Mütter- und Schwangerenforum

Politik - wie wählen zwischen Herpes und Tripper

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03Juni
10945 Beiträge
19.09.2013 02:27
hallöle

ich finde prinzipiell, wer nicht wählt, darf sich auch nicht beschweren. ich sollte wählen, nur was ist die frage... ich hab null ahnung von politik und beschäftige mich gerade damit, beim Wahlomat die Parteien durchzulesen. Mit dem Ergebnis bin ich nicht ganz einverstanden, denn auch wenn ich den ein oder anderen ansatz der partei voll und ganz vertrete, die der wahlomat ausgespuckt hat, so vertreten die auch andere meinungen, die ich absolut nicht unterstützen kann und will..

und so gehts mir irgendwie mit jeder partei. ich lese mir den text durch, was die so befürworten und was nicht und denke bei einem Aspekt "find ich super" und beim nächsten denk ich dann "neee, also die sind schonmal gestrichen".

Für mich muss die richtige partei gebacken werden- Für wen noch?? Wie entscheidet ihr euch oder geht ihr dann einfach nicht wählen, weil ihr nicht wisst was?
Irgendwas wählen will ich ja auch nicht..
19.09.2013 07:11
Versuch´s doch einfach mal übern den Wahl-O-Mat, dieser kann dir anhand von Fragen ein bisschen die Richtung weisen.

Und selbstverständlich habe ich gewählt, jedesmal per Briefwahl (in Bayern durften wir ja letzte Woche schon für den Landtag wählen).
knutschii
173 Beiträge
19.09.2013 07:17
Da der Wahlomat etwas ausgespuckt hat, was ich absolut nicht unterstütze, ich die großen Parteien generell ablehne, hab ich per Briefwahl ne kleinere Partei gewählt. Eine die meinen Vorstellungen weitestgehend entspricht. Nur halt ne kleine Partei, damit die auch mal ne Chance bekommen vllt mal ne neue Richtung reinzubringen. Wahlomat war der totale Flop.
Little_Julie
233 Beiträge
19.09.2013 07:21
Ich stand vor dem gleichen Problem.hab mir dann beim wahlomat am Ende die Tabelle als Übersicht von allen Parteien herausgesucht. Dann alle Fragen beantwortet und so geschaut, welche am meisten mit meiner Meinung übereinstimmen. Habe dann die Punkte in meiner Liste markiert, die mir am wichtigsten sind (sind bei mir 6),dann die gesamtübereinstimmungen zusammengezählt. Über die 3 Parteien mit den meisten Punkten informiere ich mich jetzt genau und entscheide dann welche Partei meine Stimme bekommt
schoko_keks1234
3556 Beiträge
19.09.2013 07:26
Also ich werde auf jeden Fall wählen gehen! Die Wahlen, sind der letzte Krümel an Mitspracherecht, der uns als Bevölkerung noch zugesprochen wird. Und das sollte man meiner Meinung nach auch nutzen
Ansonsten kann es eben passieren, dass noch mehr Parteien in die Regierung kommen, die eben so gar nicht die eigenen Interessen vertreten.

Ich weiß auch schon was ich wählen werde, obwohl da auch nicht ALLES mit meinen Vorstellungen übereinstimmt. Die perfekte Partei gibt es nicht.
Man muss sich eben, für die jenige entscheiden, die noch am ehesten das vertritt, was man sich wünscht

Du hast auch ein Kind, dann würde ich schauen, welche Partei sich sinnvoll für Familienpolitik einsetzt. Sprich Kitaplätze, Gelder für Bildung und Förderung usw. Das behaupten zwar momentan fast alle, aber man kann sich ja bei einigen auch ausrechnen wie glaubwürdig das ist.
Wenn jetzt zum Beispiel die CDU sagt mehr Kitaplätze, finde ich das wenig glaubwürdig..wie lange sind die jetzt an der Spitze? Und es ist nichts dergleichen passiert...Ist jetztnur ein Beispiel..

Wenn du eine Partei findest, die dir zusagt, wenigstens so ein bisschen Dann guck dir vielleicht mal bei youtube ein paar Beiträge und Reden von Mitgliedern dieser an. Da bekommst du meistens mehr Infos zu den Wahlprogrammen und kannst dir auch ein besseres Bild, von den Menschen die dahinterstehen machen.
nani26mz
5284 Beiträge
19.09.2013 08:08
So wie du gerade schreibst, müsste die richtige Partei für mich erst noch gebacken werden. Mir sagt keiner davon zu und genau deshalb hab ich mich bewusst zur Nichtwahl entschieden. Warum soll ich irgendwo mein Kreuzchen machen, wenn es mit eigentlich nicht zusagt, nur damit man ja auch wählen war?!

Und sich zur Nichtwahl zur entscheiden, heißt auch nicht, dass man sich nicht mehr beschweren darf, denn schließlich wähle ich nicht, weil keine Partei für mich zufriedenstellend ist.

jolly80
5830 Beiträge
19.09.2013 08:39
Nicht wählen gehen ist nicht der richtige weg!!!!!
Mit den Parteiprogrammen auseinandersetzten und die wichtigen Punkte für einen Selbst abwägen!
Wenn man gar keine Partei wählen will' dann geht wenigstens hin und macht den Stimmzettel ungültig, dass ist ei. größeres Statement als einfach zu Hause zu bleiben!
Und wer nicht wählen geht, hat für mein Verständnis über haupt keine Rechte, denn dieser tritt sein Recht mit Füßen!!!!!!,

GEHT WÄHLEN!
Daniel79
2653 Beiträge
19.09.2013 09:03
Ich gehe nicht wählen. Denn egal welche Partei ich wähle, die schließen sich doch immer mit einer anderen Partei zusammen, die meine Ansichten nicht unterstützt.
maulwurf73
517 Beiträge
19.09.2013 09:15
Zitat von 03Juni:

hallöle

ich finde prinzipiell, wer nicht wählt, darf sich auch nicht beschweren. ich sollte wählen, nur was ist die frage... ich hab null ahnung von politik und beschäftige mich gerade damit, beim Wahlomat die Parteien durchzulesen. Mit dem Ergebnis bin ich nicht ganz einverstanden, denn auch wenn ich den ein oder anderen ansatz der partei voll und ganz vertrete, die der wahlomat ausgespuckt hat, so vertreten die auch andere meinungen, die ich absolut nicht unterstützen kann und will..

und so gehts mir irgendwie mit jeder partei. ich lese mir den text durch, was die so befürworten und was nicht und denke bei einem Aspekt "find ich super" und beim nächsten denk ich dann "neee, also die sind schonmal gestrichen".

Für mich muss die richtige partei gebacken werden- Für wen noch?? Wie entscheidet ihr euch oder geht ihr dann einfach nicht wählen, weil ihr nicht wisst was?
Irgendwas wählen will ich ja auch nicht..


Mir geht es genauso. Ich hab mir auch die Mühe gemacht und mir die für mich wichtigen Punkte bei den verschiedenen Parteien durchgelesen. Aber so richtig paßt es alles nicht. Vielleicht sollten wir unsere eigene Partei gründen
nani26mz
5284 Beiträge
19.09.2013 09:23
Zitat von jolly80:

Nicht wählen gehen ist nicht der richtige weg!!!!!
Mit den Parteiprogrammen auseinandersetzten und die wichtigen Punkte für einen Selbst abwägen!
Wenn man gar keine Partei wählen will' dann geht wenigstens hin und macht den Stimmzettel ungültig, dass ist ei. größeres Statement als einfach zu Hause zu bleiben!
Und wer nicht wählen geht, hat für mein Verständnis über haupt keine Rechte, denn dieser tritt sein Recht mit Füßen!!!!!!,

GEHT WÄHLEN!


Einen Stimmzettel ungültig zu machen, ändert am Wahlergebnis genauso wenig etwas, wie garnicht zu wählen.

Außerdem seh ich es nicht ein, nur der Wahl wegen wählen zu geben. Wie gesagt mir sagt keine Partei zu und ich nehme auch nicht die, die am nähsten ran kommt, denn dabei bin ich nicht kompromissbereit. Im Endeffekt machen alle den gleichen Käse. Erst die großen Wahlversprechen und hinterher weiß keiner mehr davon oder auf einmal ist die Umsetzung zu schwierig. Was bringt es mir, wenn eine Partei sagt, sie will sich für Familiem einsetzen und kaum gewählt hat sich das auch wieder erledigt?! Zudem kann die gewählte Partei am Ende ohnehin nicht alleine entscheiden und die anderen haben doch wieder ihre Finger mit drin.

Ich entscheide mich bewusst dafür nicht zu wählen und darf sehr wohl auch darüber meckern, dass keine Partei das hält was sie verspricht und die Politik ganz gleich welche Partei, uns nur an der Nase herumführt.
schoko_keks1234
3556 Beiträge
19.09.2013 09:45
Ich sehe das auch so, ob man nun einen Stimmzettel ungültig macht oder nichtwählen geht, macht keinen Unterschied.

Ich kann auch den Standpunkt verstehen, zu sagen, mir sagt nichts zu, also verweigere ich mein Kreuzchen. Habe darüber neulich einen sehr interessanten Artikel gelesen, in dem ein Journalist eben auch darüber schrieb, dass er keine Kompromisse macht und daher seine Stimme nicht abgibt. Die Argumetation war durchaus einleuchtend und verständlich.

Dennoch bin ich der Meinung, das wählen wichtig ist! Es ändert sich ja eben gerade nichts, weil seit Jahren CDU/SDP/FDP und Grüne immer ungefähr im selben Bereich bleiben. Deshalb KÖNNEN viele Versprechen ja auch gar nicht durchgesetzt werden. Solange eine kapitalistisch eingestellte Partei wie die CDU die meisten Plätze im Bundestag belegt, kann sich für die Arbeiterklasse nichts ändern!

Das große Problem ist, die CDU Wähler gehen zur Wahl..IMMER. Der Rest der Bevölkerung, oder ein Großteil ist enttäuscht und lässt es. So kann sich nichts ändern.

Das gesammte demokratische System baut eben auf Kompromissen auf, aber je stärker, die sozial eingestellten Parteien werden, umso eher können auch die Versprechen dieser realisiert werden.
Von daher halte ich persönlich Nichtwählen gehen für den falschen Weg.

Aber es heißt ja Wahl FREIHEIT! Also ist es ja zum Glück jedem selbst überlassen.

In diesem Sinne, Love and Peace
Minibeanymachine
4514 Beiträge
19.09.2013 09:54
Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, warum gerade bei dieser Wahl soviel Wert darauf gelegt wird, das bloß viele wählen gehen?
Was ist ja schon Nebensache, Hauptsache überhaupt .
schoko_keks1234
3556 Beiträge
19.09.2013 10:06
Zitat von Minibeanymachine:

Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, warum gerade bei dieser Wahl soviel Wert darauf gelegt wird, das bloß viele wählen gehen?
Was ist ja schon Nebensache, Hauptsache überhaupt .


Interessante Frage..Hast du denn eine Theorie dazu?

Ich denke nicht, dass es dieses Mal mehr darum geht, als bei vorangegangenen Wahlen. Die Parteien kämpfen jedesmal um Stimmen und fordern zum wählen gehen auf.
Und die Menschen, die hier dafür plädieren, haben genau das mit Sicherheit auch schon bei den Wahlen, in den letzten Jahren getan
Geisti
828 Beiträge
19.09.2013 10:20
ganz einfach - fast keiner mag sich mehr mit politik ausandersetzen...

ansonsten:
ein wombat für jeden haushalt!
19.09.2013 10:32
Witzig: ich habe in meinem Bekanntenkreis auch ein paar Leute, die NICHT wählen gehen. Und die beschweren sich am laufenden Band über die derzeitige Situation...
Sorry, Nicht-Wähler sollten sich dann einfach ducken und spurren.

Was ich auch interessant finde: Zeugen Jehovas dürfen nicht wählen gehen....(weiß ich von einer Ex-Arbeitskollegin)...

Man lebt in einer Gesellschaft mit Regeln und Normen, Gesetzen und Pflichten, und deswegen ist man ein Teil von diesem Land. Sich davon zu entziehen und nicht zu wählen, ist mir deswegen unverständlich...(noch milde ausgedrückt)

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