Buchempfehlung - Erziehung mit Herz/ positiver Bestärkung/ Gelassenheit
13.12.2021 12:58
Puh! Da muss ich dir schon recht geben. So ein Verhalten dem Kind gegenüber ist nicht ok und es tut mir sehr leid. Dann musst du stellvertretend für es einstehen und deinem Mann Grenzen setzen. In einer Familie sollte es nicht nach dem Prinzip "Ich hab die Macht, weil ich der Stärkste bin" laufen. Erziehung ja, beleidigen/beschämen nein!
13.12.2021 12:58
Er hat null Einfühlungsvermögen für den Kleinen. Der schreit förmlich nach Papas Aufmerksamkeit, liebe. Das sieht er nicht. Ich weiß nicht wie das so gekommen ist. Und warum schon mal gar nicht.
13.12.2021 13:15
Zitat von Anonym 1 (207846):
Er hat null Einfühlungsvermögen für den Kleinen. Der schreit förmlich nach Papas Aufmerksamkeit, liebe. Das sieht er nicht. Ich weiß nicht wie das so gekommen ist. Und warum schon mal gar nicht.
Ich bin da absolut bei dir.
Er erhöht sich und kommt sich wohl toll dabei vor, während er wehrlose, die ihm nichts entgegen setzen können, erniedrigt.
Die Wahl der Sprache ist einfach nicht OK, gerade wenn Dinge ja nicht absichtlich gemacht werden.
Vielleicht mal ein Buch in dem es generell um korrektes kritisieren geht.
Da ist es nämlich egal ob Kind oder Erwachsener.
Wenn man so rum poltert wie es bei deinem Mann anscheinend der Fall ist ist das ja überhaupt nicht zielorientiert.
13.12.2021 13:49
Zitat von kataleia:
Zitat von Anonym 1 (207846):
Er hat null Einfühlungsvermögen für den Kleinen. Der schreit förmlich nach Papas Aufmerksamkeit, liebe. Das sieht er nicht. Ich weiß nicht wie das so gekommen ist. Und warum schon mal gar nicht.
Ich bin da absolut bei dir.
Er erhöht sich und kommt sich wohl toll dabei vor, während er wehrlose, die ihm nichts entgegen setzen können, erniedrigt.
Die Wahl der Sprache ist einfach nicht OK, gerade wenn Dinge ja nicht absichtlich gemacht werden.
Vielleicht mal ein Buch in dem es generell um korrektes kritisieren geht.
Da ist es nämlich egal ob Kind oder Erwachsener.
Wenn man so rum poltert wie es bei deinem Mann anscheinend der Fall ist ist das ja überhaupt nicht zielorientiert.
Das seine "Taktik" mit dem Gemecker nicht zielführend ist hab ich ihm oft gesagt. Er sieht es ja auch. Sagt "der Kleine hört ja nicht, egal wie viel ich mecker" aber er begreift es nicht. Ich sag "probier mal irgendwas anderes" aber ich bin eben keine Fachperson, deswegen ist meine Idee nicht akzeptabel.
13.12.2021 14:07
Zitat von Anonym 1 (207846):
Zitat von kataleia:
Zitat von Anonym 1 (207846):
Er hat null Einfühlungsvermögen für den Kleinen. Der schreit förmlich nach Papas Aufmerksamkeit, liebe. Das sieht er nicht. Ich weiß nicht wie das so gekommen ist. Und warum schon mal gar nicht.
Ich bin da absolut bei dir.
Er erhöht sich und kommt sich wohl toll dabei vor, während er wehrlose, die ihm nichts entgegen setzen können, erniedrigt.
Die Wahl der Sprache ist einfach nicht OK, gerade wenn Dinge ja nicht absichtlich gemacht werden.
Vielleicht mal ein Buch in dem es generell um korrektes kritisieren geht.
Da ist es nämlich egal ob Kind oder Erwachsener.
Wenn man so rum poltert wie es bei deinem Mann anscheinend der Fall ist ist das ja überhaupt nicht zielorientiert.
Das seine "Taktik" mit dem Gemecker nicht zielführend ist hab ich ihm oft gesagt. Er sieht es ja auch. Sagt "der Kleine hört ja nicht, egal wie viel ich mecker" aber er begreift es nicht. Ich sag "probier mal irgendwas anderes" aber ich bin eben keine Fachperson, deswegen ist meine Idee nicht akzeptabel.
Hast du ihn denn mal gefragt wie er reagieren würde wenn Kritik an ihm auf diese Art und Weise geäußert würde?
Und dass er sich doch bitte mal hineinversetzen möge wie er als kleiner Junge war und wie das bei ihm angekommen wäre?
Ist doch klar dass ich in einem Kind dann etwas auf staut und es nur darauf wartet irgendwann stark genug zu sein und es zurückzugeben.
Kritisieren aber richtig von Dr Peter fröhlich ist finde ich generell gut.
Sagt er denn eurem Sohn wenigstens solche Sachen wie dass er in immer lieb habt auch wenn er gerade meckert und sauer ist?
Also ist sich euer Sohn seiner Liebe sicher?
Ansonsten wird er später sicher sehen, was er davon hat. Nicht umsonst wundern sich viele ältere Leute warum ihre Kinder sich dann plötzlich gar nicht mehr so verhalten wie sie es sich erwünscht hätten.
13.12.2021 14:09
wie alt ist denn der Sohn? Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass es sich um ein älteres Kind handelt.
Hast du deinen Mann denn schon mal gefragt, warum er so schnell die Geduld verliert?
Hast du deinen Mann denn schon mal gefragt, warum er so schnell die Geduld verliert?
13.12.2021 14:59
Zitat von Titania:
wie alt ist denn der Sohn? Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass es sich um ein älteres Kind handelt.
Hast du deinen Mann denn schon mal gefragt, warum er so schnell die Geduld verliert?
Sie schrieb glaube ich irgendwo, dass er 5 ist.
13.12.2021 15:28
Zitat von kataleia:
Zitat von Titania:
wie alt ist denn der Sohn? Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass es sich um ein älteres Kind handelt.
Hast du deinen Mann denn schon mal gefragt, warum er so schnell die Geduld verliert?
Sie schrieb glaube ich irgendwo, dass er 5 ist.
Direkt im Eingangspost
13.12.2021 16:27
Zitat von kataleia:
Zitat von Anonym 1 (207846):
Zitat von kataleia:
Zitat von Anonym 1 (207846):
Er hat null Einfühlungsvermögen für den Kleinen. Der schreit förmlich nach Papas Aufmerksamkeit, liebe. Das sieht er nicht. Ich weiß nicht wie das so gekommen ist. Und warum schon mal gar nicht.
Ich bin da absolut bei dir.
Er erhöht sich und kommt sich wohl toll dabei vor, während er wehrlose, die ihm nichts entgegen setzen können, erniedrigt.
Die Wahl der Sprache ist einfach nicht OK, gerade wenn Dinge ja nicht absichtlich gemacht werden.
Vielleicht mal ein Buch in dem es generell um korrektes kritisieren geht.
Da ist es nämlich egal ob Kind oder Erwachsener.
Wenn man so rum poltert wie es bei deinem Mann anscheinend der Fall ist ist das ja überhaupt nicht zielorientiert.
Das seine "Taktik" mit dem Gemecker nicht zielführend ist hab ich ihm oft gesagt. Er sieht es ja auch. Sagt "der Kleine hört ja nicht, egal wie viel ich mecker" aber er begreift es nicht. Ich sag "probier mal irgendwas anderes" aber ich bin eben keine Fachperson, deswegen ist meine Idee nicht akzeptabel.
Hast du ihn denn mal gefragt wie er reagieren würde wenn Kritik an ihm auf diese Art und Weise geäußert würde?
Und dass er sich doch bitte mal hineinversetzen möge wie er als kleiner Junge war und wie das bei ihm angekommen wäre?
Ist doch klar dass ich in einem Kind dann etwas auf staut und es nur darauf wartet irgendwann stark genug zu sein und es zurückzugeben.
Kritisieren aber richtig von Dr Peter fröhlich ist finde ich generell gut.
Sagt er denn eurem Sohn wenigstens solche Sachen wie dass er in immer lieb habt auch wenn er gerade meckert und sauer ist?
Also ist sich euer Sohn seiner Liebe sicher?
Ansonsten wird er später sicher sehen, was er davon hat. Nicht umsonst wundern sich viele ältere Leute warum ihre Kinder sich dann plötzlich gar nicht mehr so verhalten wie sie es sich erwünscht hätten.
Du sprichst mir aus der Seele. Wie oft habe ich schon gesagt er solle sich vorstellen sein Vater hätte ihn so angemault als er 5 war. Was das alles mit ihm machen kann und wie nachhaltig das ist hab ich ihm mehrfach versucht zu erklären. Er ist da komplett beratungstesistent. Antwortet auf diese Fragen gar nicht.
Soweit ich es mitbekomme sagt er ihm nicht dass er ihn lieb hat. Auch Lob bekommt er nicht. Wie oft gebe ich die Vorlage für Lob "heute hater dies und das gemacht. Das ist doch klasse oder?" . Dann kommt "na, wenner dann wenigstens dies und jenes auch mal machen würde". Es ist einfach nur traurig. Nur negative Aussagen.
Der Kleine kommt an klettert auf seinen Schoß, sucht die Nähe, was sagt mein mann "wie oft habe ich dir schon gesagt du sollst nicht auf mir rumturnen"...
13.12.2021 16:28
Zitat von Titania:
wie alt ist denn der Sohn? Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass es sich um ein älteres Kind handelt.
Hast du deinen Mann denn schon mal gefragt, warum er so schnell die Geduld verliert?
Mehrfach. Er verliert die Geduld weil der Kleine ja nicht auf ihn hört und ihn ignoriert und er alles 10x sagen muss.
13.12.2021 19:26
Zitat von Anonym 1 (207846):
Zitat von kataleia:
Zitat von Anonym 1 (207846):
Zitat von kataleia:
...
Das seine "Taktik" mit dem Gemecker nicht zielführend ist hab ich ihm oft gesagt. Er sieht es ja auch. Sagt "der Kleine hört ja nicht, egal wie viel ich mecker" aber er begreift es nicht. Ich sag "probier mal irgendwas anderes" aber ich bin eben keine Fachperson, deswegen ist meine Idee nicht akzeptabel.
Hast du ihn denn mal gefragt wie er reagieren würde wenn Kritik an ihm auf diese Art und Weise geäußert würde?
Und dass er sich doch bitte mal hineinversetzen möge wie er als kleiner Junge war und wie das bei ihm angekommen wäre?
Ist doch klar dass ich in einem Kind dann etwas auf staut und es nur darauf wartet irgendwann stark genug zu sein und es zurückzugeben.
Kritisieren aber richtig von Dr Peter fröhlich ist finde ich generell gut.
Sagt er denn eurem Sohn wenigstens solche Sachen wie dass er in immer lieb habt auch wenn er gerade meckert und sauer ist?
Also ist sich euer Sohn seiner Liebe sicher?
Ansonsten wird er später sicher sehen, was er davon hat. Nicht umsonst wundern sich viele ältere Leute warum ihre Kinder sich dann plötzlich gar nicht mehr so verhalten wie sie es sich erwünscht hätten.
Du sprichst mir aus der Seele. Wie oft habe ich schon gesagt er solle sich vorstellen sein Vater hätte ihn so angemault als er 5 war. Was das alles mit ihm machen kann und wie nachhaltig das ist hab ich ihm mehrfach versucht zu erklären. Er ist da komplett beratungstesistent. Antwortet auf diese Fragen gar nicht.
Soweit ich es mitbekomme sagt er ihm nicht dass er ihn lieb hat. Auch Lob bekommt er nicht. Wie oft gebe ich die Vorlage für Lob "heute hater dies und das gemacht. Das ist doch klasse oder?" . Dann kommt "na, wenner dann wenigstens dies und jenes auch mal machen würde". Es ist einfach nur traurig. Nur negative Aussagen.
Der Kleine kommt an klettert auf seinen Schoß, sucht die Nähe, was sagt mein mann "wie oft habe ich dir schon gesagt du sollst nicht auf mir rumturnen"...
Hast du mal mit seinen Eltern über seine Kindheit etc gesprochen?
Und wie ist er sonst, kann es sein, dass er krank ist? Depressionen, Burnout, sowas?
Das klingt wirklich traurig
Aber vielleicht können die zwei vorgeschlagenen Bücher was bringen?
14.12.2021 12:50
Zitat von kataleia:
Zitat von Anonym 1 (207846):
Zitat von kataleia:
Zitat von Anonym 1 (207846):
...
Hast du ihn denn mal gefragt wie er reagieren würde wenn Kritik an ihm auf diese Art und Weise geäußert würde?
Und dass er sich doch bitte mal hineinversetzen möge wie er als kleiner Junge war und wie das bei ihm angekommen wäre?
Ist doch klar dass ich in einem Kind dann etwas auf staut und es nur darauf wartet irgendwann stark genug zu sein und es zurückzugeben.
Kritisieren aber richtig von Dr Peter fröhlich ist finde ich generell gut.
Sagt er denn eurem Sohn wenigstens solche Sachen wie dass er in immer lieb habt auch wenn er gerade meckert und sauer ist?
Also ist sich euer Sohn seiner Liebe sicher?
Ansonsten wird er später sicher sehen, was er davon hat. Nicht umsonst wundern sich viele ältere Leute warum ihre Kinder sich dann plötzlich gar nicht mehr so verhalten wie sie es sich erwünscht hätten.
Du sprichst mir aus der Seele. Wie oft habe ich schon gesagt er solle sich vorstellen sein Vater hätte ihn so angemault als er 5 war. Was das alles mit ihm machen kann und wie nachhaltig das ist hab ich ihm mehrfach versucht zu erklären. Er ist da komplett beratungstesistent. Antwortet auf diese Fragen gar nicht.
Soweit ich es mitbekomme sagt er ihm nicht dass er ihn lieb hat. Auch Lob bekommt er nicht. Wie oft gebe ich die Vorlage für Lob "heute hater dies und das gemacht. Das ist doch klasse oder?" . Dann kommt "na, wenner dann wenigstens dies und jenes auch mal machen würde". Es ist einfach nur traurig. Nur negative Aussagen.
Der Kleine kommt an klettert auf seinen Schoß, sucht die Nähe, was sagt mein mann "wie oft habe ich dir schon gesagt du sollst nicht auf mir rumturnen"...
Hast du mal mit seinen Eltern über seine Kindheit etc gesprochen?
Und wie ist er sonst, kann es sein, dass er krank ist? Depressionen, Burnout, sowas?
Das klingt wirklich traurig![]()
Aber vielleicht können die zwei vorgeschlagenen Bücher was bringen?
Nein, so eng ist die Beziehung zu den Schwiegereltern nicht. Wie ich sie einschätze (15 Jahre kennen wir uns) sind sie eher Typ laisser-faire... keine Grenzen, alles ist toll und wenn das Schuljahr mehrfach wiederholt werden muss ist es auch nicht schlimm. Beide Kinder haben höchste akademische Ausbildung erreicht, aber sozial?? Was mir dchon immer auffällt dass mein Mann Probleme mit Danke, Bitte, Tut mir leid usw hat. Ich behaupte (vermutlich fälschlicherweise) dass es daran liegt dass er immer nur begluckt wurde von Mams und nie im Kindergarten oä war.
An Erkrankung dachte ich auch schon weil wir uns ewig kennen und lieben und so kenne ich ihn nicht. Natürlich lernt man sich mit dem ersten Kind auch als Eltern zum ersten Mal kennen aber so anders sollte es nicht sein.
Hab das Thema Depressionen angesprochen. Er sagt gar nichts dazu. Ich versuche weiter durchzudringen.
Gestern saß der Kleine mit dem Hörspiel auf dem Sofa als mein Mann heim kam. Er geht zum Kleinen, wuschelt ihm durchs Haar "Hi, wie war dein Tag?"... mein Herz hat fast einen Hüpfer gemacht.
ich prompt als wir zu zweit waren "hast du gesehen wie er gestrahlt hat?" "Ja" ... irgendwie erschreckend dass esso gekommen ist dass das kein standard für ihn ist. Die Bücher habe ich mir gemerkt, werde ich welche von kaufen. Für uns gemeinsam. Danke
14.12.2021 15:00
Ohne jetzt alles gelesen zu haben: das ist nun aber hoffentlich nicht als Weihnachtsgeschenk gedacht?! da ist ja stress vorprogrammiert... also ich wäre nicht gut drauf, wenn ich einen Ratgeber geschenkt bekomme, weil ich "Nachhilfe" bräuchte
Ich kann deinen Wunsch verstehen und finde es auch richtig, dass du aktiv wirst, wenn dein Partner wirklich immer nur am Kind meckert und nie etwas Gutes sagt. Das tut nämlich tatsächlich keinem Kind gut - egal, wie man es nun mit den Tischmanieren hält.
Generell finde ich es aber schwer, jemanden mit einem Buch überzeugen zu wollen... denn es gibt ja viele verschiedene Bücher und nicht jeder, der ein Buch geschrieben hat, hat damit Recht. Auch nicht, wenn es ein Bestseller ist. Ich finde dieses Wunschkind-Buch total schrecklich. Antifeministisch. Für Mütter, die zuviel Zeit haben und eine versteckte Form der antiautoritären Erziehung, weil man bei JEDEM Pups, sich um das Seelenleben des Kindes Gedanken machen muss. Aber eben meine eigene Meinung, viele finden die toll... ändert nichts dran, dass man mich mit diesen Büchern nicht überzeugen kann.
Ich finde Jeesper Jul da auch um einiges besser....
Aber ich finde, da hilft wirklich nur reden. Sich vornehmen, alle zwei Wochen mal extra nur für solche Themen zusammen zu setzen. Da kann man ja auch von Büchern erzählen und vorschlagen. Ganz zur Not auch mal ein Gespräch bei einer (kostenlosen) Erziehungsberatung, wenn es wirklich nie ein gutes Wort gibt und dein Mann aber einem Dritten da vielleicht mehr vertraut (weil du für ihn vielleicht eben zu weich bist und er deshalb da nichts annehmen kann). Also ich glaube, wenn man an der gemeinsamen Erziehung arbeiten will, muss man etwas mehr investieren als nur ein Buch zu schenken. Viel gemeinsam sprechen, schauen dass die Gespräche konstruktiv bleiben, eigene Schwächen finden, zuhören.... wie gesagt, am besten sich dafür am Abend mal Zeit nehmen (vielelict nur 30 Minuten) und dann darf jeder erstmal ohne Störung sagen, was ihm so aufgefallen ist und was er ändern möchte.... klingt ein bisschen wie Paartherapie, aber ist eben auch ein Paarthema
viel Erfolg
Ich kann deinen Wunsch verstehen und finde es auch richtig, dass du aktiv wirst, wenn dein Partner wirklich immer nur am Kind meckert und nie etwas Gutes sagt. Das tut nämlich tatsächlich keinem Kind gut - egal, wie man es nun mit den Tischmanieren hält.
Generell finde ich es aber schwer, jemanden mit einem Buch überzeugen zu wollen... denn es gibt ja viele verschiedene Bücher und nicht jeder, der ein Buch geschrieben hat, hat damit Recht. Auch nicht, wenn es ein Bestseller ist. Ich finde dieses Wunschkind-Buch total schrecklich. Antifeministisch. Für Mütter, die zuviel Zeit haben und eine versteckte Form der antiautoritären Erziehung, weil man bei JEDEM Pups, sich um das Seelenleben des Kindes Gedanken machen muss. Aber eben meine eigene Meinung, viele finden die toll... ändert nichts dran, dass man mich mit diesen Büchern nicht überzeugen kann.
Ich finde Jeesper Jul da auch um einiges besser....
Aber ich finde, da hilft wirklich nur reden. Sich vornehmen, alle zwei Wochen mal extra nur für solche Themen zusammen zu setzen. Da kann man ja auch von Büchern erzählen und vorschlagen. Ganz zur Not auch mal ein Gespräch bei einer (kostenlosen) Erziehungsberatung, wenn es wirklich nie ein gutes Wort gibt und dein Mann aber einem Dritten da vielleicht mehr vertraut (weil du für ihn vielleicht eben zu weich bist und er deshalb da nichts annehmen kann). Also ich glaube, wenn man an der gemeinsamen Erziehung arbeiten will, muss man etwas mehr investieren als nur ein Buch zu schenken. Viel gemeinsam sprechen, schauen dass die Gespräche konstruktiv bleiben, eigene Schwächen finden, zuhören.... wie gesagt, am besten sich dafür am Abend mal Zeit nehmen (vielelict nur 30 Minuten) und dann darf jeder erstmal ohne Störung sagen, was ihm so aufgefallen ist und was er ändern möchte.... klingt ein bisschen wie Paartherapie, aber ist eben auch ein Paarthema
viel Erfolg
14.12.2021 15:14
Danke auch dir. Du hast so recht mit allem. REDEN. AUSREDEN LASSEN. Das ist was ich bisher versucht habe. Problem: er sagt nichts außer eben "ja, aber er muss hören was ich sage und mich nicht ignorieren". Es ist egal welche Frage ich stelle "was fandest du heute gut? Wie geht's dir heute?". Ich denke, er fühlt sich von mir in die Enge gedrängt. Observiert. Kontrolliert. Das will ich nicht. Er glaubt mir mit Hinweisen zb bei dem "jetzt schalt mal dein Hirn ein" nicht, dass das ein absolutes Nogo ist. Ich sei keine Psychologin oder Erzieherin. Nein bin ich nicht.
Daher kam der Gedanke ihm ein Buch an die Hand zu geben. Natürlich nicht zu Weihnachten. Wo er für sich allein lesen kann, einordnen kann,Anregungen finden kann ohne dass ich ihm vermeintlich was aufdrängt will oder ihn ändern will. Er darf gern strenger sein. So ist das eben. Mama und Papa sind unterschiedlich aber dieses herzlose, herablassende kann ich nicht ertragen.
Erziehungsberatung hatte ich bereits mehrfach vorgeschlagen und auch schon die ersten Kontaktadressen,nummern rausgesucht aber ich bin nicht sicher ob das zielführend ist. Aus Sicht meines Mannes bräuchten wir ja nämlich eine Beratung weil unser Kind so unhändelbar und ungezogen ist und nicht hört.
Das ist auch häufig das Problem bei Büchern. Ausgelegt für "schwierige" Situationen mit Kindern. Aber der Kleine ist komplett normal. Aus meiner Sicht. Im Kindergarten höre ich nichts gegenteiliges.
Daher kam der Gedanke ihm ein Buch an die Hand zu geben. Natürlich nicht zu Weihnachten. Wo er für sich allein lesen kann, einordnen kann,Anregungen finden kann ohne dass ich ihm vermeintlich was aufdrängt will oder ihn ändern will. Er darf gern strenger sein. So ist das eben. Mama und Papa sind unterschiedlich aber dieses herzlose, herablassende kann ich nicht ertragen.
Erziehungsberatung hatte ich bereits mehrfach vorgeschlagen und auch schon die ersten Kontaktadressen,nummern rausgesucht aber ich bin nicht sicher ob das zielführend ist. Aus Sicht meines Mannes bräuchten wir ja nämlich eine Beratung weil unser Kind so unhändelbar und ungezogen ist und nicht hört.
Das ist auch häufig das Problem bei Büchern. Ausgelegt für "schwierige" Situationen mit Kindern. Aber der Kleine ist komplett normal. Aus meiner Sicht. Im Kindergarten höre ich nichts gegenteiliges.
14.12.2021 15:17
Ich möchte auf keinen Fall dass mein Sohn denkt der Grund für Papas Verhalten läge bei ihm und der Kleine müsse sich ändern. Mein Mann sieht das aber so. Daher schwierig mit Büchern und Beratung.
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