Mütter- und Schwangerenforum

Warum habt ihr eure Kinder taufen lassen?

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Harley
7713 Beiträge
06.05.2013 21:08
Zitat von SaharBaby:

Zitat von Jani85:

Zitat von SaharBaby:

Also bisher hat keiner sein Kind aus wirklich christlicher Überzeugung heraus taufen lassen? Ich meine, ist dem nicht so, dass man mit einer Taufe praktische bejaht, dass das Kind im christlichen Glauben aufgezogen/aufwachsen wird?
Versteht mich nicht falsch, ich möchte den Glauben an sich nicht anprangern. Vielmehr sind es die Gründe :/ also bitte nicht böse werden

doch wir Ich möchte das mein Kind auch in unserem glauben aufwächst. wir gehn auch mit ihm in die Kirche und beten mit ihm.


Na, da haben wir mal wenigstens eine.
Ich finde, dass ist doch ziemlich selten, oder haben wir hier noch ein paar mehr die so denken wie du?


Ich geh selten in die Kirche, aber ich bin auch der Meinung das ich keinen bestimmten Ort nutzen muss um Gott zu erreichen und ich ziehe meine Tochter mit christlichen Werten auf, die eigentlich auch ganz normal zu einem sozialem Leben gehören.
Putsch
26805 Beiträge
06.05.2013 21:10
Wir lassen unsere Kinder nicht taufen.

Sind nicht gläubig und ich finde nicht, dass es Tradition ist. Im Gegenteil, hierzulande ist die Taufe nicht üblich. Kenne niemanden, der getauft ist oder seine Kinder taufen lässt.
06.05.2013 21:10
Zitat von SaharBaby:

Zitat von Mausi88:

Zitat von SaharBaby:

Also bisher hat keiner sein Kind aus wirklich christlicher Überzeugung heraus taufen lassen? Ich meine, ist dem nicht so, dass man mit einer Taufe praktische bejaht, dass das Kind im christlichen Glauben aufgezogen/aufwachsen wird?
Versteht mich nicht falsch, ich möchte den Glauben an sich nicht anprangern. Vielmehr sind es die Gründe :/ also bitte nicht böse werden


Nur weil die Kirche das meint muss ich es ja ned tun.


Es geht ja nicht darum, es geht darum, dass du ja im Prinzip lügst. Weil, was bringt dir die Taufe? Wenn du nicht glaubst bzw. dich nicht an diese Grundsätze hälst. Deine Kinder können sich ja schließlich auch mit 18 Taufen lassen. Wenn sie unbedingt in einer Kirche heiraten möchten. Weißt du überhaupt, warum die Christen sich Taufen lassen? Das meine ich, es ist doch ein religiöser Akt und nicht eine Sache die nur auf dem Papier bestehen sollte.


Joah, aber für mich sind es praktische Gründe.
mamamone
31266 Beiträge
06.05.2013 21:11
Zitat von Mausi88:

Tradition, weils dazugehört, weils schön ist und weil ich möchte das sie später Erstkommunion/Firmung/Hochzeit haben können.
Mausi, ich habe da mal eine Frage, und die ist nicht böse gemeint, ich mag auch nicht wieder etwas los treten, aber das würde ich wirklich gerne wissen.
Wenn deine Mädchen nun zum Kommunionunterricht gehen und für sich selber Gott entdecken, sie sich dann mit ihrer Kommunion oder später Firmung zu Gott bekennen, würdest du das unterstützen, könntest du damit umgehen ?

Ich meine du selber bist ja nicht gläubig.
Grenzgängerin
8731 Beiträge
06.05.2013 21:12
Meine Kids sind getauft weil es für mich zum einen Tradition ist und zum anderen wegen der Paten. Ausserdem können sie so - wenn sie wollen - ihre Erstkommunion haben und kirchlich heiraten, ohne sich als "Große" noch nachtaufen lassen zu müssen. Wollen sie das nicht, können sie immernoch austreten später. Einen religiösen Grund gab es für mich nicht, und genauso wirds auch beim nächsten Kind laufen
06.05.2013 21:14
Zitat von mamamone:

Zitat von Mausi88:

Tradition, weils dazugehört, weils schön ist und weil ich möchte das sie später Erstkommunion/Firmung/Hochzeit haben können.
Mausi, ich habe da mal eine Frage, und die ist nicht böse gemeint, ich mag auch nicht wieder etwas los treten, aber das würde ich wirklich gerne wissen.
Wenn deine Mädchen nun zum Kommunionunterricht gehen und für sich selber Gott entdecken, sie sich dann mit ihrer Kommunion oder später Firmung zu Gott bekennen, würdest du das unterstützen, könntest du damit umgehen ?

Ich meine du selber bist ja nicht gläubig.


Solange sie mich damit nicht "belästigen", wenn sie meinen.
PaulundThea
283 Beiträge
06.05.2013 21:14
Zitat von Niji:

Zitat von PaulundThea:

Zitat von Niji:

Zitat von PaulundThea:

Wie soll sich ein Kind/ Erwachsener für oder gegen einen Glauben entscheiden, wenn es/er nie einen kennengellernt hat.
Ich kann meinen Kindern nicht alle Glaubensrichtungen vorleben, aber meine und deshalb wurden unsere Kinder getauft. Das heißt nicht, das ich jeden Sonntag in der ersten Reihe in der Kirche sitze.


und wie kann sich ein kidn einen glauben aussuchen wenn es doch nur in einen gedrängt wird (überspitzt dargestellt)
oder erklärst du deinem kind dann genauso oft das es gott gibt wie du auch erwähnst, dass andere menschen aber an einen anderen gott/götter oder sonstwas glauben?

Na, klar kann ich meinem Kind sagen, es gibt auch andere Glaubensrichtungen, ob der den ich dir vorlebe der einzig ware oder richtige ist, weiß ich auch nicht.
Wobei ich immer sage, das es völlig egal ist ob man an Gott, Allah, Buddda oder irgendeinen Naturgott glaubt, wichtig ist,das man die Liebe Gottes ( oder der anderen) in sich trägt und danach lebt.


demnach würden ja aber religionsfreie menschen ein schlechteres leben führen.

ich wollt damit ja auch nur andeuten, dass man dadurch ein kind shcon imemr in eine gewisse richtung drängt und viele sind eben leider dnan nicht so offen dem kind auch mehr als 1mal zusagen, dass es da auch noch andere lebenswege gibt. und wnen man dann in ner zB urbayrischen spießergemeinde lebt, na dann wird es eh schwer mit der eigenen meinungsbildung.

ich ahb nix gegen religion und finde es auch gut wenn menschen das brauchen und danach leben. aber ich frag mich immer wo der schmale grad zwischen zwang und nur vorleben ist

Ich bin davon übereugt, das in wirklichen Notsitutationen (Krieg, schwere Krankheit, oder so wie ein Vorrednerin geschrieben hat, das ihr Kind auf der Intensivstation getauft wurde) viele, die sagen,sie glauben nicht, doch irgendeine mit greifbare Hilfe suchen.
mamamone
31266 Beiträge
06.05.2013 21:16
Zitat von Mausi88:

Zitat von mamamone:

Zitat von Mausi88:

Tradition, weils dazugehört, weils schön ist und weil ich möchte das sie später Erstkommunion/Firmung/Hochzeit haben können.
Mausi, ich habe da mal eine Frage, und die ist nicht böse gemeint, ich mag auch nicht wieder etwas los treten, aber das würde ich wirklich gerne wissen.
Wenn deine Mädchen nun zum Kommunionunterricht gehen und für sich selber Gott entdecken, sie sich dann mit ihrer Kommunion oder später Firmung zu Gott bekennen, würdest du das unterstützen, könntest du damit umgehen ?

Ich meine du selber bist ja nicht gläubig.


Solange sie mich damit nicht "belästigen", wenn sie meinen.
sprich sie sollten nicht versuchen dich zu missionieren, aber du würdest sie nicht einen Konflikt führen ?
PaulundThea
283 Beiträge
06.05.2013 21:20
Zitat von PaulundThea:

Zitat von Niji:

Zitat von PaulundThea:

Zitat von Niji:

...

Na, klar kann ich meinem Kind sagen, es gibt auch andere Glaubensrichtungen, ob der den ich dir vorlebe der einzig ware oder richtige ist, weiß ich auch nicht.
Wobei ich immer sage, das es völlig egal ist ob man an Gott, Allah, Buddda oder irgendeinen Naturgott glaubt, wichtig ist,das man die Liebe Gottes ( oder der anderen) in sich trägt und danach lebt.


demnach würden ja aber religionsfreie menschen ein schlechteres leben führen.

ich wollt damit ja auch nur andeuten, dass man dadurch ein kind shcon imemr in eine gewisse richtung drängt und viele sind eben leider dnan nicht so offen dem kind auch mehr als 1mal zusagen, dass es da auch noch andere lebenswege gibt. und wnen man dann in ner zB urbayrischen spießergemeinde lebt, na dann wird es eh schwer mit der eigenen meinungsbildung.

ich ahb nix gegen religion und finde es auch gut wenn menschen das brauchen und danach leben. aber ich frag mich immer wo der schmale grad zwischen zwang und nur vorleben ist

Ich bin davon übereugt, das in wirklichen Notsitutationen (Krieg, schwere Krankheit, oder so wie ein Vorrednerin geschrieben hat, das ihr Kind auf der Intensivstation getauft wurde) viele, die sagen,sie glauben nicht, doch irgendeine mit greifbare Hilfe suchen.

Sorry, meinte nicht greifbare Hilfe.
Quinya
3132 Beiträge
06.05.2013 21:20
Ich würde mein Kind nie taufen lassen. Möchte nicht das sie zu den großen Kirchen gehört, die haben/hatten mir viel zu viel Dreck am stecken.
Bin selbst nie getauft worden und froh drum.
Niji
32929 Beiträge
06.05.2013 21:21
Zitat von PaulundThea:

Zitat von Niji:

Zitat von PaulundThea:

Zitat von Niji:

...

Na, klar kann ich meinem Kind sagen, es gibt auch andere Glaubensrichtungen, ob der den ich dir vorlebe der einzig ware oder richtige ist, weiß ich auch nicht.
Wobei ich immer sage, das es völlig egal ist ob man an Gott, Allah, Buddda oder irgendeinen Naturgott glaubt, wichtig ist,das man die Liebe Gottes ( oder der anderen) in sich trägt und danach lebt.


demnach würden ja aber religionsfreie menschen ein schlechteres leben führen.

ich wollt damit ja auch nur andeuten, dass man dadurch ein kind shcon imemr in eine gewisse richtung drängt und viele sind eben leider dnan nicht so offen dem kind auch mehr als 1mal zusagen, dass es da auch noch andere lebenswege gibt. und wnen man dann in ner zB urbayrischen spießergemeinde lebt, na dann wird es eh schwer mit der eigenen meinungsbildung.

ich ahb nix gegen religion und finde es auch gut wenn menschen das brauchen und danach leben. aber ich frag mich immer wo der schmale grad zwischen zwang und nur vorleben ist

Ich bin davon übereugt, das in wirklichen Notsitutationen (Krieg, schwere Krankheit, oder so wie ein Vorrednerin geschrieben hat, das ihr Kind auf der Intensivstation getauft wurde) viele, die sagen,sie glauben nicht, doch irgendeine mit greifbare Hilfe suchen.


das ist bei vielen bestimmt so udn das auf de rintensiv getaufte kind hat ja auch glubige eltern.

ich fürmeinen teil muss gerade in schlimmen situationen immer daran denken, dass es ja keinen gott geben kann der soetwas zulässt. welcher gott lässt zu, das seine priester kinder schänden, welcher gott ist für religionskriege verantwortlich und welche absicht verfolgt ein gott bei schweren hungersnöten oder krankheitsausbrüchen?
klar das sieht jeder anders udn das ist auch gut so, aber für mich zeigen genau die sahcen, dass es ja keinen gott geben kann. denn für die meisten katastrophen udn co sind nunmal einfahc nur menschen verantwortlich und keine höhere macht hält sie davon ab.
Glitzerstern
7233 Beiträge
06.05.2013 21:23
Zitat von Harley:

Zitat von SaharBaby:

Zitat von Jani85:

Zitat von SaharBaby:

Also bisher hat keiner sein Kind aus wirklich christlicher Überzeugung heraus taufen lassen? Ich meine, ist dem nicht so, dass man mit einer Taufe praktische bejaht, dass das Kind im christlichen Glauben aufgezogen/aufwachsen wird?
Versteht mich nicht falsch, ich möchte den Glauben an sich nicht anprangern. Vielmehr sind es die Gründe :/ also bitte nicht böse werden

doch wir Ich möchte das mein Kind auch in unserem glauben aufwächst. wir gehn auch mit ihm in die Kirche und beten mit ihm.


Na, da haben wir mal wenigstens eine.
Ich finde, dass ist doch ziemlich selten, oder haben wir hier noch ein paar mehr die so denken wie du?


Ich geh selten in die Kirche, aber ich bin auch der Meinung das ich keinen bestimmten Ort nutzen muss um Gott zu erreichen und ich ziehe meine Tochter mit christlichen Werten auf, die eigentlich auch ganz normal zu einem sozialem Leben gehören.

Sehr schön ausgedrückt, das sehe ich auch so.
Das würde ich gern noch meinem Beitrag hinzufügen
Studimum
24038 Beiträge
06.05.2013 21:24
Zitat von mamamone:

Wir habe unsere Kindertaufen lassen, weil es für uns mehr als eine Tradition ist, uns war es wichtig das sie in Gottes Hand und mit seinem Segen aufwachsen.
Das war uns auch, vielleicht sogar besonders bei unserem Paul wichtig, so haben wir ihn noch auf der Intensivstation taufen lassen, bevor er zu Gott zurück gehen mußte.

Wir haben unsere Kinder christlich erzogen, aber nicht streng gläubig, so war es auch ihnen überlassen ob sie zum Konfirmandenunterricht gehen und sich kofirmiren lassen.

Alle 4 Kinder haben dies gemacht, meine jüngste erst jetzt am 21.4 .

Und wenn jetzt kommt, as machen wohl viele Kinder, weil es ja Geschenke und Geld gibt, dann kann ich nur sagen nach 1 1/2 Jahren Unterricht und sonntäglichen Gottesdienstbesuchen, ist der Studenlohn dafür verdammt gering !

Das ist wahr
Es gab keine nervigere Zeit wie der Konformationsdienst
Meine Mama hat mich dazu genötigt, ich wollte gar nicht.
Einmal die Woche nach der Schule von 17-19Uhr Unterricht und jeden Sonntag um neun in die Kirche
Grenzgängerin
8731 Beiträge
06.05.2013 21:25
Zitat von mamamone:

Zitat von Mausi88:

Zitat von mamamone:

Zitat von Mausi88:

Tradition, weils dazugehört, weils schön ist und weil ich möchte das sie später Erstkommunion/Firmung/Hochzeit haben können.
Mausi, ich habe da mal eine Frage, und die ist nicht böse gemeint, ich mag auch nicht wieder etwas los treten, aber das würde ich wirklich gerne wissen.
Wenn deine Mädchen nun zum Kommunionunterricht gehen und für sich selber Gott entdecken, sie sich dann mit ihrer Kommunion oder später Firmung zu Gott bekennen, würdest du das unterstützen, könntest du damit umgehen ?

Ich meine du selber bist ja nicht gläubig.


Solange sie mich damit nicht "belästigen", wenn sie meinen.
sprich sie sollten nicht versuchen dich zu missionieren, aber du würdest sie nicht einen Konflikt führen ?


Wow Mausi, was ne Einstellung *Kopf kratz* das klingt so als würdet ihr euch nichtmals darüber unterhalten, weil du ja damit nix am Hut hast!

Also ich bin auch nicht gläubig - habe meine Kinder aus ähnlichen Gründen taufen lassen wie du Mausi, aber meine Große zB geht in einen kath. Kindergarten in dem auch aktiv gebetet und sehr viel über die Bibel und Gott gesprochen wird - ich kenne mich, da selbst kath., inkl Kommunion+Reliunterricht in der Schule und kirchlicher Hochzeit ziemlich gut mit meiner "angetauften" Religion aus und kann mein Kind darin unterstützen und bestärken wenn sie glauben will - trotzdem kann ich ihr erklären, das ich eben nicht daran glaube und das alle Menschen etwas anderes glauben, ebenso wie ich ihr alle anderen (Welt)Religionen erklären kann und wie andere Glaubensrichtungen funktionieren. Ich erziehe meine Kinder dahingehend, das sie glauben dürfen was sie wollen und das ich sie darin unterstütze auch wenn ich den Glauben nicht teile. Zu sagen mein Kind darf glauben was es will, solang es mich damit in Ruh lässt - find ich krass. S agst du dann deiner 9 Jährigen (Kommunionsalter) am Esstisch sie soll sich gefälligst ihr Tischgebet denken statt es zu sprechen weil du dich belästigt fühlst??
06.05.2013 21:26
Zitat von mamamone:

Zitat von Mausi88:

Zitat von mamamone:

Zitat von Mausi88:

Tradition, weils dazugehört, weils schön ist und weil ich möchte das sie später Erstkommunion/Firmung/Hochzeit haben können.
Mausi, ich habe da mal eine Frage, und die ist nicht böse gemeint, ich mag auch nicht wieder etwas los treten, aber das würde ich wirklich gerne wissen.
Wenn deine Mädchen nun zum Kommunionunterricht gehen und für sich selber Gott entdecken, sie sich dann mit ihrer Kommunion oder später Firmung zu Gott bekennen, würdest du das unterstützen, könntest du damit umgehen ?

Ich meine du selber bist ja nicht gläubig.


Solange sie mich damit nicht "belästigen", wenn sie meinen.
sprich sie sollten nicht versuchen dich zu missionieren, aber du würdest sie nicht einen Konflikt führen ?


Jop.

Möcht halt nur keine Gespräche über Gott oder so.
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