlechtere Ausbildung als die Bevölkerung insgesamt: Jede vierte alleinerziehende Mutter hat keinen Beruf gelernt, jede Zwanzigste hat nicht einmal einen Schulabschluss.
Von S. von Borstel und P. Neumann
02 Dezember 2008
Alleinerziehende Mütter haben es nach einer Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Arbeitsmarkt besonders schwer. 42 Prozent der Alleinerziehenden bekommen Hartz IV, so viele wie in keiner anderen Bevölkerungsgruppe, heißt es in einer Studie für den DGB-Bundesvorstand, die WELT ONLINE vorliegt.
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Skandal: Angestellte zum Schwangerschaftstest genötigt?
Insgesamt sind mehr als 660.000 Alleinerziehende auf Leistungen des Fürsorgesystems angewiesen. Trotz guter Konjunktur ging ihre Zahl in den letzten Jahren kaum zurück. DGB-Vorstandmitglied Annelie Buntenbach forderte spezielle Integrationsprogramme mit intensiver Beratung der Arbeitsagenturen für die Alleinerziehenden.
„Kinder dürfen nicht länger ein Armutsrisiko sein und den Ausschluss vom Arbeitsmarkt zur Folge haben", sagte Buntenbach WELT ONLINE. Konkret plädiert der DGB für eine garantierte Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr und für Qualifizierungsangebote für Alleinerziehende.
Alleinerziehende haben dem DGB zufolge nicht nur wegen unzureichender Kinderbetreuung schlechtere Karten auf dem Arbeitsmarkt. Sie werden oft auch in unsichere Mini- und Teilzeitjobs abgedrängt. Jeder zweite Alleinerziehende - 95 Prozent von ihnen sind Frauen - verfügt nur über ein monatliches Nettoeinkommen unter 1300 Euro.
Allerdings haben sie im Durchschnitt auch eine schlechtere Ausbildung als die Bevölkerung insgesamt: Jede vierte alleinerziehende Mutter hat keinen Beruf gelernt, jede Zwanzigste hat nicht einmal einen Schulabschluss.
03.12.2008 12:47
Tja... das glaube ich gerne.
Aber oft muss man jetzt auch schauen, wie alt die Muttis dann sind. Viele bekommen ja im Teeniealter Kinder- das sind alles Faktoren.
Und natürlich gibt es so Schweine von Arbeitgebern, die Frauen mit Kindern nicht haben wollen.
Von mir selbst kann ich nicht sprechen, aber meine Mutter und ich hatten nie solche Probleme, aber das ist ja auch gute 20 Jahre her.
Uns ging es immer super, auch wenn wir heute echt blöd gucken, wenn ich sehe, was Frauen im Westen verdienen und welche im Osten. Ist ja doch noch ein meilenweiter Unterschied.
Aber oft muss man jetzt auch schauen, wie alt die Muttis dann sind. Viele bekommen ja im Teeniealter Kinder- das sind alles Faktoren.
Und natürlich gibt es so Schweine von Arbeitgebern, die Frauen mit Kindern nicht haben wollen.
Von mir selbst kann ich nicht sprechen, aber meine Mutter und ich hatten nie solche Probleme, aber das ist ja auch gute 20 Jahre her.
Uns ging es immer super, auch wenn wir heute echt blöd gucken, wenn ich sehe, was Frauen im Westen verdienen und welche im Osten. Ist ja doch noch ein meilenweiter Unterschied.
03.12.2008 12:48
man kann auch einfach mal nur diskutieren was die Bevölkerung oder die Regierung dagegen unternehmen könnte ?? Oder ?? Ich möchte kein Streitthema aber nach dem Eintrag gerade eben wirds sicherlich eins werden . DANKE
Schön wenn man immer nur über den Tellerrand schaut und nicht auf die Probleme in unserer Gesellschaft !!!
Schön wenn man immer nur über den Tellerrand schaut und nicht auf die Probleme in unserer Gesellschaft !!!
03.12.2008 12:48
naja.. ich hab gelernt und 3 jahre in meinem Beruf gearbeiten wurde, wurde schwanger, hatte mich in der SS noch von dem Mann getrennt.. War gute 2 Jahre lang alleinerziehend und wurde nach den Erziehungsjahren gekündigt.. Hab Hartz 4 bekommen.. so tolle Studien
Achja gekündigt wurde ich, weil ich nicht mehr so flexibel war und mein Kind ja krank werden könnte
So bin jetzt verheiratet, hab noch ein zweites Kind bekommen, bin immernoch arbeitslos (momentan bin ich noch im Erziehungsjahr oder Elternjahr) Mein Mann verdient sehr gut und wir bekommen kein Hartz 4 mehr, haben aber Wohngeld beantragt..
Achja gekündigt wurde ich, weil ich nicht mehr so flexibel war und mein Kind ja krank werden könnte
So bin jetzt verheiratet, hab noch ein zweites Kind bekommen, bin immernoch arbeitslos (momentan bin ich noch im Erziehungsjahr oder Elternjahr) Mein Mann verdient sehr gut und wir bekommen kein Hartz 4 mehr, haben aber Wohngeld beantragt..
03.12.2008 12:52
Genau, solche Studien sagen doch immer nur die halbe Wahrheit.
Und dann, wenn solche Leute das lesen und so gar keine Ahnung davon haben und dann Mütter sehen, die "nur" Hausfrau sind, reden sie schlecht über diese Menschen.
Da ist das genauso mit der Arbeitslosenquote... pah, dass ich nicht lache.
Und dann, wenn solche Leute das lesen und so gar keine Ahnung davon haben und dann Mütter sehen, die "nur" Hausfrau sind, reden sie schlecht über diese Menschen.
Da ist das genauso mit der Arbeitslosenquote... pah, dass ich nicht lache.
03.12.2008 12:56
Ich zb. empfinde das neue System des Erziehungsgeldes als ungerecht und falsch.
Hier wird schon für die Babys eine 1 und 2 Klassengesellschaft begonnen !!!
Eine Mutter mit vorheriger Arbeitslosigkeit oder wenig verdienst bekommt 300 Euro und jemand der vorher gut verdient hat eventuell ( Beispiel ) 900,00 Euro !!
Klar kann ich mit 900 Euro monatlich viel mehr auf die Beine stellen als mit 300 Euro.
Ich kann das Kind in Fremdbetreuung etc. .....was man mit 300 Euro nicht kann.
Wieso eigentlich dieser krasser Unterschied ??? Zu hohe Lebenserhaltungskosten ??? Ich denke, wer vorher genug verdient hat und sich auf Kinder einlässt hat einen gewissen Betrag angespart um nicht gleich im erstem Babymonat zu verhungern. Dagegen haben die , die eh schon nie viel hatten wiederrum nur diesen kleinen Betrag zu Verfügung.
Babysachen, Ausstattung oder Nahrung kostet leider alles gleich für jeden. Die Industrie schaut nicht ob jemand 300 oder 900 Euro im Monat zu Verfügung hat !!
Leittragende sind in dem Fall wieder die Babys deren Mamas nur die 300 Euro haben, wobei es sich mit dem Geld auch aushalten lässt. Ich habe selber 2 das alte System gehabt. ( Kindergeld bis 300 Euro ) Wer mehr verdient hatte bekam weniger Kindergeld. Beim ersten Kind hatten wir auch nur ca. 190 Euro im Monat und mit Simon kamen dann 300 Euro ins Haus , da ich ja dann schon nicht mehr gearbeitet habe. Es hat gereicht meine Kosten zu decken, trotzdem finde ich das jetztige System nicht gerecht !!!
Hier wird schon für die Babys eine 1 und 2 Klassengesellschaft begonnen !!!
Eine Mutter mit vorheriger Arbeitslosigkeit oder wenig verdienst bekommt 300 Euro und jemand der vorher gut verdient hat eventuell ( Beispiel ) 900,00 Euro !!
Klar kann ich mit 900 Euro monatlich viel mehr auf die Beine stellen als mit 300 Euro.
Ich kann das Kind in Fremdbetreuung etc. .....was man mit 300 Euro nicht kann.
Wieso eigentlich dieser krasser Unterschied ??? Zu hohe Lebenserhaltungskosten ??? Ich denke, wer vorher genug verdient hat und sich auf Kinder einlässt hat einen gewissen Betrag angespart um nicht gleich im erstem Babymonat zu verhungern. Dagegen haben die , die eh schon nie viel hatten wiederrum nur diesen kleinen Betrag zu Verfügung.
Babysachen, Ausstattung oder Nahrung kostet leider alles gleich für jeden. Die Industrie schaut nicht ob jemand 300 oder 900 Euro im Monat zu Verfügung hat !!
Leittragende sind in dem Fall wieder die Babys deren Mamas nur die 300 Euro haben, wobei es sich mit dem Geld auch aushalten lässt. Ich habe selber 2 das alte System gehabt. ( Kindergeld bis 300 Euro ) Wer mehr verdient hatte bekam weniger Kindergeld. Beim ersten Kind hatten wir auch nur ca. 190 Euro im Monat und mit Simon kamen dann 300 Euro ins Haus , da ich ja dann schon nicht mehr gearbeitet habe. Es hat gereicht meine Kosten zu decken, trotzdem finde ich das jetztige System nicht gerecht !!!
03.12.2008 12:58
Zitat von ivonne:
Ich zb. empfinde das neue System des Erziehungsgeldes als ungerecht und falsch.
Hier wird schon für die Babys eine 1 und 2 Klassengesellschaft begonnen !!!
Eine Mutter mit vorheriger Arbeitslosigkeit oder wenig verdienst bekommt 300 Euro und jemand der vorher gut verdient hat eventuell ( Beispiel ) 900,00 Euro !!
Klar kann ich mit 900 Euro monatlich viel mehr auf die Beine stellen als mit 300 Euro.
Ich kann das Kind in Fremdbetreuung etc. .....was man mit 300 Euro nicht kann.
Wieso eigentlich dieser krasser Unterschied ??? Zu hohe Lebenserhaltungskosten ??? Ich denke, wer vorher genug verdient hat und sich auf Kinder einlässt hat einen gewissen Betrag angespart um nicht gleich im erstem Babymonat zu verhungern. Dagegen haben die , die eh schon nie viel hatten wiederrum nur diesen kleinen Betrag zu Verfügung.
Babysachen, Ausstattung oder Nahrung kostet leider alles gleich für jeden. Die Industrie schaut nicht ob jemand 300 oder 900 Euro im Monat zu Verfügung hat !!
Leittragende sind in dem Fall wieder die Babys deren Mamas nur die 300 Euro haben, wobei es sich mit dem Geld auch aushalten lässt. Ich habe selber 2 das alte System gehabt. ( Kindergeld bis 300 Euro ) Wer mehr verdient hatte bekam weniger Kindergeld. Beim ersten Kind hatten wir auch nur ca. 190 Euro im Monat und mit Simon kamen dann 300 Euro ins Haus , da ich ja dann schon nicht mehr gearbeitet habe. Es hat gereicht meine Kosten zu decken, trotzdem finde ich das jetztige System nicht gerecht !!!
03.12.2008 13:04
Naja, ich muss aber auch dazu sagen, dass die Regierung ja will, dass vor allem die Mittel- und Oberschicht Kinder bekommt. Das war ja der Plan.
Denn viele Paare, die viel verdienen, wollen das nicht aufgeben "nur" wegen einem Kind.
Das will ich auf keinen Fall gutheißen, aber so war die Idee der Regierung und nur deswegen wurde das so eingeführt.
Und die 300€ min. haben sie auch nur eingeführt, damit es keinen Aufstand gibt.
Denn viele Paare, die viel verdienen, wollen das nicht aufgeben "nur" wegen einem Kind.
Das will ich auf keinen Fall gutheißen, aber so war die Idee der Regierung und nur deswegen wurde das so eingeführt.
Und die 300€ min. haben sie auch nur eingeführt, damit es keinen Aufstand gibt.
03.12.2008 13:07
WER bitte kann sich denn trotz Arbeit heutzutage ein "Polster" anschaffen?
Ich finde das "neue" System gut, denn es hat mir ermöglicht, ein drittes Kind zu bekommen!
Die Studie sagt lediglich, dass die meisten HartzIV-Empfänger unter den Alleinerziehenden zu finden sind. WARUM ist da wohl nicht wirklich ergründet. WARUM ist eine Frau alleinerziehend? Hat sie VOR den Kindern gearbeitet? Wenn nicht, WARUM nicht? Das Problem liegt nicht bei den Politikern, sie versuchen nur Schadensbegrenzung. Das Problem ist (und jetzt fühlt sich bitte nicht jede angesprochen), dass oft (weiß Gott nicht immer) Frauen denken, dass der Staat schon für sie aufkommen wird und dann aufheulen, wenn sie mit dem Geld nicht auskommen!
Ich finde das "neue" System gut, denn es hat mir ermöglicht, ein drittes Kind zu bekommen!
Die Studie sagt lediglich, dass die meisten HartzIV-Empfänger unter den Alleinerziehenden zu finden sind. WARUM ist da wohl nicht wirklich ergründet. WARUM ist eine Frau alleinerziehend? Hat sie VOR den Kindern gearbeitet? Wenn nicht, WARUM nicht? Das Problem liegt nicht bei den Politikern, sie versuchen nur Schadensbegrenzung. Das Problem ist (und jetzt fühlt sich bitte nicht jede angesprochen), dass oft (weiß Gott nicht immer) Frauen denken, dass der Staat schon für sie aufkommen wird und dann aufheulen, wenn sie mit dem Geld nicht auskommen!
03.12.2008 13:09
Zitat von finniepuh:
WER bitte kann sich denn trotz Arbeit heutzutage ein "Polster" anschaffen?
Ich finde das "neue" System gut, denn es hat mir ermöglicht, ein drittes Kind zu bekommen!
Die Studie sagt lediglich, dass die meisten HartzIV-Empfänger unter den Alleinerziehenden zu finden sind. WARUM ist da wohl nicht wirklich ergründet. WARUM ist eine Frau alleinerziehend? Hat sie VOR den Kindern gearbeitet? Wenn nicht, WARUM nicht? Das Problem liegt nicht bei den Politikern, sie versuchen nur Schadensbegrenzung. Das Problem ist (und jetzt fühlt sich bitte nicht jede angesprochen), dass oft (weiß Gott nicht immer) Frauen denken, dass der Staat schon für sie aufkommen wird und dann aufheulen, wenn sie mit dem Geld nicht auskommen!
03.12.2008 13:14
ich denke mal,dass JEDE die sich ein kind wünscht,erahnt,dass es geld kosten wird;
der slogan:vorher sparen & dann familie gründen,ist selten umsetzbar!da mal das auto vorher kaputt ging,.......nebenkostennachzahlungen anrollen;usw. da ist doch das meist angesparte weg
)))))
man kann mit kind prima teilzeit arbeiten,WENN man eine gute OMA,OPA,hat;bzw.der ehemann in ner schicht arbeitet,die einem selber danach noch 5 stunden luft lassen,es in teilzeit zu versuchen!
aber meist MUSS man mit kind rückstecken;dass weis selbst ich aus erfahrung!
der slogan:vorher sparen & dann familie gründen,ist selten umsetzbar!da mal das auto vorher kaputt ging,.......nebenkostennachzahlungen anrollen;usw. da ist doch das meist angesparte weg
))))) man kann mit kind prima teilzeit arbeiten,WENN man eine gute OMA,OPA,hat;bzw.der ehemann in ner schicht arbeitet,die einem selber danach noch 5 stunden luft lassen,es in teilzeit zu versuchen!
aber meist MUSS man mit kind rückstecken;dass weis selbst ich aus erfahrung!
03.12.2008 13:14
Hallo,
@Elisa da stimme ich dir zu...
welche normale frau verdient denn schon so gut das sie weit über die 300 Euro Grenze kommt???
Nur ein bespiel habe vor der Ss im Schichtsystem gearbeitet Tag und Nacht Vollzeit und bekomme ganze 340 Euro Elterngeld.
Wenn dieses System bleibt, möchte ich bezweifeln das die Geburtenrate in Deutschland jemals steigt!
Es kann sich doch niemand leisten. Was mach ich denn wenn ich keinen Krippenplatz für mein 1 Jähriges Kind bekomme, aber arbeiten gehen muss.?
@Elisa da stimme ich dir zu...
welche normale frau verdient denn schon so gut das sie weit über die 300 Euro Grenze kommt???
Nur ein bespiel habe vor der Ss im Schichtsystem gearbeitet Tag und Nacht Vollzeit und bekomme ganze 340 Euro Elterngeld.
Wenn dieses System bleibt, möchte ich bezweifeln das die Geburtenrate in Deutschland jemals steigt!
Es kann sich doch niemand leisten. Was mach ich denn wenn ich keinen Krippenplatz für mein 1 Jähriges Kind bekomme, aber arbeiten gehen muss.?
03.12.2008 13:21
Ja das ist echt krass.
Sehr ungerecht verteilt für die arbeitenden Frauen.
Ich habe noch ein ganz anderes Beispiel:
Meine Schwiegermutter hat ein Pflegekind (die Kleine in meinem Ticker). Sandy ist ihre Nichte. Sie kam mit 2 Wochen zu uns.
Das einzige, was sie erhält sind die 300€ Elterngeld und Kindergeld, allerdings wird das alles mit Hart IV verrechnet. Somit kann sie für Sandy selbst 164€ im Monat ausgeben.
Und ihr alle wisst, was für Kosten auf einen zukommen, wenn man nicht still, Windeln braucht und alles drum herum.
Problem war, dass sie zuvor ein halbes Jahr schon krankgeschrieben war, zuvor arbeitete sie Teilzeit, brachte aber auch im Monat so um die 800€ nach Hause. Und da das Geld nicht reichte, musste die Hartz IV beantragen, aber die Kleine in fremde Hände zu geben, kam uns gar nicht in den Sinn.
So musste sie in den sauren Apfel beißen.
Halte es auch nicht für gerecht...
Sehr ungerecht verteilt für die arbeitenden Frauen.
Ich habe noch ein ganz anderes Beispiel:
Meine Schwiegermutter hat ein Pflegekind (die Kleine in meinem Ticker). Sandy ist ihre Nichte. Sie kam mit 2 Wochen zu uns.
Das einzige, was sie erhält sind die 300€ Elterngeld und Kindergeld, allerdings wird das alles mit Hart IV verrechnet. Somit kann sie für Sandy selbst 164€ im Monat ausgeben.
Und ihr alle wisst, was für Kosten auf einen zukommen, wenn man nicht still, Windeln braucht und alles drum herum. Problem war, dass sie zuvor ein halbes Jahr schon krankgeschrieben war, zuvor arbeitete sie Teilzeit, brachte aber auch im Monat so um die 800€ nach Hause. Und da das Geld nicht reichte, musste die Hartz IV beantragen, aber die Kleine in fremde Hände zu geben, kam uns gar nicht in den Sinn.
So musste sie in den sauren Apfel beißen.
Halte es auch nicht für gerecht...
03.12.2008 13:23
Zitat von ivonne:
Ich zb. empfinde das neue System des Erziehungsgeldes als ungerecht und falsch.
Hier wird schon für die Babys eine 1 und 2 Klassengesellschaft begonnen !!!
Eine Mutter mit vorheriger Arbeitslosigkeit oder wenig verdienst bekommt 300 Euro und jemand der vorher gut verdient hat eventuell ( Beispiel ) 900,00 Euro !!
Klar kann ich mit 900 Euro monatlich viel mehr auf die Beine stellen als mit 300 Euro.
Ich kann das Kind in Fremdbetreuung etc. .....was man mit 300 Euro nicht kann.
Wieso eigentlich dieser krasser Unterschied ??? Zu hohe Lebenserhaltungskosten ??? Ich denke, wer vorher genug verdient hat und sich auf Kinder einlässt hat einen gewissen Betrag angespart um nicht gleich im erstem Babymonat zu verhungern. Dagegen haben die , die eh schon nie viel hatten wiederrum nur diesen kleinen Betrag zu Verfügung.
Babysachen, Ausstattung oder Nahrung kostet leider alles gleich für jeden. Die Industrie schaut nicht ob jemand 300 oder 900 Euro im Monat zu Verfügung hat !!
Leittragende sind in dem Fall wieder die Babys deren Mamas nur die 300 Euro haben, wobei es sich mit dem Geld auch aushalten lässt. Ich habe selber 2 das alte System gehabt. ( Kindergeld bis 300 Euro ) Wer mehr verdient hatte bekam weniger Kindergeld. Beim ersten Kind hatten wir auch nur ca. 190 Euro im Monat und mit Simon kamen dann 300 Euro ins Haus , da ich ja dann schon nicht mehr gearbeitet habe. Es hat gereicht meine Kosten zu decken, trotzdem finde ich das jetztige System nicht gerecht !!!
deine aussage ist völlig konträr zu den restlichen diskusionen ...über Harz4 usw.... in diesem forum.
auch wenn ich mich da sonst nicht einmische fühle ich hier mal persönlich angegriffen.
diese berechnung des elterngeldes ist das einzig gerechte... dabei werden mal die belohnt die ansonsten die kassen füllen aus denen Harz4, wohngeld und elterngeld für vorher arbeitslose bezahlt werden.
mit der krankenversicherung geht das weiter.
als ich vor der ss arbeiten war ( 18 jahre lang übrigens.. in der freien wirtschaft ) wurden mir jeden monat ca 1200 euro von meinem brutto abgezogen... und in unsere sozialkassen gesteckt. ( und ich werden nicht gefragt on mir das recht ist ... [ das könnte ich ja sosnt beiseite legen um mich selbst im babyjahr zu finanzieren
]) hab ich auch kein problem mit. ich finde es gut das wir einen sozialstaat haben der niemanden verhungern läßt.
das ich jetzt mehr elterngeld bekomme dieses eine jahr und zwar 1250 euro im monat ( stimmt ja nichtmal da die ersten 2 monate mutterschaftsgeld gezahlt wird ) finde ich tatsächlich einmal gerecht.
ich muß auch danach wieder erstmal 6 stunden arbeiten gehen um mich und mein kind weiterhin ohne jeden zuschuß von irgendwo finazieren und versorgen zu können.
es kann ja nun keiner von mir verlangen ... das ich erstmal alle anderen finaziere und dann gefälligst 1 jahr lang von meinem ersparten lebe... wenn ich wegen meiner maus auch einmal hilfe vom staat brauche.
gruss
susanne
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