Selbsteinschätzung - haltet ihr euch für toll?
26.03.2018 18:31
Zitat von Schnecke510:
Man sollte schon auch eine kritische Haltung ggü. sich selbst einnehmen. Alles andere wäre Selbstherrlichkeit.
Selbststreflektion? Ja ... selbstkritisch? Das kann bedeuten, dass man sich selbst das Leben wundervoll schwer macht. Dieses ständige rumkritisieren an sich, vor allem hinsichtlich Äußerlichkeiten, halte ich nicht für erstrebenswert
26.03.2018 18:35
Zitat von DieW:sieht halt nicht jeder so
Zitat von Engelchen1711:
Zitat von DieW:im Notfall sieht Markus ja wer sich daneben benimmt
Zitat von Engelchen1711:
...
Die wäre in dem Fall aber richtig unschön.Also wenn ,dann muss man auch die Traute haben .
![]()
Abmahnungen gehen also trotzdem![]()
Ja,fände ich persönlich trotzdem irgendwie arm .
Also Einschätzungen zu geben und damit vielleicht auch negative Kritik ,mit.der Option ANONYM.
Vielleicht bin ich da auch schmerzfrei und notfalls denke ich mir einfach meinen Teil.
26.03.2018 18:36
Zitat von Schnecke510:Na, dann schieß mal los!
Zitat von DieW:
Zitat von Engelchen1711:
Zitat von DieW:im Notfall sieht Markus ja wer sich daneben benimmt
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Abmahnungen gehen also trotzdem![]()
Ja,fände ich persönlich trotzdem irgendwie arm .
Also Einschätzungen zu geben und damit vielleicht auch negative Kritik ,mit.der Option ANONYM.
Vielleicht bin ich da auch schmerzfrei und notfalls denke ich mir einfach meinen Teil.
Ich würde dazu stehen. Aber die Leute hier vertragen ja nix. Deshalb sag ich nix dazu.![]()
Wer bewertet werden will, soll sich melden.![]()
26.03.2018 18:36
Zitat von Anja_FFM:
Zitat von Schnecke510:
Man sollte schon auch eine kritische Haltung ggü. sich selbst einnehmen. Alles andere wäre Selbstherrlichkeit.
Selbststreflektion? Ja ... selbstkritisch? Das kann bedeuten, dass man sich selbst das Leben wundervoll schwer macht. Dieses ständige rumkritisieren an sich, vor allem hinsichtlich Äußerlichkeiten, halte ich nicht für erstrebenswert
So isses.
26.03.2018 18:39
Zitat von BigGirl37:
Zitat von Schnecke510:Na, dann schieß mal los!
Zitat von DieW:
Zitat von Engelchen1711:
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Ja,fände ich persönlich trotzdem irgendwie arm .
Also Einschätzungen zu geben und damit vielleicht auch negative Kritik ,mit.der Option ANONYM.
Vielleicht bin ich da auch schmerzfrei und notfalls denke ich mir einfach meinen Teil.
Ich würde dazu stehen. Aber die Leute hier vertragen ja nix. Deshalb sag ich nix dazu.![]()
Wer bewertet werden will, soll sich melden.![]()
Dich kenne ich leider zu wenig.
Aber für deinen Mut gebe ich dir schon mal eine 10!
26.03.2018 18:47
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Anja_FFM:
Zitat von Schnecke510:
Man sollte schon auch eine kritische Haltung ggü. sich selbst einnehmen. Alles andere wäre Selbstherrlichkeit.
Selbststreflektion? Ja ... selbstkritisch? Das kann bedeuten, dass man sich selbst das Leben wundervoll schwer macht. Dieses ständige rumkritisieren an sich, vor allem hinsichtlich Äußerlichkeiten, halte ich nicht für erstrebenswert
So isses.
Ich finde, so ist lediglich das Extrem einer langen Skala.
Es liest sich für mich oft so, als gäbe es nur zwei Pole: Bodyshaming oder rosarote Brille. Ich kann doch aber auch bemerken, dass ich ein großes Doppelkinn mit mir herumschleppe und dennoch kein Problem damit haben. Ich kann wissen, dass es einen Menschen gibt, dem das Doppelkinn genauso egal ist wie mir und das super finden. Dennoch kann ich offen sagen, ich habe ein Doppelkinn, wohlwissend, dass dieses in unserer Gesellschaft nicht als erstrebenswert gilt und völlig im Reinen sein mit dem Gesichtsschwabbel.
Vor einiger Zeit bin ich mal im Fernsehen auf eine Frau gestoßen, die hat Comedy über die neuen Körperteile gemacht, die ihr gewachsen sind. Z.B. hat sie ihren "Doppelachsel" (so einen Knubbel in der Achselhöhle) präsentiert und die Oberarme "mitwinken lassen". Ich fand das total cool. Einfach, weil sie das nicht als pfuibäh dargestellt hat, es auch nicht verborgen hat, sondern entspannt darüber Witzchen gemacht. Für alle sichtbar.
26.03.2018 18:49
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Anja_FFM:
Zitat von Schnecke510:
Man sollte schon auch eine kritische Haltung ggü. sich selbst einnehmen. Alles andere wäre Selbstherrlichkeit.
Selbststreflektion? Ja ... selbstkritisch? Das kann bedeuten, dass man sich selbst das Leben wundervoll schwer macht. Dieses ständige rumkritisieren an sich, vor allem hinsichtlich Äußerlichkeiten, halte ich nicht für erstrebenswert
So isses.
Ich finde, so ist lediglich das Extrem einer langen Skala.
Es liest sich für mich oft so, als gäbe es nur zwei Pole: Bodyshaming oder rosarote Brille. Ich kann doch aber auch bemerken, dass ich ein großes Doppelkinn mit mir herumschleppe und dennoch kein Problem damit haben. Ich kann wissen, dass es einen Menschen gibt, dem das Doppelkinn genauso egal ist wie mir und das super finden. Dennoch kann ich offen sagen, ich habe ein Doppelkinn, wohlwissend, dass dieses in unserer Gesellschaft nicht als erstrebenswert gilt und völlig im Reinen sein mit dem Gesichtsschwabbel.
Vor einiger Zeit bin ich mal im Fernsehen auf eine Frau gestoßen, die hat Comedy über die neuen Körperteile gemacht, die ihr gewachsen sind. Z.B. hat sie ihren "Doppelachsel" (so einen Knubbel in der Achselhöhle) präsentiert und die Oberarme "mitwinken lassen". Ich fand das total cool. Einfach, weil sie das nicht als pfuibäh dargestellt hat, es auch nicht verborgen hat, sondern entspannt darüber Witzchen gemacht. Für alle sichtbar.
Aber das ist doch genau das. Selbstreflexion statt Kritik. Wenn du es bemerkst aber damit völlig ok bist, ist das ja keine Kritik an dir selbst.
26.03.2018 18:57
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Anja_FFM:
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So isses.
Ich finde, so ist lediglich das Extrem einer langen Skala.
Es liest sich für mich oft so, als gäbe es nur zwei Pole: Bodyshaming oder rosarote Brille. Ich kann doch aber auch bemerken, dass ich ein großes Doppelkinn mit mir herumschleppe und dennoch kein Problem damit haben. Ich kann wissen, dass es einen Menschen gibt, dem das Doppelkinn genauso egal ist wie mir und das super finden. Dennoch kann ich offen sagen, ich habe ein Doppelkinn, wohlwissend, dass dieses in unserer Gesellschaft nicht als erstrebenswert gilt und völlig im Reinen sein mit dem Gesichtsschwabbel.
Vor einiger Zeit bin ich mal im Fernsehen auf eine Frau gestoßen, die hat Comedy über die neuen Körperteile gemacht, die ihr gewachsen sind. Z.B. hat sie ihren "Doppelachsel" (so einen Knubbel in der Achselhöhle) präsentiert und die Oberarme "mitwinken lassen". Ich fand das total cool. Einfach, weil sie das nicht als pfuibäh dargestellt hat, es auch nicht verborgen hat, sondern entspannt darüber Witzchen gemacht. Für alle sichtbar.
Aber das ist doch genau das. Selbstreflexion statt Kritik. Wenn du es bemerkst aber damit völlig ok bist, ist das ja keine Kritik an dir selbst.
Aber Kritik ist doch eine wichtige Stufe zu ordentlicher Reflexion. Wie kann ich mich denn reflektieren, wenn ich nicht vorher kritisch hingeschaut habe?
Wenn ich damit völlig ok bin, ist das entweder Verdrängung oder das Ende eines kritischen Prozesses.
Oder übersehe ich da ein großes Ausrufezeichen vor meinem Hirn?
26.03.2018 19:03
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
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Ich finde, so ist lediglich das Extrem einer langen Skala.
Es liest sich für mich oft so, als gäbe es nur zwei Pole: Bodyshaming oder rosarote Brille. Ich kann doch aber auch bemerken, dass ich ein großes Doppelkinn mit mir herumschleppe und dennoch kein Problem damit haben. Ich kann wissen, dass es einen Menschen gibt, dem das Doppelkinn genauso egal ist wie mir und das super finden. Dennoch kann ich offen sagen, ich habe ein Doppelkinn, wohlwissend, dass dieses in unserer Gesellschaft nicht als erstrebenswert gilt und völlig im Reinen sein mit dem Gesichtsschwabbel.
Vor einiger Zeit bin ich mal im Fernsehen auf eine Frau gestoßen, die hat Comedy über die neuen Körperteile gemacht, die ihr gewachsen sind. Z.B. hat sie ihren "Doppelachsel" (so einen Knubbel in der Achselhöhle) präsentiert und die Oberarme "mitwinken lassen". Ich fand das total cool. Einfach, weil sie das nicht als pfuibäh dargestellt hat, es auch nicht verborgen hat, sondern entspannt darüber Witzchen gemacht. Für alle sichtbar.
Aber das ist doch genau das. Selbstreflexion statt Kritik. Wenn du es bemerkst aber damit völlig ok bist, ist das ja keine Kritik an dir selbst.
Aber Kritik ist doch eine wichtige Stufe zu ordentlicher Reflexion. Wie kann ich mich denn reflektieren, wenn ich nicht vorher kritisch hingeschaut habe?
Wenn ich damit völlig ok bin, ist das entweder Verdrängung oder das Ende eines kritischen Prozesses.
Oder übersehe ich da ein großes Ausrufezeichen vor meinem Hirn?![]()
Ich glaube, das hängt an neiner Interpretation ... wenn ich was über kritisch sich selbst gegenüber sein höre, sehe ich vor mir sich selbst sezierende Frauen, die nach jedem kleinen Makel suchen. Deshalb wehre ich mich persönlich gegen das Wort und mag Reflexion mehr. Also keine objektive Betrachtungsweise des Wortes
26.03.2018 19:03
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
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Ich finde, so ist lediglich das Extrem einer langen Skala.
Es liest sich für mich oft so, als gäbe es nur zwei Pole: Bodyshaming oder rosarote Brille. Ich kann doch aber auch bemerken, dass ich ein großes Doppelkinn mit mir herumschleppe und dennoch kein Problem damit haben. Ich kann wissen, dass es einen Menschen gibt, dem das Doppelkinn genauso egal ist wie mir und das super finden. Dennoch kann ich offen sagen, ich habe ein Doppelkinn, wohlwissend, dass dieses in unserer Gesellschaft nicht als erstrebenswert gilt und völlig im Reinen sein mit dem Gesichtsschwabbel.
Vor einiger Zeit bin ich mal im Fernsehen auf eine Frau gestoßen, die hat Comedy über die neuen Körperteile gemacht, die ihr gewachsen sind. Z.B. hat sie ihren "Doppelachsel" (so einen Knubbel in der Achselhöhle) präsentiert und die Oberarme "mitwinken lassen". Ich fand das total cool. Einfach, weil sie das nicht als pfuibäh dargestellt hat, es auch nicht verborgen hat, sondern entspannt darüber Witzchen gemacht. Für alle sichtbar.
Aber das ist doch genau das. Selbstreflexion statt Kritik. Wenn du es bemerkst aber damit völlig ok bist, ist das ja keine Kritik an dir selbst.
Aber Kritik ist doch eine wichtige Stufe zu ordentlicher Reflexion. Wie kann ich mich denn reflektieren, wenn ich nicht vorher kritisch hingeschaut habe?
Wenn ich damit völlig ok bin, ist das entweder Verdrängung oder das Ende eines kritischen Prozesses.
Oder übersehe ich da ein großes Ausrufezeichen vor meinem Hirn?![]()
Nö. Erstmal ist Selbstreflexion ja das Nachdenken über sich selbst. Wertneutral.
Selbstkritik hat immer etwas mit Beurteilung und Einsicht und Erkenntnis von Fehlern zu tun.
Und allein das in Erwägung ziehen das Winkeärmchen als Fehler der eigenen Person zu sehen finde ich durchaus ablehnenswert.
26.03.2018 19:11
Zitat von Anja_FFM:
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Mamota:
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Aber das ist doch genau das. Selbstreflexion statt Kritik. Wenn du es bemerkst aber damit völlig ok bist, ist das ja keine Kritik an dir selbst.
Aber Kritik ist doch eine wichtige Stufe zu ordentlicher Reflexion. Wie kann ich mich denn reflektieren, wenn ich nicht vorher kritisch hingeschaut habe?
Wenn ich damit völlig ok bin, ist das entweder Verdrängung oder das Ende eines kritischen Prozesses.
Oder übersehe ich da ein großes Ausrufezeichen vor meinem Hirn?![]()
Ich glaube, das hängt an neiner Interpretation ... wenn ich was über kritisch sich selbst gegenüber sein höre, sehe ich vor mir sich selbst sezierende Frauen, die nach jedem kleinen Makel suchen. Deshalb wehre ich mich persönlich gegen das Wort und mag Reflexion mehr. Also keine objektive Betrachtungsweise des Wortes
Ah, ok. Das löst tatsächlich meinen Knoten im Hirn.
26.03.2018 19:16
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Mamota:
...
Aber das ist doch genau das. Selbstreflexion statt Kritik. Wenn du es bemerkst aber damit völlig ok bist, ist das ja keine Kritik an dir selbst.
Aber Kritik ist doch eine wichtige Stufe zu ordentlicher Reflexion. Wie kann ich mich denn reflektieren, wenn ich nicht vorher kritisch hingeschaut habe?
Wenn ich damit völlig ok bin, ist das entweder Verdrängung oder das Ende eines kritischen Prozesses.
Oder übersehe ich da ein großes Ausrufezeichen vor meinem Hirn?![]()
Nö. Erstmal ist Selbstreflexion ja das Nachdenken über sich selbst. Wertneutral.
Selbstkritik hat immer etwas mit Beurteilung und Einsicht und Erkenntnis von Fehlern zu tun.
Und allein das in Erwägung ziehen das Winkeärmchen als Fehler der eigenen Person zu sehen finde ich durchaus ablehnenswert.
Wie wäre es denn deiner Meinung nach richtig, das Winkeärmchen zu sehen?
Für mich ist das schon ein Prozess. Erst entdeckt man es, dann findet man es in den allermeisten Fällen erst mal doof, am Ende erinnert man sich wie normal das doch ist und kann seine Witzchen drüber reißen oder auch nicht. Nur wenn man am Ende das Gefühl hat, sie verstecken zu müssen oder gar deswegen nicht mehr so wertvoll zu sein, lief im Prozess etwas falsch.
26.03.2018 19:20
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:manchmal geht es dabei Nichtmal um Schwanzvergleich....
Zitat von Mamota:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Mamota:
...
Erkennst du selbst, oder?
![]()
Ach komm. Hast du schonmal in das Freundebuch eines richtigen Freundes geschrieben? Ich seit meiner Kindheit nicht mehr und auch da waren es mehr andere. Heute schreibe ich in die von meinen Schülern.
Ich nehme an, die Elternsprecher nutzen sie zu Recherchezwecken für Geschenke & co.
Ich denke, die Diskrepanz zwischen gefühltem und tatsächlichem Datenschutz ist größer als man oft meint. *auf die Werbefenster seitlich verweis*Allein durch das Klicken auf bestimmte Themen mache ich mich nackiger (leider eher unglücklich geworben, liebe TAKKO Fashion) als durch eine völlig subjektive Zahl an irgendeiner beliebigen Skala, die im Grunde nichts über mich aussagt, als dass ich eben mal kurz öffenltich über etwas nachgedacht habe, was ich hier eh öfter mal freimütig in Fließtext äußere. So what?Von jeglicher Verwertbarkeit abseits der Bewaffnung für künftige Diskussions-Tiefschläge ist das hier weit entfernt.
Ach, mir geht es nicht um Datenschutz. Überhaupt nicht. Ich mag halt generell keinen Schwanzvergleich. Und genau das ist es. Das kannst auch du nicht schöner reden. Ich lasse mich niemals, weder real, und schon gar nicht online, in irgendwelche Schubladen stecken und trage dann auch noch dazu bei... kann jeder machen, wie er möchte. ICH jedenfalls nicht. Und ich finde es schon witzig, wer da hier halt mitmacht.
Und zum Freundebuch... klar, wir haben alle eins.![]()
Bei manchen ist es fishing for compliments...
Ich für meinen Teil würde mir mehr wünschen, dass die Menschen ganz selbstverständlich sagen "ich bin total Klasse, weil..." Und selbst bei Erwähnung ihrer Schwächen diese nicht als Belastung empfinden
Ich habe als Kind in der Schule mich immer abgewertet, weil ich gelernt hatte, dass niemand es mag wenn man dazu steht, dass man etwas gut kann...
Das ist schade!
Jeder sollte nach außen tragen dürfen, dass man sich einfach Klasse findet und was man gut kann, ohne dass andere einen für einen Angeber halten oder von Schwanzvergleich reden
oder es für Eitelkeit halten, weil man seine guten Seiten vertreten kann
26.03.2018 19:25
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
...
Aber Kritik ist doch eine wichtige Stufe zu ordentlicher Reflexion. Wie kann ich mich denn reflektieren, wenn ich nicht vorher kritisch hingeschaut habe?
Wenn ich damit völlig ok bin, ist das entweder Verdrängung oder das Ende eines kritischen Prozesses.
Oder übersehe ich da ein großes Ausrufezeichen vor meinem Hirn?![]()
Nö. Erstmal ist Selbstreflexion ja das Nachdenken über sich selbst. Wertneutral.
Selbstkritik hat immer etwas mit Beurteilung und Einsicht und Erkenntnis von Fehlern zu tun.
Und allein das in Erwägung ziehen das Winkeärmchen als Fehler der eigenen Person zu sehen finde ich durchaus ablehnenswert.
Wie wäre es denn deiner Meinung nach richtig, das Winkeärmchen zu sehen?
Für mich ist das schon ein Prozess. Erst entdeckt man es, dann findet man es in den allermeisten Fällen erst mal doof, am Ende erinnert man sich wie normal das doch ist und kann seine Witzchen drüber reißen oder auch nicht. Nur wenn man am Ende das Gefühl hat, sie verstecken zu müssen oder gar deswegen nicht mehr so wertvoll zu sein, lief im Prozess etwas falsch.
Naja eben ohne es als Fehler anzusehen und ohne sich dafür zu kritisieren.
Aber dann siehst du es eben anders. Mir Wumpe. Hab da auch keine Zeit und keine Lust für. Sorry, nicht böse gemeint.
26.03.2018 19:30
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Mamota:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Mamota:
...
Nö. Erstmal ist Selbstreflexion ja das Nachdenken über sich selbst. Wertneutral.
Selbstkritik hat immer etwas mit Beurteilung und Einsicht und Erkenntnis von Fehlern zu tun.
Und allein das in Erwägung ziehen das Winkeärmchen als Fehler der eigenen Person zu sehen finde ich durchaus ablehnenswert.
Wie wäre es denn deiner Meinung nach richtig, das Winkeärmchen zu sehen?
Für mich ist das schon ein Prozess. Erst entdeckt man es, dann findet man es in den allermeisten Fällen erst mal doof, am Ende erinnert man sich wie normal das doch ist und kann seine Witzchen drüber reißen oder auch nicht. Nur wenn man am Ende das Gefühl hat, sie verstecken zu müssen oder gar deswegen nicht mehr so wertvoll zu sein, lief im Prozess etwas falsch.
Naja eben ohne es als Fehler anzusehen und ohne sich dafür zu kritisieren.
Aber dann siehst du es eben anders. Mir Wumpe. Hab da auch keine Zeit und keine Lust für. Sorry, nicht böse gemeint.
Schade. Du weißt, wie sehr ich deine Sichtweise schätze. Ich hätt halt gern verstanden, wie das so aussehen soll.
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