Mutter(glück)?
18.02.2015 15:01
Nö, ich wusste ja, dass mir ein Kind fehlt... Nicht irgendwas. Ich hab mit 15 daß erste mal an ein Kind gedacht... Mit 24 fing ich daß hibbeln an und mit 26 war ich Mama... Wäre daß irgendeine leere gewesen und nicht daß Gefühl von unvollstandigkeit... Dann waren diese Jahre nicht so schwer gewesen... Hätte ich ja mit irgendwas füllen können
18.02.2015 16:04
Ich war vor meinen Kindern glücklich, seit sie da sind bin ich noch glücklicher.
Für mich stand immer fest,dass ich Kinder möchte und wäre verzweifelt,wenn mir dieses Glück nicht gegönnt gewesen wäre.
Ich genieße allerdings auch meine kinderfeie Zeit
,aber ich weiss ja,dass ich sie wiedersehe.
Für mich stand immer fest,dass ich Kinder möchte und wäre verzweifelt,wenn mir dieses Glück nicht gegönnt gewesen wäre.
Ich genieße allerdings auch meine kinderfeie Zeit
,aber ich weiss ja,dass ich sie wiedersehe.
18.02.2015 18:56
Zitat von Obsidian:
Ich finde das Thema grade sehr interessant. Ja, mein Sohn ist für mich so selbstverständlich und schon ein Teil von mir - genau so gut könnte ich sagen ich bin glücklich mit meinen Augen und meiner Stimme....
Aber man hatte ja erst kein Kind und nun schon. So als ob man vorher keine Augen hatte und nun hat man Augen. Sie ist ein Teil von mir und macht mich vollständig aber erweitert mich auch.
Ich bin auf jeden Fall glücklicher wie vorher.
18.02.2015 18:59
Zitat von Marf:
Zitat von Cookie88:
Zitat von Marf:
Zitat von Obsidian:
...
Weil das Kind aus dir,von dir ist.Zu 100%.
...die Evolution lassen mir mal aussen vor.![]()
Aber Liebe mit Glück zu verwechseln ist doch auch nicht richtig.
Ich bin Glücklich wenn ich im Lotto gewinne.Oder weil heute die Sonne scheint.Glücklich wenn meine Kinder gesund sind,sie schön spielen oder viel können...aber das machen ja nicht die Kinder selber.Das sind dann die Umstände.
Macht dich nicht schon allein der Umstand ein Kind zu haben glücklicher?
Dann mache ich aber meinen Glückslevel doch von diesem Kind abhängig.Und das finde ich fast schon erschreckend.Das Kind ist ja nicht dazu da um einem glücklicher zu machen.Es ist da ,weil man ein Kind wollte - aber nicht um Glück zu empfinden.
Wenn ich ein Kind benötige um glücklich zu sein...huh,irgendwie hört sich das schlimm an.....
Sicherlich definiert jeder Glück anders...aber ich glaube das viele hier Liebe mit Glück verwechseln.
Für mich ist Liebe Glück, und Glück gleichzeitig Liebe.... Zumindest das Glücklich sein.
18.02.2015 20:30
Ich glaube, das ist wirklich einfach schwierig zu beantworten.
Mich macht Liebe glücklich. Je mehr Liebe, desto glücklicher. Je mehr Menschen mich lieben, desto glücklicher lebe ich.
Je mehr Kinder ich habe, desto mehr Menschen lieben mich, desto glücklicher bin ich. Quasi.
Wenn mich viele Menschen lieben und dann ist da plötzlich einer, der mich nicht mehr liebt, dann werde ich unglücklicher.
Bevor ich Kinder hatte, bekam ich mitgeteilt, dass ich nie welche bekommen könnte (ohne medizinische Hilfe). Das hat mich sehr unglücklich gemacht, weil Kinder einfach in meinem Lebensmodell vorgesehen waren, weil ich immer eine Familie wollte, jemanden, den ich lieben kann und der mich zurückliebt. Gerne auch viele davon.
Ich bin inzwischen sicher, auch mit weniger als 6 oder 8 Kindern glücklich zu sein. War aber unglücklich über die Aussicht, dass es evtl. kein drittes gibt, das wir bereits geplant und auf das ich mich schon gefreut hatte (und das ja auch schon 3x unterwegs war und es sich dann "anders überlegte"... ). Das hat mich in dem Moment unglücklich gemacht, aber meine Kinder, die ich bereits habe, konnten das etwas rausreissen. Sie waren der Grund für mich morgens aufzustehen und mein Leben weiterzuleben, SIE glücklich zu machen, was dann wiederum MICH glücklich machen würde.
Hätte ich niemals Kinder bekommen obwohl ich ja welche wollte, wäre ich ganz sicher in meinem Leben nicht so glücklich geworden, wie ich es jetzt bin, es würde einfach immer etwas fehlen. Genauso wäre es wohl, wenn ich zwar Kinder hätte, aber mein Partner stirbt und ich nie wieder einen neuen finde - auch das würde mich wohl zu einem gewissen Grad unglücklich machen. Es würde einfach etwas zum perfekten Glück fehlen.
Ich könnte bestimmt auch phasenweise glücklich sein, wenn ich NUR die Kinder und meinen Schatz hätte (oder auch nur die Kinder). Also vom Grundzustand her glücklich. Ich könnte optimistisch bleiben und versuchen das beste daraus zu machen und "froh sein", dass ich diese kleinen, liebenden Menschen um mich herum habe. Sie könnten mich durch ein Lächeln, ihre Dankbarkeit usw. glücklich machen. Trotzdem würde sich sicherlich auch das Gefühl des "nichtglücklichseins" einschleichen, wenn ich ausser den Kindern auf Dauer nichts hätte. Nichtmal mehr "mich selbst" als der Mensch, der ich vor den Kindern war. Also ganz genauso werde ich eh nicht mehr und ich war auch vorher schon sehr auf Kinder bezogen (da eben nicht auf meine, sondern auf Geschwister, Cousins, Kinder von Freunden, Kinder von Gastfamilien). Mich macht die reine Anwesenheit von Kindern tatsächlich glücklich. Aber erklären kann ich es nicht.
Ich sehe es aber nicht als Aufgabe meiner Kinder an, mich glücklich zu machen (auch nicht, indem sie mich lieben). Das heisst, ich wäre natürlich unglücklich, wenn unsere Beziehung schlecht werden würde, aber ich würde ihnen keine Vorwürfe machen, dass sie mir mein Leben ruinieren, indem sie mich nicht so lieben, wie sie es gefälligst zu tun haben, damit ich glücklich bin. Mich macht es hauptsächlich ja glücklich zu sehen, dass meine Kinder glücklich sind.
Mich macht Liebe glücklich. Je mehr Liebe, desto glücklicher. Je mehr Menschen mich lieben, desto glücklicher lebe ich.
Je mehr Kinder ich habe, desto mehr Menschen lieben mich, desto glücklicher bin ich. Quasi.
Wenn mich viele Menschen lieben und dann ist da plötzlich einer, der mich nicht mehr liebt, dann werde ich unglücklicher.
Bevor ich Kinder hatte, bekam ich mitgeteilt, dass ich nie welche bekommen könnte (ohne medizinische Hilfe). Das hat mich sehr unglücklich gemacht, weil Kinder einfach in meinem Lebensmodell vorgesehen waren, weil ich immer eine Familie wollte, jemanden, den ich lieben kann und der mich zurückliebt. Gerne auch viele davon.
Ich bin inzwischen sicher, auch mit weniger als 6 oder 8 Kindern glücklich zu sein. War aber unglücklich über die Aussicht, dass es evtl. kein drittes gibt, das wir bereits geplant und auf das ich mich schon gefreut hatte (und das ja auch schon 3x unterwegs war und es sich dann "anders überlegte"... ). Das hat mich in dem Moment unglücklich gemacht, aber meine Kinder, die ich bereits habe, konnten das etwas rausreissen. Sie waren der Grund für mich morgens aufzustehen und mein Leben weiterzuleben, SIE glücklich zu machen, was dann wiederum MICH glücklich machen würde. Hätte ich niemals Kinder bekommen obwohl ich ja welche wollte, wäre ich ganz sicher in meinem Leben nicht so glücklich geworden, wie ich es jetzt bin, es würde einfach immer etwas fehlen. Genauso wäre es wohl, wenn ich zwar Kinder hätte, aber mein Partner stirbt und ich nie wieder einen neuen finde - auch das würde mich wohl zu einem gewissen Grad unglücklich machen. Es würde einfach etwas zum perfekten Glück fehlen.
Ich könnte bestimmt auch phasenweise glücklich sein, wenn ich NUR die Kinder und meinen Schatz hätte (oder auch nur die Kinder). Also vom Grundzustand her glücklich. Ich könnte optimistisch bleiben und versuchen das beste daraus zu machen und "froh sein", dass ich diese kleinen, liebenden Menschen um mich herum habe. Sie könnten mich durch ein Lächeln, ihre Dankbarkeit usw. glücklich machen. Trotzdem würde sich sicherlich auch das Gefühl des "nichtglücklichseins" einschleichen, wenn ich ausser den Kindern auf Dauer nichts hätte. Nichtmal mehr "mich selbst" als der Mensch, der ich vor den Kindern war. Also ganz genauso werde ich eh nicht mehr und ich war auch vorher schon sehr auf Kinder bezogen (da eben nicht auf meine, sondern auf Geschwister, Cousins, Kinder von Freunden, Kinder von Gastfamilien). Mich macht die reine Anwesenheit von Kindern tatsächlich glücklich. Aber erklären kann ich es nicht.
Ich sehe es aber nicht als Aufgabe meiner Kinder an, mich glücklich zu machen (auch nicht, indem sie mich lieben). Das heisst, ich wäre natürlich unglücklich, wenn unsere Beziehung schlecht werden würde, aber ich würde ihnen keine Vorwürfe machen, dass sie mir mein Leben ruinieren, indem sie mich nicht so lieben, wie sie es gefälligst zu tun haben, damit ich glücklich bin. Mich macht es hauptsächlich ja glücklich zu sehen, dass meine Kinder glücklich sind.
18.02.2015 20:39
Mutterglück ist wenn das Kind schläft.
Ja ich bin definitiv glücklicher!! Bevor ich meine Tochter hatte war ich glücklich, ich dachte, ich hätte alles aber sie ist wie das Sahnehäubchen.
Mein Mann und ich führen eine wundervolle Beziehung, wir sind ein Team und mit Kind bewegt sich unsere Beziehung auf einer ganz anderen Ebene.
Es ist sehr schwer zu beschrieben aber unser Glück ist dass wir uns brauchen um glücklich zu sein.
Ja ich bin definitiv glücklicher!! Bevor ich meine Tochter hatte war ich glücklich, ich dachte, ich hätte alles aber sie ist wie das Sahnehäubchen.
Mein Mann und ich führen eine wundervolle Beziehung, wir sind ein Team und mit Kind bewegt sich unsere Beziehung auf einer ganz anderen Ebene.
Es ist sehr schwer zu beschrieben aber unser Glück ist dass wir uns brauchen um glücklich zu sein.
19.02.2015 09:18
Natürlich hat Ängste, und man macht sich Sorgen. Und manchmal hat man vielleicht auch Stress, aber ich werde jeden Tag belohnt. Ein kleines Lächeln, und der Stress ist vergessen. Seid ich meinen Sohn habe, weiß ich was bedingungslose Liebe ist.
19.02.2015 09:19
Ich war auch vorher glücklich und hatte ein schönes Leben.
Aber mit Kind bin ich um einiges glücklicher.
Aber mit Kind bin ich um einiges glücklicher.
19.02.2015 09:20
Zitat von Astra_85:Das unterschreib ich sofort. Ist bei mir genauso.
Mutterglück ist wenn das Kind schläft.![]()
Ja ich bin definitiv glücklicher!! Bevor ich meine Tochter hatte war ich glücklich, ich dachte, ich hätte alles aber sie ist wie das Sahnehäubchen.
Mein Mann und ich führen eine wundervolle Beziehung, wir sind ein Team und mit Kind bewegt sich unsere Beziehung auf einer ganz anderen Ebene.
Es ist sehr schwer zu beschrieben aber unser Glück ist dass wir uns brauchen um glücklich zu sein.
19.02.2015 13:50
mein leben hat sich von grund auf geändert. aber ich kann ehrlich sagen das es nicht immer positv beigetragen hat.
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