Mütter- und Schwangerenforum

Allein erziehend und Behinderung - welche Hilfe steht mir zu?

Anonym 177807
1 Beiträge
16.01.2015 00:19
Hallo, ihr Lieben.
Ich hoffe, ich bin in dieser Rubrik nicht ganz falsch.
Ich bin seit Januar letzten Jahres alleinerziehend mit meiner Tochter (jetzt 2,5 Jahre). Zudem bin ich gehbehindert und habe nicht die Möglichkeit, das Haus zu verlassen - sei es zum Einkaufen oder meine Kleine in den Kindergarten zu bringen. Momentan bringt meine Schwiegermutter meine Tochter in den Kindergarten bzw. holt sie wieder ab und Einkäufe werden von meinen Schwiegereltern ebenfalls erledigt oder auch einem guten Kumpel - je nach dem, wie wer arbeiten muss. Meine Eltern können sehr selten einspringen, da sie weiter weg wohnen und meine Mutti zudem selber noch schwer krank ist. Nun ist es so, dass meine Schwiegereltern ja auch nicht immer können (fahren im Mai zb für 10 Tage in den Urlaub)
Welche Hilfe steht mir zu? Eine Pflegestufe habe ich für mich beantragt, diese wurde aber trotz Widerspruch erneut abgelehnt und eine Haushaltshilfe seitens der KK wird mir auch verwehrt. (Haushaltshilfe bekam ich nur bis zu 6 Wochen, über einen längeren Zeitraum gibt es das nicht)
Was kann ich noch machen? Muss ich Angst um meine Tochter haben, dass das JA sie mir wegnimmt? Ich kann mich um sie kümmern, nur leider muss ich 3x die Woche zur Dialyse (für ca. 8 Stunden) und meine Kleine muss ja auch in den KIGA und wieder nach Hause. Bitte helft mir!

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

weil mich einige hier kennen

16.01.2015 07:19
Ich würde Widerspruch bei der kk einreichen und das gutachten anfordern. Aus welchem Grund haben sie die pflegestufe abgelehnt
16.01.2015 10:09
Ich würde wieder Einspruch einlegen,oft sich die KK dazu angehalten jeden Antrag erst mal abzulehnen in der Hoffnung das die nichts zahlen/bewilligen müssen,auch würde ich mal beim JA nachfragen wie das mit hilfe ausschaut,kann nicht sein,das Du angeblich auf keine Hilfe Anspruch hast,wie sieht den deine Wohnsituation aus,hast du Fahrstuhl, bodenerdig.
shelyra
69259 Beiträge
16.01.2015 11:29
hast du mal mit profamilia oder einer anderen organisation geredet? vielleicht wissen die auch noch hilfen die es gibt.

für das kiga problem würd emir spontan noch sowas wie nachbarschaftshilfe oder "leihoma" einfallen. oder eine andere mama aus dem kiga, die vielleicht in eurer nähe wohnt.
21.01.2015 00:32
Ich rate dir, dich bei einer Hilfsorganisation in deiner Nähe beraten zu lassen. Die Lebenshilfe ist da z.B. ein guter Ansprechpartner und sollte auch kostenlos beraten und bei Antragsstellungen zur Seite stehen. Schau mal, ob es bei dir in der Nähe einen Familien unterstützenden Dienst (kurz FuD, oft aber auch FeD für Familien entlastender Dienst) gibt.
Kostenträger gibt es verschiedene: Die Krankenkasse wäre da schonmal eine Möglichkeit, aber ich sehe in so einer Situation auch das Sozialamt als eine wichtige Anlaufstelle. Eine Beratungsstelle kann dir da aber sicher mehr weiterhelfen als mein gefährliches Halbwissen und im besten Fall können die auch gleich die notwendige Arbeitskraft vermitteln.
Wenn du Fragen hast, kannst du mich gerne mal anschreiben. Mein Mann arbeitet zufällig in dem Bereich
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