Mütter- und Schwangerenforum

Was für "fiese Sprüche" lasst ihr los?

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05.03.2019 18:23
Jeder, der mal erlebt hat, wie sein Kleinkind mitten auf dem Klo einen Tobsuchtsanfall bekommen hat, weil das Licht im Bad zu hell und zu dunkel (O-Ton!) war, weiß, dass nicht jede Situation im Leben einer Mutter handlebar ist. Manchmal zählt es einfach als Erfolg, wenn alle Beteiligten überleben und das Leben hinterher wie gewohnt weitergehen kann.

BigBavaria
1911 Beiträge
05.03.2019 18:25
Zitat von Obsidian:

Aber das passiert doch nicht jeden Tag. Man steht ja nicht jeden Tag eine Viertelstunde früher auf, falls das Kind einen Tobsuchtsanfall bekommen könnte. Das passiert dann vielleicht einmal im Quartal, weil zufällig ganz viel Negatives zusammen gelaufen ist und zack, kriegt Kind morgens keinen klaren Gedanken mehr zusammen.

Und dann hat man eben die Möglichkeit, entweder Macht auszuüben und das Kind zu zwingen, sich umzuziehen oder man löst das Ganze eben anders und lässt das Kind im Schlafanzug in den Kindergarten tappern. Um mal nur bei diesem einen Beispiel von unzähligen zu bleiben.
( oder man hat unendlich viel Zeit und kann warten, bis das Kind sich wieder beruhigt hat und für logische Argumente offen ist.)


Danke Obsi!
Genau so seh ich das auch. Und wenn es dann den einen Tag nur im Gesicht gewaschen ist..so what
BigBavaria
1911 Beiträge
05.03.2019 18:27
Zitat von Marf:

Zitat von Tifa:

Zitat von Alaska:

Ich glaub nicht an Glück oder Unglück mit Kindern. Natürlich haben Kinder unterschiedliche Charaktere, aber wenn ein Kind morgens auf dem Boden liegt und ne völlige Panik/Wutattacke, weil es sich für den Kindergarten richten soll, dann läuft insgesamt was schief.
Ich glaube nicht, dass ich "Glück" hatte, einen vernünftigen und ausgeglichenen Dreijährigen zu haben. Das ist schon ganz viel Spiegelei. Ein Kind merkt, wie es einer Mutter geht.

Irgendwer hat doch schon den Knackpunkt angesprochen: Stress. Die Mutter MUSS zur Arbeit, die Mutter muss eine Präsentation machen. Ganz ehrlich, mit so kleinen Kindern MUSS ich gar nichts. Wenn ich unbedingt arbeiten möchte und mir die drei - sechs Jahre für mein Kind nicht nehmen möchte, dann muss ich mich besser organisieren. Stress und Druck gibt es hier morgens nicht.
Wir stehen auf, wir frühstücken, wir putzen uns die Zähne und das Gesicht, kämmen uns und dann ziehen wir uns in Ruhe an. Jonas macht das meist schon alleine. Währenddessen richte ich seinen Kindergartenrucksack.
Bau ich Stress auf, wird das Trödeln hier zur Katastrophe. Ich werd hektisch, er macht gefühlt überhaupt nichts mehr, ich werd noch hektischer, das Kind noch weniger. Ich glaub, dass ist eine Spirale, die man sich selber zaubert. Hab ich auch schon geschafft. Und letztendlich geht ein gefrustetes Kind mit einer gestressten Mutter aus dem Haus und die Stimmung ist am A****.
Aber das geht auch anders und dafür nehm ich mir die Zeit.

Was am Schlafanzug so schlimm ist? Es sind keine Klamotten, die man draußen trägt. Zum einen sind Schlafanzüge recht dünn. Bei uns sind die Kindergartenkinder bei Wind und Wetter mindestens 1-2 Stunden täglich draußen im Garten. Da läuft mir kein Kind mit einer dünnen Schlafanzughose rum.
Es geht hier auch kein Kind mit Klamotten raus, die er seit 10 Stunden im warmen Bett getragen hat. Genauso wenig gehen meine Kinder mit ungeputzen Zähnen aus dem Haus. Das ist für mich alles Grundhygiene (also ja, auch das Anziehen frischer Klamotten am nächsten Tag).

Aussuchen kann er sich das selber. Hier sind alle Klamotten mehr oder weniger stimmig und wenn die bunten Socken dann mal nicht zum blauen Oberteil passen, dann kann ich das verkraften.

Ich bin der absoluten Überzeugung, dass man sich selber reflektieren muss, was schief läuft, wenn ein Kind so ein Drama um das Ausziehen eines Schlafanzugs macht. Ich bitte euch, wir reden hier nicht von "Trink Lebertran, sonst muss ich ihn dir mit Gewalt einflößen".

Selbst bei meinem Kleinen, der wirklich viel emotionaler ist, wie mein Großer, muss ich nur irgendwann schärfer sagen, dass er jetzt bitte sitzen bleiben soll, weil ich ihm die Strumpfhose anziehen will. Noch nie hab ich erlebt, dass ein Kind sich deswegen steif macht und ein Drama anfängt, als stünde er kurz vor dem Impfen.


Das ist ein Schlag ins Gesicht für jedes Elternteil mit einem Kind das tatsächlich beim anziehen so verkrampft und sich steif macht und das liegt garantiert nicht an irgendwelchen Fehlern in der Erziehung, sondern am Charakter des Kindes.

Aber man kennt doch eben genau diesen Charakter.Wenn ich das einkalkuliere kommt es doch nicht zu der Hetze oder nur noch wenig 'Kampf'.


Und trotzdem kann man es nicht immer vermeiden. Meiner kann super kooperativ sein und der Morgen echt entspannt verlaufen.. und kaum sag ich: wir müssen los!..... boooom...Eskalation hoch drei
05.03.2019 18:58
Zitat von BigBavaria:

Zitat von Marf:

Zitat von Tifa:

Zitat von Alaska:

Ich glaub nicht an Glück oder Unglück mit Kindern. Natürlich haben Kinder unterschiedliche Charaktere, aber wenn ein Kind morgens auf dem Boden liegt und ne völlige Panik/Wutattacke, weil es sich für den Kindergarten richten soll, dann läuft insgesamt was schief.
Ich glaube nicht, dass ich "Glück" hatte, einen vernünftigen und ausgeglichenen Dreijährigen zu haben. Das ist schon ganz viel Spiegelei. Ein Kind merkt, wie es einer Mutter geht.

Irgendwer hat doch schon den Knackpunkt angesprochen: Stress. Die Mutter MUSS zur Arbeit, die Mutter muss eine Präsentation machen. Ganz ehrlich, mit so kleinen Kindern MUSS ich gar nichts. Wenn ich unbedingt arbeiten möchte und mir die drei - sechs Jahre für mein Kind nicht nehmen möchte, dann muss ich mich besser organisieren. Stress und Druck gibt es hier morgens nicht.
Wir stehen auf, wir frühstücken, wir putzen uns die Zähne und das Gesicht, kämmen uns und dann ziehen wir uns in Ruhe an. Jonas macht das meist schon alleine. Währenddessen richte ich seinen Kindergartenrucksack.
Bau ich Stress auf, wird das Trödeln hier zur Katastrophe. Ich werd hektisch, er macht gefühlt überhaupt nichts mehr, ich werd noch hektischer, das Kind noch weniger. Ich glaub, dass ist eine Spirale, die man sich selber zaubert. Hab ich auch schon geschafft. Und letztendlich geht ein gefrustetes Kind mit einer gestressten Mutter aus dem Haus und die Stimmung ist am A****.
Aber das geht auch anders und dafür nehm ich mir die Zeit.

Was am Schlafanzug so schlimm ist? Es sind keine Klamotten, die man draußen trägt. Zum einen sind Schlafanzüge recht dünn. Bei uns sind die Kindergartenkinder bei Wind und Wetter mindestens 1-2 Stunden täglich draußen im Garten. Da läuft mir kein Kind mit einer dünnen Schlafanzughose rum.
Es geht hier auch kein Kind mit Klamotten raus, die er seit 10 Stunden im warmen Bett getragen hat. Genauso wenig gehen meine Kinder mit ungeputzen Zähnen aus dem Haus. Das ist für mich alles Grundhygiene (also ja, auch das Anziehen frischer Klamotten am nächsten Tag).

Aussuchen kann er sich das selber. Hier sind alle Klamotten mehr oder weniger stimmig und wenn die bunten Socken dann mal nicht zum blauen Oberteil passen, dann kann ich das verkraften.

Ich bin der absoluten Überzeugung, dass man sich selber reflektieren muss, was schief läuft, wenn ein Kind so ein Drama um das Ausziehen eines Schlafanzugs macht. Ich bitte euch, wir reden hier nicht von "Trink Lebertran, sonst muss ich ihn dir mit Gewalt einflößen".

Selbst bei meinem Kleinen, der wirklich viel emotionaler ist, wie mein Großer, muss ich nur irgendwann schärfer sagen, dass er jetzt bitte sitzen bleiben soll, weil ich ihm die Strumpfhose anziehen will. Noch nie hab ich erlebt, dass ein Kind sich deswegen steif macht und ein Drama anfängt, als stünde er kurz vor dem Impfen.


Das ist ein Schlag ins Gesicht für jedes Elternteil mit einem Kind das tatsächlich beim anziehen so verkrampft und sich steif macht und das liegt garantiert nicht an irgendwelchen Fehlern in der Erziehung, sondern am Charakter des Kindes.

Aber man kennt doch eben genau diesen Charakter.Wenn ich das einkalkuliere kommt es doch nicht zu der Hetze oder nur noch wenig 'Kampf'.


Und trotzdem kann man es nicht immer vermeiden. Meiner kann super kooperativ sein und der Morgen echt entspannt verlaufen.. und kaum sag ich: wir müssen los!..... boooom...Eskalation hoch drei


Hier auch! Der Morgen super entspannt jeder hat seine Zeit und dann gehts los. Wir sagen sogar wie lange wir noch haben bis zum Start. Klappt wunderbar, aber es gibt so Tage. Die haben wir großen ja auch da könnte man 3 Stunden vorher aufstehen und es wurde trotzdem eskalieren.
Mehi08
37089 Beiträge
05.03.2019 18:58
Zitat von AmyPixie:

Phu, ich lese hier die ganze Zeit (kinderlos) still mit und frag mich, ob man wirklich seitenlang über einen Schlafi diskutieren muss? Und ich verstehe auch jetzt immer noch nicht, wo das Problem liegt Das Argument "macht man nicht" finde ich am schwächsten von allen, aber auch bei den anderen war kein überzeugendes dabei. Ich frage mich wirklich zwei Sachen:
1. wieso müssen Mütter es anderen Müttern immer so schwer machen und zeigen, dass sie ja viel besser sind?
2. wieso kämpft man Kämpfe, die so absolut unnötig sind?

Und Alaska, bei deinen Beiträgen musste ich wirklich oft schlucken. Bei der Bemerkung, dass sich arbeitende Mütter nicht die Zeit für ihre Kinder nehmen wollen(!) hat es mich echt geschüttelt. Es ist nun mal nicht jede Familie so gut situiert, dass sie mit nur ienem Gehalt über die Runden kommen. Und es gibt auch Alleinerziehende. Von was sollen die denn leben? Luft&Liebe?

Ich hab mir übrigens heute früh weder mein gesicht gewaschen, noch die Haare gekämmt

Mehi08
37089 Beiträge
05.03.2019 19:11
Hier klappen in der Regel die morgende reibungslos, wenige Male habe ich auch gesagt „wenn du nicht gleich umgezogen bist, dann geht es im Schlafanzug in die Kita“, er war immer dann fertig umgezogen, wenn er es nicht gemacht hätte, dann hätte ich ihn im Schlafanzug mitgenommen kommt ja keiner von um.

Wie gesagt, hier klappt normal alles ohne Probleme. Aber für den Fall das was ist, stehe ich ja nicht jeden Morgen zur Sicherheit ne Stunde früher auf.

Mein Großer zieht heute noch die Sachen an die ich ihn rausgelegte, mein Kleiner zieht seit nem halben Jahr das nicht mehr an, er hat seinen eigenen Kopf. Wenn ich ihn „meine“ Sachen anziehen möchte, dann muss ich mich auf ihn setzten damit ich das tun könnte.
Dann soll er sich seine Sachen halt raussuchen und selber anziehen, dass erspart mir jeden Morgen eine Menge Theater.

Beim 1. Kind dachte ich so oft „ was haben die denn alle, man sagt was, Kind folgt dem doch“
Tja und dann kam der Kleine und ich wurde eines besseren belehrt.

-Brünni88
23365 Beiträge
05.03.2019 19:15
Zitat von Mehi08:

Hier klappen in der Regel die morgende reibungslos, wenige Male habe ich auch gesagt „wenn du nicht gleich umgezogen bist, dann geht es im Schlafanzug in die Kita“, er war immer dann fertig umgezogen, wenn er es nicht gemacht hätte, dann hätte ich ihn im Schlafanzug mitgenommen kommt ja keiner von um.

Wie gesagt, hier klappt normal alles ohne Probleme. Aber für den Fall das was ist, stehe ich ja nicht jeden Morgen zur Sicherheit ne Stunde früher auf.

Mein Großer zieht heute noch die Sachen an die ich ihn rausgelegte, mein Kleiner zieht seit nem halben Jahr das nicht mehr an, er hat seinen eigenen Kopf. Wenn ich ihn „meine“ Sachen anziehen möchte, dann muss ich mich auf ihn setzten damit ich das tun könnte.
Dann soll er sich seine Sachen halt raussuchen und selber anziehen, dass erspart mir jeden Morgen eine Menge Theater.

Beim 1. Kind dachte ich so oft „ was haben die denn alle, man sagt was, Kind folgt dem doch“
Tja und dann kam der Kleine und ich wurde eines besseren belehrt.


Hier ist das selbe in grün deim Thema „Grenzen setzen“. Bei Jana dachte ich noch, ich bin es einfach, weil ich ihr absolut nix verbieten musste, sie gab mir einfach keinen Grund dazu, wenn überhaupt hat darüber reden ausgereicht, dann kam Chris, dem ich z.b. verbieten muss vom Küchentisch einen Kopfsprung auf sein auf dem Boden liegendes kuschelkissen zu machen
Jadaflo
78064 Beiträge
05.03.2019 19:27
wir haben morgens genau 1 std. zweit zwischen aufstehen und los gehen zum bus
wir haben seit dem die große im kiga war ungefähr den gleichen tagesablauf
der sich auf grund des alters schon ein paar mal leicht verändert hat
und trotz das wir struktur am morgen haben kann es vorkommen das morgens mal die socke quer hängt oder die naht im hosen bein

so jetzt zum eigentlichen thema zurück
Mehi08
37089 Beiträge
05.03.2019 19:28
Zitat von -Brünni88:

Zitat von Mehi08:

Hier klappen in der Regel die morgende reibungslos, wenige Male habe ich auch gesagt „wenn du nicht gleich umgezogen bist, dann geht es im Schlafanzug in die Kita“, er war immer dann fertig umgezogen, wenn er es nicht gemacht hätte, dann hätte ich ihn im Schlafanzug mitgenommen kommt ja keiner von um.

Wie gesagt, hier klappt normal alles ohne Probleme. Aber für den Fall das was ist, stehe ich ja nicht jeden Morgen zur Sicherheit ne Stunde früher auf.

Mein Großer zieht heute noch die Sachen an die ich ihn rausgelegte, mein Kleiner zieht seit nem halben Jahr das nicht mehr an, er hat seinen eigenen Kopf. Wenn ich ihn „meine“ Sachen anziehen möchte, dann muss ich mich auf ihn setzten damit ich das tun könnte.
Dann soll er sich seine Sachen halt raussuchen und selber anziehen, dass erspart mir jeden Morgen eine Menge Theater.

Beim 1. Kind dachte ich so oft „ was haben die denn alle, man sagt was, Kind folgt dem doch“
Tja und dann kam der Kleine und ich wurde eines besseren belehrt.


Hier ist das selbe in grün deim Thema „Grenzen setzen“. Bei Jana dachte ich noch, ich bin es einfach, weil ich ihr absolut nix verbieten musste, sie gab mir einfach keinen Grund dazu, wenn überhaupt hat darüber reden ausgereicht, dann kam Chris, dem ich z.b. verbieten muss vom Küchentisch einen Kopfsprung auf sein auf dem Boden liegendes kuschelkissen zu machen

Der Große war da auch deutlich einfacher. In dem Alter bin ich mit dem auf dem Gehweg mit dem Laufrad gewesen und er wäre nie auf die Straße gefahren.
Mit dem Kleinen könnte ich es nicht machen, der würde auch bei keinem „stop, halt etc“ reagieren.

Alles war der Große nie gemacht hat, macht der Kleine dafür um so doller.

Kopfsprung vom Küchentisch könnte der nämlich auch machen
Gwen85
18464 Beiträge
05.03.2019 20:23
Zitat von Aduja:

Zitat von Gwen85:

Zitat von Alaska:

Mich gruselt grad die Vorstellung, dass man wirklich keine andere Wahl mehr hat, als einen dreijährigen im Schlafi zum Kiga zu schicken, weil "man ihn nicht mehr angezogen bekommt".
Bitte. Hier passiert sowas ehrlich nicht. Das ist ein dreijähriger, kein hormongesteuerter Teenager, dem ich jetzt sicher auch nicht mehr die Hose hochziehen würde. Ich hab in dem ganzen Jahr noch nie ein einziges Kind im Schlafanzug im Kiga rumlaufen sehen und ich bin mir sehr sicher, dass die Erzieherinnen die Mütter bitten würden, das Kind am nächsten Tag angezogen zu bringen. Das sollte eine Mutter doch wirklich schaffen.
Also mein dreijähriger versteht, warum er nicht im Schlafanzug aus dem Haus kann/sich die Jacke anziehen muss. Das sind doch keine Babys ohne Verstand?
Ich hab auch so viel Kraft, dass ich nicht auf einen dreijährigen sitzen müsste, um ihn anzuziehen. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann werd ich halt lauter. Das passiert selten, aber spätestens dann würde er sich anziehen. Zur Not kommt das Zählen und die Konsequenz.

Da bin ich wieder bei dem Punkt, dass ich die Mutter bin, die im besten Fall immer das letzte Wort hat, weil ich bei manchen Themen nicht rumdiskutiere. Angezogen das Haus verlassen, dazu gehört Zähne geputzt und Gesicht gewaschen. Über das Zähne putzen diskutiert hier doch sicher auch niemand. Oder den Sturzhelm beim Fahrrad fahren? (Vermutlich doch).

Bin da ganz bei dir.
Es gab mal die "Androhung" beim trödeln und motzen "Wenn du dich jetzt nicht anziehst, gehst du ungewaschen und im Schlafanzug zum Kindergarten." Danach folgten große Augen und es wurde sich gewaschen und angezogen.
Über Zähneputzen diskutiere ich auch nicht, ebenso wenig über Nägel schneiden, kämmen und der Jahreszeit entsprechende Kleidung.
Sturzhelm bei Fahrrad und Roller fahren ist auch Pflicht. Wüsste da auch nicht, was es da zu diskutieren gibt. Dieses Laissez-Faire gibt es hier auch nicht. Immer alles erklären, warum und wieso und dann ist es auch gut.

Im Schlafanzug in den Kindergarten bringen ist doch kein Laissez-Faire.

Meinte das Allgemein.
Ein Schlafanzug ist keine Alltagskleidung, wäre hier auch zu dünn.
Unsere hatten mal eine Pyjama-Party im Kindergarten, aber selbst da wurden sie gewaschen, bekamen frische Unterwäsche an und einen frischen Schlafanzug und (weil sie es wollten) Wechselkleidung mit, weil im Schlafanzug geht man ja nicht draußen spielen, wäre ja schade, wenn der schmutzig werden würde, den trägt man ja nur im Bett.
Schlimm ist es nicht, ich verurteile da auch niemanden, kann jeder ja so handhaben, wie er möchte bzw wie es zu Hause klappt.
Ich möchte nicht, dass sie den Tag ungewaschen im Schlafanzug verbringen, ich möchte das für mich selbst auch nicht. Aber wenn andere das machen, ist mir das ziemlich Wurst und möchte da auch niemanden meinen Willen aufzwingen, ehrlich nicht.
Und ich sag mal so, was ich bisher so gehört habe von Patienten z.B., entweder ist die Kleinkindphase katastrophal anstrengend oder die Teeniephase. In der Erziehung gibt es auch kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur falsch.

Und ich bin ehrlich erschrocken, dass es jetzt fast 10 Seiten um das alberne Schlafanzugthema ging......
ella1804
674 Beiträge
05.03.2019 20:27
Ich war jetzt 6 Stunden arbeiten und es geht immer noch um den Schlafanzug?
MIU28
1527 Beiträge
05.03.2019 20:30
Zitat von ella1804:

Ich war jetzt 6 Stunden arbeiten und es geht immer noch um den Schlafanzug?

05.03.2019 20:33
Zitat von Tifa:

Ich finde schon das Kinder die Möglichkeit bekommen sollten Dinge selbst zu entscheiden. Und die Wahl der Kleidung gehört da definitiv dazu. Also wenn meine im schlafi zum Kindergarten wollten, würde ich sie auch lassen. Bisher kam das nicht vor, aber ich hätte da kein Problem mit (: Wir wurden von den Erzieherinnen schon einige Male darauf angesprochen das die Kids keine Jacke trugen. Na wenn ihnen nicht kalt ist

Lediglich bei Lebensbedrohlichen oder stark gesundheitsgefährdenden Dingen greife ich ein und setzte meine „Macht“ ein. (z.B. anschnallen, da gibt es keinen Kompromiss.)


Der Text hätte von mir sein können

Schon vor Jahren habe ich nicht verstanden, warum sich Mütter so nen Stress machen wegen Kind und Kleidung.
Wenn ein Kind im Schlafanzug gehen will, soll es das. Und wenn es keine Jacke will, ist das okay und ich nehme sie nur mit, so kann das Kind selbst lernen ohne schlimme Konsequenzen.
Aduja
28754 Beiträge
05.03.2019 20:38
Zitat von Gwen85:

Zitat von Aduja:

Zitat von Gwen85:

Zitat von Alaska:

Mich gruselt grad die Vorstellung, dass man wirklich keine andere Wahl mehr hat, als einen dreijährigen im Schlafi zum Kiga zu schicken, weil "man ihn nicht mehr angezogen bekommt".
Bitte. Hier passiert sowas ehrlich nicht. Das ist ein dreijähriger, kein hormongesteuerter Teenager, dem ich jetzt sicher auch nicht mehr die Hose hochziehen würde. Ich hab in dem ganzen Jahr noch nie ein einziges Kind im Schlafanzug im Kiga rumlaufen sehen und ich bin mir sehr sicher, dass die Erzieherinnen die Mütter bitten würden, das Kind am nächsten Tag angezogen zu bringen. Das sollte eine Mutter doch wirklich schaffen.
Also mein dreijähriger versteht, warum er nicht im Schlafanzug aus dem Haus kann/sich die Jacke anziehen muss. Das sind doch keine Babys ohne Verstand?
Ich hab auch so viel Kraft, dass ich nicht auf einen dreijährigen sitzen müsste, um ihn anzuziehen. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann werd ich halt lauter. Das passiert selten, aber spätestens dann würde er sich anziehen. Zur Not kommt das Zählen und die Konsequenz.

Da bin ich wieder bei dem Punkt, dass ich die Mutter bin, die im besten Fall immer das letzte Wort hat, weil ich bei manchen Themen nicht rumdiskutiere. Angezogen das Haus verlassen, dazu gehört Zähne geputzt und Gesicht gewaschen. Über das Zähne putzen diskutiert hier doch sicher auch niemand. Oder den Sturzhelm beim Fahrrad fahren? (Vermutlich doch).

Bin da ganz bei dir.
Es gab mal die "Androhung" beim trödeln und motzen "Wenn du dich jetzt nicht anziehst, gehst du ungewaschen und im Schlafanzug zum Kindergarten." Danach folgten große Augen und es wurde sich gewaschen und angezogen.
Über Zähneputzen diskutiere ich auch nicht, ebenso wenig über Nägel schneiden, kämmen und der Jahreszeit entsprechende Kleidung.
Sturzhelm bei Fahrrad und Roller fahren ist auch Pflicht. Wüsste da auch nicht, was es da zu diskutieren gibt. Dieses Laissez-Faire gibt es hier auch nicht. Immer alles erklären, warum und wieso und dann ist es auch gut.

Im Schlafanzug in den Kindergarten bringen ist doch kein Laissez-Faire.

Meinte das Allgemein.
Ein Schlafanzug ist keine Alltagskleidung, wäre hier auch zu dünn.
Unsere hatten mal eine Pyjama-Party im Kindergarten, aber selbst da wurden sie gewaschen, bekamen frische Unterwäsche an und einen frischen Schlafanzug und (weil sie es wollten) Wechselkleidung mit, weil im Schlafanzug geht man ja nicht draußen spielen, wäre ja schade, wenn der schmutzig werden würde, den trägt man ja nur im Bett.
Schlimm ist es nicht, ich verurteile da auch niemanden, kann jeder ja so handhaben, wie er möchte bzw wie es zu Hause klappt.
Ich möchte nicht, dass sie den Tag ungewaschen im Schlafanzug verbringen, ich möchte das für mich selbst auch nicht. Aber wenn andere das machen, ist mir das ziemlich Wurst und möchte da auch niemanden meinen Willen aufzwingen, ehrlich nicht.
Und ich sag mal so, was ich bisher so gehört habe von Patienten z.B., entweder ist die Kleinkindphase katastrophal anstrengend oder die Teeniephase. In der Erziehung gibt es auch kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur falsch.

Und ich bin ehrlich erschrocken, dass es jetzt fast 10 Seiten um das alberne Schlafanzugthema ging......

Dann kann ich ja noch Hoffnung haben.
Chrysopelea
17769 Beiträge
06.03.2019 09:59
Zitat von Gwen85:

Zitat von Aduja:

Zitat von Gwen85:

Zitat von Alaska:

Mich gruselt grad die Vorstellung, dass man wirklich keine andere Wahl mehr hat, als einen dreijährigen im Schlafi zum Kiga zu schicken, weil "man ihn nicht mehr angezogen bekommt".
Bitte. Hier passiert sowas ehrlich nicht. Das ist ein dreijähriger, kein hormongesteuerter Teenager, dem ich jetzt sicher auch nicht mehr die Hose hochziehen würde. Ich hab in dem ganzen Jahr noch nie ein einziges Kind im Schlafanzug im Kiga rumlaufen sehen und ich bin mir sehr sicher, dass die Erzieherinnen die Mütter bitten würden, das Kind am nächsten Tag angezogen zu bringen. Das sollte eine Mutter doch wirklich schaffen.
Also mein dreijähriger versteht, warum er nicht im Schlafanzug aus dem Haus kann/sich die Jacke anziehen muss. Das sind doch keine Babys ohne Verstand?
Ich hab auch so viel Kraft, dass ich nicht auf einen dreijährigen sitzen müsste, um ihn anzuziehen. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann werd ich halt lauter. Das passiert selten, aber spätestens dann würde er sich anziehen. Zur Not kommt das Zählen und die Konsequenz.

Da bin ich wieder bei dem Punkt, dass ich die Mutter bin, die im besten Fall immer das letzte Wort hat, weil ich bei manchen Themen nicht rumdiskutiere. Angezogen das Haus verlassen, dazu gehört Zähne geputzt und Gesicht gewaschen. Über das Zähne putzen diskutiert hier doch sicher auch niemand. Oder den Sturzhelm beim Fahrrad fahren? (Vermutlich doch).

Bin da ganz bei dir.
Es gab mal die "Androhung" beim trödeln und motzen "Wenn du dich jetzt nicht anziehst, gehst du ungewaschen und im Schlafanzug zum Kindergarten." Danach folgten große Augen und es wurde sich gewaschen und angezogen.
Über Zähneputzen diskutiere ich auch nicht, ebenso wenig über Nägel schneiden, kämmen und der Jahreszeit entsprechende Kleidung.
Sturzhelm bei Fahrrad und Roller fahren ist auch Pflicht. Wüsste da auch nicht, was es da zu diskutieren gibt. Dieses Laissez-Faire gibt es hier auch nicht. Immer alles erklären, warum und wieso und dann ist es auch gut.

Im Schlafanzug in den Kindergarten bringen ist doch kein Laissez-Faire.

Meinte das Allgemein.
Ein Schlafanzug ist keine Alltagskleidung, wäre hier auch zu dünn.
Unsere hatten mal eine Pyjama-Party im Kindergarten, aber selbst da wurden sie gewaschen, bekamen frische Unterwäsche an und einen frischen Schlafanzug und (weil sie es wollten) Wechselkleidung mit, weil im Schlafanzug geht man ja nicht draußen spielen, wäre ja schade, wenn der schmutzig werden würde, den trägt man ja nur im Bett.
Schlimm ist es nicht, ich verurteile da auch niemanden, kann jeder ja so handhaben, wie er möchte bzw wie es zu Hause klappt.
Ich möchte nicht, dass sie den Tag ungewaschen im Schlafanzug verbringen, ich möchte das für mich selbst auch nicht. Aber wenn andere das machen, ist mir das ziemlich Wurst und möchte da auch niemanden meinen Willen aufzwingen, ehrlich nicht.
Und ich sag mal so, was ich bisher so gehört habe von Patienten z.B., entweder ist die Kleinkindphase katastrophal anstrengend oder die Teeniephase. In der Erziehung gibt es auch kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur falsch.

Und ich bin ehrlich erschrocken, dass es jetzt fast 10 Seiten um das alberne Schlafanzugthema ging......


Ich hab jetzt schon ein paar mal gelesen, dass die Kinder nicht ungewaschen raus gehen sollen. Aber wovon sind die denn dreckig? Bei uns wird abends der Dreck vom Tag (Spielplatz, Schule etc.) abgewaschen, damit man nicht dreckig ins Bett geht. Aber dann ist man morgens doch noch sauber Wascht ihr eure Kinder echt 2x am Tag? Und ich meine jetzt so wirklich am ganzen Körper, nicht nur Gesicht und Po...
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