Mütter- und Schwangerenforum

religion

Gehe zu Seite:
susifr
5430 Beiträge
27.05.2012 14:12
Zitat von miss:

ja der der kleine moslem ist feiert er die muslimischen feste ale, auch mit entsprechenden hintergrund.
in islam existiert der christentum nicht und es wäre ja quasie eine sünde christ zu sein daher feiern wir das christliche nicht wirklich. aber weihnachten kann ich einfach nicht verzichten. nicht wegen dem christlichen. ich erlebe es selbst eher als schöne große familienfeier und mag es das die wohnung so nett dekoriert ist und allein der duft vom tannenbaum.

das ich groß was über christentum erzäle mag er eigentlich nciht. für ihn ist es betrug und keine religion. er ist ziemlich strenggläubig. aber spätestens in der schule wird er damit konfrontiert werden. wenn nicht sogar im kindergarten. wir haben hier nur 2 gute kindergärten und der eine ist christlich.

das was du da erzählst on der schule könt mein mann sein. wobei viele kinder das eben zu hause erzählt bekommen: mach da bloß nicht mit! und ob alle erwachsenen an einen adventskalender denken oder ob die gier da zu groß ist weiß ich nciht.

wir halten es in der krippe auch sehr neutral. aber haben das glück das die 2 betreffenden kinder mit beiden aufwachsen und es so einfacher ist. sonst dürften wir gar ncihts zu weihnachten machen. hatten wir auch schon.


Also ganz eindeutig stimmt das nicht, dass das Christentum im Koran nicht nicht existiert. das Christentum ist eine von den relegionen, die sogar im Islam anerkannt sind. So z.B. darf eine christliche Frau einen moslemischen Mann heiraten, weil ja die Religion vom Mann auf das Kind weitergegeben wird. Aus diesem Grund, darf keine moslemische Frau einen christlichen Mann heiraten, ohne das dieser vorher konvertiert. Des weiteren steh im Koran, das ein Moslem keine Unglaeubige heiraten darf. Also ohne jegliche Religion kann man gar keinen Moslem heiraten.
27.05.2012 14:25
Mein kleiner Prinz ist evangelisch A.B getauft, wie die Familie seines Vaters. Seine Taufpatin ist auch evangelisch A.B.
Ich bin röm. katholisch. Damals wollte ich beid er Taufe das mein Kleiner die Religion von seinem Dad annimmt, nur seit 2 Monaten gibts bei uns keinen Papa mehr (gott sei lob und dank).
Mein Kleiner ist zwar evangelisch, aber weder ich noch die Familie seines Papas, ist religiös, also ist es mir im Grunde egal
Aber wir feiern katholisch
27.05.2012 16:24
Und was hältst du selbst von der Religion deines Mannes, also die, die auch dein Kind mal haben sollte?
Also ich persönlich würde meinem Kind in Sachen Religion nichts mitgeben wollen wo ich nicht selber davon überzeugt bin. Hast du dich schon mal näher damit auseinandergesetzt? Also ich würde das nicht wollen, daß meine Schwiemu meinen Kindern eine Religion näher bringt, von der ich selbst nicht weiß ob es meinem Kind überhaupt guttut.
Littleme091012
9714 Beiträge
27.05.2012 16:28
wir feiern nur weihnachten... für mich ist weihnachten nicht relogion auch wenn weihnacten daraus entsanden ist. für mich ist weihnachten familie, sich darauf besinnen wofür man dankbar sein kann und einfach zusammen feiern das man einander hat. da wir das ganze nciht religiös gestalten finde ich das für uns einen schönen grund...
unsre kinder werden nicht getrauft sind zwar beide katholisch aber nicht gläubig. unsere kinder sollen später selbst entscheiden.....
27.05.2012 16:31
Zitat von dizza:

Und was hältst du selbst von der Religion deines Mannes, also die, die auch dein Kind mal haben sollte?
Also ich persönlich würde meinem Kind in Sachen Religion nichts mitgeben wollen wo ich nicht selber davon überzeugt bin. Hast du dich schon mal näher damit auseinandergesetzt? Also ich würde das nicht wollen, daß meine Schwiemu meinen Kindern eine Religion näher bringt, von der ich selbst nicht weiß ob es meinem Kind überhaupt guttut.


ja wie gesagt ich bin schon auch für den islam. fand ihn schon immer interessant und bei manchen auch besser als das christentum. aber klar, vor und nachzüge hat ja jede religion.

nur ich bin damit nicht aufgewachsen. und ich möchte das er eben die religion erlebt. nicht nur mitgeteilt bekommt sondern sie richtig leben kann, die religion ein lebendiger teil von ihm ist.
daher auch die woche bei der schwiegermama. sie lebt es und denke es tut ihm gut.
ich selbst bin ja nicht richtig religiös, da käme das nciht so rüber.
27.05.2012 16:34
Wenn du möchtest daß dein Kind die Religion "lebt" musst DU sie ihm vorleben. Was hindert dich daran?
27.05.2012 16:40
Zitat von dizza:

Wenn du möchtest daß dein Kind die Religion "lebt" musst DU sie ihm vorleben. Was hindert dich daran?


das ich kein mensch bin der glauben kann und viel zu wenig selbst rüber bringen kann da ich ohne religion aufwuchs.
ich weiß auch nicht ob ich übertreten will. weil das gleichzeitig bedeuten würde dass ich weihnachten als familienfeier aufgeben muß.
27.05.2012 16:49
Ich glaube nicht, daß man nicht glauben kann wenn man nicht religiös aufgewachsen ist. Wenn es für einen das richtige ist, und einem logisch erscheint und man merkt das dies das Leben bereichert, dann glaubt man auch daran. Aber allem Anschein nach bist du doch als nicht religiöser Mensch nicht unglücklich mit deinem Leben, oder? Also du hast doch auch nicht das Gefühl daß dir was fehlt,oder? Wieso willst du dann unbedingt daß dein Sohn gläubig wird?
27.05.2012 16:57
Zitat von dizza:

Ich glaube nicht, daß man nicht glauben kann wenn man nicht religiös aufgewachsen ist. Wenn es für einen das richtige ist, und einem logisch erscheint und man merkt das dies das Leben bereichert, dann glaubt man auch daran. Aber allem Anschein nach bist du doch als nicht religiöser Mensch nicht unglücklich mit deinem Leben, oder? Also du hast doch auch nicht das Gefühl daß dir was fehlt,oder? Wieso willst du dann unbedingt daß dein Sohn gläubig wird?


weil mein mann will das er ins paradies kommt, weil ich möchte das er eine gemeinschaft erlebt, weil glaube einen stärken kann bei lebensgrisen, weil ich menschen die glauben bewundern kann, weil mein mann sehr religiös ist und ich mir das für meinen sohn auch wünsche das er halt und sicherheit in der religion findet.

es war auch von vorneherein klar das ein kind auf jeden fall eben seine religion bekommt. und nur angehöre ohne was damit zu verbinden ist doof.
27.05.2012 18:17
Zitat von miss:

Zitat von esperanza76:

Find ich schön, dass du dir darüber Gedanken machst!
Ich würde deinem Kind auch beide Religionen vermitteln, ob es später etwas mit Religion anfangen kann, kannst du noch gar nicht wissen.
Beide Glaubensrichtungen sollten aber fürs Kind selbstverständlich sein.
Ich bin als Muslima im tiefsten Bayern aufgewachsen, war im kath. Religionsunterricht, bei Gottesdiensten und beim Krippenspiel durfte ich die Maria spielen! Geschadet hat's mir nicht, im Gegenteil, ich wage sogar zu behaupten, mehr über das Christentum zu wissen als so manch Christ. Weihnachten haben wir zuhause nicht gefeiert, was mir jedoch nicht gefehlt hat, ich kenn's halt nicht anders. Geschenke wird's dieses Jahr an Weihnachten für meine Maus jedoch geben, ich fand's damals doof, immer leer auszugehen, während andere Kinder reich beschenkt wurden.
Es gibt immer einen Mittelweg.


waren deine eltern da nie dagegen?


Nö, warum auch? Aus Angst, ich könnte eine "Ungläubige" werden? Man kann etwas nur ablehnen, wenn man es auch wirklich kennt. Das gilt sowohl für die Leute, die den Islam verteufeln wie auch für Moslems, die in Christen die "Fehlgeleiteten" sehen (wobei... Jesus ist im Islam ein Prophet, aber das nur am Rande ).
Leider gibt es heutzutage nicht wirklich viele, die sich kritisch damit beschäftigen wollen. Es wird den Medien oder den MeinungsBILDnern nach dem Mund geredet, leider meist, ohne einen einzigen Moslem zu kennen.
Meine liberale Einstellung liegt vermutlich aber daran, dass ich erlebt habe (bei anderen), dass allzu großer Druck (das ist schlecht! das darfst du nicht! du musst...!) meist zum Gegenteil führt. Einfaches Beispiel: Als Kind "durfte" ich Bifi nicht essen, weil Schwein drin ist. Dann hab ich's halt heimlich gemacht... und fand's scheußlich! Lass die Kinder also ihre eigenen Erfahrungen machen, gib ihnen die Liebe und das Selbstvertrauen, damit sie sich später aus voller Überzeugung zu einem Glauben bekennen können (oder auch nicht?) und dies eben nicht tun, weil der Papa das so will.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 1 mal gemerkt