Lockdown
21.12.2020 06:24
Zitat von Irgendjemand:
Zitat von EmMi1415:
Egal wie man sich hier ausdrückt, sobald irgendjmd was negatives draus liest wird nur gemeckert.
Nochmal für alle
Mir tun alle leid, die durch corona Jmd verloren haben, es ist furchtbar.
ABER es kann nicht sein, dass unsere Kinder die leidtragenden sind. Sie sind die Zukunft, und sie werden die Welt weite prägen und deswegen bin ich dafür die Schule so lange wie möglich offen zu lassen
Das wurde getan. Bis jetzt wurden die Schulen offen gelassen wider aller Vernunft. Ich weiß, dass ich das Extrem in die andere Richtung bin. Und ja, ich gebe zu, dass es für eine gewisse Zeit noch in Ordnung war, die Schulen offen zu halten. Aber für mein Empfinden sind sie jetzt doch 2-3 Wochen zu spät geschlossen wurden. Die Zahlen klettern ins Unermessliche, Infektionsketten sind überhaupt nicht mehr nachvollziehbar und du willst Kinder auf Teufel komm raus immer noch in die Schule schicken? Das ist schon ziemlich schräg.
Die Infektionskette kann man schon lange nicht mehr nachvollziehen, mit oser Schule.
Und ich sage auch, dass ich in einer Gegend bin wo sehr wenig Infektionen sind,daher sehe ich alles "so locker"
21.12.2020 06:44
Zitat von EmMi1415:
Zitat von Irgendjemand:
Zitat von EmMi1415:
Egal wie man sich hier ausdrückt, sobald irgendjmd was negatives draus liest wird nur gemeckert.
Nochmal für alle
Mir tun alle leid, die durch corona Jmd verloren haben, es ist furchtbar.
ABER es kann nicht sein, dass unsere Kinder die leidtragenden sind. Sie sind die Zukunft, und sie werden die Welt weite prägen und deswegen bin ich dafür die Schule so lange wie möglich offen zu lassen
Das wurde getan. Bis jetzt wurden die Schulen offen gelassen wider aller Vernunft. Ich weiß, dass ich das Extrem in die andere Richtung bin. Und ja, ich gebe zu, dass es für eine gewisse Zeit noch in Ordnung war, die Schulen offen zu halten. Aber für mein Empfinden sind sie jetzt doch 2-3 Wochen zu spät geschlossen wurden. Die Zahlen klettern ins Unermessliche, Infektionsketten sind überhaupt nicht mehr nachvollziehbar und du willst Kinder auf Teufel komm raus immer noch in die Schule schicken? Das ist schon ziemlich schräg.
Die Infektionskette kann man schon lange nicht mehr nachvollziehen, mit oser Schule.
Und ich sage auch, dass ich in einer Gegend bin wo sehr wenig Infektionen sind,daher sehe ich alles "so locker"
Du hast aber nicht gesagt „ Hier bei uns ist die Lage so entspannt, ich bin dafür dass in Gegenden wo die Zahlen niedrig sind sollten die Schulen aufbleiben „
Du hast gesagt - Die Bildung meiner Kinder ist wichtiger als das Leben von Omas und Opas die ich eh nicht kenne
Das ist schon ein kleiner Unterschied
21.12.2020 07:47
Wenn ich lese, dass die Dresdner hier über Weihnachten auf die Kanarischen Inseln fliegen wird es wohl wirklich erst frühestend April etwas.
Mir fehlen da echt die Worte. Was bitte versteht man an der Situation und den Zahlen nicht? Aber hey, der eine Landkreis hat wieder ein Intensivbett frei, läuft doch
Mir fehlen da echt die Worte. Was bitte versteht man an der Situation und den Zahlen nicht? Aber hey, der eine Landkreis hat wieder ein Intensivbett frei, läuft doch
21.12.2020 07:55
Zitat von 12Pfoten:
Wenn ich lese, dass die Dresdner hier über Weihnachten auf die Kanarischen Inseln fliegen wird es wohl wirklich erst frühestend April etwas.
Mir fehlen da echt die Worte. Was bitte versteht man an der Situation und den Zahlen nicht? Aber hey, der eine Landkreis hat wieder ein Intensivbett frei, läuft doch![]()
Das werden sie sich aber auch noch überlegen.
Inzwischen sind auch die Kanaren wieder Risikogebiet das heißt anschließend Quarantäne, wenn es nicht gerade Rentner sind, oder noch Urlaub übrig haben wird das evtl. teuer.
21.12.2020 08:33
Emmi, eure Patienten tragen die ganze Zeit bei euch in der Praxis einen Mundschutz, unsere nicht. Also ist dein Risiko bei der Arbeit das du dich ansteckt, so hoch wie bei einem Einkauf. Gemessen an deiner Aussage, dass eure Inzidenz niedrig ist, ist auch das Risiko sich zu infizieren gering. Aber arbeite mal im Krankenhaus, in einer Pflegeeinrichtung, im Einzelhandel, in einer Kieferklinik oder nur beim Zahnarzt, da würdest du nicht solche Töne von dir geben.
Es ist immer leicht gesagt, wenn man nicht in einem Hotspot lebt, dass die Schulen geöffnet bleiben müssen, aber es geht hier um uns alle. Wir alle müssen "kurz" in den sauren Apfel beißen, damit wir alle halbwegs unbeschadet durch diese Pandemie kommen und uns so, so schnell wie möglich wieder etwas Normalität zurückerobern können.
Und ich finde, gerade Homeschooling bei Grundschülern kann man gut meistern.
Wer arbeiten muss und Betreuung benötigt, da wird es auch Betreuung geben, aber eben kein Unterricht im eigentlichen Sinne, wie im Frühjahr diesen Jahres halt.
Es ist immer leicht gesagt, wenn man nicht in einem Hotspot lebt, dass die Schulen geöffnet bleiben müssen, aber es geht hier um uns alle. Wir alle müssen "kurz" in den sauren Apfel beißen, damit wir alle halbwegs unbeschadet durch diese Pandemie kommen und uns so, so schnell wie möglich wieder etwas Normalität zurückerobern können.
Und ich finde, gerade Homeschooling bei Grundschülern kann man gut meistern.
Wer arbeiten muss und Betreuung benötigt, da wird es auch Betreuung geben, aber eben kein Unterricht im eigentlichen Sinne, wie im Frühjahr diesen Jahres halt.
21.12.2020 08:44
Ich finde die Schule sollten bei den Infektionszahlen halt geschlossen bleiben. Natürlich ist das kacke und einer muss zu bleiben. Aber es geht um paar Wochen ar.. zusammenzukneifen um leben zu retten und um wieder selbst „normal“ leben zu können.
Meine Tochter wird keinen Schaden davon tragen nur weil sie das „k oder f“ 2 Wochen später lernt.
Sie versteht auch das wir ihren Geburtstag in 3 Wochen nicht feiern können. Sie freut sich dann auf eine Pool Party im Sommer.
Das Jammern der Leute nervt. Wir haben genug zu essen, können spazieren im Wald. Mehr braucht man halt mal nicht.
Ich bin auch gestresst klar, aber eher Arbeitsbedingt. Weiß auch gar nicht wie ich das alles bewerkstelligen soll, aber dennoch habe ich mehr Angst in dieser Zeit meine Tochter wieder jeden Tag zur Schule und in die Betreuung zu schicken.
Dann lieber noch paar Wochen zu und vielleicht können dann alle wieder normal leben...
Meine Tochter wird keinen Schaden davon tragen nur weil sie das „k oder f“ 2 Wochen später lernt.
Sie versteht auch das wir ihren Geburtstag in 3 Wochen nicht feiern können. Sie freut sich dann auf eine Pool Party im Sommer.
Das Jammern der Leute nervt. Wir haben genug zu essen, können spazieren im Wald. Mehr braucht man halt mal nicht.
Ich bin auch gestresst klar, aber eher Arbeitsbedingt. Weiß auch gar nicht wie ich das alles bewerkstelligen soll, aber dennoch habe ich mehr Angst in dieser Zeit meine Tochter wieder jeden Tag zur Schule und in die Betreuung zu schicken.
Dann lieber noch paar Wochen zu und vielleicht können dann alle wieder normal leben...
21.12.2020 08:55
Zitat von Gwen85:
Emmi, eure Patienten tragen die ganze Zeit bei euch in der Praxis einen Mundschutz, unsere nicht. Also ist dein Risiko bei der Arbeit das du dich ansteckt, so hoch wie bei einem Einkauf. Gemessen an deiner Aussage, dass eure Inzidenz niedrig ist, ist auch das Risiko sich zu infizieren gering. Aber arbeite mal im Krankenhaus, in einer Pflegeeinrichtung, im Einzelhandel, in einer Kieferklinik oder nur beim Zahnarzt, da würdest du nicht solche Töne von dir geben.
Es ist immer leicht gesagt, wenn man nicht in einem Hotspot lebt, dass die Schulen geöffnet bleiben müssen, aber es geht hier um uns alle. Wir alle müssen "kurz" in den sauren Apfel beißen, damit wir alle halbwegs unbeschadet durch diese Pandemie kommen und uns so, so schnell wie möglich wieder etwas Normalität zurückerobern können.
Und ich finde, gerade Homeschooling bei Grundschülern kann man gut meistern.
Wer arbeiten muss und Betreuung benötigt, da wird es auch Betreuung geben, aber eben kein Unterricht im eigentlichen Sinne, wie im Frühjahr diesen Jahres halt.
Das seh ich wiederum anders, denn es kommt hierbei schon sehr darauf an in welcher Klasse die Kids sind.
Ich hab hier 2, die wurden 2019 eingeschult und die erste Schulschließung erwischte sie im 2. HJ der 1. Klasse. Mittlerweile merkt man bei über der Hälfte der Klasse, dass die Eltern nun einmal keine Lehrer sind und/oder während der ersten Schulschließung arbeiten mussten. Die meisten Schüler haben dermaßen Probleme, sei es beim Lesen, beim Schreiben einzelner Buchstaben oder beim Rechnen, dass viele Eltern wirklich darüber nachdenken ihre Kinder wiederholen zu lassen, denn die Lücken zu Kindern, die die ersten beiden Klassen ganz "normal" durchlaufen haben, sind so enorm, dass sie kaum noch aufzuholen sind.
Meine nun 4. Klässlerin dagegen hat überhaupt keine Probleme. Ist auch verständlich, denn sie konnte die 1. + 2. Klasse ganz normal besuchen und hat alles von der Lehrerin erklärt und beigebracht bekommen. Während der ersten Homeschooling-Phase war sie gerade in der 3. Klasse und es war Wiederholungszeit und somit brauchte sie auch kaum Unterstützung, hat vieles auch schon eigenständig gemacht.
Wenn es so einfach wäre den Kindern das Lesen, Schreiben, Rechnen beizubringen, dann frag ich mich warum man dafür ewig studieren muß. Dann könnte sich doch jeder, egal was er gelernt oder nicht gelernt hat, vorne hinstellen und den Kids all dies beibringen.
21.12.2020 09:43
Zitat von NochOhne32:
Zitat von Gwen85:
Emmi, eure Patienten tragen die ganze Zeit bei euch in der Praxis einen Mundschutz, unsere nicht. Also ist dein Risiko bei der Arbeit das du dich ansteckt, so hoch wie bei einem Einkauf. Gemessen an deiner Aussage, dass eure Inzidenz niedrig ist, ist auch das Risiko sich zu infizieren gering. Aber arbeite mal im Krankenhaus, in einer Pflegeeinrichtung, im Einzelhandel, in einer Kieferklinik oder nur beim Zahnarzt, da würdest du nicht solche Töne von dir geben.
Es ist immer leicht gesagt, wenn man nicht in einem Hotspot lebt, dass die Schulen geöffnet bleiben müssen, aber es geht hier um uns alle. Wir alle müssen "kurz" in den sauren Apfel beißen, damit wir alle halbwegs unbeschadet durch diese Pandemie kommen und uns so, so schnell wie möglich wieder etwas Normalität zurückerobern können.
Und ich finde, gerade Homeschooling bei Grundschülern kann man gut meistern.
Wer arbeiten muss und Betreuung benötigt, da wird es auch Betreuung geben, aber eben kein Unterricht im eigentlichen Sinne, wie im Frühjahr diesen Jahres halt.
Das seh ich wiederum anders, denn es kommt hierbei schon sehr darauf an in welcher Klasse die Kids sind.
Ich hab hier 2, die wurden 2019 eingeschult und die erste Schulschließung erwischte sie im 2. HJ der 1. Klasse. Mittlerweile merkt man bei über der Hälfte der Klasse, dass die Eltern nun einmal keine Lehrer sind und/oder während der ersten Schulschließung arbeiten mussten. Die meisten Schüler haben dermaßen Probleme, sei es beim Lesen, beim Schreiben einzelner Buchstaben oder beim Rechnen, dass viele Eltern wirklich darüber nachdenken ihre Kinder wiederholen zu lassen, denn die Lücken zu Kindern, die die ersten beiden Klassen ganz "normal" durchlaufen haben, sind so enorm, dass sie kaum noch aufzuholen sind.
Meine nun 4. Klässlerin dagegen hat überhaupt keine Probleme. Ist auch verständlich, denn sie konnte die 1. + 2. Klasse ganz normal besuchen und hat alles von der Lehrerin erklärt und beigebracht bekommen. Während der ersten Homeschooling-Phase war sie gerade in der 3. Klasse und es war Wiederholungszeit und somit brauchte sie auch kaum Unterstützung, hat vieles auch schon eigenständig gemacht.
Wenn es so einfach wäre den Kindern das Lesen, Schreiben, Rechnen beizubringen, dann frag ich mich warum man dafür ewig studieren muß. Dann könnte sich doch jeder, egal was er gelernt oder nicht gelernt hat, vorne hinstellen und den Kids all dies beibringen.![]()
Das habe ich so gar nicht gemeint. Nur vorübergehend ist es mit den von der Schule bereitgelegten Materialien halt zu meistern und nicht, das wir Eltern die Lehrer ersetzen können. Um Himmels Willen, nein. Es geht ja in der Grundschule nicht nur darum Buchstaben schreiben und lesen zu können, Ziffern addieren und subtrahieren zu können, sondern auch zu lernen wie gelernt wird. Da braucht es gute Lehrer zu. Aber ich meinte, das man das vorübergehend als Eltern überbrücken kann solange diese Pandemie uns im Griff hat. Und wer es nicht kann, dann gibt es immer noch die Notbetreuung....
Ich verstehe aber durchaus, was du meinst. Die Kinder an unserer Schule in den Klassen 2,3 und 4 haben ihre Defizite vom Frühjahr noch nicht alle aufgearbeitet.
21.12.2020 10:30
Zitat von Joti86:
Zitat von sineli:
Also viele Kinder rund um Frankfurt und weiter weg wissen schon, dass auf dem Friedhof in Hanau Kühlcontainer stehen, weil nicht genug Platz für die Toten ist, das finde ich schon sehr krass.
Natürlich sehnen sich die meisten Kinder in die Schule, aber sie können eben auch verstehen, warum wir das machen.
Die Kühlcontainer stehen vorsorglich da - seid April wurden aber bisher nicht genutzt !
Das ist nicht mehr aktuell. Hanau musste sie mittlerweile benutzen.
21.12.2020 10:32
Zitat von nilou:
Zitat von Joti86:
Zitat von sineli:
Also viele Kinder rund um Frankfurt und weiter weg wissen schon, dass auf dem Friedhof in Hanau Kühlcontainer stehen, weil nicht genug Platz für die Toten ist, das finde ich schon sehr krass.
Natürlich sehnen sich die meisten Kinder in die Schule, aber sie können eben auch verstehen, warum wir das machen.
Die Kühlcontainer stehen vorsorglich da - seid April wurden aber bisher nicht genutzt !
Das ist nicht mehr aktuell. Hanau musste sie mittlerweile benutzen.
Grund genug sich endlich am Riemen zu reißen.Wer möchte seine Angehörige in so einem Ding wissen?!
21.12.2020 11:26
Zitat von nilou:
Zitat von Joti86:
Zitat von sineli:
Also viele Kinder rund um Frankfurt und weiter weg wissen schon, dass auf dem Friedhof in Hanau Kühlcontainer stehen, weil nicht genug Platz für die Toten ist, das finde ich schon sehr krass.
Natürlich sehnen sich die meisten Kinder in die Schule, aber sie können eben auch verstehen, warum wir das machen.
Die Kühlcontainer stehen vorsorglich da - seid April wurden aber bisher nicht genutzt !
Das ist nicht mehr aktuell. Hanau musste sie mittlerweile benutzen.
Ja, ich weiß, leider. Und es sind nicht nur die ganz alten Menschen, die von uns gehen.
21.12.2020 11:30
Und nochmal: natürlich gibt es Bildungsgerechtigkeit bzw sollte sie geben, trotzdem ist es und macht es einen Unterschied, ob man in einem Hotspot lebt.
Ich würde nach Werten im Kreis gehen, grenzt der Nachbarkreis an mit einem Hotspot im Umkreis von 30 km oder so, würde ich die Präsenzpflicht aussetzen.
Alle, die Bedarf haben, auch Familien, wenn Sie mehr Kinder als zwei schulpflichtiger haben, könnten ihre Kinder schicken. Das könnten wir gut händeln in der Schule.
Ich würde nach Werten im Kreis gehen, grenzt der Nachbarkreis an mit einem Hotspot im Umkreis von 30 km oder so, würde ich die Präsenzpflicht aussetzen.
Alle, die Bedarf haben, auch Familien, wenn Sie mehr Kinder als zwei schulpflichtiger haben, könnten ihre Kinder schicken. Das könnten wir gut händeln in der Schule.
21.12.2020 11:35
Zitat von sineli:
Und nochmal: natürlich gibt es Bildungsgerechtigkeit bzw sollte sie geben, trotzdem ist es und macht es einen Unterschied, ob man in einem Hotspot lebt.
Ich würde nach Werten im Kreis gehen, grenzt der Nachbarkreis an mit einem Hotspot im Umkreis von 30 km oder so, würde ich die Präsenzpflicht aussetzen.
Alle, die Bedarf haben, auch Familien, wenn Sie mehr Kinder als zwei schulpflichtiger haben, könnten ihre Kinder schicken. Das könnten wir gut händeln in der Schule.
Ich hätte die Präsenzpflicht ehrlich gesagt schon die ganze Zeit ausgesetzt. Die Eltern werden ja einschätzen können wie gut das home schooling läuft. Und wenn sie meinen es läuft gut und die Kinder lieber nicht schicken möchten, warum nicht?
Ebenfalls denke ich, dass man die Kinder schicken dürfen sollte, wenn es nötig ist.
Wie groß der Schaden, auch der psychische, für die Kinder isz, werden wir wohl erst in 20-25 Jahren wissen. Kinder stecken augenscheinlich erstmal vieles gut weg, was dann doch nicht unerheblichen Schaden verursacht
21.12.2020 11:41
Zitat von Chrysopelea:
Zitat von sineli:
Und nochmal: natürlich gibt es Bildungsgerechtigkeit bzw sollte sie geben, trotzdem ist es und macht es einen Unterschied, ob man in einem Hotspot lebt.
Ich würde nach Werten im Kreis gehen, grenzt der Nachbarkreis an mit einem Hotspot im Umkreis von 30 km oder so, würde ich die Präsenzpflicht aussetzen.
Alle, die Bedarf haben, auch Familien, wenn Sie mehr Kinder als zwei schulpflichtiger haben, könnten ihre Kinder schicken. Das könnten wir gut händeln in der Schule.
Ich hätte die Präsenzpflicht ehrlich gesagt schon die ganze Zeit ausgesetzt. Die Eltern werden ja einschätzen können wie gut das home schooling läuft. Und wenn sie meinen es läuft gut und die Kinder lieber nicht schicken möchten, warum nicht?
Ebenfalls denke ich, dass man die Kinder schicken dürfen sollte, wenn es nötig ist.
Wie groß der Schaden, auch der psychische, für die Kinder isz, werden wir wohl erst in 20-25 Jahren wissen. Kinder stecken augenscheinlich erstmal vieles gut weg, was dann doch nicht unerheblichen Schaden verursacht![]()
Ja, da hast du natürlich recht, aber das muss man eben im Elternhaus gut auffangen. Wenn man Kindern etwas richtig erklärt, wie ernst nimmt, hat man viel gewonnen. Aber die Folgen werden wir erst später sehen, da hast du recht
.
21.12.2020 11:43
Zitat von Chrysopelea:
Zitat von sineli:
Und nochmal: natürlich gibt es Bildungsgerechtigkeit bzw sollte sie geben, trotzdem ist es und macht es einen Unterschied, ob man in einem Hotspot lebt.
Ich würde nach Werten im Kreis gehen, grenzt der Nachbarkreis an mit einem Hotspot im Umkreis von 30 km oder so, würde ich die Präsenzpflicht aussetzen.
Alle, die Bedarf haben, auch Familien, wenn Sie mehr Kinder als zwei schulpflichtiger haben, könnten ihre Kinder schicken. Das könnten wir gut händeln in der Schule.
Ich hätte die Präsenzpflicht ehrlich gesagt schon die ganze Zeit ausgesetzt. Die Eltern werden ja einschätzen können wie gut das home schooling läuft. Und wenn sie meinen es läuft gut und die Kinder lieber nicht schicken möchten, warum nicht?
Ebenfalls denke ich, dass man die Kinder schicken dürfen sollte, wenn es nötig ist.
Wie groß der Schaden, auch der psychische, für die Kinder isz, werden wir wohl erst in 20-25 Jahren wissen. Kinder stecken augenscheinlich erstmal vieles gut weg, was dann doch nicht unerheblichen Schaden verursacht![]()
Ich weiß leider nicht, ob die Eltern das so gut einschätzen können. Ich bin an einem Schulzentrum, während bei uns letzte Woche am Gymnasium ca 60 Prozent der Schüler da waren, zum Teil auch aus Familien, die das sicher für eine Woche hatten wuppen können, waren Realschule und Hauptschule leer. Und zumindest von der Hauptschule weiß ich, dass da Homeschooling gar nicht läuft.
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