Mütter- und Schwangerenforum

frühförderung ja oder nein

Gehe zu Seite:
smiley86
1239 Beiträge
12.12.2016 15:31
Hallo ihr lieben,

Mein Sohn ist nun seit September im Kindergarten, mitte November wurde er von einer Pädagogin der Frühförderstelle beobachtet und mir wurde Nahegelegt ihn bei der Frühförderung anzumelden und auch für den Integrationskiga. Ich bin echt unschlüssig, die Dame beim Gespräch der Ff meinte man dürfte ja nich vergessen, dass er erst 3 Monate im Kiga is und vorher nich allzuviel mit großen Kindergruppen zu tun hat.
Ich muss sagen, dass ich das Gefühl habe er ist in dem Kiga nicht glücklich. Leider haben wir nicht die Möglichkeit zu wechseln. Er ist sehr agil und fällt aus der "norm" kein kind das ständig apathisch in der ecke sitzt. Zu hause kann er sich allerdings gut mit sachen beschäftigen auch lange allein. Spiele funktionieren auch für sein alter in einer guten Zeitspanne, zumindest meiner Auffassung nach.

Was meint ihr? Anmelden oder noch warten?
sabrinas_baby
494 Beiträge
12.12.2016 15:37
Huhu!

Worin besteht denn seine angebliche Auffälligkeit? Wenn nach so kurzer Zeit sogar ein Kiga-Wechsel empfohlen wird, dann muss es ja eigentlich schon sehr drängende Gründe dafür geben.

Frühförderung an sich ist ja nicht schlecht. Wenn es Schwierigkeiten gibt, dann sollten die eben möglichst früh angegangen werden.
smiley86
1239 Beiträge
12.12.2016 15:45
Er hat angeblich Probleme sich in der großen Gruppe zu konzentrieren, ist oft bockig, kann beim essen nicht sitzen bleiben. Tagesabläufe machen ihm Probleme.
Das mit der Konzentration kann ich nich nachempfinden die situation haben wir zu Hause ja nicht. Regeln einhalten fällt ihm auch zu Hause schwer, was aber andere Gründe hat, die in nem anderem umfeld nämlich klappen (also die regeln)
Aja99
3996 Beiträge
12.12.2016 15:53
Naja wen es dir nahe gelegt wird ,mach es einfach es schadet deinem Kind auf gar keinen Fall .Und hat auch so keinen Nachteil für ihn wenn er Ergo /oder Heilpädagogikische Förderung bekommt .
sabrinas_baby
494 Beiträge
12.12.2016 16:18
Zitat von Aja99:

Naja wen es dir nahe gelegt wird ,mach es einfach es schadet deinem Kind auf gar keinen Fall .Und hat auch so keinen Nachteil für ihn wenn er Ergo /oder Heilpädagogikische Förderung bekommt .


Das sehe ich ja ähnlich. Aber gleich den Kindergarten wechseln, wo er sich wahrscheinlich noch nicht mal richtig eingewöhnt hat...
Der Kleine ist 3 Jahre alt, da ist es normal, dass er erst lernen muss sich Abläufe zu gewöhnen denke ich.
shelyra
69259 Beiträge
12.12.2016 16:22
kiga-wechsel finde ich jetzt auch übertrieben solang wirklich keine triftigen gründe vorhanden sind. es gibt ja auch die möglichkeit i-kräfte in einem "normalen" kiga zu beantragen.
aber gegen die frühförderung spricht doch nix. die kann man unabhängig vom kiga machen. und wenn er sie nicht mehr braucht dann werden die therapeuten das schon sagen.
JuRa1014
6266 Beiträge
12.12.2016 16:43
Ich finde Frühförderung nicht schlecht. Mein Sohn bekommt sie jetzt seit drei Jahren und freut sich bis heute noch darüber. Es ist ja nichts schlimmes. An sich wird mit dem Kind gespielt. Mehr nicht.
Aja99
3996 Beiträge
12.12.2016 16:43
Die Frühförderung muss ja nicht im kiga stattfinden.
Sondern im Nachmittag s Bereich .Erkundige dich da mal da gibt es separate Institutionen die das anbieten
smiley86
1239 Beiträge
12.12.2016 17:30
Is ja nicht im Kiga, ich soll ihn aber gleich für september in nem I-Kiga anmelden!
sabrinas_baby
494 Beiträge
12.12.2016 18:17
Zitat von smiley86:

Is ja nicht im Kiga, ich soll ihn aber gleich für september in nem I-Kiga anmelden!


Und genau das finde ich wirklich verfrüht und übertrieben
Also, liebe TE: Er kann doch erstmal mit der Frühförderung starten. Die werden da ja vorher auch erstmal ein paar Tests machen um eine gesicherte Diagnose zu bekommen. Und dann würde ich weiterschauen. Solange dein Sohn keine anderen Kinder oder sich selbst gefährdet, finde ich, sollte erstmal abgewartet werden. Ich bin ja auch Erzieherin und ich kenne es nicht, dass ein Kind bevor es richtig eingewöhnt ist schon in einen anderen Kiga gehen soll. Das klingt ein bisschen nach abschieben...
90gluecklich
141 Beiträge
12.12.2016 19:20
Ich kenne deinen Sohn nicht und kann daher auch nicht sagen, ob die Entscheidung so früh den Kiga zu wechseln übereilt oder oder nicht.
Allerdings möchte ich bei den hier oft geschriebenen Meinungen etwas dagegen gehen: es ist nicht pauschal nach drei Monaten zu früh eine Empfehlung auf Kigawechsel zu geben. Ich bin Erzieherin und ja, manchmal merkt man dass ein Kind zb etwas mehr oder auch besondere Unterstützung braucht, manchmal wird alles dadurch besser und nach einem Jahr ist klar dass kein Kigawechsel notwendig ist. Aber genauso kommt es vor, dass man schon während der Eingewöhnung merkt dass das Kind hier nicht richtig ist. Schon in der ersten Woche, das ist möglich.
Von daher denke ich, dass ihr den Platz auf der Warteliste für den I-Kiga auf jeden Fall in Anspruch nehmen solltet, meist wartet man ja sehr lange. Und falls es tatsächlich so rauskommt, dass dein Sohn im jetzigen Kiga doch richtig ist und Hilfe durch die Frühförderung reicht, dann könnt ihr den andern Platz ja wieder absagen.
steph28
4167 Beiträge
12.12.2016 20:24
Ehrlich gesagt, würde ich jede Frühförderung nehmen, die ich kriegen kann, solange mein Kind das gerne macht. Auch wenn es völlig unbegründet ist, doch es kann deinem Kind doch nur gut tun. Und wenn nicht, abmelden.
Marf
30023 Beiträge
12.12.2016 20:30
Wo ist das Problem?
Frühförderung ist kein Makel.Leider werden viele Kinder NICHT frühzeitig gefördert und knappsen dann ewig herum bis sie aufgeholt haben.
Frühförderung ist wie ein Spiel für die Kleinen.Das ist singen,tanzen etc.,je nach 'Diagnose'.
Und welchem Kind schadet das?
Ich würde es nutzen und natürlich beobachten.
Jadaflo
78063 Beiträge
12.12.2016 20:33
liebe ts
nimm das angebot mit der frühförderung an
meine tochter hatte sie im alter zwischen 2-3
und danach hatte sie einen intigrationsplatz im kiga.... da hat sie dann ihre therapien bekommen

was dir klar sein muss
i-platz ist nicht i-platz
es gibt kindergärten die nehmen i-kinder auf
haben aber keine räume bzw. keine therapeuten kommen ins haus
12.12.2016 23:21
Nimm es an.
Erst heute hatte ich mit meinem Mann das Gespräch mit Leitung, Gruppenleitung & der Dame der FF. Sie bieten mobilen Einsatz im KiGa & begleiten bis ins Schulalter hier.
Kein "Nach-dem-KiGa-rumfahren" (Was bei uns nach 17 Uhr hiese & das Kind da alles aber nicht mehr aufnahmefähig ist).

Hier ist es relativ gleich, nur das Sophia eben anstatt agil sehr viel alleine und für sich spielt. Sie war auch nie in Krippe etc. Geht ebenfalls seit September.
Bei ihr ist die Frustrationsgrenze sehr schmal gesäät und sie hat ein paar Probleme in der eigenen Wahrnehmung.

Wir freuen uns das uns so geholfen wird & das ganze gleich direkt mit dem KiGa in Verbindung steht.
Wir werden auch weiterhin über die Entwicklung auf dem laufenden gehalten. Es hies das Ergo so und so noch zu früh wäre.

Sophia wird nun inners der Gruppe und ggf wenn sie mitmacht auch in Kleingruppen oder sogar alleine im Spiel beobachtet. Ende Januar (so lange geht das erstmal) gibt es dann das Erstgespräch, wo angesetzt wird.

Du kannst nichts schief machen, im Gegenteil =)
Klar, auch für Püppi wäre ein Integrativer vermutlich besser, aber Arbeitsbedingt gibt es für uns nur eine Betreuungslösung bis 17 Uhr & das bietet eben von 8 KiGas in der Stadt, nur der wo ich selbst arbeite, oder ein Komplett offenes System also Krippe/KiGa/Hort komplett offene Konzeption.
Da würde sie durchdrehen. Sie braucht ganz klare Strukturen
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 0 mal gemerkt