Mein Vater - ein Fall für sich!
11.09.2014 15:59
Also, es fällt mir so leicht darüber zu reden, aber mein Vater ist ggf. eine Gefahr für sich selbst...
Ich vermute auch, dass es relativ langer Text werden wird.... sicherlich auch mal durcheinander, ich bitte das im Vorfeld zu entschuldigen. Und auch wenn es mir sehr unangenehm ist, werde ich das nicht anonym machen....
Im Prinzip ging es damit los, dass meine Eltern sich getrennt haben. Wie es daza kam? Nach einer PolypenOP war es so, dass mein Vater überaus aggressiv wurde. Bei jeder Kleinigkeit ist der ausgeflippt...
Bis dann bei einer Kontrolle festgestellt wurde, dass bei der OP das Gehirn verletzt wurde und an besagter Stelle das Hirn austrat und das iwi auf das Aggessionszentrum drückte... so ganz genau weiß ich das nicht, aber auf jeden Fall wurde es deswegen auch nochmal operiert... eine Narbe vom linken bis zum rechten Ohr....
Das war eine harte Zeit. Meine Mutter war zwischenzeitlich so fertig, dass sie eine Kur genehmigt bekommen hatte.... auf dieser Kur lernte sie einen Mann kennen, der ihr unendlich gut tat.
Naja, kurzum, sie hat sich irgendwann von meinem Vater getrennt. Sowas passiert. Davor ist man nie sicher.
Ich lebte zu dem Zeitpunkt noch zuhause. Mit meinem Papa und meinem Opa.
Lief alles gut, bis ich meine Ausbildung beendet habe und ebenso auszog.
Zu meiner Mutter, ins Haus meines zukünftigen Stiefvater, nach Hamburg.
Ich habe da eine neue Arbeit gehabt und nunja, warum nicht das nahe liegende verbinden.
Joar. Mein Vater hat vor der ganzen Zeit immer viel gearbeitet und meine Mutter war diejeniege, die die Kontakte hielt. Wie das eben so ist, verlor mein Vater mit meiner Mutter auch einige der sozialen Kontakte. Viele haben sich abgewendet. Aber es lief. Dank meines Opas war das Haus immer ordentlich und überhaupt.
Bis mein Opa dann starb.
Seitdem geht alles den Bach runter
Mein Vater ist durch die OP Frührentner. Ich meine, dass er da etwas über 50 war... ich habs nich so mit dem Alter von Leute - nein, auch nicht, wenn sie mir nahe stehen
Ich weiß WANN Leute Geburtstag haben, aber nicht WIE alt sie werden
Nunja. Jedenfalls begann alles nach dem Tod von meinem Opa.... wir haben ein Haus. Wohnbereiche waren durch einen Flur getrennt, Küche wurde gemeinsam genutzt.
Die Hälfte von meinem Opa hatte er innerhalb kürzester zeit vollgemüllt... es wurden Dokumente gesucht und die Kleidung wurde aus dem Schrank und sonstwoher einfach nur im Wohnzimmer gestapelt. Und blieb dort liegen.
Mein Vater ist also zu einem kleinem Messi verkommen, weil er nie richtig gelernt hat, seinen Kram wegzuräumen - hat schließlich immer meine Mama gemacht....
Joar und nach und nach sah das ganze Haus so aus.... ich muss auch ehrlich gestehen, dass wir mit unserem Kind noch nicht einmal wieder da waren.... wir waren bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr dort im Haus.... immer wieder haben wir ihm Hilfe angeboten. Er lehnt immer unter irgendwelchen fadenscheinigen Gründen ab.
Bevor unser Kind da war, war ich öfter mal noch da... aber seitdem wir Eltern sind... es geht nicht.
Man hat so kleine "Trampelpfade".... wenn wir uns zum Kaffee angekündigt haben, hat er wenigstens die Küche einigermaßen aufgeräumt...
ich will gar nicht wissen, wie es derzeit aussieht....
"Für wen soll ich das denn noch machen?"
Das war so sein Lieblingssatz....
Er arbeitet nebenbei in einem Wachunternehmen. Er verdient sich 450,- eur dazu. Was er eben darf. Leider ist der da soooo oft im Einsatz, dass er deutlich mehr raus bekommt. Da ist er auch nur am schimpfen. Für andere Leute hat er immer nen "klugen" Spruch auf den Lippen und fordert viel... aber bei sich selber bekommt er NULL gebacken! NULL!
Er vergisst viel. Er hat Zucker und ist schwer bis gar nicht einstellbar. Selbst wenn er im Krankenhaus ist, was in letzter Zeit schon 2x vorgekommen ist, ist er nicht einstellbar gewesen... Seine Zuckerwerte sind echt der Hammer... Ohne Worte.
Dann hat er Geldsorgen, immer zuwenig... Rente zuwenig, mit Zuverdienst kommt er aber auch nicht über die Runden... haushaltsbuch?? Jaa, fängt er angeblich immer an, aber er schafft es nicht. Aber für andere Leute irgendwelche scheiiß Aufgaben machen, das macht er.
Warum? Damit er was zu tun hat.
Hat er frei oder ist zuhause tut er nichts. Statt mal aufzuräumen oder so.. nein. Er jammert lieber und trinkt Bier. Generell scheint er derzeit zuviel zu trinken.
Sein Bruder hat sich wohl vor ewigen Zeiten das Leben genommen.
Ich weiß einfach nicht, was wir machen sollen.
Meine Schwester (hat selber zwei Kinder, alleinerziehend...) wohnt in seiner Nähe, aber mit ihr kommt er nicht klar. Sie streiten sich viel, weil er immer nur ihre probleme sieht, statt die eigenen....
Es ist auch so, dass ich ihm sowas sagen kann! Würde meine Schwester es wagen, sowas zu ihm zu sagen (also das er den Dreck lieber erstma vor seiner eigenen Türe kehren soll und sowas) dann würde er ausrasten!
Wir telefonieren öfter mal. Oft vergisst er auch, dass wir telefoniert haben. Oder er will es nicht wissen und erzählt es nur... ich weiß es nicht. Es gibt Sachen, die zählt er dir so auf, aber andere Sachen hat er (angeblich) vergessen.
Neuerdings enden unsere Telefonate immer so, dass er anfängt zu heulen und ich dann auflege.
Ich kann es mir einfach nicht mehr anhören.
Er war schon immer ein Selbstdarsteller, hält sich für ein ganz schlaues Kerlchen und alle anderen haben ja keine Ahnung....
Ich will ihn nicht als Lügner darstellen, aber ich kann ihm stellenweise nicht alles glauben. Und will es auch nicht.
Aber in letzter Zeit ist es echt schlimm. Mich bringt es um den Schlaf, ich kann es aber nicht ändern.
Ich habe auch ein Leben. Ich habe meine eigenen Probleme.
Und statt sich mal mit meiner Schwester zu verwöhnen, nein, bricht er immer wieder neuen Strei vom Zaun und es tut ihm auch immer leid. Jedenfalls sagt er mir das ständig... er hat nur noch uns.
Es ist alles zum kotzen... es gibt soviel Unklarheiten.... auch in bezug auf das Haus. Anscheinend steht er nichtmal mehr im Grundbuch seit mein Opa tot ist. Ich kann ihm aber bei den ganzen Geschichten nicht mehr folgen... er sagt immer, er kann nicht mehr... am besten würde er sich nen Strick nehmen....
Ich bin dann immer sehr ironisch, sage dann, dass er erstma den ganzen scheiß klären soll, bevor er "sterbchen" macht (so sagt er es auch gerne mal...)
Ich kann das nicht klären. Meine Schwester sowieso nicht. Die steckt noch weniger in der Materie als ich und sie ist nun auch nicht die hellste.... ist die Frage, ob sie das alles verstehen würde....
Es ist einfach nur ein Jammer... ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich weiß aber, dass wenn ich jetzt rüberfahren würde, ich nichts mit ihm klären könnte. Ich könnte nur am WE zu ihm. Da hat aber nichts behördliches auf. Ich hab keine Vollmacht und nichts. Wenn ihm jetzt was passieren würde.... ich hätte NICHTS in der Hand um irgendetwas zu entscheiden.
Am liebsten würde ich ihn auch, zum Schutz vor sich selbst, iwo einweisen lassen. Ist hart gesagt, weiß ich, aber ich weiß nie, ob er noch lebt...
Silvster. Bestes Beispiel.
Er hat sich vor lauter Einsamkeit so die Kante gegeben, dass er NICHTS mitbekommen hat. Ich hab Telefon, Handy, Nachbarn, sonstwas in Bewegung gesetzt.... ein sehr guter Freund vonr mir, der noch im Darf bei uns wohnt, ist dann hin und hat ihn auf dem Sofa gefunden.... ich hab schon sonstwas gedacht, aber er war einfach so besoffen, dass er nur noch geschlafen hat....
Gerade gestern haben wir telefoniert.... er wusste auch schon gar nicht mehr, dass er mich am Abend davor angerufen hat. Aber ich hatte ihn da auch nicht zurückgerufen, weil der Minimensch unruhig war und viel geweint hat... also hatte ich zurückgerufen.
Dann ging es ausführlich über seine schlechte Gesamtsituation. Er wird nächstes Jahr 60. Ach, wenn ich das überhaupt noch erlebe..... hmm. Im Juni wollen wir heiraten. Ich sagte ihm dann, dass ergefällisgt durchhalten muss, er will da ja schließlich noch auf meiner Hochzeit tanzen.... da war vorbei. Er hat bittelrich angefangen zu weinen... ich hab ihm gesagt, sofern er es noch gehört hat, dass er sich hinlegen und ausruhen soll.... das bier tut bei ihm ja immer sein übriges.... dann hab ich aufgelegt. Ich kann mir das nicht anhören. Dazu enden die Telefonate einfach zu häufig mit einem schniefenen Heulanfall.... ich kann das einfach nicht mehr. Mir ständig ein schlechtes Gewissen "einreden" lassen zu müssen.... das ist einfach ätzend.
Ich könnte ewig so weiterschreiben... aber ich glaub, der Text ist jetzt schon sehr lang....
Danke, wers bis hierher geschafft hat...
Wer jetzt noch ein paar Worte oder Tips hat.... dem wäre ich sehr verbunden.....
Danke für´s Lesen.
Ich vermute auch, dass es relativ langer Text werden wird.... sicherlich auch mal durcheinander, ich bitte das im Vorfeld zu entschuldigen. Und auch wenn es mir sehr unangenehm ist, werde ich das nicht anonym machen....
Im Prinzip ging es damit los, dass meine Eltern sich getrennt haben. Wie es daza kam? Nach einer PolypenOP war es so, dass mein Vater überaus aggressiv wurde. Bei jeder Kleinigkeit ist der ausgeflippt...
Bis dann bei einer Kontrolle festgestellt wurde, dass bei der OP das Gehirn verletzt wurde und an besagter Stelle das Hirn austrat und das iwi auf das Aggessionszentrum drückte... so ganz genau weiß ich das nicht, aber auf jeden Fall wurde es deswegen auch nochmal operiert... eine Narbe vom linken bis zum rechten Ohr....
Das war eine harte Zeit. Meine Mutter war zwischenzeitlich so fertig, dass sie eine Kur genehmigt bekommen hatte.... auf dieser Kur lernte sie einen Mann kennen, der ihr unendlich gut tat.
Naja, kurzum, sie hat sich irgendwann von meinem Vater getrennt. Sowas passiert. Davor ist man nie sicher.
Ich lebte zu dem Zeitpunkt noch zuhause. Mit meinem Papa und meinem Opa.
Lief alles gut, bis ich meine Ausbildung beendet habe und ebenso auszog.
Zu meiner Mutter, ins Haus meines zukünftigen Stiefvater, nach Hamburg.
Ich habe da eine neue Arbeit gehabt und nunja, warum nicht das nahe liegende verbinden.
Joar. Mein Vater hat vor der ganzen Zeit immer viel gearbeitet und meine Mutter war diejeniege, die die Kontakte hielt. Wie das eben so ist, verlor mein Vater mit meiner Mutter auch einige der sozialen Kontakte. Viele haben sich abgewendet. Aber es lief. Dank meines Opas war das Haus immer ordentlich und überhaupt.
Bis mein Opa dann starb.
Seitdem geht alles den Bach runter
Mein Vater ist durch die OP Frührentner. Ich meine, dass er da etwas über 50 war... ich habs nich so mit dem Alter von Leute - nein, auch nicht, wenn sie mir nahe stehen
Ich weiß WANN Leute Geburtstag haben, aber nicht WIE alt sie werden
Nunja. Jedenfalls begann alles nach dem Tod von meinem Opa.... wir haben ein Haus. Wohnbereiche waren durch einen Flur getrennt, Küche wurde gemeinsam genutzt.
Die Hälfte von meinem Opa hatte er innerhalb kürzester zeit vollgemüllt... es wurden Dokumente gesucht und die Kleidung wurde aus dem Schrank und sonstwoher einfach nur im Wohnzimmer gestapelt. Und blieb dort liegen.
Mein Vater ist also zu einem kleinem Messi verkommen, weil er nie richtig gelernt hat, seinen Kram wegzuräumen - hat schließlich immer meine Mama gemacht....
Joar und nach und nach sah das ganze Haus so aus.... ich muss auch ehrlich gestehen, dass wir mit unserem Kind noch nicht einmal wieder da waren.... wir waren bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr dort im Haus.... immer wieder haben wir ihm Hilfe angeboten. Er lehnt immer unter irgendwelchen fadenscheinigen Gründen ab.
Bevor unser Kind da war, war ich öfter mal noch da... aber seitdem wir Eltern sind... es geht nicht.
Man hat so kleine "Trampelpfade".... wenn wir uns zum Kaffee angekündigt haben, hat er wenigstens die Küche einigermaßen aufgeräumt...
ich will gar nicht wissen, wie es derzeit aussieht....
"Für wen soll ich das denn noch machen?"
Das war so sein Lieblingssatz....
Er arbeitet nebenbei in einem Wachunternehmen. Er verdient sich 450,- eur dazu. Was er eben darf. Leider ist der da soooo oft im Einsatz, dass er deutlich mehr raus bekommt. Da ist er auch nur am schimpfen. Für andere Leute hat er immer nen "klugen" Spruch auf den Lippen und fordert viel... aber bei sich selber bekommt er NULL gebacken! NULL!
Er vergisst viel. Er hat Zucker und ist schwer bis gar nicht einstellbar. Selbst wenn er im Krankenhaus ist, was in letzter Zeit schon 2x vorgekommen ist, ist er nicht einstellbar gewesen... Seine Zuckerwerte sind echt der Hammer... Ohne Worte.
Dann hat er Geldsorgen, immer zuwenig... Rente zuwenig, mit Zuverdienst kommt er aber auch nicht über die Runden... haushaltsbuch?? Jaa, fängt er angeblich immer an, aber er schafft es nicht. Aber für andere Leute irgendwelche scheiiß Aufgaben machen, das macht er.
Warum? Damit er was zu tun hat.
Hat er frei oder ist zuhause tut er nichts. Statt mal aufzuräumen oder so.. nein. Er jammert lieber und trinkt Bier. Generell scheint er derzeit zuviel zu trinken.
Sein Bruder hat sich wohl vor ewigen Zeiten das Leben genommen.
Ich weiß einfach nicht, was wir machen sollen.
Meine Schwester (hat selber zwei Kinder, alleinerziehend...) wohnt in seiner Nähe, aber mit ihr kommt er nicht klar. Sie streiten sich viel, weil er immer nur ihre probleme sieht, statt die eigenen....
Es ist auch so, dass ich ihm sowas sagen kann! Würde meine Schwester es wagen, sowas zu ihm zu sagen (also das er den Dreck lieber erstma vor seiner eigenen Türe kehren soll und sowas) dann würde er ausrasten!
Wir telefonieren öfter mal. Oft vergisst er auch, dass wir telefoniert haben. Oder er will es nicht wissen und erzählt es nur... ich weiß es nicht. Es gibt Sachen, die zählt er dir so auf, aber andere Sachen hat er (angeblich) vergessen.
Neuerdings enden unsere Telefonate immer so, dass er anfängt zu heulen und ich dann auflege.
Ich kann es mir einfach nicht mehr anhören.
Er war schon immer ein Selbstdarsteller, hält sich für ein ganz schlaues Kerlchen und alle anderen haben ja keine Ahnung....
Ich will ihn nicht als Lügner darstellen, aber ich kann ihm stellenweise nicht alles glauben. Und will es auch nicht.
Aber in letzter Zeit ist es echt schlimm. Mich bringt es um den Schlaf, ich kann es aber nicht ändern.
Ich habe auch ein Leben. Ich habe meine eigenen Probleme.
Und statt sich mal mit meiner Schwester zu verwöhnen, nein, bricht er immer wieder neuen Strei vom Zaun und es tut ihm auch immer leid. Jedenfalls sagt er mir das ständig... er hat nur noch uns.
Es ist alles zum kotzen... es gibt soviel Unklarheiten.... auch in bezug auf das Haus. Anscheinend steht er nichtmal mehr im Grundbuch seit mein Opa tot ist. Ich kann ihm aber bei den ganzen Geschichten nicht mehr folgen... er sagt immer, er kann nicht mehr... am besten würde er sich nen Strick nehmen....
Ich bin dann immer sehr ironisch, sage dann, dass er erstma den ganzen scheiß klären soll, bevor er "sterbchen" macht (so sagt er es auch gerne mal...)
Ich kann das nicht klären. Meine Schwester sowieso nicht. Die steckt noch weniger in der Materie als ich und sie ist nun auch nicht die hellste.... ist die Frage, ob sie das alles verstehen würde....
Es ist einfach nur ein Jammer... ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich weiß aber, dass wenn ich jetzt rüberfahren würde, ich nichts mit ihm klären könnte. Ich könnte nur am WE zu ihm. Da hat aber nichts behördliches auf. Ich hab keine Vollmacht und nichts. Wenn ihm jetzt was passieren würde.... ich hätte NICHTS in der Hand um irgendetwas zu entscheiden.
Am liebsten würde ich ihn auch, zum Schutz vor sich selbst, iwo einweisen lassen. Ist hart gesagt, weiß ich, aber ich weiß nie, ob er noch lebt...
Silvster. Bestes Beispiel.
Er hat sich vor lauter Einsamkeit so die Kante gegeben, dass er NICHTS mitbekommen hat. Ich hab Telefon, Handy, Nachbarn, sonstwas in Bewegung gesetzt.... ein sehr guter Freund vonr mir, der noch im Darf bei uns wohnt, ist dann hin und hat ihn auf dem Sofa gefunden.... ich hab schon sonstwas gedacht, aber er war einfach so besoffen, dass er nur noch geschlafen hat....
Gerade gestern haben wir telefoniert.... er wusste auch schon gar nicht mehr, dass er mich am Abend davor angerufen hat. Aber ich hatte ihn da auch nicht zurückgerufen, weil der Minimensch unruhig war und viel geweint hat... also hatte ich zurückgerufen.
Dann ging es ausführlich über seine schlechte Gesamtsituation. Er wird nächstes Jahr 60. Ach, wenn ich das überhaupt noch erlebe..... hmm. Im Juni wollen wir heiraten. Ich sagte ihm dann, dass ergefällisgt durchhalten muss, er will da ja schließlich noch auf meiner Hochzeit tanzen.... da war vorbei. Er hat bittelrich angefangen zu weinen... ich hab ihm gesagt, sofern er es noch gehört hat, dass er sich hinlegen und ausruhen soll.... das bier tut bei ihm ja immer sein übriges.... dann hab ich aufgelegt. Ich kann mir das nicht anhören. Dazu enden die Telefonate einfach zu häufig mit einem schniefenen Heulanfall.... ich kann das einfach nicht mehr. Mir ständig ein schlechtes Gewissen "einreden" lassen zu müssen.... das ist einfach ätzend.
Ich könnte ewig so weiterschreiben... aber ich glaub, der Text ist jetzt schon sehr lang....
Danke, wers bis hierher geschafft hat...
Wer jetzt noch ein paar Worte oder Tips hat.... dem wäre ich sehr verbunden.....
Danke für´s Lesen.
11.09.2014 16:17
Liebe TS, bitte wende dich umgehend an den Sozialdienst der Ortschaft, in der den Papa lebt. Alternativ auch Caritas oder Arbeiterwohlfahrt. Dort kann man dir raten, was du tun kannst.
Ich find es toll, dass du den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt hast um deinem Papa zu helfen! Das wird auch bestimmt klappen.
Er ist krank und braucht dringend Hilfe!
Liebe Grüße
Magnolia (ebenfalls Tochter, Mutter und Großmutter
)
Ich find es toll, dass du den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt hast um deinem Papa zu helfen! Das wird auch bestimmt klappen.
Er ist krank und braucht dringend Hilfe!
Liebe Grüße
Magnolia (ebenfalls Tochter, Mutter und Großmutter
)
11.09.2014 16:22
Er wird die Hilfe aber ablehnen... es wäre ihm sicherlich zu peinlich... ich hatte sowas mal angesprochen.
Aber ich finde auch, dass er Hilfe braucht. Nur zwingen will ich ihn auch nicht. Er ist leider auch bekannt wie ein bunter Hund... das kommt erschwerend dazu.
Wenn andere Leute wüssten, wie es bei ihm zuhause aussieht... ich glaube, dann hätte er schon längst nen Schlussstrich gezogen - vermute ich
Ich will ihm ja helfen, aber ich will ihm nicht den Gnadenschuss setzen, also ich will ihn ja auch nirgens in offene Messer laufen lassen
Aber ich finde auch, dass er Hilfe braucht. Nur zwingen will ich ihn auch nicht. Er ist leider auch bekannt wie ein bunter Hund... das kommt erschwerend dazu.
Wenn andere Leute wüssten, wie es bei ihm zuhause aussieht... ich glaube, dann hätte er schon längst nen Schlussstrich gezogen - vermute ich
Ich will ihm ja helfen, aber ich will ihm nicht den Gnadenschuss setzen, also ich will ihn ja auch nirgens in offene Messer laufen lassen
11.09.2014 16:38
So hart es auch klingt - manchmal muss man Menschen ins offene Messer laufen lassen, gerade in solchen Fällen.
Fühl dich feste gedrückt, im Moment ist es sicher nicht einfach, aber ihm kann geholfen werden - sofern man sich an die richtigen Stellen wendet.
Fühl dich feste gedrückt, im Moment ist es sicher nicht einfach, aber ihm kann geholfen werden - sofern man sich an die richtigen Stellen wendet.
11.09.2014 16:39
Ich hab jetzt mal eine E-Mail an die Charitas geschickt... ist zwar nicht der richtige Landkreis, aber dennoch ist man irgendwie ohnmächtig....
Aber danke, dass ihr den langen Text gelesen habt
Aber danke, dass ihr den langen Text gelesen habt
11.09.2014 16:45
Ich kann dich sehr gut verstehen, diese Machtlosigkeit macht einen wahnsinnig. Aber du hast den ersten Schritt getan, der Stein ist ins rollen gekommen.
Indem du dir Hilfe geholt hast, hast du ihn nicht ins offene Messer rennen lassen - nein, du hast gezeigt, dass dir was an ihm liegt!
Indem du dir Hilfe geholt hast, hast du ihn nicht ins offene Messer rennen lassen - nein, du hast gezeigt, dass dir was an ihm liegt!
11.09.2014 16:50
ich moechte dich jetzt nicht angreifen, aber fuer mich hoert sich der text sehr egoistisch an. niemand scheint interesse an deinem vater zu haben. das finde ich aeusserst traurig. war er nicht fuer dich da, als du kind warst? hat er sich nicht um dich gekuemmert oder um die familie??
sicher, du hast nun deine eigene familie.......und ich hoffe nicht, dass du in so eine situation kommst , in der dein vater gerade ist und dein kind dich dann auch so behandelt. telefon einfach auflegen, wenn jemand weint???? das finde ich ziemlich herzlos. dein vater braucht dringend hilfe und nach den androhungen selbstmord zu begehen, muesste er eingewiesen werden. es hoert sich alles sehr stark nach depression an und viele merken leider nicht, dass sie hilfe brauchen. umso wichtiger ist es, wenn sich angehoerige darum kuemmern. jeder tag kann zaehlen, denn wenn er auch noch alkohol in groesseren mengen zu sich nimmt, ist die gefahr des versuchten selbstmordes sehr gross.
sicher, du hast nun deine eigene familie.......und ich hoffe nicht, dass du in so eine situation kommst , in der dein vater gerade ist und dein kind dich dann auch so behandelt. telefon einfach auflegen, wenn jemand weint???? das finde ich ziemlich herzlos. dein vater braucht dringend hilfe und nach den androhungen selbstmord zu begehen, muesste er eingewiesen werden. es hoert sich alles sehr stark nach depression an und viele merken leider nicht, dass sie hilfe brauchen. umso wichtiger ist es, wenn sich angehoerige darum kuemmern. jeder tag kann zaehlen, denn wenn er auch noch alkohol in groesseren mengen zu sich nimmt, ist die gefahr des versuchten selbstmordes sehr gross.
11.09.2014 16:51
Zitat von Usa83:warum rufst du dort nicht an?
Ich hab jetzt mal eine E-Mail an die Charitas geschickt... ist zwar nicht der richtige Landkreis, aber dennoch ist man irgendwie ohnmächtig....
Aber danke, dass ihr den langen Text gelesen habt![]()
11.09.2014 16:58
Zitat von elvirajohn:
ich moechte dich jetzt nicht angreifen, aber fuer mich hoert sich der text sehr egoistisch an. niemand scheint interesse an deinem vater zu haben. das finde ich aeusserst traurig. war er nicht fuer dich da, als du kind warst? hat er sich nicht um dich gekuemmert oder um die familie??
sicher, du hast nun deine eigene familie.......und ich hoffe nicht, dass du in so eine situation kommst , in der dein vater gerade ist und dein kind dich dann auch so behandelt. telefon einfach auflegen, wenn jemand weint???? das finde ich ziemlich herzlos. dein vater braucht dringend hilfe und nach den androhungen selbstmord zu begehen, muesste er eingewiesen werden. es hoert sich alles sehr stark nach depression an und viele merken leider nicht, dass sie hilfe brauchen. umso wichtiger ist es, wenn sich angehoerige darum kuemmern. jeder tag kann zaehlen, denn wenn er auch noch alkohol in groesseren mengen zu sich nimmt, ist die gefahr des versuchten selbstmordes sehr gross.
ähm, ich kann deine aussage verstehen, aber nein, ich bin nicht herzlos.
und nein, er war in meiner kindheit selten für uns da. er war immer unterwegs.
Also von daher.... aber das heißt nicht, dass ich nicht für ihn da bin. Wenn du meinen Vater am Telefon weinen hören würdest, dann würdest du genauso auflegen, weil er 1. soweiso nicht mehr zuhört und 2. sich auch null beruhigt.
Er legt das Telefon einfach beiseite und vergiosst vermutlich,d ass man noch dran ist. Daher lege ich auf.
Es bringt nichts.
Ich rufe ja auch zurück, nur erinnert er sich nicht mehr. Oder will sich nicht erinnern.
Ich rufe da deswegen nicht an, weil ich noch Arbeite.
E-Mail ist da einfacher
Fällt nicht so auf.
11.09.2014 17:03
Zitat von Usa83:gut, daraus geht jetzt nicht hervor, ob er beruflich unterwegs war, oder eher vor der familie gefluechtet ist. letztendlich ist es auch egal. fakt ist, es geht ihm sehr sehr schlecht und ihm muss geholfen werden. wenn es nicht anders geht, dann wuerde ich ihn auch von der polizei einweisen lassen. aber es besteht, laut deinen aussagen , sehr dringender handlungsbedarf. ich drueck die daumen und hoffe das alles gut geht.
Zitat von elvirajohn:
ich moechte dich jetzt nicht angreifen, aber fuer mich hoert sich der text sehr egoistisch an. niemand scheint interesse an deinem vater zu haben. das finde ich aeusserst traurig. war er nicht fuer dich da, als du kind warst? hat er sich nicht um dich gekuemmert oder um die familie??
sicher, du hast nun deine eigene familie.......und ich hoffe nicht, dass du in so eine situation kommst , in der dein vater gerade ist und dein kind dich dann auch so behandelt. telefon einfach auflegen, wenn jemand weint???? das finde ich ziemlich herzlos. dein vater braucht dringend hilfe und nach den androhungen selbstmord zu begehen, muesste er eingewiesen werden. es hoert sich alles sehr stark nach depression an und viele merken leider nicht, dass sie hilfe brauchen. umso wichtiger ist es, wenn sich angehoerige darum kuemmern. jeder tag kann zaehlen, denn wenn er auch noch alkohol in groesseren mengen zu sich nimmt, ist die gefahr des versuchten selbstmordes sehr gross.
ähm, ich kann deine aussage verstehen, aber nein, ich bin nicht herzlos.
und nein, er war in meiner kindheit selten für uns da. er war immer unterwegs.
Also von daher.... aber das heißt nicht, dass ich nicht für ihn da bin. Wenn du meinen Vater am Telefon weinen hören würdest, dann würdest du genauso auflegen, weil er 1. soweiso nicht mehr zuhört und 2. sich auch null beruhigt.
Er legt das Telefon einfach beiseite und vergiosst vermutlich,d ass man noch dran ist. Daher lege ich auf.
Es bringt nichts.
Ich rufe ja auch zurück, nur erinnert er sich nicht mehr. Oder will sich nicht erinnern.
Ich rufe da deswegen nicht an, weil ich noch Arbeite.
E-Mail ist da einfacherFällt nicht so auf.
11.09.2014 17:06
Hi, ich würde auch sagen, setz dich mal mit ihm zusammen und schlage vor, dass ihr das Haus nach für nach leer räumt und dann verkauft und das er sich dann ja eine Wohnung zu legen kann, kann mir gut vorstellen, das das Haus voller "altlasten" ist und diese ihn noch mehr runter ziehen.
Vielleicht versucht ihr euch mehr mit einzubringen, auch wenns schwer fällt, das er beispielsweise die Enkel mehr bei sich haben könnte usw. Versuche es auf diesem Wege.
Vielleicht versucht ihr euch mehr mit einzubringen, auch wenns schwer fällt, das er beispielsweise die Enkel mehr bei sich haben könnte usw. Versuche es auf diesem Wege.
11.09.2014 19:00
Zitat von elvirajohn:
Zitat von Usa83:gut, daraus geht jetzt nicht hervor, ob er beruflich unterwegs war, oder eher vor der familie gefluechtet ist. letztendlich ist es auch egal. fakt ist, es geht ihm sehr sehr schlecht und ihm muss geholfen werden. wenn es nicht anders geht, dann wuerde ich ihn auch von der polizei einweisen lassen. aber es besteht, laut deinen aussagen , sehr dringender handlungsbedarf. ich drueck die daumen und hoffe das alles gut geht.
Zitat von elvirajohn:
ich moechte dich jetzt nicht angreifen, aber fuer mich hoert sich der text sehr egoistisch an. niemand scheint interesse an deinem vater zu haben. das finde ich aeusserst traurig. war er nicht fuer dich da, als du kind warst? hat er sich nicht um dich gekuemmert oder um die familie??
sicher, du hast nun deine eigene familie.......und ich hoffe nicht, dass du in so eine situation kommst , in der dein vater gerade ist und dein kind dich dann auch so behandelt. telefon einfach auflegen, wenn jemand weint???? das finde ich ziemlich herzlos. dein vater braucht dringend hilfe und nach den androhungen selbstmord zu begehen, muesste er eingewiesen werden. es hoert sich alles sehr stark nach depression an und viele merken leider nicht, dass sie hilfe brauchen. umso wichtiger ist es, wenn sich angehoerige darum kuemmern. jeder tag kann zaehlen, denn wenn er auch noch alkohol in groesseren mengen zu sich nimmt, ist die gefahr des versuchten selbstmordes sehr gross.
ähm, ich kann deine aussage verstehen, aber nein, ich bin nicht herzlos.
und nein, er war in meiner kindheit selten für uns da. er war immer unterwegs.
Also von daher.... aber das heißt nicht, dass ich nicht für ihn da bin. Wenn du meinen Vater am Telefon weinen hören würdest, dann würdest du genauso auflegen, weil er 1. soweiso nicht mehr zuhört und 2. sich auch null beruhigt.
Er legt das Telefon einfach beiseite und vergiosst vermutlich,d ass man noch dran ist. Daher lege ich auf.
Es bringt nichts.
Ich rufe ja auch zurück, nur erinnert er sich nicht mehr. Oder will sich nicht erinnern.
Ich rufe da deswegen nicht an, weil ich noch Arbeite.
E-Mail ist da einfacherFällt nicht so auf.
ja, ich weiß.... aber ich will ihm eben auch nicht vorn kopf stoßen *seufz*
ist alles nicht so leicht.
ach, und den egoismus, den du mir vorgeworfen hast.... ist in der tat auch nur eigenschutz, eben weil es mich schon sehr belastet
da muss man sich selbst schützen.... leider.
11.09.2014 19:02
Zitat von Primadonna:
Hi, ich würde auch sagen, setz dich mal mit ihm zusammen und schlage vor, dass ihr das Haus nach für nach leer räumt und dann verkauft und das er sich dann ja eine Wohnung zu legen kann, kann mir gut vorstellen, das das Haus voller "altlasten" ist und diese ihn noch mehr runter ziehen.
Vielleicht versucht ihr euch mehr mit einzubringen, auch wenns schwer fällt, das er beispielsweise die Enkel mehr bei sich haben könnte usw. Versuche es auf diesem Wege.
das hab ich ihm auch schon vorgeschlagen... seine Antwort (sinngemäß und doch fast wörtlich): bevor ich in eine Wohnung ziehe, nehm ich mir nen Strick!
Ok, dass ist schon ne ganze Weile her und er macht das nicht (hat er ein paar Atemzüge später auch gesagt...) aber ne Wohnung wird er sich nicht nehmen. Dafür ist er "zu stolz"
Er ist eben ein harter Brocken.... eben weil er sich über alles erhaben fühlt
12.09.2014 08:36
Zitat von Usa83:der vorschlag von primadonna ist wirklich sehr gut. jedoch wird das erst funktionieren, wenn er psychische hilfe bekommen hat.
Zitat von Primadonna:
Hi, ich würde auch sagen, setz dich mal mit ihm zusammen und schlage vor, dass ihr das Haus nach für nach leer räumt und dann verkauft und das er sich dann ja eine Wohnung zu legen kann, kann mir gut vorstellen, das das Haus voller "altlasten" ist und diese ihn noch mehr runter ziehen.
Vielleicht versucht ihr euch mehr mit einzubringen, auch wenns schwer fällt, das er beispielsweise die Enkel mehr bei sich haben könnte usw. Versuche es auf diesem Wege.
das hab ich ihm auch schon vorgeschlagen... seine Antwort (sinngemäß und doch fast wörtlich): bevor ich in eine Wohnung ziehe, nehm ich mir nen Strick!
Ok, dass ist schon ne ganze Weile her und er macht das nicht (hat er ein paar Atemzüge später auch gesagt...) aber ne Wohnung wird er sich nicht nehmen. Dafür ist er "zu stolz"![]()
Er ist eben ein harter Brocken.... eben weil er sich über alles erhaben fühlt![]()
vor den kopf stossen, wie du sagtest, kannst du ihm nicht ! er wird vielleicht im ersten moment sauer sein und entsetzt, aber im nachhinein wird er verstehen, dass es notwendig war. du hast die situation beschrieben mit alkohol und heulanfaelle.........beim naechsten heulanfall, polizei rufen und einweisen lassen. ich weiss , es ist schwer und sicher keine leichte entscheidung, aber im grunde das beste was du tun kannst im moment. er scheint sich nicht helfen lassen zu wollen, weil ihm die einsicht fehlt und der "stolz" zu gross ist. das sind nunmal maenner....die greifen dann vermehrt zur flasche. bevor er ein wirkliches alkoholproblem bekommt, solltest du handeln.
eine klitzekleine andere chance sehe ich noch, wenn du dich vielleicht mit deiner schwester verbuendest. ihr gemeinsam bei ihm auftaucht, ihm sagt, dass ihr ihn liebt, aber euch das nicht mehr weiter so anschauen werdet und ihn mehr oder weniger dazu zwingt sich hilfe zu holen, oder die hilfe ( zb. in form einer sozialarbeiterin) gleich mit dorthin bringt.
sicher will man sich und auch die eigenen familie vor sowas schuetzen, aber, wenn ein selbstmord im raum steht und der evtl. noch vollzogen wird, dann macht man sich danach die schwersten vorwuerfe, warum man nicht doch schon vorher gehandelt hat.
12.09.2014 08:40
Zitat von elvirajohn:
Zitat von Usa83:der vorschlag von primadonna ist wirklich sehr gut. jedoch wird das erst funktionieren, wenn er psychische hilfe bekommen hat.
Zitat von Primadonna:
Hi, ich würde auch sagen, setz dich mal mit ihm zusammen und schlage vor, dass ihr das Haus nach für nach leer räumt und dann verkauft und das er sich dann ja eine Wohnung zu legen kann, kann mir gut vorstellen, das das Haus voller "altlasten" ist und diese ihn noch mehr runter ziehen.
Vielleicht versucht ihr euch mehr mit einzubringen, auch wenns schwer fällt, das er beispielsweise die Enkel mehr bei sich haben könnte usw. Versuche es auf diesem Wege.
das hab ich ihm auch schon vorgeschlagen... seine Antwort (sinngemäß und doch fast wörtlich): bevor ich in eine Wohnung ziehe, nehm ich mir nen Strick!
Ok, dass ist schon ne ganze Weile her und er macht das nicht (hat er ein paar Atemzüge später auch gesagt...) aber ne Wohnung wird er sich nicht nehmen. Dafür ist er "zu stolz"![]()
Er ist eben ein harter Brocken.... eben weil er sich über alles erhaben fühlt![]()
vor den kopf stossen, wie du sagtest, kannst du ihm nicht ! er wird vielleicht im ersten moment sauer sein und entsetzt, aber im nachhinein wird er verstehen, dass es notwendig war. du hast die situation beschrieben mit alkohol und heulanfaelle.........beim naechsten heulanfall, polizei rufen und einweisen lassen. ich weiss , es ist schwer und sicher keine leichte entscheidung, aber im grunde das beste was du tun kannst im moment. er scheint sich nicht helfen lassen zu wollen, weil ihm die einsicht fehlt und der "stolz" zu gross ist. das sind nunmal maenner....die greifen dann vermehrt zur flasche. bevor er ein wirkliches alkoholproblem bekommt, solltest du handeln.
eine klitzekleine andere chance sehe ich noch, wenn du dich vielleicht mit deiner schwester verbuendest. ihr gemeinsam bei ihm auftaucht, ihm sagt, dass ihr ihn liebt, aber euch das nicht mehr weiter so anschauen werdet und ihn mehr oder weniger dazu zwingt sich hilfe zu holen, oder die hilfe ( zb. in form einer sozialarbeiterin) gleich mit dorthin bringt.
sicher will man sich und auch die eigenen familie vor sowas schuetzen, aber, wenn ein selbstmord im raum steht und der evtl. noch vollzogen wird, dann macht man sich danach die schwersten vorwuerfe, warum man nicht doch schon vorher gehandelt hat.
Ich würde auch sagen, macht eine Krisensitzung in der Familie, versuche so viele wie es geht ins Boot zu holen. Verletzter Männerstolz ist furchtbar, ich sehe das selbst an meinem Vater...
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