Was für "fiese Sprüche" lasst ihr los?
05.03.2019 11:04
Zitat von Alaska:
Mich gruselt grad die Vorstellung, dass man wirklich keine andere Wahl mehr hat, als einen dreijährigen im Schlafi zum Kiga zu schicken, weil "man ihn nicht mehr angezogen bekommt".
Bitte. Hier passiert sowas ehrlich nicht. Das ist ein dreijähriger, kein hormongesteuerter Teenager, dem ich jetzt sicher auch nicht mehr die Hose hochziehen würde. Ich hab in dem ganzen Jahr noch nie ein einziges Kind im Schlafanzug im Kiga rumlaufen sehen und ich bin mir sehr sicher, dass die Erzieherinnen die Mütter bitten würden, das Kind am nächsten Tag angezogen zu bringen. Das sollte eine Mutter doch wirklich schaffen.
Also mein dreijähriger versteht, warum er nicht im Schlafanzug aus dem Haus kann/sich die Jacke anziehen muss. Das sind doch keine Babys ohne Verstand?
Ich hab auch so viel Kraft, dass ich nicht auf einen dreijährigen sitzen müsste, um ihn anzuziehen. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann werd ich halt lauter. Das passiert selten, aber spätestens dann würde er sich anziehen. Zur Not kommt das Zählen und die Konsequenz.
Da bin ich wieder bei dem Punkt, dass ich die Mutter bin, die im besten Fall immer das letzte Wort hat, weil ich bei manchen Themen nicht rumdiskutiere. Angezogen das Haus verlassen, dazu gehört Zähne geputzt und Gesicht gewaschen. Über das Zähne putzen diskutiert hier doch sicher auch niemand. Oder den Sturzhelm beim Fahrrad fahren? (Vermutlich doch).
Bin da ganz bei dir.
Es gab mal die "Androhung" beim trödeln und motzen "Wenn du dich jetzt nicht anziehst, gehst du ungewaschen und im Schlafanzug zum Kindergarten." Danach folgten große Augen und es wurde sich gewaschen und angezogen.
Über Zähneputzen diskutiere ich auch nicht, ebenso wenig über Nägel schneiden, kämmen und der Jahreszeit entsprechende Kleidung.
Sturzhelm bei Fahrrad und Roller fahren ist auch Pflicht. Wüsste da auch nicht, was es da zu diskutieren gibt. Dieses Laissez-Faire gibt es hier auch nicht. Immer alles erklären, warum und wieso und dann ist es auch gut.
05.03.2019 11:25
Ich verstehe die ganze Diskussion auch nicht so wirklich, ja es ist doch nur ein Schlafanzug
Ok komplett im Schlafanzug sind wir auch noch nicht los. Allerdings hat mein zweijähriger einen heiß geliebten Paw Patrol Schlafanzug. Er ließ sich absolut nicht das Oberteil ausziehen, keine Chance. Ging kein Weg rein
Also blieb es eben an. Das ist dann der Moment wo ich mich entscheide muss ob ich das jetzt durchziehe mit einem weinenden und wütenden Kleinkind in den Kindergarten zu spazieren, selbst das abgeben im Kindergarten ist dann einfach unschön und anstrengend für uns beide. Also behält er es einfach an und fertig.
Um dann abends die Diskussion übers ausziehen zu verhindern, rutscht mir beim Zähne putzen der Becher aus der Hand, huch nass. Das kann er nämlich gar nicht leiden
Ok komplett im Schlafanzug sind wir auch noch nicht los. Allerdings hat mein zweijähriger einen heiß geliebten Paw Patrol Schlafanzug. Er ließ sich absolut nicht das Oberteil ausziehen, keine Chance. Ging kein Weg rein
Also blieb es eben an. Das ist dann der Moment wo ich mich entscheide muss ob ich das jetzt durchziehe mit einem weinenden und wütenden Kleinkind in den Kindergarten zu spazieren, selbst das abgeben im Kindergarten ist dann einfach unschön und anstrengend für uns beide. Also behält er es einfach an und fertig.
Um dann abends die Diskussion übers ausziehen zu verhindern, rutscht mir beim Zähne putzen der Becher aus der Hand, huch nass. Das kann er nämlich gar nicht leiden
05.03.2019 11:30
Ich zähle auch an und ich sage auch nach endlos diskussionen. " weil ich es so sage" und " ich bin der chef" .aber finde ich auch nicht schlimm oder sowas.
Im schlafi in kiga bringen oder nur halb angezogen, mache ich auch nicht.
Im schlafi in kiga bringen oder nur halb angezogen, mache ich auch nicht.
05.03.2019 11:32
Zitat von Gwen85:
Zitat von Alaska:
Mich gruselt grad die Vorstellung, dass man wirklich keine andere Wahl mehr hat, als einen dreijährigen im Schlafi zum Kiga zu schicken, weil "man ihn nicht mehr angezogen bekommt".
Bitte. Hier passiert sowas ehrlich nicht. Das ist ein dreijähriger, kein hormongesteuerter Teenager, dem ich jetzt sicher auch nicht mehr die Hose hochziehen würde. Ich hab in dem ganzen Jahr noch nie ein einziges Kind im Schlafanzug im Kiga rumlaufen sehen und ich bin mir sehr sicher, dass die Erzieherinnen die Mütter bitten würden, das Kind am nächsten Tag angezogen zu bringen. Das sollte eine Mutter doch wirklich schaffen.
Also mein dreijähriger versteht, warum er nicht im Schlafanzug aus dem Haus kann/sich die Jacke anziehen muss. Das sind doch keine Babys ohne Verstand?
Ich hab auch so viel Kraft, dass ich nicht auf einen dreijährigen sitzen müsste, um ihn anzuziehen. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann werd ich halt lauter. Das passiert selten, aber spätestens dann würde er sich anziehen. Zur Not kommt das Zählen und die Konsequenz.
Da bin ich wieder bei dem Punkt, dass ich die Mutter bin, die im besten Fall immer das letzte Wort hat, weil ich bei manchen Themen nicht rumdiskutiere. Angezogen das Haus verlassen, dazu gehört Zähne geputzt und Gesicht gewaschen. Über das Zähne putzen diskutiert hier doch sicher auch niemand. Oder den Sturzhelm beim Fahrrad fahren? (Vermutlich doch).
Bin da ganz bei dir.
Es gab mal die "Androhung" beim trödeln und motzen "Wenn du dich jetzt nicht anziehst, gehst du ungewaschen und im Schlafanzug zum Kindergarten." Danach folgten große Augen und es wurde sich gewaschen und angezogen.
Über Zähneputzen diskutiere ich auch nicht, ebenso wenig über Nägel schneiden, kämmen und der Jahreszeit entsprechende Kleidung.
Sturzhelm bei Fahrrad und Roller fahren ist auch Pflicht. Wüsste da auch nicht, was es da zu diskutieren gibt. Dieses Laissez-Faire gibt es hier auch nicht. Immer alles erklären, warum und wieso und dann ist es auch gut.
Im Schlafanzug in den Kindergarten bringen ist doch kein Laissez-Faire.
05.03.2019 11:38
Ich glaub nicht an Glück oder Unglück mit Kindern. Natürlich haben Kinder unterschiedliche Charaktere, aber wenn ein Kind morgens auf dem Boden liegt und ne völlige Panik/Wutattacke, weil es sich für den Kindergarten richten soll, dann läuft insgesamt was schief.
Ich glaube nicht, dass ich "Glück" hatte, einen vernünftigen und ausgeglichenen Dreijährigen zu haben. Das ist schon ganz viel Spiegelei. Ein Kind merkt, wie es einer Mutter geht.
Irgendwer hat doch schon den Knackpunkt angesprochen: Stress. Die Mutter MUSS zur Arbeit, die Mutter muss eine Präsentation machen. Ganz ehrlich, mit so kleinen Kindern MUSS ich gar nichts. Wenn ich unbedingt arbeiten möchte und mir die drei - sechs Jahre für mein Kind nicht nehmen möchte, dann muss ich mich besser organisieren. Stress und Druck gibt es hier morgens nicht.
Wir stehen auf, wir frühstücken, wir putzen uns die Zähne und das Gesicht, kämmen uns und dann ziehen wir uns in Ruhe an. Jonas macht das meist schon alleine. Währenddessen richte ich seinen Kindergartenrucksack.
Bau ich Stress auf, wird das Trödeln hier zur Katastrophe. Ich werd hektisch, er macht gefühlt überhaupt nichts mehr, ich werd noch hektischer, das Kind noch weniger. Ich glaub, dass ist eine Spirale, die man sich selber zaubert. Hab ich auch schon geschafft. Und letztendlich geht ein gefrustetes Kind mit einer gestressten Mutter aus dem Haus und die Stimmung ist am A****.
Aber das geht auch anders und dafür nehm ich mir die Zeit.
Was am Schlafanzug so schlimm ist? Es sind keine Klamotten, die man draußen trägt. Zum einen sind Schlafanzüge recht dünn. Bei uns sind die Kindergartenkinder bei Wind und Wetter mindestens 1-2 Stunden täglich draußen im Garten. Da läuft mir kein Kind mit einer dünnen Schlafanzughose rum.
Es geht hier auch kein Kind mit Klamotten raus, die er seit 10 Stunden im warmen Bett getragen hat. Genauso wenig gehen meine Kinder mit ungeputzen Zähnen aus dem Haus. Das ist für mich alles Grundhygiene (also ja, auch das Anziehen frischer Klamotten am nächsten Tag).
Aussuchen kann er sich das selber. Hier sind alle Klamotten mehr oder weniger stimmig und wenn die bunten Socken dann mal nicht zum blauen Oberteil passen, dann kann ich das verkraften.
Ich bin der absoluten Überzeugung, dass man sich selber reflektieren muss, was schief läuft, wenn ein Kind so ein Drama um das Ausziehen eines Schlafanzugs macht. Ich bitte euch, wir reden hier nicht von "Trink Lebertran, sonst muss ich ihn dir mit Gewalt einflößen".
Selbst bei meinem Kleinen, der wirklich viel emotionaler ist, wie mein Großer, muss ich nur irgendwann schärfer sagen, dass er jetzt bitte sitzen bleiben soll, weil ich ihm die Strumpfhose anziehen will. Noch nie hab ich erlebt, dass ein Kind sich deswegen steif macht und ein Drama anfängt, als stünde er kurz vor dem Impfen.
Ich glaube nicht, dass ich "Glück" hatte, einen vernünftigen und ausgeglichenen Dreijährigen zu haben. Das ist schon ganz viel Spiegelei. Ein Kind merkt, wie es einer Mutter geht.
Irgendwer hat doch schon den Knackpunkt angesprochen: Stress. Die Mutter MUSS zur Arbeit, die Mutter muss eine Präsentation machen. Ganz ehrlich, mit so kleinen Kindern MUSS ich gar nichts. Wenn ich unbedingt arbeiten möchte und mir die drei - sechs Jahre für mein Kind nicht nehmen möchte, dann muss ich mich besser organisieren. Stress und Druck gibt es hier morgens nicht.
Wir stehen auf, wir frühstücken, wir putzen uns die Zähne und das Gesicht, kämmen uns und dann ziehen wir uns in Ruhe an. Jonas macht das meist schon alleine. Währenddessen richte ich seinen Kindergartenrucksack.
Bau ich Stress auf, wird das Trödeln hier zur Katastrophe. Ich werd hektisch, er macht gefühlt überhaupt nichts mehr, ich werd noch hektischer, das Kind noch weniger. Ich glaub, dass ist eine Spirale, die man sich selber zaubert. Hab ich auch schon geschafft. Und letztendlich geht ein gefrustetes Kind mit einer gestressten Mutter aus dem Haus und die Stimmung ist am A****.
Aber das geht auch anders und dafür nehm ich mir die Zeit.
Was am Schlafanzug so schlimm ist? Es sind keine Klamotten, die man draußen trägt. Zum einen sind Schlafanzüge recht dünn. Bei uns sind die Kindergartenkinder bei Wind und Wetter mindestens 1-2 Stunden täglich draußen im Garten. Da läuft mir kein Kind mit einer dünnen Schlafanzughose rum.
Es geht hier auch kein Kind mit Klamotten raus, die er seit 10 Stunden im warmen Bett getragen hat. Genauso wenig gehen meine Kinder mit ungeputzen Zähnen aus dem Haus. Das ist für mich alles Grundhygiene (also ja, auch das Anziehen frischer Klamotten am nächsten Tag).
Aussuchen kann er sich das selber. Hier sind alle Klamotten mehr oder weniger stimmig und wenn die bunten Socken dann mal nicht zum blauen Oberteil passen, dann kann ich das verkraften.
Ich bin der absoluten Überzeugung, dass man sich selber reflektieren muss, was schief läuft, wenn ein Kind so ein Drama um das Ausziehen eines Schlafanzugs macht. Ich bitte euch, wir reden hier nicht von "Trink Lebertran, sonst muss ich ihn dir mit Gewalt einflößen".
Selbst bei meinem Kleinen, der wirklich viel emotionaler ist, wie mein Großer, muss ich nur irgendwann schärfer sagen, dass er jetzt bitte sitzen bleiben soll, weil ich ihm die Strumpfhose anziehen will. Noch nie hab ich erlebt, dass ein Kind sich deswegen steif macht und ein Drama anfängt, als stünde er kurz vor dem Impfen.
05.03.2019 11:46
Aber man kann das eben nicht so pauschalisieren. Ich habe noch eine große Tochter von fast 8 Jahren, da war das auch nie ein Problem. Da musste ich mir über so etwas nie Gedanken machen. Die war zufrieden wenn sie zwischen 2 Oberteilen wählen konnte
Der kleine ist da einfach ein ganz anderes Kaliber, auch vom Wesen her, ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Ich bezweifle auch das hier irgendjemand sein Kind im Winter im dünnen Schlafanzug ru rennen lässt...
Der kleine ist da einfach ein ganz anderes Kaliber, auch vom Wesen her, ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Ich bezweifle auch das hier irgendjemand sein Kind im Winter im dünnen Schlafanzug ru rennen lässt...
05.03.2019 11:48
Zitat von Alaska:
Ich glaub nicht an Glück oder Unglück mit Kindern. Natürlich haben Kinder unterschiedliche Charaktere, aber wenn ein Kind morgens auf dem Boden liegt und ne völlige Panik/Wutattacke, weil es sich für den Kindergarten richten soll, dann läuft insgesamt was schief.
Ich glaube nicht, dass ich "Glück" hatte, einen vernünftigen und ausgeglichenen Dreijährigen zu haben. Das ist schon ganz viel Spiegelei. Ein Kind merkt, wie es einer Mutter geht.
Irgendwer hat doch schon den Knackpunkt angesprochen: Stress. Die Mutter MUSS zur Arbeit, die Mutter muss eine Präsentation machen. Ganz ehrlich, mit so kleinen Kindern MUSS ich gar nichts. Wenn ich unbedingt arbeiten möchte und mir die drei - sechs Jahre für mein Kind nicht nehmen möchte, dann muss ich mich besser organisieren. Stress und Druck gibt es hier morgens nicht.
Wir stehen auf, wir frühstücken, wir putzen uns die Zähne und das Gesicht, kämmen uns und dann ziehen wir uns in Ruhe an. Jonas macht das meist schon alleine. Währenddessen richte ich seinen Kindergartenrucksack.
Bau ich Stress auf, wird das Trödeln hier zur Katastrophe. Ich werd hektisch, er macht gefühlt überhaupt nichts mehr, ich werd noch hektischer, das Kind noch weniger. Ich glaub, dass ist eine Spirale, die man sich selber zaubert. Hab ich auch schon geschafft. Und letztendlich geht ein gefrustetes Kind mit einer gestressten Mutter aus dem Haus und die Stimmung ist am A****.
Aber das geht auch anders und dafür nehm ich mir die Zeit.
Was am Schlafanzug so schlimm ist? Es sind keine Klamotten, die man draußen trägt. Zum einen sind Schlafanzüge recht dünn. Bei uns sind die Kindergartenkinder bei Wind und Wetter mindestens 1-2 Stunden täglich draußen im Garten. Da läuft mir kein Kind mit einer dünnen Schlafanzughose rum.
Es geht hier auch kein Kind mit Klamotten raus, die er seit 10 Stunden im warmen Bett getragen hat. Genauso wenig gehen meine Kinder mit ungeputzen Zähnen aus dem Haus. Das ist für mich alles Grundhygiene (also ja, auch das Anziehen frischer Klamotten am nächsten Tag).
Aussuchen kann er sich das selber. Hier sind alle Klamotten mehr oder weniger stimmig und wenn die bunten Socken dann mal nicht zum blauen Oberteil passen, dann kann ich das verkraften.
Ich bin der absoluten Überzeugung, dass man sich selber reflektieren muss, was schief läuft, wenn ein Kind so ein Drama um das Ausziehen eines Schlafanzugs macht. Ich bitte euch, wir reden hier nicht von "Trink Lebertran, sonst muss ich ihn dir mit Gewalt einflößen".
Selbst bei meinem Kleinen, der wirklich viel emotionaler ist, wie mein Großer, muss ich nur irgendwann schärfer sagen, dass er jetzt bitte sitzen bleiben soll, weil ich ihm die Strumpfhose anziehen will. Noch nie hab ich erlebt, dass ein Kind sich deswegen steif macht und ein Drama anfängt, als stünde er kurz vor dem Impfen.
Schade irgendwie, dass du Kindern ihre Gefühle so wenig zusprichst
Es ist überhaupt nicht ungewöhnlich, dass ein Kind in der Autonomie Phase einen Willen durchsetzten will
auch wenn es uns noch so irrational vorkommt. Hast du Kontakt zu anderen Müttern von Kleinkindern? Das erweitert den Horizont enorm. Denn wie gesagt, meine Kinder sind auch mega Kompromiss bereit. Wenn mir aber eine Mama erzählt, sie hätte heute morgen ein Drama wegen dem anziehen gehabt, dann würde ich mich defenitiv nicht wundern.
05.03.2019 11:51
Zitat von ella1804:
Aber man kann das eben nicht so pauschalisieren. Ich habe noch eine große Tochter von fast 8 Jahren, da war das auch nie ein Problem. Da musste ich mir über so etwas nie Gedanken machen. Die war zufrieden wenn sie zwischen 2 Oberteilen wählen konnte![]()
Der kleine ist da einfach ein ganz anderes Kaliber, auch vom Wesen her, ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Ich bezweifle auch das hier irgendjemand sein Kind im Winter im dünnen Schlafanzug ru rennen lässt...
Ja, komisch, ich hatte schon versucht zu erklären, dass ich auch keine Kinder im Schnee im Schlafanzug rumrollen lassen würde.
Aber ob Schlafi oder Pulli und Leggins macht für mich wärmetechnisch keinen Unterschied. Denn wenn wir rausgehen ziehen wir ne Jacke und Schneehose über. Im Kiga natürlich auch. Oder ne Matschhose.
05.03.2019 11:51
Zitat von Magnolia___:
Zitat von Alaska:
Ich glaub nicht an Glück oder Unglück mit Kindern. Natürlich haben Kinder unterschiedliche Charaktere, aber wenn ein Kind morgens auf dem Boden liegt und ne völlige Panik/Wutattacke, weil es sich für den Kindergarten richten soll, dann läuft insgesamt was schief.
Ich glaube nicht, dass ich "Glück" hatte, einen vernünftigen und ausgeglichenen Dreijährigen zu haben. Das ist schon ganz viel Spiegelei. Ein Kind merkt, wie es einer Mutter geht.
Irgendwer hat doch schon den Knackpunkt angesprochen: Stress. Die Mutter MUSS zur Arbeit, die Mutter muss eine Präsentation machen. Ganz ehrlich, mit so kleinen Kindern MUSS ich gar nichts. Wenn ich unbedingt arbeiten möchte und mir die drei - sechs Jahre für mein Kind nicht nehmen möchte, dann muss ich mich besser organisieren. Stress und Druck gibt es hier morgens nicht.
Wir stehen auf, wir frühstücken, wir putzen uns die Zähne und das Gesicht, kämmen uns und dann ziehen wir uns in Ruhe an. Jonas macht das meist schon alleine. Währenddessen richte ich seinen Kindergartenrucksack.
Bau ich Stress auf, wird das Trödeln hier zur Katastrophe. Ich werd hektisch, er macht gefühlt überhaupt nichts mehr, ich werd noch hektischer, das Kind noch weniger. Ich glaub, dass ist eine Spirale, die man sich selber zaubert. Hab ich auch schon geschafft. Und letztendlich geht ein gefrustetes Kind mit einer gestressten Mutter aus dem Haus und die Stimmung ist am A****.
Aber das geht auch anders und dafür nehm ich mir die Zeit.
Was am Schlafanzug so schlimm ist? Es sind keine Klamotten, die man draußen trägt. Zum einen sind Schlafanzüge recht dünn. Bei uns sind die Kindergartenkinder bei Wind und Wetter mindestens 1-2 Stunden täglich draußen im Garten. Da läuft mir kein Kind mit einer dünnen Schlafanzughose rum.
Es geht hier auch kein Kind mit Klamotten raus, die er seit 10 Stunden im warmen Bett getragen hat. Genauso wenig gehen meine Kinder mit ungeputzen Zähnen aus dem Haus. Das ist für mich alles Grundhygiene (also ja, auch das Anziehen frischer Klamotten am nächsten Tag).
Aussuchen kann er sich das selber. Hier sind alle Klamotten mehr oder weniger stimmig und wenn die bunten Socken dann mal nicht zum blauen Oberteil passen, dann kann ich das verkraften.
Ich bin der absoluten Überzeugung, dass man sich selber reflektieren muss, was schief läuft, wenn ein Kind so ein Drama um das Ausziehen eines Schlafanzugs macht. Ich bitte euch, wir reden hier nicht von "Trink Lebertran, sonst muss ich ihn dir mit Gewalt einflößen".
Selbst bei meinem Kleinen, der wirklich viel emotionaler ist, wie mein Großer, muss ich nur irgendwann schärfer sagen, dass er jetzt bitte sitzen bleiben soll, weil ich ihm die Strumpfhose anziehen will. Noch nie hab ich erlebt, dass ein Kind sich deswegen steif macht und ein Drama anfängt, als stünde er kurz vor dem Impfen.
Schade irgendwie, dass du Kindern ihre Gefühle so wenig zusprichst![]()
Es ist überhaupt nicht ungewöhnlich, dass ein Kind in der Autonomie Phase einen Willen durchsetzten willauch wenn es uns noch so irrational vorkommt.
Hast du Kontakt zu anderen Müttern von Kleinkindern? Das erweitert den Horizont enorm. Denn wie gesagt, meine Kinder sind auch mega Kompromiss bereit. Wenn mir aber eine Mama erzählt, sie hätte heute morgen ein Drama wegen dem anziehen gehabt, dann würde ich mich defenitiv nicht wundern.
Danke, ja. Ich leite die Krabbelgruppe, ich bin sehr aktiv in unserem Kindergarten, ich leite den Kinderbasar, ich hab sehr viele Freundinnen mit Kindern im gleichen oder ähnlichen Alter.
Und es existiert ein Pflegling von inzwischen 10 Jahren (nur weil immer wieder das Argument mit den älteren Kindern kommt).
Meine Kinder haben Gefühle und die leben sie aus. Das ist gut so. Aber nicht, wenn es um Hygiene und Sicherheit geht oder so banale Dinge, wie Schlafanzug aus und Klamotten an.
Wenn man da als Mutter schon nicht gegen ankommt, bin ich sehr gespannt, ob euch eure Kinder im Teeniealter überhaupt noch zuhören.
05.03.2019 11:53
Wie schon geschrieben wurde, solange es nicht lebensgefährlich ist, lasse ich meine Kinder mitentscheiden.
Mein Freund ist wie die meisten hier, er regt sich dann immer total auf.
Er macht sich immer zig Gedanken, was wohl andere denken könnten.
Mir ist das egal
Ich könnte gar nicht im Schlafanzug raus, da ich immer in Unterwäsche schlafe
Ich bin aber schon in Jogginghose etc. raus
Früher hat mich das auch gestört, aber mittlerweile mach ich mir den Stress nicht mehr und sehe vieles lockerer.
Mein Freund ist wie die meisten hier, er regt sich dann immer total auf.
Er macht sich immer zig Gedanken, was wohl andere denken könnten.
Mir ist das egal
Ich könnte gar nicht im Schlafanzug raus, da ich immer in Unterwäsche schlafe
Ich bin aber schon in Jogginghose etc. raus
Früher hat mich das auch gestört, aber mittlerweile mach ich mir den Stress nicht mehr und sehe vieles lockerer.
05.03.2019 11:55
man reitet hier immer noch auf das thema: mit schlafanzug in den kiga rum
unglaublich
das sollte doch echt jedem selbst überlassen sein
gerade wenn man morgens mit dem auto los fährt
und ich finde es echt unangebracht zu sagen: da läuft irgendwas falsch in der erziehung
egal welche seite
weil ist man da morgens mit bei
ich kann meinen mädels jeden morgen erzählen was für kämpfe wir hier haben
vorstellen kann sich das kaum einer, ausser der es ähnlich kennt
und jedes kind ist anders , genau wie jeder erwachsene
mich ärgert der satz : da ist in der erziehung was falsch gelaufen
unglaublich
das sollte doch echt jedem selbst überlassen sein
gerade wenn man morgens mit dem auto los fährt
und ich finde es echt unangebracht zu sagen: da läuft irgendwas falsch in der erziehung
egal welche seite
weil ist man da morgens mit bei
ich kann meinen mädels jeden morgen erzählen was für kämpfe wir hier haben
vorstellen kann sich das kaum einer, ausser der es ähnlich kennt
und jedes kind ist anders , genau wie jeder erwachsene
mich ärgert der satz : da ist in der erziehung was falsch gelaufen
05.03.2019 11:56
Zitat von Jadaflo:
man reitet hier immer noch auf das thema: mit schlafanzug in den kiga rum
unglaublich
das sollte doch echt jedem selbst überlassen sein
gerade wenn man morgens mit dem auto los fährt
und ich finde es echt unangebracht zu sagen: da läuft irgendwas falsch in der erziehung
egal welche seite
weil ist man da morgens mit bei
ich kann meinen mädels jeden morgen erzählen was für kämpfe wir hier haben
vorstellen kann sich das kaum einer, ausser der es ähnlich kennt
und jedes kind ist anders , genau wie jeder erwachsene
mich ärgert der satz : da ist in der erziehung was falsch gelaufen![]()
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Das unterschreibe ich so
05.03.2019 11:58
Zitat von Alaska:
Ich glaub nicht an Glück oder Unglück mit Kindern.
Ich finde solche Aussagen übrigens ein Schlag ins Gesicht für Eltern, die eben nicht so einfache Kinder haben. Schreikinder, high Need Babys.
Natürlich trägt man als Eltern viel bei. Natürlich kann man viel beeinflussen. Aber eben nicht den Charakter komplett ändern und aus einem aktiven, willensstarken Kind zb ein ruhiges ja Sagendes Mäuschen machen.
05.03.2019 12:01
Also ich musste auch schon androhen das sie sinst im Schlafi in den Kiga gehen...das hat dann gereicht.Ich musste es nicht durchziehen.
Und neee,mir sind die Leute echt egal oder was die von mir denken ist mir schnuppe.Ich brauche diese Menschen nicht,da stehe ich drüber.
Schlaft ihr in euren Klamitten,die ihr tagsüber getragen habt? Geht ihr im Skianzug ins Freibad?
Mal davon abgesehen...morgens eine kurze Katzenwäsche - da muss Kind doch schonmal raus aus dem Schlafi.Oder wird sich auch nur gewaschen wenn Kind will? Bei noch sehr kleinen müffelt es nach Windel....
Dann sind die Schlafis hier immer vom Frühstück recht verkleckert gewesen.Milch,Narmeladenschmiere dann noch Zahnpastaböbels.
Nee,also das gehört in meinen Augen in die Wäsche und bleibt nicht am Kind.
Was ich hier heraushöre ist der Zeitfaktor...gut,dann stehe ich eher auf.Habe so mehr Ruhe für die Morgenroutine.Das ist doch eine einfache Lösung.
Und mitentscheiden was anziehen,klaro - dürfen sie,machen sie.Wir haben die Schränke voller bequemer,für jedes Wetter taugliche,saubere Klamotten.
Und neee,mir sind die Leute echt egal oder was die von mir denken ist mir schnuppe.Ich brauche diese Menschen nicht,da stehe ich drüber.
Schlaft ihr in euren Klamitten,die ihr tagsüber getragen habt? Geht ihr im Skianzug ins Freibad?
Mal davon abgesehen...morgens eine kurze Katzenwäsche - da muss Kind doch schonmal raus aus dem Schlafi.Oder wird sich auch nur gewaschen wenn Kind will? Bei noch sehr kleinen müffelt es nach Windel....
Dann sind die Schlafis hier immer vom Frühstück recht verkleckert gewesen.Milch,Narmeladenschmiere dann noch Zahnpastaböbels.
Nee,also das gehört in meinen Augen in die Wäsche und bleibt nicht am Kind.
Was ich hier heraushöre ist der Zeitfaktor...gut,dann stehe ich eher auf.Habe so mehr Ruhe für die Morgenroutine.Das ist doch eine einfache Lösung.
Und mitentscheiden was anziehen,klaro - dürfen sie,machen sie.Wir haben die Schränke voller bequemer,für jedes Wetter taugliche,saubere Klamotten.
05.03.2019 12:03
Zitat von Alaska:
Ich glaub nicht an Glück oder Unglück mit Kindern. Natürlich haben Kinder unterschiedliche Charaktere, aber wenn ein Kind morgens auf dem Boden liegt und ne völlige Panik/Wutattacke, weil es sich für den Kindergarten richten soll, dann läuft insgesamt was schief.
Ich glaube nicht, dass ich "Glück" hatte, einen vernünftigen und ausgeglichenen Dreijährigen zu haben. Das ist schon ganz viel Spiegelei. Ein Kind merkt, wie es einer Mutter geht.
Irgendwer hat doch schon den Knackpunkt angesprochen: Stress. Die Mutter MUSS zur Arbeit, die Mutter muss eine Präsentation machen. Ganz ehrlich, mit so kleinen Kindern MUSS ich gar nichts. Wenn ich unbedingt arbeiten möchte und mir die drei - sechs Jahre für mein Kind nicht nehmen möchte, dann muss ich mich besser organisieren. Stress und Druck gibt es hier morgens nicht.
Wir stehen auf, wir frühstücken, wir putzen uns die Zähne und das Gesicht, kämmen uns und dann ziehen wir uns in Ruhe an. Jonas macht das meist schon alleine. Währenddessen richte ich seinen Kindergartenrucksack.
Bau ich Stress auf, wird das Trödeln hier zur Katastrophe. Ich werd hektisch, er macht gefühlt überhaupt nichts mehr, ich werd noch hektischer, das Kind noch weniger. Ich glaub, dass ist eine Spirale, die man sich selber zaubert. Hab ich auch schon geschafft. Und letztendlich geht ein gefrustetes Kind mit einer gestressten Mutter aus dem Haus und die Stimmung ist am A****.
Aber das geht auch anders und dafür nehm ich mir die Zeit.
Was am Schlafanzug so schlimm ist? Es sind keine Klamotten, die man draußen trägt. Zum einen sind Schlafanzüge recht dünn. Bei uns sind die Kindergartenkinder bei Wind und Wetter mindestens 1-2 Stunden täglich draußen im Garten. Da läuft mir kein Kind mit einer dünnen Schlafanzughose rum.
Es geht hier auch kein Kind mit Klamotten raus, die er seit 10 Stunden im warmen Bett getragen hat. Genauso wenig gehen meine Kinder mit ungeputzen Zähnen aus dem Haus. Das ist für mich alles Grundhygiene (also ja, auch das Anziehen frischer Klamotten am nächsten Tag).
Aussuchen kann er sich das selber. Hier sind alle Klamotten mehr oder weniger stimmig und wenn die bunten Socken dann mal nicht zum blauen Oberteil passen, dann kann ich das verkraften.
Ich bin der absoluten Überzeugung, dass man sich selber reflektieren muss, was schief läuft, wenn ein Kind so ein Drama um das Ausziehen eines Schlafanzugs macht. Ich bitte euch, wir reden hier nicht von "Trink Lebertran, sonst muss ich ihn dir mit Gewalt einflößen".
Selbst bei meinem Kleinen, der wirklich viel emotionaler ist, wie mein Großer, muss ich nur irgendwann schärfer sagen, dass er jetzt bitte sitzen bleiben soll, weil ich ihm die Strumpfhose anziehen will. Noch nie hab ich erlebt, dass ein Kind sich deswegen steif macht und ein Drama anfängt, als stünde er kurz vor dem Impfen.
Schön, dass du nicht darauf angewiesen bist arbeiten zu gehen. Dieses Glück haben eben nicht alle. Ich muss arbeiten gehen um meinem Sohn und mir den Lebensunterhalt zu verdienen. Ich finde es ziemlich anmaßend von dir zu behaupten, man würde sich die Zeit mit Kind nicht nehmen wollen. Manche haben eben keine andere Wahl.
Ich finde es auch ganz normal, dass ein Kind in der Autonomiephase nicht seine Sachen anziehen mag. Nur weil es bei dir scheinbar "perfekt" läuft gibt es dir nicht das Recht andere zu verurteilen. Du sprichst reflektieren an, dann fang doch mal bei dir!
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