Mütter- und Schwangerenforum

Ich bin geschockt!

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palule
10755 Beiträge
28.02.2012 00:19
Bei uns in der Nähe ist am Samstag ein schrecklicher Unfall passiert bei dem ein 16jähriger und eine 17jährige getötet wurden. Ich habe das meinen Kindern erzählt und auch gesagt dass es da jetzt Eltern gibt, deren Kinder weggegangen sind und die niemehr wiederkommen.

Meine Tochter (fast 12) meinte heute zu mir: Mama wenn mir das passieren würde und mein Kind würde in den Himmel kommen würde ich mich auch umbringen damit ich wieder bei ihm sein kann. Darauf ich: Aber wenn du doch mehrere Kinder hast, du kannst ja nicht da und dort gleichzeitig sein. Und dann sagte sie ohne mit der Wimper zu zucken: Na dann muss ich die eben auch mitnehmen. Denn sonst wären die ja hier auf der Erde alleine.....

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich geschockt über diese Denkweise. Meint ihr das ist normal dass sie so denkt?
28.02.2012 00:23
Ich glaube das ist noch sehr kindliches Denken.. hört sich für mich sehr stark danach an als hätte deine Tochter keinerlei angst vor dem Tod. Aber mit 12 jahren finde ich das doch schon eine sehr seltsame aussage..

Frag sie doch mal wieso sie anderen Menschen das Leben auf der Erde verwehren würde nur um ihre Mama zu haben.
Jezzy
6674 Beiträge
28.02.2012 00:24
Ich finds eher nicht normal, ein Kind damit unnötig zu konfrontieren und damit solche Gedankengänge anzuregen.

Irgendwann ereilt einen eh dieses Schicksal innerhalb der Familie, dann kann man es meiner Meinung nach noch genug besprechen. Vorbereiten tut es einen eh nicht.
palule
10755 Beiträge
28.02.2012 00:49
Zitat von mini.maus:

Ich glaube das ist noch sehr kindliches Denken.. hört sich für mich sehr stark danach an als hätte deine Tochter keinerlei angst vor dem Tod. Aber mit 12 jahren finde ich das doch schon eine sehr seltsame aussage..

Frag sie doch mal wieso sie anderen Menschen das Leben auf der Erde verwehren würde nur um ihre Mama zu haben.

Ich bin mir nicht sicher ob ich dieses Thema in dieser Form wirklich nochmal besprechen will. Klar, der Tod gehört zum Leben, aber dabei gehe ich von einem Tod aus der "von selber" kommt, also kein Selbstmord oder Mord!
Naja, ob sie direkt Angst vorm Tod hat kann ich so nicht sagen, ich persönlich bin überzeugt dass es nur der Anfang eines anderen Daseins ist, ich kann mir nicht vorstellen dass da die Lichter ausgehen und das wars. Es gibt auch immerwieder Erzählungen die mich darin bestärken. Und so bringe ich es eben auch meinen Kindern nahe. Evtl. sieht sie es darum auch als nicht so schlimm an jemanden "mitzunehmen"... hmmmmm
palule
10755 Beiträge
28.02.2012 00:51
Zitat von Jezzy:

Ich finds eher nicht normal, ein Kind damit unnötig zu konfrontieren und damit solche Gedankengänge anzuregen.

Irgendwann ereilt einen eh dieses Schicksal innerhalb der Familie, dann kann man es meiner Meinung nach noch genug besprechen. Vorbereiten tut es einen eh nicht.

Ähm, wie soll ich denn das Thema Tod von einer 12jährigen fernhalten? Und warum? Tod gehört auch zum Leben. Wann ist ein Kind alt genug um mit ihm über den Tod zu reden?
MIMI79
4308 Beiträge
28.02.2012 00:59
Zitat von palule:

Zitat von mini.maus:

Ich glaube das ist noch sehr kindliches Denken.. hört sich für mich sehr stark danach an als hätte deine Tochter keinerlei angst vor dem Tod. Aber mit 12 jahren finde ich das doch schon eine sehr seltsame aussage..

Frag sie doch mal wieso sie anderen Menschen das Leben auf der Erde verwehren würde nur um ihre Mama zu haben.

Ich bin mir nicht sicher ob ich dieses Thema in dieser Form wirklich nochmal besprechen will. Klar, der Tod gehört zum Leben, aber dabei gehe ich von einem Tod aus der "von selber" kommt, also kein Selbstmord oder Mord!
Naja, ob sie direkt Angst vorm Tod hat kann ich so nicht sagen, ich persönlich bin überzeugt dass es nur der Anfang eines anderen Daseins ist, ich kann mir nicht vorstellen dass da die Lichter ausgehen und das wars. Es gibt auch immerwieder Erzählungen die mich darin bestärken. Und so bringe ich es eben auch meinen Kindern nahe. Evtl. sieht sie es darum auch als nicht so schlimm an jemanden "mitzunehmen"... hmmmmm


ich würde auch eher sagen, dass sie nicht wirklich "weiß", was sie da gesagt hat. Aber es ist doch normal, dass Kinder auch Verlustängste haben und nicht getrennt sein wollen. Vielleicht kam das deswegen raus? Wenn du findest, dass die Reaktion für sie sehr ungewöhnlich war, würde ich vielleicht doch noch mal versuchen, mit ihr darüber zu reden und ihr erklären, dass nicht alle gleichzeitig gehen können, und dass das Kind nicht wirklich weg ist. Aber wie genau du das sagen willst, musst du dir vorher gründlich überlegen. Ich hab mir über so ein Gespräch noch gar keine Gedanken gemacht, das ist noch so weit weg. Du wolltest bestimmt darüber sprechen, um sie im dafür zu sensibilisieren, dass sie im Straßenverkehr aufmerksam sein muss, oder? Das könntest du wieder als Aufhänger nehmen.
Jezzy
6674 Beiträge
28.02.2012 01:06
Zitat von palule:

Zitat von Jezzy:

Ich finds eher nicht normal, ein Kind damit unnötig zu konfrontieren und damit solche Gedankengänge anzuregen.

Irgendwann ereilt einen eh dieses Schicksal innerhalb der Familie, dann kann man es meiner Meinung nach noch genug besprechen. Vorbereiten tut es einen eh nicht.

Ähm, wie soll ich denn das Thema Tod von einer 12jährigen fernhalten? Und warum? Tod gehört auch zum Leben. Wann ist ein Kind alt genug um mit ihm über den Tod zu reden?


Wenns selber die Sache thematisieren will? Man muss es ja nicht unbedingt fernhalten, aber auch nicht so unnötig ansprechen wenns einen selber nicht betrifft und das Kind von sich aus auch nicht nachhakt. Kinder bekommen schon früh genug mit wie grausam die Welt ist, da muss man es ihnen mM nach nicht noch vor Augen führen.

Wahrscheinlich hast du dir da nix bei gedacht, aber auch ne 12jährige ist einfach noch kein erwachsener Ansprechpartner. Ich mein, was war deine INTENTION sowas trauriges deinen Kindern zu erzählen?? Kanntet ihr die Opfer?
palule
10755 Beiträge
28.02.2012 01:15
Zitat von MIMI79:

Zitat von palule:

Zitat von mini.maus:

Ich glaube das ist noch sehr kindliches Denken.. hört sich für mich sehr stark danach an als hätte deine Tochter keinerlei angst vor dem Tod. Aber mit 12 jahren finde ich das doch schon eine sehr seltsame aussage..

Frag sie doch mal wieso sie anderen Menschen das Leben auf der Erde verwehren würde nur um ihre Mama zu haben.

Ich bin mir nicht sicher ob ich dieses Thema in dieser Form wirklich nochmal besprechen will. Klar, der Tod gehört zum Leben, aber dabei gehe ich von einem Tod aus der "von selber" kommt, also kein Selbstmord oder Mord!
Naja, ob sie direkt Angst vorm Tod hat kann ich so nicht sagen, ich persönlich bin überzeugt dass es nur der Anfang eines anderen Daseins ist, ich kann mir nicht vorstellen dass da die Lichter ausgehen und das wars. Es gibt auch immerwieder Erzählungen die mich darin bestärken. Und so bringe ich es eben auch meinen Kindern nahe. Evtl. sieht sie es darum auch als nicht so schlimm an jemanden "mitzunehmen"... hmmmmm


ich würde auch eher sagen, dass sie nicht wirklich "weiß", was sie da gesagt hat. Aber es ist doch normal, dass Kinder auch Verlustängste haben und nicht getrennt sein wollen. Vielleicht kam das deswegen raus? Wenn du findest, dass die Reaktion für sie sehr ungewöhnlich war, würde ich vielleicht doch noch mal versuchen, mit ihr darüber zu reden und ihr erklären, dass nicht alle gleichzeitig gehen können, und dass das Kind nicht wirklich weg ist. Aber wie genau du das sagen willst, musst du dir vorher gründlich überlegen. Ich hab mir über so ein Gespräch noch gar keine Gedanken gemacht, das ist noch so weit weg. Du wolltest bestimmt darüber sprechen, um sie im dafür zu sensibilisieren, dass sie im Straßenverkehr aufmerksam sein muss, oder? Das könntest du wieder als Aufhänger nehmen.

Ja genau, deswegen und auch damit sie aufpassen zu wem sie ins Auto steigen. Ok, ob der Fahrer in diesem Fall was dafür kann ist noch nicht raus, aber z.B. dass sie eben nicht mit jemandem mitfahren der betrunken oder ähnliches ist, lieber sollen sie uns dann zuhause anrufen und wir holen sie auch früh um 5 ab. Ich hab das Gespräch übrigens mit ihr und ihren großen Brüdern geführt, die sind 15 und 17. Der Unfall war heute in der Schule natürlich Tagesgespräch, ausserdem sind bei facebook auch schon Bilder und weiß nicht was alles gepostet worden. Deswegen denke ich sollte man schon drüber reden, nur eben die Äußerung hat mich wirklich geschockt...
MIMI79
4308 Beiträge
28.02.2012 01:19
Zitat von palule:

Zitat von MIMI79:

Zitat von palule:

Zitat von mini.maus:

Ich glaube das ist noch sehr kindliches Denken.. hört sich für mich sehr stark danach an als hätte deine Tochter keinerlei angst vor dem Tod. Aber mit 12 jahren finde ich das doch schon eine sehr seltsame aussage..

Frag sie doch mal wieso sie anderen Menschen das Leben auf der Erde verwehren würde nur um ihre Mama zu haben.

Ich bin mir nicht sicher ob ich dieses Thema in dieser Form wirklich nochmal besprechen will. Klar, der Tod gehört zum Leben, aber dabei gehe ich von einem Tod aus der "von selber" kommt, also kein Selbstmord oder Mord!
Naja, ob sie direkt Angst vorm Tod hat kann ich so nicht sagen, ich persönlich bin überzeugt dass es nur der Anfang eines anderen Daseins ist, ich kann mir nicht vorstellen dass da die Lichter ausgehen und das wars. Es gibt auch immerwieder Erzählungen die mich darin bestärken. Und so bringe ich es eben auch meinen Kindern nahe. Evtl. sieht sie es darum auch als nicht so schlimm an jemanden "mitzunehmen"... hmmmmm


ich würde auch eher sagen, dass sie nicht wirklich "weiß", was sie da gesagt hat. Aber es ist doch normal, dass Kinder auch Verlustängste haben und nicht getrennt sein wollen. Vielleicht kam das deswegen raus? Wenn du findest, dass die Reaktion für sie sehr ungewöhnlich war, würde ich vielleicht doch noch mal versuchen, mit ihr darüber zu reden und ihr erklären, dass nicht alle gleichzeitig gehen können, und dass das Kind nicht wirklich weg ist. Aber wie genau du das sagen willst, musst du dir vorher gründlich überlegen. Ich hab mir über so ein Gespräch noch gar keine Gedanken gemacht, das ist noch so weit weg. Du wolltest bestimmt darüber sprechen, um sie im dafür zu sensibilisieren, dass sie im Straßenverkehr aufmerksam sein muss, oder? Das könntest du wieder als Aufhänger nehmen.

Ja genau, deswegen und auch damit sie aufpassen zu wem sie ins Auto steigen. Ok, ob der Fahrer in diesem Fall was dafür kann ist noch nicht raus, aber z.B. dass sie eben nicht mit jemandem mitfahren der betrunken oder ähnliches ist, lieber sollen sie uns dann zuhause anrufen und wir holen sie auch früh um 5 ab. Ich hab das Gespräch übrigens mit ihr und ihren großen Brüdern geführt, die sind 15 und 17. Der Unfall war heute in der Schule natürlich Tagesgespräch, ausserdem sind bei facebook auch schon Bilder und weiß nicht was alles gepostet worden. Deswegen denke ich sollte man schon drüber reden, nur eben die Äußerung hat mich wirklich geschockt...


ja, dann war das Gespräch auch angebracht, wie ich finde. Vor allem in Bezug auf die beiden großen, damit sie nicht irgendwo unüberlegt einsteigen oder so. Gott, das ist noch so eine Sache, die wahnsinnige Angst bereitet oder? Gerade in dem Alter, wenn man loslassen und vertrauen muss. Vielleicht sprichst du mit deiner kleinen noch mal separat darüber und versuchst ihr das mit der Aufmerksamkeit im Straßenverkehr genauer zu erklären, weil du nicht möchtest, dass ihr was passiert. Wirklich ein schwieriges aber auch wichtiges Thema.
StarLight-2010
1707 Beiträge
28.02.2012 10:04
Ich finde es eher merkwürdig und erschreckend, dass du so mit deinen Kindern redest.
Ok, wenn sie fragen und/oder sowas im Fernseh sehen/lesen, etc. und ihnen dann das ganze zu Erklären finde ich gut. Aber ausm nichts ihnen einfach diese Tatsachen an Kopf zu knallen finde ich irgendwie sehr fragwürdig

Da wundert es mich ehrlich gesagt nicht, was deine 12-jährige vom Stapel gelassen hat!

Zu deiner Frage: Ich finde es im großen und ganzen nicht erschrecken, was deine Tochter gesagt hat. Das ist eben kindliches Denken und wenn sie erwachsen ist, wird sie auch anders darüber denken
-M-Y-A-
23608 Beiträge
28.02.2012 10:07
Ich denke,sie kann noch nicht begreifen,das der TOd endgültig ist und das man nie wieder kommt..
Ich finde es vollkommen ok,mit Kindern ihres alters über den Tod zu sprechen....man muss es nur vernünftig verpacken...ich denke,je früher ein Kind über gewisse Dinge bescheid weiss,desto besser kann es das verarbeiten,wenn es wirklich mal dazu kommt...
Was ist,wenn ich plötzlich sterbe? Wer erklärt dann meinen Kindern was passiert ist? Wo ich bin? Dann erkläre ich denen das doch lieber selber,was passiert (so das es für sie NICHT schlimm klingt).
Ihr erzählt euren Kindern doch auch,das sie nciht mit Frremden mitgehen sollen...weil es eben nicht nur nette Menschen gibt,sondern auch solche,die einen weh tun....das is für Kinder auch erstmal nicht nachvollziehbar und "zerstört" die rosarote Welt,aber je eher man es ihnen lehrt,desto besser können sie damit umgehen,finde ICH
Bei uns ist auch schonmal das Thema Tod aufgekommen,weil meine Tochter ein LEsebuch hat,indem eine Maus stirbt...wir haben dann darüber gesprochen...natürlich hat sie das ausmaß nicht verstanden (sie ist ja erst 3) aber zumindest ist ihr das Thema nun nicht mehr ganz fremd....
Jean
5304 Beiträge
28.02.2012 10:10
deswegen finde ich es so schlimm, wenn eltern ihren kindern erzählen, dass es einen himmel gibt, wo man hinkommt, wenn man stirbt und später treffen sich alle wieder...
versteh mich nicht falsch, ich will dir keine vorwürfe machen!!! ich bin nur vorbelastet, weil ich in der grundschule einen freund hatte. seine oma ist gestorben als er 7 war und seine eltern haben auch gesagt, dass sie im himmel ist. leider waren seine eltern nie wirklich für ihn da und seine oma war seine einzige bezugsperson! er war so traurig und verzweifelt, dass er ernsthaft selbstmordgedanken hatte!!n und das mit 7!!!!! er hat immer überlegt, wie er am besten sterben könnte und was er dann tun würde und wie es wohl ist im himmel. er wollte auch, dass ich auch sterbe und dann mitkomme! irgendwann hat meine mutter mit ihm geredet, weil sie das ganze nicht mehr mitansehen konnte, wie der junge gelitten hat! ich weiß nicht, was sie ihm gesagt hat. es war auch ein sehr langes gespräch.... auf jeden fall wollte er danach nicht mehr sterben und konnte mit der situation viel besser umgehen!

wie du jetzt am besten handel solltest kann ich dir ehrlich gesagt nicht sagen. vielleicht mal informationen bei einem psychologen einholen. das thema scheint deine tochter auf jeden fall zu beschäftigen.
palule
10755 Beiträge
28.02.2012 11:13
Zitat von StarLight-2010:

Ich finde es eher merkwürdig und erschreckend, dass du so mit deinen Kindern redest.
Ok, wenn sie fragen und/oder sowas im Fernseh sehen/lesen, etc. und ihnen dann das ganze zu Erklären finde ich gut. Aber ausm nichts ihnen einfach diese Tatsachen an Kopf zu knallen finde ich irgendwie sehr fragwürdig

Da wundert es mich ehrlich gesagt nicht, was deine 12-jährige vom Stapel gelassen hat!

Zu deiner Frage: Ich finde es im großen und ganzen nicht erschrecken, was deine Tochter gesagt hat. Das ist eben kindliches Denken und wenn sie erwachsen ist, wird sie auch anders darüber denken


Ähm, also soll ich sie in rosa Watte packen? Sie is 12, geht in die Schule, wie soll ich da das Thema von ihr fernhalten? Wie gesagt, der Unfall war großes Thema in der Schule und ich finde es schon besser wenn ich mit ihr drüber rede als wenn das andere Kinder tun die dann was weiß ich erzählen.

Wenn man mit 12jährigen nicht über den Tod reden soll frag ich mich ernsthaft warum es dann sogar Bilderbücher für 3jährige gibt über dieses Thema. Ich finde das einfach weltfremd.
palule
10755 Beiträge
28.02.2012 11:16
Zitat von Jean:

deswegen finde ich es so schlimm, wenn eltern ihren kindern erzählen, dass es einen himmel gibt, wo man hinkommt, wenn man stirbt und später treffen sich alle wieder...
versteh mich nicht falsch, ich will dir keine vorwürfe machen!!! ich bin nur vorbelastet, weil ich in der grundschule einen freund hatte. seine oma ist gestorben als er 7 war und seine eltern haben auch gesagt, dass sie im himmel ist. leider waren seine eltern nie wirklich für ihn da und seine oma war seine einzige bezugsperson! er war so traurig und verzweifelt, dass er ernsthaft selbstmordgedanken hatte!!n und das mit 7!!!!! er hat immer überlegt, wie er am besten sterben könnte und was er dann tun würde und wie es wohl ist im himmel. er wollte auch, dass ich auch sterbe und dann mitkomme! irgendwann hat meine mutter mit ihm geredet, weil sie das ganze nicht mehr mitansehen konnte, wie der junge gelitten hat! ich weiß nicht, was sie ihm gesagt hat. es war auch ein sehr langes gespräch.... auf jeden fall wollte er danach nicht mehr sterben und konnte mit der situation viel besser umgehen!

wie du jetzt am besten handel solltest kann ich dir ehrlich gesagt nicht sagen. vielleicht mal informationen bei einem psychologen einholen. das thema scheint deine tochter auf jeden fall zu beschäftigen.

Dieses Erlebnis hast du gemacht, ich aber nicht. Ehrlich gesagt hab ich das noch nie von dieser Seite gesehen, dass ein Kind dann den Wunsch haben könnte tot zu sein um bei jemandem zu sein der tot ist. Allerdings denke ich schon dass diese Denkweise eine Ausnahme ist, denn sonst würden ja viele Kinder so denken oder noch schlimmer es sogar probieren.....
28.02.2012 11:18
Zitat von palule:

Zitat von StarLight-2010:

Ich finde es eher merkwürdig und erschreckend, dass du so mit deinen Kindern redest.
Ok, wenn sie fragen und/oder sowas im Fernseh sehen/lesen, etc. und ihnen dann das ganze zu Erklären finde ich gut. Aber ausm nichts ihnen einfach diese Tatsachen an Kopf zu knallen finde ich irgendwie sehr fragwürdig

Da wundert es mich ehrlich gesagt nicht, was deine 12-jährige vom Stapel gelassen hat!

Zu deiner Frage: Ich finde es im großen und ganzen nicht erschrecken, was deine Tochter gesagt hat. Das ist eben kindliches Denken und wenn sie erwachsen ist, wird sie auch anders darüber denken


Ähm, also soll ich sie in rosa Watte packen? Sie is 12, geht in die Schule, wie soll ich da das Thema von ihr fernhalten? Wie gesagt, der Unfall war großes Thema in der Schule und ich finde es schon besser wenn ich mit ihr drüber rede als wenn das andere Kinder tun die dann was weiß ich erzählen.

Wenn man mit 12jährigen nicht über den Tod reden soll frag ich mich ernsthaft warum es dann sogar Bilderbücher für 3jährige gibt über dieses Thema. Ich finde das einfach weltfremd.


Sehe ich genauso, man kann Kinder nicht ewig von diesem heiklen Thema fernhalten!
Irgendwann werden sie damit konfrontiert, und ich finde ebenso das es dann besser is mit der Mutter drüber reden zu können als es noch in sich hinein zu fressen oder oder oder... DAS finde ich viel schlimmer!
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Ich denke deiner kleinen wars nicht ganz klar was genau sie da gesagt hat, in ein paar Jahren wird sie sicherlich anders über dies Thema denken Süße
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