Mütter- und Schwangerenforum

Will meiner Freundin helfen endlich Abschied zu nehmen.

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patricia1991
784 Beiträge
25.11.2013 11:14
Hallo ihr lieben,
vielleicht passt das nicht hier in die Mamacommunity aber ich brauche eure Hilfe.
Meine Freundin ist am ende......in letzter Zeit ist in ihrem leben einiges schief gelaufen. Nun hat sie Depressionen und steht kurz vor der Einweisung in eine Klinik.

Das Größte Problem ist (auch nach Meinung der Ärztin) dass Sie sehr früh Ihre Eltern verloren hat. Sie war grade mal 10 Jahre alt als Ihr Vater in einem Fluss ertrunken ist.....Ein paar Monate später kurz vor Weihnachten ist sie früh wach geworden und lag neben Ihrer toten Mutter im Bett....Mit 10 Jahren natürlich echt viel für ein Kind.....auch danach hat sie viel durch gemacht.....nun ist wieder eine Phase in ihrem leben wo alles scheiße läuft.....
Ich möchte ihr gerne ermöglichen abschied von Ihren Eltern zu nehmen....Habt ihr tips was man machen kann....ich will nicht einfach nur eine Kerze anzünden sondern etwas machen was im Kopf bleibt und vielleicht auch außergewöhnlich ist.
Ich denke das es ihr vielleicht helfen könnte wenn sie jetzt nach mehr wie 10 Jahren endlich mal richtig Abschied nimmt. Ich bin über jede nett gemeinte Antwort dankbar....
25.11.2013 11:16
Eine richtiges Jahresgedenkfeier? Mit Pfarrer und Kirche und Kerze und Kranzniederlegung am Grab?
Betty7177
20304 Beiträge
25.11.2013 11:20
Tut mir sehr leid für deine Freundin!
Ich würde ihr wirklich dringend empfehlen eine Therapie zu machen um es aufzuarbeiten! Du kannst sie dabei unterstützen,aber ich glaube nicht,dass deine Hilfe alleine ausreicht!
Ich wünsche dir und ihr VIEL ERFOLG UND KRAFT!!!!!
25.11.2013 11:25
ich hab auch sehr früh meinen vater verloren, habe ihn noch gefunden im wohnzimmer ( hatte krebs im Endstadium), da hatte er schon die totenstarre und diese totenflecken. die beerdigung war genau an meinem 11.geburtstag.

ich habe auch etliche therapien, war ziemlich oft auf dem friedhof , habe angefangen mit meinem vater zu reden und was mir nicht alles geraten wurde...

was soll ich sagen, es hat nichts gebracht.
ich kann heute noch nicht über ihn sprechen ohne auch nur beim gedanken an ihn in tränen auszubrechen.

der schmerz wird nicht besser, auch nicht nach knapp 11 jahren.

ich rate dir, und ihr eventuell doch noch mal in eine einrichtung zu gehen, und es erneut versuchen aufzuarbeiten mit psychologischer hilfe.
Tanja32
306 Beiträge
25.11.2013 11:45
Das ist ein schwieriges Thema, aber ich denke eine Therapie ist unumgänglich, damit sie das verarbeiten kann. Zumindest soweit das sie aus ihren Depressionen einen Weg raus findet.

Als Freund da gross helfen ist nicht einfach, aber wenn ihr z.B. fehlte das sie sich nicht verabschieden konnte tut es ihr evtl gut Briefe an ihre Eltern zu schreiben und diese z.B mit Luftballons in den Himmel zu schicken, ich habe den Brief an meinen Vater in eine Flasche gesteckt und in die Elbe geworfen. Natürlich ohne persönliche Daten.

Marli1
1060 Beiträge
25.11.2013 12:46
Ich denke, auch dass da nur eine Therapie helfen wird .
Du kannst ihr nur helfen, indem du mit ihr diesen Weg gehst und immer ein offenes Ohr buw. eine Schulder zum anlehenen für sie hast.
25.11.2013 13:50
Ich würde das definitiv nicht selbst in die Hand nehmen. Damit kannst Du ganz, ganz viel kaputt machen, natürlich nicht bewusst, aber dennoch!
Ich würde Deiner Freundin ganz dringend zu einer Therapie raten, zur Not auch in einer Tagesklinik. Was sie da erlebt hat ist echt ganz, ganz viel und wenn sie das nicht verarbeitet hat, dann kannst Du als Laie eigentlich gar nichts tun. Da ist es einfach viel zu gefährlich da selbst in ihrer Psyche *rumpfuschen* ( ich meine das nicht böse! ) zu wollen. Eine Einweisung in eine Klinik muss übrigens gar nichts schlechtes sein. Sie hat dort rund um die Uhr Betreuung von geschultem Personal, es sind eigentlich immer Ärzte vor Ort und sie hat vielleicht sogar die Möglichkeit sich mit Menschen auszutauschen, die ähnliches erlebt haben.

Ich wünsche Deiner Freundin alles Gute und bitte nicht den Gang in eine Klinik scheuen.
Juelie87
1860 Beiträge
25.11.2013 14:07
Das tut mir wirklich sehr leid!!! Sowas ist immer schrecklich und dann noch in so jungen Jahren...ich würde eine Gedenkfeier mit allem auch toll finden das ist was besonderes und sie könnte nochmal richtig abschied nehmen....allerdings denke ich das sie dann immernoch vieles aufarbeiten müsste! Und diese Therapie dringend machen
sollte!!! Alleine wirst du das leider nicht schaffen!....Vilt. würde ich diese Gedenkfeier falls du sie gerne machen möchtest in absprache mit ihr nach der Therapie machen....alles alles gute für sie
25.11.2013 14:13
Zitat von Juelie87:

Das tut mir wirklich sehr leid!!! Sowas ist immer schrecklich und dann noch in so jungen Jahren...ich würde eine Gedenkfeier mit allem auch toll finden das ist was besonderes und sie könnte nochmal richtig abschied nehmen....allerdings denke ich das sie dann immernoch vieles aufarbeiten müsste! Und diese Therapie dringend machen
sollte!!! Alleine wirst du das leider nicht schaffen!....Vilt. würde ich diese Gedenkfeier falls du sie gerne machen möchtest in absprache mit ihr nach der Therapie machen....alles alles gute für sie


mit absprache der Therapeutin ist das sicher sinnvoll..aber so eine gedenkfeier auf blauen dunst machen, find ich wie eine userin schon schrieb einfach zu gefährlich.. gefährlich in dem sinne, weil keiner weiß wie die frau auf so etwas reagiert bzw wie die psyche drauf reagiert

Juelie87
1860 Beiträge
25.11.2013 14:15
Deswegen ja auch am besten nach der Therapie mit Absprache
25.11.2013 14:16
Zitat von Juelie87:

Deswegen ja auch am besten nach der Therapie mit Absprache


ja wollte dir eig. mit meinem post zustimmen
Juelie87
1860 Beiträge
25.11.2013 14:17
Einfach so aus freien Stücken würde ich es auch auf keinen Fall machen!!!!
Juelie87
1860 Beiträge
25.11.2013 14:17
Zitat von FinjasMama:

Zitat von Juelie87:

Deswegen ja auch am besten nach der Therapie mit Absprache


ja wollte dir eig. mit meinem post zustimmen


ahso
patricia1991
784 Beiträge
25.11.2013 18:32
Habe mich vieleicht nicht rihtig ausgedrückt....die Therapie ist definitiv unumgänglich....die Ärztin ist dabei ihr dies zu ermöglichen....trotzdem möchte ich gerne helfen...ich habe mal was im TV gesehen...kann mich nicht mehr dran erinnern.....fand es sehr schön und zwar hat jemand eine blume/Pflanze gepflanzt an einem ort und hat so abschied genommen...weis nicht mehr so genau wie das war.....ich will einfach symbolisch so was mit ihr machen.....die Therapie macht sie in jedem fall....nur will ich gleichzeitig so was noch machen...und dafür brauche ich anregungen....eine feier diesbezüglich finde ich zu viel...es soll was kleines privates sein nur wir beide....
25.11.2013 18:39
Zitat von patricia1991:

Habe mich vieleicht nicht rihtig ausgedrückt....die Therapie ist definitiv unumgänglich....die Ärztin ist dabei ihr dies zu ermöglichen....trotzdem möchte ich gerne helfen...ich habe mal was im TV gesehen...kann mich nicht mehr dran erinnern.....fand es sehr schön und zwar hat jemand eine blume/Pflanze gepflanzt an einem ort und hat so abschied genommen...weis nicht mehr so genau wie das war.....ich will einfach symbolisch so was mit ihr machen.....die Therapie macht sie in jedem fall....nur will ich gleichzeitig so was noch machen...und dafür brauche ich anregungen....eine feier diesbezüglich finde ich zu viel...es soll was kleines privates sein nur wir beide....


Mein Vorschlag wäre, dass du dich während der Therapie zur Verfügung stellst. Ich finde den Gedanken, den du hast, sehr schön, aber ich würde das nur abgesprochen durchgeführen. Lass sie erstmal die Therapie beginnen, komm zu einem oder mehreren Therapeutengesprächen hinzu und sprecht gemeinsam mit einer Therapeutin/ oder eben Therapeut das Ganze ab. Sie/er wird auch wissen, wann der richtige Zeitpunkt dafür gegeben ist und wann es im Rahmen der Therapie angebracht ist. So kannst du wahrscheinlich tatsächlich helfen, ohne dabei Schaden ( unbewußt) anzurichten.

Viel Glück! und deiner Freundin alles, alles Gute. LG Zaubi
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