Mütter- und Schwangerenforum

Liebt ihr eure Kinder alle gleich stark?

Gehe zu Seite:
Christen
25090 Beiträge
05.06.2021 17:20
Zitat von Rebella:

Ich beschreibs mal so.
Ich liebe jedes Kind anders gleich. Das eine weil es besonders ruhig ist, das andere weils besonders lebhaft ist, den nächsten weil er ganz anders als ich ist, und den letzten weil er so wahnsinnig kreativ ist.
Es ist aber jedesmal der gleiche "Satz Liebe".

Weiß nicht ob ich das jetzt so rübergebracht habe wie ich wollte...
besser hätte ich es nicht ausdrücken können
Rommy-1983
1365 Beiträge
05.06.2021 17:47
Zitat von Rebella:

Ich beschreibs mal so.
Ich liebe jedes Kind anders gleich. Das eine weil es besonders ruhig ist, das andere weils besonders lebhaft ist, den nächsten weil er ganz anders als ich ist, und den letzten weil er so wahnsinnig kreativ ist.
Es ist aber jedesmal der gleiche "Satz Liebe".

Weiß nicht ob ich das jetzt so rübergebracht habe wie ich wollte...


Unterschreib ich so
Alaska
19471 Beiträge
05.06.2021 18:28
Jedes Kind lieb ich gleichermaßen stark. Es gab aber vor allem in der Anfangszeit Abschnitte, in denen ich immer dachte, dass ich den Kleinen nie sooo extrem lieben würde, wie den Großen. Weil er ja immer zwei Jahre mehr Erfahrung und Lebenszeit mit mir hatte.
Schon lange kann ich das aber abwinken. Ich könnte mich zwischen keiner meiner Kinder entscheiden, auch nicht sagen, wen ich lieber habe.

Aber es sind neben der Grundiebe, die ja eh schon enorm ist, bei beiden Kindern unterschiedliche Dinge, die noch oben drauf kommen. Und genauso unterschiedlich wie sie sind, sind sie perfekt. Zusammen sowieso, aber auch einzeln.
-M-Y-A-
23624 Beiträge
05.06.2021 18:45
Zitat von FrauKugelrund:

Zitat von Flieder_Zimmer:

Es ist irgendwie ein tabu Thema. So wirklich offen kann man darüber nicht mit Freunden oder Bekannten reden. Denn klar ist es das Ideal, dass man alle Kinder gleich liebt und gleich behandelt.

Aber ich hab schon oft das Gefühl, das mir meine mittlere Tochter am nächsten ist. Sie ist so ein "süßes" Kind. Große Augen, hübsch, still, lieb. Hat eigentlich nie Autonomie Anfälle... Ist mit allem zufrieden. Wenn ich sie anschaue, dann finde ich sie immer so niedlich uns toll. Die anderen Kinder sind auch toll, schlau, mutig, süß. Ich liebe alle Kinder. Alle haben so ihre eigenen coolen Eigenheiten.
Aber wenn ich die anderen anschaue hab ich nicht immer dieses "Welpengefühl" im Herzen. Schwer zu beschrieben. Dieses "ich ist die soooo süß"

Kennt das jemand? Oder hat das Gefühl, man liebt seine Kinder unterschiedlich doll?


Nö. In dem Augeblick, in dem mir das eine Kind ein Kissen zerschneidet, habe ich sicher andere Gefühle für es, als wenn es, wie die anderen, brav am Tablet sitzt. Das ist absolut situationsabhängig.

Aber ich würde für jedes einzelne meiner Kinder sterben ohne mit der Wimper zu zucken.

Und im Endeffekt stören doch am meisten die Eigenschaften, die man an sich selbst auch nicht mag oder?
ich unterschreibe das so.
19Sabrina87
5365 Beiträge
05.06.2021 19:53
Ich liebe beide Kinder von der Intensität her genau gleich.
Bei der Kleinen kommt halt der Niedlichkeitsfaktor oben drauf, bei dem Großen dieses: wow, ist der groß und toll!
Behandelt werden sie nixjt genau gleich, aber sie sind verschieden und auch aufgrund des Altersunterschieded haben sie halt andere Bedürfnisse.
Die Kleine braucht noch mehr Unterstützung, der Große nur noch kleine Handgriffe.
Die Kleine braucht noch mehr Körpernähe, der Große mehr verbale Stärkung, dass er alles kann was er will.
Dennoch macht das in meiner Liebe keinen Unterschied.
Ich versuche bei beiden die individuellen Bedürfnisse zu erfüllen.
tightrope
603 Beiträge
05.06.2021 22:08
Ich liebe meine Kinder auch anders aber gleich stark. Wie es jetzt schon mehrfach beschrieben wurde. Sind aber auch andere Geschlechter und großer Altersunterschied.

Was ich manchmal finde ist, das die Bindung mal etwas lockerer und mal etwas enger ist, zb weil das Kind gerade mit Papa viel unterwegs war oder man viel getrennt war weil ich drei Nachtschichten hatte oder so. Ich muss dann immer wieder gezielt Bonding machen um mich ganz nah zu fühlen also kuscheln und viel Zeit miteinander usw.

Vielleicht brauchst du das auch mit dem Kind dem du dich gerade etwas weniger nah fühlst?
12Pfoten
1683 Beiträge
06.06.2021 06:38
Lieben tu ich beide von ganzem Herzen.

Ich hab nur das Gefühl dass die Bindung ganz anders ist. Mit der Großen war ich als Baby jeden Monat im Krankenhaus, sie war immer bei mir, ich hab sie nie aus den Augen gelassen und mit fünf Monaten hatten wir dann eine Herz- OP und einen krassen Entzug hinter uns. Das schweißt extrem zusammen.

Bei dem Krümelchen jetzt habe ich tatsächlich Angst, dass es nicht ansatzweiße so intensiv wird (nein, ich brauch den ganzen Scheiß nicht nochmal). Deshalb war ich letztens echt überrascht als ich in der Fremdelphase merkte, dass er mich doch braucht

Lässt sich schwer beschreiben ohne dass es total beknackt klingt.
Nela77
687 Beiträge
06.06.2021 07:19
Zitat von Kunterschwarz:

Ich liebe keines mehr aber jedes anders. Vorallem je älter sie werden. Sie sind sooo unterschiedlich aber jedes auf seine art toll. Mal mehr mal weniger lach.

Ich denke aber dass sich das beim Mini nun ändert einfach weil 12 fast 13 Jahre dazwischen liegen werden und ich jetzt schon auf Wolke 7 schwebe und nur Baby im Kopf habe.
Die Großen wollen dieses betüddeln auch gar nicht mehr.

Zwischen Kind 2 und 3 liegen hier auch gut 12Jahre, aber die Liebe ist die gleiche. Meine mittlerweile Erwachsenen Kinder sind mir genauso wichtig und es ist mir auch wichtig, dass diese das spüren. Natürlich auf andere Art, aber ich liebe sie ja nicht weniger, weil sie groß sind.
Kunterschwarz
588 Beiträge
06.06.2021 07:33
Zitat von Nela77:

Zitat von Kunterschwarz:

Ich liebe keines mehr aber jedes anders. Vorallem je älter sie werden. Sie sind sooo unterschiedlich aber jedes auf seine art toll. Mal mehr mal weniger lach.

Ich denke aber dass sich das beim Mini nun ändert einfach weil 12 fast 13 Jahre dazwischen liegen werden und ich jetzt schon auf Wolke 7 schwebe und nur Baby im Kopf habe.
Die Großen wollen dieses betüddeln auch gar nicht mehr.

Zwischen Kind 2 und 3 liegen hier auch gut 12Jahre, aber die Liebe ist die gleiche. Meine mittlerweile Erwachsenen Kinder sind mir genauso wichtig und es ist mir auch wichtig, dass diese das spüren. Natürlich auf andere Art, aber ich liebe sie ja nicht weniger, weil sie groß sind.


Ich denke dennoch dass es anders ist. Die Fürsorge ist eine andere und inniger. Natürlich liebe ich keinen weniger nur weil er nun erwachsen oder groß ist.
Aber ein Baby hat ein ganz anderes liebes und fürsorgebedürfnis als ein großes Kind welches das so gar nicht mehr möchte weil es sich abgrenzt.
06.06.2021 07:34
Es gab eine Zeit, da habe ich meinen Kleinen vor allem als "anstrengend" beschrieben, die Grosse als süss und lieb. Es hat das Buch "So viel Freude, so viel Wut" von Nora Imlau gebraucht, dass ich ihn wirklich toll finde, so wie er ist! Geliebt habe ich ihn natürlich auch vorher, aber natürlich latent mjt dem Gefühl, dass es nervt, halt keine echte Annahme von seinem Charakter. Ich bin sehr sehr froh, dass es mir nicht mehr so geht, wie einige hier schrieben, dass das "liebe" Kind doch das Kind ist, das man mehr mag / geniesst, auch wenn man beide liebt.
06.06.2021 08:32
Ja, ich liebe sie alle gleich stark. Aber je nach Phase können wir mal mehr, mal weniger eng zusammenstehen. Ich habe einen Sohn, der mir charakterlich ähnlich ist, wir "verstehen" uns sehr gut, weil wir einfach gleich ticken in unserer Denk- und Empfindungsweise. Andere meiner Kinder sind ganz anders als ich selbst. Das ändert aber nichts an der grundlegenden Liebe, und die fühlt sich für alle gleich an.
06.06.2021 19:44
Das ist jetzt mit Neukind tatsächlich nicht ganz so leicht zu beantworten.
Mein großes Kind macht mich jeden Tag so unglaublich stolz; er ist so schlau, freundlich, pfiffig und auf eine (meistens) angenehme Art und Weise frech und schlagfertig. Er ist so ein toller, einfühlsamer großer Bruder. Er ist so schön und so verständig und hat mit seinen acht Jahren schon eine eigene Persönlichkeit aufgebaut, wofür ich ihn sehr schätze.
Und unsere kleine Rakete ist ja noch ganz frisch. Auch auf sie bin ich unheimlich stolz. Und zwischen Umzugs- und Kennenlern"stress" bereitet es mir gerade allergrößte Freude, sie sehr lange zu stillen, zu knuddeln, anzuhimmeln, tausend Fotos von ihr zu machen, sie in süße Klamotten zu stopfen, ihr beim Schlafen zuzuschauen, ihr vorzusingen oder sie einfach seeehr lange zu beobachten. Ehrlicherweise muss ich feststellen, dass unsere Liebe/Bindung/Beziehung zueinander sich - wenn auch von Anfang an vorhanden - noch im Aufbau befindet und ich noch nicht erahnen kann, in welche Richtung sich diese Liebe einmal entwickelt.

Jedoch ist jetzt bereits vollkommen klar, dass die Liebe zu meinen Kindern so individuell ist/sein wird wie meine Kinder selbst. Das ist kein Unterschied, der sich in Qualität oder Quantität der Liebe vermessen lässt. Natürlich wird es Unterschiede geben, aber vermutlich nicht in der Intensität. Gerade wegen der acht Jahre Altersunterschied werden sie immer recht unterschiedliche Bedürfnisse haben, die es zu befriedigen gilt. Ich denke, das beeinflusst auch die Bindung zwischen uns (denn ein Achtjähriger klebt natürlich weniger an mir als ein Säugling - mehr Bedürfnis nach Freiraum, weniger nach körperlicher Nähe). Heißt aber nicht, dass wir uns emotional deswegen weniger nahe stehen. Genauso treiben mir die Handlungen der Kleinen wohl (noch) nicht sooo die Tränen der Rührung und des Stolzes in die Augen, wie es der Große schafft, wenn er wieder einmal etwas ganz besonders gut gemacht hat.

Fakt ist jedenfalls, dass mein Herz sich ein weiteres Mal gesplittet hat und außerhalb meines Körpers herumläuft (und -liegt) und dass diese zwei ganz besonderen Menschen in meinem Leben für immer ein Teil von mir sein werden.
Hach, Hormone und so.
Christen
25090 Beiträge
06.06.2021 19:51
Zitat von Elsilein:

Das ist jetzt mit Neukind tatsächlich nicht ganz so leicht zu beantworten.
Mein großes Kind macht mich jeden Tag so unglaublich stolz; er ist so schlau, freundlich, pfiffig und auf eine (meistens) angenehme Art und Weise frech und schlagfertig. Er ist so ein toller, einfühlsamer großer Bruder. Er ist so schön und so verständig und hat mit seinen acht Jahren schon eine eigene Persönlichkeit aufgebaut, wofür ich ihn sehr schätze.
Und unsere kleine Rakete ist ja noch ganz frisch. Auch auf sie bin ich unheimlich stolz. Und zwischen Umzugs- und Kennenlern"stress" bereitet es mir gerade allergrößte Freude, sie sehr lange zu stillen, zu knuddeln, anzuhimmeln, tausend Fotos von ihr zu machen, sie in süße Klamotten zu stopfen, ihr beim Schlafen zuzuschauen, ihr vorzusingen oder sie einfach seeehr lange zu beobachten. Ehrlicherweise muss ich feststellen, dass unsere Liebe/Bindung/Beziehung zueinander sich - wenn auch von Anfang an vorhanden - noch im Aufbau befindet und ich noch nicht erahnen kann, in welche Richtung sich diese Liebe einmal entwickelt.

Jedoch ist jetzt bereits vollkommen klar, dass die Liebe zu meinen Kindern so individuell ist/sein wird wie meine Kinder selbst. Das ist kein Unterschied, der sich in Qualität oder Quantität der Liebe vermessen lässt. Natürlich wird es Unterschiede geben, aber vermutlich nicht in der Intensität. Gerade wegen der acht Jahre Altersunterschied werden sie immer recht unterschiedliche Bedürfnisse haben, die es zu befriedigen gilt. Ich denke, das beeinflusst auch die Bindung zwischen uns (denn ein Achtjähriger klebt natürlich weniger an mir als ein Säugling - mehr Bedürfnis nach Freiraum, weniger nach körperlicher Nähe). Heißt aber nicht, dass wir uns emotional deswegen weniger nahe stehen. Genauso treiben mir die Handlungen der Kleinen wohl (noch) nicht sooo die Tränen der Rührung und des Stolzes in die Augen, wie es der Große schafft, wenn er wieder einmal etwas ganz besonders gut gemacht hat.

Fakt ist jedenfalls, dass mein Herz sich ein weiteres Mal gesplittet hat und außerhalb meines Körpers herumläuft (und -liegt) und dass diese zwei ganz besonderen Menschen in meinem Leben für immer ein Teil von mir sein werden.
Hach, Hormone und so.
bei deinem Text musste ich auch gerade schlucken, ganz ohne hormonelle Belastung
Nina_Nekro
25222 Beiträge
06.06.2021 19:59
Zitat von Elsilein:

Das ist jetzt mit Neukind tatsächlich nicht ganz so leicht zu beantworten.
Mein großes Kind macht mich jeden Tag so unglaublich stolz; er ist so schlau, freundlich, pfiffig und auf eine (meistens) angenehme Art und Weise frech und schlagfertig. Er ist so ein toller, einfühlsamer großer Bruder. Er ist so schön und so verständig und hat mit seinen acht Jahren schon eine eigene Persönlichkeit aufgebaut, wofür ich ihn sehr schätze.
Und unsere kleine Rakete ist ja noch ganz frisch. Auch auf sie bin ich unheimlich stolz. Und zwischen Umzugs- und Kennenlern"stress" bereitet es mir gerade allergrößte Freude, sie sehr lange zu stillen, zu knuddeln, anzuhimmeln, tausend Fotos von ihr zu machen, sie in süße Klamotten zu stopfen, ihr beim Schlafen zuzuschauen, ihr vorzusingen oder sie einfach seeehr lange zu beobachten. Ehrlicherweise muss ich feststellen, dass unsere Liebe/Bindung/Beziehung zueinander sich - wenn auch von Anfang an vorhanden - noch im Aufbau befindet und ich noch nicht erahnen kann, in welche Richtung sich diese Liebe einmal entwickelt.

Jedoch ist jetzt bereits vollkommen klar, dass die Liebe zu meinen Kindern so individuell ist/sein wird wie meine Kinder selbst. Das ist kein Unterschied, der sich in Qualität oder Quantität der Liebe vermessen lässt. Natürlich wird es Unterschiede geben, aber vermutlich nicht in der Intensität. Gerade wegen der acht Jahre Altersunterschied werden sie immer recht unterschiedliche Bedürfnisse haben, die es zu befriedigen gilt. Ich denke, das beeinflusst auch die Bindung zwischen uns (denn ein Achtjähriger klebt natürlich weniger an mir als ein Säugling - mehr Bedürfnis nach Freiraum, weniger nach körperlicher Nähe). Heißt aber nicht, dass wir uns emotional deswegen weniger nahe stehen. Genauso treiben mir die Handlungen der Kleinen wohl (noch) nicht sooo die Tränen der Rührung und des Stolzes in die Augen, wie es der Große schafft, wenn er wieder einmal etwas ganz besonders gut gemacht hat.

Fakt ist jedenfalls, dass mein Herz sich ein weiteres Mal gesplittet hat und außerhalb meines Körpers herumläuft (und -liegt) und dass diese zwei ganz besonderen Menschen in meinem Leben für immer ein Teil von mir sein werden.
Hach, Hormone und so.

Schöner kann man es nicht sagen. Da bekomme ich direkt Tränen in den Augen und freue mich drauf bald mehr Kinder lieben zu dürfen.
07.06.2021 00:01
Zitat von Nina_Nekro:

Zitat von Elsilein:

Das ist jetzt mit Neukind tatsächlich nicht ganz so leicht zu beantworten.
Mein großes Kind macht mich jeden Tag so unglaublich stolz; er ist so schlau, freundlich, pfiffig und auf eine (meistens) angenehme Art und Weise frech und schlagfertig. Er ist so ein toller, einfühlsamer großer Bruder. Er ist so schön und so verständig und hat mit seinen acht Jahren schon eine eigene Persönlichkeit aufgebaut, wofür ich ihn sehr schätze.
Und unsere kleine Rakete ist ja noch ganz frisch. Auch auf sie bin ich unheimlich stolz. Und zwischen Umzugs- und Kennenlern"stress" bereitet es mir gerade allergrößte Freude, sie sehr lange zu stillen, zu knuddeln, anzuhimmeln, tausend Fotos von ihr zu machen, sie in süße Klamotten zu stopfen, ihr beim Schlafen zuzuschauen, ihr vorzusingen oder sie einfach seeehr lange zu beobachten. Ehrlicherweise muss ich feststellen, dass unsere Liebe/Bindung/Beziehung zueinander sich - wenn auch von Anfang an vorhanden - noch im Aufbau befindet und ich noch nicht erahnen kann, in welche Richtung sich diese Liebe einmal entwickelt.

Jedoch ist jetzt bereits vollkommen klar, dass die Liebe zu meinen Kindern so individuell ist/sein wird wie meine Kinder selbst. Das ist kein Unterschied, der sich in Qualität oder Quantität der Liebe vermessen lässt. Natürlich wird es Unterschiede geben, aber vermutlich nicht in der Intensität. Gerade wegen der acht Jahre Altersunterschied werden sie immer recht unterschiedliche Bedürfnisse haben, die es zu befriedigen gilt. Ich denke, das beeinflusst auch die Bindung zwischen uns (denn ein Achtjähriger klebt natürlich weniger an mir als ein Säugling - mehr Bedürfnis nach Freiraum, weniger nach körperlicher Nähe). Heißt aber nicht, dass wir uns emotional deswegen weniger nahe stehen. Genauso treiben mir die Handlungen der Kleinen wohl (noch) nicht sooo die Tränen der Rührung und des Stolzes in die Augen, wie es der Große schafft, wenn er wieder einmal etwas ganz besonders gut gemacht hat.

Fakt ist jedenfalls, dass mein Herz sich ein weiteres Mal gesplittet hat und außerhalb meines Körpers herumläuft (und -liegt) und dass diese zwei ganz besonderen Menschen in meinem Leben für immer ein Teil von mir sein werden.
Hach, Hormone und so.

Schöner kann man es nicht sagen. Da bekomme ich direkt Tränen in den Augen und freue mich drauf bald mehr Kinder lieben zu dürfen.

Oh, und gleich zwei sogar! Ganz herzlichen Glückwunsch!
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 10 mal gemerkt