Vorschlag an Markus und Co.
22.06.2014 17:16
ja ich war in den 5 jahren mal mehr und mal weniger da
habe auch einiges in den 5 jahren erlebt
habe 3 kinder und erwarte das 4 te . Da hat man was besseres zu tun
Ich hasse auch vorurteile . Mir ist es hier nur aufgefallen
Und markus hat ja jetzt antwort gegeben
daher denke ich das es jetzt reicht hab den thread mit verfolgt
22.06.2014 18:13
Zitat von Obsidian:
Gut, dann nur noch dies: Ich nehme mal einfach an, bis auf die Alltagsprobleme, die wir alle haben, ist dein Leben für dich ok? Du gehst öfter ohne Tränen ins Bett als mit? Du hast eine insgesamt ordentliche Ehe? Du liebst deinen Sohn und genießt das Leben mit ihm? Du kannst dir einen Kinoabend leisten, ohne dafür 4 Wochen zu sparen? Du kannst das Haus verlassen, ohne das Gefühl zu haben, dich am Briefkasten festhalten zu müssen?
Ist dir bewußt, dass Menschen mit psychischen oder einfach weltlichen Problemen ihre Zuflucht im Internet suchen können? Dass sie sich einfach etwas anderes suchen, etwas, das sich leichter kontrollieren läßt, das man an- und abschalten kann, wo man seine Schwächen nciht zeigen muss und Stärken vortäuschen kann? Wo man wichtig sein kann? Ob diese Menschen jetzt 20 Stunden am Tag World of Warcraft spielen oder hyperaktiv in Foren sind - das ist das gleiche Prinzip.
Und jetzt stell dir vor, das klappt. Es funktioniert. Es geht diesem Menschen besser, jedesmal wenn er den Laptop aufklappt und ein bisschen aus dem Sumpf rauskann, den der Alltag darstellt.
Und jetzt stell dir vor, jemand schreibt diesem Menschen dann Dinge wie "Du nimmst das hier viel zu ernst!" und "Du kannst nicht mit Kritik umgehen" und "Deine Reaktionen zeigen nicht grade Intelligenz und Stärke" und sowas wie "Wie arm, wenn das hier dein Hobby ist", jemand unterstellt diesem Menschen ganz eindeutig, sich mehr mit dem Medium Internet als mit der realen Welt, also der Familie zu beschäftigen - was für eine Reaktion bleibt diesem Menschen dann übrig? Hm?
Eine solche Behandlung bringt nur einer Seite was, nämlich dem Aggressor. Und grade wenn dieser weiß , wie das ist, psychisch instabil zu sein, finde ich die Reaktion noch weniger verständlich. Du erreichst damit nicht, dass jemand eine Erleuchtung hat und sich mehr Hilfe sucht als vorher. Du erreichst nur, dass es demjenigen noch ein bisschen schlechter geht.
Zusatz: Ich möchte betonen, dass ich Turbo nicht näher kenne und mich in diesem Post nicht näher auf sie direkt beziehe - es geht mir ums Prinzip. Ob irgendetwas davon auf sie zutrifft, steht mir nicht zu, zu beurteilen.
Das klingt aber danach, als wenn man flüchtet-flüchtet vorm realen Leben und wenn man dann nur noch im Internet hängt, dann kann das auch ganz leicht zu ner Sucht führen!
Da du ja so genau Bescheid weißt, wie würdest du denn einem Menschen klarmachen, dass er was ändern muss? Man kann ja kaum sagen: "Du bist psychisch labil, es ist gut, dass du den ganzen Tag im Inet hängst und dich dort ablenken kannst"
Dadurch werden nämlich erst recht keine Probleme gelöst
22.06.2014 19:01
Zitat von Herzilein2014:
Zitat von Obsidian:
Gut, dann nur noch dies: Ich nehme mal einfach an, bis auf die Alltagsprobleme, die wir alle haben, ist dein Leben für dich ok? Du gehst öfter ohne Tränen ins Bett als mit? Du hast eine insgesamt ordentliche Ehe? Du liebst deinen Sohn und genießt das Leben mit ihm? Du kannst dir einen Kinoabend leisten, ohne dafür 4 Wochen zu sparen? Du kannst das Haus verlassen, ohne das Gefühl zu haben, dich am Briefkasten festhalten zu müssen?
Ist dir bewußt, dass Menschen mit psychischen oder einfach weltlichen Problemen ihre Zuflucht im Internet suchen können? Dass sie sich einfach etwas anderes suchen, etwas, das sich leichter kontrollieren läßt, das man an- und abschalten kann, wo man seine Schwächen nciht zeigen muss und Stärken vortäuschen kann? Wo man wichtig sein kann? Ob diese Menschen jetzt 20 Stunden am Tag World of Warcraft spielen oder hyperaktiv in Foren sind - das ist das gleiche Prinzip.
Und jetzt stell dir vor, das klappt. Es funktioniert. Es geht diesem Menschen besser, jedesmal wenn er den Laptop aufklappt und ein bisschen aus dem Sumpf rauskann, den der Alltag darstellt.
Und jetzt stell dir vor, jemand schreibt diesem Menschen dann Dinge wie "Du nimmst das hier viel zu ernst!" und "Du kannst nicht mit Kritik umgehen" und "Deine Reaktionen zeigen nicht grade Intelligenz und Stärke" und sowas wie "Wie arm, wenn das hier dein Hobby ist", jemand unterstellt diesem Menschen ganz eindeutig, sich mehr mit dem Medium Internet als mit der realen Welt, also der Familie zu beschäftigen - was für eine Reaktion bleibt diesem Menschen dann übrig? Hm?
Eine solche Behandlung bringt nur einer Seite was, nämlich dem Aggressor. Und grade wenn dieser weiß , wie das ist, psychisch instabil zu sein, finde ich die Reaktion noch weniger verständlich. Du erreichst damit nicht, dass jemand eine Erleuchtung hat und sich mehr Hilfe sucht als vorher. Du erreichst nur, dass es demjenigen noch ein bisschen schlechter geht.
Zusatz: Ich möchte betonen, dass ich Turbo nicht näher kenne und mich in diesem Post nicht näher auf sie direkt beziehe - es geht mir ums Prinzip. Ob irgendetwas davon auf sie zutrifft, steht mir nicht zu, zu beurteilen.
Das klingt aber danach, als wenn man flüchtet-flüchtet vorm realen Leben und wenn man dann nur noch im Internet hängt, dann kann das auch ganz leicht zu ner Sucht führen!
Da du ja so genau Bescheid weißt, wie würdest du denn einem Menschen klarmachen, dass er was ändern muss? Man kann ja kaum sagen: "Du bist psychisch labil, es ist gut, dass du den ganzen Tag im Inet hängst und dich dort ablenken kannst"Dadurch werden nämlich erst recht keine Probleme gelöst
Übers Internet? Jemand, den ich gar nicht kenne? Eigentlich gar nicht.
Sowas kannst du jemand nicht einfach mal schnell klarmachen, geschweigedenn ist es so leicht durchzuführen. Die Lösung dieser Probleme geht uns nichts an. Die Probleme selbst gehen uns nichts an. Aber Rücksicht kann und sollte man trotzdem nehmen, wenn möglich
22.06.2014 19:11
Ja das stimmt wohl, aber ich denke beleidigend war hier niemand und wer sich in Inetforen rumtreibt, muss einfach damit rechnen, dass andere einem auch mal die Meinung geigen. Im Prinzip könnte ja jeder psychisch labil sein, dann dürfte man ja niemanden mehr kritisieren.
Da fällt mir dieser eine Thread ein, wo permanent über ein und dieselbe Person hergezogen wird. Hat sich da mal jemand gefragt, was ist, wenn sie wirklich psychisch krank ist?
Da fällt mir dieser eine Thread ein, wo permanent über ein und dieselbe Person hergezogen wird. Hat sich da mal jemand gefragt, was ist, wenn sie wirklich psychisch krank ist?
22.06.2014 19:17
Allgemein zur Kritik, was sich jeder einfach mal so durchlesen könnte
http://de.wikipedia.org/wiki/Kritik
Und hier ganz anschaulich dargestellt, was konstruktive und was destruktive Kritik ist
http://kokopellibeefreeblog.wordpress.com/2013/04/ 22/der-unterschied-zwischen-konstruktiver-und-dest ruktiver-kritik/
Das dann auf diesen Thread umgesetzt lässt erkennen, wer welche Art der Kritik übt. Und das lässt dann auch verstehen, wie darauf reagiert wurde.
Kritikfähigkeit bedeutet am Ende nichts anderes, als konstruktive Kritik annehmen zu können. Wenn aber keine konstruktive Kritik geübt wird, kann man da auch nicht wirklich was annehmen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kritik
Und hier ganz anschaulich dargestellt, was konstruktive und was destruktive Kritik ist
http://kokopellibeefreeblog.wordpress.com/2013/04/ 22/der-unterschied-zwischen-konstruktiver-und-dest ruktiver-kritik/
Das dann auf diesen Thread umgesetzt lässt erkennen, wer welche Art der Kritik übt. Und das lässt dann auch verstehen, wie darauf reagiert wurde.
Kritikfähigkeit bedeutet am Ende nichts anderes, als konstruktive Kritik annehmen zu können. Wenn aber keine konstruktive Kritik geübt wird, kann man da auch nicht wirklich was annehmen.
- Dieses Thema wurde 13 mal gemerkt



