Meiner Tochter ist der Kindergarten zu laut ...
26.08.2019 09:21
Guten Morgen,
in unserem Kiga ist wieder Eingewöhnungszeit und meine Kleine kommt mit der enormen Lautstärke bzw. dem Gekreische der Kinder nicht klar. Sie hat ein sehr empfindliches Gehör, und für sie ist andauerndes Kindergeschrei sehr anstrengend. Sie wollte heute gar nicht in den Kindergarten gehen, wir haben ihr gesagt dass wir mit den Erziehern ja morgen sprechen können und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Damit war sie auch einverstanden und als wir dann heute morgen im Kiga angekommen sind, fing eins der neuen Kinder stark an zu weinen und ließ sich überhaupt nicht beruhigen. Der Vater wollte das Kind bis 14 Uhr dort lassen, da hat die Erzieherin schon gesagt dass das Kind das noch nicht schafft und es bisher immer stark geweint hat.
Als er dann gegangen ist wurde das Weinen natürlich noch lauter und meine Tochter wollte nicht dableiben. Als die Erzieherin gerade kurz Zeit hatte haben wir sie darauf angesprochen, dass es meiner Tochter im Moment zu laut ist und sie auch in der Kuschelecke die sie im Gruppenraum haben wohl immer von den anderen Kindern bedrängt wird.
Die Kindergartenleitung kam auch vorbei, wir verstehen uns eigentlich ganz gut und meinte zu dem Thema, da müsse meine Tochter jetzt durch, die Große muss doch auch zur Schule und kann sich das nicht aussuchen ob sie gerade Lust hat oder nicht.
Ich finde das überhaupt nicht in Ordnung. Ich habe selber ein gutes Gehör und für mich ist so ein Geschrei echt Folter und für meine Tochter vermutlich auch. Während wir versucht haben meiner Tochter zu erklären dass die Kinder sich erst an die neue Situation gewöhnen müssen und ihre Eltern vermissen, sagt sie sowas ...
Ich habe der Erzieherin dann gesagt, dass sie uns anrufen sollen wenn meine Tochter nach Hause möchte und es ihr zu laut ist, wir holen sie dann ab. Aber ich bezweifle, dass sie das macht.
Wenn es bisher Tage gab an denen sie nicht in den Kiga wollte wegen irgendwelchen Vorfällen wurde ich auch nie angerufen.
Wie seht ihr das? Ich überlege, meine Tochter sonst wieder eine Woche zu Hause zu lassen, wenn man nicht auf ihr Bedürfnis nach Ruhe achtet. Ich meine, es geht ja nicht um den normalen Spiellärm, sondern darum dass sie sich im selben Raum aufhalten muss wo mindestens ein Kind wie am Spieß schreit und das über eine längere Zeit. Ich finde auch, die Eltern der neuen Kinder sind da in der Pflicht die Eingewöhnung so mitzumachen dass sich das Kind auch ohne ewiges Geschrei im Kiga aufhalten kann, bevor man es kurz abgibt und dann wieder weg ist. Daür ist es doch die Eingewöhnungszeit, oder nicht?
Meine Kinder waren beide nicht so, keiner hat einen Aufstand gemacht und daher mussten wir auch nur einen einzigen Tag dabei sein. Aber wenn meine Kinder sich so schwer getan hätten, hätte ich im Sinne aller erst mal zugesehen dass ich mein Kind beim Start unterstütze und die anderen Kinder auch geschont werden.
LG
in unserem Kiga ist wieder Eingewöhnungszeit und meine Kleine kommt mit der enormen Lautstärke bzw. dem Gekreische der Kinder nicht klar. Sie hat ein sehr empfindliches Gehör, und für sie ist andauerndes Kindergeschrei sehr anstrengend. Sie wollte heute gar nicht in den Kindergarten gehen, wir haben ihr gesagt dass wir mit den Erziehern ja morgen sprechen können und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Damit war sie auch einverstanden und als wir dann heute morgen im Kiga angekommen sind, fing eins der neuen Kinder stark an zu weinen und ließ sich überhaupt nicht beruhigen. Der Vater wollte das Kind bis 14 Uhr dort lassen, da hat die Erzieherin schon gesagt dass das Kind das noch nicht schafft und es bisher immer stark geweint hat.
Als er dann gegangen ist wurde das Weinen natürlich noch lauter und meine Tochter wollte nicht dableiben. Als die Erzieherin gerade kurz Zeit hatte haben wir sie darauf angesprochen, dass es meiner Tochter im Moment zu laut ist und sie auch in der Kuschelecke die sie im Gruppenraum haben wohl immer von den anderen Kindern bedrängt wird.
Die Kindergartenleitung kam auch vorbei, wir verstehen uns eigentlich ganz gut und meinte zu dem Thema, da müsse meine Tochter jetzt durch, die Große muss doch auch zur Schule und kann sich das nicht aussuchen ob sie gerade Lust hat oder nicht.
Ich finde das überhaupt nicht in Ordnung. Ich habe selber ein gutes Gehör und für mich ist so ein Geschrei echt Folter und für meine Tochter vermutlich auch. Während wir versucht haben meiner Tochter zu erklären dass die Kinder sich erst an die neue Situation gewöhnen müssen und ihre Eltern vermissen, sagt sie sowas ...
Ich habe der Erzieherin dann gesagt, dass sie uns anrufen sollen wenn meine Tochter nach Hause möchte und es ihr zu laut ist, wir holen sie dann ab. Aber ich bezweifle, dass sie das macht.
Wenn es bisher Tage gab an denen sie nicht in den Kiga wollte wegen irgendwelchen Vorfällen wurde ich auch nie angerufen.
Wie seht ihr das? Ich überlege, meine Tochter sonst wieder eine Woche zu Hause zu lassen, wenn man nicht auf ihr Bedürfnis nach Ruhe achtet. Ich meine, es geht ja nicht um den normalen Spiellärm, sondern darum dass sie sich im selben Raum aufhalten muss wo mindestens ein Kind wie am Spieß schreit und das über eine längere Zeit. Ich finde auch, die Eltern der neuen Kinder sind da in der Pflicht die Eingewöhnung so mitzumachen dass sich das Kind auch ohne ewiges Geschrei im Kiga aufhalten kann, bevor man es kurz abgibt und dann wieder weg ist. Daür ist es doch die Eingewöhnungszeit, oder nicht?
Meine Kinder waren beide nicht so, keiner hat einen Aufstand gemacht und daher mussten wir auch nur einen einzigen Tag dabei sein. Aber wenn meine Kinder sich so schwer getan hätten, hätte ich im Sinne aller erst mal zugesehen dass ich mein Kind beim Start unterstütze und die anderen Kinder auch geschont werden.
LG
26.08.2019 09:27
Wenn du die Möglichkeit hast, lass sie ein paar Tage zu Hause. Mein Sohn ist da auch „empfindlich“, Aber hat sich nach 10–15 Minuten akklimatisiert und mag dann gar nicht mehr heim. In deinem Fall ist das ja doch ne Nummer krasser.
Bei uns hilft es, wenn ich noch ein paar Minuten mit da bleibe, als sicherer Hafen quasi. Wäre das evtl bei euch auch ne Möglichkeit?
Bei uns hilft es, wenn ich noch ein paar Minuten mit da bleibe, als sicherer Hafen quasi. Wäre das evtl bei euch auch ne Möglichkeit?
26.08.2019 09:35
Wie läuft denn bei euch die Eingewöhnung dass die Kids solange schreien, weinen und sich nicht beruhigen?
Das gab es in unserem kiga eigentlich nicht... Klar, Mal kurzes weinen beim abgeben aber die Kinder ließen sich Recht schnell beruhigen und ablenken.
In eurem Fall würde ich das Kind einfach Zuhause lassen. Ihr seid ja nicht darauf angewiesen da du Zuhause bist.
Und wenn die Eingewöhnung vorbei ist einen erneuten Versuch mit dem kiga starten
Das gab es in unserem kiga eigentlich nicht... Klar, Mal kurzes weinen beim abgeben aber die Kinder ließen sich Recht schnell beruhigen und ablenken.
In eurem Fall würde ich das Kind einfach Zuhause lassen. Ihr seid ja nicht darauf angewiesen da du Zuhause bist.
Und wenn die Eingewöhnung vorbei ist einen erneuten Versuch mit dem kiga starten
26.08.2019 09:35
Klingt blöd, aber kauf deiner Tochter Schallschutzkopfhörer, gibt es auch für Kinder, in eigentlich jedem größeren Baumarkt, damit hört sie alles gedämpft und kann trotzdem in den Kindergarten gehen, du kannst sie jetzt ja nicht die nächsten 3-4 Wochen daheim lassen.
So was, gibt es notfalls auch in pink.
So was, gibt es notfalls auch in pink.
26.08.2019 09:39
Wie ist es denn räumlich aufgeteilt?
Mein Sohn geht seit 1 Woche in den Kindergarten und weil ihm der Trubel zur bringzeit/frühstückszeit/morgenkreis usw zu viel ist, verzieht er sich in einen anderen Raum und sucht sich ruhige Plätze, wird in seinem Bedürfnis dem Trubel zu entkommen aber auch sehr von den Erzieherinnen unterstützt.
Gäbe es die Möglichkeit, dem Lärm irgendwie räumlich auszuweichen?
Mein Sohn geht seit 1 Woche in den Kindergarten und weil ihm der Trubel zur bringzeit/frühstückszeit/morgenkreis usw zu viel ist, verzieht er sich in einen anderen Raum und sucht sich ruhige Plätze, wird in seinem Bedürfnis dem Trubel zu entkommen aber auch sehr von den Erzieherinnen unterstützt.
Gäbe es die Möglichkeit, dem Lärm irgendwie räumlich auszuweichen?
26.08.2019 09:50
Ich werde nachher mal schauen wie der Tag für sie war, und ggf. mit den Erzieherinnen reden ob ich wirklich ein paar Minuten dabei bleiben kann. Und wenn ich merke es wird nicht besser nehme ich sie wieder mit.
Sie geht eigentlich gern in den Kindergarten und hat ihre Kumpels die sie erst seit einer Woche wieder sehen konnte wegen Kigaferien. Deswegen fände ich es schade, wenn sie wirklich wieder zu Hause bleiben müsste, aber wenn sich das nicht bessert geht es nicht anders. Sie hat auch durch die Lautstärke im Kiga das "Problem" entwickelt, dass sie nur noch schreiend kommuniziert ... ich muss ihr zig mal am Tag sagen, sie soll bitte leiser reden. Jetzt scheint es aber auch zu viel für sie zu werden.
Die Eingewöhnung lief bei uns zumindest in aller Ruhe ab, die Kinder haben das Tempo vorgegeben wie lang sie mitmachen und nur die erste Woche waren es 2 bis 3 Stunden täglich, unabhängig davon ob das Kind auch länger hätte bleiben können und die zweite Woche durften sie dann voll dableiben. Aber bei uns gab es eben keine Komplikationen.
Das Kind was heute so geweint hat spricht und versteht noch kein Deutsch, der Vater kann sich schon verständigen aber die Mutter scheint auch noch kein Deutsch zu können. Ich habe sie letzte Woche das erste Mal gesehen, vermutlich zum ersten Eingewöhnungstag des Jungen und da saß die Mutter erst mal mit in der Gruppe, als wir meine Tochter hingebracht haben. Danach hab ich sie dann erst heute wieder beim Hinbringen getroffen, diesmal nur Vater und Kind und der Vater musste auch gleich zur Arbeit - und dementsprechend die Reaktion des Jungen.
Die Erzieherin hat noch zu dem Jungen gesagt, die Mama käme gleich - ich hoffe, er wurde inzwischen abgeholt oder zumindest ist die Mutter mit im Kindergarten.
Es gibt zwei Erzieherinnen in der Gruppe, und die "freie" Erzieherin ist die mit der meine tochter nicht gut klarkommt. Die hat ihr wohl letzte Woche auch gesagt, dass es ihr egal wäre dass es meiner Tochter zu laut ist ... die Frau ist Gott sei Dank nur noch bis Ende September da.
Und ihre Bezugserzieherin ist im Moment mehr mit den Neuankömmlingen beschäftigt, aber achtet soweit es geht mit auf meine Kleine. Sie wollte auch mit ihr was basteln, aber mit dem schreienden Jungen auf dem Arm war das für meine Tochter natürlich keine Option in dem Moment.
Kopfhörer wären auch nicht schlecht, danke für den Tipp. Ich werde mal schauen ob sie sowas tragen würde, dann kann sie sich die bei Bedarf aufsetzen und hat ihre Freunde trotzdem um sich herum.
Sie geht eigentlich gern in den Kindergarten und hat ihre Kumpels die sie erst seit einer Woche wieder sehen konnte wegen Kigaferien. Deswegen fände ich es schade, wenn sie wirklich wieder zu Hause bleiben müsste, aber wenn sich das nicht bessert geht es nicht anders. Sie hat auch durch die Lautstärke im Kiga das "Problem" entwickelt, dass sie nur noch schreiend kommuniziert ... ich muss ihr zig mal am Tag sagen, sie soll bitte leiser reden. Jetzt scheint es aber auch zu viel für sie zu werden.
Die Eingewöhnung lief bei uns zumindest in aller Ruhe ab, die Kinder haben das Tempo vorgegeben wie lang sie mitmachen und nur die erste Woche waren es 2 bis 3 Stunden täglich, unabhängig davon ob das Kind auch länger hätte bleiben können und die zweite Woche durften sie dann voll dableiben. Aber bei uns gab es eben keine Komplikationen.
Das Kind was heute so geweint hat spricht und versteht noch kein Deutsch, der Vater kann sich schon verständigen aber die Mutter scheint auch noch kein Deutsch zu können. Ich habe sie letzte Woche das erste Mal gesehen, vermutlich zum ersten Eingewöhnungstag des Jungen und da saß die Mutter erst mal mit in der Gruppe, als wir meine Tochter hingebracht haben. Danach hab ich sie dann erst heute wieder beim Hinbringen getroffen, diesmal nur Vater und Kind und der Vater musste auch gleich zur Arbeit - und dementsprechend die Reaktion des Jungen.
Die Erzieherin hat noch zu dem Jungen gesagt, die Mama käme gleich - ich hoffe, er wurde inzwischen abgeholt oder zumindest ist die Mutter mit im Kindergarten.
Es gibt zwei Erzieherinnen in der Gruppe, und die "freie" Erzieherin ist die mit der meine tochter nicht gut klarkommt. Die hat ihr wohl letzte Woche auch gesagt, dass es ihr egal wäre dass es meiner Tochter zu laut ist ... die Frau ist Gott sei Dank nur noch bis Ende September da.
Und ihre Bezugserzieherin ist im Moment mehr mit den Neuankömmlingen beschäftigt, aber achtet soweit es geht mit auf meine Kleine. Sie wollte auch mit ihr was basteln, aber mit dem schreienden Jungen auf dem Arm war das für meine Tochter natürlich keine Option in dem Moment.
Kopfhörer wären auch nicht schlecht, danke für den Tipp. Ich werde mal schauen ob sie sowas tragen würde, dann kann sie sich die bei Bedarf aufsetzen und hat ihre Freunde trotzdem um sich herum.
26.08.2019 09:53
Zitat von Morly:
Wie ist es denn räumlich aufgeteilt?
Mein Sohn geht seit 1 Woche in den Kindergarten und weil ihm der Trubel zur bringzeit/frühstückszeit/morgenkreis usw zu viel ist, verzieht er sich in einen anderen Raum und sucht sich ruhige Plätze, wird in seinem Bedürfnis dem Trubel zu entkommen aber auch sehr von den Erzieherinnen unterstützt.
Gäbe es die Möglichkeit, dem Lärm irgendwie räumlich auszuweichen?
Sie haben einen Kuschelraum, wo maximal zwei Kinder gleichzeitig rein dürfen. Der ist aber für den gesamten Kindergarten mit ca. 80 Kindern und oft voll, aber das wäre eine Möglichkeit. Dazu ist er auch direkt gegenüber von ihrem Gruppenraum, sodass sie in 5 Sekunden hin und zurück könnte.
26.08.2019 10:01
Zitat von Heati:
Zitat von Morly:
Wie ist es denn räumlich aufgeteilt?
Mein Sohn geht seit 1 Woche in den Kindergarten und weil ihm der Trubel zur bringzeit/frühstückszeit/morgenkreis usw zu viel ist, verzieht er sich in einen anderen Raum und sucht sich ruhige Plätze, wird in seinem Bedürfnis dem Trubel zu entkommen aber auch sehr von den Erzieherinnen unterstützt.
Gäbe es die Möglichkeit, dem Lärm irgendwie räumlich auszuweichen?
Sie haben einen Kuschelraum, wo maximal zwei Kinder gleichzeitig rein dürfen. Der ist aber für den gesamten Kindergarten mit ca. 80 Kindern und oft voll, aber das wäre eine Möglichkeit. Dazu ist er auch direkt gegenüber von ihrem Gruppenraum, sodass sie in 5 Sekunden hin und zurück könnte.
Oh OK, das ist ja schon enorm. In der Gruppe meines Sohnes gibt es mit dem Flur vor der Gruppe 8 verschiedene Räume
Vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit, dass deine Tochter morgens diesen Raum nutzt, bis der größte Trubel vorbei ist. Ich finde es wirklich schade, dass sie da von der Erzieherin so stehen gelassen und überhaupt nicht bei der Suche nach Alternativen unterstützt wird. Das es allen Kindern in der Gruppe gut geht, ist schließlich Teil ihres Jobs.
26.08.2019 10:26
Hmm, meine Überlegung wäre noch ob du sie evtl etwas später bringen kannst? Dann haben sich die bringsituationen vielleicht schon etwas beruhigt.
26.08.2019 10:55
Zitat von Heati:
Guten Morgen,
in unserem Kiga ist wieder Eingewöhnungszeit und meine Kleine kommt mit der enormen Lautstärke bzw. dem Gekreische der Kinder nicht klar. Sie hat ein sehr empfindliches Gehör, und für sie ist andauerndes Kindergeschrei sehr anstrengend. Sie wollte heute gar nicht in den Kindergarten gehen, wir haben ihr gesagt dass wir mit den Erziehern ja morgen sprechen können und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Damit war sie auch einverstanden und als wir dann heute morgen im Kiga angekommen sind, fing eins der neuen Kinder stark an zu weinen und ließ sich überhaupt nicht beruhigen. Der Vater wollte das Kind bis 14 Uhr dort lassen, da hat die Erzieherin schon gesagt dass das Kind das noch nicht schafft und es bisher immer stark geweint hat.
Als er dann gegangen ist wurde das Weinen natürlich noch lauter und meine Tochter wollte nicht dableiben. Als die Erzieherin gerade kurz Zeit hatte haben wir sie darauf angesprochen, dass es meiner Tochter im Moment zu laut ist und sie auch in der Kuschelecke die sie im Gruppenraum haben wohl immer von den anderen Kindern bedrängt wird.
Die Kindergartenleitung kam auch vorbei, wir verstehen uns eigentlich ganz gut und meinte zu dem Thema, da müsse meine Tochter jetzt durch, die Große muss doch auch zur Schule und kann sich das nicht aussuchen ob sie gerade Lust hat oder nicht.
Ich finde das überhaupt nicht in Ordnung. Ich habe selber ein gutes Gehör und für mich ist so ein Geschrei echt Folter und für meine Tochter vermutlich auch. Während wir versucht haben meiner Tochter zu erklären dass die Kinder sich erst an die neue Situation gewöhnen müssen und ihre Eltern vermissen, sagt sie sowas ...
Ich habe der Erzieherin dann gesagt, dass sie uns anrufen sollen wenn meine Tochter nach Hause möchte und es ihr zu laut ist, wir holen sie dann ab. Aber ich bezweifle, dass sie das macht.
Wenn es bisher Tage gab an denen sie nicht in den Kiga wollte wegen irgendwelchen Vorfällen wurde ich auch nie angerufen.
Wie seht ihr das? Ich überlege, meine Tochter sonst wieder eine Woche zu Hause zu lassen, wenn man nicht auf ihr Bedürfnis nach Ruhe achtet. Ich meine, es geht ja nicht um den normalen Spiellärm, sondern darum dass sie sich im selben Raum aufhalten muss wo mindestens ein Kind wie am Spieß schreit und das über eine längere Zeit. Ich finde auch, die Eltern der neuen Kinder sind da in der Pflicht die Eingewöhnung so mitzumachen dass sich das Kind auch ohne ewiges Geschrei im Kiga aufhalten kann, bevor man es kurz abgibt und dann wieder weg ist. Daür ist es doch die Eingewöhnungszeit, oder nicht?
Meine Kinder waren beide nicht so, keiner hat einen Aufstand gemacht und daher mussten wir auch nur einen einzigen Tag dabei sein. Aber wenn meine Kinder sich so schwer getan hätten, hätte ich im Sinne aller erst mal zugesehen dass ich mein Kind beim Start unterstütze und die anderen Kinder auch geschont werden.
LG
Genau aus diesem Grund geht mein Sohn nur 2,5 Stunden und auch nicht jeden Tag.Er ist schon nach dieser kurzen Zeit völlig erschöpft.Das geht aber nur,weil ich erst ab 17.30 arbeite bzw jetzt im Mutterschutz bin.
Gibt es evtl eine kleinere Gruppe?Oder kleinen Kiga?
26.08.2019 11:12
Also der Kindergarten hat vier Gruppen mit ca. 20 Kindern pro Gruppe und je eine 14 Uhr Gruppe, die von meiner Kleinen ist bis 15 Uhr und zwei 16 Uhr-Gruppen. Sie haben ein halboffenes Konzept, sodass sie sich teilweise aussuchen kann wo sie lieber hinmöchte, und sie sind auch viel draußen. Nur in ihrer Gruppe ist es recht trubelig, die anderen Gruppen scheinen ruhiger zu sein. Meine Große war bis vor einem Monat in einer der anderen Gruppen und dort ist die Stimmung entspannter.
Wenn es sich nicht bessert, wäre das meine erste Option die Gruppe wechseln zu lassen.
Wenn es sich nicht bessert, wäre das meine erste Option die Gruppe wechseln zu lassen.
26.08.2019 12:05
Meine Kinder mögen auch keinen großen Lärm, gerade wenn die Kinder im großen Atrium spielen, ist das Geschrei und der allgemeine Spiellärm manchmal echt krass. Unsere Kita arbeitet auch nach dem offenen Konzept, und bis nach dem Frühstück sind fast alle Kinder im Atrium - danach können Sie endlich raus. Deshalb bringe ich meinen Kleinen nach dem Frühstück, wo er dann direkt raus kann.
Du kannst dir scheinbar die Zeit auch einteilen, deshalb bring sie doch auch einfach später.
Viele Eltern haben absolut keine Möglichkeit sich frei zu nehmen für die Eingewöhnung, da finde ich es etwas unfair zu sagen, dass diese Eltern sich da nicht ausreichend um die Kinder kümmern. Wem tut es nicht weh, wenn das eigene Kind weint?
Du kannst dir scheinbar die Zeit auch einteilen, deshalb bring sie doch auch einfach später.
Viele Eltern haben absolut keine Möglichkeit sich frei zu nehmen für die Eingewöhnung, da finde ich es etwas unfair zu sagen, dass diese Eltern sich da nicht ausreichend um die Kinder kümmern. Wem tut es nicht weh, wenn das eigene Kind weint?
26.08.2019 12:34
Klingt so, als wäre dein Kind bei einer Tagesmutter besser aufgehoben.
Auf 20-25 Kinder kommen 2 Erzieher (+ evtl eine Sprungkraft). Dass man da wirklich nicht auf jede Befindlichkeit Rücksicht nehmen kann, ist logisch. Wären es mehr als 1 oder 2 Kinder, die mit dem Lärmpegel nicht klar kamen, könnte man eine Kraft dafür abstellen, dass sie sich mit den ruhigeren Kindern beschäftigt. So ist das aber nunmal gar nicht oder kaum möglich, weil da noch mindestens 19 andere Kinder da sind. Da können aber weder die Erzieher noch die Leitung was dafür, denn der Betreuungsschlüssel passt und der Träger wird daran nichts ändern, bis sich gesetzlich was ändert. Wenn das also das Grundproblem für deine Tochter ist, dass es laut ist würde ich mich definitiv nach einer anderen Betreuungsmöglichkeit umschauen. Eine die eher auf eure Bedürfnisse eingehen kann.
Auf 20-25 Kinder kommen 2 Erzieher (+ evtl eine Sprungkraft). Dass man da wirklich nicht auf jede Befindlichkeit Rücksicht nehmen kann, ist logisch. Wären es mehr als 1 oder 2 Kinder, die mit dem Lärmpegel nicht klar kamen, könnte man eine Kraft dafür abstellen, dass sie sich mit den ruhigeren Kindern beschäftigt. So ist das aber nunmal gar nicht oder kaum möglich, weil da noch mindestens 19 andere Kinder da sind. Da können aber weder die Erzieher noch die Leitung was dafür, denn der Betreuungsschlüssel passt und der Träger wird daran nichts ändern, bis sich gesetzlich was ändert. Wenn das also das Grundproblem für deine Tochter ist, dass es laut ist würde ich mich definitiv nach einer anderen Betreuungsmöglichkeit umschauen. Eine die eher auf eure Bedürfnisse eingehen kann.
26.08.2019 19:49
Bei meinen Kindern half es sehr, sie ganz früh zu bringen, wenn nur wenig Kinder da waren. Da haben die Erzieher noch freie Hände ...
Die ersten nachfolgenden Kinder waren erstmal müde und relativ ruhig. Und die Lieblingsplätze und -Spielsachen sind noch frei. Bis es dann laut und wild wird, sind sie schon vertieft und angekommen.
Die ersten nachfolgenden Kinder waren erstmal müde und relativ ruhig. Und die Lieblingsplätze und -Spielsachen sind noch frei. Bis es dann laut und wild wird, sind sie schon vertieft und angekommen.
26.08.2019 20:33
Wie alt ist deine Tochter denn?
Meine war auch so schnell überreizt und ich habe sie wieder aus dem Kiga genommen mit 1,5 Jahren nach 2 Wochen und ich habe mir in Ruhe eine Tagesmutter gesucht. Da war sie 2,5 Jahre also bis 3,5 und dann in den Kiga. Das hat dann viel besser geklappt
Meine war auch so schnell überreizt und ich habe sie wieder aus dem Kiga genommen mit 1,5 Jahren nach 2 Wochen und ich habe mir in Ruhe eine Tagesmutter gesucht. Da war sie 2,5 Jahre also bis 3,5 und dann in den Kiga. Das hat dann viel besser geklappt
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