Mütter- und Schwangerenforum

Mietkauf - wer kennt sich aus?

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15.01.2018 17:05
Wenn sie das Haus kaufen, kommen ja auch sämtliche Nebenkosten dazu. Ca 15% obendrauf. Plus die ganzen mtl abgaben, die nicht alle unlagefähig sind. Und dann noch Vermietungseinkünfte.
Werbungskosten wie Instandhaltung/Abschreibung können Sie nur absetzen wenn ihr mehr als 75% Miete zahlt. Ist also für die Verwandten schon mit viel Aufwand und Risiko verbunden.
Ich würde auch zur Bank gehen und mlch erstmal erkundigen.
Bianca1980
5619 Beiträge
15.01.2018 17:06
Mietkauf
Man leistet eine Anzahlung und bezahlt solange bis die Person gestorben ist Summe x Monat an diese als Rente oder wie auch immer .
Das kommt auf den Wert der Immobilie an und so weiter .....
Wie alt ist die Person und wenn sie länger lebt kostet das haus halt um so mehr geld .
Aber bei Verwandtschaft ist das denke ich nicht das richtige .
Macht einfach einen Kredit bei denen , wenn ihr von der Bank kein Geld bekommen solltet.

So nach dem Motto ihr Kritik euch Summe x y und bezahlt monatlich Summe x zurück und Summe y als Zinsen
Elliii
130 Beiträge
15.01.2018 17:11
Versucht etliche Banken. manche stellen sich verdammt quer.
Beispiel, jedoch schon einige Jahre her. Beide selbstständig, Kreditsumme 200.000, Eigenkapital 200.000 Sicherheit das Haus das gebaut wird, Grundstück war schon meinen Eltern, da es ein Mietshaus wurde gibt es auch Einnahmen.
Es hat sich nur eine Bank drauf eingelassen, eine andere wollte noch zusätzlich das erste Haus meiner Eltern haben, aber sowas fiel direkt weg. Eine andere wollte nicht die Option der Verkürzung des Kredits, lohnt sich nicht wenn der Kredit nach fünf Jahren abbezahlt ist, sagte der Kerl damals. Und von den anderen gab es im Grunde nur noch Absagen.

Deshalb nicht aufgeben und jede Bank besuchen.
Anonym 1965441
1 Beiträge
15.01.2018 17:28
Ich schreibe aus der Sicht als Eigentümer - habe eine Wohnung geerbt. Es steht noch offen, ob wir die Wohnung vermieten oder leerstehen lassen. "Privat" vermieten, bzw. ohne ordentlichen Vertrag kommt für mich nicht in Frage. Sowas funktioniert immer gut, solange es läuft. Wenn irgendwelche Probleme auftauchen, hängt man ganz schön da..

Bei uns (Ö) ist es so, dass man die Miete nicht willkürlich festlegen kann, es gibt tw. Mietobergrenzen, Zu- und Abschläge, die eingerechnet werden müssen. Wenn man einen Mietvertrag abschließt, gehen damit Rechte und Pflichten für beide Parteien einher - und es gibt Gesetzte, die das regeln. Man kann also keineswegs willkürlich irgendetwas in den Vertrag schreiben. zB: dass man wenig Miete verlangt, aber alle Reperaturen automatisch der Mieter zahlen muss. Sowas wäre in einem Streit vor Gericht nicht haltbar, weil es dem Mieterschutzgesetz widerspricht. Ebenso wenn ein Fenster aus dem Rahmen fällt - da hat der Eigentümer sofort für die Reperatur zu sorgen. oder die Heizung ist auch gerne so ein Streitpunkt. Für Miete fällt auch Steuer an - je nach finanzieller Lage des Eigentümers kann sich das zusätzliche Einkommen auch negativ auswirken.

Aus Eigentümersicht würde ich deiner Verwandten abraten, das Haus zu kaufen und euch -egal in welcher Form- zu vermieten. Ich würde empfehlen, ihr kauft das Haus und zahlt ihr das Darlehen als Privatkredit zurück. Wenn sie eine Sicherheit will, kann sie sich ja zB. auch ins Grundbuch dazu schreiben lassen. Das geht schon, man kann das vertraglich regeln, wenn zB. 80% der Kreditsumme (exkl. Zinsen) abbezahlt sind, wird sie aus dem Grundbuch wieder gestrichen.

Was ich zu Bedenken gebe: Eine Mietkauf/Miet-Variante ist für den Geldgeber in diesem Fall das größere Risiko - sie täte euch damit einen sehr großen Gefallen. Man kann das schon machen. Aber Verwandtschaft hin oder her, beim Geld (gerade bei derartig hohen Summen) wäre ich vorsichtig.

Soweit zum rechtlichen, was auch zu bedenken ist: Man hofft zwar das beste, aber was ist, wenn der schlimmste Fall eintritt? Wären ggf. Erben bereit, euch in dem Haus zu lassen? Einen Kredit könnte man dann (mit dem Haus als Sicherheit) vl. doch noch bei einer Bank bekommen und umschulden, aber wenn sich zb. 3 Kinder um ein Haus streiten, ist der Mieter der da drinnen sitzt arm dran. Sind die Reserven der Verwandten groß genug, oder steckt sie ihren ganzen Besitz in diese Unternehmung? Was ist, wenn sie selbst Geld flüssig machen muss? Ist die Person so verlässlich, dass man sich (gerne) für 20 oder mehr Jahre an sie bindet?

Als ich geerbt habe, habe ich mir 2h beim Anwalt für Miet- und Eigentumsrecht geleistet und habe dort alle meine Fragen gestellt und mich (gefühlt) gut aufklären lassen. Vielleicht ist das ja auch eine Option für euch.
JennyKai
1071 Beiträge
15.01.2018 17:46
Es gibt da gesetzlich gesehen keinerlei Richtlininen, ihr könnt ohne Zinsen Finanzieren oder aber eben mit. Man setzt sich die Laufzeit, Höhe der Raten, Zinsen usw selbst fest und lässt einen Vertrag beim Notar machen. Sowas wie Grunderwerbsteuer sind trotzdem zu zahlen.

Auch die Verwandten kamen Steuerlich keine Abgaben.

Noch Fragen, dann gerne her damit
15.01.2018 17:51
Die Höhe der monatlichen Rate beim Mietkauf hängt vom Wert der Immobilie ab.

In der Regel liegt sie etwas höher wie eine ortsübliche Miete. ( Bedingt dadurch, dass der Vermieter durch den Mietkauf Nachteile hat. Er kann zB. bei steigenden Hauspreisen nicht einfach an jemand anderen spontan verkaufen, er bekommt aber auch den Kaufpreis nur häppchenweise). Bekäme der Verkäufer die Summe auf einmal hätte er über die Jahre auch einen Zinseszinseffekt, er hätte ja auch neu investieren können.)

Wenn der Mietkauf innerhalb der Familie stattfindet z.B. Eltern und sie keinen Gewinn aus dem Vertrag generieren möchten, sondern es Ihnen nur darum geht, das Geld zu leihen, würde man festlegen in welchem Zeitraum das Haus bezahlt werden soll. Heißt Kaufpreis +Nebenkosten ( Zinsen für den Kredit +Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Versicherung, usw) geteilt durch die Anzahl der Monate.
Bei einer Rückzahlung über 20 Jahre Schätze ich mal grob je nach Steuersatz von zb 280.000 EUR GesamtKOSTEN ( NICHT Kaufpreis!) : 240 Monate = 1166 EUR Rate. Da hat die liebe Verwandtschaft aber noch nix dran verdient.

Wie komme ich auf so hohe Gesamtkosten? Zu den Steuern, die vom Verkäufer jährlich zu zahlen sind kommt auch noch 2Mal Grunderwerbsteuer hinzu. Je nach Bundesland zahlt man beim Kauf bis zu 6,5 % vom Kaufpreis Grunderwerbsteuer. Im o.g. Fall sind das dann mal eben 26.000 EUR die an das Finanzamt gehen. Zusätzlich noch 2Mal die Kosten für Notar und Grundbuchamt. Also nochmal ca. 6000 EUR. Die Hälfte der Kosten könnte man sich durch den direkten Kauf des Hauses sparen. Man muss sich natürlich auch fragen : Ist die Immobilie dann wirklich so viel Wert?
Wie gesagt Einkommenssteuer aus Vermietung/ Verpachtung wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Sprecht erst einmal mit der Bank.
15.01.2018 17:56
Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich bei dem Rechenbeispiel von einem Kaufpreis über 200.000 EUR ausgegangen bin.

Die Gesamtkosten hängen zusätzlich auch noch davon ab,
Wie hoch der Kedit ausfällt, den die Verwandtschaft aufnimmt.

Zitat von schlumpfling81:

Die Höhe der monatlichen Rate beim Mietkauf hängt vom Wert der Immobilie ab.

In der Regel liegt sie etwas höher wie eine ortsübliche Miete. ( Bedingt dadurch, dass der Vermieter durch den Mietkauf Nachteile hat. Er kann zB. bei steigenden Hauspreisen nicht einfach an jemand anderen spontan verkaufen, er bekommt aber auch den Kaufpreis nur häppchenweise). Bekäme der Verkäufer die Summe auf einmal hätte er über die Jahre auch einen Zinseszinseffekt, er hätte ja auch neu investieren können.)

Wenn der Mietkauf innerhalb der Familie stattfindet z.B. Eltern und sie keinen Gewinn aus dem Vertrag generieren möchten, sondern es Ihnen nur darum geht, das Geld zu leihen, würde man festlegen in welchem Zeitraum das Haus bezahlt werden soll. Heißt Kaufpreis +Nebenkosten ( Zinsen für den Kredit +Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Versicherung, usw) geteilt durch die Anzahl der Monate.
Bei einer Rückzahlung über 20 Jahre Schätze ich mal grob je nach Steuersatz von zb 280.000 EUR GesamtKOSTEN ( NICHT Kaufpreis!) : 240 Monate = 1166 EUR Rate. Da hat die liebe Verwandtschaft aber noch nix dran verdient.

Wie komme ich auf so hohe Gesamtkosten? Zu den Steuern, die vom Verkäufer jährlich zu zahlen sind kommt auch noch 2Mal Grunderwerbsteuer hinzu. Je nach Bundesland zahlt man beim Kauf bis zu 6,5 % vom Kaufpreis Grunderwerbsteuer. Im o.g. Fall sind das dann mal eben 26.000 EUR die an das Finanzamt gehen. Zusätzlich noch 2Mal die Kosten für Notar und Grundbuchamt. Also nochmal ca. 6000 EUR. Die Hälfte der Kosten könnte man sich durch den direkten Kauf des Hauses sparen. Man muss sich natürlich auch fragen : Ist die Immobilie dann wirklich so viel Wert?
Wie gesagt Einkommenssteuer aus Vermietung/ Verpachtung wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Sprecht erst einmal mit der Bank.

JennyKai
1071 Beiträge
15.01.2018 18:09
Zitat von schlumpfling81:

Die Höhe der monatlichen Rate beim Mietkauf hängt vom Wert der Immobilie ab.

In der Regel liegt sie etwas höher wie eine ortsübliche Miete. ( Bedingt dadurch, dass der Vermieter durch den Mietkauf Nachteile hat. Er kann zB. bei steigenden Hauspreisen nicht einfach an jemand anderen spontan verkaufen, er bekommt aber auch den Kaufpreis nur häppchenweise). Bekäme der Verkäufer die Summe auf einmal hätte er über die Jahre auch einen Zinseszinseffekt, er hätte ja auch neu investieren können.)

Wenn der Mietkauf innerhalb der Familie stattfindet z.B. Eltern und sie keinen Gewinn aus dem Vertrag generieren möchten, sondern es Ihnen nur darum geht, das Geld zu leihen, würde man festlegen in welchem Zeitraum das Haus bezahlt werden soll. Heißt Kaufpreis +Nebenkosten ( Zinsen für den Kredit +Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Versicherung, usw) geteilt durch die Anzahl der Monate.
Bei einer Rückzahlung über 20 Jahre Schätze ich mal grob je nach Steuersatz von zb 280.000 EUR GesamtKOSTEN ( NICHT Kaufpreis!) : 240 Monate = 1166 EUR Rate. Da hat die liebe Verwandtschaft aber noch nix dran verdient.

Wie komme ich auf so hohe Gesamtkosten? Zu den Steuern, die vom Verkäufer jährlich zu zahlen sind kommt auch noch 2Mal Grunderwerbsteuer hinzu. Je nach Bundesland zahlt man beim Kauf bis zu 6,5 % vom Kaufpreis Grunderwerbsteuer. Im o.g. Fall sind das dann mal eben 26.000 EUR die an das Finanzamt gehen. Zusätzlich noch 2Mal die Kosten für Notar und Grundbuchamt. Also nochmal ca. 6000 EUR. Die Hälfte der Kosten könnte man sich durch den direkten Kauf des Hauses sparen. Man muss sich natürlich auch fragen : Ist die Immobilie dann wirklich so viel Wert?
Wie gesagt Einkommenssteuer aus Vermietung/ Verpachtung wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Sprecht erst einmal mit der Bank.


Das mit der Einkommenssteuer ist falsch ich muss keine Zahlen, da es als Verkauf zählt und nicht als Mieteinnahme
JennyKai
1071 Beiträge
15.01.2018 18:10
Zitat von JennyKai:

Zitat von schlumpfling81:

Die Höhe der monatlichen Rate beim Mietkauf hängt vom Wert der Immobilie ab.

In der Regel liegt sie etwas höher wie eine ortsübliche Miete. ( Bedingt dadurch, dass der Vermieter durch den Mietkauf Nachteile hat. Er kann zB. bei steigenden Hauspreisen nicht einfach an jemand anderen spontan verkaufen, er bekommt aber auch den Kaufpreis nur häppchenweise). Bekäme der Verkäufer die Summe auf einmal hätte er über die Jahre auch einen Zinseszinseffekt, er hätte ja auch neu investieren können.)

Wenn der Mietkauf innerhalb der Familie stattfindet z.B. Eltern und sie keinen Gewinn aus dem Vertrag generieren möchten, sondern es Ihnen nur darum geht, das Geld zu leihen, würde man festlegen in welchem Zeitraum das Haus bezahlt werden soll. Heißt Kaufpreis +Nebenkosten ( Zinsen für den Kredit +Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Versicherung, usw) geteilt durch die Anzahl der Monate.
Bei einer Rückzahlung über 20 Jahre Schätze ich mal grob je nach Steuersatz von zb 280.000 EUR GesamtKOSTEN ( NICHT Kaufpreis!) : 240 Monate = 1166 EUR Rate. Da hat die liebe Verwandtschaft aber noch nix dran verdient.

Wie komme ich auf so hohe Gesamtkosten? Zu den Steuern, die vom Verkäufer jährlich zu zahlen sind kommt auch noch 2Mal Grunderwerbsteuer hinzu. Je nach Bundesland zahlt man beim Kauf bis zu 6,5 % vom Kaufpreis Grunderwerbsteuer. Im o.g. Fall sind das dann mal eben 26.000 EUR die an das Finanzamt gehen. Zusätzlich noch 2Mal die Kosten für Notar und Grundbuchamt. Also nochmal ca. 6000 EUR. Die Hälfte der Kosten könnte man sich durch den direkten Kauf des Hauses sparen. Man muss sich natürlich auch fragen : Ist die Immobilie dann wirklich so viel Wert?
Wie gesagt Einkommenssteuer aus Vermietung/ Verpachtung wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Sprecht erst einmal mit der Bank.


Das mit der Einkommenssteuer ist falsch ich muss keine Zahlen, da es als Verkauf zählt und nicht als Mieteinnahme


Genau wie die Grunderwerbsteuer die wird einmal gezahlt und fertig.
15.01.2018 18:17
Zitat von JennyKai:

Zitat von JennyKai:

Zitat von schlumpfling81:

Die Höhe der monatlichen Rate beim Mietkauf hängt vom Wert der Immobilie ab.

In der Regel liegt sie etwas höher wie eine ortsübliche Miete. ( Bedingt dadurch, dass der Vermieter durch den Mietkauf Nachteile hat. Er kann zB. bei steigenden Hauspreisen nicht einfach an jemand anderen spontan verkaufen, er bekommt aber auch den Kaufpreis nur häppchenweise). Bekäme der Verkäufer die Summe auf einmal hätte er über die Jahre auch einen Zinseszinseffekt, er hätte ja auch neu investieren können.)

Wenn der Mietkauf innerhalb der Familie stattfindet z.B. Eltern und sie keinen Gewinn aus dem Vertrag generieren möchten, sondern es Ihnen nur darum geht, das Geld zu leihen, würde man festlegen in welchem Zeitraum das Haus bezahlt werden soll. Heißt Kaufpreis +Nebenkosten ( Zinsen für den Kredit +Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Versicherung, usw) geteilt durch die Anzahl der Monate.
Bei einer Rückzahlung über 20 Jahre Schätze ich mal grob je nach Steuersatz von zb 280.000 EUR GesamtKOSTEN ( NICHT Kaufpreis!) : 240 Monate = 1166 EUR Rate. Da hat die liebe Verwandtschaft aber noch nix dran verdient.

Wie komme ich auf so hohe Gesamtkosten? Zu den Steuern, die vom Verkäufer jährlich zu zahlen sind kommt auch noch 2Mal Grunderwerbsteuer hinzu. Je nach Bundesland zahlt man beim Kauf bis zu 6,5 % vom Kaufpreis Grunderwerbsteuer. Im o.g. Fall sind das dann mal eben 26.000 EUR die an das Finanzamt gehen. Zusätzlich noch 2Mal die Kosten für Notar und Grundbuchamt. Also nochmal ca. 6000 EUR. Die Hälfte der Kosten könnte man sich durch den direkten Kauf des Hauses sparen. Man muss sich natürlich auch fragen : Ist die Immobilie dann wirklich so viel Wert?
Wie gesagt Einkommenssteuer aus Vermietung/ Verpachtung wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Sprecht erst einmal mit der Bank.


Das mit der Einkommenssteuer ist falsch ich muss keine Zahlen, da es als Verkauf zählt und nicht als Mieteinnahme


Genau wie die Grunderwerbsteuer die wird einmal gezahlt und fertig.

Erklär mir das? Die Verwandtschaft kauft das Haus vom jetzigen Besitzer.
Zahlt Grunderwerbsteuer.
Dann wird ein Vertrag abgeschlossen zum Mietkauf. Die Threadstellerin zahlt Grunderwerbsteuer.
?
15.01.2018 18:26
Zitat von Anonym 196544:

Zitat von Engelchen1711:

Erkundigt euch doch erstmal bei einer Bank.

Freunde von uns waren auch Selbstständig und in Elternzeit und haben
den Kredit trotzdem bekommen.
Echt? Ich dachte irgendwie, dann ist man direkt raus.
Dann recherchiere ich dazu noch mal.
Danke!

Nein ihr seit nicht raus, mein Bekannter ist auch selbständig, er sagt es war schwer einen Kredit zu bekommen, aber die Sparkasse hat letztendlich einen Kredit bewilligt, allerdings war da auch die Summe nicht so hoch
JennyKai
1071 Beiträge
15.01.2018 18:39
Zitat von schlumpfling81:

Zitat von JennyKai:

Zitat von JennyKai:

Zitat von schlumpfling81:

Die Höhe der monatlichen Rate beim Mietkauf hängt vom Wert der Immobilie ab.

In der Regel liegt sie etwas höher wie eine ortsübliche Miete. ( Bedingt dadurch, dass der Vermieter durch den Mietkauf Nachteile hat. Er kann zB. bei steigenden Hauspreisen nicht einfach an jemand anderen spontan verkaufen, er bekommt aber auch den Kaufpreis nur häppchenweise). Bekäme der Verkäufer die Summe auf einmal hätte er über die Jahre auch einen Zinseszinseffekt, er hätte ja auch neu investieren können.)

Wenn der Mietkauf innerhalb der Familie stattfindet z.B. Eltern und sie keinen Gewinn aus dem Vertrag generieren möchten, sondern es Ihnen nur darum geht, das Geld zu leihen, würde man festlegen in welchem Zeitraum das Haus bezahlt werden soll. Heißt Kaufpreis +Nebenkosten ( Zinsen für den Kredit +Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Versicherung, usw) geteilt durch die Anzahl der Monate.
Bei einer Rückzahlung über 20 Jahre Schätze ich mal grob je nach Steuersatz von zb 280.000 EUR GesamtKOSTEN ( NICHT Kaufpreis!) : 240 Monate = 1166 EUR Rate. Da hat die liebe Verwandtschaft aber noch nix dran verdient.

Wie komme ich auf so hohe Gesamtkosten? Zu den Steuern, die vom Verkäufer jährlich zu zahlen sind kommt auch noch 2Mal Grunderwerbsteuer hinzu. Je nach Bundesland zahlt man beim Kauf bis zu 6,5 % vom Kaufpreis Grunderwerbsteuer. Im o.g. Fall sind das dann mal eben 26.000 EUR die an das Finanzamt gehen. Zusätzlich noch 2Mal die Kosten für Notar und Grundbuchamt. Also nochmal ca. 6000 EUR. Die Hälfte der Kosten könnte man sich durch den direkten Kauf des Hauses sparen. Man muss sich natürlich auch fragen : Ist die Immobilie dann wirklich so viel Wert?
Wie gesagt Einkommenssteuer aus Vermietung/ Verpachtung wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Sprecht erst einmal mit der Bank.


Das mit der Einkommenssteuer ist falsch ich muss keine Zahlen, da es als Verkauf zählt und nicht als Mieteinnahme


Genau wie die Grunderwerbsteuer die wird einmal gezahlt und fertig.

Erklär mir das? Die Verwandtschaft kauft das Haus vom jetzigen Besitzer.
Zahlt Grunderwerbsteuer.
Dann wird ein Vertrag abgeschlossen zum Mietkauf. Die Threadstellerin zahlt Grunderwerbsteuer.
?


Ja, wenn man das ganze als 2 Käufe regenerieren würde schon, das ist aber nicht nötig. Ich hab ein Haus Haus gekauft, und an meinen Bruder per Mietkauf weiter verkauft, man kann das ganze über den Notar miteinander kombinieren. So das diese Zahlungen nur 1 x sind .Ansonsten hast du natürlich recht, wenn die einen erst kaufen, und dann weiterverkaufen hat man sie zweimal.
Once-upon-a-time
463 Beiträge
15.01.2018 19:02
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, daher gehe ich auch nIcht auf alle antworten ein. Nur soviel-raten lebenslang zahlen ist kein Mietkauf sondern eine Leibrente.

Zum Mietkauf: mach es euch doch nicht schwieriger als es ist. Die Vewandten kaufen das Haus. Dann berechnet ihr den Kaufpreis, zu dem das Haus an euch verkauft werden soll (Kaufpreis + Nebenkosten), überlegt euch in welcher Zeit das abbezahlt werden soll. Dann habt ihr die reinen Kaufpreisraten. Dann gehört noch eine Verzinsung dazu, das kann man sich ausrechnen lassen, zB von Banken, gibt aber auch Rechner im Internet. Dann habt ihr die monatlichen Raten.
Die Verwandten müssen den Verkauf versteuern, aber mangels Gewinn kommt da nichts raus. Nur die in den Raten enthaltenen Zinsen sind zu versteuern.
Beide Käufe (also der von den Verwandten mit dem ersten Eigentümer und der zwischen den Verwandten und euch) müssen notariell beurkundet sein. Im Grundbuch steht dann gleich ihr, zur Absicherung kann man zB vereinbaren, dass das Haus an die Verwandten fällt wenn ihr die Raten nicht zahlen könnt. Das kann man aber im einzelnen mit dem Notar besprechen.

Und - ich würd bei der Bank einfach mal anfragen, evtl ist’s das mit dem Kredit doch kein Problem.
15.01.2018 19:06
Zitat von JennyKai:

Zitat von schlumpfling81:

Zitat von JennyKai:

Zitat von JennyKai:

...


Genau wie die Grunderwerbsteuer die wird einmal gezahlt und fertig.

Erklär mir das? Die Verwandtschaft kauft das Haus vom jetzigen Besitzer.
Zahlt Grunderwerbsteuer.
Dann wird ein Vertrag abgeschlossen zum Mietkauf. Die Threadstellerin zahlt Grunderwerbsteuer.
?


Ja, wenn man das ganze als 2 Käufe regenerieren würde schon, das ist aber nicht nötig. Ich hab ein Haus Haus gekauft, und an meinen Bruder per Mietkauf weiter verkauft, man kann das ganze über den Notar miteinander kombinieren. So das diese Zahlungen nur 1 x sind .Ansonsten hast du natürlich recht, wenn die einen erst kaufen, und dann weiterverkaufen hat man sie zweimal.

Jeder Kauf und Weiterverkauf ergibt eine Steuerschuld.
Das muss bei Euch andere Gründe haben.
Wer war denn bei Euch der Steuerschuldner?
Von wem habt ihr das Haus gekauft? Von Eltern? Großeltern? Dann fallen grundsätzlich keine Steuern an. Nämlich immer dann, wenn man in gerader Linie verwandt ist.

Außerdem gibt es zwei verschiedene Arten des Mietkaufs. Sofortiger Eigentumsübergang oder der Optionskauf. Das hat dann aber nur aufschiebende Wirkung. Sobald die Zahlungsbedingungen erfüllt sind ( z.B. 20 Jahre später Zahlung der letzten Rate ) gibt es auch Post vom Finanzamt.
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