Mütter- und Schwangerenforum

Umgangsverfahren

Freddispapa
3 Beiträge
31.07.2022 14:53


Hallo,ich hoffe es ist nicht schlimm das ich alleinerziehender Vater bin, meine ex Frau und ich haben uns 2018 getrennt, unser gemeinsamer Sohn damals knapp 3 Jahre alt blieb bei mir da sie quasi von einem Tag auf den anderen gegangen ist. Danach hatte sie erstmal so gut wie keinen Kontakt. Es wurde dann eine Umgangsvereinbarung beim Jugendamt ausgearbeitet an die sie sich aber auch nur sporadisch gehalten hat. Im März 2019 haben wir dann eine Umgangsvereinbarung ausgearbeitet an die sie sich soweit gehalten hat,es passte mir zwar nicht das unser Sohn bei ihr nur fremdbetreut wurde aber dagegen konnte ich nichts tun. Nach den Umgängen kam mein Sohn immer mit Verhaltensauffäligkeiten nach Hause, im September 2020 war es dann so schlimm das er sich unentwegt die Hände und Arme blutig biss,sich im Gesicht kratzte und abwesend wirkte. Aus diesem Grund fuhr ich mit ihm ins Krankenhaus und nach 2 Tagen wurde von den Ärzten angeraten den Umgang neu zu überdenken und beim Jugendamt zu sprechen. Meiner damaligen Frau teilte ich mit was los ist und das der Umgang von meiner Seite erstmal eingestellt wird. Nach einem Gespräch mit dem Jugendamt teilte ich ihr 4 Termine mit aber daran zeigte sie kein Interesse.
Dann hörte ich von Oktober 2020 bis Juni 2021 gar nichts mehr von ihr. Im Juni 2021 stand sie dann mit ihrem neuen Lebensgefährten vor der Tür und wollte unseren Sohn sehen da er Geburtstag hatte, dies lehnte ich ab und bot ihr an später noch einmal zu kommen aber dann alleine und nicht mit einer völlig fremden Person,dies lehnte sie ab. Einen Monat später saßen wir tatsächlich beim Jugendamt und besprechen erstmal begleitenden Umgang. Aber bis auf einen Termin den ich nicht wahrnehmen konnte wegen meiner Arbeit hörte ich nichts mehr. Es war ab August 2021 also wieder still.
In der Zwischenzeit sind wir umgezogen, was,ich ihr schriftlich mitteilte. Im Juli 2022 ging es dann um die schulanmeldung und dort werden beide Unterschriften gebraucht,nachdem ich meine Ex Frau ( sie war zwischenzeitlich unbekannt verzogen ) ausfindig gemacht habe,kam dann ein Brief ihrer Anwältin. Hier wird erklärt das mein Sohn bei mir geblieben ist weil sie damals noch in der Ausbildung war und sich deshalb nicht vollumfänglich und altersgerecht hätte um das Kind kümmern können. Das ich von Anfang an die Umgänge Boykottiert hätte. Das wir natürlich ohne ihre Zustimmung umgezogen sind. Und die Begründung dafür das sie jahrelang nichts getan hat ist das sie Angst vor Auseinandersetzungen mit mir hatte. Nächsten Monat treffen wir uns also vor Gericht wegen Umgang, auf was kann ich mich einstellen? Eine Frage noch ,mein Sohn hat einen Verfahrensbeistand bekommen der uns besuchen will und er soll auch von der Richterin angehört werden. Ich weiß nicht welchen Sinn das macht da mein Sohn gravierende Entwicklungsverzögerungen hat,er ist 7 und auf dem Stand von einem 2jährigen, hat frühkindlichen Autismus und spricht bisher kein Wort.
Beste Grüße und vielen Dank
mini.maus
12245 Beiträge
31.07.2022 15:53
Der Verfahrensbeistand schaut, dass alles zum Wohle des Kindes verläuft. Besucht euch und macht sich ein Bild von der Situation. Berichtet der zuständigen Richterin.

Die Anhörung deines Sohnes ist auch völlig normal. Die Richterin wird sich ein Bild machen, in wie weit dein Sohn seinen Willen äußern kann, bzw. wie und ob er zu der Situation etwas beitragen kann.

Außerdem wird das zuständige Jugendamt dabei sein. Sprich, die Sachbearbeiterin, die sowieso schon mit euch arbeitet, wird auch entweder schriftlich berichten oder beim Termin anwesend sein (zumindest ist es bei uns auf dem Land so).

Wenn du die Möglichkeit hast, nimm dir vielleicht auch einen Anwalt. Eventuell hast du eine Rechtsschutzversicherung oder verdienst so wenig, dass die Kosten des Anwalts durch Verfahrenskostenhilfe erstmal übernommen werden.

Je nachdem wie der Termin ausgeht, kann eine gerichtliche Umgangsregelung gefunden werden.

Nach deinen Erzählungen klingt es als wäre die Kindesmutter recht sprunghaft. Ich hoffe, dass ihr eine Regelung findet, die für euer Kind positiv ist.
Freddispapa
3 Beiträge
31.07.2022 16:14
Zitat von mini.maus:

Der Verfahrensbeistand schaut, dass alles zum Wohle des Kindes verläuft. Besucht euch und macht sich ein Bild von der Situation. Berichtet der zuständigen Richterin.

Die Anhörung deines Sohnes ist auch völlig normal. Die Richterin wird sich ein Bild machen, in wie weit dein Sohn seinen Willen äußern kann, bzw. wie und ob er zu der Situation etwas beitragen kann.

Außerdem wird das zuständige Jugendamt dabei sein. Sprich, die Sachbearbeiterin, die sowieso schon mit euch arbeitet, wird auch entweder schriftlich berichten oder beim Termin anwesend sein (zumindest ist es bei uns auf dem Land so).

Wenn du die Möglichkeit hast, nimm dir vielleicht auch einen Anwalt. Eventuell hast du eine Rechtsschutzversicherung oder verdienst so wenig, dass die Kosten des Anwalts durch Verfahrenskostenhilfe erstmal übernommen werden.

Je nachdem wie der Termin ausgeht, kann eine gerichtliche Umgangsregelung gefunden werden.

Nach deinen Erzählungen klingt es als wäre die Kindesmutter recht sprunghaft. Ich hoffe, dass ihr eine Regelung findet, die für euer Kind positiv ist.

Ja,das stimmt leider, sie kommt immer dann wenn sie meint mir ein reindrücken zu können.
Kugelbauch99
364 Beiträge
31.07.2022 17:18
Zitat von Freddispapa:

Zitat von mini.maus:

Der Verfahrensbeistand schaut, dass alles zum Wohle des Kindes verläuft. Besucht euch und macht sich ein Bild von der Situation. Berichtet der zuständigen Richterin.

Die Anhörung deines Sohnes ist auch völlig normal. Die Richterin wird sich ein Bild machen, in wie weit dein Sohn seinen Willen äußern kann, bzw. wie und ob er zu der Situation etwas beitragen kann.

Außerdem wird das zuständige Jugendamt dabei sein. Sprich, die Sachbearbeiterin, die sowieso schon mit euch arbeitet, wird auch entweder schriftlich berichten oder beim Termin anwesend sein (zumindest ist es bei uns auf dem Land so).

Wenn du die Möglichkeit hast, nimm dir vielleicht auch einen Anwalt. Eventuell hast du eine Rechtsschutzversicherung oder verdienst so wenig, dass die Kosten des Anwalts durch Verfahrenskostenhilfe erstmal übernommen werden.

Je nachdem wie der Termin ausgeht, kann eine gerichtliche Umgangsregelung gefunden werden.

Nach deinen Erzählungen klingt es als wäre die Kindesmutter recht sprunghaft. Ich hoffe, dass ihr eine Regelung findet, die für euer Kind positiv ist.

Ja,das stimmt leider, sie kommt immer dann wenn sie meint mir ein reindrücken zu können.
Dann solltest du dafür Beweise sammeln und auch Beweise dafür, dass sie sich lange nicht um das Kind gekümmert hat. So ein Beweis kann auch ein Chat Verlauf bei WhatsApp und Co sein.

Also stell ihr dort jetzt gezielt Fragen zu den vergangenen Jahren.
Wenn sie die beantwortet, ist das der Beweis.
Beispielsweise: "Warum bist du im Jahr .... (Zeitraum) nur so selten vorbei gekommen? Unser Kind hat dich sehr vermisst. "
Wenn sie dann mit irgendeiner Ausrede antwortet, ist das der Beweis, dass es nicht an dir lag.
mini.maus
12245 Beiträge
31.07.2022 17:21
Zitat von Kugelbauch99:

Zitat von Freddispapa:

Zitat von mini.maus:

Der Verfahrensbeistand schaut, dass alles zum Wohle des Kindes verläuft. Besucht euch und macht sich ein Bild von der Situation. Berichtet der zuständigen Richterin.

Die Anhörung deines Sohnes ist auch völlig normal. Die Richterin wird sich ein Bild machen, in wie weit dein Sohn seinen Willen äußern kann, bzw. wie und ob er zu der Situation etwas beitragen kann.

Außerdem wird das zuständige Jugendamt dabei sein. Sprich, die Sachbearbeiterin, die sowieso schon mit euch arbeitet, wird auch entweder schriftlich berichten oder beim Termin anwesend sein (zumindest ist es bei uns auf dem Land so).

Wenn du die Möglichkeit hast, nimm dir vielleicht auch einen Anwalt. Eventuell hast du eine Rechtsschutzversicherung oder verdienst so wenig, dass die Kosten des Anwalts durch Verfahrenskostenhilfe erstmal übernommen werden.

Je nachdem wie der Termin ausgeht, kann eine gerichtliche Umgangsregelung gefunden werden.

Nach deinen Erzählungen klingt es als wäre die Kindesmutter recht sprunghaft. Ich hoffe, dass ihr eine Regelung findet, die für euer Kind positiv ist.

Ja,das stimmt leider, sie kommt immer dann wenn sie meint mir ein reindrücken zu können.
Dann solltest du dafür Beweise sammeln und auch Beweise dafür, dass sie sich lange nicht um das Kind gekümmert hat. So ein Beweis kann auch ein Chat Verlauf bei WhatsApp und Co sein.

Also stell ihr dort jetzt gezielt Fragen zu den vergangenen Jahren.
Wenn sie die beantwortet, ist das der Beweis.
Beispielsweise: "Warum bist du im Jahr .... (Zeitraum) nur so selten vorbei gekommen? Unser Kind hat dich sehr vermisst. "
Wenn sie dann mit irgendeiner Ausrede antwortet, ist das der Beweis, dass es nicht an dir lag.


Die nicht wahrgenommenen Termine beim Jugendamt sind auch ein wunderbarer Beweis.

Damit zählt nämlich das Argument „ich hatte Angst vor dem Kindesvater“ nicht besonders viel.
Freddispapa
3 Beiträge
31.07.2022 17:39
Zitat von mini.maus:

Zitat von Kugelbauch99:

Zitat von Freddispapa:

Zitat von mini.maus:

Der Verfahrensbeistand schaut, dass alles zum Wohle des Kindes verläuft. Besucht euch und macht sich ein Bild von der Situation. Berichtet der zuständigen Richterin.

Die Anhörung deines Sohnes ist auch völlig normal. Die Richterin wird sich ein Bild machen, in wie weit dein Sohn seinen Willen äußern kann, bzw. wie und ob er zu der Situation etwas beitragen kann.

Außerdem wird das zuständige Jugendamt dabei sein. Sprich, die Sachbearbeiterin, die sowieso schon mit euch arbeitet, wird auch entweder schriftlich berichten oder beim Termin anwesend sein (zumindest ist es bei uns auf dem Land so).

Wenn du die Möglichkeit hast, nimm dir vielleicht auch einen Anwalt. Eventuell hast du eine Rechtsschutzversicherung oder verdienst so wenig, dass die Kosten des Anwalts durch Verfahrenskostenhilfe erstmal übernommen werden.

Je nachdem wie der Termin ausgeht, kann eine gerichtliche Umgangsregelung gefunden werden.

Nach deinen Erzählungen klingt es als wäre die Kindesmutter recht sprunghaft. Ich hoffe, dass ihr eine Regelung findet, die für euer Kind positiv ist.

Ja,das stimmt leider, sie kommt immer dann wenn sie meint mir ein reindrücken zu können.
Dann solltest du dafür Beweise sammeln und auch Beweise dafür, dass sie sich lange nicht um das Kind gekümmert hat. So ein Beweis kann auch ein Chat Verlauf bei WhatsApp und Co sein.

Also stell ihr dort jetzt gezielt Fragen zu den vergangenen Jahren.
Wenn sie die beantwortet, ist das der Beweis.
Beispielsweise: "Warum bist du im Jahr .... (Zeitraum) nur so selten vorbei gekommen? Unser Kind hat dich sehr vermisst. "
Wenn sie dann mit irgendeiner Ausrede antwortet, ist das der Beweis, dass es nicht an dir lag.


Die nicht wahrgenommenen Termine beim Jugendamt sind auch ein wunderbarer Beweis.

Damit zählt nämlich das Argument „ich hatte Angst vor dem Kindesvater“ nicht besonders viel.

Da,ist was dran aber ich denke nach gut 2 Jahren des nicht Kontaktes werde ich jetzt keinen anfangen. Darüber hinaus wurde sie ja auch schon vom Jugendamt gefragt warum sie sich nicht gekümmert hat. Im whattsapp Verlauf habe ich auch die vier Terminvorschläge die ich gemacht hatte auf die sie nicht reagiert hat. Es ko.... mich einfach an so ein Verhalten an den Tag zu legen und jetzt so zu tun das ich der bin der immer den Umgang vereitelt hat.
mini.maus
12245 Beiträge
31.07.2022 19:27
Zitat von Freddispapa:

Zitat von mini.maus:

Zitat von Kugelbauch99:

Zitat von Freddispapa:

...
Dann solltest du dafür Beweise sammeln und auch Beweise dafür, dass sie sich lange nicht um das Kind gekümmert hat. So ein Beweis kann auch ein Chat Verlauf bei WhatsApp und Co sein.

Also stell ihr dort jetzt gezielt Fragen zu den vergangenen Jahren.
Wenn sie die beantwortet, ist das der Beweis.
Beispielsweise: "Warum bist du im Jahr .... (Zeitraum) nur so selten vorbei gekommen? Unser Kind hat dich sehr vermisst. "
Wenn sie dann mit irgendeiner Ausrede antwortet, ist das der Beweis, dass es nicht an dir lag.


Die nicht wahrgenommenen Termine beim Jugendamt sind auch ein wunderbarer Beweis.

Damit zählt nämlich das Argument „ich hatte Angst vor dem Kindesvater“ nicht besonders viel.

Da,ist was dran aber ich denke nach gut 2 Jahren des nicht Kontaktes werde ich jetzt keinen anfangen. Darüber hinaus wurde sie ja auch schon vom Jugendamt gefragt warum sie sich nicht gekümmert hat. Im whattsapp Verlauf habe ich auch die vier Terminvorschläge die ich gemacht hatte auf die sie nicht reagiert hat. Es ko.... mich einfach an so ein Verhalten an den Tag zu legen und jetzt so zu tun das ich der bin der immer den Umgang vereitelt hat.


Es gibt immer irgendwo einen, der gekränkt ist und/oder dem anderen eins auswischen will.

Hab ich auch durch. Du schaffst das
Palabras2
141 Beiträge
02.08.2022 22:06
Etwas beruhigt mich, dass sich Post im Bezug auf Umgang mit dem.jeweils anderen Partner von alleinerziehenden Väter gar nicht so sehr von alleinerziehenden Müttern unterscheiden. Und ich dachte echt das wäre nur bei den Müttern so schw
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